Weißstorch wird durch Nilgans vom Storchenmast vertrieben…am 27.03.2019 (Foto: Harald Maas)Weißstorch abziehend…am 27.03.2019 (Foto: Harald Maas)Rauchschwalbe…am 27.03.2019 (Foto: Harald Maas)Höckerschwan…am 27.03.2019 (Foto: Harald Maas)Schwarzmilan…am 27.03.2019 (Foto: Harald Maas)
Bei meinem heutigen Besuch der Röllingwiese/Westhofen gibt es folgende Beobachtungen zu vermerken:
Mehrer Krick-, Schnatter-, Stock- und Reiherentenpaare, ein Paar Löffelenten, mehrere Blässrallen, Teichrallen, ein Paar Kanadagänse, etliche Graugänse, darunter die bereits gemeldeten acht brütenden Graugänse, ein Schwanenpaar, ein Zwergtaucherpaar- und für mich ein besonderes Highlight: Eine Wasserralle erlaubte es mir – da ich die Rohrdommel leider nicht entdecken konnte – sie direkt neben dem Aussichtspunkt über eine knappe Stunde in mehreren Sequenzen unter und neben dem von ihr besuchten Binsengeflecht beobachten zu können. Es war erst das zweite Mal, dass ich eine Wasserralle beobachten konnte.
Wasserralle – leicht verdunkelt- Röllingwiese am 27.03.19 (Foto C. Rethschulte)Reiherentenpaar am 27.03.19 ( Foto C. Rethschulte)Zwergtaucher am 27.03.2019 (Foto C. Rethschulte)
Heute am Vormittag besuchte ich das Gebiet vom Himmelmann Park bis hin zur Hönnemündung. Schon am Kleinen Dachwehr wurde ich von einer singenden Wasseramsel begrüßt. Später flog sie in die Wehranlage hinein, wo sie in den letzten Jahren schon gebrütet hat. Währenddessen hat das Wasseramselpaar am Atissenkamp mit dem Nestbau begonnen. Zwischendurch auch hier immer wieder eine kleine Gesangseinlage. Außerdem konnte ich u.a. 2 balzende Eisvögel, 1 Gebirgsstelze (fliegt zum möglichen zukünftigen Brutplatz ins Kraftwerk im Bereich am Wasserauslauf hinein) sowie 3 Gänsesäger beobachten.
Wasseramsel an der Hönne…am 27.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Stolz präsentiert der Wasseramselhahn seine Gesangskünste..am 27.03.2019 (Foto: Gregor Zosel) Ideal die alte Uferbefestigung als Ansitz..am 27.03.2019 (Foto: Gregor Zosel) Für die Suche und Auswahl dieses unscheinbaren Blattes als Nistmaterial hat die Wasseramsel ne gute Viertelstunde gebraucht..am 27.03.2019 (Foto: Gregor Zosel) Stolz wird der tolle Fund dem Partner gezeigt..am 27.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Endlich mal wieder was los in den Röllingwiesen. Thomas Sauer konnte heute Morgen eine Rohrdommel ablichten. Anbei 2 Bildausschnitte. Während wir sie im Schilf suchten, überflog ein 2 jähriger Rotmilan sehr tief das Gelände. Er scheuchte so kleinere Trupps Bekassinen auf. Die sonst nicht zu sehen waren. An verschiedenen Stellen gingen sie hoch. Sagenhafte 50 Exemplare konnten wir so auf einmal zählen. Höchstzahl hier. Fotos waren da nicht mehr so wichtig. Zu schnell, um eventuell anderes ( Zwergschnepfe) zu erkennen. Spät am Nachmittag bin ich noch mal mit Guckerfreunden vor Ort gewesen. Leider keine Dommel gesehen.
Ich bin bis es dunkel war geblieben. Es hatte sich gelohnt. Packte gerade ein, als ich unbekannte Vogelrufe hörte. Vor mir im Halbdunkeln flogen zwei große Vögel erst niedrig, dann immer höher kreisend. Der Silhouette nach waren es Rohrdommeln. Zu Hause stellte ich fest: Der Ruf, den ich vernahm, war der Flugruf der Rohrdommeln. Hatte ich so noch nie gehört. Super Erlebnis. Auch neu für mich, dass sie zu zweit waren. Dass sie nachts ziehen, wusste ich ja.
