Vielen ist die Vielfalt und Schönheit der Vogelwelt auf der Kiebitzwiese bekannt. Aber auch direkt am Wegesrand lassen sich diese Wunder der Natur im kleinen entdecken. So habe ich in den letzten 3 Tagen mich hauptsächlich den Insekten und Kleinlebewesen im östlichen Teil der Kiebitzwiese gewidmet. Ohne Kommentar möchte ich einfach eine Auswahl der Fotos auf den Betrachter wirken lassen.
Waffenfliege (Chloromyia formosa)…..am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Bürstenhornblattwespe (Arge cyanocrocea) …..am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Langhaarige Dolchwanze (Leptopterna Dolabrata) …..am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Rüssel-Rotdeckenkäfer (Lygistopterus sanguineus) …..am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Glattschieniger Pinselkäfer (Trichius zonatus) …..am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Gemeine Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus) …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Roesels Beißschrecke (Metrioptera roeselii)….am 15.06.2019 Foto: Gregor Zosel)Paarung der Schlehengeistchen (Pterophorus pentadactyla)….am 15.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Schlupfwespe (Ichneumon stramentarius)….am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Gelbe Schlupfwespe (Amblyteles armatorius)….am 16.06.2019 (Foto:Gregor Zosel)Halmwespe (Cephus spinipes)….am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Eintagsfliege……am 17.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Gebänderte Langhornmotte (Nemophora degeerella)….am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Gebänderte Prachtlibelle….am 15.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Brennesselzünsler (Eurrhypara hortulata) ….am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Braune Tageule (Euclidia glyphica)…..am 16.06.2019 (Foto: Gegor Zosel)Ockergelber Blattspanner (Camptogramma bilineata)…..am 16.06.2019 (foto: Gregor Zosel)Hauhechelbläuling…….am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Gemeine Streckerspinne (Tetragnatha extensa) mit Beute….am 16.07.2019 (Foto:Gregor Zosel)Sackspinne (Clubiona sp.) ….am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Weißrandiger Flachstrecker (Philodromus dispar)….am 16.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Am Ruhrufer der Kiebitzwiese sang heute ein Trauerschnäpper. Die beiden unterschiedlich großen Jungstörche scheinen wohlauf zu sein. Vielleicht hängt dies auch mit der Zusatznahrung zusammen. Denn unermütlich schnappte sich ein Altvogel als „Snack für zwischendurch“ fliegende Insekten, die das Nest umschwirrten. Ob es sich dabei um schwärmende Eintagsfliegen handelt, bleibt unklar. Zumindest waren Einzelindividuen von Eintagsfliegen auch im Gras auf dem Ruhrdamm zu entdecken.
Hunderte Fluginsekten umschwärmen das Storchennest. Eine willkommene Abwechslung im Speiseplan der Storchenfamilie. Foto: H. KnüwerAltstorch schnappt sich zielsicher ein Fluginsekt nach dem anderen. Foto: H. KnüwerEintagsfliege am 16.06.2019. Foto: H. Knüwer
Am Donnerstag oder Freitag ist eine Brachfläche gegenüber des HRB der Seseke gemäht worden. Die Fläche ist in den letzten Jahren unangetastet geblieben, sodass ich glaubte, sie wäre als Naturschutzfläche angelegt worden. Leider ist dieses Biotop, wahrscheinlich von ahnungslosen Schreibtischtätern ohne vorherige Begehung, mitten in der Fortpflanzungsperiode ausgelöscht worden, unfassbar.
Am Sonntag hatte ich mich noch über den anwesenden Neuntöter gefreut, der dort auch schon in den vergangenen Jahren immer mal zu sehen war. Sumpfrohrsänger, Zilpzalpe, Schafstelzen, Feldschwirle, Stieglitze, Buchfinken, Bluthänflinge usw. waren zu finden. Jetzt ist alles weg und ich möchte gar nicht darüber nachdenken wie viele, möglicherweise auch seltene Pflanzen und Insekten, unnötigerweise ihr Leben lassen mussten. Auch Amphibien wie die seltenen Kreuzkröten waren hier heimisch und wurden wohl massenweise weg geschreddert, sehr traurig.
