Alle Artikel in: Aktuell

Kreis Unna und Umzu: Internet-Links, 21.07.2019 (Harald Maas)

Nachfolgend eine kleine Link-Sammlung zu Artenbestimmungen und Naturschutzthemen – vielleicht ist die eine oder andere Seite noch nicht bekannt und nützlich:

Natur-Internetseiten

Tiere allgemein

Heimische Tiere: http://www.digital-nature.de/tierwelt/tierstartseite.htmhttps://www.natur-in-nrw.de/HTML/fertigeprofile.html

Säugetiere

Säugetiere NRW: http://saeugeratlas-nrw.lwl.org

BUND Fledermäuse: http://www.all-about-bats.net/index_netscape.php

Amphibien und Reptilien

http://www.amphibien-reptilien.com/

NABU: http://www.amphibienschutz.de/index.html

https://www.froschnetz.ch/arten/index.php

Schlangen in Menden: http://www.menden.de/lim/ue/ns/ffb/117130100000080963.php

Weichtiere

http://www.weichtiere.at

Schnecken

Mollusken-Links: www.mollusca.de

Mollusken : http://www.mollusken-nrw.de/index.htm

Schnecken-Forum: http://www.schnecken-forum.de/

Schnegel: http://www.schnegel.at

Insekten

Insektenfibel: http://www.insektenbox.de/fibel.htm

Käfer

Kerbtiere: https://www.kerbtier.de/

Käfer Europas: http://www.coleo-net.de/coleo/index.htm

Käfer der Welt: https://www.kaefer-der-welt.de

Wanzen

Wanzen Europas http://www.koleopterologie.de/heteroptera/index.html

Wanzen NRW: https://www.natur-in-nrw.de/HTML/Artenuebersichten/wanzen-uebersicht.html

Libellen – beobachten, bestimmen und fotografieren

Libellen: http://www.libellen.li/

Libellen, Bestimmung nach Farben etc.: https://www.libellen.tv/index.html

Libellen: http:www.libelleninfo.de

Libellen: https://www.waldschrat-online.de

Libellen in Menden: http://www.menden.de/lim/ue/ns/ffb/117130100000080576.php

Schmetterlinge

http://www.schmetterling-raupe.de

http://www.gabi-krumm.de/schmetterlingindex.htm

http://www.schmetterlinge-westerwald.de/

http://www.lepiforum.de/

http://region-hannover.bund.net/themen_und_projekte/schmetterlinge/schmetterlinge_brauchen_nahrung/

Schwebfliegen

http://rutkies.de/Syrphidae/schwebfliege-einzeln/index.html

http://www.syrphidae.de – (Artenportrait anklicken !)

Fliegen/Mücken

Englisches Forum: https://diptera.info/news.php

Spinnen

https://arages.de/spinnenwissen/spinnen-bestimmen.html

https://wiki.arages.de/index.php?title=Hauptseite

http://www.naturspaziergang.de/

http://www.expedio.ch/thema/expedition/spinnen/zu/uebersicht/

https://www.makro-forum.de/app.php?portal

https://araneae.unibe.ch/?lang=de

Weberknechte

http://de-axelschoenhofer.weebly.com

Wildbienen

http://www.wildbienen.de/

http://www.naturspaziergang.de/

Bienen in Menden: http://www.menden.de/lim/ue/ns/ffb/117130100000080927.php

Hummeln: http://offene-naturfuehrer.de/web/Schlüssel_zur_Bestimmung_von_Hummeln

BUND-Seite Bienen und Wespen: http://region-hannover.bund.net/themen_und_projekte/bienen_und_wespen/

Faltenwespen

Wespen (Bestimmung): http://www.aktion-wespenschutz.de/Wespenarten/Wespenarten.HTM

Wespen in Menden: http://www.menden.de/lim/ue/ns/ffb/Wespen_in_Menden.php

Pflanzen

http://www.pflanzen-bestimmung.de

http://www.natur-lexikon.com – auch Käfer, Spinnen, etc.

