Im HRB der Seseke waren heute > 10Graureiher, 21 Graugänse, ~ 15 Stockenten, 2 Mäusebussarde, 5 Kiebitze davon 3 Jungvögel, 4 Teichhühner davon 2 Pulli, >5 Rohrammern, >4 Wiesenpieper , 1 Sumpfrohrsänger singend, >18 Rauchschwalben und 3 Neuntöter zu beobachten.
Bei den Neuntötern, die sich im nordwestlichen Teil des HRB direkt an der Bahnstrecke aufhielten, ist von 2 Brutpaaren in unmittelbarer Nähe (ca.50m) zueinander auszugehen. Da sich ein Männchen sehr aufgeregt, warnend und schwanzschlagend verhielt, waren möglicherweise schon flügge Jungvögel in der Nähe. Das 2. Männchen zeigte sich dagegen eher tief entspannt und ließ mich recht nah heran kommen. Das zu ihm gehörige Weibchen konnte ich kurz auf der Oberleitung verweilend fotografieren. Danach brachte es Futter ins Buschwerk, also wird wohl auch eine Brut versorgt.
Dieses Männchen war sehr nervös und schlug ständig mit dem Schwanz seitwärts. 14.07.19 Foto: Hartmut Peitsch50 Meter weiter zeigte sich dieser Vogel recht zutraulich. 14.07.19 Foto: Hartmut PeitschEr hat die Ruhe weg…, Neuntöter am 14.07.19 Foto: Hartmut PeitschDas Neuntöter- Weibchen kurz pausierend. 14.07.19 Foto: Hartmut PeitschEiner von drei Jungkiebitzen im HRB. 14.07.19 Foto: Hartmut PeitschDie nördliche Wasserfläche ist kurz vor dem Austrocknen. 14.07.19 Foto: Hartmut Peitsch
Am Vormittag kreiste gemeinsam mit
7 Mäusebussarden zwischen den Bielenbüschen und dem Backenberg (Frdbg.-Frömern)
ein männlicher, relativ heller Wespenbussard. Er verschwand schließlich am
Backenberg.
Nachmittags zeigte sich im Rammbachtal, nördlich des Henrichsknübels, (Frdbg.-Hohenheide) ein anderes, dunkleres Wespenbussardmännchen, das evtl. identisch mit einem bereits mehrfach hier gesehenen Männchen.
Besonders in der ersten Tageshälfte immer wieder größere Mauerseglertrupps (teils Hunderte) am Himmel, langsam westwärts ziehend.
Das gestern hier gemeldete Grauschnäppernest vom Golfplatz lag heute leider mitsamt dem losen Rindenstück, auf dem es erbaut worden war (siehe Foto vom Vortag), abgestürzt am Boden. Vermutlich war dies nicht einmal das Werk von möglichen Prädatoren, sondern das Ergebnis der ergiebigen Regenfälle (seit Donnerstag 24 L / m²). Immerhin hatten gestern die Jungvögel bereits ausgiebige Flügelübungen gemacht, so dass angenommen werden kann, dass sie den Absturz überlebt haben. Dafür spricht auch, dass die Altvögel heute noch vor Ort waren – immer wieder warnend. Ebenda überfliegend ein Wanderfalke und ein einzelner Kernbeißer.
Männlicher, leicht verschmutzter Wespenbussard bei Frdbg.-Frömern (hat vielleicht an Wespennestern gegraben) …, 13.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … zeigt hier ein typisches Merkmal des Wespenbussardflugbildes: die Flügel verjüngen sich leicht zum Körper und haben eine Blattform …, 13.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … dieses dunklere Männchen war am Nachmittag östlich von Frdbg.-Hohenheide unterwegs …, 13.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … und sorgte für besondere Fotografenfreude, indem es hangabwärts in geringer Entfernung auf einem Telegrafenmasten landete …, 13.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … nur selten zeigen sich Wespenbussarde so offen und so nah in voller Schönheit, 13.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Auch eine Schönheit: makelloser – vermutlich frisch geschlüpfter Distelfalter passenderweise auf Distelblüten. Es dürfte ein Nachkomme der Invasionsfalter sein, die inzwischen an Zahl deutlich abgenommen haben, 13.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute konnte ich in unserem Garten auf der Pflanze „Weißfilziges Greiskraut“ ca. 25 – 30 Stück Raupen des Nachtfalters Jakobskrautbär ( Blutbär / Karminbär ) beobachten. Die Raupen fraßen sich gemütlich an der Pflanze satt.
