Über Fröndenberg-Frohnhausen am späten Nachmittag gleich zwei tief fliegende Rotmilane. Die beiden segelten „etwas ziellos“ über das Dorf, womöglich wieder daheim?
Neueste Artikel
Fröndenberg: Turmfalke 07.03.2019 (Brigitte und Burkhard Koll)
Östlich des NSG Strickherdicker Bachtal rüttel seit langer Zeit sowohl am Vormittag als auch Nachmittag ein einzelner Turmfalke über einem Acker. Auf Grund der Distanz war eine geschlechtsspezifische Bestimmung nicht möglich.
Fröndenberg / Unna: Waldbaumläufer, Kraniche, Schwarzkehlchen, 07.03.2019 (B.Glüer)
In den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern) heute Gesang eines Waldbaumläufers.
Auf der ehemaligen Bodendeponie in UN-Dreihausen 3 Schwarzkehlchen. Möglicherweise handelte es sich um dieselben Vögel, die gestern im Hemmerder Ostfeld waren – zumindest waren es übereinstimmend wieder 3 Ex. und auch wie gestern 1 Männchen mit 2 Weibchen.
Um 15.17 h über Frdbg.-Hohenheide 32 Kraniche und um 15.25 h nochmals 12 Kraniche ebenda nach NO ziehend.
Bönen: Rotmilan, Kiebitze u.a., 07.03.2019 (H.Peitsch)
Im HRB der Seseke war heute eben den vielen Gänsen 1 Kiebitz zu sehen und 1 Rotmilan kreiste am Rande des Beckens.
Zwei weitere Kiebitze konnte ich auf dem Feld gegenüber der Regenrückhalteanlage bei Bramey entdecken.
Im eigenen Garten zeigte sich heute endlich mal wieder eine Heckenbraunelle.




EU/Kreis Unna: EU-Vogeljagd
Eckhard Möller weist über den NWOrni-Verteiler auf eine Veröffentlichtung unter Beteiligung des Komitees gegen den Vogelmord in der Märzausgabe von British Birds zur EU-Vogeljagd hin.
Axel Hirschfeld, Geraldine Attard and Lloyd Scott beschreiben, dass jährlich in der EU offiziel u. a. 900.000 Feldlerchen, 1.450.000 Turteltauben, 1.600.000 Wachteln und 108.000 Kiebitze geschossen werden.
Fröndenberg / Unna: Heidelerchen, Schwarzkehlchen, Bachstelzenschlafplatz, Rotmilane, Habicht, 06.03.2019 (B.Glüer)
Heute hielten sich gleich 3 (!) Schwarzkehlchen (1,2) im Hemmerder Ostfeld auf. – Über den Hemmerder Wiesen unter anderem 2 Rotmilane und erneut ein sehr niedrig einfliegender Habicht.
Am frühen Abend nördlich von Frdbg.-Hohenheide auf einem Wintergetreidefeld 11 rastende Heidelerchen.
Interessant war es heute nochmal am Bachstelzenschlafplatz (siehe Meldung vom Vortag, bzw. im OAG-Archiv von 2001-2018 die Meldung vom 06.02.2018). Ich wollte wissen, wie viele Vögel sich hier wohl einfinden würden und war diesmal um 17.50 h vor Ort. Bis 18.05h hatte sich auf dem Golfrasen neben dem Schilfstreifen eine Gruppe von 36 Bachstelzen eingefunden. Während ich mehrfach diesen Trupp ausgezählt habe, fielen einzelne Bachstelzen aus großer Höhe immer wieder „vom Himmel“ und landeten direkt im Schilf. Gleichzeitig wuchs auch der Trupp wartender Vögel auf dem benachbarten Fairway auf schließlich 54 Ex. an. Nachdem ich mich dann schließlich entfernt hatte, um nicht weiter zu stören, hörte ich um 18.22 h in ca. 500 m Entfernung hoch über mir nochmals Kontaktrufe überfliegender Bachstelzen, die ebenfalls noch dem Schlafplatz zustrebten. Es wurde also einerseits deutlich, dass über einen relativ großen Zeitraum in vielen großen und kleinen Trupps die Bachstelzen aus unterschiedlichsten Richtungen einflogen und letztlich aber ihre Gesamtzahl nicht zuverlässig zu ermitteln war. Sicher waren es mehr als 100 Ex. – denkbar wäre auch eine doppelt so hohe Gesamtzahl.


