Am Siebenpfennigsknapp kreisten heute 2 Kolkraben über dem Waldgebiet. In der Feldflur bei Schulze-Altcappenberg waren noch erfreulich viele Arten der Kulturlandschaft zu sehen: u.a. 1 Gelbspötter, 3 Feldsperlinge, 2 singende Feldlerchen, 2 Wiesenschafstelzen, 1 Bachstelze, sowie einige Stieglitze und Bluthänflinge.
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SH: Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein, 17.06.2019 (Quelle: Natascha Gaedecke, NWOrni-Verteiler)
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren
nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen
hundert Hektar Wiesen. Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und
ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein
Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte,
bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen
verzweifelt und haben ihre Gelege verloren. Schafstelzen, Wiesenpieper
und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren
längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.
Alles nichts Neues. Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja
schließlich gemäß der „guten fachliche Praxisâ“, streng geschützte
Vogelarten zu töten – denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen
Grund“. Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als
noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je,
mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die
Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab. Wie zum Hohn kommt nun
noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab,
scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest
dann auch noch zu erwischen. 23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter
gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel
aus der Zeitschrift dem Falken: “ bei nächtlicher Mahd bleiben die
adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“. Wo ist
unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der
neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen,
dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert. Nicht ein
junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch
zu entkommen. Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und
junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das
Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat. Hier
ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über
das „fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst
wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die
Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten –
gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr
besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche.
Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher
Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer
verfehlten Agrarpolitik. Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese
Entwicklung überhaupt zulässt? Dass die Milch und das Fleisch immer noch
billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist
das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir
Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende
Wiesen und singende Lerchen freuen. Dieser massenhafte Vogelmord auf
unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere,
Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht
bewusst. Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B.
gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern,
Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und
Mahdgeschwindigkeit usw. Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über
vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen – denn das was hier statt
findet ist letztendlich genau so zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte
zu greifen.
Viele Grüße
Natascha Gaedecke
Fröndenberg / Unna: Waldwasserläufer, Rostgänse, Kleinspecht, Wiesenweihen, Rebhühner, (nochmal:) Storchennachwuchs, Habicht-Drama, Distefalter-Invasion u.a., 16.06.2019 (B.Glüer)
Im Wassergewinnungsgelände heute unter anderem 1 Waldwasserläufer, 21 Rostgänse – als Highlight: 1 rufender Kleinspecht in den Weichholzauen entlang der Ruhr. Hier wie auch anderswo waren heute wieder zahlreiche Distelfalter unterwegs. Auf Wirtschaftswegen nahe Frdbg.-Bausenhagen kamen schon nach wenigen Hundert Metern Fußmarsch zweistellige Summen vorbeifliegender Falter zusammen. Nach einem in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren veröffentlichten Bericht (https://blogs.helmholtz.de/falter-blog/2019/06/invasion-der-distelfalter/) hat die ungewöhnlich starke Falterinvasion bereits im März ihren Anfang in Saudi-Arabien genommen. – Nahe den Windrädern auch wieder das schon gemeldete Rebhuhnpaar.
In den Hemmerder Wiesen hat auch das dortige Storchenpaar inzwischen Nachwuchs. Auf den jetzt gemähten Wiesenflächen findet sich nicht nur für die Störche ein „reich gedeckter Tisch“. Mehrere Hundert Stare, 6 Graureiher, 2 Rotmilane, 2 Mäusebussarde, 2 Turmfalken suchten die geschorenen Flächen ab. Ebenda auch warnende Altkiebitze (mit Nachwuchs?) und 2 männliche Neuntöter. – Vorgestern (14.06.) rief auch noch ausdauernd 1 Kuckuck.
Nahe der Wilhelmshöhe (Frdbg.) eine erfolgreich jagende männliche Wiesenweihe mit weißem Farbring. Nach der Farbringablesung des Vogels ist das Männchen 7 Jahre alt. Es ist im Jahre 2012 nestjung von Hubertus Illner bei Ostönnerlinde beringt worden und ist jetzt mit einem ebenfalls farbberingten Weibchen (vorjährig) verpaart. – Auch dieser Vogel ist von Hubertus Illner als nestjunger Vogel bei Geseke (2018) beringt worden. Mit diesem Paar hat der Kr. Unna in seinem Südteil nach zwei Jahren Unterbrechung wieder eine Wiesenweihenbrut. Der Ort des Brutplatzes wird aus Schutzgründen nicht veröffentlicht.
Jenseits der Kreisgrenze konnte heute nahe der Schlammteiche „Am Wälkesberg“ ein Habichtbrutplatz mit 4 (!) fast flüggen Jungvögeln entdeckt werden. Es handelt sich um den Brutplatz, zu dem noch am vergangenen Sonntag ein hier gemeldetes Habichtmännchen Beute getragen hat (vgl. Meldung mit Foto vom 09.06.). Leider gab es bei dem Fund gleich auch einen dicken Wermutstropfen: der Horst befindet sich auf einer abgestorbenen Fichte in einem kleinen – komplett abgestorbenen Fichtenbestand. Solche infolge von Trockenheit und Borkenkäferbefall toten Fichten werden derzeit mit Hochdruck aus den Wäldern entfernt, um das geschädigte Holz noch verkaufen zu können und noch gesunde Bäume in der Nachbarschaft vor einem erneuten Befall durch Borkenkäfer zu schützen. – Tatsächlich führte eine breite und frische Fahrgasse zu einem Harvester, der bereits für die Fällung der Bäume bereitsteht. Auf dem Führerhaus des Harvesters fanden sich Name und Telefonnummer der ausführenden Firma und es kam glücklicherweise (trotz Wochenende!) zu einem Telefongespräch mit dem Firmenchef, der sich morgen früh mit dem Fahrer des Harvesters kurzschließen will, um den Horstbaum zu retten. – Auch die Untere Naturschutzbehörde des Märkischen Kreises wurde über eine Mailboxnachricht informiert.














