In der Strickherdicker Feldflur ruft weiterhin die von H. Knüwer am Vortag gemeldete Wachtel in einer Feldvogelschutzfläche! – Außerdem dort eine jagende Rohrweihe (w), mindestens 4 singende Feldlerchen und >3 Reviere der Wiesenschafstelzen. Auffallend im Gelände eine relativ große Zahl diverser Schmetterlingsarten: vor allem Kleine Kohlweißlinge, Grünaderweißlinge, einige Kleine Füchse, Admirale und der für mich erste Distelfalter (bahnt sich da wie im Vorjahr ein Einflug dieser Art an?).
In den Hemmerder Wiesen unter anderem noch ein rufender Kuckuck, ein Neuntöter (w), auf den frisch gemähten Flächen 9 Kiebitze (davon 3 diesj.), 7 Graureiher, 1 Weißstorch, 1 Rotmilan, 3 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, am Vortag hier auch ein überfliegender Baumfalke.
Jagende Rohrweihe (w) in der Strickherdicker Feldflur – mit frisch vermauserten dunklen Handschwingen (H3-H5) …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … mit plötzlichem Beutestoß …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… der allerdings erfolglos blieb …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… im Gelände der für mich erste Distelfalter der Saison auf der namengebenden Pflanze (gibt es vielleicht wieder einen Einflug wie im Vorjahr?) …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… auffallend viele Weißlinge sind im Gebiet unterwegs …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… möglicherweise profitieren sie von Hunderten Metern dieser Blühstreifensäume, in denen es nicht nur Nektar-Angebote gibt, sondern mit diversen unscheinbaren Kreuzblütlern auch Futterpflanzen für Raupen …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… dieser Admiral legt Eier auf Brennesseln ab …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… hier das Ergebnis im Blütenstand der Großen Brennessel …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)In den Hemmerder Wiesen ein vorbeifliegender Kuckuck mit interessantem Mauserbild (ein vorjähriger Vogel??) …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… an der Amecke überquert eine Raupe des prächtigen Braunen Bären (kleines Bild) den Wirtschaftsweg (bereits die zweite Sichtung dieser Woche) …, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… Kleiner Kohlweißling bei der Eiablage an Bitterem Schaumkraut im Amecke-Bachbett, 20.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Bei einer nächtlichen Exkursion im warmen Dauerregen (bei der ich am Schluss selbst zur amphibischen Erscheinung wurde und kaum noch einen trockenen Faden am Körper hatte) konnten im Fröndenberger Westen erfreuliche 39 Feuersalamander gefunden werden. Bleibt die Hoffnung, dass diese Population nicht auch vom tödlichen Pilz „Batrachochytrium salamandrivorans“ ausgelöscht wird – so, wie es in vielen Landesteilen leider bereits passiert ist! (Zur Vermeidung von Pilzinfektionen der Tiere sollten auch anderweitig gefundene Exemplare nicht aufgnommen oder berührt werden!)
Gestern konnte nahe den Bielenbüschen (endlich) ein Neuntöter-Traditionsrevier als wiederbesetzt bestätigt werden. Wenn man bedenkt, dass im laufenden Jahr die erste Beobachtung eines Neuntöters am 04.05. war, stellt sich die Frage, warum dieses Revier so spät besetzt wird. Möglicherweise werden auch gute „Traditionsreviere“ nicht von den „Stammvögeln“ besetzt, sondern werden aufgrund der besonderen Habitatqualität durchaus zwar immer wieder besiedelt, jedoch von unter Umständen wechselnden Individuen. Ebenda auch ein Grauschnäpper-Paar in einem auch vorjährig bewohnten Revier.
Am Südost-Rand des Hemmerder Schelks ein singender Baumpieper.
In den Hemmerder Wiesen gestern unter anderem eine männliche Wiesenweihe, 3 ausgewachsene Jungkiebitze neben 4 Adulten.
Nachzutragen zum letzten Sonntag (14.05.): auf dem Altenbögger Friedhof (Bönen) unter anderem mindestens 5 Girlitze und ein balzfliegendes(!) Sperber-Paar. Am selben Tag über Frdbg.-Hohenheide 3 südwärts überhinfliegende Fichtenkreuzschnäbel.
