Heute kurz nach Sonnenaufgang konnte ich in Hamm/ Westhusen eine Beobachtung machen, die ich bisher noch nie erlebt habe oder von solcher noch nie gehört habe. In einer Birkenallee wurde ich auf einen Vogelschwarm von Kleinvögeln aufmerksam, die sich in den Baumkronen der Birken in NO- Richting langsam fortbewegten. Ich dachte erst z.B. an einen Trupp Distelfinken. Zu meinem Erstaunen handelte es sich um einen Trupp von mindestens 70 Kohlmeisen, können aber auch 100 gewesen sein. Darunter mischten sich noch etwa 30 Blaumeisen. Ungewöhnlich war diese riesige Anzahl besonders der Kohlmeisen, zumal es auch noch um den Heimzug in die Sommerquartiere handeln dürfte. Meine Vermutung ist, dass die Menge an Meisen zusammen sich einen Schlafplatz teilten und nun anfangs gemeinsam weiterzogen.
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Fröndenberg/Kiebitzwiese: Seiden-, Silber- und Graureiher, Weißstörche u.a. am 25.02.2026 (A. Hünting)
Aus meinen heutigen Beobachtungen an der Kiebitzwiese ragt als Höhepunkt des Tages sicher der Seidenreiher heraus. Vielleicht ist es das von B. Koch und später von H. König u.a. am 21.02.26 in Wickede beobachtete und auf ornitho.de gemeldete Individuum. Der Seidenreiher hielt sich überwiegend an/in der Wasserfläche entlang der Werner-von Siemens-Straße auf, teils mit Gefiederpflege, teils mit Nahrungssuche beschäftigt. Neben dem Seidenreiher ließen sich 2 Silber- und 2 Graureiher beobachten. Darüber hinaus hielten sich 22 Kanadagänse, 8 Nilgänse, 2 Rostgänse (1,1 davon das Männchen rechts mit Aluring), 58 Graugänse, 1 Hausgans und eine Höcker- oder Schwanengans im Gelände auf. Dazu kamen etwa 30 Schnatterenten, 30 Stockenten, darunter 1 Hybrid und 2 Krickenten (1,1). Immer wieder überflogen Kormorane das NSG (sicher >30), entweder zum Ententeich, oder von dort kommend.
Auch Weißstörche sind wieder anwesend. Heute konnte ich insgesamt drei Individuen beobachten, davon zwei auf der Nisthilfe und einen auf dem Hochsitz. Von den beiden Weißstörchen auf der Nisthilfe war einer links beringt, die Ringnummer konnte ich leider nicht ablesen. Um das letztjährige Weibchen kann es sich dabei definitiv nicht handeln, denn dieses war rechts beringt. Vielleicht gelingt es im Laufe der nächsten Tage jemandem, die Buchstaben- und Zahlenkombination zu entziffern und darüber mehr über diesen Storch zu erfahren. Vermutlich wird es aber auch noch einige Wechsel bei den anwesenden Störchen geben, eventuell taucht ja noch das Weibchen aus den Vorjahren auf.
Ansonsten notierte ich 1 Mäusebussard (überfliegend), 1 Grünspecht, 1 Buntspecht, 2 Elstern, mindestens 3 Rabenkrähen, >10 Stare, 2 Blaumeisen, ungezählte, weil nur gehörte Kohlmeisen, 1 Zilpzalp, 1 Zaunkönig, 2 Amseln, 1 Heckenbraunelle mit Vollgesang, etwa 40 Wacholderdrosseln in den Bäumen entlang der Ruhr, mindestens 5 Bachstelzen, die mit den Heckrindern über die Wiese zogen, 2 Grünfinken und 4 Stieglitze in Büschen entlang des Rammbachs. Außerdem eine rufende Rohrammer aus dem Bereich Sichlerbucht.







