Heute konnte ich im NSG Obergraben westlich Wickede im Traditionsrevier ein Neuntöterpaar entdecken. Auch im NSG Kiebitzwiese hat sich im Revier in der Sperrzone nahe des Hochsitzes ein Neuntötermännchen eingefunden. Weiterhin das Neuntötermännchen am Flößergraben noch alleine.
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Bergkamen: Nachtigall am Aussichtsturm der Ökologiestation am 27.05.2019 (K. Conrad)
In der Lippeaue unterhalb des Aussichtsturmes der Ökologiestation eine singende Nachtigall, mind. 2 Rohrammern, 6 Blässhühner, 2 Höckerschwäne, vermutlich ein Sumpfrohrsänger.
Unna: Schwarzkehlchen mit Bruterfolg am 26.05.2019 (H. Knüwer)
Bereits am Samstag huschte für einen kurzen Augenblick ein kleiner brauner Vogel vorbei, der verdächtig an Schwarzkehlchen erinnerte. Die Zeit reichte aber für eine eindeutige Bestimmung nicht aus. Eine erneute Kontrolle am heutigen Tag ergab dann nicht nur ein Schwarzkehlchen, sondern gleich eine ganze Familie. Sie hielten sich auf bzw. am Rande eines Maisfeldes, unweit einer straßenbegleitenden Hecke, nördlich von Westhemmerde auf. Es waren zwei flügge Jungvögel zu erkennen. Es mögen aber noch weitere Jungvögel unentdeckt geblieben sein. Glücklicherweise waren die mit Gräsern, Hochstauden und Einzelgehölzen bestandenen Grünstreifen der Straße – vermutlich hat hier die Brut stattgefunden – noch „ungeschoren“. Darin könnte auch ein Grund bestehen, weshalb hier das Paar erfolgreich Jungvögel aufziehen konnte.




Fröndenberg: Weiteres Neuntöterpaar am 26.05.2019 (Gregor Zosel)
Heute am Vormittag konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes notieren: 2 Weißstörche, 1 Kranich, 1 Flussregenpfeifer, 2 Kiebitze + 4 Pulli, 3 Schnatterenten (2:1), 15 Reiherenten, 18 Blässrallen, 19 Kanadagänse, 1 Rostgans, 18 Nilgänse + 7 Jungvögel, 3 Graugansfamilien mit 11 Jungvögel, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 2 trillernde Zwergtaucher, 4 Höckerschwäne, 1 Silberreiher, 4 Graureiher, 1 Kuckuck, 1 Neuntöter, 8 sin gende Sumpfrohrsänger, 2-4 Uferschwalben an der Spundwand am Münzenfund sowie 1 Schwarzmilan.
Am Neuenkamp, nahe des Gutes Scheda, 1 Neuntöterpaar in der Hecke im Traditionsrevier.














Werne/Hamm: Gebänderte Prachtlibelle, 26.05.2019 (Horst R. Kraft)
Diese männl. gebänderte Prachtlibelle saß etwa 8m entfernt auf Irisblättern direkt an der Lippe.

