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Fröndenberg: Später Steinschmätzer, Kuckuck und Neues von den Weißstörchen am 26.05.2020 (Gregor Zosel)

Heute konnte ich Ostteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 4 Weißstörche (2 adult + mind. 2 Pulli), 9 Schnatterenten, 33 Reiherenten, 1 Zwergtaucher, 2 Höckerschwäne, 1 Nilgansfamilie, keine Zählung der Blässrallen, Stockenten (2 Familien) und Gänse, 1 Kuckuck, mind. 5 singende Sumpfrohrsänger, mind. 3 Rohrammern (M), 1 Neuntöter (M), 2 Uferschwalben, ca. 50 Stare sowie 1 Schwarzmilan.

Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 2 Schnatterenten, 2 Reiherenten, 3 Nilgansfamilien, 1 Kanadagansfamilie, 5 Graureiher, 1 Steinschmätzer, 1 Neuntöter, mind. 4 Sumpfrohrsänger im Gelände (ohne Ruhrufer !), 2 Bluthänflinge (1:1), mind. 4 Distelfinken (2:2), ca. 10 Uferschwalben unter den Mehlschwalben, ca. 10 futtersuchende Wacholderdrosseln, ca. 300 Stare (meist dj.) sowie ca. 40 Dohlen.

Weißstorch
Meist hudernd und dösend war ein Altstorch auf dem Horst zu beobachten…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Weißstorch nach dem „Schichtwechsel“ auf dem Weg zu möglichen „Futterquellen“…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Ab und zu sah man die kleinen Jungvögel im Nest. Einmal sah ich 2 kleine Köpfchen bettelnd…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Schnatterente
Schnatterenten am Flößergraben…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Zwergtaucher
Zwergtaucher sind während der Brutzeit sehr heimlich. Heute sah ich lediglich diesen Taucher kurz auf der Ruhr. Wenn die Jungen geschlüpft sind, kann man erst sehen, wieviele Paare dieses Jahr hier auf dem Ruhrabschnitt gebrütet haben…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Kuckuck
Kuckuck ruft nahe der Alten Eiche…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Sumpfrohrsänger
Sumpfrohrsänger am Ruhrdamm…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Neuntöter
Neuntöter auf der Kiebitzwiese…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Neuntöter
Neuntöter im Hammer Wasserwerk…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Steinschmätzer
Später Steinschmätzer im Wasserwerksgelände…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Wacholderdrossel
Wacholderdrossel auf Futtersuche…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Star
Versammlung einiger Stare…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Star
Auf den frisch gemähten Wiesen im Wasserwerk werden die Jungstare teilweise noch von den Eltern versorgt…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Kanadagans
Kanadagansfamilie auf einem Filterbecken…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Eintagsfliege
Eintagsfliege im Morgentau…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Schnirkelschnecke
Hainschnirkelschnecke aktiv in der noch feuchten Wiese…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Hainschwebfliege
Hainschwebfliege auf einer Lichtnelke…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Zipfelkäfer
Zweifleckiger Zipfelkäfer am Wegesrand…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Listspinne
Listspinne verpackt ihre Beute…..am 26.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)

Lünen-Alstedde, 26.05.2020 Gartenrotschwanz, Mehlschwalben (A. Steinweg)

In einem alten, verwilderten Garten an der Straße „Landwehr“, schräg gegenüber der Alpaka-Zucht, war heute morgen der Gesang eines Gartenrotschwanzes zu vernehmen. In derselben Straße, noch im Siedlungsbereich, befindet sich an einem neueren Mehrfamilienhaus eine recht große Mehlschwalbenkolonie. Mindestens 10 Mehlschwalben gleichzeitig konnten beim Nestbau beobachtet werden. Dabei „klebten“ sie sich akrobatisch an die Hauswand. Mittlerweile ja leider ein eher seltener Anblick.

Bönen: Gebirgsstelzen, Kiebitz u.a. am 25.05.2020 (H. Peitsch)

Nach einer Experteneinschätzung von B. Glüer und A. Müller bezüglich meiner gestrigen Meldung einer „jungen Gebirgsstelze“, die aber eine junge Bachstelze war, bin ich heute gezielt auf die Suche nach Gebirgsstelzen an die Seseke gegangen. Dabei konnte ich 2 Ex. finden, allerdings weit voneinander entfernt. 1 Vogel zeigte sich unter der Brücke der Kamener Str. bei Bramey, ein weiterer an der Stauanlage nördlich des HRB. Im HRB zeigte sich heute auch ein fast flügger Kiebitz und der Neuntöter mit einem Molch als Beute. Eine Zählung der Sumpfrohrsänger brachte 7 Sänger am Sesekeweg zwischen dem HRB und dem RRB bei Bramey.