Werne: Singdrossel am 25.02.2026 (A. Steinweg)
Heute Vormittag war in der Innenstadt von Werne die erste Singdrossel mit Vollgesang zu hören.
Nachtrag von Freitag, 20.02.26: Auf dem Rückweg von Werne nach Lünen konnte ich aus dem Auto ein überfliegendes Habichtmännchen (auf den ersten Blick vorjährig) und kurz hintereinander zwei Rotmilane beobachten.
Fröndenberg: Kraniche, Sperber, 23.02.2026 (B.u.B. Koll)
Am Morgen des 23. Februar können wir beobachten, wie ein Sperber ein Amselmännchen erbeutet (am Vorabend gesungen und morgens verschlungen). In den frühen Nachmittagsstunden ziehen drei kleinere Gruppen Kraniche (70, 50 und 40) über Ardey in Richtung Norden.
Schwerte: Weißstörche und balzende Haubentaucher am 23.02.2026 (K.&A.Matull, P.Krüger)
Vielerorts sind bereits die Weißstörche zurückgekehrt. Aktuell bietet sich uns im Kreisgebiet ein konkretes praktisches Beispiel, welches die biologische Erkenntnis untermauert, dass Weißstörche zwar oft grob standorttreu, aber nicht zwingend partnertreu sind, sondern vielmehr „monogame Saisonehen“ führen.
Im Schwerter Ortsteil Geisecke beobachteten wir am 23.02. eine Kopulation, bei der das Weibchen rechts beringt ist. Die Analyse des abgelesenen ELSA-Rings ergab, dass dieser im Juni 2020 in Coesfeld (NRW) nestjung beringte Storch in der Vergangenheit bereits mehrfach in der Region an unterschiedlichen Orten in Erscheinung getreten ist: Am 22.03.2022 wurde sie nahrungssuchend auf einem Feld nahe der Kreisgrenze in Menden-Halingen (Märkischer Kreis) nachgewiesen (Beob.: T. Prünte). Ab Ende Februar 2023 folgte eine knapp 14-tägige Liaison mit dem Männchen auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg, und in den Jahren 2024 sowie 2025 gehörte sie mit jeweils zwei flüggen Jungvögeln zum Brutpaar am Geiseckesee bei Holzwickede (Wassergewinnungsgebiet/ehemaliges Windrad).
Dies ergibt innerhalb von 5 Jahren, jeweils nach der Rückkehr aus dem Winterquartier, ein Bewegungsprofil von nur ca. 13 km zwischen drei etablierten Weißstorch-Brutplätzen im südlichen Kreis Unna. In den nächsten Wochen wird das „Weißstorch-Karussell“ weiter an Fahrt aufnehmen, wobei Partnerwechsel erfahrungsgemäß an der Tagesordnung sind. Darüber hinaus wird sich zeigen, ob die Vogelgrippe, von der auch Weißstörche massiv betroffen waren und deren Schwerpunkt in den spanischen Überwinterungsgebieten lag, Auswirkungen auf die Paarzusammensetzungen im Kreisgebiet haben wird.
Was sich in luftiger Höhe auf den Nestern ankündigte, setzte sich auf der Wasserfläche fort: Auf der Röllingwiese in Schwerte zeigte sich am 23.02. ein balzendes Haubentaucher-Paar (Beob.: P. Krüger).


Bönen: Kiebitze am 21.02.2026 (H. Peitsch)
Am Breddeweg war heute ein großer Schwarm von >150 Kiebitzen zu sehen.
Am Rande des östlichen Industriegebietes sind entgegen den Durchzüglern wohl die ersten Brutpaare am bekannten Standort eingetroffen. >7 Vögel konnten heute beobachtet werden.