Ausgelöschtes Biotop am 15.06.19 Foto: Hartmut PeitschDiese ca. 1ha große Brachfläche wurde am Donnerstag oder Freitag zerstört. 15.06.19 Foto: Hartmut PeitschDie Bilder müssten jedem Naturliebhaber Tränen in die Augen treiben. 15.06.19 Foto: Hartmut PeitschHier saß am letzten Sonntag noch ein Neuntöter, jetzt sind nur noch die traurigen Überreste zu sehen. 15.06.19 Foto: Hartmut PeitschDieses Foto entstand, als die Welt noch in Ordnung war…, 09.06.19 Foto: Hartmut Peitsch
Heute am Vormittag konnte ich im/am NSG Kiebitzwise vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes notieren: 1 Kranich, 2 Weißstörche mit 2 Pulli, 2 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Kiebitz + 1 Kiebitz warnt an Alter Eiche, 6 Zwergtaucher mit 2 + 4 Pulli, 1 Haubentaucher mit 2 Pulli, 9 Schnatterenten (5:4), 22 Reiherenten (12:10), 6 Stockentenfamilien mit Pulli, 19 Blässrallen, 1 Rostgans, 2 Kanadagänse, 1 Graugans, 6 Nilgänse + 7 juv., 4 Höckerschwäne mit 6 Pulli, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 3 Graureiher, 2 Neuntöter (M), 1 Gelbspötter, 2 Schwarzmilane sowie 1 Rotmilan.
Im Hammer Wasserwerk u.a.: 4 Schnatterenten (2:2), 15 Reiherenten (8:7), 12 Nilgänse + 4 Pulli, 11 Graugänse, 51 Kanadagänse + 4 Jungvögel, 10 Graureiher, 1 Gebirgsstelze sowie ca. 20-30 Uferschwalben.
Die zwei Jungstörche schauen dem Altvogel zu, wie er das Nest reinigt…..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Der zweite Altvogel hat derweil im Hammer Wasserwerk Nahrung für die Jungvögel besorgt und kommt mit ein paar Zweigen zurück zum Horst …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Kranich, direkt unterhalb des Aussichtshügels …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Weiterer Zwergtauchernachwuchs auf der Ruhr im NSG Kiebitzwiese …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Jungen der Nilgänse sind schon fast erwachsen …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Flussregenpfeifer im Schlick …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch ein Kiebitz sucht im Schlamm nach Fressbaren …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Sumpfrohrsänger singen den ganzen Tag unermüdlich …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Heckenbraunelle, angestrahlt von der Morgensonne im zarten Grün …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Zilpzalp auf dem Aussichtshügel …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Bei den Dorngrasmücken am Aussichtshügel sind die Jungvögel nun auch flügge und werden von den Eltern weiterhin außerhalb des Nestes gefüttert …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Zwei junge Dorngrasmücken warten auf das Frühstück …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Schwarzmilan am Ruhr …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Uferschwalben im Hammer Wasserwerk an der Brutwand …..am 14.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Beide Weißstorchjunge wohlauf! Nachdem von allen Kiebitzwiesenbesuchern gestern vergeblich nach dem Weißstorchnachwuchs Ausschau gehalten wurde, konnte heute über den ganzen Tag zumindest 1 Junges beobachtet werden. Ein Vogelfreund berichtete mir, dass er am Nachmittag bei der Fütterung zwei Jungvögel beobachten konnte. Und auch Bernhard Glüer informierte mich, dass er definitiv am heutigen abend noch 2 junge Störche im Nest erkennen konnte. Ansonsten heute im Ostteil der Kiebitzwiese u.a.: 1 Kranich, 2 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer (wieder Kopula), 2 Neuntöter, 1 Tafelente, mind. 4 Schnatterentenpaare sowie 2 Schwarzmilane.
