War am 13.05.2021 mit Achim Pflaume an meinem Ackerrandstreifen (direkt am Beobachtungsturm) zwischen Bergkamen-Heil und Rünthe. Dort hat die Nachtigall mal wieder ihr Revier besetzt.
Autor: admin
Dortmund: Nebelkrähe, 13.05.2021 (Beob.: Olaf Bolte, Meld.: Heino Otten)
In Dortmund (Neuer Graben) gibt es einen handzahmen Nebelkrähen-Hybridvogel.
Der Hahn, so nennt Olaf Bolte das Rabenkrähen-Männchen, hat weiße Handschwingen, was ja auf kontaminiertes Futter hinweisen könnte. Das Tier kenne ich seit letztem Jahr. Die Henne, so Olaf Bolte, ist eine reine Nebelkrähe. Der Jungvogel sieht phänotypisch auch nahezu so aus wie eine Nebelkrähe. Sie kommen tatsächlich, wenn er pfeift.
Fröndenberg: Grauammer, 12.05.2021 (Falko Prünte)
Am äußersten westlichen Rand des Vogelschutzgebietes Hellwegbörde am 12.05.2021 eine anhaltend singende Grauammer. Bereits im letzten Jahr hatte Bernhard Glüer dort an der Wilhelmshöhe am 24.04.2020 eine singende Grauammer registriert. Im Winter 19/20 und im Winter 20/21 hatten er und u.a. Björn Nikula, Clemens Rethschulte immer wieder bis zu 3 Grauammern in diesem Feldvogel-Schwerpunkt im Kreis Unna beobachten können.
Der Vogel sang ausdauernd direkt über der B 233 am nördlichen Rand des dortigen Erdbeerfeldes. Zum Strophenende enthielt der Gesang der Grauammer immer wieder Elemente des Goldammergesangs – als Imitation oder Mischgesang?
Fröndenberg: Mauersegler, 07.05.2021 (Heike Niemand)
Mit grosser Freude habe ich gerade (20.10 Uhr) über Fröndenberg in der Overbergstrasse einen Trupp von 12 Mauerseglern beobachten können.
Unna: Kiebitze, 06.05.2021 (Anke Bienengräber)
Die beiden Kiebitz-Brutpaare nördlich der B1 zwischen Hemmerde und Westhemmerde haben den Sturm überstanden und brüten weiterhin.
Lünen: Überfall am Insektenhotel, 04.05.2021 (Andreas Nickel)
Heute mal die Beweisfotos eines dreisten Überfalles am Insektenhotel meiner Tochter. Erst freundlich Anklopfen, dann Lage checken und ruckzuck sind wieder alle Wohnungen frei .


Kamen: Spiegelfechter, 02.05.2021 (Dennis Tost)
Wir wohnen in Kamen-Heeren, haben einen mittelgroßen Garten und ein angrenzendes „verwildertes“ Grundstück mit allerlei Bäumen und Büschen. Ideal für einige Vögel. Derzeit nisten an unserer Terrasse Blaumeisen in einem Nistkasten. Seit mittlerweile mehreren Wochen fliegt ein Vogel zu verschiedenen Tageszeiten immer wieder vor mehrere Fenster unseres Hauses. Zunächst begnügte er sich mit dem oberen Teil des Küchenfensters. Es ist ein hohes Fenster im Erdgeschoss, der Vogel beschränkt sich ausschließlich auf den mittleren und linken oberen Teil des Fensters. Es ist nun sogar so, dass er sich auf die Kante des Hauptfensters setzt und immer wieder mit dem Schnabel ans obere Fenster „hackt“. Ein paar Tage nachdem er damit begonnen hatte, flog er auch vor ein Fenster im Flur (gleiche Hauswand), ca. 4-5 Meter hoch. Etwa zur gleichen Zeit berichtete auch unsere Tochter, dass der Vogel vor ihr Fenster fliegen würde (andere Hauswand, 1. OG, ca. 7-8 Meter Höhe). Es handelt sich bei dem Vogel um eine Blaumeise, vielleicht das Weibchen? Wir würden dem Vogel gerne helfen bzw. Maßnahmen ergreifen, dass er nicht mehr vor die Fenster fliegt. Uns stört es überhaupt nicht, aber nach so vielen Wochen haben wir ein großes Mitleid für ihn entwickelt. Probiert haben wir es schon mit Abdecken des Fensters durch ein Tuch. Er hat sich dann einfach an einem der anderen Fenster ausgelassen.
Wir denken auch, dass es sich hierbei um „Spiegelfechten“ gegen einen vermeintlichen Rivalen handelt. Wir haben zwar Holzfenster, so dass evtl. auch Nahrungssuche in Frage käme, aber dafür hackt der Vogel zu eindeutig ans Fenster. An den Dichtungen „vergeht“ er sich eher nicht.
Schwerte: Heiliger Ibis, 02.05.2021 (Hans-Joachim Göbel, Julian Oset, Thomas Sauer, Martin Schultz, Fabian Vater)
Dank Entdecker Julian Oset konnten wir heute eine neue Art in den Röllingwiesen beobachten: einen (unberingten) Heiligen Ibis.
Anbei einige Fotos meiner Mitbeobachter. Der Ibis war sehr kontaktfreudig. Er schloss sich immer wieder auffliegenden Graureihern an. Während einer zweiten Beobachtungsphase rief mich Martin Schultz nachmittags an: während der Ibis nun einem Silberreiher folgte, konnten wir auch eine Zwergschnepfe längere Zeit beobachten.
Ein Nachtrag noch zur erfolglosen Schweinejagd vor Wochen. Die Säue wurden bis heute nicht mehr gesehen. Allerdings schickte mir Fabian Vater ein Bild von heute Morgen aus den Röllingwiesen: eine Bache mit 9 Frischlingen.





