Folgende Beobachtungen konnte ich heute im Verlauf des Tages in unserem Garten machen:
Zwei Ringeltauben (vgl. Fotos), ca. 100 Kraniche in 1-Formation nach Osten fliegend, ein paar Türkentauben, mehrere Amseln, die Männchen in Revierkämpfen verwickelt, zwei Buchfinken, zwei Zaunkönige, zwei Graureiher, einen Mittelspecht, zwei Buntspechte, einen Grünspecht, zwei Singdrosseln, zwei Rotkehlchen, einen Mäusebussard, drei Schwanzmeisen, davon eine weißköpfige (c. caudatus); eine Schwanzmeise mit weißer Feder im Schnabel davon fliegend, mehrere Kohl- und Blaumeisen, zwei Rotkehlchen und eine Heckenbraunelle.
Ringeltauben in Bönen, 26.02.2019 Foto: Clemens RethschulteRingeltauben-Kopula, Bönen, 26.02.2019 Foto: Clemens RethschulteUnd danach: Ringeltauben in Bönen, 26.02.2019 Foto: Clemens Rethschulte
Am Sonntag konnte ich auf dem Feld hinter dem Lidl-Lager an der Grenze zum Hammer Gebiet 6 Kiebitze ausmachen.
Gestern im HRB der Seseke >2 Bekassinen unter den alltäglichen Arten.
Ebenfalls gestern Abend gegen 19:30 Uhr, Rufe von ziehenden Kranichen über Bönen.
Heute, um 14:15 Uhr, kreisten > 120 Kraniche südlich unseres Wohngebietes, um dann in großer Höhe weiter in Richtung Nordost zu ziehen.
Kraniche kreisen über Bönen am 26.02.19 Foto: Hartmut Peitsch Bekassine im Gegenlicht abfliegend. 25.02.19 Foto: Hartmut PeitschIns HRB einfliegende Kanadagänse. 25.02.19 Foto: Hartmut PeitschRingeltaube im Bereich des Kiebitzfeldes am 24.02.19 Foto: Hartmut PeitschKiebitz auf dem gleichen Feld wie im letzten Jahr. 24.02.19 Foto: Hartmut PeitschKiebitze auf dem Feld hinter dem Lidl-Lager an der Grenze zu Hamm. 24.02.19 Foto: Hartmut Peitsch
Wir haben am 25.02.2019 gegen 14.00 Uhr das erste Taubenschwänzchen in diesem Jahr in unserem Garten beobachten können. Wenigstens ein kleiner Lichtblick am mageren Falterhimmel. Ein Bild aus Juni 2013 habe ich mal angehängt.
Taubenschwänzchen – allerdings aus dem Juni 2013 Foto: Hans-Werner Lange
Schon seit Wochen/Monaten – letztmalig am 25.02.19 – beobachte ich regelmäßig eine Hybridkrähe, Nebel- x Rabenkrähe, in Partnerschaft mit einer Rabenkrähe an der Seseke – meistens irgendwo in der Nähe von Heeren-Werve.
Auffällig an dieser Krähe ist, das die typischen hellen Gefiederteile der Nebelkrähe in diesem Fall eher dunkler/dunkelgrau sind.
Heute konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 1 Bekassine, 7 Gänsesäger, 11 Krickenten, 15 Schnatterenten, 22 Reiherenten, 3 Rostgänse, 71 Kanadagänse, 19 Graugänse, 16 Nilgänse, 1 Hybridgans (Schnne x Kanada), 1 Haubentaucher, 9 Zwergtaucher, 16 Blässrallen, 14 Höckerschwäne, 6 Silberreiher, 4 Graureiher, 2-3 Eisvögel, 1 Gebirgsstelze, 5-7 Rohrammern, ca. 30 Wacholderdrosseln, ca. 100 Stare, Kleinspecht ruft vom Südufer der Ruhr sowie 9 Fasane (1:8). Anschließend notierte ich im/am angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 2 Gänsesäger, 2 Schellenten, 9 Pfeifenten, 6 Schnatterenten, 19 Reiherenten, 4 Rostgänse, ca. 70 Nilgänse, 7 Kanadagänse, 2 Zwergtaucher, 1 Silberreiher sowie 2 Graureiher.