Grauschnäpper (mit brütendem Partner) im Vorjahresrevier nahe den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern), 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Neuntöter besetzen mit rund sechswöchiger Verspätung Vorjahresrevier nahe den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern), 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Genialität der Evolution: die Raupe des seltenen Kamillemönchs, Cucullia chamomillae, verschwimmt im Blütenmeer von Kamillebeständen zur annähernden Unsichtbarkeit (Frdbg.-Ostbüren), 15.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)In diesen Tagen beginnt für viele Sommerfalter die Hauptflugzeit – südlich von Frdbg.-Ostbüren flogen auf einer blütenreichen Obstwiese unter anderem bereits mehrere Dutzend Große Ochsenaugen …, 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… auf einem Distelsaum nahe UN-Dreihausen mindestens 5 Kleine Füchse …, 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… nächtlicher „Beifang“ bei der Amphibientour: der stattliche und ebenfalls nicht mehr häufige Nachschwalbenschwanz oder Holunderspanners (Ourapteryx sambucaria), der etwa die Größe eines Kohlweißlings hat, 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Einer der in Fröndenberg (noch!) vorkommenden Feuersalamnder, die wegen der Gefahr der für die Tiere tödlichen Pilzübertragung nicht berührt werden sollten …, 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… schon zwei Bildbeispiele zeigen, dass das variantenreiche Fleckmuster jedes Tier zu einem unverwechselbaren Individuum macht …, 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… als „sonnenanbetendes Pendant“: eine männliche Waldeidechse im NSG Hemmerder Wiesen …, 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… am selben Ort auch dieser „Sonnenanbeter“ und sichtbare Beweis einer erfolgreichen Brut: diesjährige Nachtigall …, 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… sowie wenige Meter entfernt im selben „Wellness-Programm“ dieser sich sonnende Zilpzalp, 17.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Männlicher Girlitz auf dem Altenbögger Friedhof (Bönen) – nur dort, wo Grünflächen nicht zu monotonen Grasflächen totgepflegt werden, hat diese Art gute Überlebenschancen – hier werden Samen von Reiherschnabel, Hirtentäschelkraut und anderem venascht …, 14.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Zwischen Frdbg.-Hohenheide und Frdbg.-Bausenhagen zwei Wespenbussarde kreisend nach Osten fliegend. Mindestens einer der beiden ist männlich und hat Ähnlichkeiten mit dem vorjährigen Revierhalter aus dem Bausenhagener Schelk. Dort am Abend 2 singende Baumpieper und ein singender Waldlaubsänger.
An der hauseigenen Vogelfütterung schlägt am frühen Nachmittag ein vorjähriges Sperber-Männchen einen diesj. Haussperling.
Zwischen UN-Lünern und UN-Stockum – nördlich der Bahnlinie – ein Rebhuhn-Paar.
In den Hemmerder Wiesen unter anderem 1 singender Teichrohrsänger, 2 Kuckucke, 6 kreisende Mäusebussarde, 1 Rotmilan, 1 Klappergrasmücke, >6 Schwanzmeisen.
Wespenbussarde nördlich Frdbg.-Hohenheide – mindestens der linke Vogel ist männlich, 11.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute und gestern gelangen – gemeinsam mit Clemens Rethschulte – zwei Brutnachweise von Wespenbussarden (Unnaer Osten und Bönen). In beiden Fällen konnte aus größerer Entfernung per Fernglas auf den Horsten ein fest brütender Altvogel ausgemacht werden.
In den Hemmerder Wiesen konnten gestern aus zwei verschiedenen Bruten je mindestens 1 Kiebitzküken festgestellt werden: 1 ausgewachsener, evtl. schon flugfähiger Jungvogel und ein nur wenige Tage alter zweiter Vogel, der ganz offensichtlich aus einer sehr späten Nachbrut stammt. Damit kann schon jetzt für das NSG die Saison als erfolgreich gewertet werden, wenngleich die Zahl der Jungen möglicherweise zu gering ist – aber Altvögel mit Nachwuchs kehren gewöhnlich im Folgejahr ins Gebiet zurück. Außerdem im NSG zwei (!) Neuntöter-Paare, mindestens 1 Gelbspötter, mehrere Sumpfrohrsänger (nur noch flüchtig singend), 1 Klappergrasmücke, mehrere, teils Futter tragende Nachtigallen, 1 Kuckuck.
Bemerkenswert zum Hemmerder Schelk: neben dem mehrfach hier gemeldeten Trauerschnäpper-Paar mit inzwischen erfolgreich ausgeflogenen Jungen gibt es mindestens ein weiteres Futter tragendes Paar in einem anderen Nistkasten, bei dem der Bruterfolg jedoch ungewiss ist.
Im Süden von Frdbg.-Ostbüren gestern ein Schwarzkehlchen (m).
