Während einer Runde um den Ardeyer Wald (Thabrauck) konnte ich heute bei eisigen Temperaturen zwischen Kohlmeisen, Kleibern und Wintergoldhähnchen einen Mittelspecht in den Bäumen beobachten – und natürlich ablichten. Mehr Bilder vom Morgen gibt es hier zu sehen.
Heute am frühen Vormittag bei -3°C konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 23 Gänsesäger (15:8), 1 Schellerpel, 9 Schnatterenten (auf Ruhr), 72 Reiherenten, nur 2 Zwergtaucher, nur 1 Blässralle, 2 Rostgänse + 6 überfliegende Rostgänse zum Hammer Wasserwerk, 52 Nilgänse, 38 Kanadagänse, 6 Höckerschwäne, 3 Silberreiher, 2 Graureiher, 7 Kormorane, 1 Eisvogel, 1 Weidenmeise, ca. 30 Goldammer sowie ca. 80 Wacholderdrosseln (keine Rotdrossel dabei). Im/am Hammer Wasserwerk einige Hundert Gänse (meist Kanadagänse aber auch mind. ca. 60 Graugänse).
Nach eisiger Nacht waren alle stehenden Gewässer auf der Kiebitzwiese zugefroren. Lediglich die Ruhr und die Zuflussgräben waren eisfrei……..am 28.12.2019 (Foto: Gregor Zosel)Winterstimmung am Ruhrufer ……..am 28.12.2019 (Foto: Gregor Zosel) Gänsesäger in der aufgehenden Morgensonne am Wehr ……..am 28.12.2019 (Foto: Gregor Zosel) Schellerpel nahe der Rammbachmündung ……..am 28.12.2019 (Foto: Gregor Zosel) Überfliegende Rostgänse auf dem Weg ins Hammer Wasserwerk ……..am 28.12.2019 (Foto: Gregor Zosel) Weißer Silberreiher in weißer Landschaft ……..am 28.12.2019 (Foto: Gregor Zosel) Silberreiher fischt im eisfreien Zuflussgraben auf der Kiebitzwiese ……..am 28.12.2019 (Foto: Gregor Zosel) Goldammern am Ostrand der Kiebitzwiese ……..am 28.12.2019 (Foto: Gregor Zosel)
In der Strickherdicker Feldflur
heute erneut eine weibchenfarbene Kornweihe. Vermutlich handelt es sich bei den
bisher von hier gemeldeten Kornweihen meist um dasselbe Exemplar. Die
beobachtete Weihe tauchte jedes Mal über derselben Zwischenfruchtfläche auf,
flog fast identische Flugbahnen, um dann an jeweils punktgenau derselben Stelle
einen Ruheplatz aufzusuchen. Außerdem im Gebiet: 5 wurmlesende Mäusebussarde, 2
Turmfalken, 8 Wiesenpieper, >1 Feldlerche.
Gestern im Hemmerder Ostfeld ein
männliches Schwarzkehlchen.
In den Hemmerder Wiesen bei
deutlich angestiegenen Wasserständen unter anderem 12 Graureiher, 1
Silberreiher, 48 Stockenten, 8 Graugänse, 7 Nilgänse und 2 Hybridgänse
(vermutlich Graugans x Schwanengans), 2 Grünspechte.
Nach der Wintersonnenwende in der vergangenen Woche (21.12.) hat sich der Sonnenuntergang vom zuletzt frühesten Zeitpunkt (16.14 h) bereits um 5 Minuten auf 16.19 h verschoben. In Hemmerde-Steinen schien das bereits eine Misteldrossel zum Gesang zu animieren (gestern, 26.12.).
