Zwischen 14:00 und 15:30 Uhr zogen in mehreren Zügen ~1500 Kraniche in Richtung SW über Bönen hinweg. Auch 22 Kormorane zogen in den Westen.
Im HRB heute: >12 Graureiher, 8 Krickenten, >5 Wiesenpieper, >6 Stieglitze, 2 Turmfalken und 18 (!) Nutria.







Zwischen 14:00 und 15:30 Uhr zogen in mehreren Zügen ~1500 Kraniche in Richtung SW über Bönen hinweg. Auch 22 Kormorane zogen in den Westen.
Im HRB heute: >12 Graureiher, 8 Krickenten, >5 Wiesenpieper, >6 Stieglitze, 2 Turmfalken und 18 (!) Nutria.







Heute Vormittag waren auf einem Waldspaziergang im NSG Beversee folgende Vogelarten zu sehen und zu hören: drei Kleiber, mehrer Zaunkönige und Rotkehlchen, drei Amseln, ein Bunt- und ein Grünspecht sowie zwei Mäusebussarde.
Auf dem Beversee waren zwei Höckerschwäne, zwei Kormorane, ca. 200 Graugänse, ca. 130 Stockenten, zehn Krickenten, um die 40 Schnatterenten, ca. 15 Tafelenten, ca. 30 Reiherenten und ca. 50 Blässhühner zu sehen.





In der Strickherdicker Feldflur weiterhin größere Mengen an Feldlerchen (durchziehend und rastend). Ebenda außerdem 2 Schwarzkehlchen (1,1) und eine zügig nach SW durchziehende Kornweihe – vermutlich ein diesj. Männchen. Dafür sprechen einerseits typische Merkmale des Jugendgefieders: hell gesäumte große Armdecken, dunkle Armschwingen, cremefarbene Unterseite. Die auffällig helle, sich ins Gelb verfärbende Iris ist im ersten Lebensherbst typisch für Männchen – junge Weibchen haben in diesem Alter noch braune Iriden. Die Weibchen entwickeln erst im 6. oder 7. Lebensjahr gelbe Iriden (nach: Urs N. Glutz von Blotzheim, Kurt M. Bauer, E. Bezzel: Handbuch der Vögel Mitteleuropas, Band 4, S. 346).
Auf dem „Rothen Feld“ nördlich UN-Westhemmerde ist die Zahl der dort rastenden Kiebitze heute auf 151 (!) angestiegen. Dort auch ca. 400 Stare und ~80 Feldlerchen.
In den Hemmerder Wiesen auffallend viele Rotdrosseln in den Beeren tragenden Büschen entlang der Amecke (100 – 150 Ex) – gemeinsam mit ca. 80 – 100 Wacholderdrosseln, ~400 Stare, 1 Zilpzalp, 1 überfliegender Rotmilan, 16 Graureiher und 1 Sperber (w), der sein Jagdglück an den Drosselschwärmen versuchte.









Bei einem Besuch der Röllingwiese in Westhofen heute Vormittag waren folgende Vögel zu beobachten bzw. zu hören: zwei Kormorane, zwei Grünspechte, ein Graureiher, ein Höckerschwan, zwei Mäusebussarde, zwei Silberreiher, vier Lachmöwen, vier Zwergtaucher, ca. 25 Blässrallen, ca. 35 Schnatterenten, zwei Spießenten, unzählige Stockenten, sechs Teichrallen, eine Gebirgsstelze und ca. 200 vorbeifliegende Kiebitze. Dazu kommen ca. zehn Nutrias.
Gestern im Garten: ein Mittelspecht, ein Rotkehlchen, eine Heckenbraunelle, ein Kleiber, vier Amseln, ca. zehn Haussperlinge, ca. zehn Blau- und Kohlmeisen, vier Amseln und eine Rabenkrähe.







Trotz der sehr milden Witterung mit fast sommerlichen 17 °C gab es auf dem Haarstrang starken Vogelzug zu beobachten. Besonders auffällig waren relativ große Anzahlen bei Feldlerchen: in einem Zeitfenster von ~90 Minuten ließen sich in der Strickherdicker Feldflur (teils mit Unterstützung von Hermann Knüwer) in annähernd 20 Trupps über 1000 ziehende und rastende Feldlerchen zählen – darunter 1x Rufe von Heidelerchen. Ebenda außerdem ~450 Kiebitze (3 Trupps), ~150 Bergfinken und Buchfinken, ~60 Wiesenpieper, ~300 Ringeltauben, 19 Hohltauben. ~80 Wacholderdrosseln, ~70 Rotdrosseln, ~15 Blaumeisen.
Im Wassergewinnungsgelände unter anderem 68 Reiherenten, ~100 Stockenten, 4 ziehende Sperber, 1 diesj. Wanderfalke, 7 Bergpieper, 4 Bachstelzen, 2 Waldwasserläufer, 21 Graureiher, 1 Silberreiher, > 1 Zilpzalp.
Nördlich von UN-Westhemmerde auf dem „Rothen Feld“ 58 rastende Kiebitze, ~250 rastende Feldlerchen, 400 Stare und weiterhin der markierte Mäusebussard 4 S.
Nördlich Frdbg.-Hohenheide gestern (31.10.) 4 rastende Heidelerchen.
Auf einer Fichtenkahlschlagfläche „Am Stromberg“ (Frdbg.) in Fahrzeugspuren mit stauendem Regenwasser vorgestern (30.10.) eine Zwergschnepfe.









