















Am Vormittag erschienen kurz hintereinander über dem Aussichtshügel im NSG Kiebitzwiese zwei Fischadler (beide mehrjährig), die zielstrebig nach Westen abzogen (Mitbeobachter F. Prünte).
Das alte Baumfalkenrevier in Kamen-Rottum scheint wieder besetzt zu sein. Heute waren 2 Baumfalken zu sehen, Jungvögel waren aber wohl (noch) nicht dabei. In diesem Gebiet auch >5 Mäusebussarde und auf naheliegenden Feldern >60 Dohlen, >50 Rabenkrähen und einige Saatkrähen.



Letzte Woche wurde in den trocken fallenden Schwerter Röllingwiesen „abgefischt.“
Der genaue Grund für den Wasserschwund ist in dieser Meldung unten in den Bildern zu finden.
Neben den bereits von I.Tripp gemeldeten Schwarzstorch (Siehe Meldung vom 03.08.22), welcher regelmäßig zwischen Ruhrwiesen und Röllingwiese pendelte, konnten hier u.a. Graureiher (bis zu 32 gleichzeitig),Silberreiher, Weißstörche, Möwen (praktisch ausschließlich Lachmöwen), Krickenten, Schnatterenten, Stockenten, Bekassinen, Waldwasserläufer, Flussuferläufer, Bruchwasserläufer in unterschiedlicher Anzahl beobachtet werden.
Interessant zu beobachten war, dass ein Zwergtaucher-Paar im letzten verbliebenen „Tümpel“ nach wie vor seinen dreifachen Nachwuchs aufopferungsvoll sowie erfolgreich versorgt und eine Stockente offensichtlich ihren fünfachen Nachwuchs zu Fuß Richtung Ruhr führte. Genau in diesem Bereich wurden am Freitag (5.8.) noch 5 Waschbären gleichzeitig gesichtet.
Am Sonntag (7.8.) eine mausernde, männliche Rohrweihe, welche im Gaukelflug etwas in den Schlammflächen erbeutet und direkt wieder verschwand sowie eine Wasserralle.
Unterdessen gelang in den Röllingwiesen die Ringablesung von 2 adulten Weißstörchen, welche mit großer Wahrscheinlichkeit das diesjährige Brutpaar ebenda gewesen sind. („Sie“ links, „er“ rechts beringt. Diese Konstellastion resultiert aus mehrfach beobachteten Kopulationen aus dem Frühjahr) Entsprechende Meldungen wurden an die zuständigen Vogelwarten weitergeleitet und werden bei einer positiven Rückmeldung zu einem späteren Zeitpunkt hier veröffentlicht.
Nachfolgend noch einige Eindrücke in Bildern:





















Heute Nachmittag waren an der Kiebitzwiese u.a. 3 Schwarzmilane, 2 Baumfalken, 2 Neuntöter, 2 Silberreiher. An der Hönnemündung waren u.a. 2 Wasseramseln, 1 Gebirgsstelze, 1 Eisvogel.


Heute starteten die 9 Teilnehmer des Ornithologischen Stammtisches Fröndenberg zu ihrer monatlichen Exkursion ihren etwa 4 stündigen Rundweg bei Balve/Eisborn. Nach kühlen Nachttemperaturen waren die Insekten am Wegesrand zunächst sehr rar. Mit zunehmender Erwärmung bei traumhaften Wanderwetter kamen auch diese zum Vorschein. Insgesamt konnten die Orni-Truppe u.a. anderem folgendes beobachten: 1 Baumpieper, mind. 3 Neuntöter, 1 Grauschnäpper, mind. 4 Kolkraben, mind. 10 Hausrotschwänze, 1-2 Habichte, 4 Rotmilane sowie Distelfinken, Grünfinken, Bluthänflinge, Goldammern, Dompfaffe, Grünspecht, Buntspechte, Mönchsgrasmücken sowie mind. 1 Dorngrasmücke. Auf dem Steinbruchsee der „Blauen Lagune“ konnten wir, von der Aussichtsplattform aus, 1 Nilgans und 1 Kormoran ausmachen. Neben Schwalbenschwanz, Kaisermäntel und Mauerfüchse war unter den Insekten sicherlich die Blauflügelige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans) das Highlight.



















Heute am frühen Vormittag am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. 1 Weißstorch, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 3 dj. Neuntöter sowie 1 Eisvogel.
Im Warmer Löhen 2 Weißstörche, 9 Graureiher, 1 dj. Neuntöter sowie ca. 120 Rauchschwalben. Am Neuenkamp ca. 30 Bluthänflinge sowie ca. 20 Rauchschwalben.
In der Umgebung Büdericher Haar/Dreihausen/Schafhausen/Schlückingen u.a. 1 Grauschnäpper, 5 Hausrotschwänze, 5 Bluthänflinge, ca. 50 Rauchschwalben, 3 Grünspechte sowie 2 Misteldrosseln.
Trotz intensiver Suche in den Feldfluren weder ein Steinschmätzer noch ein Braunkehlchen entdeckt!