Gefäßpflanzen

Gefäßpflanzen: http://worldplants.webarchiv.kit.edu/D/index.php

Moose

Moose: http://rbg-web2.rbge.org.uk/bbs/Activities/BBSFGspac.htm

Diverses

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW: http://nsg.naturschutzinformationen.nrw.de/nsg/de/start

GeoService Kreis Unna: http://geoservice.kreis-unna.de

SH: Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein, 17.06.2019 (Quelle: Natascha Gaedecke, NWOrni-Verteiler)

Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren
nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen
hundert Hektar Wiesen. Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und
ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein
Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte,
bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen
verzweifelt und haben ihre Gelege verloren. Schafstelzen, Wiesenpieper
und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren
längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.
Alles nichts Neues. Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja
schließlich gemäß der „guten fachliche Praxisâ“, streng geschützte
Vogelarten zu töten – denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen
Grund“. Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als
noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je,
mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die
Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab. Wie zum Hohn kommt nun
noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab,
scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest
dann auch noch zu erwischen. 23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter
gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel
aus der Zeitschrift dem Falken: “ bei nächtlicher Mahd bleiben die
adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“. Wo ist
unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der
neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen,
dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert. Nicht ein
junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch
zu entkommen. Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und
junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das
Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat. Hier
ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über
das „fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst
wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die
Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten –
gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)

Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr
besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche.
Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher
Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer
verfehlten Agrarpolitik. Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese
Entwicklung überhaupt zulässt? Dass die Milch und das Fleisch immer noch
billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist
das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir
Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende
Wiesen und singende Lerchen freuen. Dieser massenhafte Vogelmord auf
unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere,
Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht
bewusst. Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B.
gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern,
Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und
Mahdgeschwindigkeit usw. Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über
vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen – denn das was hier statt
findet ist letztendlich genau so zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte
zu greifen.

Viele Grüße
Natascha Gaedecke

Europa: Vogelzug durch Europa tagesaktuell im Euro Bird Portal verfolgen (NWOrni, Eckhard Möller)

Eckhard Möller weist über NWOrni auf die Veröffentlichung des DDA unter www.dda-web.de zum Europäischen Zugvogelportal hin:

EuroBirdPortal: Den Vogelzug durch Europa jetzt tagesaktuell verfolgen!

Wo bleiben unsere Mehlschwalben? Wurden schon Trauerschnäpper
beobachtet? Wann kann ich mit den ersten Mauerseglern rechnen? Antworten
auf diese Fragen sind ab sofort nur noch wenige Klicks entfernt. Über
das EuroBirdPortal (EBP) kann der Vogelzug quer durch Europa künftig
über einen LIVE-Viewer verfolgt werden, der heute im Rahmen der
Internationalen Fachtagung „BirdNumbers 2019“ der Öffentlichkeit
vorgestellt wurde.

Das EBP zeigt auf animierten Karten die Verbreitung von insgesamt 105
ausgewählten Vogelarten für weite Teile Europas rund ums Jahr. Bislang
ließen sich lediglich zurückliegende Jahre betrachten, nun wurde das
Portal technisch so weiterentwickelt, dass die Daten sogar tagesaktuell
aus den beteiligten Online-Portalen eingespeist werden – der Vogelzug
quer durch Europa lässt sich damit nahezu in Echtzeit verfolgen.
Aktuelle Phänomene und Einflüge können so direkt in einem größeren
Zusammenhang betrachtet werden – bereits einen Tag nach der Beobachtung.
Durch die Beteiligung von derzeit insgesamt 82 Organisationen aus 29
Ländern Europas werden täglich etwa 120.000 Vogelbeobachtungen vom
Nordkap bis zu den Kanarischen Inseln und von den Azoren bis zur
Osttürkei eingespeist (rund 45 Millionen Beobachtungen pro Jahr). In
Deutschland ist ornitho.de der Partner des EBP.

Der neue Live-Viewer ist jedoch nicht die einzige Neuigkeit des Portals.
Die animierten Karten sind mittlerweile in der BirdLife Data Zone
integriert, einer der größten kostenfrei zugänglichen Quellen für
Informationen zu Vögeln. Die BirdLife Data Zone bietet eine Vielzahl von
Informationen zu mehr als 10.000 Vogelarten, wobei der Schwerpunkt
insbesondere auf Schutz- und Verbreitungsaspekten liegt (Weitere
Informationen <https://life.eurobirdportal.org/news/The-animated-EBP-maps-available-in-the-BirdLife-Data-Zone-1552482548>).