In Frdbg.-Frömern erwachten bei insgesamt 7 Elstern bereits Frühlingsgefühle …, 27.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)… und animierten sie zu ersten Nestbau-Aktivitäten, 27.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)Leider nur mit mäßigem Belegfoto abgelichtet: Kornweihe über ihrem „Lieblingsfeld“ (Strickherdicker Feldflur), 27.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)Männliches Schwarzkehlchen auf Ölrettich im Hemmerder Ostfeld, 26.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)Bei langsam steigenden Wasserständen zeigt sich in den Hemmerder Wiesen wieder mehr Leben …, 26.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)… adulter Graureiher mit Silberreiher, der einen „kapitalen“ Wurm aufgenommen hat …, 26.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)… möglicherweise dieselben Gänse, die Hartmut Peitsch (siehe unten) bereits im HRB der Seseke in Bönen abgelichtet hat: Graugans mit zwei helleren Hybridgänsen …, 26.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)… die scharf abgesetzte dunkle Kopfoberseite spricht für Erbanlagen einer Schwanengans – der rötliche (nicht schwarze!) Schnabel dürfte auch auf Graugans-Anlagen hinweisen …, 26.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)… die scharf abgesetzte Kopfoberseite setzt sich als dunkler Aalstrich auch im Nacken fort, 26.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)Ungewöhnlicher Fund in Hemmerde-Steinen (an mehreren Stellen!) – rund zwei Hände voll halb verdaute Mistelbeeren – wer hat sie in solchen Mengen aus den Bäumen geholt??? – Meine Vermutung: Waschbär! 27.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)
Hier eine Mitteilung, die bald kaum noch verwundert: Gesang einer Singdrossel im Schloßpark Schwansbell am 27.12.19 in Lünen. Dies bestätigt die Überwinterungstendenzen der Art, dokumentiert zum Beispiel in Dortmund (Dortmunder Vogelwelt, Kretzschmar et al.).
Horstmarer See: Schnatterenten, Tafelenten, 5 Kormorane, 3 Höckerschwäne, Lachmöwen, Silbermöwen, Steppenmöwen. Bisher keine Brut des Kormorans.
Heute am Vormittag beim Nachfüllen meiner Winterfütterung im Garten 2 überfliegende Kolkraben. Sie flogen laut rufend und zwischendurch mit Flugspielen über den Hindenburg Hain in NW-Richtung.
Im HRB der Seseke konnte ich am Morgen >10 Graureiher, 3 Graugänse, 2 Nilgänse, 8 Stockenten und 1 Mäusebussard beobachten.
An der Kleystr. waren 2 Fasanenhähne zu sehen, die wohl erste Revierstreitigkeiten austrugen. Auch Kohl-, Blau- und Sumpfmeisen waren zu hören und jagten sich gegenseitig durch die Büsche ebenso Kleiber und Buntspechte.
Am Sesekeweg zeigten sich > 30 Wacholderdrosseln und zum ersten Mal in dieser Wintersaison konnte ich einen Trupp Erlenzeisige entdecken.
Eichelhäher, 26.12.19 Foto: Hartmut PeitschDiese Fasanenhähne belauern sich… 26.12.19 Foto: Hartmut Peitsch…um danach aufeinander los zu gehen. 26.12.19 Foto: Hartmut PeitschEndlich führt die Seseke wieder genügend Wasser. 26.12.19 Foto: Hartmut Peitsch Bekannte Graugänse: der sehr helle Ganter, rechts, mit seiner Dame, links, und einem diesj. Vogel in der Bildmitte sind wieder am HRB eingetroffen, nach dem sie seit August verschwunden waren. 26.12.19 Foto: Hartmut PeitschEin Schwarm Wacholderdrosseln am 26.12.19 Foto: Hartmut PeitschErst bei der Vergrößerung ist ein Star (oben links) unter den Drosseln zu erkennen. 26.12.19 Foto: Hartmut PeitschEin Trupp Erlenzeisige hoch oben in den Bäumen. 26.12.19 Foto: Hartmut PeitschDiese beiden Erlenzeisige scheinen verstecken zu spielen. 26.12.19 Foto: Hartmut Peitsch
In der Feldflur nördlich des Gersteinwerks sucht ein kleiner gemischter Trupp aus jeweils 5 Feldsperlingen, Buchfinken sowie Kohl- und Blaumeisen nach Nahrung. Im NSG Düsbecke ein jagender m Sperber, der von einem Trupp aus ca. 20 Bluthänflingen verfolgt wird.
Am Freitag konnte ich am HRB der Seseke folgende Vogelarten zählen: 6 Graureiher, 9 Stockenten, 2 Nilgänse, 1 Mäusebussard, 1 Turmfalke, 2 Kohlmeisen, 7 Schwanzmeisen, 1 Rotkehlchen und 3 Rabenkrähen.
Heute Mittag in den Hemmerder Wiesen: 7 Graureiher, 6 Graugänse, 2 Kanadagänse, 4 Nilgänse, 6 Stockenten, 6 Amseln, 2 Kohlmeisen, 2 Goldammern und 1 Rotkehlchen.
Allen Lesern und Meldern der OAG – Seite wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest.