Pfeifenten und Rostgänse im Hammer Wasserwerk…am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Krickerpel gründelt am Aussichtshügel der Kiebitzwiese…am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Immer wieder schön anzuschauen diese Farbenpracht..am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Gruppe Höckerschwäne nahe des Flößergrabens..am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Ein fast perfektes Herz…am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Kanadagans im Landeanflug..am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Kormoran in der Morgensonne auf der Ruhr…am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Elegant stolziert dieser Silberreiher vorbei…am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Keine Angst vor großen Tieren..am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Eisvogel auf seinem Ansitz am Aussichtshügel…am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Rohrammer im Revier am Aussichtshügel…am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Rohrammer sucht auf dem Wanderweg an der Alten Eiche nach Fressbaren..am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Auch nach einer frostigen Nacht beginnen nicht nur die Zaunkönige früh mit ihrem Gesang…am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Auch das Rotkehlchen lässt sich nicht beim Morgenkonzert stören..am 25.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heute habe ich folgende Beobachtungen an der Seseke zwischen Bönen und Heeren-Werve (Vormittag) gemacht:
Zwei
Eisvögel – vielleicht ein Paar, ca. 8-10 singende Goldammern, etliche
Kohl- und Blaumeisen, vier Rabenkrähen, sechs Elstern sowie einen Grünspecht (gehört).
Im Garten (Vormittag, Nachmittag):
Zwei mit dem Nestbau befasste Ringeltauben, zwei Sumpfmeisen, drei Schwanzmeisen, zwei Rotkehlchen, zwei Buntspechte, zwei Mittelspechte, ein Zaunkönig, zwei Sumpfmeisen, zwei Heckenbraunellen, vier Amseln sowie etliche Blau- und Schwanzmeisen.
Mittelspecht in Bönen, 25.02.2019 Foto: Clemens RethschulteHeckenbraunelle, Bönen, 25.02.2019 Foto: Clemens RethschulteHeckenbraunelle, Bönen, 25.02.2019 Foto: Clemens Rethschulte
Die NABU Vogelgucker-Tour nach NL war diesmal leider nicht so ergiebig wie sonst. Also bin ich noch mal Richtung Norddeich, Gänse gucken.
Nach solchen Kurzreisen gucken wir immer kurz in unserem Schrebergarten nach dem Rechten. Fußläufig 100m von unserer Wohnung. Von Weitem sahen wir schon, da stimmt was nicht. Die Fotos sind alle einen Tag später entstanden.
Der Reihe nach. Als erstes viel uns auf: Das abgebildete Tor stand weit auf. Kein Ruhrverbands-Mitarbeiter zu sehen. Das am Freitag 18 Uhr. Nur 6 spielende Kleinkinder. Direkt am Tor. Bin dann gucken, ob da auf dem Gelände etwas passiert ist. Oder dort Kinder sind. War aber alles OK. Habe das Tor dann angelehnt.
Auffällig, das Schloss war abgeschlossen. Als wenn jemand eingebrochen hat. Am zweiten Tor-Zugang, der zur Ruhr führt, war ein großes Loch in den Zaun geschnitten. Komisch !
Das ist ja nicht so schlimm. Schlimm ist aber, dass am Donnerstag dort gerodet wurde. Haben mir die Nachbarn erzählt. Was im Dezember schon mal der Fall war. Damals wurde mir von den Bahn und dem RV–Mitarbeiter ( vor Ort) versprochen, dass die junge 10m hohe Eiche stehen bleibt. Die einzige weit und breit. Mein Grundstück grenzt an das vom RV. Zur besseren Arbeitsabwicklung habe ich sie damals in meinen Garten gelassen. War eigentlich alles sehr positiv.