Darüber hinaus werden die EBP-Daten immer häufiger auch gemeinsam mit
anderen Datenquellen ausgewertet. So wurden die Daten mit Ringfunden
verschnitten, um das ganzjährige Bewegungsmuster verschiedener
Vogelpopulationen darzustellen (Weitere Informationen
<https://life.eurobirdportal.org/news/Examining-spatiotemporal-patterns-of-bird-movements-using-EBP-observations-and-ringing-recoveries-1542030292>),
und durch die Kombination von EBP- und Radardaten europäischer
Wetterstationen lässt sich der Vogelzug künftig vielleicht sogar
artweise grob quantifizieren (Weitere Informationen
<https://life.eurobirdportal.org/news/How-many-birds-are-on-the-move–Towards-quantitative-species-specific-migration-models-1550138239>).

Werfen Sie am besten direkt mal einen Blick auf den neuen LIVE-Viewer
des EuroBirdPortals <https://www.eurobirdportal.org/ger/de/> und
verfolgen Sie z.B. die Ankunft der Mauersegler „live“. Sie werden
beeindruckt sein! „

Dortmund: Jahresbericht 2018, 12.04.2019 (NWOrni, Eckhard Möller)

Auf NWOrni informiert Eckhard Möller über den gerade erschienenen vorbildlichen Jahresbericht unserer Dortmunder Nachbarn:

In den letzten Tagen ist der brandneue vom NABU Dortmund herausgegebene
„Ornithologische Jahresbericht für Dortmund 2018“ veröffentlicht worden,
zusammengestellt von Erich Kretzschmar, Robin Kretzschmar & Dagmar
Uttich. Auf 33 Seiten haben die Autoren 61.500 Datensätze ausgewertet,
das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr. 2018 wurden 182 Arten in
Dortmund beobachtet (2017 waren es 195).

Zahlreiche gute Fotos und Dekadensummen-Grafiken illustrieren den Text.

Besonders bemerkenswert an guten Nachrichten sind der erste
Iberienzilpzalp für Dortmund, der auch das Titelblatt ziert (Foto von
Guido Bennen), der erste Löffler und der erste Brutnachweis von Kolkraben..

Weitere seltenere Durchzügler und Gäste waren Brandgans, Moorente,
Eiderente, Mittelsäger, Schwarzhalstaucher, Schwarzstorch,
Stelzenläufer, Goldregenpfeifer, Mornellregenpfeifer, Uferschnepfe,
Regenbrachvogel, Flussseeschwalbe, Nebelkrähe, Pirol, Bartmeise und
Rotkehlpieper.

Negative Nachrichten: Keine Rebhühner mehr in Dortmund, erstmals seit
Ornithologengedenken kein sicheres Revier der Nachtigall. Dramatisch ist
die Lage u.a. bei Kiebitz, Feldlerche und Wiesenpieper.

Das genaue Studium des Berichts auf www.nabu-dortmund.de ist nicht nur
für Ruhrpott-Gucker sehr zu empfehlen.

Eine verdienstvolle Arbeit, die hohes Lob verdient!

Eckhard Möller

Bergkamen: Kiebitzvortrag von Marvin Fehn am 06.03.2019

Marvin Fehn, sowohl in Hamm als auch im Kreis Unna tätiger Ornithologe, hält am Mittwoch, 06.03.2019 um 19.30 Uhr im Rahmen des Veranstaltungsprogramms der Biologischen Station auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil einen Vortrag zum Reproduktionserfolg von Kiebitzen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Aus dem Ankündigungstext:

„Die intensive Nutzung unserer Agrarlandschaft setzt die dort lebenden Arten so stark unter Druck, dass viele Bestände rückläufig sind. Davon sind vor allem ehemals sehr häufige Arten wie beispielsweise Feldlerche, Grauammer oder Kiebitz betroffen. Der Kiebitz wird im Kreis Unna von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Kreis Unna seit 1999 regelmäßig kartiert, um gezielt Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Im Jahr 2018 sind im Nachbarkreis Soest im Rahmen einer Bachelorarbeit drei verschiedene Schutzmaßnahmen angewendet und miteinander verglichen worden. Die Ergebnisse, die auch auf die Situation im Kreis Unna übertragbar sind, werden vom Autor in diesem Vortrag vorgestellt.“

OAG-Seite 2019

Holla, hier hat sich etwas verändert! Aber eigentlich bleibt fast alles wie gewohnt!