Schwanzmeise, 20.12.29 Foto: Hartmut PeitschSchwanzmeisen sind auch geschickte Turner, 20.12.29 Foto: Hartmut Peitsch Rotkehlchen leuchtet in der Sonne, 20.12.29 Foto: Hartmut PeitschGoldammer in den Hemmerder Wiesen am 22.12.19 Foto: Hartmut Peitsch
Heute Nachmittag konnte ich gegen 16.00 Uhr in Fröndenberg-Dellwig in den Ruhrwiesen folgende Beobachtungen machen. ca. 100 Stück Kanadagänse flogen nach und nach ein und ließen sich auf der Ruhr und auf den angrenzenden Wiesen nieder. Desweiteren konnte ich noch beobachten: 1 Streifengans ; 15 Graugänse; 4 Blässhühner; 1 Zwergtaucher; 1 Turmfalke; 1 Mäusebussard; 1 Graureiher; 14 Stieglitze im Schwarm. Während meiner Beobachtungszeit überflogen 8 Kormorane und wenig später nochmal 10 Schwäne das Gebiet.
Kanadagänse im Anflug Foto: Alfred Haberschuss…. und nochmehr kommen angeflogen …… Foto: Alfred HaberschussKanadagänse auf der Ruhr bei Dellwig Foto: Alfred HaberschussFoto: Alfred Haberschuss
In den Hemmerder Wiesen konnte ich, zeitweise in Begleitung von Alfred Haberschuss, folgende Vogelarten beobachten: 4 die Hemmerder Wiesen anfliegende Kraniche, die dann jedoch nach Westen weiterflogen, 1 überfliegender Kormoran, 5 Graugänse, 6 Nilgänse, 10 Graureiher, mindestens 10 Stockenten, ca. 80 Wacholderdrosseln mit einigen Staren vereint, 13 Rabenkrähen, 2 Eichelhäher, nur eine Ringeltaube!, 3 Mäusebussarde, 2 Turmfalken, 1 Misteldrossel, 1 Grünspecht, 3 Amseln, 4 Jagdfasane, 2 Goldammern, und wie bereits mehrfach angemerkt: sehr wenige übliche Kleinvögel – nur jeweils 2 Buchfinken, Kohl- und Blaumeisen und Rotkehlchen. Eine positive Nachricht habe ich hinsichtlich der ansonsten sehr spärlich gesichteten Ringeltauben: in nächster Nähe unseres Hauses haben ca. 35 Ringeltauben einen großen an der B1 stehenden Baum als „Schlafbaum“ auserkoren. Gegen 10 Uhr heute Vormittag verließen sie den Baum und „frühstückten“ mit 4 Dohlen auf den direkt darunter liegenden Feldern.
Kraniche, die Hemmerder Wiesen überfliegend am 21.12.2019 (Foto: Hartmut Brecher)Kreisender Mäusebussard in den Hemmerder Wiesen am 21.12.2019 (Foto: Hartmut Brecher)
Bei einer Wanderung über beide Golfplätze Fröndenbergs, über den westlich angrenzenden Wald (Stromberg) und durch den Buschholt habe ich mal alle Vögel registriert, die ich unterwegs entlang meines Weges feststellen konnte. Start der Wanderung war um 9.35 h – Ende nach 115 Min um 11.30 h. Das Ergebnis war mit nur 19 Arten und geringer Individuenzahl „bescheiden“: 7 Amseln, 3 Eichelhäher, 8 Rabenkrähen, 1 Kolkrabe, 5 Mäusebussarde, 1 Sperber, 4 Nilgänse, 2 Stockenten, 1 Graureiher, 8 Kohlmeisen, 4 Blaumeisen, 1 Sumpfmeise, 1 Kleiber, 7 Buchfinken, 2 Distelfinken, 2 Kernbeißer, 4 Zaunkönige, 1 Rotkehlchen, 3 Buntspechte. Streckenweise waren über Hunderte Meter gar keine Vögel zu sehen oder zu hören. Verwunderlich fand ich, dass trotz intensiver Suche auch keine Ringeltaube zu sehen war. Ebenso fehlten Grünspechte, die auf den Greens der Golfplätze sonst zu sehen sind oder auch Grünfinken.
Deprimierend war unterwegs auch vielerorts der Anblick des Waldes. Gerade am Stromberg hat in der Vergangenheit der Wald etwa zur Hälfte aus alten Fichten bestanden. Seit „Friederike“ (Januar 2018) haben inzwischen die beiden Dürresommer mit den Borkenkäfer-Kalamitäten praktisch den gesamten Fichtenbestand zum Absterben gebracht. Die größtenteils schon geräumten Totholzflächen präsentieren sich wie Mondlandschaften.