Bei dem Erlebnis vergisst man schnell die Entenarten. Krickenten, Pfeifenten, Knäkenten, Löffelenten und Stockenten. Auch die Graugänse. Mindestens 8 Nester sind zu sehen. Direkt am Stand ist auch eine Kanadagans beim Brutversuch. Usw.
13 Kampfläufer und eine Rohrweihe, sind mir am Wochenende in den Röllingwiesen von G. Sauer gemeldet worden. Belegfotos vorhanden.
Rohrdommel, Röllingwiese Schwerte, 25.03.2019 Foto: Thomas SauerGestreckte Rohrdommel, Röllingwiese Schwerte, 25.03.2019 Foto: Thomas Sauer
Bei der Überprüfung der Halde Victoria I/II in Lünen fielen mir 2 Heidelerchen auf. Am Boden gab die eine kurz Laute von sich. Einen Vollgesang hörte ich noch nicht. Die Lerchen sind hier zur Brutzeit im optimalen Brutgebiet. Industriebrachen im gesamten Ruhrgebiet werden vereinzelt besiedelt. In Dortmund auf Westfalenhütte.
Heidelerche in Lünen, 25.03.2019 Belegfoto: Volker Heimel
Heute am Vormittag bei nasskalten, stürmischen „Aprilwetter“ konnte ich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Alpenstrandläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 3 Knäkenten (2:1), 17 Krickenten, 7 Schnatterenten, 1 Rostgans, 2 Höckergänse sowie 1 Schwarzkehlchen.
Im Hammer Wasserwerk u.a.: 3 Pfeifenten, 2 Schnatterenten, 1 Rostgans, 3 Hausrotschwänze sowie ca. 200 Wacholderdrosseln.
Heute hat sich die Zahl der Knäkenten auf 3 Vögel erhöht. Zu den beiden Männchen vom Vortag hat sich ein Weibchen dazugesellt…am 25.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Auch der Alpenstrandläufer, zusammen mit 2 Flussregenpfeifern, hat sich wieder am späten Vormittag eingefunden..am 25.03.2019 (Foto: Gregor Zosel) Kurz ließ sich ein Schwarzkehlchen auf der Weidefläche blicken..am 25.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
In Werne, Nähe Düsbecke (grenzt an Herbern) Kiebitze auf einem Acker.
Die Schwanzmeisen am Tibaum sind immer noch vor Ort. Man kann die eine oder andere manchmal sehen, sie sind aber scheuer geworden als dies beim Nestbau noch der Fall war, ich will nicht stören, schaue nur auf meinem Weg entlang des Nestes, gehe nur vorbei, halte nicht an, höre sie aber.
Den beiden Störchen geht es gut. Meist zwischen 10:45 und 11:00h ist bei ihnen „Frühsport“, es wird sich mal wieder gepaart, nachdem der eine oder andere der Beiden neues Nistmaterial ins Nest gebracht hat. Anschließend geht ihr Klappern los, weit zu hören, und danach … der Frühsport.
Austernfischerpaar am Tibaum in Hamm, 24.03.2019 Foto: Horst R. KraftEiner der Austernfischer und Kanadagans am Tibaum in Hamm, 24.03.2019 Foto: Horst R. KraftAusternfischer und Reiherenten-Erpel im Prachtkleid am Tibaum in Hamm, 24.03.2019 Foto: Horst R. Kraft Graureiher (die übrigens am Tibaum ein riesiges Nest in einem sehr hohen Baum gebaut haben), Tibaum in Hamm, 24.03.2019 Foto: Horst R. KraftHöckerschwan, Tibaum in Hamm, 24.03.2019 Foto: Horst R. KraftEin anderer Höckerschwan, Tibaum in Hamm, 24.03.2019 Foto: Horst R. Kraft Kiebitz auf dem Nest in einer Ackerfurche (Foto aus ca. 100m Entfernung), Werne-Düsbecke, 24.03.2019 Foto: Horst R. KraftGleicher Kiebitz, rechts neben dem Nest stehend, keine Eier erkennbar, dto. aus ca. 100m Entfernung, Werne-Düsbecke, 24.03.2019 Foto: Horst R. KraftWeißstorch – das Weibchen bringt neues Heu, Hamm, 24.03.2019 Foto: Horst R. Kraft
Im Wassergewinnungsgelände
(Frdbg.-Langschede) unter anderem 2 Sandregenpfeifer, 6 Waldwasserläufer, 2
Bekassinen, 7 Bergpieper, 4 Wiesenpieper, 1 Silberreiher, 7 Graureiher, 1
Haubentaucher, 4 Kormorane, 24 Reiherenten, ~25 Bachstelzen.
