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Fröndenberg/Menden: Gänsesäger, Wasseramseln, Eisvögel, Gebirgsstelze und Zilpzalpe am 06.03.2019 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag konnte ich bei meinem Besuch des Himmelmann Parks bis hin zur Hönnemündung u.a. folgendes beobachten: 6 Gänsesäger, 21 Reiherenten, 9 Blässrallen, 4 Höckerschwäne, 2 Zwergtaucher, 2 Wasseramseln, 1 Gebirgsstelze, 2 balzende Eisvögel, 3 Bachstelzen stationär (mit Gesang) sowie ca. 20 überfliegende Bachstelzen, 2 singende Zilpzalpe ( 1 Ex. im Himmelmann Park sowie 1 Ex. an der Kläranlage Bösperde) sowie 2 Schwanzmeisen.

Wasseramsel
Wasseramsel an der Hönnemündung …am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Gänsesäger
Gänsesäger an der Ruhrbrücke …am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Eisvogel
Eisvogel im Himmelmann Park…am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Bachstelze
Bachstelze am Kleinen Dachwehr…am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Zilpzalp
Zilpzalp singt hoch in einer Baumkrone…am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg: Rotmilane, Höckergänse, Schellenten, Pfeifenten, Krickenten, Schnatterenten und Zilpzalp am 05.03.2019 (Gregor Zosel)

Heute konnte ich im Hammer Wasserwerk u.a. 2 Schellenten, 13 Pfeifenten, 3 Schnatterenten, ca. 30 Reiherenten sowie 2 Rostgänse notieren. Vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese aus konnte ich u.a.: 12 Krickenten, 14 Schnatterenten, 2 Höckergänse, 7 Rostgänse, 71 Kanadagänse, 31 Graugänse 24 Nilgänse, 5 Silberreiher sowie 2 Rotmilane beobachten. Im Warmer Löhen weitere ca. 70 Nilgänse sowie 1 Silberreiher. Zuvor schon bei Sonnenaufgang ein singender Zilpzalp im Himmelmann Park.

Rotmilan
Rotmilan über dem Feld an der Kiebitzwiese…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rotmilan
Alles im Blick…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rotmilan
…und noch einmal von der Seite…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rotmilan
Zwei auf einem Streich…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rotmilan mit Mäusebussard
Rotmilan kämpft mit einem Mäusebussard um die Lufthoheit… am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Silberreiher
Silberreiher in der Mittagssonne….am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Krickente
Männerüberschuss bei den Krickenten…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Schnatterenten
Schnatterentenpaar beim Landeanflug …am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Höckergans
Zwischen den Gänsen auch heute wieder die 2 Höckergänse..am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heckenbraunelle
Morgenkonzert der Heckenbraunelle am Aussichtshügel…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg: Waldohreulenbalz, Bachstelzenschlafplatz, Steinkäuze, 05.03.2019 (B.Glüer)

Der abendliche Rundgang mit Hund brachte noch einige interessante Nachträge zum Tage. Zunächst konnte um 18.15 h (kalendarischer Sonnenuntergang um 18.09 h) auf dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ ein traditioneller Schlafplatz von Bachstelzen als wiederbesetzt festgestellt werden. Die Zahl der Bachstelzen ließ sich nur grob schätzen, da alle Vögel bereits in einem schmalen Schilfstreifen saßen und sich nur durch unruhiges „Sortieren“ hier und da bemerkbar machten. Es dürften über 50 Vögel gewesen sein.

Im Süden von Frdbg.-Ostbüren riefen aus vier verschiedenen Steinkauzrevieren jeweils die Revierinhaber. Erfreulich war, dass ein Revier durch eine kürzlich neu angebrachte Niströhre erstmals besetzt war.

Highlight des Abends war jedoch eine balzrufende und Flügel klatschende männliche Waldohreule. Leider ließ sich ein Weibchen nicht feststellen.