Die einst dominierende Fichte (Frdbg. / Stromberg) ist hier innerhalb von zwei Dürrejahren fast restlos verschwunden – die im Hintergrund (rechts) noch stehenden Fichten sind inzwischen ebenfalls weitgehend abgestorben,20.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)
Bei diesen warmen Temperaturen kommt die Natur wohl ziemlich durcheinander. Auch bei mir im Garten flog gestern ein Zitronenfalter. Heute war intensives Trommeln eines Buntspechtes zu hören.
In der Strickherdicker Feldflur gestern noch ein spätes Schwarzkehlchen (w), gestern dort auch mindestens 20 Feldlerchen und ein jagender Sperber (m), der auch heute wieder vor Ort war und offenbar Jagd auf einen kleinen Trupp Goldammern (ca. 15 Ex.) machte. Heute außerdem im Gebiet eine weibchenfarbene Kornweihe, 3 Mäusebussarde, 2 Turmfalken.
Gestern Abend im Buschholt und auf dem westlich davon gelegenen Golfplatz „Gut Neuenhoff“ je ein balzrufender, männlicher Waldkauz.
Auch in Frdbg.-Hohenheide zeigte sich heute bei frühlinghaften 14°C ein männlicher Zitronenfalter.
Leider nur unscharf aus der Ferne erwischt: weibliches Schwarzkehlchen auf Zwischenfruchtfeld (Strickherdicker Feldflur) …, 18.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)Männlicher Sperber in niedrigem Flug über einer Feldvogelschutzfläche (Strickherdicker Feldflur) nach Beute suchend, 19.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)Gewöhnungsbedürftiger Anblick in der vorweihnachtlichen Adventszeit: männlicher Zitronenfalter beim Sonnenbaden (Frdbg.-Hohenheide), 19.12.2019 (Foto: Bernhard Glüer)
„… wo sind diese Vögel geblieben?“, fragt B. Glüer in seinem Beitrag vom 17.12.19 und meint damit u.a. die Sperber, die sich so rar machen in dieser Wintersaison. Hier eine gute Nachricht: Zumindest ein weiteres Exemplar hält sich am Rande des Lettenbruchs/ Fritz-Winter-Siedlung in Altenbögge auf.
Bereits vor ein paar Tagen fiel mir ein Sperber auf, der in den Gärten an der Alten Hammer Straße umherflog. Heute nun sah ich ein Sperber-Weibchen (möglicherweise ein Jungvogel?) vom Wohnzimmer aus auf unserer Hainbuche im Garten in der Sonne sitzen. Dort verblieb sie ca. 10 Minuten, blinzelte von links nach rechts und beobachtete etliche Blau- und Kohlmeisen, die in unmittelbarer Nähe an ihr vorbeiflogen. Allzu hungrig schien sie nicht zu sein, denn auch der Abflug vollzog sich langsam und ohne Hast in den Garten des Nachbarn.
Weitere Gäste: Ein Buntspecht, ein Kleiber, eine Heckenbraunelle, etliche Blau- und Kohlmeisen, wieder ein Zitronenfalter sowie ca. zwanzig Honigbienen, die sich an unseren Christrosen erfreuten.
Sperber-Weibchen, an einem Sonnenplatz heute Mittag…… scheinbar nicht mit Jagdgedanken befasst.Kleiber an der FutterstelleHeckenbraunelle, diesmal nicht am Boden, sondern in der Spitze unseres Holunders.Buntspecht (m), zeigt auf dem Foto nicht sein rotes Nackenband.Honigbiene an einer der Christrosen (Alle Fotos: C. Rethschulte)
Auch die Feldflur um Alstedde präsentiert sich zurzeit recht vogelarm. Trotzdem gelangen mir im Bereich des NSG Schleuse Horst einige interessante Beobachtungen: gegen 15:45 Uhr sammelten sich bereits 19 Kormorane am Schlafplatz. Bis 16:45 Uhr erhöhte sich die Zahl auf 54. Es zogen auch noch Kraniche in südlicher Richtung, sie flogen sehr hoch, es war nur ein kleiner Trupp von ca. 30. Um die 120 Graugänse flogen auf die andere Seite der Lippe zum Schlafplatz auf einem Fischteich auf Waltroper Seite.