Endlich: bei der obligatorischen „Hunde-Runde“ – leider ohne Fotoapparat – um 12.55 h über dem Haarweg (Frdbg.) erste Wespenbussarde unter tief hängenden Wolken nordwärts ziehend. Zunächst ein Männchen und wenige Hundert Meter dahinter ein Weibchen.
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Fröndenberg: NABU-Aktion „Stunde der Gartenvögel“ mit 28 Arten, 11.05.2019 (B.Glüer)
Bei der diesjährigen Aktion des NABU „Stunde der Gartenvögel“ gab es trotz des eher bescheidenen Wetters (leichter Nieselregen, 10,2 °C) im eigenen Garten mit Nachbarflächen von 9.10 h bis 10.10 h mit 28 gezählten Arten ein doch respektables Ergebnis. In der Reihenfolge des Auftauchens: Haussperling (9), Blaumeise (3), Singdrossel (4), Buchfink (8), Kohlmeise (6), Fitis (1), Grünfink (4), Mönchsgrasmücke (4), Heckenbraunelle (3), Dompfaff (2), Gartengrasmücke (2), Zilpzalp (1), Ringeltaube (6), Kleiber (2), Eichelhäher (1), Mauersegler (3), Amsel (7), Turmfalke (2), Zaunkönig (2), Rabenkrähe (2), Rotkehlchen (2), Goldammer (2), Buntspecht (2), Feldsperling (3), Klappergrasmücke (1), Grünspecht (1), Stockente (2), Rauchschwalbe (1).
Als außerdem gesichteter „Beifang“ noch ein ausgesprochener „Vogelkiller“: ein Steinmarder, der von der Kleinvogelwelt lautstark vermeldet wurde und offenbar auf der Suche nach Vogelnestern in einer alten Thuja-Reihe herumkletterte.
Fröndenberg / Unna: Fichtenkreuzschnäbel, Rohrweihe, Mauersegler, Girlitz, Kiebitze, Kuckucke, Trauerschnäpper, Waldbaumläufer, Schwarzstorch, Steinschmätzer u.a., 09./10.05.2019 (B.Glüer)
Während mancher „Spätheimkehrer“ der Langstreckenzieher noch immer vergeblich gesucht wird (Wespenbussard, Neuntöter …), sind heute endlich auch unsere „hauseigenen“ Mauersegler mit einer ersten – aber späten – Vorhut zurückgekommen: zwischen 19.54 h und 19.57 h flogen gleich 4 Segler zielstrebig und ohne zu zögern in drei Nisthöhlen einer Sechserbatterie unter der Dachtraufe ein. Interessant dabei, dass zwei nacheinander in dieselbe Höhle einflogen – es ergab anschließend keinen (erwarteten!) Konkurrenzstreit, sondern das für Paare typische Duettieren mit mehrfachen „Swi-Ri-Rufen“. Dabei ruft der eine Partner das „Swi“ und der andere ergänzt sofort das „Ri“. Immerhin wird Mauerseglern nachgesagt, dass sie eine sogenannte „Orts-Ehe“ führen – das heißt, dass sie nicht wirklich monogam sind, aber oft in der neuen Saison am selben Brutplatz den Vorjahrespartner wiedertreffen. Möglicherweise habe ich heute genau dieses Zusammentreffen mitbekommen.
Außerdem heute noch interessant: am Stromberg (Frdbg.) ein Fichtenkreuzschnabel-Paar, eine überfliegende Rohrweihe (w) und vor dem Hof „Schulze-Neuhoff“ ein weiblicher Girlitz am Boden Sämereien pickend.
In den Hemmerder Wiesen gleichzeitig zwei Kuckucke (m) rufend. Ebenda und auf angrenzenden Maisfeldern nur 4 Kiebitze und noch 2 Steinschmätzer. Weitere 5 Kiebitze hielten sich auf Maisfeldern im Bereich „Rothes Feld“ (UN-Westhemmerde) auf und 4 Steinschmätzer an der Kleinen Wand (Frdbg.Bausenhagen).
Im Hemmerder Schelk an gewohnter Stelle 2 Revierpaare Trauerschnäpper – allerdings hatte in einem Fall das Männchen gewechselt (dunkle Morphe statt zuvor helle / siehe Foto vom 07.05.) und der zunächst bezogenen Naturhöhle ist jetzt ein Schwegler-Nistkasten vorgezogen worden. Außerdem im Südteil des Waldes ein ausdauernd singender Waldbaumläufer.
Gestern (09.05.) landete ein Schwarzstorch am späten Vormittag in der „Sichlerbucht“ (Kiebitzwiese / Frdbg.).
Bönen: Girlitz und Haussperlingnachwuchs am 10.05.2019 (C. Rethschulte)
Gestern auf dem Friedhof in Altenbögge ein singender Girlitz, im eigenen Garten Spatzennachwuchs.