Unna / Bönen: Schwarzkehlchen, Kraniche, Kiebitze, Bachstelzen, Wiesenpieper, Rotmilan u.a., 05.03.2019 (B.Glüer)

Heute konnte auch ich ein erstes Schwarzkehlchen im schon nicht mehr ganz neuen Jahr verbuchen. Ein einzelnes Männchen im Prachtkleid hielt sich zunächst auf Zaunpfosten am Dörgänger (UN-Hemmerde) auf und wechselte in kurzer Zeit über mehrere Hundert Meter ständig seinen Standort. Es zeigte keinerlei Revierverhalten und schien nur auf dem Durchzug zu sein.

In den Hemmerder Wiesen unter anderem 22 Krickenten, 6 Graureiher, 6 Kiebitze und weiterhin die drei immaturen Kraniche.

Südlich von UN-Hemmerde ein Nahrung suchender Rotmilan.

Nordöstlich von UN-Lünern auf dem vorjährigen Kiebitzbrutfeld 9 Kiebitze.

Südlich von Bönen-Lenningsen „Am Brauk“ gestern und auch heute >70 Bachstelzen auf einem Zwischenfruchtfeld. Dort auch ~30 Wiesenpieper und >4 Feldlerchen.

Eine Suche nach den Bönener Kiebitzen im Umfeld des Industriegebietes „Am Mersch“ war leider erfolglos. Immerhin gab es hier nochmal einen kleinen Trupp Kraniche (27 Ex.) – nach NO ziehend.

Rastendes Schwarzkehlchen im Hemmerder Ostfeld, 05.03.2019 Foto: Bernhard Glüer

Die drei Kraniche fühlen sich weiterhin in den Hemmerder Wiesen wohl und scheinen hier in vorjähriger Sommergerste Fressbares zu finden, 05.03.2019 Foto: Bernhard Glüer

Bergkamen: Kiebitzvortrag von Marvin Fehn am 06.03.2019

Marvin Fehn, sowohl in Hamm als auch im Kreis Unna tätiger Ornithologe, hält am Mittwoch, 06.03.2019 um 19.30 Uhr im Rahmen des Veranstaltungsprogramms der Biologischen Station auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil einen Vortrag zum Reproduktionserfolg von Kiebitzen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Aus dem Ankündigungstext:

„Die intensive Nutzung unserer Agrarlandschaft setzt die dort lebenden Arten so stark unter Druck, dass viele Bestände rückläufig sind. Davon sind vor allem ehemals sehr häufige Arten wie beispielsweise Feldlerche, Grauammer oder Kiebitz betroffen. Der Kiebitz wird im Kreis Unna von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Kreis Unna seit 1999 regelmäßig kartiert, um gezielt Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Im Jahr 2018 sind im Nachbarkreis Soest im Rahmen einer Bachelorarbeit drei verschiedene Schutzmaßnahmen angewendet und miteinander verglichen worden. Die Ergebnisse, die auch auf die Situation im Kreis Unna übertragbar sind, werden vom Autor in diesem Vortrag vorgestellt.“

Bönen: Beobachtungen am 04.03.2019 (Clemens Rethschulte)

Im Garten heute neben den Bunt- und Mittelspechten, die mehrfach zu Besuch waren (vgl. Fotos + Frühjahrsgruß), ein Kleiber, etliche Blau- und Kohlmeisen, zwei Sumpfmeisen, fünf Schwanzmeisen, davon eine weißköpfige (c. caudatus), zwei Rotkehlchen, zwei Heckenbraunellen, mehrere Ringeltauben, eine Rabenkrähe, zwei Buchfinken (w).

Die Linde in unserem Garten ist der Anlaufpunkt für die Spechte. Wenn „die Luft rein ist“, kommen sie zur Futterstelle. 

