Heute am Vormittag konnte ich vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese aus u.a. folgendes beobachten: 1 Fischadler flussaufwärts ziehend (ca. 9:20 Uhr), 1 Schwarzmilan, 2 Rotmilane, 4 Kraniche (später konnte ich den „einbeinigen“ Gesellen nicht mehr entdecken), 2 Waldwasserläufer, 3 Flussregenpfeifer, 10 Krickenten, 16 Schnatterenten, 1 Silberreiher sowie 1 Eisvogel.
Die kreisweite Kiebitzkartierung ergab für Fröndenberg 2 Brutpaare sowie 1 einzelnes Männchen.
Kraniche in der Nähe der „Sichlerbucht“…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Der „Frühlingsbote“ auf der Kiebitzwiese…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Unbeeindruckt von den ornithologischen Zuschauern auf dem Aussichtshügel…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Drei auf einem Streich…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Kranich im Prachtkleid links und der noch nicht vollständig ausgefärbte Kranich….am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Ein Fischadler zieht vorbei. Möglicherweise derselbe Vogel, den Stefan Helmer eine halbe Stunde zuvor an der Schoofbrücke sichtete…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Waldwasserläufer am Aussichtshügel..am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Eisvogel rüttelnd über einer Wasserfläche…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Eisvogel beim Anflug auf seinem Ansitz…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Heckenbraunelle als Backround-Sänger…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Distelfink am frühlingshaften Vormittag an der Kiebitzwiese…am 06.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
An der Schoofsbrücke zog um 8:55 Uhr ein Fischadler ruhraufwärts, um 9:00 Uhr überflog mich ein Wanderfalke zügig Richtung Norden. An den Filterbecken hielten sich einige Rauchschwalben auf. Südlich der Brücke sang eine Feldlerche. Auf dem Geiseckesee war u.a. eine Brandgans anwesend und nahe des Emscherquellhofes rief ein Steinkauz mehrfach laut und deutlich.
Die Kiebitzzählung ergab wie in den Vorjahren keine Kiebitze für Holzwickede.
Bei meinen Besuchen (früh morgens sowie nachmittags) konnte ich, vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese aus, u.a. folgendes im/am NSG beobachten: 4 Kraniche, 3 Flussregenpfeifer, 11 Krickenten, 10 Schnatterenten, 4 Reiherenten, 5 Rostgänse, 17 Nilgänse, 45 Kanadagänse, 5 Graugänse, 2 Höckergänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 1 Silberreiher, 1 Eisvogel, ca. 30 Bachstelzen, der erste Fitis singt im angrenzenden Industriegebiet, die erste Mehlschwalbe zusammen mit 7 Rauchschwalben sowie 1 Grünspecht. An der Alten Eiche auf dem Feld nur noch 1 Kiebitzmännchen.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Waldwasserläufer, 2 Schnatterenten sowie ca. 10 Rauchschwalben.
Im östlichen Warmer Löhen am frühen morgen neben 3 Kiebitzen (2 brütend) auch 5 Goldregenpfeifer, 1 Silberreiher sowie 10 Graureiher.
Auch heute waren die 4 Kraniche noch vom Aussichtshügel aus gut zu beobachten…am 05.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Zusammen mit Klaus Matull konnte ich beobachten, wie auf einmal bei den Kranichen so etwas wie Balzstimmung aufkam…am 05.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Sogar der einbeinige Kranich beteiligte sich an den Balztänzen…am 05.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Am Nachmittag waren die Kraniche dagegen ausschließlich mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt….am 05.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Flussregenpfeifer an den Schlammbänken…am 05.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Höckergänse haben das Graugansnest in der „Sichlerbucht“ besetzt. Ob es hier zur Brut kommt?….am 05.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Schnatterentenpaar im leichten Regenschauer an einem sehr trüben Vormittag…am 05.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Während wir friedlich mit Blick in unseren Garten die zweite Tasse Kaffee schlürfen, prügelt sich eine Kohlmeise mit einer Blaumeise am Rand des Gartenteiches. Dabei liegt die Blaumeise auf dem Rücken und vermag sich kaum vor den Schnabelhieben zu schützen. Als wir uns entschließen, dem Treiben ein Ende zu setzen, lässt die Kohlmeise von ihrem Kontrahenten ab. Später hämmert eine Kohlmeise wie schon seit Tagen an unterschiedlichen Fenstern unseres Hauses „wie bekloppt“ herum. So ein Raudi kommt uns nicht ins Haus, zumal genügend Nistkästen angebracht wurden.