Fröndenberg/Menden: Gänsesäger, Wasseramseln, Eisvögel, Gebirgsstelze und Zilpzalpe am 06.03.2019 (Gregor Zosel)
Heute am frühen Vormittag konnte ich bei meinem Besuch des Himmelmann Parks bis hin zur Hönnemündung u.a. folgendes beobachten: 6 Gänsesäger, 21 Reiherenten, 9 Blässrallen, 4 Höckerschwäne, 2 Zwergtaucher, 2 Wasseramseln, 1 Gebirgsstelze, 2 balzende Eisvögel, 3 Bachstelzen stationär (mit Gesang) sowie ca. 20 überfliegende Bachstelzen, 2 singende Zilpzalpe ( 1 Ex. im Himmelmann Park sowie 1 Ex. an der Kläranlage Bösperde) sowie 2 Schwanzmeisen.





Fröndenberg: Rotmilane, Höckergänse, Schellenten, Pfeifenten, Krickenten, Schnatterenten und Zilpzalp am 05.03.2019 (Gregor Zosel)
Heute konnte ich im Hammer Wasserwerk u.a. 2 Schellenten, 13 Pfeifenten, 3 Schnatterenten, ca. 30 Reiherenten sowie 2 Rostgänse notieren. Vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese aus konnte ich u.a.: 12 Krickenten, 14 Schnatterenten, 2 Höckergänse, 7 Rostgänse, 71 Kanadagänse, 31 Graugänse 24 Nilgänse, 5 Silberreiher sowie 2 Rotmilane beobachten. Im Warmer Löhen weitere ca. 70 Nilgänse sowie 1 Silberreiher. Zuvor schon bei Sonnenaufgang ein singender Zilpzalp im Himmelmann Park.










Fröndenberg: Waldohreulenbalz, Bachstelzenschlafplatz, Steinkäuze, 05.03.2019 (B.Glüer)
Der abendliche Rundgang mit Hund brachte noch einige interessante Nachträge zum Tage. Zunächst konnte um 18.15 h (kalendarischer Sonnenuntergang um 18.09 h) auf dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ ein traditioneller Schlafplatz von Bachstelzen als wiederbesetzt festgestellt werden. Die Zahl der Bachstelzen ließ sich nur grob schätzen, da alle Vögel bereits in einem schmalen Schilfstreifen saßen und sich nur durch unruhiges „Sortieren“ hier und da bemerkbar machten. Es dürften über 50 Vögel gewesen sein.
Im Süden von Frdbg.-Ostbüren riefen aus vier verschiedenen Steinkauzrevieren jeweils die Revierinhaber. Erfreulich war, dass ein Revier durch eine kürzlich neu angebrachte Niströhre erstmals besetzt war.
Highlight des Abends war jedoch eine balzrufende und Flügel klatschende männliche Waldohreule. Leider ließ sich ein Weibchen nicht feststellen.
Unna / Bönen: Schwarzkehlchen, Kraniche, Kiebitze, Bachstelzen, Wiesenpieper, Rotmilan u.a., 05.03.2019 (B.Glüer)
Heute konnte auch ich ein erstes Schwarzkehlchen im schon nicht mehr ganz neuen Jahr verbuchen. Ein einzelnes Männchen im Prachtkleid hielt sich zunächst auf Zaunpfosten am Dörgänger (UN-Hemmerde) auf und wechselte in kurzer Zeit über mehrere Hundert Meter ständig seinen Standort. Es zeigte keinerlei Revierverhalten und schien nur auf dem Durchzug zu sein.
In den Hemmerder Wiesen unter anderem 22 Krickenten, 6 Graureiher, 6 Kiebitze und weiterhin die drei immaturen Kraniche.
Südlich von UN-Hemmerde ein Nahrung suchender Rotmilan.
Nordöstlich von UN-Lünern auf dem vorjährigen Kiebitzbrutfeld 9 Kiebitze.
Südlich von Bönen-Lenningsen „Am Brauk“ gestern und auch heute >70 Bachstelzen auf einem Zwischenfruchtfeld. Dort auch ~30 Wiesenpieper und >4 Feldlerchen.
Eine Suche nach den Bönener Kiebitzen im Umfeld des Industriegebietes „Am Mersch“ war leider erfolglos. Immerhin gab es hier nochmal einen kleinen Trupp Kraniche (27 Ex.) – nach NO ziehend.


