Die 3 jungen Waldohreulen in Altenbögge haben sich seit meiner Meldung von 22. Mai gut entwickelt und machen einen gesunden, vitalen Eindruck. Ein Altvogel war heute nicht zu sehen.




Die 3 jungen Waldohreulen in Altenbögge haben sich seit meiner Meldung von 22. Mai gut entwickelt und machen einen gesunden, vitalen Eindruck. Ein Altvogel war heute nicht zu sehen.




Knapp hinter der Grenze Fröndenbergs liegt bei Wickede der Echthauser Berg. Seit vielen Jahren ist er ein Traditionsziel von uns. So konnten wir heute bei einer über 6 stündigen Exkursion unter anderen folgendes beobachten: 1 Kleinspecht trommelnd und mit Sichtkontakt, 1 Grünspecht, 1 Kolkrabe, 1 Kuckuck, 2 Waldlaubsänger, 1 Grauschnäpper, 1 Hohltaube, mind. 5 Kernbeißer (mit Nestbau), 1 Gebirgsstelze, 1 Eisvogel, 2 Wintergoldhähnchen, 1 Sommergoldhähnchen, 4 Gartengrasmücken, 2 Fitisse, 3 Schwanzmeisen, 1 Goldammer, 1 Misteldrossel singend, 4 Singdrosseln, 3 Eichelhäher, 2 Rotmilane, 3 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, 2 Graureiher sowie 3 Kormorane überfliegend. Erfolgreicher an diesem Vormittag war aber die Ausbeute an Insekten. Erfreulich viele Käfer, darunter als Highlights gleich 3 Hirschkäfer (2:1), davon 1 Männchen im Flug in den Baumkronen. Mager dagegen die Zahl der Tagfalter. Hier lediglich 3 Admirale und 1 Weißling.

Kernbeißer mit Nistmaterial am Echthauser Berg…..am 06.06.2026 (Foto: Andre Matull)
Trommeln des Kleinspechtes….am 06.06.2026 (Tonaufnahme: Andre Matull)

Prachtexemplar von Hirschkäfer mit Drohgebärde….am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gewaltig und furchteinflößend die Mandibeln der Männchen….am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auch ein passendes Hirschkäferweibchen fanden wir….am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Hirschkäfermännchen im Flug…..am 06.06.2026 (Foto: Andre Matull)

…und noch eine Ehrenrunde in den Baumwipfeln…….am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Paarung des Gefleckten Schmalbocks (Rutpela maculata)…….am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gefleckter Blütenbock (Pachytodes cerambyciformis)……am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Braungrauer Splintbock (Leiopus nebulosus)….am 06.06.2026 (Foto: Andre Matull)

Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens)……am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Paarung des Rüssel-Rotdeckenkäfers (Lygistopterus sanguineus)…..am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrchroa coccinea) (Leiopus nebulosus)….am 06.06.2026 (Foto: Andre Matull)