Östlich UN-Hemmerde ein Baumfalke kreisend – dann nach Süden abstreichend. Nach wie vor gibt es noch immer keinen gesicherten Brutnachweis. Auch dieser Falke ließ nicht erkennen, ob und wo er wohl Nachwuchs hat. Vor drei Tagen (01.08.) unweit der heutigen Beobachtung ein Wanderfalkenpaar. Wieweit und ob es durch die größeren „Vettern“ Verdrängungseffekte gibt, ist unklar. Ebenfalls im Raum UN-Hemmerde heute 3 Rohrweihensichtungen (1x w, 1x m und 1x immat.). Möglicherweise handelte es sich um ansässige Vögel, die ebenda eine erfolgreiche Brut abgeschlossen haben (vier Junge flogen aus).
In den Hemmerder Wiesen ist inzwischen die letzte Teilfläche gemäht worden. Dort unter anderem 2 Rotmilane, 2 Schwarzmilane, 2 Turmfalken, 3 Graureiher, 2 Kiebitze und das Weißstorchrevierpaar. An der Amecke noch immer das besetzte Sumpfrohrsängerrevier mit jetzt flüggen Jungvögeln. Ebenda zeigte eine Sumpfmeise ein interessantes Verhalten: sie stand immer wieder – einem Kolibri gleich – vor einer großen Klettenpflanze mit reifen Früchten in der Luft. Erst auf Fotos war später zu sehen, was es mit diesem Verhalten auf sich hatte: ohne zu landen holte sie bei jedem Anflug einen Kern aus der stacheligen Frucht. Offenbar verfügte sie nicht wie ein Distelfink über die Fähigkeit, sich auf die stacheligen „Körnerspender“ zu setzen.









Zurzeit wird die Ruhr wegen Reparaturarbeiten zurückgestaut, dadurch entstanden an der Röllingwiese große Schlamm-, aber auch viele komplett trockene Bereiche. Nur kleine restliche Wasserflächen sind übrig geblieben. Bei meinem Besuch konnte ich einen Schwarzstorch beobachten, der das reichhaltige Fischangebot nutzte. Darüber freuten sich auch ca. 25 Graureiher, 1 Silberreiher und 4 Weißstörche (3 diesjährige und ein Altvogel). Zu sehen waren auch zahlreiche Blässhühner mit Nachwuchs in verschiedenen Altersstufen, Teichhühner, Stockenten, Nilgänse, Zwergtaucher und ein Waldwasserläufer.












Heute am Vormittag konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese folgendes beobachten (auf Aussichtshügel Mitbeobachter K. und. A. Matull): mind. 2 Wasserrallen rufen zeitgleich am Flößergraben, 6 auffliegende Bekassinen, 1 Silberreiher, 1 Graureiher, 5 Lachmöwen, 14 überfliegende Kormorane, 1 Eisvogel, 4 Neuntöter (1 M am Flößergraben, 1 W und 1dj. Ex auf Zaun am Wasserwerk + 1 Ex. in Sperrzone), 2 Sumpfrohrsänger (1 Ex. am Aussichtshügel + 1 Ex. am Flößergraben), 3 Distelfinken, ca. 100 Stare, 1 Baumfalke tief nach NO überfliegend, 1 Habicht sowie 1 dj. Schwarzmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 6 Flussuferläufer, 3 Waldwasserläufer, 7 Kiebitze, 1 Weißwangengans, 2 Rostgänse, ca. 70 Graugänse, ca. 160 Kanadagänse, 67 Nilgänse + 7 Pulli (wenige Tage alt), 12 Reiherenten, 1 Weißstorch, 2 Silberreiher, 4 Graureiher, 4 Kormorane, 3 Lachmöwen, mind. 2 Eisvögel, mind. 3 Gebirgsstelzen, ca. 100 Bachstelzen, 2 Hohltauben, ca. 100 Uferschwalben, ca. 200 Mehlschwalben (meistens an den Nestern, wo sie ihre Jungen versorgen), ca. 100 Stare, mind. 8 Grünfinken, 3 Bluthänflinge, 1 Goldammer sowie 1 Schwarzmilan (ad. mit starken Mauserlücken).
An der Merschstraße in der Hecke ca. 100 Haussperlinge. Weitere ca. 50 Haussperlinge im Warmer Löhen am ehemaligen Schrankenwärterhaus.













In den Hemmerder Wiesen heute noch eine späte Nachtigall anhaltend warnend. Ebenda auch noch späte Sumpfrohrsänger eine Brut versorgend (von Björn Nikula entdeckt). Noch immer im NSG auch das stationäre Weißstorchpaar (der Nachwuchs ist bereits gen Süden abgezogen). Vorgestern auch ein Schwarzstorch aus großer Höhe einfallend – am neu angelegten, weitgehend trockenen Beobachtungsgewässer landend.
Unter dem eigenen Dach (Frdbg.-Hohenheide) haben „unsere“ Schleiereulen verhältnismäßig spät, jedoch in arttypischer Weise (angepasst an die erst jetzt spürbar anwachsende Feldmauspopulationen) eine Sechserbrut auf den Weg gebracht (3 Junge sind bereits geschlüpft).








Heute habe ich die Wälder und Feldfluren nördlich und nordwestlich von Eisborn aufgesucht. Am Samstag nächster Woche wird hier der „Ornithologische Stammtisch Fröndenberg“ seine August-Exkursion durchführen. Um einen geeigneten „Rundkurs“ für diese naturkundliche Wanderung zu erstellen, ist es oft notwendig, dieses Gebiet aufzusuchen, zumal dieses Gebiet für viele Teilnehmer „Neuland“ sein wird. So konnte ich auf meiner ca. 8 km langen Wegstrecke heute u.a. folgendes beobachten: 1 Grauspecht, 2 Neuntöterfamilien, 1 Kolkrabe, 1 Haubenmeise, Dompfaffe, Goldammern sowie einige Hausrotschwänze. Bei den Insektenbeobachtungen war ein Hummelschwärmer das Highlight. Aber auch 3 Schwalbenschänze und > 30 Kaisermäntel sind erwähnenswert. Direkt am Parkplatz in Eisborn an der Schützenhalle wurden mehrere Sommerflieder gepflanzt. Hier neben dem Hummelschwärmer alleine 2 Schwalbenschwänze und > 20 Kaisermäntel.