Schwerte: Ringelnatter, 28.04.2021 (Hans-Joachim Göbel)
Heute konnte ich in unserem Garten erneut eine Ringelnatter beobachten. Eine etwas kleinere. Ich möchte an meine Meldung vom 19.06.2020 erinnern. Da habe ich exakt die gleichen Beobachtungen gemacht. Eine größere Natter im größeren Gartenteich, die nach ein paar Runden in einem Loch der kleinen Steinumrandung verschwand. Die Gestrige verschwand genau in dem gleichen Spalt. Und die heutige Natter war in der gleichen kleinen Teichschale, wo im letzten Jahr auch eine kleinere war. Auch sie verschwand nach meinem Handyfoto in der gleichen Spalte, wo im letzten Jahr eine kleinere verschwand.
Zufall ? Oder sind es die gleichen vom letzten Jahr ? Man wird es wohl nie erfahren.

Schwerte: Ringelnatter, 27.04.21 (Hans-Joachim Göbel)
Anbei ein Foto von meinem heutigen Besuch im Garten. Es ist wohl wieder eine Barrenringelnatter? Wohlmöglich „die“ vom letzten Jahr. Sie verschwand nach ein paar Runden in dem gleichen Loch in den Steinen am Teichrand, worin die letztjährige verschwand. Zufall??? Bilder und Videos sind nicht so gut, weil über dem Teich ein Netz hängt. Wegen der Ruhr- Enten die uns gerne die Wasserpflanzen plündern bis nur noch Schlamm zu sehen ist.

Bergkamen: Beversee, 27.04.2021 (Andreas Nickel)
Anbei Sichtungen vom 27.04.2021 am Beversee. Auf dem See mehrere Reiherenten-Paare, ein Höckerschwan, drei Haubentaucher, zwei Blässhühner auf ihren Nestern, im Unterholz ein Mönchgrasmücken-Pärchen. Wahrend des Rückweges konnten wir noch 2 jagende Mauswiesel entdecken, die bei den reichlich vorhandenen Mäusen unterwegs waren.



Schwerte: Röllingwiese, 25.04.2021 (Hans-Joachim Göbel, Martin Schultz)
Heute konnten Martin Schultz und ich endlich mal wieder Limikolen zählen. 2 Grünschenkel, 34 Bruchwasser (Höchstzahl), 11 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Rotschenkel, 1 Dunkler Wasserläufer. Anbei zwei 250m-Digiskopie-Ausschnitte. Viel zu verwackelt, aber besser als nix. Eine Rohrweihe kam vorbei. Und die ersten Mauersegler und Mehlschwalben drehen ihre Runden.
In unserem Garten können wir beim Kaffetrinken ein Gimpelpaar beim Nestbau beobachten. Es versucht es in unserer akkurat geschnittenen Koniferen-Hecke anstatt im vorhandenen Gestrüpp.