In den Hemmerder Wiesen heute die rekordverdächtige Zahl von 76 (!) Bekassinen – es könnten auch durchaus noch mehr gewesen sein, da sie teils in der Vegetation trotz Spektiv kaum zu sehen waren. Außerdem vor Ort eine männliche Rohrweihe ruhend.
Auch heute weiterhin die bereits gestern von B. Glüer gemeldeten Kraniche auf der Kiebitzwiese. Erst nicht zu entdecken, aber dann mittels Spektiv nah an der Ruhr und hinter einigem Buschwerk doch sichtbar. Kurz darauf flogen sie auf und standen dann frei im hinteren Bereich der Wiesenflächen. Es handelt sich sogar um vier Kraniche (2 ad., 2 imm.), dieser vierte Kranich kam allerdings -wohl bedingt durch sein Leiden- erst später dazu. Ihm fehlt leider ein Bein was ihn dazu zwingt sich hüpfend fortzubewegen. Hier sonst noch erwähnenswert: 2 Flussregenpfeifer, mind. 1 Bekassine, 1 erfolgreich jagender Eisvogel und nach wie vor mehrere Rotdrosseln. Unter der Stromleitung liegen Reste eines Schwans, der Kadaver ist bereits nicht mehr da. Ein Mäusebussard labt sich an den letzten fleischlichen Resten.
Kraniche auf der Kiebitzwiese, der „Einbeinige“ im Vordergrund hinkt im wahrsten Sinne des Wortes immer hinterher, 04.04.2019 Foto: Marvin LebéusRechts ein Altvogel und links ein „fast erwachsenes“ Tier, 04.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Altvogel mit Kanadagänsen im Hintergrund, 04.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
In den Rieselfeldern Werne auf der wasserüberstauten Fläche an der Lippe und auf den Grünlandflächen direkt nördlich angrenzend: 3 Rostgänse, > 15 Graugänse, > 10 Kanadagänse, 2 Silberreiher, 2 einfliegende Höckerschwäne, 1 Graureiher, 2 Limikolen (Waldwasser- oder Bruchwasserläufer), 2 Austernfischer, in der Entenansammlung von ca. 40 Individuen mind. 2 Krickenten und 4 Löffelentenmännchen, dazu auf einem Zaunpfahl ein Greifvogel, der mir von schräghinten stark nach einem Fischadler aussah. (In diesem Bereich kein Kiebitz.)
Heute Mittag Höchstzahl von 8 Flussregenpfeifer und 4 Waldis in den Wiesen.
Einige Bachstelzen, Schafstelzen, Rohrammern und Bergpieper
im Prachtkleid.
Eine Schafstelze konnte ich gerade noch digiskopieren. Viel zu schnell und zu weit für ein gutes Bild. Dann war auch schon alles wieder weg. Meine Bridge–Bilder, belegen den Grund. Musste sie etwas nachbearbeiten. Wieder voll im Gegenlicht. 2 Runden drehte sie oder besser er. Dann war auch der Störenfried weg. Richtung Nord.
Hier ein aktuelles Foto, von der Baustelle, die meiner Vermutung nach für den niedrigen Ruhr-Wasserspiegel und die trockene Röllingwiese verantwortlich ist.
Bei den Arbeiten kann man kein Stauwasser gebrauchen. Hier entsteht ein Becken, dicht an der Ruhr, die hinter den Birken von links nach rechts an der Baustelle lang fließt. Und somit an das Becken angrenzt.