Buntspecht
Buntspecht, Bönen, 04.03.2019 Foto: Clemens Rethschulte
Mittelspecht
Mittelspecht, Bönen, 04.03.2019 Foto: Clemens Rethschulte
Frühlingsgruß
Frühlingsgruß, Bönen, 26.02.2019 Foto: Clemens Rethschulte

Fröndenberg / Unna: Kraniche, Tafelenten, Reiherenten, Waldwasserläufer, Silberreiher, Graureiher, Hohltauben, Kiebitze, Habicht u.a., 03.03.2019 (B.Glüer)

Im Wassergewinnungsgelände heute wenige Vögel. Immerhin bemerkenswert 4 Tafelenten (3,1), ~60 Reiherenten, ~45 Stockenten, 10 Kormorane, 7 Graureiher, 2 Silberreiher, 1 Waldwasserläufer.

Westlich der Hemmerder Wiesen auch heute noch die 3 Kraniche vom Vortag auf einem Zwischenfruchtfeld. Ein kleiner Trupp von 9 überhinfliegenden Kranichen wurde von den Dreien mit lautem Trompeten „vom Himmel geholt“. Sie blieben allerdings nur wenige Minuten und starteten dann wieder durch. Auf demselben Feld auch 34 Nilgänse.

Bei UN-Westhemmerde nur noch 4 Kiebitze rastend. In den Hemmerder Wiesen die mehrfach gemeldeten 5 Ex. und ein jagender Habicht nahe der Amecke.

Im Hemmerder Ostfeld auf einer der Feldvogelschutzflächen erneut eine größere Ansammlung von Hohltauben (36 Ex.).

Am Abend um 19.10 h nochmal ~70 Kraniche über dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) trotz stürmischer Böen ostwärts ziehend.

Inzwischen leider nicht mehr oft zu sehen: 2 von 4 Tafelenten im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.), 03.03.2019 Foto: Bernhard Glüer

Zur Landung „einschwebende“ Kraniche nahe den Hemmerder Wiesen,
03.03.2019 Foto: Bernhard Glüer


Größere Ansammlung von Hohltauben im Hemmerder Ostfeld,
03.03.2019 Foto: Bernhard Glüer

Bönen: Jagdfasan als Gartenbesucher/Kraniche und weißköpfige Schwanzmeise, 02./03.03.2019 (Clemens Rethschulte)

Am 02.03.2019 erhielten wir in unserem Garten den wenn auch unerwarteten, dennoch erfreulichen Besuch eines Herrn Jagdfasan in unserem Garten (Fotos).

Am 03.03.2019 zwei Gruppen Kraniche (ca. 50 und ca. 100 in Minuten-Abstand) über unseren Garten nach Norden fliegend. Weiterhin waren Blau- und Kohlmeisen, Sumpfmeise, fünf Schwanzmeisen, davon eine weißköpfige (c. caudatus) und Buchfinken sowie Rotkehlchen und  ein Buntspecht (m), zu sehen.

Jagdfasan
Jagdfasan im eigenen Garten, Bönen, 02.03.2019 Foto: Clemens Rethschulte
Jagdfasan
Jagdfasan im eigenen Garten, Bönen, 02.03.2019 Foto: Clemens Rethschulte
Jagdfasan
. . . an der Fütterung, Bönen, 02.03.2019 Foto: Clemens Rethschulte

Fröndenberg: Gänsesäger und Höckergänse am 03.03.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag, bei regnerischen und windigen Wetter, konnte ich auf der Ruhr im NSG Kiebitzwiese am Münzenfund u.a. 10 Gänsesäger beobachten. Am Aussichtshügel u.a.: nur 2 Krickenten, 9 Schnatterenten,2 Rostgänse, 2 balzende Höckergänse, 6 Graugänse, 64 Kanadagänse, 2 Nilgänse (1 Ex.weiterhin brütend auf dem Storchenmast) sowie 1 Silberreiher. Im Warmer Löhen weitere 2 Silberreiher, 7 Graureiher, 22 Graugänse, 2 Kanadagänse sowie 46 Nilgänse.