Eine kuriose Erscheinung: die Markante Kamelhalsfliege Phaeostigma notata)…..am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Grünes Perlenauge auch unter Blaue Florfliege bekannt (Chrysopa perla)…..am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gelbe Raubfliege auch Gelbe Mordfliege (Laphria flava) mit Beute…..am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gestreifte Quelljungfer…..am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gelber Fleckleibbär (Spilosoma lutea)…..am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Raupe der Grasglucke…..am 06.06.2026 (Foto: Gregor Zosel)
In diesen Tagen gelangen mehrfach Beobachtungen von balzenden Waldschnepfen. In der heimischen Vogelwelt gehören Waldschnepfen wegen der sehr heimlichen, oft dämmerungs- und nachtaktiven Lebensweise sicherlich zu den am schwierigsten zu beobachtenden oder quantitativ zu erfassenden Arten. Vor allem zur Brutzeit gibt es kaum Nachweise, obwohl sie in der Balz sogar vergleichsweise auffällig sind, wenn die Männchen auf der Suche nach Weibchen nach Sonnenuntergang potentielle Bruthabitate mit deutlich vernehmbarem „Quorren“ und „Puitzen“ überfliegen. Die meisten Nachweise erbringen bei uns überwinternde Exemplare aus dem Baltikum oder Skandinavien, wenn diese mal zufällig bei Waldspaziergängen vom Boden aufgescheucht werden. So konnten in Wäldern des Fröndenberger Nordens im vergangenen Winter bis zum 20. Februar 28-mal Waldschnepfen festgestellt werden. Danach gab es keine Beobachtungen mehr – insbesondere auch keine Balz, die einen Brutverdacht begründet hätte. Ähnlich verhielt es sich auch in zurückliegenden Jahren.
Am 26. und 27. Mai gelang nun Lukas Bischoff die Beobachtung von balzenden Waldschnepfen in der Nähe des alten Golfplatzes „Am Winkelshof“. Nach seinen Berichten ließen sich in einem kleinen Zeitfenster, knapp eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang bis zu 16 (!) Überflüge balzender Männchen zählen. Am 28.05. konnte ich dann erstmals ebenfalls an beschriebenem Ort ab 22.04 Uhr (Sonnenuntergang: 21.32 Uhr) 7-mal eine überfliegende Schnepfe teils aus kurzer Distanz beobachten – und es gelangen auch Fotos. Am 30.05. ab 21.53 Uhr (gemeinsam mit Lukas Bischoff und Mechthild Strathoff) nochmal 14 Überflüge und am 01.06. ab 21.56 Uhr 12 Überflüge ebenda. Diesmal ließen sich aufgrund der Flugrichtungen und Zeitabläufe zweifelsfrei 3 Individuen (2,1) unterscheiden. Gemeinsam mit Mechthild Strathoff wurde am 03.06. ein 1880 m entferntes Habitat überprüft, in dem es vergleichsweise viele Winterbeobachtungen gegeben hatte. Bei jetzt schlechterem Wetter (leichter Regen, Wind, gesunkene Temperaturen) konnten auch hier 2 Überflüge (ab 22.07 Uhr) beobachtet werden. Laut Brutvogelatlas / NRW überfliegen balzende Männchen Flächen von 45-50 Hektar, so dass hier von anderen Individuen ausgegangen werden kann. Am gestrigen Abend (04.06.) waren am ersten Standort – gemeinsame mit Ute Becker und Hermann Knüwer – keine Balzaktivitäten mehr festzustellen. Jedoch zeigte sich bodennah 3-mal eine nah vorbeifliegende und wieder landende, möglicherweise weiblich Waldschnepfe, die sogar in ca. 25 m Entfernung minutenlang auf einem Waldweg verharrte, was evtl. gegenüber unserer Anwesenheit als „Verleiten“ – und damit als Hinweis auf Nachwuchs gedeutet werden könnte. Das veranlasste uns dann auch zum „Rückzug“.
Mehr „Frust als Lust“ bereitet dieser Tage die Suche nach Wespenbussarden. Am 25.05. fiel immerhin über Frdbg.-Hohenheide ein Männchen auf, das sehr einem schon vorjährig im Raum Frdbg.-Bausenhagen mehrfach gesehenen (und fotografierten) Männchen ähnelte. Ein anschließend kontrollierter „Verdachtshorst“, der diesem Männchen zugeordnet werden könnte, wies tatsächlich minimale Begrünung auf. (Siehe hierzu auch folgende Meldung: https://www.oagkreisunna.de/2025/12/22/froendenberg-hausrotschwanz-waldschnepfen-wespenbussardhorst-biber-insekt-des-jahres-24-u-a-21-12-2025-b-glueer/). Am 28.05. zeigte sich niedrig fliegend ein Paar bei UN-Vinning und eine Beobachtung auf ornitho.de von Malte Busch am 31.05. eines Beute tragenden (eventuellen) Männchens lässt in diesem Raum ebenfalls hoffen.







Heute zeigten sich 2 Wanderfalken sehr hoch über unserem Wohngebiet in Altenbögge, wohl das Paar vom Zechenturm. Das Männchen hat scheinbar einen Blutfleck auf dem Brustgefieder.