Fröndenberg / Unna / Bönen: Wespenbussard, Grauschnäpper, Nachtexkursion mit Suche nach Wachtelkönigen und Wachteln, Sumpfrohrsänger, Feldschwirle, Girlitze, Schmetterlinge u.a., 23.-25.05.2019 (B.Glüer)
Südlich des Hemmerder Schelks am Donnerstag (23.05.) ein sehr hoch kreisender – dann nach Nord abziehender Wespenbussard (m), der vermutlich sein Heimat-Brutgebiet noch nicht erreicht hat.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag – von 22.00 h bis 2.20 h morgens bei einer gemeinsamen Nachtexkursion mit Falko Prünte leider vergeblich den gesamten Haarstrang im Kr. UN, von der Strickherdicker Feldflur bis zum Hemmerder Ostfeld nach Wachtelkönigen und Wachteln abgesucht. An zuvor festgelegten 37 Kontrollpunkten wurden geeignete Feldhabitate aufgesucht. Auch die zufälligen Beobachtungen anderer Arten waren leider sehr ernüchternd: lediglich 2x Sumpfrohrsänger, 5x Nachtigall (alle rings um Hemmerde), 2x Feldschwirl (Hemmerder Wiesen und Kiebitzwiese/Frdbg.) und 3 vorüberfliegende Eulen (vermutl. 2x Waldohreule und 1x Schleiereule). Positiv fiel die vermehrte Begegnung mit Wildkaninchen und vorüberhuschenden Mäusen auf.
Gestern (24.05.) konnte auch am Tag der Feldschwirl in den Hemmerder Wiesen bestätigt werden – außerdem ebenda der schon regelmäßig dort Revier haltende Kuckuck (rufend) gemeinsam mit einem ebenfalls rufenden Weibchen (kickerndes Gluchsen).
Im Buschholt (gestern und auch heute) meine ersten Grauschnäpper (1,1). Diese Art scheint weiterhin abzunehmen. Immerhin zeigte es Balz- und Nestbauverhalten. Nördlich des Waldes, an einem Feldsaum ein singender Sumpfrohrsänger, der heute schon wieder weg war (weitergezogen?).
Ebenda außerdem erfreulich: 2 männliche Mauerfüchse auf einem sonnenbeschienenen Weg. Insgesamt erscheint die Schmetterlingsfauna in diesem Frühling allerdings besorgniserregend arten- und individuenarm. Lediglich Aurorafalter, Grünaderweißlinge oder Zitronenfalter waren bisher in nennenswerter Zahl vertreten. Von den im April zunehmend aufgetretenen Tagpfauenaugen sind trotz intensiver Nachsuche noch keinerlei Raupennester in Brennesselsäumen zu finden. Auch die Frühjahrsgeneration der Landkärtchen ist offenbar mehr oder minder völlig ausgefallen (habe kein einziges bisher finden können!). Admirale sind ausgesprochen selten und Kleine Füchse fehlen ebenfalls. Da sind die einwandernden Großen Füchse oder hier und da mal ein durchziehender Schwalbenschwanz (gestern einer nahe dem Hemmerder Bahnhof) nur ein kleiner Trost. Offenbar hat das Verbot dreier als gefährlich für Insektenbiozönosen eingestufter Neonikotinoide im vergangenen August keine erkennbare Verbesserung gebracht. Immerhin sind ja nach dem Verbot dieser Substanzen im laufenden Frühjahr 18 (!) neue Insektizide zugelassen worden … – Vielleicht kann man bei der morgigen Europa-Wahl mit einem Kreuz an der richtigen Stelle endlich eine Kehrtwende in der auf billige Massenproduktion ausgerichteten Agrarpolitik einleiten …








Fröndenberg/ Menden: Gebirgsstelzen, Wasseramsel, Eisvögel, Teichrohrsänger, Sumpfrohrsänger und Gelbspötter am 25.05.2019 (Gregor Zosel)
Bei meinem Spaziergang vom Himmelmann Park, vorbei an der Hönnemündung, durch die Mendener Ruhraue konnte ich u.a. folgendes notieren: 3-4 Eisvögel (2 Ex. am Himmelmann Park, 1 Ex. an der Hönnemündung und später 1 Ex. an der Ruhr in Höhe des Gelsenwasserwerkes), 4 Sumpfrohrsänger (1 Ex. im Himmelmann Park + 3 Ex. in den Ruhrauen), 1 Teichrohrsänger im Schilf an den Teichen in den Ruhrauen, 1 Rohrammer, 1 Gelbspötter, 1 Wasseramsel, mind. 3 Gebirgsstelzen ( 1 Paar an Hönnemündung/Himmelmann Park sowie 1 Weibchen an Ruhr in Höhe des Gelsenwasserwerks), 14 Reiherenten, 3 Nilgänse, 1 Teichralle, 12 Blässrallen + 6 Pulli, 2 Höckerschwäne, 2 Graureiher, 1 Rotmilan sowie u.a. unzählige singende Goldammern, Mönchsgrasmücken, Gartengrasmücken und Dorngrasmücken.
Der anschließende Abstecher in die Kläranlage Bösperde brachte dann noch 2 weitere Sumpfrohrsänger, 1 Klappergrasmücke, 1 Grünspecht, 4 Reiherenten sowie 1 Blässralle.







Lünen: Waldschnepfe, 24.05.2019 (Volker Heimel)
Am 24.05.2019 gelang auf der Lüner Halde Victoria I/II der Nachweis einer balzenden Waldschnepfe. Sonagramme liegen vor.
Schwerte: Ruhrtal, 23.05.2019 (Hans-Joachim Göbel)
Heute habe ich die Haubentaucher auf der Ruhr mal bei vollem Tageslicht gesehen. Und siehe da: Es sind keine 3 sondern 4 Junge. Ob sie alle durchkommen ist fraglich. Beide Eltern sind ständig auf der Jagd und erwischen kaum was. Zumindest was ich so sah. Die Jungen schwimmen längere Zeit ohne Aufsicht umher. Ein zweites Paar brütet Nähe A45. Da sah ich noch gar keine Junge. Auch unter der Ruhrbrücke nach Garenfeld ist ein Paar ohne Junge unterwegs.
Erfreulich war: am alten Ruhrgraben konnte ich 3 Neuntöter-Männchen sehen. Somit haben wir mit Röllingwiese 5 Reviere bisher. Wenn sie alle bleiben.