Schwerte: Ruhrtal, 02.03.2019 (Hans-Joachim Göbel)

Mit etwas Neid betrachte ich die schönen Sichtungen von Berhard Glüer und Gregor Zosel. Sie sind ihnen gegönnt. Bei uns hier im Westhofener Raum ist außer dem täglichen Einerlei nichts zu sehen. Die Ruhrwiesen entlang dem Ruhrgraben sind keine Anfahrt mehr wert. Bei meiner letzten Gucker-Radtour muss ich mich gebetsmühlenhaft wiederholen. Außer Hunde nichts zu sehen. Gleich mein erster Rundblick von der Ruhrtalstrasse, Höhe Storchenmast Nähe Garenfeld, bescherte mir die abgelichtete Aussicht. Eigentlich eine beliebte Ruhestätte der Rehe. Auch Orchideen wachsen hier. Weiter weg vom Weg geht nicht. Im ersten Bild ruft Herrchen seinen Hund x-mal. Irgendwann kommt er dann.

Erlebe leider nur noch solche Situationen entlang der ganzen Ruhr bis nach Hennen. Kein Platz mehr für Wild. Auch nicht ein Vogel irgendwo. Das Ruhrtal lohnt sich nur noch bei Regen, Sturm und Matsch. Dann sieht man mal Gänse.

Nur in den Röllingwiesen ist immer noch die einzelne Spießente und einige Krickenten usw.  Ein Schwarzkehlchen-Paar hat wohl überwintert. Sah es laufend. Sie sind auch ständig in Bewegung. Alle Enten, bis auf Stockenten, sind  alle weit draußen. Kaum was in Standnähe. Die  unansehnlichen, künstlichen Nisthilfen in Standnähe werden noch nicht so recht angenommen. Wirken wohl nicht nur auf mich abschreckend. Vielleicht sind die Erbauer ja nur noch nicht dazu gekommen, sie etwas ruhiger zu verankern und mit Binsen oder Ähnlichem etwas naturnaher zu gestalten. Dann würden wenigstens Enten darauf Platz nehmen. Zumindest bis der Fuchs oder der Habicht kommt. Bei den vielen Prädatoren und aggressiven Bläßrallen haben freibrütende Arten hier gar keine Chance.

Die Enten bevorzugen im Moment – wie in den ersten Beobachtungsjahren – die im Wasser liegen gelassenen Äste unserer letzten Baum-Rückschnitt-Aktion rechts und links vom Stand als Schlafplatz.  Auch Zwergtaucher verstecken sich dort mittlerweile gerne unter den Ästen. Dafür war das Liegenlassen der Äste gedacht. Mal sehen was das neue Jahr so bringt.

Alter Ruhrgraben
Alter Ruhrgraben Westhofen, Schwerte, 02.03.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Alter Ruhrgraben
Wuffi kommt nicht, Schwerte, 02.03.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Alter Ruhrgraben
Ach, da biste ja, Schwerte, 02.03.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel

Fröndenberg / Unna: Heidelerchen, Kraniche, Rotmilane, Krickenten, Kiebitz, Wacholderdrosseln u.a., 02.03.2019 (B.Glüer)

Nördlich des Buschholts (Frdbg.-Frömern)  um 13.45 h Heidelerchenrufe – ohne Sichtkontakt. Gegen 15.00 h 8 weitere Heidelerchen auf einem Zwischenfruchtfeld unmittelbar westlich der Hemmerder Wiesen rastend. Dort auch 3 immature Kraniche Nahrung suchend. Außerdem ebenda ~300 Wacholderdrosseln, 1 überfliegender Kormoran, 1 Nahrung suchender Rotmilan – 1 weiterer hoch ostwärts überhinziehend. Auch über Frdbg.-Hohenheide 1 ziehender Rotmilan. Außerdem immer wieder nordostwärts ziehende Kraniche (zwischen 15.00 h und 16.40 h in 6 Trupps ~450 Ex.).