Unter dem eigenen Dach scheint sich die problematische Nachbarschaft von Turmfalken und Schleiereulen zu einem Happy End zu fügen: die Turmfalken haben 5 Junge aufgezogen, die heute ausgeflogen sind. Die Schleiereulen haben in einem anderen Nistkasten, wenige Meter entfernt (siehe Foto) aus einem Nachgelge mit 10(!) Eiern inzwischen 8 gut entwickelte Junge hervorgebracht. Die erste Brut der Schleiereulen war am 28.04. von den Turmfalken getötet worden (siehe Meldung gleichen Datums).
Auch aus UN-Mühlhausen, Frdbg.-Ostbüren und Bönen-Flierich wurde mir von erfolgreichen Schleiereulenbruten berichtet.
Gestern hinter unserem Haus (Frdbg.Hohenheide) ein mehrfach rufender Schwarzspecht.
Auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.)
eine späte Brut von Grauschnäppern mit 4 fast flüggen Jungvögeln. Ebenda
gestern Abend (19.40 h) ein niedrig von O nach W überfliegender Wespenbussard.
Nahe Frdbg.-Frömern noch immer ein
singender Gelbspötter. In den Bielenbüschen – ebenfalls Frdbg.-Frömern –
allabendlich mindestens 3 bettelrufende junge Waldohreulen.
Auf Unnaer Stadtgebiet nähert sich
auch die dortige Wiesenweihenbrut ihrem Ende: 3 Jungvögel (2,1) sind fast flügge.
Zwischen UN-Lünern und UN-Westhemmerde vorgestern noch 11 diesj. Kiebitze mit 2 adulten Vögeln. – Mindestens 3 Juv. noch nicht flugfähig. Ebenda heute 3 Schwarzkehlchen.
„Burgfrieden“ unter einem Dach: Schleiereulen und Turmfalken ziehen als Nachbarn Nachwuchs auf…,10.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … 8 gut genährte junge Schleiereulen – entsprechend dem Legeabstand von bis zu 2 Tagen war der älteste Jungvogel schon ca. 16 Tage alt, als der achte Jungvogel aus dem Ei schlüpfte …, 11.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … wenige Meter entfernt bereiten sich 5 junge Turmfalken schon auf ihren ersten Flug vor …, 10.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … der ungewöhnlich gute Mäusesommer beschert Beute in Hülle und Fülle: während der noch unbeholfene Jungvogel eine Maus unter Kontrolle bringen will, kommt Papa schon mit neuer Beute …, 12.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … schwupps – der Jungvogel lässt seinen kapitalen Brocken fallen, doch Papa ist nicht schnell genug, um ihn aufzufangen …, 12.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … das war ein schlechter Tausch: diese Maus war schon halb verzehrt, 12.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … auch die jungen Wiesenweihen bei Unna haben vom guten Mäuseangebot profitiert und konnten sich prächtig entwickeln – hier ein weiblicher Jungvogel direkt nach der Beringung, 09.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Eins von drei Schwarzkehlchen bei UN-Westhemmerde bei der Insektenjagd im Weizenfeld, 12.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Ein ungewöhnlich offener Neststandort von Grauschnäppern direkt neben einem stark belaufenen Wanderweg (Golfplatz/Frdbg.) – möglicherweise profitieren die Grauschnäpper davon, dass sich Prädatoren wie Eichelhäher, Rabenkrähen etc. hier kaum aufhalten …, 12.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … vier Jungvögel haben es fast geschafft und sind beinahe flügge, 12.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Faszinierendes aus der Makro-Welt am eigenen Gartenteich: keine Wasserspinne, wie ich zunächst vermutet hatte …,12.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) … sondern eine Piratenspinne (Pirata cf piraticus) aus der Verwandtschaft der Wolfsspinnen, die allerdings die Nähe zu Wasser sucht und auch tauchen kann, 12.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute Vormittag hielt sich in der Feldflur westlich des Bornekamptals eine Gruppe von mindestens fünf Wiesenschafstelzen auf. Darunter waren wenigstens zwei Männchen und zwei Jungvögel. Möglicherweise fanden hier im Gebiet zwei Bruten statt.