Weißstorch mit Jungvogel……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Während ein Altvogel den Horst mit den Jungen bewacht, ist der zweite Altvogel mit dem Nahrungsbeschaffen für den Nachwuchs beschäftigt. Da kommen ihm die frisch gemähten Wiesen am und im Hammer Wasserwerk gerade recht ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Waldwasserläufer im brusttiefen Wasser ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Wie sich die Bilder von gestern dch ähneln: Flussregenpfeiferkopulation ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) …und auch das kommt mir von gestern bekannt vor ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Tafelerpel immer noch auf der Ruhr. Da fehlt nur das passende Weibchen ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Noch ist kein Schnatterentennachwuchs im NSG zu beobachten ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Kormorane als Sonnenanbeter ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) In den Wiesen finden die Finkenvögel, wie hier ein Distelfink, nun genügend Sämereien ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Goldammerständchen ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Ringeltaube mit Nistmaterial ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Noch halten die jungen Turmfalken die Stellung und sind mit dem Stärken der Flugmuskulatur beschäftigt ……am 13.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Gut 6 Wochen nach den frühesten Ankunftsdaten aus zurückliegenden Jahren (Phänologie / OAG: 2010, 2013 und 2014 mit Erstbeobachtungen schon im April) sind nun auch in den Hemmerder Wiesen Neuntöter aufgetaucht – gleich 3 (!) Exemplare (2,1). Die beiden Männchen versuchten sehr aggressiv, das beste Revier zu behaupten, während das Weibchen immer wieder „abtauchte“. Außerdem im Gebiet ein Schwarzstorch, der bereits tags zuvor nahe Westhemmerde auf einem Maisfeld die Regenschauer über sich ergehen ließ. Es scheint sich um einen vorjährigen – zumindest noch nicht ausgefärbten und wohl auch noch nicht geschlechtsreifen Vogel zu handeln. Neben dem Schwarzstorch unter anderem auch einer der ansässigen Weißstörche (der zweite Vogel brütend / hudernd), >1 Kiebitz, 5 Graureiher, 1 Gelbspötter in den Wiesen.
Gestern,12. 06., im Hemmerder
Ostfeld ein einzelnes – wohl männliches Rebhuhn (Weibchen brütend?).
Am Montag, 10. 06., konnte ich oberhalb von Bausenhagen, auf Wirtschaftswegen bzw. einer Brachfläche nahe den Windrädern die von Hermann Knüwer gemeldeten Rebhühner (1,1). ebenfalls beobachten. Außerdem dort mindestens 13 (!) Distelfalter, 2 (!) Kleine Füchse, entlang der Wege >14 Raupennester des Tagpfauenauges auf Brennnesseln und 1x Raupen des Kleinen Fuchses.
Einzelnes Rebhuhn auf einem grasbewachsenen Wirtschaftsweg im Hememrder Ostfeld …, 12.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … relativ insektenreicher Rebhuhnbiotop unterm Windrad bei Frdbg.-Bausenhagen …, 10.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … mit mindestens 2 Kleinen Füchsen …, 10.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … mehr als einem Dutzend Raupennestern an Brennnesseln (hier Tagpfauenaugen), 10.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Noch nicht ausgefärbter, junger Schwarzstorch nahe UN-Westhemmerde …, 12.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … lässt den Regen über sich ergehen …, 12.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … und steht einen Tag darauf bei wieder praller Sonne und Trockenheit in den Hemmerder Wiesen …, 13.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … um schließlich unschlüssig kreisend einen anderen Rastplatz anzusteuern, 13.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … so, wie diese Nachtigall nahe der Amecke, scheinen mehrere Paare in den Hemmerder Wiesen derzeit Junge zu betreuen – schon beim Vorbeigehen ist ihr ständiges Warnen zu hören, 11.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … extrem spät – aber mit zwei weiteren Artgenossen ist dieser Neuntöter wieder zurück in den Hemmerder Wiesen, 13.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer)
Während heute bei Sonnenaufgang noch bei den Weißstörchen beide Altvögel auf dem Nest saßen, sah das Bild des Horstes am späten Nachmittg/Abend ganz anders aus. Nach dem Unwetter am Nachmittag mit ergiebigen Niederschlägen stand ein Altvogel auf dem Nest, ohne dass sich in den 2 Stunden meines Aufenthalts ein Jungvogel zeigte. In den letzten Tagen waren die Jungstörche regelmäßig beim Betteln,Füttern und auch zwischendurch zu sehen. Zudem „stocherte“ der Weißstorch heute wie hilflos meist im Nest herum, gerade so, als wolle er die Jungen“wachrütteln“. Ob sich meine traurige Vermutung bestätigt, wird sich am morgigen Tag zeigen. Hoffentlich habe ich mich geirrt und ich kann Entwarnung geben! Außerdem heute wieder der Kranich, 1 Schwarzmilan, 2 Waldwasserläufer sowie 2 Flussregenpfeifer bei der Kopulation zu sehen.