Heute am Vormittag konnte ich auf meiner Tour durch die Feldfluren meinen bisher größten Trupp an Distelfinken beobachten. Zwischen Wickede und Schlückingen (an der Straße: „In der Gracht“) waren auf einem frisch gepflügten Feld mind. 300 Distelfinken zusammen mit ca. 100-200 Grünfinken.
Am Nachmittag konnte ich zusammen mit Andreas Wilke am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 5 Bekassinen, 3 Löffelenten, 2 Pfeifenten, 4 Krickenten, 1 Schnatterente, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 125 Graugänse, 95 Nilgänse, 21 Kanadagänse, 3 Silberreiher, 4 Graureiher, 2 Bergpieper, 1 Eisvogel sowie 1 Sperber.







Heute konnte ich am nördlichen Teil des Hemmerder Ostfeldes folgende durchziehende Vogelarten beobachten: ca. 100 Wacholderdrosseln (darunter auch etliche Rotdrosseln), Schwärme von Buch- und Bergfinken – (ca. 50 Vögel) -, 12 Goldregenpfeifer, ca. 150 Stare und mindestens 60 Ringeltauben. Zudem noch 3 stationäre Mäusebussarde, etliche Dohlen und Rabenkrähen. In unserer Wohnsiedlung an der B1 sind derzeit noch mindestens 4 Hausrotschwänze, erfreulich viele Blaumeisen und gestern noch eine sich sonnende Fledermaus.





Bei meinem heutigen Besuch an der Kiebitzwiese bei stark bewölktem Himmel, statt der versprochenen Sonne, konnte ich u.a. folgende Vogelarten beobachten: Von Ententeich starteten immer wieder Trupps von Grau-, Kanada- und Nilgänsen, die aber ungezählt blieben. Im Gelände waren mehrere Wiesenpieper und Bergpieper z.T. bei der Nahrungssuche, der größere Teil überflog das Gelände mehrfach. Zu hören war auch noch ein Hausrotschwanz, mindestens ein Rotkehlchen, 1 Zaunkönig, 1 Buntspecht, 2 Grünspechte, von denen einer zum Ententeich flog. Zu sehen waren mindestens 6 Bekassinen, 3 Krickenten (1m,2w), eine Schnatterente (m), viele Stockenten, 2 Höckerschwäne, 9 Graureiher, 3 Silberreiher, 6 überfliegende Lachmöwen, 1 Zwergtaucher und natürlich 1 Eisvogel.
Auch, wenn es deutlich jenseits der Kreisgrenze liegt, füge ich meinem Bericht einige Fotos vom Waldrapp an, der seit einigen Tagen aus der Nähe von Ascheberg gemeldet wird. Auf Verdacht und gut Glück habe ich mich auf den Weg gemacht und war eigentlich wenig zuversichtlich, den Waldrapp im recht großen ornitho.de-Planquadrat überhaupt zu finden. Meine Suche wurde aber belohnt!















Eigentlich wollte ich heute noch einmal den „Goldenen Oktober“ in einem bunten Herbstwald genießen. Deshalb zog es mich mal wieder in den Hochwald südöstlich von Hemer/Deilinghofen. Doch zunächst machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Bis fast 11 Uhr nur Nebel, Nieselregen und stürmischer Wind, bevor dann doch schließlich sich die Sonne durchsetzen konnte. Was aber noch viel schlimmer war, war der Anblick der riesigen abgeholzten Flächen im Hochwald. Die älteren Fichten, die noch stehen, sind zum größten Teil tot. Dort wo einst die riesigen Reviere der Tannenhäher und Schwarzspechte waren , steht meist kein Baum mehr. Lediglich in einem Traditionsrevier der Tannenhäher sieht der Nadelwald noch einigermaßen gesund aus. Wahrscheinlich, weil diese Nadelbäume noch nicht sehr alt sind und möglichweise auf einen nässeren Boden gedeihen. Trotzdem konnte ich heute auf meiner 7 stündigen Wanderung u.a.folgendes notieren: 1 Tannenhäher, mindestens 4 Kolkraben (gleichzeitig am Himmel), 1 Wanderfalke tief überfliegend, 1 Hausrotschwanz, ca. 20 Kernbeißer, etliche Wintergoldhähnchen, einzelne Haubenmeisen sowie einzelne Tannenmeisen.












