Bergkamen, Werne, Grünspecht, Schwarzkelchen, Schafstelzen, Graureiher, Weißstorch, 03.07.2026, ( Karl Heinz Lindemann )






Bergkamen, Werne, Grünspecht, Schwarzkelchen, Schafstelzen, Graureiher, Weißstorch, 03.07.2026, ( Karl Heinz Lindemann )






Heute starteten wir unsere Exkursion kurz nach Sonnenaufgang in Eisborn. Unser Weg war identisch mit der Route, die wir schon mit dem ornithologischen Stammtisch Fröndenbergs vor ein paar Jahren gegangen waren (rund um den Ebberg). Heute konnten wir u.a. folgendes beobachten: 1 Grauschnäpper, 2 Neuntöter (1m+1 juv), >8 Kernbeißer (1x mit flüggen Jungvögeln, die gefüttert wurden), < 8 Dompfaffe 8 (1 x mit 2 flüggen Jungvögeln), mind. 7 Bluthänflinge (1 x mit Futter für Jungvögel), 3 Distelfinken, mind. 11 Goldammern (1 x mit 4 flüggen Jungvögeln, die gefüttert wurden), 3 singende Feldlerchen, 4 Hausrotschwänze, 1 Haubenmeise, 1 Tannenmeise, > 5 Schwanzmeisen in 2 Gruppen, 2 Kleiber, 1 Klappergrasmücke, 4 Dorngrasmücken, 4 Gartengrasmücken, 2 Wintergoldhähnchen, 1 Sommergoldhähnchen, 2 Hohltauben rufend, 2 Türkentauben, 3 Grünspechte, 2 Buntspechte, >4 Eichelhäher, 4 Kolkraben (1 + 3 Ex.), mind. ca. 20 Rauchschwalben, mind. ca. 25 Mehlschwalben, 2 Rotmilane, 3 Mäusebussard (davon 1 bettelnder flügger Jungvogel) sowie als Highlight 1 jagender Baumfalle. Unter den Schmetterlingen waren ein Brombeer-Perlmuttfalter, einige Kaisermäntel sowie mind.4 Landkärtchen die Kostbarkeiten an diesem Tag. Die mindestens 3 Großen Schillerfalter entzogen sich durch Herumfliegen in den Baumkronen der Alten Eichen leider unseren drei schussbereiten Kameras. Die gesuchte Blaue Ödlandschrecke konte trotz intensiver Suche nicht von uns gefunden werden. Möglicherweise noch zu früh für die Hauptflugzeit.

Kernbeißer füttert seinen Jungvogel………am 04.07.2026 (Foto: Andre Matull)

Dompfaffmännchem mit 2 Jungvögeln………am 04.07.2026 (Foto: Andre Matull)

Grauschnäpper auf seinem Ansitz, wovon er auf Insektenjagd ging………am 04.07.2026 (Foto: Andre Matull)

Haubenmeise im Kronendach………am 04.07.2026 (Foto: Andre Matull)

Meist heimlich im Gebüsch, eine Gartengrasmücke………am 04.07.2026 (Foto: Andre Matull)

Junger Neuntöter am Fuße des Ebbergs……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Junger Mäusebussard machte uns mit seinen Bettelrufen auf sich aufmerksam……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Ein Highlight am Wegesrand: Brombeer-Perlmuttfalter beim Sonnenbad……..am 04.07.2026 (Foto: Björn Nikula)

Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Perlmuttfalter: der Kaisermantel (Weibchen)……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Der dritte Orange-gelbe Falter heute war der C-Falter……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Sommergeneration des Landkärtchens……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Taubenschwänzchen in einer Gartenhecke in Eisborn……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Schornsteinfeger beim Nektartanken……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auch beim Frühstück: ein Großes Ochsenauge. Im Hintergrund eine fliegende Hainschwebfliege……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Waldbrettspiel in der Mittagssonne……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Zweiband-Wespenschwebfliege (Chrysozoxum bicinctum) am Steinbruch „Blaue Lagune“……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auf der Nachbarblüte eine Totenkopfschwebfliege……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Rothalsbock (Männchen) mit Wanzenfliege (Cistogaster globosa)……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Eine Gefleckte Keulenschrecke auf den Trockenrasenbeständen am Steinbruch……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Nachtigall-Grashüpfer, die häufigste Heuschreckenart heute……….am 04.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)










