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Unna-Hemmerde: Habicht, Rotmilane, Trauerschnäpper, Gartengrasmücke u.a. am 28.04.2021 (Hartmut Brecher)

Heute Vormittag konnte ich am Feldrand des Hemmerder Schelk einen Habicht beobachten, der minutenlang von 3 Rabenkrähen gehasst wurde. Nach etlichen ergebnislosen Suchen, konnte ich heute in dem Waldgebiet den Trauerschnäpper (M) aus großer Distanz beobachten. An dieser Stelle waren mehrfach Rufe eines Habichts zu hören. Ansonsten konnte ich im Hemmerder Schelk zahlreiche Vogelarten hören und beobachten: Kernbeißer (2), Singdrosseln, Amseln, Kleiber, Buntspechte, Eichelhäher, Fitis, Mönchsgrasmücken – am Feldrand die in diesem Jahr für mich gehörte erste Gartengrasmücke sowie 2 Goldammern,. Zudem Zilpzalp, Buchfinken, Kohl- Schwanz- und Blaumeisen, Zaunkönige, Heckenbraunellen, Ringeltauben und Rotkehlchen in großer Zahl. Zudem noch 2 überfliegende Rotmilane und mindestens 6 Mäusebussarde – davon mindestens 2 stationär.

Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk am 28.04.2021 (Foto: Hartmut Brecher)
Goldammer an einem Feldrand des Hemmerder Schelk (Foto: Hartmut Brecher)
Mönchsgrasmücke (M) ebenfalls am Feldrand Hemmerder Schelk (Foto: Hartmut Brecher)
Kleiber im Hemmerder Schelk am 28.04.2021 (Foto: Hartmut Brecher)
Im Nachgang zu meiner Meldung vom 25.04.2021 noch ein Foto der Ringdrossel (M) – Hemmerder Wiesen – vom 26.04.2021 (Foto: Hartmut Brecher)

Lünen/Lippeaue: Uferschwalben, Schafstelzen, Gebirgsstelze, Nachtigallen, Waldkauz, Kuckuck, Gartenrotschwanz etc. am 27.04.21 (A. Steinweg)

Auf einem kleinen Spaziergang durch die Lippeaue Lünen gab es einige interessante Beobachtungen. Auf der großen Blänke halten sich nach wie vor ein Schnatterentenpaar sowie ein einzelnes Männchen auf. Daneben zwei Reiherentenpaare. Über der Wasserfläche jagen die ersten Uferschwalben. Auf den Wiesenflächen in Wassernähe halten sich kleinere Trupps von Wiesenschaf- und Bachstelzen auf. Eine einzelne Gebirgsstelze fliegt von der Blänke zum Einlaufrohr und sucht dort nach Nahrung. Ich vermute in der Steinverbauung ein Nest. Ansonsten zwischen den Grau- und Nilgänsen eine einzelne Rostgang (w). In dem kleinen Wäldchen am STEAG-Gelände ist das Gartenrotschwanzmännchen wieder im Brutrevier eingetroffen und lässt schon zaghaften Reviergesang hören. In einer alten Trauerweide dort sitzt versteckt ein Waldkauz, offensichtlich am Brutplatz, denn durch abgebrochene Äste sind große natürliche Höhlen entstanden. Unter dem Baum liegen auch einige Gewölle. Während der gesamten Zeit ist ein ausdauernd rufender Kuckuck zu hören, außerdem mindestens 4 singende Nachtigallen. Leider sind noch keine Dorngrasmücken zu hören!

Unna/Bönen: Steinschmätzer, Girlitz, Hausrotschwanz, Bluthänfling, Stieglitz, Grünspecht, Hohltaube, Rotmilan etc. am 27.04.21 (C. Rethschulte)

Gestern bei herrlichem Sonnenschein in einem kleinen Waldgebiet bei Fröndenberg/Bausenhagen: zwei rufende Hohltauben, ein rufender Grünspecht, ein Rotmilan, ein Mäusebussard, zwei Buntspechte, ein Zilpzalp, zwei Kleiber, zwei Mönchsgrasmücken, ein Eichelhäher und ein Gartenbaumläufer.

Darüber hinaus konnte anderenorts ein dritter, besetzter Rotmilan-Horst im Kreis Unna bestätigt werden.