Am Zechenturm fand ich die Reste einer Brieftaube, dessen Handschwingen mit Isolierband verklebt waren. Dieses hat zur Folge, dass die Taube stark gehandicapt ist und von Greifvögeln leicht und bevorzugt erbeutet werden kann. Sind das Gefieder, oder andere Körperteile der Taube, vorher vom Täter vergiftet worden, werden die Beutegreifer wohl zu Grunde gehen. Zu welchen Maßnahmen manche Leute schreiten um ihre Interessen durchzusetzen ist einfach unglaublich, strafbar und sehr traurig.

Die Reste einer Brieftaube mit manipuliertem Flügel. 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Die Reste einer Brieftaube mit manipuliertem Flügel. 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Die Reste einer Brieftaube mit manipuliertem Flügel. 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Die Handschwingen sind mit Isolierband verklebt worden um die Taube zu behindern. 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gebirgsstelze bei Bramey, 25.04.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gebirgsstelze bei Bramey, 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gebirgsstelze bei Bramey, 25.04.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gebirgsstelze bei Bramey, 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gebirgsstelze an der Stauanlage des HRB. 25.04.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gebirgsstelze an der Stauanlage des HRB. 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gebirgsstelze an der Stauanlage des HRB. 25.04.20 Foto: Hartmut Peitsch
Derselbe Vogel von vorne, möglicherweise ein Jungvogel?. 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Diesjähriger Kiebitz. 25.04.20 Foto: Hartmut Peitsch
Lange gesucht, endlich gefunden: Diesjähriger Kiebitz. 25.05..20 Foto: Hartmut Peitsch
Neuntöter mit fetter Beute, 25.04.20 Foto: Hartmut PeitschNeuntöter mit fetter Beute, 25.04.20 Foto: Hartmut Peitsch
Neuntöter mit fetter Beute, 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Sumpfrohrsänger,  25.04.20 Foto: Hartmut Peitsch
Sumpfrohrsänger, 25.05.20 Foto: Hartmut Peitsch

Bönen/NSG Lettenbruch: Rohrammerpaar, Teichrohrsänger, Bachstelzen, Spechte, Wespenbussard etc. am 24.05.20 (C. Rethschulte)

Heute morgen waren im NSG Lettenbruch erstmalig ein Rohrammerpaar sowie ein Teichrohrsänger zu beobachten. Dazu kamen ein Bachstelzenpaar, zwei Gartengrasmücken, mehrere Mönchsgrasmücken, zwei Fitisse, Amseln, Buchfinken, acht Rauchschwalben, zehn Mauersegler, mehrere Zilpzalpe und Zaunkönige sowie zwei Mäusebussarde. Zu hören waren ebenfalls drei Singdrosseln, ein Mittelspecht sowie ein Grün- bzw ein Buntspecht. Der bereits zweimal gemeldete Feldschwirl war heute nicht dabei.

Das Highlight des Tages entwickelte sich kurz vor zwölf Uhr. Nach einer knappen Stunde Beobachtung des Horstes aus einem belaubten Unterschlupf, flog er plötzlich lautlos ein: ein Wespenbussard. Seine Anwesenheit war seit ca. zwei Wochen aufgrund der beobachteten Horstbegrünung vermutet worden. Er verharrte ca. eine halbe Minute auf dem Horst und flog dann wieder davon. Hoffentlich kehrt auch sein Weibchen schnell zurück, so dass Balz und Brut bald beginnen können.

Teichrohrsänger im NSG Lettenbruch. (Foto: C. Rethschulte)
Männlicher Wespenbussard auf dem Horst, ob der gelben Iris und dem blau-grauen, taubenähnlichen Kopf zu erkennen. (Foto: C. Rethschulte)

Bönen: Neuntöter, Mauersegler u.a., 22.-24.05.2020 (H. Peitsch)

Am Freitag war am Sesekeweg, unter einer Brücke, eine junge Bachstelze zu sehen. In unserem Wohngebiet drehen die Mauersegler wieder ihre Runden. Besonders wenn die Temperaturen steigen, jagen bis zu 20 Vögel in waghalsigen Flugmanövern um die Häuser. Bei Verfolgungsjagden in größeren Höhen kommen zeitweise mehr als 60 Segler zusammen.

