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Bönen: Beobachtungen, 04.02.2019 (Clemens Rethschulte)

Am heutigen Vormittag habe ich in unserem Garten folgende Beobachtungen gemacht:

4 Amseln (2w/2m), 2 Buntspechte (1w/1m), 1 Zaunkönig, 1 Kleiber, ca. 15 Kohlmeisen, ca. 12 Blaumeisen, 2 Buchfinken (1w/1m), 3 Grünfinken, 1 Mittelspecht, 3 Rotkehlchen, 1 Heckenbraunelle, 2 Schwanzmeisen.

Schwerte: Balkon-Meldung, 04.02.2019 (Hans-Joachim Göbel)

Anbei zwei total misslungene Belegbilder der kranken Blaumeise.  In der Dämmerung war sie heute nach Tagen mal wieder da. Die Fotos durch die geschlossenen Wohnzimmerscheibe sind zwar total misslungen – schnell drauf gehalten und weg war sie wieder. Aber man kann den abnormen Schnabel gut erkennen. Auch die schnabelbehinderte Kohlmeise war mal wieder da.

Blaumeise
Blaumeise mit deformiertem Schnabel, Schwerte 04.02.2019 Belegfoto: Hans-Joachim Göbel
Blaumeise
Blaumeise mit deformiertem Schnabel, Schwerte 04.02.2019 Belegfoto: Hans-Joachim Göbel

Fröndenberg: Streifengans, Rostgänse, Gänsesäger, Krickenten, Schnatterenten, Wasseramsel und Gebirgsstelzen am 04.02.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 9 Gänsesäger, 2 Krickenten, ca. 30 Schnatterenten, ca. 30 Reiherenten, 4 Zwergtaucher, 21 Blässrallen, 4 Höckerschwäne, ca. 40 Nilgänse, ca. 130 Kanadagänse (haben die Nacht auf der Ruhr an der Rammbachmündung verbracht), 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 5 Silberreiher, 4 Graureiher sowie 1 Sperber. Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Streifengans, 32 Rostgänse, 6 Nilgänse, 23 Kanadagänse, 4 Graugänse, 1 Zwergtaucher, 1 Silberreiher, 1 Gebirgsstelze, 1 Bachstelze sowie 1 Wiesenpieper. Der Abstecher zur Fröndenberger Ruhrbrücke /Hönnemündung brachte noch u.a.: 6 Gänsesäger, 2 Reiherenten, 1 Zwergtaucher, 2 Graureiher, 1 Wasseramsel sowie 1 Gebirgsstelze.

silberreiher
Silberreiher auf dem Eis am Aussichtshügel der Kiebitzwiese……am 04.02.2019
Graureiher
Ein Graureiher zieht vorbei……am 04.02.2019
Krickente
Krickenten im eisfrien Teil der Kiebitzwiese….am 04.02.2019
Schnatterente
Schnattererpel und Stockenten auf der abtauenden Eisfläche….am 02.04.2019
Streifengans
Streifengans mit Kanadagänsen im Hammer Wasserwerk……am 02.04.2019

Rostgans
Rostgänse aufgereiht wie eine Perlenkette…..am 04.02.2019
Nilgans
Nilgänse auf der Wanderschaft…….am 04.02.2019
Wiesenpieper
Wiesenpieper an der Eiskante auf einem Filterbecken…..am 04.02.2019
Gänsesäger
Gänsesäger auf der Ruhr an der Ruhrbrücke……am 04.02.2019
Gänsesäger
Abflug in Richtung Hönnemündung…..am 04.02.2019
Wasseramsel
Wasseramsel am Ruhrufer……am 04.02.2019
Graureiher
Graureiher unter der Ruhrbrücke….am 04.02.2019
Feldhase
Boxkämpfe der Feldhasen sind die Vorbereitung der Hasenhochzeit…..am 04.02.2019

Schwerte: Mittelspecht, Kernbeißer, Baumläufer und weitere, 02.02.2019, (Gudrun und Günter Reinartz)

Etwas spät, aber dennoch, wollte ich unsere Beobachtung in Schwerte an der Röllingwiese weitergeben.

Sumpfmeise an der Futterstelle
Schwanzmeisen kamen meist zu mehreren, aber immer nur kurz.
Sogar ein Mittelspecht zeigte sich.
Der Kernbeißer blieb lieber in de höchsten baumspitze.
Immer wider zeigte sich die Heckenbraunelle
Der Eichelhäher traute sich auch nicht ganz heran.
Baumläufer einmal mehr ganz nah.
Amsel in Balzstimmung.