Südlich der Bielenbüsche gestern Reste einer geschlagenen Waldohreule.
Im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) > 1 Girlitz. Ebenda am Nachmittag eine hoch überhinziehende Rohrweihe (m) Richtung NO.
Reste einer geschlagenen Waldohreule (Frdbg.), 23.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
Männlicher Hausrotschwanz mit fetter Beute (Frdbg.-Hohenheide), 23.03.2019 Foto: Bernhard Glüer Ein Vogel, den man nicht gerade in der Agrarlandschaft erwartet: Mittelspecht im Hemmerder Ostfeld (Am Dörgänger) – hatte aus Norden kommend die baumlose Feldfllur überflogen, um einen einzeln stehenden Zwetschgenbaum anzusteuern, 24.03.2019 Foto: Bernhard Glüer Einer von zwei Sandregenpfeifern im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) zeigt hier sehr deutlich alle Merkmale, die ihn vom ähnlichen Flussregenpfeifer unterscheiden …, 24.03.2019 Foto: Bernhard Glüer … orangefarbene Schnabelwurzel (statt schwarz), fehlender gelber Lidring, fehlende weiße Grenzlinie oberhalb des schwarzen Stirnbandes, 24.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
In den Hemmerde Wiesen hat sich das Bild über Nacht doch merklich verändert. Die Limikolen sind größtenteils weitergezogen, dafür sind quasi zeitgleich zwei weitere Entenarten hinzugekommen. Ein sehr dynamisches Bild, so wie es zu dieser Jahreszeit wohl auch zu erwarten ist. Zusammen mit H. Brecher und B. Glüer hier die genauen Zahlen: 13 Graureiher, 12 Kraniche, 34 Nilgänse, 6 Kanadagänse, 3 Graugänse, 25 Krickenten, 14 Stockenten, 2 Schnatterenten (1,1), 2 Löffelenten (1,1), 1 Knäkente (1,0), >17 Kiebitze, 2 Waldwasserläufer, 1 Bekassine, >13 Wiesenpieper, 6 Mäusebussarde, 1 Habicht und 1 Kolkrabe.
Im Hemmerde Ostfeld erstaunliche 9 (!) Schwarzkehlchen, davon 4 Männchen und 5 Weibchen. Ein Männchen hier auch ausdauernd singend. Außerdem noch: >15 Goldammern, 12 Bluthänflinge, 5 Wiesenpieper und 1 Hausrotschwanz.
Auf der Kiebitzwiese am Nachmittag u.a. mit G. Zosel, G. & M. Wenner und H. Maas, die bereits erwähnte durchziehende Rauchschwalbe nebst folgenden Ergänzungen: >6 Mäusebussarde, 2 Schwarzmilane, 1 Rotmilan, alle teilweise in luftigen Höhen spielerisch das Gelände erkundend. Vor dem Aussichtshügel zeigt sich noch 1 Bergpieper neben 1 Flussregenpfeifer und 1 Alpenstrandläufer.
Im Warmer Löhen noch 5 Kiebitze (4,1) auf dem „Traditionsacker“.
Alpenstrandläufer und Flussregenpfeifer, beide Partnerlos, weswegen sie wohl schlichtweg diese „temporäre Fahrgemeinschaft“ gegründet haben. Vier Augen sehen bekanntermaßen mehr als zwei. 24.03.2019 Foto: Marvin LebéusBergpieper bereits fast vollständig im PK, die Bruststrichelung ist so gut wie verschwunden und ein Hauch von Rosa ist auf der Unterseite erkennbar. 24.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Im Vergleich: Links ein Rotmilan und rechts ein Schwarzmilan mit auffallend dunklerem Erscheinungsbild (trotz nachträglicher Aufhellung) als auch schwächer gegabeltem Schwanz. 24.03.2019 Foto: Marvin Lebéus
Heute am frühen Vormittag konnte ich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Alpenstrandläufer, 2 Flussregenpfeifer, 3 Bekassinen, 2 Kiebitze, 2 Knäkenten (M), 14 Krickenten, 3 Schnatterenten, 4 Höckergänse sowie 3 Silberreiher. Hier nachmittags auch für mich die erste Rauchschwalbe in diesem Jahr.