Der bisherige Fortschritt der Arbeiten sagt mir, dass es noch mindestens 1-2 Wochen dauert, bis die Ruhr wieder aufgestaut wird.
Lass mich da gerne überraschen.
Es wird in der Röllingwiese wohl wieder so kommen, dass einige Bodenbrüter die Gelegenheit nutzen und die nun trockenen Flächen als Brutplatz wählen. Und nach Wochen auf den Eiern dann durch den Aufstau der Ruhr auf Normalstand absaufen. Das haben wir schon mal erlebt.
Baustelle am Ruhrufer Westhofen, 03.04.2019 Foto: Hans-Joachim GöbelPanorama Baustelle am Ruhrufer Westhofen, 03.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Auch östlich der Hemmerder Wiesen
konnten zwei Kiebitzgelege in Absprache mit dem Landwirt markiert werden und
sind jetzt hoffentlich vor der nächsten Feldbearbeitung (Gülleausbringung)
gesichert. Leider ist die Zahl der bisher
entdeckten Kiebitzgelege unerwartet niedrig – auch die Kiebitze selbst
nehmen auf den bisher belegten Brutflächen in unerklärlicher Weise ab. Heute
waren auf dem besagten Kiebitzacker einschließlich der Hemmerder Wiesen
lediglich 9 (!) Kiebitze. Mindestens in einem Fall geht das Verschwinden eines
Kiebitzes auf das Konto eines Wanderfalken. Dessen Reste (Rupfung) wurden
vorgestern bei der für die Gelegemarkierung notwendigen Feldbegehung gefunden.
An selber Stelle hatte am 25.03.19 ein Wanderfalke gesessen (Foto).
Ansonsten in den Hemmerder Wiesen
unter anderem heute bemerkenswerte 23 (!) Bekassinen, 6 Krickenten, 1
Silberreiher, 2 Graureiher, 1 singende Rohrammer.
Im Hemmerder Ostfeld heute 1
männliche Rohrweihe rastend – dann nach Süden vermutlich Beute suchend
abfliegend. Ebenda 4 Schwarzkehlchen (2,2).
Über der „Großen Wand“ (Frdbg.-Bausenhagen) ein weibchenfarbener Merlin (jagend).
Auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) unter anderem heute 3 rastende Kraniche.
Gestern – knapp vor dem
kalendarischen Sonnenaufgang (6.53 h) – ein ostwärts ziehender Fischadler über
UN-Dreihausen.
Im Hemmerder Schelk gestern ein
Kleinspecht (rufend).
In Bönen konnte gestern erfreulicherweise auf dem Altenbögger Friedhof nach mehreren vergeblichen Besuchen wie auch in vergangenen Jahren wieder mindestens ein Girlitzpaar ausgemacht werden. Bei dieser Art stell ich leider immer wieder fest, dass ich bei den hochfrequenten Rufen und Gesängen an die Grenzen meiner altersbedingt eingeschränkten Hörfähigkeit komme, so dass ich mich frage, ob jüngere Beobachter mit noch „besseren Ohren“ nicht deutlich mehr Girlitze fänden … – Immerhin konnte ich auch in Fröndenberg („Gut Neuenhoff“) noch einen weiteren Girlitz (Gesang) entdecken. Als Bewohner der Siedlungsräume war die Art einst auf jeden Fall deutlich häufiger und fast überall anzutreffen.