Nach dem Nachweis eines Silberreihers in der Kiebitzwiese am 02.07. durch G. Zosel gab es heute einen weiteren Nachweis der Art in den Hemmerder Wiesen. Die Zahl der übersommernden Silberreiher scheint auch im Kreis Unna in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen zu haben. Der heute gesehene Silberreiher musste allerdings die Nähe eines Kiebitzjungvogels eiligst verlassen, weil er von den Kiebitzeltern vehement attackiert wurde. Im Gebiet waren insgesamt vier Kiebitze sowie eine kleinere Limikole (Bruch- oder Waldwasserläufer) anwesend.
Vor dem Aussichtshügel rasteten heute vier Knäkenten. Während die Art auf dem Frühjahrszug öfter mal zu sehen ist, sind Beobachtungen zu dieser Jahreszeit eher selten.
Erwähnenswert sind vielleicht noch u.a. 1 Schwarzmilan, 12 Rostgänse und insgesamt 12 Weißstörche, darunter auch schon ausgeflogene Jungvögel aus der Nachbarschaft.
Der Fund einer gemauserten Handschwinge lässt vermuten, dass in den Hemmerder Wiesen mindestens eine Waldohreule auf Jagd geht oder sich dort mal aufgehalten hat.







Heute am Vormittag (ab 5:45 Uhr) konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Hindenburg Hain bis hin zum Hammer Wasserwerk u.a. folgendes beobachten: 1 Waldwasserläufer, 1 Schnatterente mit 6 Pulli auf der Ruhr, 20 Reiherenten, 3 oder 5 Haubentaucher (möglicherweise nur 1 Paar an verschiedenen Orten auf der Ruhr), 1 Zwergtaucher unterhalb des Wehres, 1 Teichralle, 18 Blässrallen (ad) mit insgesamt 8 Pulli (3 Familien), 1 Höckergans, 23 Graugänse mit 3 Jungvögel, 2 Nilgänse, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 3 besetze Weißstorchhorste mit mind. 2 Jungvögel am Hindenburg Hain auf Mendener Seite, 4 Jungvögel auf Hochsitz der Kiebitzwiese sowie 3 Jungvögel auf Storchenmast), 4 überfliegende Kormorane, 4 Sumpfrohrsänger noch singend, 4 Rohrammern (Männchen), 1 Kuckuck, 2 Eisvögel (1 am Münzenfund mit Nahrung für Jungvögel sowie 1 am Flößergraben), ca. 20 Uferschwalben an der Spundwand am Wehr jagend, 1 Gebirgsstelze, 2 Schafstelzen warnend am Maisfeld zwischen Wehr und Ponyhofweiden, 3 männliche Neuntöter+ mind. 1 Jungvogel, 5 Distelfinken, 1 Kernbeißer, 1 singende Gartengrasmücke, mind. 7 jagende Mauersegler mit Mehl-und Rauchschwalben, 1 jagender Baumfalke am Flößergraben und übern Mendener Ententeich, 1 überfliegender Schwarzmilan, 2 Rotmilane sowie 1 Turmfalke.