Fröndenberg: Insekten und Co. auf der Kiebitzwiese am 14./16.06.2019 (Gregor Zosel)
Vielen ist die Vielfalt und Schönheit der Vogelwelt auf der Kiebitzwiese bekannt. Aber auch direkt am Wegesrand lassen sich diese Wunder der Natur im kleinen entdecken. So habe ich in den letzten 3 Tagen mich hauptsächlich den Insekten und Kleinlebewesen im östlichen Teil der Kiebitzwiese gewidmet. Ohne Kommentar möchte ich einfach eine Auswahl der Fotos auf den Betrachter wirken lassen.





















Fröndenberg: Weißstorch, Trauerschnäpper und Eintagsfliege am 16.06.2019 (H. Knüwer)
Am Ruhrufer der Kiebitzwiese sang heute ein Trauerschnäpper. Die beiden unterschiedlich großen Jungstörche scheinen wohlauf zu sein. Vielleicht hängt dies auch mit der Zusatznahrung zusammen. Denn unermütlich schnappte sich ein Altvogel als „Snack für zwischendurch“ fliegende Insekten, die das Nest umschwirrten. Ob es sich dabei um schwärmende Eintagsfliegen handelt, bleibt unklar. Zumindest waren Einzelindividuen von Eintagsfliegen auch im Gras auf dem Ruhrdamm zu entdecken.



Bönen: Unbegreifliche Mahd eines Biotopes mitten in der Brutzeit, 15.06.2019 (H.Peitsch)
Am Donnerstag oder Freitag ist eine Brachfläche gegenüber des HRB der Seseke gemäht worden. Die Fläche ist in den letzten Jahren unangetastet geblieben, sodass ich glaubte, sie wäre als Naturschutzfläche angelegt worden. Leider ist dieses Biotop, wahrscheinlich von ahnungslosen Schreibtischtätern ohne vorherige Begehung, mitten in der Fortpflanzungsperiode ausgelöscht worden, unfassbar.
Am Sonntag hatte ich mich noch über den anwesenden Neuntöter gefreut, der dort auch schon in den vergangenen Jahren immer mal zu sehen war. Sumpfrohrsänger, Zilpzalpe, Schafstelzen, Feldschwirle, Stieglitze, Buchfinken, Bluthänflinge usw. waren zu finden. Jetzt ist alles weg und ich möchte gar nicht darüber nachdenken wie viele, möglicherweise auch seltene Pflanzen und Insekten, unnötigerweise ihr Leben lassen mussten. Auch Amphibien wie die seltenen Kreuzkröten waren hier heimisch und wurden wohl massenweise weg geschreddert, sehr traurig.