Weißstorch stochert im Horst herum. Von den Jungstörchen keine Spur…..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel)Kranich auf der Kiebitzwiese …..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Selten bekommt man diesen stolzen Vogel so nah zu Gesicht …..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Besonders schön auch die Augenfarbe des Kranichs …..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Graugänsen mit Jungvöglen kommt man am besten nicht zu nahe. Das bekommt auch der Kranich zu spüren …..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Kopula bei den Flussregenpfeifern …..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Vielleicht klappt es ja diesmal mit einer Brut! …..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Graureiher am AussichtshügelBequemer geht es nicht! …..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Dorngrasmücke in der Abendsonne …..am 12.05.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Etliche Blau- und Kohlmeisen, eine Sumpfmeise, eine Schwanzmeise, ca. 20 Haussperlinge, vier Amseln, ein Grünspecht im Überflug, drei juvenile Buntspechte nebst Eltern, zehn Mauersegler, eine Mönchsgrassmücke, eine Singdrossel, ein Zilpzalp, ein Fitis, ein Grauschnäpper, zwei Grünfinken, ein Buchfink, eine Heckenbraunelle, ein Zaunkönig, drei Ringeltauben, ein Eichelhäher und vier Rabenkrähen.
Grünfink auf der Linde (Foto: C. Rethschulte)Junger Buntspecht (Foto: C. Rethschulte)… jetzt an der Futterstelle (Foto C. Rethschulte)Sperber in der Hainbuche nach Beute Ausschau haltend (Foto C. Rethschulte)weibliche Plattbauchlibelle? (Foto C. Rethschulte)weitere Gäste auf der Margeritenblüte (Foto C. Rethschulte)
Heute konnte im Ostteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Kranich, 2 Weißstörche mit ihren 2 Pulli, 2 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 4 Zwergtaucher + mind. 1 Pulli, 2 Rostgänse, 6 Schnatterenten (3:3), 1 Neuntöter (M) in Sperrzone, 1 Schwarzmilan und 1 Rotmilan. Endlich konnte ich auch meine ersten 2 Kleinen Füchse diesen Jahres beobachten sowie 1 Schönbär, 1 Admiral, 1 Tagpfauenauge und 1 Raupennest (Tagpfauenauge).
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 4 Kiebitze, 9 Schnatterenten (6:3), 1 Neuntöter (M) am Osttor (Neuzugang oder aus benachbarten Gebieten ?) sowie jetzt schon beachtliche 66 + 3 juv. Kanadagänse. Auch hier 1 Kleiner Fuchs.
Auf dem Bauerhof Duhme am Ponyhof 5 flügge Turmfalken wohl kurz vorm Ausfliegen.
Flügge Turmfalken genießen den Blick in die“Freiheit“ kurz vorm Ausfliegen…..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)„Sonnenbad“ in der Mittagshitze …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Weißstorch mit seinen 2 Jungvögel …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Einfach nur pure Lebensfreude …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Endlich mal das Weißstorchpaar zusammen erwischt. Immer wieder werde ich von Besuchern der Kiebitzwiese gefragt, ob nur noch ein Storch da sei. Meine Erklärung, dass immer ein Storch auf Nahrungssuche sei und dass das Paar sich mehrmals täglich mit der Nahrungssuche abwechseln, beruhigt doch dann die meisten . …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Der Nachwuchs bei diesem Zwergtaucherpaar ist doch schon recht groß. Möglicherweise in der Sperrzone erbrütet, blieb der Kleine lange verborgen …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch der Tafelerpel schwamm heute wieder seine Bahnen …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Von hier oben hat die Rostgans eine gute Aussicht. Immer wieder Warnrufe zeigten, dass irgendwo die 2 Jungvögel versteckt waren …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Schönbär auf der Kiebitzwiese …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Endlich fliegen die Kleinen Füchse auch hier im Gebiet …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Meinen erstes Raupennest in diesem Jahr, hier vom Tagpfauenauge, konnte ich am Ruhrufer entdecken …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Im Hammer Wasserwerk versammmeln sich schon die ersten Kiebitze. Sehr wahrscheinlich Kiebitze, die ihre Brut verloren haben oderEinzelvögel ohne Partner …..am 11.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Am 09.06.2019 war ich mit Thomas Sauer Horste kontrollieren. Sieht alles ziemlich mau aus. Aber ein super Habicht-Ergebnis haben wir. Mindestens 4 junge Habichte auf einem Horst. Im gleichen Revier konnten wir auch eine neue, besetzte Schwarzspechthöhle finden. Und unseren ersten Grauschnäpper in diesem Jahr. In Nähe einer Spechtröhre. Waldlaubsänger wollten wir auch finden. Ist hier öfters gewesen. War aber leider nichts. Bei einer Begehung verschiedener Sperber-Reviere am 10.06. war auch kein neuer Horst zu finden.