Die Neuerungen auf einen Blick:

  • Sicherer Datenaustausch durch Umstellung der Seite auf SSL-Verschlüsselung
  • Angepasste Darstellung auf verschiedenen (mobilen) Endgeräten
  • Neuinstallation mit „frischer“ Datenhaltung im Hindergrund
  • Geringfügige Änderungen am Design und Layout der Seite

Seit dem Jahr 2001 ist die OAG mit einer eigenen Webpräsenz im Netz, seit 2008 in der bisher gewohnten Form als Blog. Seitdem hat sich vieles verändert – wie häufig betrachten Sie z. B. diese Seite inzwischen mit mobilen Endgeräten? Und mit Ornitho.de ist seit langem ein inzwischen auch länderübergreifendes Datenportal geschaffen worden, das die Beobachtungsdaten viel effizienter verwaltet und Auswertungen und Vernetzung der Daten und Beobachter professionell steuern kann.

Die OAG-Seite sieht da ganz schön alt aus: Nach über 13.000 veröffentlichten Beobachtungsmeldungen mit mehr als 25.000 publizierten Fotos (eine unglaubliche Leistung der UN-Beobachter und Fotografen!) ist nicht nur das äußere Layout sondern vor allem auch der innere Kern, die Datenbank zumindest „überarbeitungsbedürftig“.

Die Bearbeitung hat das Ziel,  die Funktionalität und die Sicherheit auf ein aktuelles Niveau zu bringen – abseits von Geschmackfragen des Designs. Das jetzt vorliegende Layout ist erstmals responsive, d. h. die Inhalte werden je nach den Eigenschaften des jeweils benutzten Endgerätes dargestellt. Falls Sie mit Ihrem Mobiltelefon oder Ihrem Tablet surfen, sehen Sie bereits den Unterschied. Eine neue, „frische“ Datenbank nimmt die Beiträge auf, so dass die Suchfunktion vielleicht wieder alle Ergebnisse ausgibt und dafür auch weniger Zeit benötigt. Das hat den Preis, dass unsere alten Meldungen in eine eigene „Archiv-Seite“ ausgelagert worden sind.

Zudem tragen wir mit der Verschlüsselung der Seite („https//„) und den Datenschutzhinweisen aktuellen Sicherheitsanforderungen und der DSGVO Rechnung. Ihr Browser wird Sie jetzt erstmal nicht mehr warnen, dass Sie auf einer unverschlüsselten Seite unterwegs sind.

Vielleicht kann die neue Seite dem Anspruch, lokale Beobachtungen auszutauschen und eine Gruppe Interessierter beisammen zu halten auch in der veränderten Form gerecht werden?

Weiterhin schöne Beobachtungen und ein offenes Ohr!

Was ändert sich für Sie als Melder? Der zunächst sehr ungewohnte, neue „Gutenberg-Editor“ unseres Inhaltsverwaltunssystems WordPress ist gewöhnungsbedürftig – er wäre aber auch bei Fortführung unserer alten Seite nach einiger Zeit Standard. Gutenberg bietet Ihnen mehr Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten. Vergessen Sie nicht den zweiten Klick auf „Veröffentlichen“ . . .

Auch der Umgang mit Fotos hat sich etwas verändert. Bitte reduzieren Sie auch weiterhin die Dateigröße der Fotos (jetzt max. 1200 px Breite, Dateigrößen bis max. 200 kb) vor dem Upload. Dieser erfolgt immer automatisch in vom System vorgegebene Ordner über „Medien“„Datei hinzufügen“. Benennen Sie vor dem Upload bitte Ihre Bilder wie gewohnt kleingeschrieben in der Form kiebitz_bg_010119_1.jpg (bitte keine Umlaute und Sonderzeichen wie ä, ö, ü, ß…).