Im Laufe der letzten Wochen hat sich im Bereich unseres Hofes im Nordwesten von Werne ein Steinkauz niedergelassen, der insbesondere in den frühen bis späten Abendstunden sehr laut und deutlich hörbar ist.
Als wenn es Kiebitze nicht schon schwer genug hätten, das Gelege nicht durch Eierdiebe zerstören zu lassen, müssen sie sich wohl auch vor Rehen in Acht nehmen. So marschierten am 29.05.in den Hemmerder Wiesen zwei Jährlingsböcke unter Protest der beiden Altvögel direkt auf deren markiertes Gelege zu. Wie sich tags darauf herausstellte, hatten die Kiebitze Glück; das Gelege war nicht zertrampelt worden.
In der Kiebitzwiese kamen sich drei Flussregenpfeifer recht nah (29.05.). Zwei von ihnen – wohl zwei Männchen – mussten sich vor dem abseitsstehenden dritten Vogel – wohl ein Weibchen – beweisen.
Endlich gelang auch mir die Beobachtung eines Wespenbussards. Es war ein Weibchen, das sich über Lünern hochschraubte und zielstrebig in nördlicher Richtung dahinglitt (06.03.). Eigentlich sollten Wespenbussarde um diese Zeit auf Eiern sitzen. Wer weiß, warum es in diesem Fall nicht so ist.





















Ein kurzes Update zur Situation am Storchenhorst im NSG Obergraben westlich Wickede in Fröndenberg nahe dem Beringhof.
Ich selber habe bis zum 23.05.2026 nur ein Küken beobachten und dokumentieren können. Ein befreundeter Jäger, der ebenfalls gerne mal dort nach dem aktuellen Stand schaut, berichtete von zwei kleinen Köpfchen, die er einmal beobachten konnte.
Bei meinem Kontrollbesuch am 27.05.2026 habe ich einen augenscheinlich verlassenen Horst vorgefunden. In 20 Minuten war weder einer der beiden Altvögel, noch irgendeine Bewegung von kleinen Küken zu erkennen.
Am 30.05.2026 habe ich 30 Minuten das Weißstorch-Nest beobachtet und fotografiert …man müsste zumindest das Jungtier bereits gut sehen können. Aber keinerlei Anzeichen einer laufenden Brut!
Übrigens wurde bei Wickede mittlerweile die 3. Horsthilfe für Störche aufgestellt. Störche gab es dieses Jahr allerdings keine. Das Paar vom letzten Jahr an der Ruhrbrücke ist nicht wieder zusammengekommen. Lediglich ein Partner wartete geduldig auf dem Strommasten…und gab dann schließlich auf.

Ein Zwischenfazit zur Halbzeit der Brutsaison 2026 deutet bei den Weißstörchen im Ruhrtal auf neue Rekordzahlen hin, da bei den 8 erfassten Brutpaaren in Fröndenberg (Kiebitzwiese) und Schwerte (inklusive Wasserwerk Holzwickede/Hengsen) aktuell 19 Nestlinge registriert wurden, was bei einem erfolgreichen Brutverlauf einen neuen Höchstwert für diese Art in den Vergleichsgebieten darstellen würde.
Die nachfolgende Infografik zeigt die Entwicklung der lokalen Weißstorchbruten, beginnend mit der historisch ersten erfolgreichen Brut dieser Art im Ruhrtal auf der Fröndenberger Kiebitzwiese. Die Daten bis 2025 dokumentieren die flügge gewordenen Jungstörche. Der aktuelle Wert für 2026 bildet in Klammern den momentanen Nestlingsbestand nach persönlichen Kenntnissen vor dem Ausflug ab. Verschiedene Einflüsse können die Anzahl der Jungvögel jederzeit verändern, sodass eine endgültige Gesamtbilanz voraussichtlich erst im Juli oder August möglich sein wird.


Regionale Brutplätze und Beringungsdaten im Überblick. Die orangefarbenen Kilometerangaben unter den Kalenderjahren beschreiben bei dieser Übersicht die exakte Entfernung (Luftlinie) zwischen dem Geburtsort, an dem der jeweilige Storch als Nestling beringt wurde, und seinem aktuellen Brutplatz im Ruhrtal.