Weniger erfreuliche Beobachtungen sind dieser Tage entlang vieler Straßen-, Feld- oder Wegränder zu machen, wo jetzt (wieder) radikal die Säume gemäht werden, obwohl zurzeit dort ein ausgesprochen reichhaltiges Insektenleben anzutreffen ist. Auf vielen Brennesselbeständen sind gerade Raupennester von Tagpfauenaugen & Co zu finden, die massenhaft im Mulchmäher landen. Ein bei UN-Siddinghausen angesprochener städtischer Mitarbeiter auf einem solchen Mulcher berichtete mir von einer merkwürdigen Begründung, die zum Abmähen der Säume selbst entlang von Wirtschaftswegen führte: viele dieser Wege werden im Zuge veränderter Verkehrsgewohnheiten zu „Radwegen“ deklariert, was andere „Verkehrswegesicherungs-Pflichten“ in der Unterhaltung nach sich ziehe. – Mit anderen Worten ein Umwelt schonender stärkerer Fahrradverkehr führt zur zunehmenden Zerstörung von eben derselben. Die Beteuerung, man habe die Mahd aus Rücksicht auf die Insekten bereist „um Wochen“ verschoben, tröstet kaum, weil völlig außer Acht bleibt, dass die Fortpflanzung der Insekten keine Frage von Tagen oder Wochen ist, sondern Monate dauert.
Absolut unauffällig im Äußeren – trotz des stimmgewaltigen und unverwechselbaren Gesangs …, 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… Nachtigall in den Hemmerder Wiesen (auf der Suche nach Insektennahrung für den Nachwuchs jetzt hin und wieder völlig frei auf Ansitzposten zu sehen), 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … ebenda – wenn auch weit weg – auch dieser fast erwachsene, sehr erfreuliche Nachwuchs: Jungkiebitz, 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… in direkter Nachbarschaft zu diesem wenige Tage alten Artgenossen, 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Fast ausgewachsene Raupen des Tagpfauenauges auf Brennessel-Saum in der Strickherdicker Feldflur …, 07.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… diese beiden Pfauenaugen-Raupen haben bei UN-Siddingahausen den Mulchmäher knapp überlebt – Hunderte weitere an selber Stelle wurden unmittelbar vor ihrer Verpuppung geschreddert, 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Am heutigen Vormittag hab ich mal versucht, mir einen Überblick über die Vogelbestände entlang des als Fahrradweg ausgebauten Bahndamms zwischen Hamm-Kump und dem Kreistierheim an der Hammer Straße in Unna (auf einem etwa 10,5 km langen Teilstück) zu verschaffen. Die erfassten Arten geben natürlich nur einen subjektiven Eindruck wieder, da in Abhängigkeit von der jeweiligen Tageszeit – aber auch von Verhaltensweisen wie Brutfürsorge nicht alle Arten gleichermaßen aktiv oder auffällig waren. Fütternde Brutvögel verhalten sich meist heimlicher, während andere in der Hochphase der Balz intensiver singen und mehr Präsenz zeigen etc. – Trotzdem schien es mir interessant, relative Häufigkeiten innerhalb des Artenspektrums in einer Gesamtübersicht annähernd zu ermitteln. Dazu wurde die Strecke, die sich schnurgerade wie ein grünes Band durch die Landschaft zieht und verschiedene Randhabitate streift, zwischen 8.30 Uhr und 13.10 Uhr zu Fuß abgelaufen. Bei bedecktem Himmel und frischem Südwestwind herrschten mit Temperaturen zwischen 12,4°C und 19,6°C relativ gute Kartierbedingungen. Die meisten Individuen wurden akustisch (Gesang, Rufe etc.) erfasst. Da in der Regel nur die Männchen singen, kann die Gesamtindividuenzahl der Vögel natürlich als sehr viel höher angenommen werden.
Der erhoffte Orpheusspötter fand sich leider nicht – aber immerhin 4 Gesangsreviere des Gelbspötters und auch die für mich ersten (und einzigen!) Grauschnäpper mit immerhin ebenfalls 4 Gesangsrevieren. Akustisch dominant und praktisch überall präsent war mit >99 Sängern die Mönchsgrasmücke. Erfreulich auch 9 singende Nachtigallen. An erster Stelle des „Rankings“ stand mit 104 Individuen zwar die Rabenkrähe – allerdings schoss deren Zahl an nur einer einzigen Stelle mit 82 offensichtlichen Nichtbrütern auf einem großen Maisschlag in die Höhe. Als völlig fehlend fielen Sumpfmeise, Kleiber, Hausrotschwanz oder auch die Weidenmeise auf.
Der für die Bestandszählung abgelaufene Trassenabschnitt des alten Bahndamms von Hamm-Kump (Start) bis zur Hammer Straße in Unna, 23.05.2020 ( B. Glüer)
Bei Steinen-Moskau heute ein männlicher Wespenbussard sehr niedrig vorbeifliegend. Offenbar ist bei den Wespenbussarden noch sehr viel Bewegung im Heimzug und in der Revierbesetzung. Das heutige Männchen war relativ braun und war definitiv nicht identisch mit dem Vorjahresmännchen aus dieser Region. Das am 08.05. von Hartmut Brecher über den Hemmerder Wiesen beobachtete sehr helle Männchen ähnelte dagegen stark dem Vorjahresmännchen. Stellt sich die Frage nach dem Verbleib dieses Vogels. Gestern war nahe dem Bausenhagener Schelk noch ein ziehender Trupp mit 5 (!) Wespenbussarden zunächst kreisend, dann Richtung NO fliegend.