Fröndenberg: Kuckuck, Feldschwirle, Neuntöter und Gelbspötter am 23.05.2019 (Gregor Zosel)
Heute am frühen Vormittag (und nochmal am Mittag) konnte ich auf meinem Weg im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 2 Weißstörche, 1 Kranich, 2 Flussregenpfeifer, 3 Kiebitze + 4 Pulli, 3-5 Schnatterenten, 21 Reiherenten, 3 Stockentenfamilien mit 4, 5 + 6 Pulli, 1 Rostgans, 37 Nilgänse + 7 Jungvögel, 7 Graugänse + 11 Jungvögel, 26 Kanadagänse, 2 Zwergtaucher, 20 Blässrallen, 6 Höckerschwäne, 1 Silberreiher, 9 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Neuntöter (nur an Rammbachmündung gehört), 1 Gelbspötter, 1 Feldschwirl, mind. 8 Sumpfrohrsänger, 1 Kuckuck, 1 Schwarzmilan sowie 1 Rotmilan. Bei den Weißstörchen nun möglicher Nachwuchs. Am Mittag ein Altvogel Nahrung auswürgend. Danach sah es so aus, als wenn der Altvogel das Ausgewürgte vorsichtig nach und nach verfütterte. Der zweite Altvogel stand daneben und schaute zu.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 20 Reiherenten, 2 Nilgänse + 3 Junge, 11 Kanadagänse, 13 Graugänse, 4 Graureiher, 2 Hausrotschwänze sowie 1 Feldschwirl nahe Rammbachmündung.
Über beide Gebiete unzählige jagende Schwalben und Mauersegler.















Schwerte: Ruhrtal, 22.05.2019 (Hans-Joachim Göbel)
Am 21.05.2019 hörten wir erneut einen Kuckuck in unserem Garten. Er war aus dem Ruhrtal in Westhofen/Garenfeld zu hören. Als wir abends noch mal spazieren gingen sahen wir ein einsames Entenküken auf der Ruhr. Ungewöhnlich. Keine erwachsene Ente weit und breit. Wollte eigentlich die 3 jungen Haubentaucher ablichten, die vorgestern geschlüpft waren. Die sah ich gestern nicht. Mmmmh. Dafür aber heute. Tiefenentspannt saß Haubentaucher-Mama abends auf dem Nest und schlief. Auch 2 von 3 Jungen hatten ihre Augen geschlossen. Die sind nach 2 vergeblichen Brutversuchen wohl hart im Nehmen. Obwohl 8m entfernt Leute mit Hund standen und Selfis mit Sonnenuntergang machten, schliefen sie. Da hab ich dann doch mal eine Nestaufnahme gemacht. Als Beleg. Bei den Zwergtauchern gibt es in der Nähe auch bald Nachwuchs. Einen halben Meter vom Ufer sitzt er und brütet schon länger. Stehen bleiben darf man aber nicht. Dann ist er weg.
In den Röllingwiesen gibt es nun 2 Neuntöter-Pärchen. Auch 2 Schwarzkehlchen-Reviere. Auf dem Wasser war als Besonderheit ein Pfeifenten-Pärchen. Ein Flußuferläufer. Und ein Rotschenkel. Wohl ein Zooflüchtling??? Er schleppte gleich 5 Fußringe mit sich rum. Siehe Fotos. Leider haben Digiskopien bei 250m Entfernung und schnellen Beinen nicht die Qualität zum Ablesen. Aber vielleicht kann jemand was damit anfangen. Rechts Schwarz, grüner Laschenring und langer Silberner am Fuß. Links ist oben Orange, unten Silber. Zahlen kann man nicht erkennen. Zu verwackelt.
Der Insektenmangel macht sich wohl auch bei meinen Meisenkästen bemerkbar. Sehr lange Futtersuchen lassen Böses ahnen.
So kam es, dass ein Kohlmeisen-Pärchen neu baute. Im Nachbarkasten. Während das alte Gelege noch gar nicht ausgeflogen war.
Beim Nachschauen fand ich zwei magere, fast flügge tote Meisen im Kasten. Ein Totes unterm Kasten. Kann natürlich auch wieder ein Eichhörnchen gewesen sein.
Die räubern meine Kästen regelmäßig. Ganz nebenbei füttere ich nun auch noch die Milane. Einer überflog uns mal wieder niedrig im Garten und fraß im Flug eine Maus. Wie ein Baumfalke die Libellen. Ich bringe nämlich alle Mäuse aus meinen Lebendfallen weit auf die angrenzenden Wiesen. In der Hoffnung, sie bleiben dort.





