Der auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg am 25.02. von Andreas Hünting gemeldete Seidenreiher hielt sich auch noch am nächsten Morgen im Gebiet auf. Im Schwerter „NSG Mühlenstrang“ gestern u. a. zwei singende Rohrammern, zwei singende Zilpzalpe und sechs singende Singdrosseln sowie am Freitag ein Weißstorch-Paar auf dem Nest. Gestern ebenda am Waldrand Dutzende rastende Wacholder- und Rotdrosseln sowie ein revieranzeigendes Mäusebussard-Paar (Balzflüge).
Das seit 2020 ansässige, rechts beringte Weißstorch-Weibchen der Kiebitzwiese in Fröndenberg ist seit mind. dem 1. März zurück. Gemeinsam mit ihrem unberingten Partner bildet sie traditionell das Brutpaar auf der Nisthilfe. Wie schon im Vorjahr ist auch der Horst auf dem Hochsitz wieder durch ein weiteres, unberingtes Paar besetzt.
Jenseits der typischen Standvögel fielen heute von der Rammbachmündung bis zum alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese im Gebiet insgesamt vier Schwarzkehlchen (3,1; darunter ein Paar), und mind. 5 Rohrammern (Sichtbeobachtungen) auf, wobei deren starke akustische Präsenz aus der ufernahen Deckung heraus auf eine deutlich höhere Individuenzahl schließen ließ. Zudem konnte ein steter Heimzug von Feldlerchen in nordöstliche Richtung registriert werden. Diese Beobachtungen dürften gut mit der derzeitigen Durchzugszeit korrespondieren. Des Weiteren fallen auch hier die schlagartig zunehmenden Reviergesänge des Zilpzalps und der Singdrossel auf. Darüber hinaus sind eine nahrungssuchende Gebirgsstelze und ein rufend überfliegender Kolkrabe zu erwähnen. Ansonsten blieb es im Gebiet eher ruhig und bei den „üblichen Verdächtigen.“ Generell scheinen auch die meisten Rotmilane zurückgekehrt zu sein.
Außerdem liegen erste Meldungen über die Rückkehr der Weißstörche in Fröndenberg und Schwerte vor.

































