Auf dem Friedhof in Altenbögge (vgl. auch die gestrige Meldung von B. Glüer) waren folgende Arten zu hören und zu sehen: eine Bachstelze, zwei Heckenbraunellen, vier Bluthänflinge, ein Hausrotschwanz, vier Stieglitze, mehrere Grünfinken, vier Stare, ein Grünspecht, zwei singende Girlitz-Hähne und (erstmalig?) ein männlicher Steinschmätzer.

Bluthänfling auf dem Friedhof in Altenbögge am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
Singender Girlitz auf dem Friedhof in Altenbögge am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
Grünfink auf dem Friedhof in Altenbögge am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
Grünspecht auf dem Friedhof in Altenbögge am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
Star mit ergattertem Wurm auf dem Friedhof in Altenbögge am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
Steinschmätzer auf dem Friedhof in Altenbögge am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
Stieglitz auf dem Friedhof in Altenbögge am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
Hohltaube bei Bausenhagen am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
Rotmilan-Horst am 27.04.21 (Foto: C. Rethschulte).

Fröndenberg: Kampfläufer, Flussregenpfeiferkopula, Bekassine, Knäkente, Wiesenschafstelzen und Thunbergschafstelzen am 27.04.2021 (Gregor Zosel)

Heute am Abend bei einem Besuch des Aussichtshügels der Kiebitzwiese konnte ich u.a. folgendes beobachten: 4 Kampfläufer, 3 Flussregenpfeier (mit Kopula), 1 Bekassine, 1 Kiebitz, 1 Knäkente (M), 2 Krickenten (1:1), 15 Schnatterenten, 1 Rostgans, 2 Nilgansfamilien, 2 Graugansfamilien, 2 Weißstörche, mind. ca. 80 (!) Wiesenschafstelzen sowie 2 Thunbergschafstelzen.

Kampfläufer
Vier Kampfläufer mit einem Flussregenpfeifer auf der Kiebitzwiese….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Kampfläufer
Kampfläufer im Flachwasser auf Nahrungssuche….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Kampfläufer
…und noch einmal mit Stockerpel….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Flussregenpfeifer
Flussregenpfeifer bei der Kopulation….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Bekassine
Bekassine in der Abendsonne….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Kiebitz
Einsamer Kiebitz….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkente
Knäkerpel am gegenüberliegenden Ufer….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Schnatterente
Schnattererpel….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Elster
Es sieht fast so aus, als hätte sich die Elster extra für den Besuch der Kiebitzwiese schwarze Gummistiefel angezogen….am 27.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)

Bergkamen: Beversee, 27.04.2021 (Andreas Nickel)

Anbei Sichtungen vom 27.04.2021 am Beversee. Auf dem See mehrere Reiherenten-Paare, ein Höckerschwan, drei Haubentaucher, zwei Blässhühner auf ihren Nestern, im Unterholz ein Mönchgrasmücken-Pärchen. Wahrend des Rückweges konnten wir noch 2 jagende Mauswiesel entdecken, die bei den reichlich vorhandenen Mäusen unterwegs waren.

Reiherenten-Erpel, Beversee Bergkamen, 27.04.2021 Foto: Andreas Nickel
Haubentaucher
Haubentaucher, Beversee Bergkamen, 27.04.2021 Foto: Andreas Nickel
Haubentaucher
Haubentaucher, Beversee Bergkamen, 27.04.2021 Foto: Andreas Nickel

Bönen: Gebirgsstelzen, Nachtigall u.a. am 27.04.2021 (H.Peitsch)

Heute Morgen konnten zwei futtertragende Gebirgsstelzen im nördlichen Teil des HRB der Seseke festgestellt werden. Möglicherweise bestätigt sich dieses Jahr der Verdacht, dass bereits im letzten Jahr dort gebrütet wurde denn die Vögel halten sich am gleichen Ort auf.

Am Holzplatz ertönte der Gesang einer Nachtigall.