Fröndenberg: Weiterer Zwergtauchernachwuchs, Weißstörche, Kranich, Waldwasserläufer, Flussregenpfeifer, Neuntöter und Gelbspötter am 14.06.2019 (Gregor Zosel)
Heute am Vormittag konnte ich im/am NSG Kiebitzwise vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes notieren: 1 Kranich, 2 Weißstörche mit 2 Pulli, 2 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Kiebitz + 1 Kiebitz warnt an Alter Eiche, 6 Zwergtaucher mit 2 + 4 Pulli, 1 Haubentaucher mit 2 Pulli, 9 Schnatterenten (5:4), 22 Reiherenten (12:10), 6 Stockentenfamilien mit Pulli, 19 Blässrallen, 1 Rostgans, 2 Kanadagänse, 1 Graugans, 6 Nilgänse + 7 juv., 4 Höckerschwäne mit 6 Pulli, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 3 Graureiher, 2 Neuntöter (M), 1 Gelbspötter, 2 Schwarzmilane sowie 1 Rotmilan.
Im Hammer Wasserwerk u.a.: 4 Schnatterenten (2:2), 15 Reiherenten (8:7), 12 Nilgänse + 4 Pulli, 11 Graugänse, 51 Kanadagänse + 4 Jungvögel, 10 Graureiher, 1 Gebirgsstelze sowie ca. 20-30 Uferschwalben.














Lünen: Reiherenten am 14.06.2019 (A. Pflaume)
Auf dem Teich am Fuchsbach war heute eine Reiherente mit 7 Pulli zu sehen. Für mich ist das überhaupt die früheste Beobachtung von jungen Reiherenten.
Fröndenberg: Entwarnung bei den Weißstörchen am 13.06.2019 (Gregor Zosel)
Beide Weißstorchjunge wohlauf! Nachdem von allen Kiebitzwiesenbesuchern gestern vergeblich nach dem Weißstorchnachwuchs Ausschau gehalten wurde, konnte heute über den ganzen Tag zumindest 1 Junges beobachtet werden. Ein Vogelfreund berichtete mir, dass er am Nachmittag bei der Fütterung zwei Jungvögel beobachten konnte. Und auch Bernhard Glüer informierte mich, dass er definitiv am heutigen abend noch 2 junge Störche im Nest erkennen konnte. Ansonsten heute im Ostteil der Kiebitzwiese u.a.: 1 Kranich, 2 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer (wieder Kopula), 2 Neuntöter, 1 Tafelente, mind. 4 Schnatterentenpaare sowie 2 Schwarzmilane.












Fröndenberg / Unna: Schwarzstorch, Weißstörche, Rebhühner, (weitere) Neuntöter, Gelbspötter u.a. 10.-13.06.2019 (B.Glüer)
Gut 6 Wochen nach den frühesten Ankunftsdaten aus zurückliegenden Jahren (Phänologie / OAG: 2010, 2013 und 2014 mit Erstbeobachtungen schon im April) sind nun auch in den Hemmerder Wiesen Neuntöter aufgetaucht – gleich 3 (!) Exemplare (2,1). Die beiden Männchen versuchten sehr aggressiv, das beste Revier zu behaupten, während das Weibchen immer wieder „abtauchte“. Außerdem im Gebiet ein Schwarzstorch, der bereits tags zuvor nahe Westhemmerde auf einem Maisfeld die Regenschauer über sich ergehen ließ. Es scheint sich um einen vorjährigen – zumindest noch nicht ausgefärbten und wohl auch noch nicht geschlechtsreifen Vogel zu handeln. Neben dem Schwarzstorch unter anderem auch einer der ansässigen Weißstörche (der zweite Vogel brütend / hudernd), >1 Kiebitz, 5 Graureiher, 1 Gelbspötter in den Wiesen.
Gestern,12. 06., im Hemmerder Ostfeld ein einzelnes – wohl männliches Rebhuhn (Weibchen brütend?).
Am Montag, 10. 06., konnte ich oberhalb von Bausenhagen, auf Wirtschaftswegen bzw. einer Brachfläche nahe den Windrädern die von Hermann Knüwer gemeldeten Rebhühner (1,1). ebenfalls beobachten. Außerdem dort mindestens 13 (!) Distelfalter, 2 (!) Kleine Füchse, entlang der Wege >14 Raupennester des Tagpfauenauges auf Brennnesseln und 1x Raupen des Kleinen Fuchses.