Habichtbeleg, mind. 4 Junge, 09.06.2019 Belegfoto: Thomas Sauer
Unter
anderem konnten wir heute folgendes an der Kiebitzwiese in Fröndenberg
beobachten: Ein Sumpfrohrsänger, welcher durch wunderbare
Gesangseinlagen am Aussichtshügel auf sich aufmerksam machte. Mindestens
ein Storch versorgte einige Male den zweifachen Nachwuchs.
Einer der Kiebitze an der alten Eiche attackierte mindestens 10 Minuten einen nahrungssuchenden Weißstorch, bis dieser scheinbar genervt davon flog und sein Glück im Nachbarfeld suchte. Ebenda konnte wir auch ein kopulierendes Flussregenpfeifer-Paar beobachten. Fitis und Goldammer suchten hier teilweise erfolgreich nach Futter. Zu guter Letzt konnten wir noch von der Bank an der alten Eiche einen Schwarzmilan zusammen mit einem Graureiher in einem Baum an der Ruhr sitzen sehen.
Weißstorch versorgt hier anscheinend einen der beiden Jungstörche mit Flüssigkeit, Kiebitzwiese, 09.06.2019 Foto: Klaus MatullKiebitz attackiert Weißstorch, Kiebitzwiese, 09.06.2019, Foto: Klaus MatullGoldammer hat Beute gemacht, Kiebitzwiese, 09.06.2019, Foto: Klaus MatullFitis, Kiebitzwiese, 09.06.2019 Foto: Klaus MatullEiner der beiden Flussregenpfeifer an der alten Eiche, Kiebitzwiese, 09.06.2019, Foto: Klaus Matull Graureiher und Schwarzmilan an der Ruhr, Kiebitzwiese, 09.06.2019 Foto: Klaus Matull
Gestern Morgen war am Sesekeweg ein Neuntöter-Männchen zu sehen, der erfolgreich Insekten jagte. Am Abend konnte ich den Vogel schon von weitem rufen hören und dann auch sehen.
Ebenfalls am Sesekeweg: 2 Hohltauben, und eben flügge Baumeisen.
Neuntöter am Sesekeweg. 08.06.19 Foto: Hartmut PeitschHohltauben am 08.06.19. Foto: Hartmut PeitschAuch immer wieder niedlich, die jungen Blaumeisen. 08.06.19 Foto: Hartmut Peitsch
Heute morgen konnte ich den Neuntöter auch sofort wieder in diesem Gebiet finden.
Der Neuntöter hält das Revier, hoffentlich bleibt er. 09.06.19 Foto: Hartmut Peitsch
Auch heute war wieder ein Baumfalke im Sesekegebiet zu sehen, diesmal jagte er am Becken nach Großinsekten. Die Hoffnung, dass Baumfalken vielleicht in Bönen ein Revier gegründet haben, erfüllte sich wohl nicht, denn der Vogel schraubte sich nach erfolgreicher Jagt in sehr große Höhe und zog nach Osten ab, bis ich ihn mit dem Fernglas nicht mehr sehen konnte. Möglicherweise einer der Falken aus den Hemmerder Wiesen??
Baumfalke hat ein großes Insekt gefangen und verspeist es im Flug. 09.06.19 Foto: Hartmut Peitsch
Im nördlichen Teil des HRB konnte ich ein Paar Neuntöter am Bahndamm entdecken. Vielleicht die Vögel vom Holzplatz…?
Ein prächtiges Neuntöter-Männchen am Bahndamm. 09.06.19 Foto: Hartmut PeitschDas Neuntöter-Weibchen in unmittelbarer Nähe zum Gatten. 09.06.19 Foto: Hartmut Peitsch
Am Kiebitzfeld im Industriegebiet waren heute 2 eben flügge Kiebitze zu finden, die kurz aufflogen und die Altvögel in große Aufregung versetzten.