Vormittags in dem einsehbaren Teil der Kläranlage in Neheim u.a.: 1 Löffelente (W), 6 Krickenten, 26 Reiherenten, 5 Zwergtaucher (balzend und 1 Paar schon beim Nestbau), 2 Teichrallen, 18 Blässrallen, 8 Graugänse, 7 Kanadagänse, 2 Höckerschwäne, 1 singende Rohrammer sowie 1 Gebirgsstelze.
Heute an mehreren Stellen Hausrotschwänze. Einzelne Hausrotschwänze auf meinem Weg an Gebäuden, auf Leitplanken und Zäunnen sitzend sowie der größte Rastrupp von mindestens 6 Hausrotschwänzen an einem großen Reisighaufen an der Neheimer Kläranlage.
Alpenstrandläufer mit Flussregenpfeifer auf der Kiebitzwiese…am 24.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Knäkenten am Aussichtshügel..am 24.03.2019 (Foto: Gregor Zosel) Knäkerpel stößt seinen typischen Ruf heraus, der heute früh übers Gebiet schallte….am 24.03.2019 (Foto: Gregor Zosel) Krickenten suchen im Schlamm und Flachwasser nsch Fressbaren…am 24.03.2019 (Foto: Gregor Zosel) Zwergtaucher in den Schönungsteichen an der Neheimer Kläranlage haben schon mit dem Nestbau begonnen. Eifrig tragen sie Nistmaterial herbei…am 24.03.2019 (Foto: Gregor Zosel) Graugänse mit Blässralle in der Morgensonne auf einem Schönungsteich…am 24.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Nach längerer Abwesenheit konnte auch ich mir gestern ein Bild von den Hemmerde Wiesen machen. Auch mir bot sich eine üppige Anzahl an verschiedenen Arten, heute sogar nochmal mehr als gestern: 34 Nilgänse, 16 Kanadagänse, 5 Graugänse, 3 Rostgänse, 2 Höckerschwäne, 37 Krickenten, 12 Stockenten, 4 Schnatterenten, 6 Graureiher, 13 Lachmöwen, 1 nach Ost durchziehende Heringsmöwe, 2 Rotmilane, 2 Turmfalken, 1 Sperber, 1 Habicht, 16 Kiebitze wechselnd zwischen dem NSG und dem östlichen Acker, 10 Kampfläufer, 2 Waldwasserläufer, 6 Uferschnepfen (ab 8:30), 1 Rotschenkel (ab 9:00), 1 erste Rauchschwalbe (ab 10:05 für etwa 20min. hier jagend), 10 Bekassinen an 4 Stellen (erst ab 11:00 aus der Deckung kommend), 1 Weißstorch (ab 11:15 für eine Stunde hier Nahrung suchend), weiterhin 7 Kraniche (teils in getrennten Gruppen unterwegs), >32 Wacholderdrosseln, 2 Rotdrosseln, 6 Wiesenpieper, 1 singende Rohrammer, 3 Distelfinken, 2 Schwanzmeisen und >5 Bluthänflinge.
Auf der Kiebitzwiese zu den von G. Zosel gemeldeten Arten noch folgende Ergänzungen: 45 Kormorane nach Ost überfliegend, >27 Bachstelzen verteilt zwischen den Rindern, >4 Bekassinen, >3 Flussregenpfeifer (3 sichtbar aber noch mind. 1 weiterer Rufer unsichtbar), 1 Alpenstrandläufer, 1 Eisvogel nur mit kurzer Stippvisite, 1 Hausrotschwanz (m), 2 Bergpieper (1 Ex. bereits weitestgehend im PK), 2 Silberreiher, 2 Rotmilane, 1 Schwarzmilan und 1 Sperber sorgt mehrmals für kurze Panik.