Futtertragende Gebirgsstelze an der Seseke. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Futtertragende Gebirgsstelze an der Seseke. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Gebirgsstelze
Da die Stelzen den Fotografen bemerkt haben wurde der Brutplatz nicht verraten. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Hausrotschwanz am Weg zum Zechenturm. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Hausrotschwanz am Weg zum Zechenturm. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Hausrotschwanz am Weg zum Zechenturm. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Auch diese Dorngrasmücke zeigte sich dort. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Dohle mit einer Feder im Schnabel. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Dohle mit einer Feder im Schnabel. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Bluthänfling am Holzplatz. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Bluthänfling am Holzplatz. 27.04.21 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg / Unna / Bönen: Ringdrossel, Steinschmätzer, Gartenrotschwanz mit Reviergesang, Girlitze, selbstständige Jungamseln, Trauerschnäpper, Waldbaumläufer, Kernbeißer, Sperber, Kolkraben, 26.04.2021 (B.Glüer)

In der Strickherdicker Feldflur auch heute unter anderem 1 männliche Ringdrossel und bemerkenswerte 8 Steinschmätzer.

Ein Besuch des Altenbögger Friedhofs in Bönen erwies sich einmal mehr als interessant: unter anderem mindestens 1 Girlitzpaar (evtl. 2 Paare) und besonders erfreulich war ein ausdauernd singender Gartenrotschwanz. Bleibt abzuwarten, ob nur der Zugstau ihn hier verweilen ließ, oder ob er bleibt. Außerdem bereits 2 selbstständige diesjährige Amseln.

Eine konzentrierte Suche im Hemmerder Schelk nach Trauerschnäppern ergab zwei Gesangsreviere. – Leider (noch?) kein Baumpieper und auch kein Waldlaubsänger – aber immerhin wieder ein singender Waldbaumläufer, der ein interessantes Feindverhalten zeigte: zunächst war er entspannt an uralten Haseln bei der Insektensuche und ließ ab und zu seinen markanten Gesang hören. Dann ertönte schrill aus unmittelbarer Nähe ein „Luft-Warnlaut“ einer Blaumeise, der einen Greif erwarten ließ. Schlagartig verharrte der Baumläufer starr und regungslos an exakt der Stelle, an der er sich gerade befand. Dass er von mir fotografiert wurde, schien ihn nicht im Geringsten zu interessieren – auch nicht, als ich mich ihm immer weiter näherte. Er verharrte in Erwartung eines Sperbers oder ähnlicher Todesgefahr. Erst als die ebenfalls verstummte Kleinvogelschar rings herum sich entspannte und wieder lauter wurde, setzte er seine Insektensuche fort und beachtete mich auch weiterhin nicht. Ebenfalls bemerkenswert im H. S. waren mindestens 3 Kernbeißerreviere (Gesang), ein überfliegender Sperber (w) und 2 Kolkraben.

Ein immer wieder schönes Motiv, wenn einer der Hauptprotagonisten eines Schutzgebietes die Hinweistafel an eben demselben „schmückt“: singende Wiesenschafstelze am Rand einer der Feldvogelschutzflächen in der Strickherdicker Feldflur, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Bereits selbstständige, diesjährige Amsel auf dem Altenbögger Friedhof (Bönen) …, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… mit einem unangenehmen Plagegeist hinter dem linken Auge – einer Zecke …, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… wenige Meter entfernt – vrmutlich ein Nestgeschwister – ebenfalls mit einer Zecke unter dem rechten Auge, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Waldbaumläufer als „Freeclimber“ kopfunter noch sehr entspannt in Aktion (Hemmerder Schelk) …, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… dann erstarrt er plötzlich bei dem „Luft-Alarm-Ruf“ einer Blaumeise und nimmt dabei von meiner Annäherung keinerlei Notiz …, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… wie hypnotisiert bleibt er mehrere Minuten völlig regungslos, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg/Kiebitzwiese: Kampfläufer, Kiebitz, Flussregenpfeifer, Bekassine, Weißstörche, Knäkerpel, Rostgänse, Bruchwasserläufer u.a. am 26.04. (A. Hünting)

Im Prinzip gab es am Abend nur kleine Abweichungen von den Beobachtungen von Klaus und Andre Matull am Morgen. Auch am Abend gab es eine Auseinandersetzung des brütenden Storchenpaares mit einem dritten „Rumtreiber“. Der humpelnde Kampfläufer war ebenso anwesend, wie die 3 Bruchwasserläufer, aber nurmehr 1 Kiebitz. Mit ca. 40 Individuen hatte sich die Zahl der Wiesenschafstelzen deutlich erhöht.