Im nördlichen Teil des HRB ist jetzt auch ein Neuntöter-Weibchen eingetroffen. Heute konnte ich beide Partner beobachten, im gleichen Revier wie im letzten Jahr. Auch mehrere Sumpfrohrsänger sind wohl mit der Reviergründung beschäftigt.

Sehr junge Gebirgsstelze, perfekt getarnt. 22.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Junge Bachstelze, perfekt getarnt. 22.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Regungslos saß der Jungvogel am Rand der Seseke unter einer Brücke. 22.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Regungslos saß der Jungvogel am Rand der Seseke unter einer Brücke. 22.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Mauersegler über unserem Wohngebiet in Bönen, 22.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Mauersegler über unserem Wohngebiet in Bönen, 22.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Neuntöter in ihrem Revier. 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Neuntöter-Paar in ihrem Revier. 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Das Neuntöter-Weibchen ist nicht so zutraulich wie das Männchen. 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Das Neuntöter-Weibchen hält sich mehr in der Deckung auf. 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Neuntöter-Weibchen, 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Neuntöter-Weibchen, 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Ein prachtvolles Neuntöter-Männchen, 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Ein prachtvolles Neuntöter-Männchen, 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Sumpfrohrsänger im HRB. 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch
Sumpfrohrsänger im HRB. 24.05.20 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg/Wickede: Rebhühner am 24.05.2020 (Gregor Zosel)

Bei meinem Kurzbesuch im Osttteil der Kiebitzwiese konnte ich heute bei Sonnenaufgang u.a. folgendes beobachten: 1 Weißstorch hudernd auf dem Horst , 11 Schnatterenten, 24 Reiherenten, 1 Haubentaucher, 2 Rostgänse ( attackieren Schwarzmilan), 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 1 Eisvogel, 2 Hohltauben, 2 Rohrammern singend, ca. 5 Sumpfrohrsänger singend, 1 Neuntöter (M) sowie 1 Schwarzmilan.

In Schlückingen an der Büdericher Haar 1 Rebhuhnpaar in einem Vorgarten. Beim Anhalten meines PKWs flogen sie in eine angrenzende Streuobstwiese mit hoher Wiese.

Unna / Bönen / Hamm: Vogelbestandserfassung entlang des ehemaligen Bahndamms zwischen Unna und Hamm-Kump, 23.05.2020 (B.Glüer)

Am heutigen Vormittag hab ich mal versucht, mir einen Überblick über die Vogelbestände entlang des als Fahrradweg ausgebauten Bahndamms zwischen Hamm-Kump und dem Kreistierheim an der Hammer Straße in Unna (auf einem etwa 10,5 km langen Teilstück) zu verschaffen. Die erfassten Arten geben natürlich nur einen subjektiven Eindruck wieder, da in Abhängigkeit von der jeweiligen Tageszeit – aber auch von Verhaltensweisen wie Brutfürsorge nicht alle Arten gleichermaßen aktiv oder auffällig waren. Fütternde Brutvögel verhalten sich meist heimlicher, während andere in der Hochphase der Balz intensiver singen und mehr Präsenz zeigen etc. – Trotzdem schien es mir interessant, relative Häufigkeiten innerhalb des Artenspektrums in einer Gesamtübersicht annähernd zu ermitteln. Dazu wurde die Strecke, die sich schnurgerade wie ein grünes Band durch die Landschaft zieht und verschiedene Randhabitate streift, zwischen 8.30 Uhr und 13.10 Uhr zu Fuß abgelaufen. Bei bedecktem Himmel und frischem Südwestwind herrschten mit Temperaturen zwischen 12,4°C und 19,6°C relativ gute Kartierbedingungen. Die meisten Individuen wurden akustisch (Gesang, Rufe etc.) erfasst. Da in der Regel nur die Männchen singen, kann die Gesamtindividuenzahl der Vögel natürlich als sehr viel höher angenommen werden.