Fröndenberg: Kranichzug,20.02.2026 (Brigitte und Burkhard Koll)
Soeben (18:05 Uhr) ziehen ca 500 Kraniche über Ardey Richtung Norden.
Fröndenberg / Unna: Goldregenpfeifer, Kiebitze, Waldschnepfe, Kraniche, Hausrotschwanz, Singdrossel, Schellente, Hasennachwuchs u.a., 20.02.2026 (B.Glüer)
Bei weiterhin winterlichen Temperaturen setzen sich mehr und mehr Frühlingsboten durch und der Vogelzug bietet ebenfalls das eine oder andere Highlight. Am gestrigen 19.02. zeigte sich im Hammer Wasserwerk (Fröndenberg) ein erster Hausrotschwanz und vor 3 Tagen (17.02.) fand sich in den Hemmerder Wiesen eine (für mich) erste Singdrossel. Gestern, außerdem erfreulich, eine weitere Waldschnepfensichtung (NSG Ostholzbach/Frdbg.) und ebenda noch um 18.45 h ein niedrig ostwärts überhinfliegender Kranichtrupp mit 34 Exmpl. Neben den noch immer zu Hunderten im Unnaer Osten rastenden Kiebitzen fielen mehrfach unter ihnen auch rastende Goldregenpfeifer auf. Seit dem 11.02. konnten an 6 Tagen mit Maximalzahlen von 29 (UN-Stockum, 18.02.) und 10 Exmpl. (UN-Steinen, 14.02.) Goldregenpfeifer angetroffen werden.
Vor der eigenen Haustür fand sich bereits am 11.02. ein wenige Tage alter Junghase, der offensichtlich auch den anschließend herrschenden Minustemperaturen und Schneefällen trotzte und bis zum heutigen Tag seinen Versteckplatz jeweils nur um 1-3 Meter verlassen hat. Das vielerorts zu beobachtende Treiben der Feldhasen in den Feldfluren lässt darauf schließen, dass auch bereits die nächste Hasengeneration auf den Weg gebracht ist.












Fröndenberg: Rotmilan, Turmfalke, Frühlinggezwitscher, 18.02.2026 (Burkhard Koll)
Punkt 12:00 fliegt in ca 20 m Höhe ein einzelner Rotmilan längs der Ardeyer Straße in Ardey augenscheinlich auf Nahrungssuche.
Am Nachmittag desselben Tages rüttelt ein Turmfalke über der Feldfläche westlich der Niederheide, stürzt zielsicher in das noch nicht gepflügte Senffeld, um dann mit deutlich erkennbarer Beute Richtung Strickherdicker Wald zu verschwinden.
Zur selben Zeit sind vor Ort die ersten zaghaft Vogelstimmen (Meisen) zu vernehmen, die uns den Frühling erahnen lassen.
Hamm: Gänsesäger, 15.02.2026 (Horst R. Kraft)
Am Tibaum flogen am Vormittag drei Gänsesäger ein, darunter zwei weibliche Tiere.





Fröndenberg: Schwarzmilan, 16.02.2026 (Marion und Christian Kunsemüller)
Am Sonntag, den 16. Februar 2026, ca. 16.30 Uhr, beobachteten wir einen von Ost nach West ziehenden Schwarzmilan über der Ruhr bei Fröndenberg-Dellwig / Iserlohn Drüpplingsen.
Fröndenberg/Holzwickede/Schwerte/Menden&Iserlohn: Weißstörche, Schellenten, Gänsesäger, Kiebitze,Wasserralle, Habicht, Bekassine, Wacholderdrosseln sowie NWO Wasservogelzählung im MK mit u.a. Graureiher-Kolonie, Schnatterenten und ohne Seidensänger, 9.-14.02.2026 (K.&A.Matull)
Am Montag (09.02.) auf der Ruhr in Schwerte „Am Mühlenstrang“ 3 Schellenten (1,2). Auf Höhe des Geiseckesees 134 nach Osten überfliegende Kiebitze. Des weiteren 2 artreine Trupps nahrungssuchender Wacholderdrosseln in der Nähe der Schoofs-Brücke (> 100) sowie weitere > 70 auf einem Feld in der Nähe des Gutshofs „Wellenbad.“ Ebenda seit mind. gestern ein Weißstorch auf dem Nest.
Gestern auf der Kiebitzwiese zwischen beiden Aussichtshügeln u.a.:
88 Kanadagänse, 50 Schnatterenten (27,23), 5 Krickenten (3,2), 112 Stockenten, eine Wasserralle, ein Weißstorch (seit mind. Di., 10.02., zurückkehrt, Beob.: B.Nikula), ein Silberreiher, ein Graureiher, ein Habicht (0,1), eine Bekassine, mind. 32 überfliegende Lachmöwen, ein Gänsesäger sowie ungezählte Wiesenpieper.