Im Umfeld der Hemmerder Wiesen erneut heute und gestern zwei Kuckucke (m) rufend. Bei den Kiebitzen (5 Altvögel) konnte auch ich heute mindestens 1 Küken (!) ausmachen.
Im Hemmerder Ostfeld bemerkenswert: mindestens 8 Revierpaare Wiesenschafstelzen allein entlang des Dörgängers und dem nördlich parallel verlaufenden Reesenufer. An der Feldvogelschutzfläche ein Schwarzkehlchenpaar, 1 Nachtigall und 1 Sumpfrohrsänger.
Ein Kontrollbesuch im Hemmerder Schelk ergab nur ein einziges fütterndes Trauerschnäpperpaar. Es schien immerhin so, dass sie „gut zu tun“ hatten, denn vor allem die Eichen boten massenhaft Eichenwickler-Raupen.
Gemächlich heranschwebender Wespenbussard nahe Steinen-Moskau …, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… der graue Kopf und der sehr breite, dunkel abgesetzte hintere Flügelrand weisen ihn als Männchen aus…, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… sehr auffällig ist eine Verstümmelung der jeweils 6. Handschwinge in beiden Flügeln, die wie eine Verbrennung aussieht – möglicherweise ist er sitzend beschossen worden (rings um das Mittelmeer werden alljährlich nach wie vor Tausende Wespenbussarde auf ihren Zugwegen illegal abgeschossen) …, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… trotzdem wirkt er erstaunlich vertraut und entspannt und überfliegt mich in 10 – 15 m Höhe, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Wiesenschafstelzen-Paar im Hemmerder Ostfeld. Das Weibchen (vorn) sammelt Nistmaterial, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Auch bei den Neuntötern (Hemmerder Wiesen) ist die Paarbildung abgeschlossen – der neue Zaun wird von beiden gern als Ansitz genutzt, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… der fast regelmäßig anwesende Kuckuck (m) verfolgt bekanntlich ein anderes Konzept der Familienplanung – auch Neuntöter gehören dabei zu den gelegentlich parasitierten Bruteltern, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Die Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk scheinen in diesem Jahr zumindest keine Nahrungssorgen zu haben – hier das Weibchen mit einer der vielen Eichenwicklerraupen für den wartenden Nachwuchs …, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… auch das Männchen ist im ständigen Einsatz, 19.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Dieser Steinkauz in Frdbg.-Ostbüren scheint kaum noch „ein Auge zuzumachen“ und ist offensichtlich nicht nur nachts …, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… sondern (wie kürzlich auch schon von Hermann Knüwer bei UN-Lünern beobachtet) auch tagsüber im hellen Sonnenschein auf Beutesuche, um den Nachwuchs satt zubekommen …, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… dabei bleibt er ungewöhnlich entspannt und duldet nicht nur meine Anwesenheit im Auto (nur wenige Meter entfernt), sondern lässt sogar einen Spaziergänger mit Hund vorbeigehen, der seinerseits allerdings nichts vom ungewöhnlichen „Zaungast“ bemerkt hat, 18.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Inzwischen „tröpfeln“ nun doch hier und da mehr Gelbspötter ins Land: 3 (!) Exmpl. im Babywald östlich von Frdbg.-Ostbüren, weiterhin 1 Exmpl. südlich von Frdbg.-Ostbüren, 1 Exmpl. östlich von Frdbg.-Bausenhagen und ein weiteres Exmpl. inzwischen auch in den Hemmerder Wiesen – wenn auch leicht außerhalb der süd-östlichen NSG-Grenzen. In den Hemmerder Wiesen außerdem unter anderem 1 Baumfalke, 2 Kuckucke (beide rufend), 2 Neuntöter (m/w), 2 Sumpfrohrsänger, 1 Klappergrasmücke, 4 Rotmilane, 1 Schwarzmilan, 4 Kiebitze, 3 Nachtigallen, 3 Gartengrasmücken.
Gelbspötter als Meister des Versteckspiels – immer zwischen belaubten Zweigen – gut zu hören, aber meist nicht zu sehen …, 15.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… ausnahmsweise mal ganz frei zu sehen: Gelbspötter auf exponierter Singwarte (nahe Frdbg.-Ostbüren), 15.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Im Umfeld der Hemmerder Wiesen sind bereits viele Wiesen gemäht, was schnell auch Rotmilane anlockt, 15.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Erfreulicher – weil seltener Besuch – im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide): Frühjahrsform des Landkärtchens. Seit dem vergangenen Jahr sind Landkärtchen landesweit erschreckend zurückgegangen …,15.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… diese Rote-Liste-Art tauchte Minuten später auf – ließ sich nur zur Hälfte hinter einer bemoosten Steinkante ablichten und dürfte noch seltener sein: Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus), 15.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Auch für mich heute ein erster Wespenbussard (m) auf dem Heimzug – in sehr großer Höhe über den Hemmerder Wiesen. Außerdem heute dort auch ein erster Neuntöter, inzwischen 3 Sumpfrohrsänger, 1 Klappergrasmücke, erneut ein Kuckuck rufend.