Neuntöter mit Beute für bettelnden Jungvogel….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Singender Sumpfrohrsänger auf der Kiebitzwiese….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Singende Rohrammer am Alten Aussichtshügel….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Jagender Baumfalke über dem Flößergraben….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Weißstorch mit seinen 3 Jungvögeln auf dem Storchenmast. Auf allen 3 Nestern waren im Gebiet waren die Jungvögel fleißig damit beschäftigt, ihre Flugmuskulatur mit Flügelschlagen zu trainieren….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Storchennest auf dem Hochsitz mit 4 Jungvögel ….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Graureiher hat wahrscheinlich eine fette Schermaus erbeutet….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Ein Silberreiher hält sich im Moment im NSG auf….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Männliche Gebänderte Prachtlibelle am Ruhrufer….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Dazu das passende Weibchen. Insgesamt weit mehr als 100 Prachtlibellen, vielleicht auch wenige Hunderte auf meinem Weg heute durch das Gebiet an der Ruhr….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gemeine Becherjungfer auch Becher-Azurjunger (Enallagma cyathigerum) genießt das Sonnenbad….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Die seltenere Pokaljungfer gleich nebenan….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Männchen des Großen Blaupfeils auf meinem Weg….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Hauptsächlich am Wehr flogen einige Exemplare des Schwarzkolbigen Braundickkopffalter….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Grünader-Weißling kommt vor dem dunklen Hintergrund besonders schön zur Geltung….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Ein lustiger Gesell. Ein Kratzdistelrüssler (Larinus turbinatus) auf „seiner“ Kratzdistel….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Ein besonderes schönes Exemplar des Vierbindigen Schmalbocks….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Es ist schon fantastisch, was die Natur für Formen und Farben auch in der Insektenwelt hervorbringt. Hier eine Nymphe des „Verkannten Enaks“, besser bekannt unter der Purpur-Fruchtwanze (Carpocoris purpureipennis)….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Breite Fliegengrabwespe (Ectemnius lituratus) beim Frühstück….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Wespenspinne im Morgentau….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Eine Ovalspinne aus der Familie der Kugelspinnen mit Beute. Hierbei handelt es sich entweder um eine Enoplognatha ovata oder um eine Enoplognatha latimana. Beide Arten lassen sich nur durch die mikroskopische Untersuchung der Geschlechtsteile sicher bestimmen….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Oberhalb des Wehres in der Ruhr wächst ein kleiner Bestand der Schlangenwurz auch bekannt als Drachenwurz oder Sumpfcalla….am 02.07.2026 (Foto: Gregor Zosel)
Bereits am Dienstag fand ich morgens einen jungen Mauersegler auf dem Pflasterweg unter den Mauerseglerkästen. Er sah gut entwickelt und flugfähig aus, sodass ich mich dazu endschloss, ihn nicht mehr in den Kasten zurück zu setzen, sondern ihn vom Dachboden aus in die Luft zu werfen. Scheinbar war es die richtige Entscheidung denn er flog auf und davon…
Ebenfalls am Dienstag kreisten 3 Weißstörche über Altenbögge um Höhe zu gewinnen und dann in Richtung Westen abzuziehen.
Heute zeigten sich am Seskeweg 2 Grauschnäpper.






Über dem Bausenhagener Schelk heute ein Wespenbussardpaar kreisend. Leider ist diese Beobachtung nur bedingt erfreulich. Einerseits sind im Kr. UN Wespenbussardbeobachtungen äußerst rar geworden, andererseits ist in diesen Tagen das gemeinsame Kreisen eines Paares eher besorgniserregend, weil gewöhnlich in den ersten Julitagen die Brut (falls vorhanden) aus den Eiern schlüpft und das Weibchen dann kaum den Horst verlässt. Es ist daher zu befürchten, dass die Brut entweder verloren ist, oder es hat gar keine gegeben. Auf Fotos ist zu erkennen, dass es sich bei dem Männchen möglicherweise um einen schon mehrfach zwischen Unna und Fröndenberg (auch im Vorjahr `25) gesehenen Vogel handelt. Siehe hierzu auch vom 05.06.26: https://www.oagkreisunna.de/2026/06/05/froendenberg-waldschnepfenbalz-wespenbussarde-baumpieperbrut-u-a-05-06-2026-b-glueer/).
Südlich des Hemmerder Schelks gestern (01.07.) eine männliche Wiesenweihe jagend.
In den Hemmerder Wiesen wurde Anfang der Woche nach dem Abfahren der Heuernte der E-Zaun um das Kerngebiet des NSG abgebaut. Zum Schutz der Brutvögel vor Bodenprädatoren (hauptsächlich der Kiebitze) hatte dieser dort für 4 Monate gestanden. Um der Tageshitze zuvorzukommen, trafen sich 5 Helfer bereits um 05.30 Uhr. Sehr erfreulich: aus einer sehr späten Kiebitz(nach-)brut war noch mindestens 1 fast flügger Jungvogel in der Kernzone zu sehen. Insgesamt kann die arbeitsintensive Schutzmaßnahme als ausgesprochen erfolgreich gewertet werden. Auch wenn über die Wochen der Brutsaison aus der Ferne die oft in der Deckung „unsichtbaren“ Kiebitzküken nicht restlos durchgezählt werden konnten, ist in der Summe aller Beobachtungen doch davon auszugehen, dass mehr als 20(!) Küken aus mindestens 8 Bruten flügge geworden sind. Der Zaun war insgesamt vom 27. Februar bis zum 29. Juni aufgebaut und ist zwischenzeitlich 4mal freigemäht worden, um den Stromfluss ungehindert zu gewährleisten.