Im Gegensatz zum Vorjahr gab es bei den Schwerter Brutstörchen zwei nachweisliche Veränderungen. Die Befürchtung, dass das grassierende Vogelgrippevirus aus den Winterquartieren auch Brutvögel des Kreises Unna getroffen haben könnte, wurde zur Gewissheit.
Zum einen verendete das langjährige Brutmännchen der Schwerter Röllingwiese im spanischen Winterquartier, denn laut schriftlicher Mitteilung des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie Radolfzell an H.-G. Bullenda (AGON Schwerte) wurde der Kadaver am 9. Dezember 2025 nahe eines Entsorgungszentrums im Südosten von Madrid entdeckt. Nach eigenen Recherchen legte der Storch auf seinem herbstlichen Südwestkurs zwischen dem Brutplatz an der Röllingwiese und dem spanischen Fundort eine Distanz von fast 1.500 Kilometern Luftlinie zurück. Sein Zielort war und ist ein bekannter Winter-Hotspot. Dort suchen unzählige Störche auf Deponien nach Nahrung und nächtigen in der Nähe teils eng gedrängt nebeneinander. Die dortige, extrem hohe Bestandsdichte begünstigte im Dezember 2025 den Ausbruch eines hochpathogenen Influenza-Virus, den die spanischen Behörden auch bei dem Schwerter Brutvogel als Todesursache nachweisen konnten. Der Fund dokumentiert einerseits das mittlerweile häufig veränderte Zugverhalten beim Weißstorch mit Überwinterung auf der Iberischen Halbinsel statt Afrika, zeigt jedoch auch gleichzeitig die hohen epidemiologischen Risiken dieser Massenansammlungen an künstlichen Nahrungsökosystemen auf.
Der freigewordene Brutplatz an der Röllingwiese in Schwerte wurde im diesjährigen Frühjahr sofort durch ein neues, unberingtes Männchen nachbesetzt.

Zum anderen brütete anfangs auf dem Baumnistplatz in Schwerte-Geisecke, bei dem als einzigem Ort in den Vergleichsgebieten wahrscheinlich entweder von einer Brutaufgabe oder einem Totalverlust auszugehen ist, erstmalig ein neues, beringtes Weibchen im 4.Kalenderjahr, das 2023 nestjung in Delbrück-Anreppen (Kreis Paderborn) markiert wurde. Der Wiederfund erfolgte nach 1.003 Tagen in 74 Kilometern Luftlinie Entfernung. Ob das vorherige dortige, vermutlich langjährige Weibchen ein ähnliches Schicksal wie das Röllingwiesen-Männchen ereilte, bleibt mangels Beringung ungeklärt.
Neben der allgemeinen Entwicklung dieser Art lassen auch konkrete Beobachtungen im gesamten Wassergewinnungsgebiet Hengsen (Holzwickede), wo in den letzten Wochen teils dutzende Weißstörche zu beobachten waren und teilweise weiterhin präsent sind, eine Fortsetzung des regionalen Populationswachstums erwarten. Bei vielen der dort aus nächster Nähe beobachteten Vögel deutet das Erscheinungsbild mit einigen Ausnahmen auf vorjährige Weißstörche hin und abgefragte Ringablesungen bleiben abzuwarten.
Als biologisch interessante Beobachtung trugen einige Jungstörche bereits sporadisch Nistmaterial auf Gebäude, Pappeln oder einen Hochsitz. Da das Material direkt wieder herunterfiel, ohne dass die Vögel nachbesserten, handelte es sich wahrscheinlich nicht um ernsthaften Nestbau, sondern um erste, instinktive Übungen für die Zukunft. Nahezu identische Abläufe ließen sich bereits im letzten Jahr im gleichen Gebiet feststellen. Auch diese Erkenntnisse legen die Annahme einer weiteren Bestandszunahme des Weißstorchs in unseren heimischen Brutgebieten nahe.
Wer hätte eine solche Entwicklung der Weißstörche bei uns vor 10 Jahren schon erwartet? Angesichts dieser Zahlen wächst der Wunsch nach einer ähnlichen positiven Dynamik bei vielen anderen Vogelarten.
Heute kurz nach Sonnenaufgang starteten wir unsere 6 stündige „Traditionsrunde“ am Kloster Oelinghausen. Bei tropischen Temperaturen und vor der Unwetterfront konnten wir u.a. folgendes notieren: 1 Wespenbussard, 1 Rotmilan, 3 Turmfalken, 2 oder 4 Kolkraben (1 oder 2 Paare; schwer einzugrenzen), 1 Schwarzspecht, 1 Grünspecht, 2 Waldlaubsänger, 1 Baumpieper, 1 Hohltaube, nur 11 Neuntöter (9:2), 10 Dorngrasmücken, 1 Klappergrasmücke, 1 Gartengrasmücke, 15 Goldammern, 3 Fitisse, 4 Sumpfrohrsänger, 3 Kernbeißer, 2 Dompfaffe (M), mind. 17 Bluthänflinge (größtenteils in Rapsfeldern), 3 Hausrotschwäne, 1 Wintergoldhähnchen, 5 Sommergoldhähnchen, 1 Schwanzmeise, 1 Sumpfmeise, 1 Bachstelze, 5-6 Feldlerchen, 2 Mauersegler sowie ungezählte Rauch- und Mehlschwalben. Unter den Schmetterlingen waren 1 Schwalbenschwanz und 1 erstes Landkärtchen die Highlights.