Männlicher Girlitz auf dem Altenbögger Friedhof (Bönen) …, 02.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… als einstiger „Allerweltsvogel“ inzwischen deutlich seltener …, 02.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… allerdings mit seinem hochfrequenten Gesang, der stets – wie im Bild – von exponierter Warte in großer Höhe vorgetragen wird, bisweilen schwer zu lokalisieren …, 02.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … optimale Voraussetzungen für sein Vorkommen sind krautreiche Fluren zum Beispiel auf nicht chemisch bereinigten Wegen und Grünanlagen, 02.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Kiebitzgelege vor der Markierung mit ungewisser Zukunft (UN-Hemmerde) …, 02.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… nach der Markierung (die Telefotografie mit 500mm Brennweite täuscht über den tatsächlichen Abstand der Markierung – jede Marke ist 5 Meter vom Nest entfernt) …, 02.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… auch dieser Wanderfalke interessiert sich für die Kiebitze auf dem Acker – mindestens ein Altvogel geht auf sein Konto, 25.03.2019 Foto: Bernhard Glüer Rastende Kraniche auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) …, 03.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… dieses Rohrweihenmännchen gönnt sich „Am Dörgänger“ eine Pause (Hemmerder Ostfeld) …, 03.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… um schließlich südwärts aufzubrechen, 03.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Wohin ??? scheinen sich die auf der Schlammfläche umherirrenden Bläßrallen zu fragen. Den ersten 3 Flußregenpfeifern hier ist das erst mal Recht so. Auch den Bachstelzen und Schafstelzen. Die Bekassinen und Waldwasserläufer werden aber schon weniger. Die letzte Pfütze reicht nicht mehr für alle. Auch die Enten prügeln sich schon. Ein Sperber schreckte kurz alles auf, während sich ein letztes Revierpaar auf dem kleinen Teich links vom Stand noch wohl fühlt. Die Reiheransammlung ist übrigens vom Herbst 2017. Wie sich die Bilder zur aktuellen Situation doch gleichen.
Bei dem Ärgernis mit dem Wasserschwund vergisst man die Normalos. Wie die Rauchschwalben, Ufer- und Mehlschwalben usw., die wie in der Kiebitzwiese auch schon da sind.
Einiges wird von hier aus auch ruhraufwärts oder zum Geiseker See flüchten. Da ist auch die Kolbenente zu sehen, die letztens am Wehr in Villigst war.
Einiges geht mir durch den Frust über den Wassermangel auch durch.
Wohin ist das Wasser? Blässrallen, Röllingwiese Schwerte, 02.04.2019 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelFlussregenpfeifer, Röllingwiese Schwerte, 02.04.2019 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelNutznießer der Pfützen, Röllingwiese Schwerte, 02.04.2019 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelWo ist der Sperber? Röllingwiese Schwerte, 02.04.2019 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelZwergtaucher mit Stichling, Röllingwiese Schwerte, 02.04.2019 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelSchlammfläche im Herbst 2017, Röllingwiese Schwerte, 19.10.2017 Foto: Hans-Joachim Göbel
Am Vormittag können wir zweimal einen Hausrotschwanz in unserem Garten beobachten. Etwas später akustische und optische Wahrnehmung eines Girlitzes, der tags zuvor vor unserem Haus in Ardey vernommen worden war.
Heute habe ich den Westen Fröndenbergs aufgesucht, um hier nach Kiebitze zu suchen (leider vergeblich). Dabei entdeckte ich, dass die kleine Saatkrähenkolonie in Dellwig am Holzwickeder Kanuclub wieder besetzt ist. Von der Strasse aus entdeckte ich bei meiner Ankunft, dass 2 Saatkrähen auf den Nestern saßen. Insgesamt konnte ich mindestens 7 Vögel zählen. Etwa 10 Dohlen hielten die Krähen in Atem. Immer wieder kam es zu Streitigkeiten an den beiden Nestbäumen. Bevor ich die Feldfluren erwanderte, konnte ich bei einem Abstecher zur Ruhr an der Schoofbrücke 1 Haubentaucherpaar beim Nestbau beobachten. In der Altendorfer Feldflur mit den 2 angrenzenden Filterbecken konnte ich dann 4 Weißstörche, 1 Silberreiher, nur 2 Graureiher, 2 Flussregenpfeifer, 1 ad. Heringsmöwe, ca. 50 Wacholderdrosseln sowie 1 Steinschmätzer. Leider war später ziemliche Unruhe im Gelände (Baggerarbeiten am Filterbecken, Heckenschnitt schreddern und die ersten freilaufende Hunde), so dass die Weißstörche und Flussregenpfeifer abzogen.