Der erhoffte Orpheusspötter fand sich leider nicht – aber immerhin 4 Gesangsreviere des Gelbspötters und auch die für mich ersten (und einzigen!) Grauschnäpper mit immerhin ebenfalls 4 Gesangsrevieren. Akustisch dominant und praktisch überall präsent war mit >99 Sängern die Mönchsgrasmücke. Erfreulich auch 9 singende Nachtigallen. An erster Stelle des „Rankings“ stand mit 104 Individuen zwar die Rabenkrähe – allerdings schoss deren Zahl an nur einer einzigen Stelle mit 82 offensichtlichen Nichtbrütern auf einem großen Maisschlag in die Höhe. Als völlig fehlend fielen Sumpfmeise, Kleiber, Hausrotschwanz oder auch die Weidenmeise auf.

Insgesamt kamen immerhin 55 Arten zusammen (die ersten 25 nach Häufigkeit geordnet): Rabenkrähe (104), Mönchsgrasmücke (99), Buchfink (79), Zilpzalp (52), Amsel (49), Ringeltaube (46), Kohlmeise (26, + 1x ~Juv), Zaunkönig (26), Dorngrasmücke (24), Blaumeise (23 + 3x ~Juv), Dohle (19), Rotkehlchen (13), Gartengrasmücke (11), Star (12 + 7x ~Juv), Goldammer (11), Rauchschwalbe (10), Bachstelze (9), Nachtigall (9), Singdrossel (8), Haussperling (7), Buntspecht (6 + 2x ~Juv), Gartenbaumläufer (6), Mauersegler (6), Mäusebussard (5), Turmfalke (5).

Die übrigen Arten mit geringer Individuenzahl ungeordnet: Grünspecht (1), Fitis (3), Eichelhäher (4), Distelfink (2),Sumpfrohrsänger (3), Feldsperling (4 +1x Juv), Mehlschwalbe (x), Klappergrasmücke (1), Gelbspötter (4), Fasan (2), Bluthänfling (4), Rotmilan (1), Heckenbraunelle (4), Misteldrossel (1), Wacholderdrossel (1), Weißstorch (1), Grauschnäpper (4), Graureiher (1), Habicht (1), Grünfink (3), Türkentaube (1), Hohltaube (1), Elster (3), Stockente (1), Teichhuhn (2), Teichrohrsänger (1), Kernbeißer (1), Kuckuck (1), Baumfalke (1), Saatkrähe (3).

Der für die Bestandszählung abgelaufene Trassenabschnitt des alten Bahndamms von Hamm-Kump (Start) bis zur Hammer Straße in Unna, 23.05.2020 ( B. Glüer)

Wickede/Unna/Bönen: Baumfalken, Rohrweihe, Steinkäuze, Grauschnäpper, Neuntöter, Gelbspötter, Feldschwirl, Sumpfrohrsänger, Kuckuck, Wachtelkönige, Nachwuchs bei Weissstorch, Schwarzkehlchen, Schwanzmeisen und Nachtigall am 21.-23.05.2020 (Marvin Lebéus)

Ein Nachtrag vom 21.05.2020 (mit S. Helmer) bei Bönen 1 männliche Rohrweihe östlich überfliegend. Südlich des NSG Hemmerder Wiesen 1 wohl für dieses Gebiet erster (und bisher einziger?) Grauschnäpper.

Heute dann nördlich Westhemmerde 2 Steinkäuze auf einer Telefonleitung ansitzend.

In den Hemmerder Wiesen im Anschluss: >9 Sumpfrohrsänger, 1 Teichrohrsänger, 1 Gelbspötter, 1 Feldschwirl, 1 Kuckuck, 3-4 männliche Neuntöter, 3 Nachtigallen (1 bereits Futter tragendes Ex. und 1 vehement warnendes Ex.), 3 Schwarzkehlchen (beide Altvögel füttern bereits mindestens 1 flüggen Jungvogel, erneut ein großer Trupp von >25 Schwanzmeisen (erst südlich der NSG-Grenze und später gut 1,6km weiter nördlich, wohl derselbe Trupp), 3 Weissstörche (1 wenige Tage altes Küken im Nest, bereits am 21.05.20 entdeckt), 3 Kiebitze (Küken heute leider nicht gefunden), 2 Baumfalken, 1 Sperber und 1 Rotmilan.