Am späten Nachmittag überflog dann ein Großer Brachvogel unseren Garten in westlicher Richtung.
Beobachtungen an der Böschung des Dortmund-Ems-Kanales zwischen Selm-Ternsche und Olfen. Am 08. Juli eine überraschend große Zahl von 30 nahrungssuchenden Hohltauben auf der frisch gemähten Fläche.
Am 09. Juli dort erneut das Pärchen Rebhühner, aber nur noch einzelne Hohltauben. Außerdem ein abfliegender Grünspecht sowie eine Turmfalken-Familie bei der Jagd.
Heute konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Flussuferläufer abfliegend, 1 Kranich, 2 Weißstörche mit 2 Jungvögel, 1 Tafelerpel, 1 Haubentaucher mit (nur noch) 2 Jungvögel, 2 Zwergtaucherfamilien, 4 Höckergänse (sie sind wieder da!), 2 Rostgänse mit 2 juv., 15 Graugänse, 9 Nilgänse + 5 und 8 juv., 1 Kanadagans (flugunfähig), 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 4 Graureiher, mind. 3 Schwarzmilane (2 juv. darunter), 2 Rotmilane (+ 2 Rotmilane im Hammer Wasserwerk), 1 Baumfalke (fliegt über Ententeich in westl. Richtung), 1 Sperber sowie 3 Neuntöter (2:1).
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Flussuferläufer (möglicherweise das Ex. von der Kiebitzwiese), mind. 8 Kiebitze im hohen Gras erkennbar, 2 Rostgänse + 9 juv., 15 Nilgänse + 1 pulli + 2 und 3 juv., 53 Kanadagänse, 10 Graugänse, 12 Graureiher, 2 Gebirgsstelzen, ca. 30-50 Uferschwalben am Brutsandhaufen sowie 3 dj. Turmfalken.
Wenn die Eltern der Weißstörche nicht am Horst sind, wird die Flugmuskulatur gestärkt. Aber meist werden Kräfte gesammelt, indem sich die Jungstörche windschnittig flach ins Nest legen…..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel)Die beiden Altstörche im Anflug …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Freude ist groß bei der Wiederkehr …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Wenn das erste mitgebrachte Futter ausgeürgt wird, werden die Jungvögel rege …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Sofort geht es wieder auf Nahrungssuche, um die heranwachsenen Jungstörche satt zu kriegen …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Schwarzmilan am Ruhrufer …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Zumindest einen Teil der Schwarzmilanfamilie konnte ich ablichten …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Haubentaucher nach einer erfolgreichen Fischjagd …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Der „schnellste“ Jungvogel bekommt den Fisch …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Blick in Richtung Sperrzone mit Tafelerpel, Rostgans, Haubentaucherjungvogel und Stockentenküken …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Uferschwalbe am Eingang zur Bruthöhle …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel) Rotmilan über dem Hammer Wasserwerk …..am 08.07.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Am 03.07.19 hatte ich am späten Nachmittag netten Besuch im Garten, ein Taubenschwänzchen.
Bereits vom 28.06. Fotos vom Tibaum: einer der vielen eingeflogenen Distelfalter – sah noch ganz passabel aus, geschunden und zerfleddert aber – bei der Nahrungsaufnahme am Tibaum.
In Werne, Schlagt, am 29.06.19 zwei verschiedene männliche Gebänderte Prachtlibellen.
Am Beversee (dort, wo früher die Aussichtsplattform war) ein Paradies für Libellen. Libellen paarten sich im Flug oder auch auf Teichrosenblättern. In diesem Fall sah ich zwei sich paarende Großlibellen im Flug und danach eines der beiden Tiere auf einem Teichrosenblatt alleine landend, etwa 15m entfernt. Scheint sich um die Eiablage einer Königslibelle zu handeln.
Taubenschwänzchen am 03.07.19 in Werne Foto: Horst R. KraftAbgeflogener Distelfalter, Tibaum, 28.06.19 Foto: Horst R. KraftAbgeflogener Distelfalter, Tibaum, 28.06.19 Foto: Horst R. KraftGebänderte Prachtlibelle, Werne, 29.06.19 Foto: Horst R. KraftGebänderte Prachtlibelle, Werne, 29.06.19 Foto: Horst R. Kraft Königslibelle, Bergkamen, 30.06.19 Foto: Horst R. Kraft
Heute Nachmittag beobachtete ich in den Hemmerder Wiesen u.a. einen Schwarzstoch, einen Wespenbussard (M), mindestens 20 Graureiher, einen Neuntöter (M), 4 Turmfalken, 2 Mäusebussarde, 1 Rotmilan sowie mindestens 40 Stare.