Fügen Sie Ihre Bilder den Beiträgen nur noch durch die Einfüge-Funktion des Editors hinzu, eigener html-code ist nicht mehr zu verwenden. In der Mediathek können Sie Ihr Foto beschriften. Nach dem Einfügen besteht in den Einstellungen zu jedem Bild am rechten Bildschirmrand die Möglichkeit, Einstellungen vorzunehmen. Lassen Sie die Voreinstellung „Vollständige Größe“ unverändert. Fügen Sie einen Alternativtext (für Menschen, die das Bild nicht sehen können) ein, z. B. den Artnamen. Wählen Sie in den Link-Einstellungen „Link zur Mediendatei“ aus und schalten Sie „In neuem Tab öffnen“ durch ziehen des Schiebers ein – fertig.

Probieren Sie den neuen Editor aus und erobern Sie die Seite – die Vorschaufunktion ermöglicht Ihnen, die Ergebnisse vor der Veröffentlichung in Ruhe anzusehen. Und die Papierkorb-Schaltfläche heilt alle Fehlversuche . . .

Noch ein Hinweis für alle, die von unterwegs Nachrichten einstellen möchten: die WordPress App von Automatic ermöglicht es Ihnen, mit dem Smartphone einfach und unkompliziert Beiträge und Fotos zu veröffentlichen.

Duisburg: 18. Treffen der Fachgruppe Gänseökologie, 22. – 24.02.2019 (Mitt.: Fachgruppe Gänseökologie/Helmut Kruckenberg)

18. Treffen der Fachgruppe Gänseökologie 22.-24. Februar 2019 in der Jugendherberge Duisburg-Landschaftspark

Vom 22.-24.02.2019 trifft sich die FG Gänseökologie gemeinsam mit dem DDA zu einem neuerlichen Fachsymposium.

Vorläufiges Tagungsprogramm:

Freitag, 22.02.2019
ab 17 Uhr Anreise der Teilnehmer, 18:30 Abendessen
19:00 Abendvortrag
P. Simeonov & D. Popov: Results from first ever satellite tracking of Red-breasted Geese tagged in their main wintering grounds – Coastal Dobrogea, Bulgaria.
19:00 Ergebnisse aus der Wasservogelforschung
H. Kruckenberg & S. Moonen: Der Mauserzug norddeutscher Graugänse.
I. Ottusch, S. Moonen, H. Kruckenberg & V. Blüml: Raum- und Habitatnutzung territorialer Graugänse Anser anser im Spannungsfeld zwischen Naturschutz- und konventionellen Agrarflächen in Nordwest-
Deutschland
T. Heinicke, W. Herschmann, D. Heyder, A. Koszinski, H. Michaelis & I. Todte: Zugverhalten von Graugänsen in Ostdeutschland – erste Ergebnisse aus dem länderübergreifenden Markierungsprogramm Graugans

Samstag, 23.02.2019
8:00 Frühstück – breakfast
8:30 Plenarrunde „AEWA Goose Management Plattform“: Inhalte und Status quo
E. Meyers & J. Madsen: The AEWA European Goose Management Platform – an introduction
N.N. (BMUB): Aktueller Bericht über den Stand der AEWA GMP und Position des BMUB
N.N. (NABU BV): Management von Gänsen aus Sicht von NABU / BirdLife
10:45 Change to Filmform cinema center
11:10 – 12:45 – Kinofilm „Zugvögel“ – (Filmforum Duisburg)
13:00 Mittagessen – lunch
13:30 Exkursion Walsumer Rheinaue (Fußexkursion, Anfahrt mit PKW)
17:30 Plenarrunde: Neues aus der Gänseforschung
M. Jöbges: Zur Problematik der Vorkommen von Graugans, Kanadagans und Nilgans in Nordrhein-Westfalen
M. Nipkow: Ergebnisse der 1. Niedersächsischen Sommergänsezählung 2018
M. Huizinga: BirdRing – mobile Möglichkeiten zur Meldung von markierten Vögeln
18:30 Abendessen
J. Wahl, T. Heinicke, N. Prior: Monitoring goes ornitho.de – was hat sich seit 2016 getan?
J. Bellebaum / H. Kruckenberg: Gewöhnen sich Gänse an Windparks? Ergebnisse aus einem 20jährigen Monitoring im Rheiderland (Leer)
J. Madsen & K.K. Clausen: Highly dynamic migratory and wintering strategies in pink-footed geese
L.-C- Mendel & S. Hinrichs: Graugänsen im urbanen Lebensraum am Beispiel von Hamburg
V. Blüml, A. Degen & H. Kruckenberg: Ergebnisse aus über 20 Jahren Höckerschwanberingung in Nordwestdeutschland