Fröndenberg: Kolkrabe, Misteldrosselgesang, Birkenzeisige und Erlenzeisige am 01.02.2019 (Leo u. Gregor Zosel)

Heute am Vormittag, noch bei bedecktem Himmel und leichtem Tauwetter, führte uns unser Spaziergang ins Löhnbachtal mit dem Waldgebiet „Wächelten“. Hier konnten wir u.a. folgendes beobachten: 1 Kolkrabe, 2 Misteldrosseln (mit Vollgesang; wahrscheinlich ein Pärchen), ca. 100 Erlenzeisige, ca. 5-10 Birkenzeisige, ca. 20 Distelfinken, ca. 5 Bluthänflinge sowie immer wieder Rufe von Dompfaffe.

Waldgebiet Wächelten
Im Reich des Kolkraben. Blick über das Löhnbachtal zu den Wächelten……am 01.02.2019
Kolkrabe
Kolkrabe über dem Waldgebiet der Wächelten……am 01.02.2019
Löhnbachtal
Das noch verschneite Löhnbachtal…..am 01.02.2019
Zaunkönig
Zaunkönige waren heute ständige Begleiter entlang des Weges ……..am 01.02.2019

Kamen: Vogeldaten, 31.01.2019 (Karl-Heinz Kühnapfel)

Kamen-Methler – bei einem Fotoansitz im Garten konnten folgende Arten erfasst werden: > 6 Kohlmeisen, > 4 Blaumeisen, 1 Heckenbraunelle, 1 Zaunkönig, 2 Rotkehlchen, > 8 Amseln, Efeu und Ilexbeeren erntend, ein gemischter Schwarm von Rot-und Wacholderdrosseln (gezählt 82 Ind.), 1 Sperber, 4 Ringeltauben, 1 Buntspecht, 1 Grünspecht rufend, 1 Gartenbaumläufer, 5 (4,1) Haussperlinge, 6 (5,1) Buchfinken darunter ein M mit Viruserkrankung am linken Bein, kann nicht mehr stehen, liegt meist auf dem Bauch bei der Nahrungsaufnahme, ist aber trotzdem sehr aggressiv gegenüber Artgenossen und Meisen, hält sich schon den ganzen Januar über im Garten auf.  In Nachbars Birken 1 Mäusebussard, 2 Rabenkrähen, 2 Elstern, ca 150 Erlenzeisige und 1 Graureiher vorüber fliegend.

Kohlmeise
Kohlmeise im Schnee, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Heckenbraunelle
Heckenbraunelle im Schnee, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Rotkehlchen
Rotkehlchen im Schnee, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Amsel
Amsel W an Efeubeeren, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Gartenbaumläufer
Gartenbaumläufer im Schnee, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Buntspecht
Buntspecht M, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Haussperling
Haussperling M an Futterstelle, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Buchfink
Buchfink M bei Schneefall, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Buchfink
Buchfink W, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Buchfink
Buchfink M mit Papillomatose am linken Fuß, kann nicht mehr stehen, Kamen 31.01.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel


Fröndenberg: Bergfinken am 31.01.2019 (Gabi u.Martin Wenner)

Im Hemmerder Schelk war heute ein Trupp aus sicher mehr als 1.000 (!) Bergfinken zu beobachten. Durch einen jagenden Sperber löste er sich aber schnell auf. Es war der mit Abstand größte Bergfinken-Trupp, den wir bisher beobachten konnten. Leider geben die Fotos die Menge an Vögeln nicht wieder, können vielleicht aber einen ersten Eindruck vermitteln.

bergfink
Bergfinken im Hemmerder Schelk….am 31.01.2019
Bergfink
Es sind nur kleine Ausschnitte des riesigen Bergfinkenschwarms…..am 31.01.2019
Bergfink
Treiben wie in einem Ameisenhaufen…..am 31.01.2019
Bergfink
Als der Sperber kommt, ist alles vorbei…….am 31.01.2019

Fröndenberg: Wanderfalke und Kolkrabe am 31.01.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag ging meine fast 2-stündige Schneewanderung von Westick durch das Waldgebiet der Widgenhege zur Hohenheide. Von dort aus über Frohnhausen zurück zum Ausgangsort. Dabei konnte ich, teils im heftigsten Schneegestöber, u.a. folgendes beobachten: 1 Wanderfalke (am Nordrand der Widgenhege), 1 Kolkrabe (ruft aus der Widgenhege und fliegt dann ein Stück nodostwärts in eine Baumgruppe), 5 Dompfaffe, ca. 100 Erlenzeisige sowie ca. 30 Wacholderdrosseln. Die erhofften Bergfinkenschwärme hier in den Buchenwäldern blieben aus. Lediglich max. 5 Bergfinken konnte ich zwischen kleineren Gruppen von Buchfinken entdecken.