Männlicher Wespenbussard überfliegend nahe des Kloster Oelinghausen……am 29.05.2026 (Foto: Andre Matull)

Singende Feldlerche über den Wiesen und Feldern in der abwechselungreichen Landschaft…..am 29.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Und noch eine Flugaufnahme! Turmfalke nach erfolgreicher Jagd. Mit Beute geht es wahrscheinlich zurück zu Nest, um die Jungvögel zu versorgen……am 29.05.2026 (Foto: Andre Matull)

Männlicher Neuntöter auf seiner Warte, wovon er sein ganzes Revier überblicken kann……am 29.05.2026 (Foto: Andre Matull)

Singende Goldammer…..am 29.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Kolkrabe auf dem Spielberg…..am 29.05.2026 (Foto: Andre Matull)

2 Waldlaubsänger konnten wir auf unserem Weg hören und auch sehen…..am 29.05.2026 (Foto: Andre Matull)

Weibchen des Großen Blaupfeils beim Sonnenbad…..am 29.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Für uns das erste Landkärtchen in diesem Jahr in den Farben der Frühlingsgeneration…..am 29.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Erfreulicher Weise konnten wir mehrere Kleine Füchse beobachten. Auf einem Weg saßen gleich 5 Ex. nebeneinander…..am 29.05.2026 (Foto: Andre Matull)

Allen Distelfaltern (wie hier) und auch den Admiralen sah man an, dass sie schon viele tausend Kilometer auf dem Buckel hatten…..am 29.05.2026 (Foto: Andre Matull)

Hornisse mit Beute. Wahrscheinich hat sie hier einen Gartenlaubkäfer, die überall am Wegesrand zu beobachten waren, erbeutet……am 29.05.2026 (Foto: Andre Matull)
Werne Horst: Kiebitz, Sumpfrohrsänger, 28.05.2026, ( Karl Heinz Lindemann )