Posthornschnecken oder Schlammschnecken könnten hier gut in Frage kommen. Schnecken sind eine leicht verfügbare Proteinquelle, die nicht schnell flüchten können. 13.02.2026 (Foto: Andre Matull)

Mit einem erweiterten regionalen Fokus ergaben sich in der unmittelbaren Nachbarschaft heute durch die NWO-Wasservogelzählung folgende Beobachtungen:
Oeseteiche Menden: (0 Grad, Schneeregen)
2 Höckerschwäne, eine Graugans, 118 Schnatterenten, 4 Krickenten (2,2), 65 Stockenten+2 Bastard/fehlfarben, eine Tafelente (1,0), 49 Reiherenten (viele!) (29,20), 5 Kormorane, ein Silberreiher, ein Graureiher und 4 Blässrallen.
Am Iserlohner Seilersee war die Graureiher Kolonie heute bei -1 Grad und Schneeregen erst mit 8 Nestern belegt.
Darüber hinaus wurden ebenda für die Wasservogelzählung heute folgende Arten notiert:
2 Höckerschwäne, 22 Kanadagänse, 4 Nilgänse, 36 Stockenten+4 Bastard/fehlfarben, 3 Tafelenten (1,2), 18 Reiherenten (11,7), ein Gänsesäger (1,0), 15 Kormorane, 7 Teichrallen und 28 Blässrallen.
Zu guter Letzt noch ein Update zu den Seidensängern vom Seilersee in Iserlohn. Die letztmalige eigene Beobachtung eines Individuums gelang hier am 15.12.25. Seidensänger neigen grundsätzlich dazu ganzjährig in ihren auserwählten Gebieten zu bleiben. Es ist davon auszugehen, dass die Frost- und Schneeperiode am Rande des Süderberglands doch etwas zu intensiv wurde und die Art (vorerst?) abgezogen ist. Bedauerlicherweise hat sich aber auch das Gesicht des Habitats nun grundlegend verändert.
Trotz der wertvollen fachlichen Unterstützung durch die Abteilung Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Iserlohn, die sich engagiert für den Erhalt dieser Strukturen eingesetzt hat, kam es im Zuge der regulären Gewässerunterhaltung zu weitreichenden Rückschnitten. Wo letztendlich genau das Problem lag, bleibt rein spekulativ. Dabei war der Erfolg dieses historischen Brutnachweises ursprünglich zweifelsfrei eng mit einer spezifischen Managemententscheidung verknüpft: Um die Verschmutzung der ufernahen Gehwege durch Gänseexkremente im Sommer zu reduzieren, wurden die Uferzonen seit 2022 auf Empfehlung der zuständigen Fachbehörden als eine von mehreren Maßnahmen zur Bestandsregulierung der Kanada- und Nilgans bewusst der Sukzession überlassen. Ziel war es, durch dichte Vegetationsriegel den direkten Zugang der Gänsefamilien vom Wasser zu den Kurzgrasflächen zu unterbinden. Diese ursprünglich rein pragmatische Maßnahme zur Konfliktvermeidung entwickelte sich zu einem wertvollen ökologischen Synergieeffekt, der erst die notwendige Deckung für die Ansiedlung des Seidensängers schuf. Dies belegt eindrucksvoll, welches Potenzial bereits in der kleinräumigen Förderung natürlicher Dynamik in semi-urbanen Räumen steckt und wie diese zu bemerkenswerten Ansiedlungserfolgen führen kann. Eine ökologisch orientierte Pflegepraxis bietet die Chance, Sukzessionsflächen verstärkt als funktionale Bestandteile des Ökosystems zu begreifen, statt sie lediglich als Defizit in der Gewässerunterhaltung einzustufen. Bedauerlicherweise zeigt die aktuelle Situation am Seilersee ein anderes Bild. Wer so viel Zeit und Leidenschaft investiert, um diese flüchtigen Momente der Natur zu dokumentieren, erkennt oft schmerzlich, wie fragil solche Erfolge sind, wenn fachliche Weitsicht an behördeninternen Schnittstellen oder festgefahrenen Pflegeroutinen scheitert.
Als Fazit bleibt festzuhalten: Eine Rückkehr des Seidensängers an seine alte Wirkungsstätte ist zwar nicht ausgeschlossen, doch haben die jüngsten Maßnahmen die Habitatqualität zweifellos massiv verschlechtert. Es drängt sich die Erkenntnis auf, dass dauerhafte Ansiedlungserfolge dieser Art wohl erst dann gesichert sind, wenn solche Strukturen auch außerhalb von Naturschutzgebieten eine echte Chance erhalten. Grundsätzlich darf man jedoch angesichts der letztjährigen Ergebnisse in den Niederlanden und Deutschland (vgl. König et al. 2025, S. 36–38: https://www.dda-web.de/downloads/publications/falke/72/koenig_et_al_2025_sommer25.pdf ) trotz der winterlichen Witterung in den letzten Monaten zuversichtlich bleiben: Weitere Ansiedlungen des Seidensängers im Kreis Unna und Umgebung sind auch in Zukunft fest zu erwarten.