Im Steiner Holz 2 singende Misteldrosseln, 2 Neuntöter (m+w), 1 Sumpfrohrsänger und hier nochmal ein Trupp von stolzen >22 Schwanzmeisen.

Die „Bönener Wachtelkönige“ sind noch immer vor Ort.

Über meiner Wohnung in Wickede 1 nach Ost überfliegender Baumfalke.

Männlicher Neuntöter hier in der Kernzone der Hemmerder Wiesen, 23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Schafstelze am Wegesrand, ohne Scheu, 23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Kuckuck fliegt zur nächsten Singwarte, 21.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Männlicher Neuntöter, hier an der Grenze zur Horster Mühle, 23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Gehasst von mehreren Kleinvögeln scheint er hier kurz durchatmen zu wollen, 23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Aus der Nähe ist der kräftige Schnabel mit der für Würger typischen hakenförmigen Spitze gut erkennbar, 23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Neben den Fröndenberger haben auch die Hemmerder Weissstörche Nachwuchs, 23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Die beiden Baumfalken…23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
…bekommt man selten zu Gesicht…23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Versteckt in den Baumkronen scheinen die beiden sich sicher zu fühlen, 23.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
Rufender Wachtelkönig bei Bönen, 21.05.2020 Tonaufnahme: Stefan Helmer

Bergkamen: Neuntöter,Wespenbussard, Rohrweihe am 21.05.20 (Th.Prall)

Auf der Bergehalde Großes Holz war bei dem schönen Wetter heute Hochbetrieb. Trotzdem gelangen mir einige schöne Beobachtungen: 1 Neuntöterpaar hat ein Revier bezogen. Später entdeckte ich dann an einer anderen Stelle noch ein Weibchen, welches geschickt Fluginsekten in der Luft fing. 2 Wespenbussarde zogen Richtung Nordost über die Halde hinweg, ebenso ein Rohrweihenweibchen.Weitere Beobachtungen: 9 Dorngrasmücken, 2Gartengrasmücken, 2Mönchsgrasmücken,5 Sumpfrohrsänger, 4 Baumpieper, 2 Feldlerchen, 4 Bluthänflinge und 2 Rohrammern.

Fröndenberg/Menden: Pirol, neue besetze Neuntöterreviere, Kuckuck, Schafstelzen, Bluthänflinge, Schwalbenschwanz und Blutbär am 21.05.2020 (Gregor Zosel)

Der heutige Vormittag begann am frühen Morgen gegen 5:45 Uhr mit einem singenden Pirol aus dem Auwald am Mendener Ententeich in Höhe der Kiebitzwiese. Von hier ist während des Frühjahrzuges immer wieder mal ein rufender Pirol zu vernehmen. Leider ist das Brutvorkommen schon seit Jahrzehnten in diesem NSG erloschen. Ansonsten konnte ich für den östlichen Teil der Kiebitzwiese neben den üblichen Wasservögeln 1 Kuckuck, 3 Rohrammern (2:1) sowie nun 6 singende Sumpfrohrsänger beobachten.

Im Warmer Löhen nördlich der Bahnlinie konnte ich auf meinem Rundweg durch die Feldflur u.a. folgendes notieren: 1 Schafstelze, 2 Feldlerchen, 6 Dorngrasmücken, 5 Sumpfrohrsänger, 2 Gartengrasmücken, 2 Goldammern, 1 Schwalbenschwanz sowie 1 Blutbär.

Am Grünenbaum ist das Traditionsrevier der Neuntöter nun auch besetzt. Ein Paar im üblichen Heckenabschnitt. Außerdem in diesem Bereich der Feldflur 2 Schafstelzen (1:1), 1 singender Bluthänfling, 1 Dorngrasmücke, 1 Goldammer sowie 2 Feldlerchen.

Nordöstlich von Bentrop 9 Bluthänflinge in einem Rapsfeld, 1 Dorngrasmücke, 1 Goldammer und 1 Schafstelze (M).

Südöstlich von Bentrop 1 weiteres besetztes Neuntöterrevier. Hier 1 Männchen in der Hecke. Außerdem in diesem Gebiet 1 Schafstelze (M), 1 Feldlerche, 2 Goldammern sowie 3 Dorngrasmücken.