Südlich Frdbg.-Ostbüren (wie am Vortag) ein Gelbspötter singend.
Nordöstlich von UN-Lünern über/auf einer gepflügten Feldgrasfläche 3 Schwarzmilane, 5 Rotmilane, 13 Mäusebussarde, 2 Turmfalken.
Männlicher Wespenbussard sehr hoch über den Hemmerder Wiesen nordwärts fliegend …, 14.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… auch ein erster Neuntöter (m) hat sich eingefunden …, 14.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… und lauert auf Insektenbeute, was bei den relativ kühlen Temperaturen einige Geduld erfordert, 14.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Im Hemmerder Schelk nur noch in zwei Revieren Trauerschnäpper anwesend. Mindestens ein Paar mit einer Brut. Ebenda auch ein singender Baumpieper und noch >1 intensiv singender Waldlaubsänger. Im westlich benachbarten Bausenhagener Schelk mindestens 2 Baumpieperreviere. Dort auch ein Waldbaumläufer mit Gesang, ein Grauschnäpperrevier, 1 Schwarzspecht und ein aus niedriger Höhe abfliegender Uhu.
Südlich Frdbg.-Ostbüren gelang der Nachweis eines Kleinspechtreviers (m + w an mehreren Tagen anwesend – heute m rufend). In einer Feldhecke ein singender Gelbspötter und auf einer Feldfläche ebenda noch ein einzelner Steinschmätzer.
In der Strickherdicker Feldflur noch 4 Steinschmätzer, 4 Schwarzkehlchen (davon 2 frisch flügge Juv.). Gestern dort eine jagende Rohrweihe (w).
In den Hemmerder Wiesen heute unter anderem 1 Kuckuck (m) – gestern ebenda 3(!!!) Kuckucke (2x m und vermutl. 1x w), außerdem 1 Sumpfrohrsänger, 1 Teichrohrsänger, 1 Feldschwirl, 2 Schwarzkehlchen, >4 Nachtigallen, >3 Gartengrasmücken, >4 Dorngrasmücken, 1 Klappergrasmücke, 1 Rohrammer (m) und gestern auch hier eine weibliche Rohrweihe jagend.
Einer von insgesamt drei hintereinander vorbeifliegenden Kuckucken (Hemmerder Wiesen), 12.05.2020 (Foto: Bernhad Glüer)Steinkauz döst vor seinem Tagesverstecke (nahe Bönen-Lenningsen), 12.05.2020 (Foto: Bernhad Glüer)Männlicher Wanderfalke im Hemmerder Ostfeld mit Beute, 09.05.2020 (Foto: Bernhad Glüer)Waldlaubsänger im Hemmerder Schelk, 13.05.2020 (Foto: Bernhad Glüer)Männlicher Kleinspecht macht `n Abflug (südlich Frdbg.-Ostbüren), 13.05.2020 (Foto: Bernhad Glüer)
In der Strickherdicker Feldflur weiterhin noch beachtliche Steinschmätzerrastbestände – heute noch mindestens 9 Exmpl. (vor 3 Tagen, 03.05., sogar noch >16 Exmpl.), außerdem dort 2 Braunkehlchen, >5 Revier haltende Wiesenschafstelzen, das bekannte Schwarzkehlchen-Paar und erstaunlich viele Dorngrasmücken (im Umfeld der nördlichen Feldvogelschutzfläche >7 Gesangsreviere).
Nachzutragen für den 03.05. (Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede): recht viele Uferschwalben, die in den Wänden der Filterbecken Drainageröhren zur Brutvorbereitung anfliegen (40-50 Paare), außerdem > 150 Mauersegler, >100 Rauchschwalben, ~40 Mehlschwalben, 2 Löffelenten (1,1).
Besonders erwähnenswert für den 04.05. in den Hemmerder Wiesen Rufe eines Kuckuck-Weibchens. Es patrouillierte Hecken und Büsche auf der Suche nach Wirtsvogelnestern – ein Männchen hielt dabei von erhöhter Warte Wache und folgte ständig. – Auch dort im bereits mehrfache gemeldeten Revier am Ostrand des NSG das offenbar inzwischen ebenfalls fütternde Scharzkehlchenpaar.