regiert heute (nachher; Februar 2026) leider die Ordnung der Kahlschlag-Bürokratie. (Fotos: Andre Matull)

Hamm/Unna: Rohrdommel und mehr, 21.01.-09.02.2026 (Horst R. Kraft)
Vom 21.01. bis zum 09.02.2026 gelangen die nachfolgenden Beobachtungen und Fotos.








Unna / Fröndenberg: Kornweihen, Wanderfalke, Brachvögel, Kraniche, Pfeifenten, Masseneinflug von Kiebitzen u.a., 10.02.2026 (B.Glüer)
Die Hemmerder Wiesen erweisen sich derzeit weiterhin als Drehscheibe des Vogelzuges. Dabei stand der heutige Tag für mich unter dem Eindruck ungewöhnlicher Ansammlungen von Kiebitzen. Ihr stetiges „Kommen und Gehen“ ließ eine exakte Erfassung der Zahlen nicht zu, doch es dürften einige Hundert gewesen sein. Abwechselnd wurden Ackerflächen nahe der östlich verlaufenden Trotzburgstraße, die Nassbereiche der Hemmerder Wiesen oder Felder westlich des NSGs in unterschiedlicher – immer wieder neu formierter Truppstärke aufgesucht. Ähnlich verhielten sich auch – wie gewohnt – die Gänsescharen, die ebenfalls mehrere Hundert umfassten und vor allem aus Blässgänsen, Tundrasaatgänsen, Graugänsen, Kanadagänsen, einzelnen Nilgänsen und Rostgänsen bestanden. Bemerkenswert auch ~35 Pfeifenten, wie gewohnt ~80 Krickenten, ungezählte Stockenten und einzelne Schnatterenten. Besonders erfreulich die weiterhin ausharrenden 2 Brachvögel. Ein vorjähriger Wanderfalke sorgte zwischenzeitlich vor allem bei den Kiebitzen für Panik und ließ sie minutenlang großräumig kreisen, ohne dass sie sich erneut zu einer Landung entschließen konnten.
Östlich UN-Steinen eine ruhende Kornweihe (m). Ein weiteres Kornweihenmännchen hielt sich morgens bereits im Großraum Frdbg.-Ostbüren / UN-Siddinghausen jagend auf.










Hamm: Gänsesäger, Silberreiher, Schwarzspecht, Mittelspechte, Singdrosseln und Feldlerchen am 07.02 -08.02. 2026 (Raphaela Gerwin u. Gregor Zosel)
Am Samstag konnten wir im Waldgebiet der Ostgeithe u.a. 1 rufenden Schwarzspecht, 2 Mittelspechte, 1 Grünspecht sowie mehrere Buntspechte notieren. Im Efeubestand an den Waldbäumen ein Trupp von ca. 10 Singdrosseln auf Nahrungssuche. 1 einzelner überfliegender Kranich. Am Sonntag beobachteten wir im Feuchtgebiet zwischen dem Schafbusch und dem Heesener Wald nahe Hamm/ Westhusen u.a. 3 Gänsesäger, 1 Nilgans, 1 Silberreiher, 1 Graureiher und 1 Kormoran. Hier 19 nach NW ziehende Feldlerchen.

Mittelspecht in der Geithe ….am 07.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Mittelspecht in der Geithe ….am 07.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gänsesäger nahe Hamm/Westhusen ….am 08.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gänsesäger und Kormoran nahe Hamm/Westhusen ….am 08.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Silberreiher nahe Hamm/Westhusen im Feuchtgebiet zwischen Heesener Wald und dem Schafbusch….am 08.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)