Schwarzkehlchen im Hemmerde Ostfeld, 22.03.2019 Foto: Marvin LebéusWeiblicher Bluthänfling in den Hemmerde Wiesen, 22.03.2019 Foto: Marvin LebéusWenn mich meine mittelmäßigen Möwenkenntnisse nicht täuschen, sollte das hier eine ad. Heringsmöwe sein, 23.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Uferschnepfen im Mittelpunkt, Kampfläufer im Vordergrund und links außen noch zwei Bekassinen, 23.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Panik unter den Limikolen, 22.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Habicht in Anflug, 22.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Dreht hier seelenruhig seine Runden, 22.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Etwas desorientiert bleiben die Kampfläufer vorerst in der Luft, 22.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Der Habicht fliegt weiter, die Panik legt sich wieder, 22.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Deutlich langsamer scheint die Zeit auf der Kiebitzwiese zu vergehen, 12.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Oder bringt dieser Kormoran nun Spannung in´s Geschehen? 12.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Nein, nicht wirklich. Auch dieser Feldhase scheint tiefen-entspannt. 12.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Immerhin, diese Bekassine kommt einmal kurz aus der Deckung. 22.03.2019 Foto: Marvin Lebéus Und dieser Höckerschwan fliegt auf Augenhöhe vorbei, 22.03.2019 Foto: Marvin Lebéus
Heute am Vormittag konnte ich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese neben 1 Flussregenpfeifer, 17 Krickenten, 10 Schnatterenten auch eine Knäkente (M) beobachten.
Knäkerpel auf der Kiebitzwiese..am 23.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Flussregenpfeifer umzingelt von Krickenten..am 23.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
In den Hemmerder Wiesen noch immer
die 5 Kraniche, 9 Kampfläufer, 1 Waldwasserläufer, 9 Kiebitze, ~20
Wiesenpieper, 44 Krickenten, ~30 Stockenten, 7 Kanadagänse, 2 Graugänse, 2
Rostgänse, 29 Nilgänse, 5 Graureiher, 2
Teichhühner. Gestern (21.03.) ebenda 2 Knäkenten (1,1). Auf dem östlich
gelegenen „Kiebitzacker“ weiterhin 12 Kiebitze relativ inaktiv.
Im Hemmerder Ostfeld 2
Schwarzkehlchen (1,1) und 4 rastende Goldregenpfeifer.
Am Stromberg (Frdbg.-Frömern) gestern (21.03.) 2 Fichtenkreuzschnäbel. Ebenfalls gestern auch dort ein rufender Kleinspecht neben 2 quäkenden Mittelspechten und (heute) Gesang eines Waldbaumläufers. Am Vossackerbach gestern ein toter Uhu. Eine abendliche Kontrolle des traditionellen Uhubrutreviers einige Hundert Meter entfernt (mit Unterstützung von Andreas Reichelt) ergab, dass zunächst das balzrufende Männchen sich bemerkbar machte – etwas später zeigte sich nahe dem Brutplatz (Bodenbrut) auch das Weibchen. In der Brutmulde fand sich ein unbebrütetes Ei (kalt!). Es hat also einige Ungereimtheiten im Uhurevier gegeben, die sich nur schwer erklären lassen.
Über Frdbg.-Hohenheide ein ostwärts ziehender Schwarzmilan.
Bei ganztägig frühlinghaftem Wetter mit Temperaturmaximum 18,7 °C zeigten sich nur wenige Insekten. Erschreckend wenige Hummeln. Immerhin ein erfreuliches Highlight: ein Großer Fuchs (Frdbg.-Hohenheide). Nach der Beobachtung in Bönen von Janine Teuppenhayn am 24.02. ist das nunmehr der zweite Fund im Kr. UN für dieses Jahr. Ansonsten von den als Imago überwinternden Schmetterlingen, die spontan bei derartigen Wettersituationen alle unterwegs sein müssten, zeigten sich (mir) vor allem Zitronenfalter – nur ein einziges Tagpfauenauge.
Uhukadaver am Voßackerbach (Frdbg.), 21.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
Kampfläufer und Krickenten vor tiefenentspannten Kranichen in den Hemmerder Wiesen, 22.03.2019 Foto: Bernhard Glüer Zwar mit leicht lädierten Flügeln – aber ansonsten fit und voll flugfähig: Großer Fuchs (Frdbg.-Hohenheide), 22.03.2019 Foto: Bernhard Glüer Derzeit von den heimischen Tagfaltern am häufigsten anzutreffen: männlicher Zitronenfalter (nur die Männchen sind zitronengelb) …, 22.03.2019 Foto: Bernhard Glüer … die fast weißen Weibchen des Zitronenfalters sind in deutlich geringerer Zahl unterwegs (zurzeit sind sie gut zu bestimmen, da andere weiße Tagfalter noch nicht fliegen), 22.03.2019 Foto: Bernhard Glüer