In den Hemmerder Wiesen unter anderem 33 Krickenten, ~40 Stockenten, 8 Graugänse, 10 Kanadagänse, (nur!) 1 Kiebitz, 6 Graureiher. Im Zuge der eingesetzten Laichplatzwanderungen diverser Amphibien – besonders der Grasfrösche – zieht es die Graureiher offensichtlich jetzt vermehrt an die potentiellen Laichgewässer. Im eigenen Gartenteich (Frdbg.-Hohenheide) wurde bereits in der vergangenen Nacht erster Grasfroschlaich abgelegt.

Redensartlich hackt eine Krähe der anderen bekanntlich kein Auge aus …, 02.03.2019 Foto: Bernhard Glüer

… bei diesen Kontrahenten (UN-Westhemmerde) geht es jedoch „ohne Rücksicht auf Verluste“ sehr energisch zur Sache …, 02.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
… es flogen buchstäblich die Fetzen – ohne dass erkennbar war, was der Anlass dieses erbitterten Kampfes war, 02.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
Ein sehr viel friedvolleres Bild gaben heute vielerorts die ziehenden Kraniche ab – hier über den Hemmerder Wiesen …, 02.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
… ebenda auch drei nach Eicheln suchende immature „Halbstarke“, die sich von geschlechtsreifen Altvögeln durch das Fehlen der Rotfärbung am noch blasseren Kopf und die noch unauffälligeren Schirmfedern der Flügel unterscheiden, 02.03.2019 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg / Unna / Bönen: Goldregenpfeifer, Kiebitze, Feldlerchen, Bachstelzen, Schwarzspechte, Grünspechte, Hohltauben u.a., 28.02./01.03.2019 (B.Glüer)

Im Hemmerder Ostfeld heute während des ganzen Tages ein Trupp von 11 Goldregenpfeifern zwischen 21 Kiebitzen. Außerdem im Gelände ~80 Stare, 20 Wacholderdrosseln und 26 Hohltauben. In den Hemmerder Wiesen unter anderem 5 Kiebitze.

Am Brauck (südlich Bönen-Lenningsen) 23 Bachstelzen auf einem Zwischenfruchtfeld.

Nachmittags auch im Ruhrtal (westlich Kiebitzwiese) auf einem frisch gegrubberten Feld ein Trupp von 31 Bachstelzen. Ebenda auch Nahrung suchende Feldlerchen (~60 Ex.).

Gestern (28.02.) in den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern) 2 (!) Schwarzspechte, die das gesamte Stimmrepertoiere hören ließen (Sitzrufe, Flugrufe und mehrfach die in der Literatur  als „Kwih-Rufreihe“ bezeichneten Revierrufe, die nur in der Brutzeit ertönen). Leider ließ sich nicht zweifelsfrei abklären, ob es ein Paar oder zwei Männchen waren. Beide Vögel ließen sowohl im Flug als auch sitzend diesen Revierruf (Kwih-Rufreihe) hören. Im „Kompendium der Vögel Mitteleuropas“ und auch im „Handbuch …“ sind keine schlüssigen Angaben darüber, ob die „Kwih-Rufreihe“ ausschließlich vom Männchen oder von beiden Geschlechtern kommen. Die Bielenbüsche bestehen zwar aus einem sehr alten Buchen-Hallenwald und haben auch mindestens 4 alte Schwarzspechthöhlen vorzuweisen, doch eine Brut wäre in diesem eher kleinen Wald – selbst im Verbund mit benachbarten Wäldern des Haarstranges sicher etwas Besonderes. Außerdem hier (passend!) balzrufende Hohltauben, > 4 Buntspechte und 3 Grünspechte (2,1).

Einfallende Goldregenpfeifer im Hemmerder Ostfeld nach einem kurzen Ortswechsel …, 01.03.2019 Foto: Bernhard Glüer


… nach der Landung – Rast und Nahrungssuche auf einem gegrubberten Acker mit Kiebitzen …, 01.03.2019 Foto: Bernhard Glüer

… das ganztägig diesige Wetter macht wenig Lust auf den Weiterflug ins nord- oder osteuropäische Brutgebiet, 01.03.2019 Foto: Bernhard Glüer