Am frühen Vormittag konnte ich in den Hemmerder Wiesen eine größere Anzahl von Vögeln auf den gemähten Wiesen beobachten. Im Einzelnen waren es die folgenden Arten: 9 Weißstörche, mindestens 12 Graureiher, etwa 30 Graugänse, ca. 10 Rostgänse, mindestens 8 Kiebitze – darunter 3 diesjährige – zahlreiche Stare, alle 4 bei uns in den Sommermonaten heimischen Grasmückenarten, 1 Gelbspötter, 1 Rohrammer (M), Goldammern, Zilpzalp, Bluthänflinge, Heckenbraunellen, Zaunkönige, Rotkehlchen, Singdrosseln, Amseln, 1 Sumpfmeise, Blau- und Kohlmeisen, Grün- und Buntspecht, Ringeltauben und mindestens 1 Hohltaube (rufend). Beobachtet und begleitet wurden diese Arten von etlichen Greifvögeln: jeweils 1 Schwarz- und Rotmilan, Mäusebussarde und mindestens 4 Turmfalken. Ein urplötzlich eintreffender Habicht konnte im nicht mehr einsehbaren Bereich der Hemmerder Wiesen erfolgreich Beute schlagen.

Schwarzmilan kreist am 01.07.2026 über den Hemmerder Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)

Auch dieser Weißstorch erhofft sich Nahrung in den Hemmerder Wiesen zu finden

Einer von mindestens 4 Turmfalken, die aktuell die Hemmerder Wiesen besuchen (Foto: Hartmut Brecher)

Gelbspötter erfreut durch seinen erfrischenden Gesang den Beobachter (Foto: Hartmut Brecher)

Diesjähriger Star in den Hemmerder Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)

Vor einer Woche konnte ich diese Nachtigall in den Hemmerder Wiesen fotografieren (Foto: Hartmut Brecher)
Auf der frisch gemähten Wiese am Lippeufer (CEF Kiebitz) zwei adulte Kiebitze mit 4 gerade flugfähigen Jungtieren.
Aktuell lassen sich vermehrt Schwalbenküken verzeichnen, die hier und in Menden aus ihren Nestern gesprungen sind. (Mehl- , aber auch Rauchschwalben). Vermutlicher Grund: Wie schon im vergangenen Jahr heizt die aktuelle Hitzeperiode die Nester der Schwalben unerträglich auf, sodass sie vor den Gluttemperaturen dort flüchten.
Nach der extremen Hitzeperiode der letzten Tage bot der heutige Tag endlich wieder die Möglichkeit, unter normalen Sommerbedingungen eine fußläufige Runde zu drehen.
Im Schwerter „NSG Mühlenstrang“ kamen kurz hintereinander zwei Baumfalken überflogen. Zudem ließ sich neben einem Gelbspötter der Seidensänger im bekannten Gesangsrevier akustisch vernehmen. Aus eigener Erfahrung ist hierbei zu beachten, dass die Gesangsaktivität demnächst im Juli und über weite Teile des Augusts stark nachlassen oder komplett verstummen kann. Der Seidensänger ist dann jedoch nicht abgezogen, sondern wird möglicherweise erst ab Mitte bis Ende August wieder regelmäßig in abgeschwächter Form akustisch wahrnehmbar sein. Da Seidensänger grundsätzlich strikt an Wasserhabitate gebunden sind und dazu neigen, ihr Revier ganzjährig zu besetzen, stehen die Chancen für eine erfolgreiche Überwinterung an der Ruhr, die selbst bei strengen Winterbedingungen mit ihrer Fließgeschwindigkeit wohl niemals vollständig zufriert, denkbar günstig.
Ein schöner Erfolg zeigte sich in einem Rohrammer-Revier, denn hier gelang ein sicherer Brutnachweis, da beide Altvögel intensiv Futter zum Brutplatz trugen.
Der gewählte Rundweg erlaubte zudem eine kurze Stichprobe beim Weißstorchnachwuchs in den beiden Nestern am Mühlenstrang sowie am Wellenbad. Jungstörche waren in den letzten Tagen überall auf ihren exponierten Nestern durch die sengende Sonne ungeschützt außergewöhnlichen physischen Belastungen ausgesetzt. Am Mühlenstrang lagen beide Jungvögel heute sichtlich im Ruhemodus im Nest, während die zwei Jungen am Wellenbad bereits einen sehr fitten Eindruck machten und zeitnah flügge werden dürften.
Bei den Schmetterlingen gelang, nach einer gefühlten Ewigkeit, am Wegesrand die Sichtung eines Schönbärs.