Widgenhege
Zu Beginn meiner Wanderung durch die Winterlandschaft sah das Wetter noch viel versprechend aus. Hier ein Blick auf einen Teil der Widgenhege…..am 31.01.2019
Widgenhege
Dann setzte aber heftigster Schneefall ein…..am 31.01.2019
Widgenhege
Zwischendurch klarte es immer wieder auf……am 31.01.2019
Widgenhege
Winteridylle am See in der Widgenhege……am 31.01.2019



Wanderfalke
Wanderfalke im Schneegestöber…..am 31.01.2019
Wanderfalke
Meist startete er seine Jagdflüge von einem Hochspannungsmasten aus der angrenzenden Feldflur……am 31.01.2019
Wanderfalke
Aber auch aus dem Wald heraus begann er seine Jagd hauptsächlich auf die hier schutzsuchenden Ringeltauben. Aber bei dem starken Schneefall waren alle Jagdversuche erfolglos…..am 31.01.2019
Turmfalke
Einige Turmfalken saßen am Wegesrand auf meiner Tour und warten wohl auf eine Maus, die sich möglicherweise unter der Schneedecke herauswagte…..am 31.01.2019
Bergfinken
Nur einzelne Bergfinken konnte ich heute entdecken…..am 31.01.2019
Buchfink
Auch die Zahl der Buchfinken war nicht sehr groß. Vermutlich suchten sie bei dem starkem Schneefall lieber im Waldinnern nach Fressbaren….am 31.01.2019
Dompfaff
Dompfaffmännchen in der Widgenhege…..am 31.01.2019
Rotkehlchen
Rotkehlchen im Unterholz…..am 31.01.2019

Schwerte: Kranke Meise, 30.01.2019 (Hans-Joachim Göbel)

Bei dem Wetter zieht`s einen nicht unbedingt raus. Also Futterhaus-Gäste auf dem Balkon beobachten. Eigentlich sind Futterhausbilder nicht meine Passion. Aber seit einigen Tagen kommen immer wieder Meisen mit entstelltem Schnabel. Eine Blaumeise zum Beispiel, die einen dreimal längeren Schnabel als normal hat. Zusätzlich ist der noch gekreuzt. Wie beim Kreuzschnabel. Ein Wunder, wie sie damit fressen kann. Bisher war sie aber immer zu schnell wieder weg für ein Foto.

Die heute erwischte Kohlmeise hat einen überlangen Schnabel, nach oben gebogen, dem allerdings die obere Schnabelseite komplett fehlt. Auf dem Foto zu erkennen. Die Zunge steht frei heraus. Auch hier wundert mich, wie sie überleben kann, Sonnenblumenkerne öffnen oder ähnliches.

Die behinderte Meise setzt sich gegen alle anderen Meisen am Futterplatz durch. Gerade hat sie 6 andere verjagt. Fortpflanzen kann sie sich ja wohl nicht. Futter tragen geht ja nicht.

Kranke Kohlmeise
Kohlmeise mit deformiertem Schnabel am Futterplatz, Schwerte, 30.01.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Kohlmeise
Kohlmeise mit deformiertem Schnabel am Futterplatz, Schwerte, 30.01.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Kohlmeise
Kohlmeise mit deformiertem Schnabel am Futterplatz, Schwerte, 30.01.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel

Unna: Bergfinken am 30.01.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag bei starkem Schneefall konnte ich in einem kleinen Waldstück südlich von Siddinghausen einen riesigen Schwarm an Bergfinken beobachten. Als ein Teil des Schwarms von etwa 500 Vögeln, aufgeschreckt von einem vorbeifahrenen LWK, aufflog, war mir erst die Größe dieser Bergfinkenansammlung bewusst. Ein geschätzter mindestens ebenso großer Trupp suchte währendessen weiter nach Bucheckern und anderen Sämereien auf dem Waldboden. Somit dürfte dieser Bergfinkenschwarm wohl um die 1000 Vögel gelegen haben. Ob es sich wohl um die selben Bergfinken handelte, die Bernhard Glüer vor gut einer Woche im nahen Hemmerder Schelk beobachten konnte?

Bergfink
Bergfink im Schneetreiben am 30.01.2019
Bergfink
Bergfink bei Siddinghausen am 30.01.2019
Bergfink
Meist am Waldboden gut getarnt, dagegen im Schnee kommt sein prachtvolles Gefieder voll zur Geltung. Bergfink mal von hinten am 30.01.2019