Schwerte: Meldung Ruhrtal, 19./20.04.2021 (Hans-Joachim Göbel, Martin Schultz)
Endlich mal wieder Limikolen in den Röllingwiesen. In den letzten beiden Tagen gab es durchziehende Zwergschnepfen zu sehen, Waldwasserläufer, Bekassinen, Grünschenkel und ein Uferschnepfenmännchen. 24 Löffelenten waren zu sehen und 3 Knäkenten.
Und als Höhepunkt trudelten gestern Abend beim Fledermaus gucken 6 Kraniche ein.
Martin Schultz und ich hatten Glück- sie blieben über Nacht. Den neuen Besuchermagneten (Weißstorch) dürfen wir natürlich nicht unerwähnt lassen. Die Störche wechseln sich mittlerweile beim Brüten wohl ab. Bei der Futtersuche könnten sie etwas mehr Ruhe vertragen. Auf der Südseite der Ruhr kommen ihnen immer wieder freilaufende Hunde in den Wiesen entgegen. Gestern war ich dort auf dem Radweg, um den Ring zu digiskopieren. Kaum hatte ich mein Spektiv aufgestellt, raste ein Hund durch die Wiesen. Storch flog weg. Konnte ich wieder einpacken. Den Hund musste das Herrchen holen. Der hörte nicht.
Die Nilgänse machen uns im Moment auch keine Freude. Auf der Südseite der Ruhr hängt ein Turmfalkenkasten an der Autobahnbrücke. Den habe ich mir mal näher angesehen, weil er umgehangen wurde. Mit dem Fernglas konnte ich Dunenfedern erkennen. Unter dem Kasten lagen Turmfalken-Gewölle. Und zwei befruchtete Gänseeier. Ich habe den Eindruck, die Gänse haben den Falken verscheucht. Und ein Waschbär hat anschliessend die Gänseeier geraubt. Die Waschbären sind hier gut vertreten. Überall sieht man ihre Spuren. Natürlich reine Spekulation. Trotz der Eierdiebe sind mehrere Graugänse mit Jungen unterwegs. Und der Haubentaucher macht einen zweiten Nestbauversuch. Hoffentlich lassen ihn dieses Jahr die vielen aufdringlichen Knipser in Ruhe. Im letzten Jahr war das ganz schlimm. Immer wieder verließ er das Nest. Jedes Handy wurde hoch gestreckt oder Äste abgebrochen. Und Schilf zertreten.





Werne: Kiebitze, 18.04.2021 (Peter Löffler)
Kiebitze am 18.04.2021 auf einer Feldvogelschutzfläche am Rietbergweg, nahe des Naturschutzgebietes Düsbecke in Werne.



Schwerte: Röllingwiese, 16.04.2021 (Hans-Joachim Göbel, Martin Schulz)
Das Storchenpaar wird wohl dieses Jahr das meist gemeldete und fotografierte Vogelpaar in den Röllingwiesen werden. Zumal sie wohl anscheinend – entgegen anderer Meinungen – langsam auch anfangen zu brüten. Heute konnten Martin Schultz und ich beobachten, wie das Weibchen nicht nur Paarungsverhalten, sondern auch Brutverhalten zeigte, indem es öfters aufstand und auf dem Horst im Kreis lief und dabei die Mitte vorsichtig mit dem Schnabel bearbeitete. Ohne zu bauen. Als wenn es ein oder mehrere Eier wenden würde. Nach dem „Umtänzeln“ setzte es sich wieder hin. Hierbei stülpte es auffällig die Brust und Halsfedern nach vorn, damit der Brutfleck frei wird. Das fiel uns sofort auf. Die letzten Male ließen sich beide abwechselnd ohne diese Sorgfalt zur Mitte und ohne das Vorstülpen der Federn nieder. Auffallend auch: als der Partner kam und lauthals geklappert wurde, klapperte Sie im Sitzen. Vom Weiten betrachtet sind wir nach wie vor der Meinung, dass es ein altes Männchen ist, der genau weiß was er tut. Ständig bringt er Gräser als Polstermaterial. Während das Weibchen eher unerfahren wirkt. Aber das bedeutet ja nicht gleich, dass es nicht klappt mit der Brut. 18 Tage sind sie jetzt da.
Da kann also durchaus was bei raus kommen. Es dauert also noch. Bekanntlich brüten Störche ab dem ersten Ei. Wenn sie also ab nun öfters und ohne große Unterbrechungen auf dem Horst sitzen. Die Konstellation ist ja auch typisch: ein frischverliebtes Storchenpaar hat eine Bleibe gefunden. . . Es sind immer neue Paare, die einen neuen Standort oder Horstplatz suchen. Wenn sie erstmal Fuß gefasst haben, bleiben sie ihr Leben lang. Dann können das 35 Jahre werden. Das wird so manchem Besucher Freude bereiten.