Kanadagans
Neben dem humpelnden Kampfläufer fiel mir auch diese gehbehinderte Kanada(hybrid?)gans auf. Ihr rechter Fuß scheint gebrochen (gewesen zu sein?). Er ist jedenfalls merkwürdig verdreht. …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Graugans mit vier Küken
Graugans mit vier Pulli in Reih´ und Glied. Auf dem Wasser passt ja „Gänsemarsch“ nicht so gut. …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Graugänse und Bekassine
Eine weitere Graugansfamilie mit drei Pulli bei der Körperpflege, während im Hintergrund eine Bekassine auf Nahrungssuche ist. …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Elster
Elster direkt unterhalb der Aussichtshügels. Eigentlich haben Elstern ja wie die Krähen auf jeder Feder ein Auge und lassen sich nur ungern aus der Nähe fotografieren. Diese hier war dem Fotografen gegenüber wohlgesonnen. Umgekehrt galt das natürlich auch! …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Stockentenerpel
Auch ein schnöder Stockentenerpel kann glänzen und schillern! …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Flussregenpfeifer
Flussregenpfeifer …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Knäkerpel
Zunächst schwammen diese beiden Knäkerpel friedlich nebeneinander und suchten gemeinsam nach Nahrung. Ob der eine Erpel dann eine böse Bemerkung machte? Jedenfalls wurde er vertrieben! …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Knäkerpel
„Dem hab ich´s gegeben!“ Knäkerpel am Aussichtshügel. …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Gänseei
Wie kommt dieses Ei (?) an diese Stelle? Hat ein Fuchs das Gänse(?)ei, wenn es denn eins ist, aus einem Nest verschleppt und dann doch nicht knacken können? …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)
Vollmond über der Kiebitzwiese
Pink Moon über der Kiebitzwiese. …. am 26.04.2021 (Foto: A. Hünting)

Schwerte: Röllingwiese, 25.04.2021 (Hans-Joachim Göbel, Martin Schultz)

Heute konnten Martin Schultz und ich endlich mal wieder Limikolen zählen. 2 Grünschenkel, 34 Bruchwasser (Höchstzahl),  11 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Rotschenkel, 1 Dunkler Wasserläufer. Anbei zwei  250m-Digiskopie-Ausschnitte. Viel zu verwackelt, aber besser als nix. Eine Rohrweihe kam vorbei. Und die ersten Mauersegler und Mehlschwalben drehen ihre Runden.

In unserem Garten können wir beim Kaffetrinken ein Gimpelpaar beim Nestbau beobachten. Es versucht es in unserer akkurat geschnittenen Koniferen-Hecke anstatt im vorhandenen Gestrüpp.  

Bruchwasserläufer
Waldis und Bruchwasserläufer, Röllingwiese Schwerte, 25.04.21, Digiskopie Hans-Joachim Göbel
Dunkler Wasserläufer
Dunkler Wasserläufer, Röllingwiese Schwerte, 25.04.2021, Digiskopie Hans-Joachim Göbel

Fröndenberg: Bruchwasserläufer, Sperber, Kampfläufer, Gartenrotschwanz, Braunkehlchen, Schwarzmilan, Rohrweihe, Flussregenpfeifer, Knäkente u.a. , 26.04.2021 (K.&A.Matull)

Heute Morgen konnten wir vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese unter anderem folgendes beobachten: 20 Höckerschwäne, von denen einer um 11:45 Uhr das oberste Seil der Stromleitungen ohne Folgen touchierte (Flugrichtung zur Kiebitzwiese hin), 3 Weißstörche (2 brütend und ein Fremdstorch, der vom hiesigen Weibchen vertrieben wurde), ein hinkender Kampfläufer, 2 Krickenten (1:1), 2 Knäkerpel, 1 Sperber, 1 Schwarzmilan, ca.10 Schafstelzen, 12 Schnatterenten, 1 Graureiher, 1 Zwergtaucher, 2 Kiebitze, 2 Flussregenpfeifer , 1 Rostgans.

An der alten Eiche 1 Braunkehlchen, im östlichen Teil u.a. ein weiblicher Gartenrotschwanz, 2 singende Dorngrasmücken und 3 Bruchwasserläufer.