Mehlschwalben suchen Nistmaterial an einer Pfütze im Industriegebiet. 09.06.19 Foto: Hartmut PeitschZwei von mindestens vier jungen Turmfalken in einem Kasten am Firmengebäude. 09.06.19 Foto: Hartmut Peitsch
Manchmal erlebt man doch völlig unerwartete Dinge. An der Großen Wand, nordöstlich von Bausenhagen, flogen gestern zwei Rebhühner, offensichtlich ein Paar, in ein Winterweizenfeld. Laut Bernhard Glüer ist die Art hier noch nie beobachtet worden. Die letzte Beobachtung eines Paares aus der Umgebung machte Gregor Zosel 2010. Nicht weniger überrascht war ich, als heute ein Neuntöter (Weibchen) auf einem Eichenspaltpfahl an der Feldvogelschutzfläche in der Strickherdicker Feldflur saß. Vermutlich war der Vogel noch auf dem Zug und hat hier eine Zwischenrast eingelegt. Und bekanntlich sind ja aller guten (?) Dinge drei. In einer alten Weide mit großer Höhle in Unna-Steinen waren vier halbstarke Waschbärjunge zu sehen. Neugierig erkundeten sie die Umgebung der Wurfhöhle und kletterten behende den Stamm rauf und runter, um dann wieder im ausgefaulten Stamminneren zu verschwinden. Nach den Streckenergebnissen wurde der erste Waschbär 2003/04 im Kreis Unna erlegt. Seit dem hat die Streckenzahl kontinuierlich zugenommen auf 84 Tiere im Jagdjahr 2016/17. Dabei gibt es ein deutliches Ost-West-Gefälle. Die meisten Waschbären wurden bislang in der östlichen Kreisgebietshälfte nachgewiesen. Hier scheint die Art mittlerweile flächendeckend verbreitet zu sein. Deutlich weniger Nachweise gibt es hingegen aus Schwerte, Lünen und Selm. Aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, wann die Art auch dort flächendeckend vorkommt. Ausgangspunkt der andauernden Ausbreitung (auch nach Westen) dürfte Hessen sein, wo 1934 zwei Paare am Edersee freigelassen wurden.
In dieser Baumhöhle haben Waschbären Nachwuchs aufgezogen. Foto: H. KnüwerDie Zorro Maske ist typisch für Waschbären und unterscheidet ihn z.B. vom Marderhund. Foto: H. KnüwerNeugieriger Halbstarker; beachte die langen Krallen, mit denen die Art gut Bäume rauf und runter klettern kann. Foto: H. KnüwerUnd ich seh‘ dich doch … Foto: H. KnüwerJunger Waschbär am 09.06.2019. Foto: H. KnüwerFür das vierte Jungtier war wohl kein Platz frei … Foto: H. KnüwerKopfunter den Stamm hinab … Foto: H. Knüwer
Heute haben wir bei einer fast 6 stündigen Untersuchung der ehemaligen Schlammteiche am Wälkesberg bei Menden/Halingen uns neben der Vogelwelt auch der Insektenwelt gewidmet. Bei letzterem galt das Hauptaugenmerk einer Lehmwand, die seit Jahren von Schornsteinwespen bewohnt ist. Kurz nach Sonnenaufgang konnten wir mit Beginn der Gesangsaktivitäten der Vögel eine ungefähre Bestandsdichte bei einigen ausgewählten Vogelarten in diesem Gebiet festmachen, wobei doch in einigen Revieren kaum oder gar nicht mehr gesungen wird, da die Brutsaison in vollem Gange ist. Bei den Insekten begannen die Hauptaktivitäten dagegen erst kurz vor Mittag mit steigenden Temperaturen. So konnten wir an diesem Vormittag u.a. folgendes notieren: 3 Wasserrallen ( 2 Reviere), 1 Tafelente (W), 10 Rostgänse mit 6, 2 und 1 Jungvogel (3 Bruten!!), mind.10 Zwergtaucher mit 2 und 2 Pulli (wahrscheinlich weitere Zwergtaucher am Brüten), einige Blässrallenfamilien mit Pulli, 2 Höckerschwäne, 7 Reiherenten, 2 Kiebitze fliegen Angriffe am benachbarten Feld (wahrscheinlich Jungvögel), 6 singende Teichrohrsänger, 8 singende Sumpfrohrsänger, 3 singende Rohrammern, 3 singende Dorngrasmücken, 1 Neuntöterpaar, 4 Dompfaffe, Bluthänflinge mit Juv., 2 Baumfalken, 1 Habicht, 1 Sperber sowie 1 Rotmilan. Bei den Insekten und Co. sind die Schornsteinwespen, 3 Trauerschweber, 2 Goldwespenarten sowie 1 Ameisenspringspinne besonders erwähnenswert. Auffallend gut der Bestand der Großen Pechlibelle an den Teichen.