von Janine Teuppenhayn
Vor ca. 4 Wochen hatte ich einen Bogen aus Bambus am Ende unseres kleinen Gartenteichs aufgestellt – schon mit dem Hintergedanken, dass er evtl. als Ansitz für den lang erträumten Besuch eines Eisvogels dienen könnte.
Am Mittwoch (28.10.) um 10.20 Uhr sah ich dann tatsächlich einen Eisvogel oben auf dem Bogen sitzen, doch kam ich leider mit der Kamera zu spät.
Daraufhin wurden sofort zwei weitere Ansitze installiert und gleich am nächsten Morgen (29.10.) um 8.40 Uhr kam er wieder zu Besuch und setzte sich nun auf den neuen Ansitz mitten über dem Teich. Und diesmal hatte ich die Kamera gleich zur Hand und konnte durchs Fenster einige Bilder machen, bevor er wieder über die Hecke in Richtung Mergelwald verschwand.


Im HRB der Seseke waren heute seit längerer Zeit mal wieder 2 Graugänse zu sehen.
Im Wäldchen an der Kleysr. heute: >30 Rotdrosseln, >12 Misteldrosseln, 2 Gimpel, >1 Bergfink, 2 Kernbeißer und 2 Eichelhäher.




Heute konnte ich 2 Silberreiher auf einem Acker zwischen Unna-Hemmerde und Lenningsen beobachten und weitere 3 Silberreiher suchten auf einer Wiese hinter dem Sportplatz in Unna – Lünern nach Nahrung.
Heute am Vormittag konnte ich bei einem Kurzbesuch des Hammer Wasserwerkes u.a. folgendes beobachten: 1 Bergpieper, ca. 20 Wiesenpieper, ca. 30 Bachstelzen, 1 Hausrotschwanz, 1 Eisvogel sowie 3 Silberreiher. Keine Zählung der wenigen Wasservögel!
Am Nachmittag bei meinem ca. 1 stündigen Aufenthaltes auf dem Aussichtshügel der Kiebitzwiese konnte ich zusammen mit K. und A. Matull u.a. folgendes notieren: mind. 4 Bekassinen, 1 Pfeifente, 2 Krickenten, 3 Löffelenten, 2 Streifengänse, 3 Höckergänse, mind. 335 (!) Graugänse, mind. 120 Nilgänse (!), ca. 185 Kanadagänse, 1 Bergpieper sowie 1 Eisvogel.









In der Feldflur vor den Bielenbüschen (Frömern) heute Vormittag: acht Graureiher, ein Turmfalke, ein Eichelhäher und ein weiblicher Sperber.
Im Hemmerder Ostfeld: ein Rotmilan und zwei Mäusebussarde; auf dem Brachfeld noch immer zwei Schwarzkehlchen und weitere unbestimmte Singvögel, darunter auch fünf Stieglitze. In der Feldflur vor Holtum war ein Starenschwarm (ca. 300 Individuen) in der Gesellschaft von ca. 100 Rabenkrähen und einer ebenso großen Anzahl Dohlen zu beobachten.






Am Morgen saß unversehens ein Mäusebussard in einem Baum; neben sich auf einem Ast abgelegt ein Beutetier (wohl eine größere Maus). Nach einigen Minuten Umherschauen fraß er in aller Seelenruhe seine Beute. Bis hier handelt es sich um eine banale Beobachtung. Das Besondere war jedoch, dass sich dies 10 m vor meinem Bürofenster in einer Platane der gleichnamigen Allee abspielte, also im dichtbesiedelten Stadtgebiet von Unna. Die Fußgänger, Radfahrer und Autos der stark frequentierten Platanenallee störten ihn nicht. Dieser Vogel, den ich schon seit Monaten immer wieder mal im Kurpark Königsborn gesehen habe, scheint sehr abgebrüht zu sein. Vermutlich sind es solche störungstoleranten Individuen, die die Ansiedlung im innerstädtischen Bereich begründen. Auch in diesem Frühjahr gab es regelmäßig Beobachtungen von balzenden oder beutetragenden Mäusebussarden im Kurpark. Dies lässt darauf schließen, dass auch 2020 Mäusebussarde dort oder im nahen Umfeld erneut zur Brut geschritten sind.