Bergkamen: Kiebitzvortrag von Marvin Fehn am 06.03.2019
Marvin Fehn, sowohl in Hamm als auch im Kreis Unna tätiger Ornithologe, hält am Mittwoch, 06.03.2019 um 19.30 Uhr im Rahmen des Veranstaltungsprogramms der Biologischen Station auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil einen Vortrag zum Reproduktionserfolg von Kiebitzen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Aus dem Ankündigungstext:
„Die intensive Nutzung unserer Agrarlandschaft setzt die dort lebenden Arten so stark unter Druck, dass viele Bestände rückläufig sind. Davon sind vor allem ehemals sehr häufige Arten wie beispielsweise Feldlerche, Grauammer oder Kiebitz betroffen. Der Kiebitz wird im Kreis Unna von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Kreis Unna seit 1999 regelmäßig kartiert, um gezielt Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Im Jahr 2018 sind im Nachbarkreis Soest im Rahmen einer Bachelorarbeit drei verschiedene Schutzmaßnahmen angewendet und miteinander verglichen worden. Die Ergebnisse, die auch auf die Situation im Kreis Unna übertragbar sind, werden vom Autor in diesem Vortrag vorgestellt.“
Bönen: Beobachtungen am 04.03.2019 (Clemens Rethschulte)
Im Garten heute neben den Bunt- und Mittelspechten, die mehrfach zu Besuch waren (vgl. Fotos + Frühjahrsgruß), ein Kleiber, etliche Blau- und Kohlmeisen, zwei Sumpfmeisen, fünf Schwanzmeisen, davon eine weißköpfige (c. caudatus), zwei Rotkehlchen, zwei Heckenbraunellen, mehrere Ringeltauben, eine Rabenkrähe, zwei Buchfinken (w).
Die Linde in unserem Garten ist der Anlaufpunkt für die Spechte. Wenn „die Luft rein ist“, kommen sie zur Futterstelle.



Bergkamen, Kiebitze am 04.03.2019 (Gudrun und Günter Reinartz)
Die Feldfluren im Dorf Heil sollte man im Auge behalten. Selbst bei dem schlechten Wetter konnten wir an zwei Stellen Kiebitze ausmachen, die wohl die alt bekannten Flächen wieder inspizieren.

Nicht gut zu erkennen, aber doch sind sie da, die ersten Kiebitze in den Feldfluren von Bergkamen Heil.
Fröndenberg / Unna: Kraniche, Tafelenten, Reiherenten, Waldwasserläufer, Silberreiher, Graureiher, Hohltauben, Kiebitze, Habicht u.a., 03.03.2019 (B.Glüer)
Im Wassergewinnungsgelände heute wenige Vögel. Immerhin bemerkenswert 4 Tafelenten (3,1), ~60 Reiherenten, ~45 Stockenten, 10 Kormorane, 7 Graureiher, 2 Silberreiher, 1 Waldwasserläufer.
Westlich der Hemmerder Wiesen auch heute noch die 3 Kraniche vom Vortag auf einem Zwischenfruchtfeld. Ein kleiner Trupp von 9 überhinfliegenden Kranichen wurde von den Dreien mit lautem Trompeten „vom Himmel geholt“. Sie blieben allerdings nur wenige Minuten und starteten dann wieder durch. Auf demselben Feld auch 34 Nilgänse.
Bei UN-Westhemmerde nur noch 4 Kiebitze rastend. In den Hemmerder Wiesen die mehrfach gemeldeten 5 Ex. und ein jagender Habicht nahe der Amecke.
Im Hemmerder Ostfeld auf einer der Feldvogelschutzflächen erneut eine größere Ansammlung von Hohltauben (36 Ex.).
Am Abend um 19.10 h nochmal ~70 Kraniche über dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) trotz stürmischer Böen ostwärts ziehend.


03.03.2019 Foto: Bernhard Glüer

03.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
Bönen: Jagdfasan als Gartenbesucher/Kraniche und weißköpfige Schwanzmeise, 02./03.03.2019 (Clemens Rethschulte)
Am 02.03.2019 erhielten wir in unserem Garten den wenn auch unerwarteten, dennoch erfreulichen Besuch eines Herrn Jagdfasan in unserem Garten (Fotos).
Am 03.03.2019 zwei Gruppen Kraniche (ca. 50 und ca. 100 in Minuten-Abstand) über unseren Garten nach Norden fliegend. Weiterhin waren Blau- und Kohlmeisen, Sumpfmeise, fünf Schwanzmeisen, davon eine weißköpfige (c. caudatus) und Buchfinken sowie Rotkehlchen und ein Buntspecht (m), zu sehen.