Dieses mal konnte ich sie nicht in den Garten lassen. Der Dank ist ein trauriger Anblick einer ehemals wunderschönen, gesunden Eiche. 50cm Stammdurchmesser. Auf Brennholzlänge geschnitten. Eine Forst-Fällmarkierung, habe ich nicht gesehen. Kerngesundes Holz. Ein Trauerspiel. Als Privatmann hätte man da Probleme.
Die Krönung: Die abgelichteten Benzinkanister lagen einer zur Ruhr in den Sträuchern. Und einer überm Zaun geworfen. In unserem Garten.
Offene Kanister. Einer mit Restsprit. 0.5 Liter. Da die Behälter wohl der Rodungsfirma gehören (die Kanister kenne ich von mehreren Stellen, wo solche Nähe Bahndammrodungen liegen. )
Habe ich sie somit hinterm Zaun abgestellt.
Positiv an der ganzen Sache: Ein Anruf auf der 24Std-Hotline vom Ruhrverband reichte. Und das Tor wurde noch in der Nacht wieder ordentlich verschlossen.
Morgens spielten auch schon wieder Kleininder am Zaun.
Gegen 11:30Uhr drei thermiksuchende Rotmilane über dem Strickherdicker Bachtal, die Runde für Runde sich höher schraubend immer kleiner werden um dann (wer sagt ihnen eigentlich, wann es reicht) wie an der Schnur gezogen ohne Flügelschlag Richtung Norden weiterzufliegen. Warum „lachen“ da zwei Grünspechte aus dem Strickherdicker Wald?
Wir haben heute in unserem Garten im Birnenweg in Bönen am Nachmittag zwei „Große Füchse“ längere Zeit im Kampf flatternd über unserer Terrasse beobachtet. Der eine setzte sich dann auf den Stamm unser Korkenzieherweide, so dass ich ihn fotografieren konnte.
Ansonsten
tummeln sich eine große Anzahl Bienen und auch einige Hummeln in
unserer Krokuswiese. Die ersten Narzissen, Scilla und Leberblümchen
öffnen auch bereits ihre Blüten.
An Vögeln sichten wir täglich am Futterhaus viele Blaumeisen und Kohlmeisen, eine Weidenmeise, einen Kleiber, zwei Rotkehlchen, zwei Heckenbraunellen, zwei Türkentauben, zwei Buntspechte, drei Gartenbaumläufer, einen Zaunkönig und mehrere Spatzen, Buchfinken, Amseln und Ringeltauben. Als noch Schnee lag, hatten wir auch einen Kernbeißer und drei Stieglitze zu Besuch. Interessanterweise lassen sich die sonst gefräßigen Grünfinken seit ca. zwei Jahren nicht mehr blicken.
Beim morgendlichen Spaziergang im Telgenkamp in Altenbögge haben wir vier Stare, einen Mäusebussard sowie einen Steinkauz gesehen. Am Rexebach gleich neben der Kläranlage flog ein Eisvogel mehrmals hin und her.
Heute erstmals balzende Kiebitze:
in den Hemmerder Wiesen bemühten sich 5 Männchen um 1 Weibchen … – mit Rivalenkampf,
Nestmulde drehen. Ein zweiter Balzplatz mit 3 Kiebitzen auf der traditionellen
Feldfläche nordöstlich von UN-Lünern. Auf dem „Rothen Feld“ (UN-Westhemmerde)
12 rastende Goldregenpfeifer und 3 weitere Kiebitze.
Südlich Bönen-Lenningsen ein
Rotmilan NO ziehend.
Im Hemmerder Ostfeld ~30 Wiesenpieper
rastend und einzelne singende Feldlerchen.
Im Wassergewinnungsgelände
(Frdbg.-Langschede) unter anderem 7 Bergpieper, 2 Bachstelzen, 8 Graureiher, 1
Silberreiher, ~40 Reiherenten, 4 Höckerschwäne.