Fröndenberg: Waldwasserläufer, Flussregenpfeiferkopula, Kranich und möglicher Brutverlust bei den Weißstörchen am 12.06.2019 (Gregor Zosel)
Während heute bei Sonnenaufgang noch bei den Weißstörchen beide Altvögel auf dem Nest saßen, sah das Bild des Horstes am späten Nachmittg/Abend ganz anders aus. Nach dem Unwetter am Nachmittag mit ergiebigen Niederschlägen stand ein Altvogel auf dem Nest, ohne dass sich in den 2 Stunden meines Aufenthalts ein Jungvogel zeigte. In den letzten Tagen waren die Jungstörche regelmäßig beim Betteln,Füttern und auch zwischendurch zu sehen. Zudem „stocherte“ der Weißstorch heute wie hilflos meist im Nest herum, gerade so, als wolle er die Jungen“wachrütteln“. Ob sich meine traurige Vermutung bestätigt, wird sich am morgigen Tag zeigen. Hoffentlich habe ich mich geirrt und ich kann Entwarnung geben! Außerdem heute wieder der Kranich, 1 Schwarzmilan, 2 Waldwasserläufer sowie 2 Flussregenpfeifer bei der Kopulation zu sehen.










Bönen: Sperber, flügge Buntspechte, Eichelhäher etc. als Gartengäste am 11.06.2019 (C. Rethschulte)
Heute waren zu sehen und zu hören:
Etliche Blau- und Kohlmeisen, eine Sumpfmeise, eine Schwanzmeise, ca. 20 Haussperlinge, vier Amseln, ein Grünspecht im Überflug, drei juvenile Buntspechte nebst Eltern, zehn Mauersegler, eine Mönchsgrassmücke, eine Singdrossel, ein Zilpzalp, ein Fitis, ein Grauschnäpper, zwei Grünfinken, ein Buchfink, eine Heckenbraunelle, ein Zaunkönig, drei Ringeltauben, ein Eichelhäher und vier Rabenkrähen.






Fröndenberg: Zwergtauchernachwuchs, flügge Turmfalken, Waldwasserläufer und Flussregenpfeifer am 11.06.2019 (Gregor Zosel)
Heute konnte im Ostteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Kranich, 2 Weißstörche mit ihren 2 Pulli, 2 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 4 Zwergtaucher + mind. 1 Pulli, 2 Rostgänse, 6 Schnatterenten (3:3), 1 Neuntöter (M) in Sperrzone, 1 Schwarzmilan und 1 Rotmilan. Endlich konnte ich auch meine ersten 2 Kleinen Füchse diesen Jahres beobachten sowie 1 Schönbär, 1 Admiral, 1 Tagpfauenauge und 1 Raupennest (Tagpfauenauge).
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 4 Kiebitze, 9 Schnatterenten (6:3), 1 Neuntöter (M) am Osttor (Neuzugang oder aus benachbarten Gebieten ?) sowie jetzt schon beachtliche 66 + 3 juv. Kanadagänse. Auch hier 1 Kleiner Fuchs.
Auf dem Bauerhof Duhme am Ponyhof 5 flügge Turmfalken wohl kurz vorm Ausfliegen.












Schwerte: Greifvogelkartierung, 09./10.06.2019 (Thomas Sauer, Hans-Joachim Göbel)
Am 09.06.2019 war ich mit Thomas Sauer Horste kontrollieren. Sieht alles ziemlich mau aus. Aber ein super Habicht-Ergebnis haben wir. Mindestens 4 junge Habichte auf einem Horst. Im gleichen Revier konnten wir auch eine neue, besetzte Schwarzspechthöhle finden. Und unseren ersten Grauschnäpper in diesem Jahr. In Nähe einer Spechtröhre. Waldlaubsänger wollten wir auch finden. Ist hier öfters gewesen. War aber leider nichts. Bei einer Begehung verschiedener Sperber-Reviere am 10.06. war auch kein neuer Horst zu finden.

Fröndenberg: Beobachtungen an der Kiebitzwiese, 09.06.2019 (Klaus und Andre Matull)
Unter anderem konnten wir heute folgendes an der Kiebitzwiese in Fröndenberg beobachten: Ein Sumpfrohrsänger, welcher durch wunderbare Gesangseinlagen am Aussichtshügel auf sich aufmerksam machte. Mindestens ein Storch versorgte einige Male den zweifachen Nachwuchs.
Einer der Kiebitze an der alten Eiche attackierte mindestens 10 Minuten einen nahrungssuchenden Weißstorch, bis dieser scheinbar genervt davon flog und sein Glück im Nachbarfeld suchte. Ebenda konnte wir auch ein kopulierendes Flussregenpfeifer-Paar beobachten. Fitis und Goldammer suchten hier teilweise erfolgreich nach Futter. Zu guter Letzt konnten wir noch von der Bank an der alten Eiche einen Schwarzmilan zusammen mit einem Graureiher in einem Baum an der Ruhr sitzen sehen.