Im NSG Wulmke 1 Grauschnäpperpaar am Wulmkehof.

Schafstelze
Schafstelze am Grünenbaum….am 21.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Bluthänfling
Bluthänfling am Grünenbaum….am 21.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Dorngrasmücke
Dorngrasmücke bei Bentrop….am 21.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Blutbär
Blutbär im Warmer Löhen….am 21.05.2020 (Foto: Gregor Zosel)

Lünen: Trauerschnäpper, 20.05.2020 (Volker Heimel)

Bis heute, 20.05.2020 1 singender Trauerschnäpper am östlichen Rand des Schlossparks Schwansbell.   Heute hörte ich den Trauerschnäpper am Bahndamm östlich des Schloßparks Lünen Schwansbell. Seit langer Zeit der erste Nachweis dieser Art. Eine wav-Aufnahme liegt als Beleg vor.

Fröndenberg/Unna/Bönen: Nachtexkursion mit Waldkäuzen, Schleiereulen, Waldohreule, Steinkäuze, Nachtigallen, Sumpfrohrsänger, Teichrohrsänger, Feldschwirle, Kuckucke und Wachtelkönige am 19.-20.05.2020 (Marvin Lebéus)

Eine erste Nachtexkursion im Kreis Unna verlief durchaus positiv. An insgesamt 32 Kontrollpunkten auf dem Haarstrang von Strickherdicke bis nach Schlückingen sowie im Ruhrtal von Altendorf bis Wickede wurde systematisch nach nachtaktiven Vögeln gesucht (22:10-7:20; nahezu windstill, 13-17 Grad, überwiegend bewölkt). Auffällig viele Nachtigallen im Raum Hemmerde, leider keine einzige Wachtel, dafür aber gleich 2 (!) Wachtelkönige.

In den Ruhrwiesen bei Altendorf nähe Schoofsbrücke: 1 Waldkauz (Männchen rufend), 1 Teichrohrsänger und 1 Rohrammer.

In der Strickherdicker Feldflur: 2 Sumpfrohrsänger und 1 Feldlerche.

Im Raum Westhemmerde/Hemmerder Wiesen: 2 Waldkäuze, 1 Schleiereule, 1 Steinkauz, 4 Nachtigallen (Hemmerder Wiesen lediglich 2 Sänger), 7 Sumpfrohrsänger, 3-4 Feldschwirle, 2-3 Kuckucke (alles Männchen, erster Rufer 2:50).

Im Raum Bönen/Bönen-Flierich/Horster Mühle: 3 Steinkäuze, 1 Schleiereule, 7 Nachtigallen, 1 Feldschwirl und als Highlight eben dann noch 2 Wachtelkönige (!) die sich hier akustisch gegenseitig animiert haben. Ein Vogel kam zwischenzeitlich kurz aus der Deckung. Glücklicherweise konnte ich das Geschehen filmen, hier gehts zum Video.

Im Hemmerder Ostfeld noch weitere 3-4 Nachtigallen (entlang der Bahnlinie) als auch 1 jagende Waldohreule.

Mit dem Maul voller Mäuse zeigt dieser Fuchs nicht nur dass er von den gemähten Wiesen profitiert, 20.05.2020 Foto: Marvin Lebéus
…sondern auch dass es Nachwuchs zu versorgen gibt, 20.05.2020 Foto:Marvin Lebéus
Sumpfrohrsänger in stimmungsvoller satt grüner Umgebung hier in den Hemmerder Wiesen, 20.05.2020 Foto:Marvin Lebéus
Wachtelkönig am Rande eines Getreidefeldes, 20.05.2020 Foto:Marvin Lebéus
Anders als die Wachtel die zu den Hühnervögeln gehört, ist der Wachtelkönig mit den Rallen verwandt, der Wachtelkönig ist die für das Land bestimmte Anpassungsform der Rallen, 20.05.2020 Foto:Marvin Lebéus
Sein Ruf „rrrääp-rrrääp“ gehört wohl zu den merkwürdigsten Lauten, man kann ihn aus mehreren Hundert Metern Entfernung hören, 20.05.2020 Foto:Marvin Lebéus
Neugierig was der neue lautstarke Nachbar da veranstaltet, kommt auch dieser Fasan aus der Deckung, 20.05.2020 Foto:Marvin Lebéus
Abgesehen von der schlanken Gestalt und dem „derben“ Schnabel erinnert die bräunliche Rückseite schnell an eine Wachtel, 20.05.2020 Foto:Marvin Lebéus
Seltene Einblicke, 20.05.2020 Foto:Marvin Lebéus