Waserralle an einem ehemaligen Schlammteich am Wälkesberg…..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Eine Kleinfamilie bei den Rostgänsen. Bei diesem Brutpaar hat nur ein Junges überlebt …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) …und immer warnende Eltern mit ihren Scheinangriffen …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Zwergtaucherfamilie auf einem hinteren Teich …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Teichrohrsänger beim Frühkonzert …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch die Rohrammern singen im Schilf …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Eigentlich kein Schilbewohner. Ein Bluthänfling am schwankendem Halm …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Dompfaffe brüten im angrenzenden Wald, kommen aber zur Nahrungssuche gerne ins Gebiet …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Zwei Baumfalken konnten wir bei der Libellenjagd über den Schlammteichen beobachten. Wo sie brüten, bleibt für uns, zumindest vorerst, ein Geheimnis …..am 09.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Habicht mit Beute auf dem Weg zum Horst im nahen Waldgebiet …..am 09.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Sperber mit deutlichen Mauserzeichen im Gefieder beim Überflug …..am 09.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Schornsteinwespe mit einer Rüsselkäferlarve, die sie in die Brutkammer mit einem Ei bringt. Sie dient später als Nahrung für den geschlüpften Nachwuchs …..am 09.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Nicht einfach, so einen schweren Brocken zu transportieren …..am 09.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Geschafft! Nun noch der Aufstieg in die Brutkammer …..am 09.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Die Gemeine Goldwespe (Chrysis ignita) lebt an der Lehmwand parasitisch von den Schornsteinwespen und Solitärbienen, wo das Weibchen die Eier in deren Nester legt. Die Larve der Goldwespe frisst dann zuerst das Ei oder die geschlüpfte Larve des Wirts und anschließend …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Noch etwas farbenfroher ist die Bunte Goldwespe (Chrysis viridula). Ihre Lebensweise ist identisch mit der, der Gemeinen Goldwespe …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Der Trauerschweber (Anthrax anthrax)parasitiert verschiedene Wildbienenarten, unter anderem auch Mauerbienen. Die Trauerschweber schwebt vor den Nesteingängen der Bienen und schleudert ihr Ei direkt in den Nistgang. Die geschlüpfte Larve der Trauerschwebers kriecht dann in das Wirtsnest , wo sie sich später von der Bienenlarve ernährt……am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Von den Insekten an der Lehmwand, die meist unvorsichtig mit ihrem „Brutgeschäft“ beschäftigt sind, profitiert die Zebraspringspinne. Für sie ist es meist ein leichtes Spiel das ein oder andere Insekt zu erbeuten ……am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Spinne des Jahres 2019 ist diese Ameisenspringspinne (Myrmarachne formicaria). Sie sieht einer Ameise zum Verwechseln ähnlich. Der Zweck dient nicht der leichteren Jagd nach Ameisen, was vermuten lässt, sondern der Tarnung gegenüber Fressfeinden. Da Vögel und räuberische Insekten meist Ameisen als Nahrung verschmähen, hat diese Springspinnenart sich dieses zu Nutze gemacht und das Ausehen einer Ameise angenommen. Auch ist ihr Gang nicht springspinnentypisch, vielmehr ähnelt er der Gangart einer Ameise. Die Ameisenspringspinne jagt an der Lehmwand nach kleinen Fliegen und Mücken …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Gemeine Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus) auf einem Storchenschnabel. Die fertigen Insekten sind Blütenbesucher, ihre Larven entwickeln sich parasitisch an Hummelarten….am 09.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Sie war im letzten Jahr „Biene des Jahres“, die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae). Diese Wildbienenart hat vom Klimawandel profitiert. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommend, hat sie sich immer weiter in Richtung Norden ausgebreitet ….am 09.06.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Die wärmende Morgensonne lockt auch immer mehr Schwebfliegen hervor. Zwei Gewöhnliche Stiftschwebfliegen oder auch Gewöhnliche Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta) genannt, auf einer Blüte…..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)Ein Hartheu-Spanner dreht seine Flügel ebenfalls in die Sonne …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Plattbauchmännchen am Wegesrand …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Paarungsrad der Großen Pechlibelle …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel) Wohl weit mehr als Hundert Exemplare der Großen Pechlibelle fliegen im Moment an den Teichen am Wälkesberg …..am 09.06.2019 (Foto: Gregor Zosel)