Bei Frdbg.-Ostbüren direkt am Straßenrand der Kreisstraße nördlich der A44 ein Rebhuhnpaar auf der Suche nach schmackhaften Kräutern. Offenbar in gleicher Mission ein anderes Rebhuhnpaar zwischen Nordlünern und Bönen-Bramey – ebenfalls am Straßenrand.
Im Hemmerder Schelk fiel ein geplünderter Trauerschnäpper-Nistkasten auf. Nistmaterial hing im Einflugloch und ließ erkennen, dass offenbar der Inhalt der Bruthöhle durch die Einflugöffnung gezerrt worden war. Als sehr wahrscheinlich dürften Waschbären als Urheber angenommen werden, die – wie im Vorjahr – wieder Nachwuchs in einem hohlen Baum des Hemmerder Schelks haben (vergl. Meldung vom 19.04. des Vorjahres: https://www.oagkreisunna.de/2019/04/19/froendenberg-unna-waldlaubsaenger-kolkraben-erlenzeisige-waschbaeren-19-04-2019-b-glueer/ ). Diese unschöne Entdeckung wurde zum Anlass genommen, am Folgetag im gesamten Schelk die Trauerschnäpperreviere zu zählen. Es konnten 4 Gesangsreviere mit mindestens 6 Exmpl. gefunden werden – mindestens 2 Weibchen. Gleichzeitig konnten mit Klangattrappe auch 5 Waldlaubsänger erfasst werden.
Uferschwalben bei der Vorbereitung der „Second-Hand-Bruthöhle“ im Drainage-Rohr – interessanterweise herrschte der größte Andrang in den vorjährig gesäuberten Filterbecken (vermutlich, weil die Drainageröhren auch von störendem Bewuchs befreit worden waren), 03.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Traurige Entdeckung am frisch bezogenen Trauerschnäpper-Nistkasten im Hemmerder Schelk: das Nest ist zerwühlt im Einflugsloch erkennbar …, 03.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… diese Handschwinge direkt unter dem Nistkasten lässt befürchten, dass das brütende Weibchen möglicherweise die Brut-Prädation ebenfalls nicht überlebt hat …, 03.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… ca. 150 m entfernt bemüht sich ein Männchen (möglicherweise der „Witwer“ ?), diese Naturhöhle in einem stehenden Totholzstamm durch unermüdlichen Gesang zu „bewerben“ …, 03.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… in einem anderen Revier ist dieses Weibchen „spät dran“ und sammelt Nistmaterial – hoffentlich mit mehr Glück als die Artgenossen in Kasten Nr. 54 …, 03.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… ein „Herr von der Wohnungsbaugesellschaft“ (männlicher Buntspecht) wird wenig dankbar und sogar als durchaus ernste Gefahr für Brut und Nisthöhle vom Trauerschnäpper-Paar sehr energisch angegriffen und erfolgreich aus der Nestnähe vertrieben, 03.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… beiläufig gibt es mal eine botanische Kuriosität zu sehen (mir bis dato unbekannt): ein Ohrlappenpilz an einem modernden Holunderstamm, 03.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Kurze Stippvisite in der Kiebitzwiese (Frdbg.) für vielleicht 10 Minuten: Rotschenkel, 02.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Gefährliches Unterfangen für dieses Rebhuhpaar: abseits der eher sterilen Ackerflächen werden direkt am Straßenrand Kräuter geerntet …, 02.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… die Gefahr der hier teils mit mehr als 100 km/h vorbeisausenden Autos scheinen die Beiden nicht zu erkennen …, 02.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… in unfassbarer Seelenruhe wird die andere Straßenseite angesteuert, 02.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Derzeit dominieren in vielen Wegsäumen und Hecken Dorngrasmücken mit ihrem Gesang das allgemeine Vogelkonzert, 06.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Auch dieses Rebhunpaar zwischen Nordlünern und Bönen-Bramey wagt sich zur Nahrungssuche an den Straßenrand, 06.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
In der Strickherdicker Feldflur unter anderem 2 Thunbergschafstelzen (2,0), 7 Wiesenschafstelzen, >14 Steinschmätzer, 5 Hohltauben, 1 Braunkehlchen, 2 Schwarzkehlchen (1,1). Letztere fütterten ganz offensichtlich Nachwuchs – sie flogen immer wieder Futter tragend denselben Punkt an.
In den Hemmerder Wiesen gestern unter anderem 3 Grünschenkel, 2 Rotmilane.