Am Abend im Fröndenberger Westen das traditionelle Uhu-Paar ausgiebig balzrufend. Ebenda drei Kranichtrupps NO ziehend (um 18.20 h ~160 Ex, 18.35 h ~90 Ex und um 18.45 h 70 Ex). Um 18.35 h eine vorbeifliegende Waldschnepfe (Mitbeobachter: Andreas und Marlon Reichelt).
Kiebitzmännchen auf Zwischenfruchtfeld östlich der Hemmerder Wiesen, 22.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
Rastende Goldregenpfeifer nahe UN-Westhemmerde, 24.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
Bergpieper im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede, 24.02.2019 Foto: Bernhard Glüer Eine von derzeit noch wenigen Singdrosseln, die im Brutrevier zurück sind und ihren Gesang hören lassen (Frdbg.-Hohenheide),22.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
Heute beim Arbeitseinsatz im NSG Kiebitzwiese (Erlen- und Rohrkolbenstechen, Müllsammeln) konnten wir (21 Teilnehmer!) auch schöne Beobachtungen machen. Denn 42 Augen sehen mehr als 2 Augen!! So konnten wir nach einer frostigen Nacht und anschließendem Traumwetter folgendes auf unsere Beobachtungsliste notieren: 5 Zwergschnepfen, mind. 9 Bekassinen, 3 Kiebitze, 20 Krickenten, 19 Schnatterenten, 3 Silberreiher, 4 Graureiher, 1 Kleinspecht (M), 1 Mittelspecht, 2 balzende Eisvögel, 2 Rohrammern sowie 2 Habichte. Ein Beigeschmack gab es bei der Müllsammelaktion! Bei dem relativ kurzem Abschnitt am Neimer Bach (Ausichtshügel bis Alte Eiche) kamen 8 Säcke Müll zusammen, insgesamt 79 Kg (!!).
Bekassinen am Aussichtshügel…am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Badetag….am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Eisvogel am Aussichtshügel..am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Die Schnatterenten halten den vorbeischwimmenden Nutria im Auge…am 23.02.2019 (Gregor Zosel)Nutria bearbeitet den Eisvogelansitz an dem Wasserstandsanzeiger …am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Krickentenpaar …am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Totale Harmonie…am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Silberreiher nach einer frostigen Nacht am Flößergraben…am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zsoel)Schwanzmeise beim Sonnenaufgang am Ruhrdamm…am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Eine Hasenhochzeit steht bevor…am 23.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heute morgen konnte ich an den Rieselfeldern in Werne ca. 15 – 20 Kraniche beobachten, die sich in der Wiese vor der Lippe niedergelassen hatten. Zusätzlich ein Weißstorch an der selben Stelle.
Rastende Kraniche in den Rieselfeldern Werne, 23.02.2019 Foto: Martin KelmKraniche über den Rieselfeldern Werne, 23.02.2019 Foto: Martin KelmWeißstorch, Rieselfelder Werne, 23.02.2019 Foto: Martin Kelm
Nach dem heutigen Arbeitseinsatz in der Kiebitzwiese waren 2 Bekassinen in Nähe des Aussichtshügels zu sehen, von denen eine ausgiebig badete. Bei einer anschließenden Fahrt durch das Hemmerder Ostfeld konnten etwa 30 Hohltauben beobachtet werden. Ein Täuberich war bereits heftig am balzen. Auf der Rückfahrt dann mein erster Rotmilan, der nördlich von Lünern zielstrebig nach Osten flog.
Frisch gebadet – Bekassine in der Kiebitzwiese, 23.02.2019. Foto H. KnüwerHohltauben dösen in der Nachmittagssonne. Foto H. KnüwerIm Gegensatz zur Ringeltaube fehlt der Hohltaube die weiße Flügelbinde. Foto H. KnüwerAuf dem Foto sind 21 von etwa 30 Hohltauben zu sehen. Foto H. Knüwer