Wespenbussard über den östlichen Teil der Hemmerder Wiesen kreisendSchwarzstoch in den Hemmerder Wiesen
Die Halde Victoria
zählt zu den außergewöhnlichsten, schützenswerten Lebensräumen der Stadt Lünen
und des Kreises Unna. Der aus Feinsediment bestehende Boden hat in feuchten
Bereichen das einzige echte Niedermoor
Lünens hervorgebracht. Nicht unter 10 verschiedene Libellenarten pflanzen sich auf Victoria fort. Die trockenen
Bereiche werden bewohnt von den planungsrelevanten Flussregenpfeifern, sowie von den ebenso geschützten Blauflügel-Sandschrecken. Als
Charakterpflanze tritt dort der Sommerflieder auf, welcher Schmetterlingsarten
wie dem Admiral und dem Tagpfauenauge Nahrung bietet. In den
Bereichen des aus Birken bestehenden Primärwaldes, die mehr Deckung bieten,
fliegt als weitere Falterart das Waldbrettspiel.
Vorkommen des geschützten Nachtkerzen-Schwärmers
können wegen des Vorhandenseins von Nachtkerzen und Weidenröschen nicht
ausgeschlossen werden.
Dass das Land NRW gerade diesen Bereich für die Realisierung einer forensischen Anlage vorgesehen hat, ist aus artenschutzrechtlicher Perspektive nicht nachvollziehbar. Derzeit präsentiert sich das in Lünen frei werdende Gelände der STEAG als wesentlich geeigneter und nahezu frei von artenschutzrechtlichen Hindernissen.
Nachtrag zur Meldung vom 02.07.2019: Die jungen Kiebitze fliegen mit den Alttieren die benachbarten Grünlandflächen ab (hier einige, leider etwas unscharfe Belegfotos). Viele Faktoren mussten erfüllt werden, dass wir hier Erfolg hatten: 2017 hatten wir hier nur 1 Pärchen, das mit Erfolg 2 Junge groß zog. 2018 hatten wir 2 Pärchen, die 5 Junge groß gezogen haben, ein Pärchen hatte doch wirklich 3 Jungtiere. 2019 somit kamen hier Anfang März 9 Kiebitze zurück und fingen gleich an zu brüten. 2 Gelege mit 4 Jungtieren hatten hier überlebt. Leider sind 2 Gelege zerstört worden – diese 2 Pärchen fingen gleich mit der 2. Brut an, diese hatten Erfolg. Und das sind die 3 jungen Kiebitze, die jetzt gerade fliegen können. Des Weiteren habe ich den Teich und die Grünlandfläche mit Wasser geflutet, da freuten sich die Kiebitze, dass es bei der Hitze noch Wasser gab . . .
Kiebitz auf Grünland in Selm, 02.07.2019 Belegfoto: Lambert BrünemannKiebitz auf Grünland in Selm, 02.07.2019 Belegfoto: Lambert BrünemannKiebitz auf Grünland in Selm, 03.07.2019 Belegfoto: Lambert BrünemannFlügger Jungkiebitz auf Grünland in Selm, 03.07.2019 Belegfoto: Lambert BrünemannKiebitz auf Grünland in Selm, 03.07.2019 Belegfoto: Lambert Brünemann
An zwei Nachmittagen in den Hemmerder Wiesen konnte folgendes beobachtet werden: 2 Gelbspötter (kurzer Gesang gefolgt von Verfolgungsflügen), 1 sehr heimlicher Sumpfrohrsänger, 1 sing. Rohrammer, 1 Grauschnäpper der bereits 2-3 flügge Jungvögel versorgt, 1 kurz warnende und dann verhalten sing. Nachtigall gefolgt von einem Jungvogel, 1-2 dj. Grünspechte, allerhand warnende Grasmücken (darunter auch 2 sich kurz zeigende Gartengrasmücken), ein stattlicher Familienverband von ~20 Bluthänflingen, >500 Stare in mehreren Trupps, jeweils 1 durchfliegender Rotmilan, Sperber als auch 1 männliche Wiesenweihe.