Anders als bei Hartmut Peitsch in Bönen geben die Fröndenberger Mauersegler Anlass zur Sorge. Die aktuellen Hitzetage führen ja gerade bei Mauerseglern zu auffälligem und regem Treiben, so dass sie an den traditionellen Brutplätzen gut beobachtet werden können. Die genaue Zahl der jeweiligen Brutvögel ist dabei meist schwer zu ermitteln, weil an den pfeilschnellen Flugspielen über den Dächern sich oft auch Mauersegler aus anderen Kolonien beteiligen und unter ihnen alljährlich durchschnittlich 40% – 60% „Nichtbrüter“ sind.
Der Kirchturm der Fröndenberger Stiftskirche bietet seit vielen Jahren die Möglichkeit, vom Turminneren eine große Kolonie über dem Glockenraum mit ihren Brutpaaren und den zustande gebrachten Gelegen zu zählen. Seit mehreren Jahren sind im Turm leider zwei ungünstige Trends zu beobachten. Zum einen nimmt die Gesamtzahl von einst oft mehr als 20 Brutpaaren stetig ab (im vergangenen Jahr `25 gab es nur noch 11 erfolgreiche von 18 begonnenen Bruten). Zum anderen beginnen nur noch wenige Paare direkt nach der Ankunft im Brutgebiet auch mit dem Brutgeschäft. Stattdessen gab es in der Vergangenheit immer wieder Bruten, die erst in der zweiten Juni-Dekade oder sogar noch später begonnen worden sind. Auch in diesem Jahr konnten bei einer ersten Kontrolle im Turm am 06.06. lediglich 11 begonnene Bruten gefunden werden. Eine gestrige Nachkontrolle (27.06.) erfüllte nicht nur nicht die Hoffnung auf zusätzliche, später begonnene Bruten, sondern auch von den zuvor erfassten Bruten waren bis dato nur 5 (!) erfolgreich verlaufen. Über die Gründe für den besorgniserregenden Trend kann man nur spekulieren. Leider ist dabei nicht von einem regionalen Einzelphänomen auszugehen. Auch die alljährlich landesweite Zählung des NABU („Stunde der Gartenvögel“) ergab innerhalb eines Jahres für den Mauersegler einen Rückgang von 24%. Da sich im Falle der Fröndenberger „Kirchturmsegler“ das Nisthöhlenangebot nicht verändert hat, müssen andere Gründe (Insektenmangel, nasskalte Wetterlagen im Mai etc.?) für den Rückgang verantwortlich sein.
Immerhin kann ich wie Hartmut Peitsch von der seit Jahren bestehende Kolonie am eigenen Haus (Frdbg.-Hohenheide) Positives berichten: von 11 angebotenen Nisthöhlen sind 8 mit erfolgreichen Bruten besetzt. Sie werden jedoch frühestens in der zweiten Juli-Hälfte ausfliegen.









„Unsere“ ersten Mauersegler sind in der Nacht zum Samstag ausgeflogen. Nachdem die Altvögel dieses Jahr recht früh – am 23.04. – in unsere Brutkästen zurückkehrten, haben sie in neun Wochen Jungvögel zum Ausfliegen gebracht. In weiteren Bruthöhlen wird noch gefüttert, die Jungen sind aber teilweise auch kurz vor dem Flüggewerden.





In einem kleinen halbschattigem Beet in meinem Garten wächst im Sommer immer etwas Greiskraut. Seit einigen Jahren haben es die Blutbären entdeckt und zu ihrer Kinderstube gemacht. Heute habe ich die ersten kleinen Raupen entdeckt.