Eine von zwei männlichen Thunbergschafstelzen in der Strickherdicker Feldflur (Feldvogelschutzfläche) …, 01.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … anders als bei der Maskenschafstelze sind Kopfoberseite und der Nacken bei der Thunbergschafstelze nicht so tief schwarz …, 01.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… obwohl dieses Exemplar schon recht dunkel ist …, 01.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… zum Vergleich: eine männliche Wiesenschafstelze ebenda, 01.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… eine von insgesamt 5 Hohltauben auf der Feldvogelschutzfläche, 01.05.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Grünschenkel überfliegen die Hemmerder Wiesen von einer Blänke zur nächsten …, 30.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… einer von zwei Rotmilanen ebenda, 30.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Nach einer frühen Beobachtung von
H. Knüwer eines Baumfalken über dem NSG Strickherdicker Bachtal (Frdbg.) am
13.04. nun endlich auch ein erster Baumfalke in den Hemmerder Wiesen. Dort
erneut auch ein rufender Kuckuck.
In den Erdbeerfeldern bei
Bönen-Lenningsen (Louven) 2 Braunkehlchen, 3 Steinschmätzer, 1 Kiebitz, 2
Wiesenschafstelzen.
Auf dem Altenbögger Friedhof (Bönen) unter anderem 2 Girlitzreviere, >3 Distelfinkpaare und ebenso viele Bluthänflinge, sowie eine schon fast selbstständige Jungamsel (diesj.).
Kuckuck mit Flugrufen saust vorbei – auf der ständigen Suche nach einem Weibchen (Hemmerder Wiesen), 29.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Männlicher Girlitz bei der Ernte von Löwenzahnsamen auf dem Altenbögger Friedhof (Bönen) …, 29.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… während diese Bilder entstehen, singt ein zweiter Girlitz im Hintergrund …, 29.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… schon fast erwachsene Jungamsel ebenda, 29.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
In der Strickherdicker Feldflur heute
>17 Steinschmätzer, 2 Braunkehlchen, 1 Schwarzkehlchen, 1 Ringdrossel, 4
Wiesenschafstelzen. Die Grauammer ließ sich leider nicht aufspüren.
Im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) heute bemerkenswert: ~40 Paare Uferschwalben, die in den Randbefestigungen der Filterbecken die Drainageröhren als Bruthöhlen herrichteten, 1 Flussregenpfeifer, 1 Grünschenkel.
Bei einer gestrigen Radtour habe ich mich mal bemüht, im südöstlichen Kreisgebiet an einstigen Nachtigallen-Hotspots aktuelle Revierzahlen zu ermitteln (singende Männchen). Meine Fahrt ging über 41 km von Frdbg.-Hohenheide, über Frdbg.-Ostbüren, Siddinghausen, Westhemmerde, Hemmerder Wiesen, Steinen, Westhilbeck bis zum alten Bahndamm – dort ab B 63 bis zum NSG Ülzener Heide, vorbei am Storksbachbruch, Schachtkuhlen, östlich vorbei an UN-Mühlhausen und durch den Windpark Frdbg.-Ostbüren zurück nach Hause. Die Zahl der an dieser Strecke ermittelten Sänger lag bei lediglich 11 Exemplaren (1 Exmpl. am Bahndamm bei Westhemmerde, 4 Exmpl. im NSG Hemmerder Wiesen, 6 Exmpl. an dem exakt 10 km langen Teilstück der Bahndamm-Fahrradtrasse). Auffallend war, dass der Westen mit einst guten Habitaten in der Ülzener Heide oder den Mühlhauser Schachtkuhlen keinen einzigen Sänger aufwies. Ernüchternd war auch der Umstand, dass auf der gesamten Strecke kein einziger Kuckuck zu hören war. Erfreulich allerdings am östlichen Ende der abgefahrenen Bahndammtrasse ein singender Trauerschnäpper.
Heute Mittag dann doch noch ein rufender Kuckuck in Frdbg.-Hohenheide, der sich von Westen (Golfplatz) näherte und dem Rammbach folgend ostwärts entschwand.
Abends im Buschholt (Frdbg-Frömern) Sitzrufe eines Schwarzspechtes. An einem Nistkasten im südlich des Waldes gelegenen Golfplatzes eine balzrufende Hohltaube.
Grünschenkel im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede, 26.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
In der Strickherdicker Feldflur
kam es heute zu einer erfreulichen Überraschung: nach einer Beobachtung auf dem
Wegzug (30.10.19) von 3 rastenden Grauammern, konnte heute erneut ein Exemplar
im Gebiet festgestellt werden, das sogar deutliches Revierverhalten zeigte und
ausgiebig sang. Laut Brutvogelatlas des Kreises UN wurde das letzte
Brutvorkommen von Grauammern bei Hemmerde im Jahre 1993 registriert. Danach kam
es noch einmal zu kurzfristigem Revierverhalten (Gesang) im Jahre 2000. Somit
kann jetzt – 20 Jahre später – ein erster zaghafter Versuch einer
Wiederbesiedlung des Kreises vermeldet werden. Bleibt zu hoffen, dass es nicht beim „Versuch“
bleibt! Außerdem im Gebiet 15 – 20 Steinschmätzer (ein Männchen ebenfalls mit
Gesang!), > 5 Braunkehlchen, 2 Schwarzkehlchen (1,1), 4 Ringdrosseln, 4 Wiesenschafstelzen,
1 Schwarzmilan.
Im Hemmerder Ostfeld zeigte sich
ein recht scheues Rebhuhnpaar am Dörgänger und verschwand schnell im
Wintergetreide. Auch dort weiterhin das Revier haltende, männliche
Schwarzkehlchen und 3 Wiesenschafstelzen.