Sonntag, 24.02.2019
8:00-9:00 Frühstück
K. Günther: Bestandsentwicklung der Gänse an der Wattenmeerküste Schleswig-Holsteins
S. Moonen, H. Kruckenberg, J. Ludwig, F. Bairlein: No negative influence of wintrering Barnacle Geese on nest establishment and hatching success of meadow birds
N. Liljebäck: Recent developments in Swedish population of Lesser White-fronted Geese
T. Heinicke, K. Polderdijk, A. Kölzsch, S. Rosenfeld, L. Cao & T. Fox: Erste Ergebnisse der Besenderung von Waldsaatgänsen im Nationalpark Unteres Odertal
Kruckenberg, H., S. Moonen, N. Liljebäck, G. Müskens: Zugverhalten und Raumnutzung besenderter Zwerggänse – Ergebnisse der Besenderung 2012-2016
G. Hilgerloh: Flughöhen von Gänsen im Winter. Eine Radarstudie
13:00 Mittagessen – lunch
Wir danken dem Vogelschutz-Komitee e.V. und der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft für die finanzielle Unterstützung der Tagung
anschl. Gruppenfoto usw.

Interessenten können sich noch anmelden!

Das jeweils vorläufige Tagungsprogramm gibt es auf www.anser.de
Beginn der Veranstaltung: 22.02.2019 ab 17 Uhr
Ende der Veranstaltung: 24.02.2019 ca. 14 Uhr
Kosten (bei Anmeldung bis zum 01.12.2018)
Tagung mit Unterbringung DJH, Mahlzeiten und Pausen 140€
Tagung ohne Unterkunft, inkl. Mittag- und Abendessen, Pausen 80€
Doppelzimmerzuschlag* 10€
Einzelzimmerzuschlag* 24€
Die Tagung findet im Jugendherberge Duisburg Landschaftspark statt.
Lösorter Str. 133, 47137 Duisburg

Kreis Unna/NRW/BRD: Praxishandbuch Kiebitzschutz des NABU/MOIN erschienen – AG-Gründung im Februar, 09.01.2019 (Mitt.: K. Lilje)

Kristian Lilje von der NABU-Naturschutzstation Münsterland weist auf die aktuelle Neuerscheinung zum Kiebitzschutz hin:

Praxishandbuch Kiebitzschutz
Das MOIN [Michael-Otto-Institut] hat, unterstützt durch seine Partner, ein Praxishandbuch zum Kiebitzschutz erstellt (44-seitige Broschüre „Kiebitze schützen – Ein Praxishandbuch“). Inhalte sind unter anderem Biologie und Gefährdung des Kiebitzes, Hinweise zur Freilandarbeit mit Kiebitzen sowie praktische Tipps zum Schutz im Grünland und Ackerland. Erhältlich über den NABU-Shop oder als pdf-Download:
https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/agrarvoegel/181127-nabu-kiebitzschutz-handbuch.pdf

Zudem wird unter der Leitung der Projektkoordinatoren vom Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN Schleswig-Holstein) eine bundesweite AG Kiebitzschutz gegründet.

Die offizielle AG Gründung wird im Rahmen der Tagung „Perspektiven des Kiebitzschutzes in Deutschland“ vom 8.-9. Februar 2018 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf Einladung der Universität und der NABU-Naturschutzstation Münsterland stattfinden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Am Samstagnachmittag werden eine Exkursion in die Rieselfelder Münster sowie eine Nestfinder-Schulung angeboten.