Auf den Wiesen neben den Kühen und den satten 18 Graureihern, 1 sehr aufgebrachter Kiebitz. Belästigt von gleich mehreren Rabenkrähen scheinen seine Angriffsflüge keine Wirkung zu zeigen. Was hier genau geschieht ist leider nicht ersichtlich, es liegt aber nahe dass hier ein möglicher Nachwuchs nun Geschichte ist. Als das Spektakel vorbei ist, kommt auch prompt ein Graureiher und inspiziert die Stelle auf mögliche Reste?!
Junge Blaumeise in ihrem ersten Lebensjahr, 06.07.2019 Foto: Marvin Lebéus Ein weiterer „Sprössling“ sitzt gut getarnt am Boden, ein Grünspecht, 06.07.2019 Foto: Marvin Lebéus Auch dieser Grauschnäpper ist ein Jungvogel, was die kontrastreiche Strichelung der Brust verrät, 05.07.2019 Foto: Marvin LebéusUnverkennbar hingegen die bereits jetzt typische aufrechte Haltung, 05.07.2019 Foto: Marvin Lebéus Rotmilan segelt langsam vorbei, 06.07.2019 Foto: Marvin Lebéus Hingegen deutlich schneller war dieser Sperber, 05.07.2019 Foto: Marvin Lebéus Gleich dem Rattenfänger von Hameln, scheinen die Stare -zumindest auf diesem Foto- der Wiesenweihe hypnotisch zu folgen, 06.07.2019 Foto: Marvin Lebéus
Heute zeigte sich zweimal je ein
Wespenbussard zwischen Frdbg.-Ostbüren und Frdbg.-Frömern. Es waren jeweils
Männchen – jedoch unterschiedliche Vögel. Vorgestern (04.07.) kreiste einer der
beiden (Foto) über dem Golfplatz „Am Winkelshof“ und flog dann Richtung
Ruhrtal.
Südlich Frdbg.-Ostbüren, an der Bio-Obstanlage, ein weiteres Neuntöterrevier. Am Abend nahe Frdbg.-Frömern (Panthewiese) eine riesige Ansammlung von Staren (~4000 – 5000 Vögel!). Dort auch ein singender Gelspötter und ~35 Mauersegler über den Feldern.
Bei einer weiteren Kontrolle der
Mauerseglerkolonie im Turm der Stiftskirche (Frdbg.) konnte ein Anstieg auf
nunmehr 18 Bruten registriert werden. Die jetzt noch begonnenen Bruten können
allerdings kaum im üblichen Zeitfenster zu Ende geführt werden, so dass
vermutlich bis in den September hinein die Jungen versorgt werden müssen.
In den Hemmerder Wiesen am 04.07. noch ein singender Teichrohrsänger.
Leider weit weg: männlicher Wespenbussard über dem alten Golfplatz (Frdbg.) – vermutlich derselbe Vogel am 06.07. nahe Frdbg.-Ostbüren, 04.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Kopfloser Storch über den Hemmerder Wiesen (des Rätsels Lösung: der Storch hatte angesichts des vorbeifliegenden Partners wohl gute Laune und klapperte ihm einige Male während es Fluges zu), 04.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Zwei junge Mauersgler in Schwegler-Nistschale auf dem Turm der Stiftskirche, 05.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Einer von drei Kiefernschwärmern an Seifenkrautstauden im eigenen Garten, 23.19 Uhr, 05.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer) Ein weiterer Neuntöternachweis für Frdbg. im Süden von Ostbütren, 06.07.2019 (Foto: Bernhard Glüer)
Jetzt gibt es auch auf Selmer Gebiet einen Rebhuhn-Nachweis. Als ich zum Sonnenuntergang mit dem Fahrrad zur Eulensuche am Stadtrand von Selm unterwegs war hörte ich von einer Heuwiese einen rufenden Rebhahn, den ich dann auch entdeckte. Zuverlässig saß auch der Steinkauz wieder auf einem Pfosten an Wiesen entlang der Funne.
weit weg, aber als Rebhuhn zu erkennen, am 05.07.2019 Foto: Uwe Norra