Abends auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) neben den von G. Zosel bereits gemeldeten Arten jetzt mindestens 11 Bruchwasserläufer.
Ein unscheibarer, spatzenähnlicher Vogel macht sich an rudimentären Resten von „Pferdeäppeln“ zu schaffen …, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… es ist eine Grauammer, die den Feldweg nach Fressbarem absucht …, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… die eine oder andere Körnermalzeit lässt sich finden …, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… schließlich wird ein erhöhter Ruheplatz aufgesucht …, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… und dann sogar als Singwarte genutzt …, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… ebenfalls im Gebiet: insgesamt 4 Ringdrossel …, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… neben diesem Männchen …, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… hier ein etwas unscheinbarer gefärbtes Weibchen, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Dieses Steinschmätzermännchen ist nicht nur bereits im Prachtkleid, sondern es lässt sogar (vermutlich noch fern der Brutheimat!) leisen Gesang hören, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer) Bei den jetzt anzutreffenden Wacholderdrosseln stellt sich die Frage, ob sie noch weiterziehen oder vielleicht doch bei uns brüten …, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Nach der gestrigen Beobachtung zweier Rehuhnpaare bei Frdbg.-Ostbüren von H. Knüwer war heute auch im Hemmerder Ostfeld ein – allerdings recht scheues Paar zu sehen, 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Ein sich sonnender Großer Fuchs im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide), 22.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Einer von mindestens 11 Bruchwasserläufern auf der Kiebitzwiese (Frdbg.), 24.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Noch immer sind einige Ringdrosseln im Kr. UN unterwegs: auf dem Golfplatz „Gut Neuenhof“ 4 Exmpl. (zusammen mit 12! Singdrosseln), „Am Tabrauk“ 1 Exmpl. und in der Strickherdicker Feldflur mindestens 6 Exemplare. Dort außerdem > 16 Steinschmätzer, 5 Braunkehlchen, 1 Schwarzkehlchen (m), >7 Wiesenschafstelzen und ein überfliegender Schwarzmilan.
Im Hemmerder Schelk konnten gestern, 21.04., mit Unterstützung von Clemens Rethschulte 3 Waldlaubsänger (m), 3 Trauerschnäpperreviere (3,2), 1 Gartengrasmücke, 1 Sommergoldhähnchen, >1 Kernbeißer (Gesang) und als besonderes Highlight ein Revier haltendes Paar Kleinspechte „dingfest“ gemacht werden.
In den Hemmerder Wiesen unter
anderem 5 Nachtigallen, 1 Feldschwirl, 1 Baumpieper (Gesang), 1
Gartengrasmücke, 2 Klappergrasmücken, 1 Gartenrotschwanz, >8
Wiesenschafstelzen, 1 Flussregenpfeifer, 2 Waldwasserläufer, >8 Kiebitze
(nur noch einer brütend!).
Bei den Fröndenberger Uhus ergab
sich bei einer abendlichen Kontrolle ein bisher erfolgreicher Brutverlauf mit 2
Jungvögeln.
Drei von vier Ringdrosseln genießen in der „Corona-Zeit“ den für Spieler gesperrten Golfplatz „Gut Neuenhof“ (Frdbg.) …, 21.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… diese weibliche Ringdrossel in der Strickherdicker Feldflur sucht im Staub der ausgetrockneten Ackerlandschaft nach Fressbarem …, 22.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … gemeinsam mit diesem Männchen und vier weiteren Exmplaren …,22.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… die Zahl der hier rastenden Braunkehlchen hat sich auf 5 Exemplare erhöht, 22.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Mindestens 3 Waldlaubsänger durchstreifen noch weitläufig den Hemmerder Schelk – ohne feste Revierbindung …, 20.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… bei den dortigen Trauerschnäppern (hier ein verpaartes Männchen) sind drei Reviere klar abgesteckt …, 21.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… dieser winzige, nur sperlingsgroße „Wicht“ (männlicher Kleinspecht) sorgt für besondere Freude …, 21.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… gemeinsam mit diesem Weibchen wird nach Jahren der Abwesenheit und vergeblicher Suche auch in anderen potentiellen Kleinspechthabitaten wieder ein Brutprevier gehalten, 20.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)