Wieder mal eine kleine Meldung aus der Nachbarschaft. Zwei Tage hintereinander führte mein Rundwanderweg von 9 km durch die Feldfluren von Hamm/Westhusen an der Grenze zu Ahlen. Start war der Wanderparkplatz an der Kleistraße am Heessener Wald. Vorbei an dem Feuchtgebiet an der Straße ging es nach Westhusen incl. Regenrückhaltebecken. Über dem Westhusener Weg, vorbei an der Reitanlage Geisthoff, folgte ich am Schluss die Bornstraße zurück zum Wanderparkplatz. Unterwegs konnte ich u.a. folgende schöne Beobachtungen machen:
1 rufende Wachtel, 15 Kiebitze (hauptsächlich in den beiden Feuchtgebieten mit Jungvögel) + ca. 15 Kiebitz rastend und nahrungssuchend auf einer gemähten Wiese; 1 Flussregenpfeifer (im Regenrückhaltebecken), 6 Blässrallen (davon 1 Pulli), 2 Teichrallen, 2 Nilgänse, 14 Kanadagänse überfliegend, 5 Graureiher, 6 Weißstörche nahrungssuchend, 3 Teichrohrsänger (an der Kleistraße), 1 Sumpfrohrsänger, 3 Rohrammern (2:1), 2-3 Kuckucke, 2 Schafstelzen, 3 singende Nachtigallen, 8 Dorngrasmücken, 4 Klappergrasmücken, 1 Gartengrasmücke, 3 Neuntöter (2:1), 2 Hohltauben singend, 1 Goldammer, 2 Fitisse, 3 Hausrotschwänze, 3 Grünfinken, 4 Distelfinken, ca. 50 Haussperlinge insgesamt in Hecken und an Gebäuden, 6 Bachstelzen (davon 1 Jungvogel), 4 Schwanzmeisen, mind. ca. 30 Rauchschwalben, mind. ca. 25 Mehlschwalben, 8 Fasane, 2 Turmfalken, 2 Mäusebussard, 1 Rotmilan sowie 1 Rohrweihenpaar und 1 Steinkauz. Meldungen detailiert, wie gewohnt, auch auf Ornitho.de.

Erfreulich, wenn man Jungvögel vom Kiebitz sieht. Während hier 1 Altvogel mit 3 fast erwachsenen Kiebitzen im Feuchtgebiet an der Kleistraße im Flachwasser nach Nahrung suchten, waren im Regenrückhaltebecken noch 2 sehr kleine Pulli zu beobachten….am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Wenn sich Rabenvögel oder Greifvögel nähern, gehen die Kiebitze oft gemeinsam zum Angriff über, um die Eindringlinge zu vertreiben……am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Teichrohrsänger im Schilf…am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

In einem Graben an einem Kornfeld sang dieser Sumpfrohrsänger…am 28.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auch 2 Schafstelzen suchten im Schilf nach schmackhaften Insekten…am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Kuckuck an dem Feuchtgebiet Kleistraße …am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Rohrweihe jagend in der weiten Feldflur bei Westhusen…am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Neuntöter am Westhusener Weg…am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Singender Grünfink im Baumwipfel…am 28.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Schwanzmeise am Wegesrand…am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Haussperling mit Nistmaterial…am 27.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Überall werden nun die Wiesen bei schönstem Heuwetter gemäht. Da finden nicht nur die Weißstörche einen gedeckten Tisch…am 28.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Weißstorch zieht eine Wiese weiter…..am 28.05.2026 (Foto: Gregor Zosel)
Heute Morgen ab Sonnenaufgang in der Nähe vom Gut Bockelühr bei Schwerte zwei Gelbspötter, welche nur einige Dutzend Meter auseinander sangen sowie ein Sperber. In einem Teil des südlichen Elsebachtals in Schwerte u.a. 3 Grauschnäpper (2 Reviere), 2 Waldlaubsänger, ein singender Baumpieper, ein Kolkrabe, ungezählte Kernbeißer, 3 Goldammern (2 Reviere), 5 Sommergoldhähnchen, 2 Gartengras- und eine Dorngrasmücke, 2 Buntspechthöhlen, welche die Jungen schon sehr bald verlassen werden sowie ein quäkender Mittelspecht. Ein letztjähriges Neuntöterrevier auf einer Kalamitätsfläche war nicht mehr besetzt, da der Aufwuchs wahrscheinlich schon zu hoch und somit für diese Art als Habitat nicht mehr geeignet ist. Darüber hinaus sang als Besonderheit ein Pirol auf seinem Zwischenstopp im dichten Baumkronendach.