Fröndenberg / Unna: Wespenbussarde, Kuckucke, Trauerschnäpper, Wiesenschafstelzen, Schwarzkehlchen, Sumpfrohrsänger u.a., 19.05.2020 (B.Glüer)

Bei Steinen-Moskau heute ein männlicher Wespenbussard sehr niedrig vorbeifliegend. Offenbar ist bei den Wespenbussarden noch sehr viel Bewegung im Heimzug und in der Revierbesetzung. Das heutige Männchen war relativ braun und war definitiv nicht identisch mit dem Vorjahresmännchen aus dieser Region. Das am 08.05. von Hartmut Brecher über den Hemmerder Wiesen beobachtete sehr helle Männchen ähnelte dagegen stark dem Vorjahresmännchen. Stellt sich die Frage nach dem Verbleib dieses Vogels. Gestern war nahe dem Bausenhagener Schelk noch ein ziehender Trupp mit 5 (!) Wespenbussarden zunächst kreisend, dann Richtung NO fliegend.

Im Umfeld der Hemmerder Wiesen erneut heute und gestern zwei Kuckucke (m) rufend. Bei den Kiebitzen (5 Altvögel) konnte auch ich heute mindestens 1 Küken (!) ausmachen.

Im Hemmerder Ostfeld bemerkenswert: mindestens 8 Revierpaare Wiesenschafstelzen allein entlang des Dörgängers und dem nördlich parallel verlaufenden Reesenufer. An der Feldvogelschutzfläche ein Schwarzkehlchenpaar, 1 Nachtigall und 1 Sumpfrohrsänger.

Ein Kontrollbesuch im Hemmerder Schelk ergab nur ein einziges fütterndes Trauerschnäpperpaar. Es schien immerhin so, dass sie „gut zu tun“ hatten, denn vor allem die Eichen boten massenhaft Eichenwickler-Raupen.

Gemächlich heranschwebender Wespenbussard nahe Steinen-Moskau …, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… der graue Kopf und der sehr breite, dunkel abgesetzte hintere Flügelrand weisen ihn als Männchen aus…, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… sehr auffällig ist eine Verstümmelung der jeweils 6. Handschwinge in beiden Flügeln, die wie eine Verbrennung aussieht – möglicherweise ist er sitzend beschossen worden (rings um das Mittelmeer werden alljährlich nach wie vor Tausende Wespenbussarde auf ihren Zugwegen illegal abgeschossen) …, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… trotzdem wirkt er erstaunlich vertraut und entspannt und überfliegt mich in 10 – 15 m Höhe, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Wiesenschafstelzen-Paar im Hemmerder Ostfeld. Das Weibchen (vorn) sammelt Nistmaterial, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Auch bei den Neuntötern (Hemmerder Wiesen) ist die Paarbildung abgeschlossen – der neue Zaun wird von beiden gern als Ansitz genutzt, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… der fast regelmäßig anwesende Kuckuck (m) verfolgt bekanntlich ein anderes Konzept der Familienplanung – auch Neuntöter gehören dabei zu den gelegentlich parasitierten Bruteltern, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Die Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk scheinen in diesem Jahr zumindest keine Nahrungssorgen zu haben – hier das Weibchen mit einer der vielen Eichenwicklerraupen für den wartenden Nachwuchs …, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch das Männchen ist im ständigen Einsatz, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Dieser Steinkauz in Frdbg.-Ostbüren scheint kaum noch „ein Auge zuzumachen“ und ist offensichtlich nicht nur nachts …, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… sondern (wie kürzlich auch schon von Hermann Knüwer bei UN-Lünern beobachtet) auch tagsüber im hellen Sonnenschein auf Beutesuche, um den Nachwuchs satt zubekommen …, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… dabei bleibt er ungewöhnlich entspannt und duldet nicht nur meine Anwesenheit im Auto (nur wenige Meter entfernt), sondern lässt sogar einen Spaziergänger mit Hund vorbeigehen, der seinerseits allerdings nichts vom ungewöhnlichen „Zaungast“ bemerkt hat, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)