Im Rahmen der kreisweiten Kiebitz-Synchronzählung im Kreis Unna wurde auch im Raum Fröndenberg erneut gezielt nach dem Kiebitz gesucht – jedoch ohne Erfolg. Bereits das dritte Jahr in Folge blieb ein Nachweis aus.
Diese Entwicklung spiegelt den anhaltenden Bestandsrückgang der Art wider. Hauptursachen sind vor allem die intensive Nutzung landwirtschaftlicher Flächen, z.B. durch frühe und häufige Ackerbearbeitung oder Mahd, intensive Düngung sowie der Verlust von Brachen. Ein Hoffnungsschimmer besteht jedes Jahr darin, dass durch die frühzeitige Erkennung von Nestern gezielt Schutzmaßnahmen eingeleitet werden können, um lokal Bruten zu sichern.
Ein kleiner Lichtblick ergibt sich aktuell bei einer anderen Art: Das Schwarzkehlchen zeigt in Fröndenberg eine positive Entwicklung. Mit aktuell vier Revieren befindet sich die Art im Aufwärtstrend. Auffällig ist dabei, dass drei der vier Reviere in Schutzgebieten liegen – ein Hinweis darauf, wie wichtig gezielte Schutzmaßnahmen und geeignete Lebensräume für den Erhalt und die Förderung dieser Art sind. Im NSG Kiebitzwiese befindet sich 1 Revier, auf der Feldvogelschutzfläche in Strickherdicke erneut 2 Reviere und im Warmer Löhen an der Kreisgrenze zu Soest 1 weiteres Revier.
An verschiedenen Stellen im Kreis heute insgesamt auch 3 Rohrweihen überfliegend (2x vorjährig, 1x immatur).





























