Fröndenberg / Unna / Bönen: Gelbspötter, Uhus, Waldohreulen, Kiebitze, Kuckucke, Weißstorchrückmeldung u.a., 21./22.05.2019 (B.Glüer)
Der gestrige, halbwegs ergiebige Regentag war auch ein guter Kiebitztag – nicht nur wegen des Regens (auf dem Haarstrang gab es immerhin 12 L/m²). Besonders erfreulich – und von mir eigentlich gar nicht erwartet: auf dem Brutfeld in Bönen-Bramey (Gelegeschutz zweier Bruten durch Markierung – später Maiseinsaat) liefen putzmunter und fast flugfähig 3 Jungvögel. Das Feld war vor allem in den ersten Tagen nach dem Kükenschlupf staubtrocken mit tagelanger Dauersonnenbestrahlung, so dass ich den Küken kaum eine Überlebenschance eingeräumt hatte … –
Eine neue „Kiebitz-Dependance“ hat sich im Dreieck Westhemmerde – Bönen-Lenningsen – Hacheney gegründet. Offenbar haben alle mit Erstbruten gescheiterten Paare von UN-Lünern bis zu den Hemmerder Wiesen sich hier versammelt. Gestern hielten sich dort auf Mais- und Kartoffelfeldern insgesamt 14 Kiebitze auf – drei auf Spät-/Ersatzgelegen brütend und mehrere Männchen noch mit Balzflügen.
In den Hemmerder Wiesen unter anderem wieder ein Revier haltender Kuckuck. Ein weiterer Kuckuck (rufend) in Bönen – südlich des Holzplatzes und ein dritter überflog (stumm) die Feldflur nördlich UN-Westhemmerde in östlicher Richtung (w?).
Auch sehr erfreulich: nach Hinweisen von Hartmut Peitsch und dessen Bruder konnte im Ortsteil Altenbögge (Bönen) eine erfolgreiche Waldohreulenbrut mit 4 bereits flüggen Jungvögeln registriert werden.
Eine Kontrolle der Fröndenberger Uhus aus der Ferne ergab auch dort 4 Jungvögel – allerdings noch nicht flügge.
Am Abend heute nahe Frdbg.-Frömern (Panthewiese) ein singender Gelbspötter.
Nachtrag zu einem am 22.04.19 in den Hemmerder Wiesen abgelesenen Weißstorch-Ring „5T…..632“ (siehe auch Meldung selben Datums) nach einer Rückmeldung der Vogelwarte Helgoland vom heutigen Tage: der Vogel stammt aus der Nachbarschaft und ist im vergangenen Jahr als „nestjung“ nahe dem Münsteraner Zoo am 23.06. beringt worden.







Unna: Baumfalken, Rotmilan u.a. am 22.05.2019 (H.Peitsch)
In den Hemmerder Wiesen konnte ich heute Nachmittag 2 Baumfalken feststellen, die sich zuerst durch ihre Rufe verrieten und dann auch zu sehen waren.

Auch ein Rotmilan war plötzlich über mir, der dann über das Maisfeld abzog. Dabei wurde er von 2 Kiebitzen angegriffen.


Sonst noch erwähnenswert: reger Gesang von Gelbspötter, Sumpfrohrsänger, Gartengrasmücken, Bluthänflingen und Nachtigallen. Zudem ein Schwarm Stare mit ~ 150 Ex.



Bergkamen: Nachtigall westlich Heil am 22.05.2019 (K. Conrad)
eine singende Nachtigall im Waldbestand südwestlich des Parkplatzes des Freibades Heil
Werne: Kiebitze und Feldlerche am 21.05.2019 (K. Conrad)
Zwischen der Langerner Straße und Im Hoerm nach Rücksprache mit dem Bewirtschafter vor dem letzten Feldbearbeitungsgang Markierung eines Kiebitzgeleges (4 Eier). In unmittelbarer Nähe befindet sich hier eine Brachefläche (Maisstoppeln) in die -sofern Junge schlüpfen- die Pulli geführt werden könnten. Auf dieser Ackerfläche auch eine Feldlerche. Ein weiters Paar Kiebitze auf der südlich angrenzenden Fläche höchtwahrscheinlich noch ohne Gelege.