Ein Weißstorch suchte unter den Augen eines Höckerschwans auf den Feldern und Wiesen im Altendorfer Ruhrtal nach etwas Fressbaren….am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Erfolgreiche Jagd! Dieser beringte Storch flog von den Störungen aufgeschreckt gen Osten. Leider ist er auf der Kiebitzwiese nicht angekommen…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) 3 weitere Weißstörche hielten sich im Bereich der Filterbecken auf…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Versteckt hinter den Bäumen…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Diese 3 Weißstörche flüchteten auf ein Feld nördlich der Bahnlinie…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Zwei verbliebene Graureiher trauerten wohl um ihre alte Brutkolonie, die durch Stürme und Holzfällaktionen verloren ist….am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Leider sehr weit weg: Adulte Heringsmöwe in der Feldflur…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Beim Haubentaucher gibt es, wie jeden Morgen, Fisch zum Frühstück…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Bei Dellwig ist die kleine Saatkrähenkolonie wieder besetzt…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Vom höchsten Wipfel des Brutbaumes hat man die beste Aussicht auf die Umgebung…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Eine Etage tiefer zwei weitere Saatkrähen…am 02.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Im Warmer Löhen ist in Sachen Kiebitzschutz ein erster Erfolg zu verzeichnen. Dank der Hilfe von F. Prünte, A. Bienengräber als auch der Kooperation des hiesigen Bauern konnten zwei (!) Gelege abgesteckt und bei der heutigen Bearbeitung ausgespart werden. Bei einer abendlichen Kontrolle konnten beide Weibchen sitzend beobachtet werden. Hier außerdem noch 3 Rotmilane, 3 Graureiher und 2 Rauchschwalben durchziehend.
Auf der Kiebitzwiese konnte ich die Kopula der Flussregenpfeifer beobachten und die ernsten Absichten zu bleiben, dadurch bestätigen. Das ansässige Nilganspaar meint es nicht weniger ernst in Sachen Brutgeschäft. Auch wenn man schon gemerkt hat dass der Storchenmast hier wohl doch nicht (oder nicht mehr?) genutzt wird, ist ihr Territorialverhalten erschreckend aggressiv. Bei meinem heutigen Besuch haben die beiden, einfallende Rostgänse verfolgt und schlichtweg wieder vertrieben. Interessant hierbei, Grau- als auch Kanadagänse werden nicht beachtet oder als Konkurrenz gesehen. Ebenfalls interessant, der bekannte Hybrid aus Schnee- und Kanadagans war mitten im Geschehen und schien die beiden „Rüpel“ verbal noch zu unterstützen. Hier außerdem noch erwähnenswert: >25 Bachstelzen, 1 Schafstelze, >15 Wacholderdrosseln, >11 Rotdrosseln, >8 Singdrosseln, 1 Schwarzmilan, 1 Hausrotschwanz, 1 Rohrammer mit Gesang und 1 Bekassine die aus der Deckung auftaucht, ausgiebig badet und wieder im „nirgendwo“ verschwindet.
Flussregenpfeifer döst im Abendlicht, 02.04.2019 Foto: Marvin LebéusNanu wer ist denn das? 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus „Das Spiel kann beginnen“, erst hat das Männchen (links im Bild) sich geduckt und immer wieder auf der Stelle getreten, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Langsam nähert es sich dabei dem Weibchen, welches diesen „Tanz“ genau beobachtet, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Dann geht alles ziemlich schnell, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Und ist nach wenigen Sekunden bereits wieder vorbei, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Einfallende Rostgänse, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Ahnen noch nicht was auf sie zu kommt, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Wütende Nilgans im Anflug, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Panisch flüchtet die Rostgans, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Noch rechtzeitig davon gekommen, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Der Partner kümmert sich derweil um die andere Flanke, 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Mittendrin die unbeteiligten Gäste, als auch die Hybridgans, welche -warum auch immer- auch mitmischt. 02.04.2019 Foto: Marvin Lebéus