Auf der Ruhr eine unbestimmte Großmöwe, ein Haubentaucher, 12 Reiherenten und ein durchfliegender Eisvogel.

Der hinkende Kampfläufer ist jetzt den dritten Tag in Folge auf der Kiebitzwiese. In der Vergrößerung sieht man den Grund des Handicaps am linken Bein. Heute konnten wir uns davon überzeugen, dass er uneingeschränkt flugfähig ist. 26.04.2021 (Foto:Klaus Matull)
Eine der beiden Dorngrasmücken am Aussichtshügel, 26.04.2021 (Foto:Klaus Matull)
Heute Morgen konnte die Rohrweihe erneut über den Binsen an der Kiebitzwiese beobachtet werden. 26.04.2021 (Foto:Klaus Matull)
Eine durch Björn Nikula entdeckte interessante Hybridente. Möglicherweise könnte es sich hierbei um eine Stock X Schnatterente handeln, 26.04.2021 (Foto:Andre Matull)
Knäkerpel im Gegenlicht auf der Kiebitzwiese, 26.04.2021 (Foto:Andre Matull)
Braunkehlchen sitzt in der alten Eiche am Rande der Kiebitzwiese, 26.04.2021 (Foto:Andre Matull)
2 Flussregenpfeifer auf der Kiebitzwiese, 26.04.2021 (Foto:Andre Matull)
2 von 3 Bruchwasserläufern im östichen Teil der Kiebitzwiese, 26.04.2021 (Foto:Andre Matull)
Insgesamt 2 Dorngrasmücken sangen heute im östlichen Teil der Kiebitzwiese. Das Kaiserwetter brachte sie richtig in Stimmung, 26.04.2021

Fröndenberg / Unna: Grünschenkel, Flussuferläufer, Waldwasserläufer, Flussregenpfeifer, Uferschwalben, Mehlschwalben, Brachpieper, Ringdrossel, Girlitze, Trauerschnäpper, Thunbergschafstelze, Kiebitznachwuchs, Silberreiher, Wiesenschafstelzen u.a., 25.04.2021 (B.Glüer)

Die weiterhin für April viel zu niedrigen Temperaturen mit geringem Insektenaufkommen, verzögerter Vegetationsentwicklung und seit Wochen anhaltendem Nordostwind bedingen ein verändertes, bzw. stockendes Zuggeschehen. Zum Beispiel lassen die derzeit hohen Gartenrotschwanzzahlen vermuten, dass entweder viele Vögel im Zugstau verharren oder stoßartig aus einem Zugstau zu uns kommen. Gestern, 24.04., kam ich bei Touren rings um Fröndenberg und in die Hemmerder Wiesen auf insgesamt 18 (!) Gartenrotschwänze.

Zu bereits gemeldeten Beobachtungen lässt sich noch ergänzen: im Hemmerder Ostfeld auf mehreren frisch bearbeiteten Ackerflächen gestern insgesamt > 50 Schafstelzen, (eine mit abweichender Kopfzeichnung), ~20 Bachstelzen. In den Hemmerder Wiesen konnten gestern bereits 7 (!) Kiebitzküken gezählt werden (13 adulte Vögel). Auf der frisch bearbeiteten und eingesäten Fläche östlich des Weges bis zu 40 Schafstelzen (>1 Thunbergschafstelze), > 15 Wiesenpieper, Baumpieper (rufend), 1 Silberreiher, 1 Graureiher.

Gestern und auch schon vorgestern im Bereich des Golfplatzes „Gut Neuenhoff“ (Frdbg.) 1 weibliche Ringdrossel und – wie schon im Vorjahr – 1 Girlitzpaar. In der Strickherdicker Feldflur auch gestern 1 Brachpieper (vermutlich derselbe Vogel wie am 22.04.).

Am „Babywald“, westlich von Frdbg.-Ostbüren, am 23.04. unter anderem 1 Trauerschnäpper und 3 Gartenrotschwänze.

Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede fielen in den frühen Morgenstunden nach frostiger Nacht ~200 Schwalben auf (~40 Mehlschwalben, 30 – 40 Uferschwalben, der Rest – Rauchschwalben), die teils über dem Wasser der Ruhr und größtenteils in weniger als 1 m Flughöhe über den Wiesenflächen nach Fluginsekten suchten und teilweise wohl Insekten aus dem Gras aufpickten. Ansonsten im Gelände unter anderem 4 Grünschenkel, 5 Bruchwasserläufer, 9 Waldwasserläufer, 6 Flussuferläufer, 1 Flussregenpfeifer, ~35 Bachstelzen, 7 Graureiher, 1 Weißstorch, 2 Knäkenten.

Zahlreiche Schwalben in der Morgenkühle langsam fliegend nach Insekten über Wiesenflächen suchend (Wassergewinnungsgelände / Frdbg.-Langschede) …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… immer wieder werden Ruhepausen auf dem Boden eingelegt …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die teils noch „winterlichen“ Verhältnisse scheinen den Insektenjägern einiges abzuverlangen …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… zwei von insgesamt 4 Grünschenkeln im Gelände …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… neben Bruchwasserläufern …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… Flussuferläufern …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… Waldwasserläufern …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Der leicht „hängende“ linke Flügel gibt dem Brachpieper einen gewissen Wiedererkennungswert – vermutlich ist es der Vogel vom 22.04., bei dem diese Flügelhaltung auch schon aufgefallen war (Strickherdicker Feldflur), 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Weibliche Ringdrossel auf dem Golfplatz „Gut Neuenhoff“ (Frdbg.) …, 23.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… dort auch in der mit Raureif überzogenen Bodenvegetaion ein weiblicher Girlitz …, 23.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… mit männlicher Bgleitung, 23.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… bei Mutter Kiebitz im Bauchgefieder ist es kuschelig (Hemmerder Wiesen) …, 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… auf der frisch bearbeiteten Nachbarfläche unter anderem auch eine Thunbergschafstelze, 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Unter vielen Wiesenschafstelzen fällt dieses ungewöhnlich gezeichnete Exemplar auf (Hemmerder Ostfeld) …, 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die tiefschwarze Färbung rings um die Augen lassen eine Hybridform vermuten, 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Bönen: Kiebitze, Limikolen, Mauersegler am 25.04.2021 (H. Peitsch)

Die kleinen Kiebitze laufen munter am Ufer herum. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Die kleinen Kiebitze im HRB laufen munter am Ufer herum. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Kampfläufer, Bruchwasserläufer
Gleich mehrere Limikolen waren heute zu sehen. Hier sind Kampfläufer und Bruchwasserläufer auf Nahrungssuche. 2 Flussregenpfeifer waren am Ufer, leider durch Vegetation verdeckt. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Einfliegende Graugans. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Einfliegende Graugans. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Mäusebussard im Luftkampf mit einer Rabenkrähe. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Mäusebussard im Luftkampf mit einer Rabenkrähe. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Ein Habicht machte die Gegend unsicher. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch
Ein vorjähriger Habicht machte die Gegend unsicher. 25.04.21 Foto: Hartmut Peitsch

Gegen 18:00 Uhr überflog ein Mauersegler unser Wohngebiet geradewegs in nordöstliche Richtung bis er mit dem Fernglas nicht mehr zu sehen war, wahrscheinlich war der Vogel auf dem Zug.

Unna-Hemmerde: Ringdrossel, Steinschmätzer, Gartenrotschwänze, Braunkehlchen, Schafstelzen und Dorngrasmücken am 25.04.2021 (Hartmut Brecher)

Auch am heutigen Abend konnte ich – zeitweise mit Harald Maas – in den Hemmerder Wiesen die mehrfach gemeldeten Gartenrotschwänze, Steinschmätzer (die Anzahl hat sich gegenüber dem 24.04. erhöht) Braunkehlchen und Schafstelzen in großer Zahl beobachten. Am Feldrand entdeckte ich unter den Wacholderdrosseln und einer großen Anzahl von Singdrosseln, eine Ringdrossel. Aufgrund der sehr großen Distanz konnte ich lediglich Belegfotos erstellen.

Im Hemmerder Ostfeld waren heute ebenfalls eine große Anzahl von Steinschmätzern, Braunkehlchen, Schaf- und Bachstelzen, Bluthänflinge, 2 Feldlerchen und 3 Dorngrasmücken anwesend. Zudem 8 kreisende Mäusebussarde und etliche Rauch- und Mehlschwalben.