Girlitz (Foto C. Rethschulte)


Schwerte: Röllingwiese, 29.04. – 10.05.2019 (Hans-Joachim Göbel)
In den Röllingwiesen rufen seit ein paar Tagen mittlerweile 2 Feldschwirle. Am 29.04. war einer zu hören. Immer wieder werden sie mir von Guckern gemeldet, die sie am Stand hören können. Meine lärmgeschädigten Ohren spielen da leider nicht mehr mit.
Fröndenberg: Steinschmätzer am 09.05.2019 (Gregor Zosel)
Heute waren am Aussichtshügel der Kiebitzwiese lediglich 1 Flussuferläufer, 3 Flussregenpfeifer, 1 Kiebitz, 2 Weißstörche, 1 Silberreiher, 1 Kranich und 1 Streifengans erwähnenswert. Auf dem angrenznden Feld an der Alten Eiche neben dem Kiebitzbrutpaar und 1 weiteren Flussregenpfeifer auch 1 Steinschmätzer.
Im Warmer Löhen auf der Feldvogelschutzfläche 2 Kiebitze und 1 Steinschmätzer. Heute sowie auch schon gestern keinen Flussregenpfeifer mehr entdeckt.
Am Grünenbaum/Neuenkamp ebenfalls noch 3 Steinschmätzer.
Im Hammer Wasserwerk 5 Rostgänse.





Schwerte: Nashornkäfer, 08.05.2019 (Julian Oset)
Bei der heutigen Gartenarbeit in Schwerte-Ost wurden versehentlich 6 Nashornkäfer ausgegraben. Nach einer kurzen Fotostrecke auf meiner Hand wurden sie zurückgesetzt und das Loch in den ursprünglichen Zustand versetzt.



Fröndenberg / Unna: Grauspecht, Mittelspecht, Schwarzspecht, Braunkehlchen, Waldkäuze, Trauerschnäpper, Waldlaubsänger, Schwarzkehlchen, Baumfalken, Kiebitze u.a., 06.-08.05.2019 (B.Glüer)
Im Hemmerder Schelk entwickelt sich die Situation für die Trauerschnäpper doch noch positiv: eine intensive Nachsuche gestern und heute ergab nun 4 besetzte Reviere. In zwei Revieren waren auch Weibchen, die mit Nestbau beschäftigt waren. Interessanterweise sind in beiden Fällen die Brutplätze relativ hoch in Naturhöhlen, während in den letzten Jahren alle Bruten in Schwegler-Nistkästen waren. Reagieren die Trauerschnäpper vielleicht schon auf die Gefahr durch die anwesenden Waschbären, die vermutlich Nistkästen gezielt „kontrollieren“? Bei den Waldlaubsängern sind unverändert ebenfalls 4 Reviere besetzt.
In den Hemmerder Wiesen gestern noch 3 Braunkehlchen. Heute wie auch schon vorgestern mindestens 1 Schwarzkehlchen auf der Hochstaudenfläche (Brutverdacht). Weiterhin hält auch der Kuckuck großräumig sein Revier. Heute hatte er erkennbar einen Abstecher in das östliche Steiner Holz gemacht und flog über die Trotzburgstraße zu seinen vertrauten Sitz- und Rufbäumen – später wechselte er in einen Pappelwald nahe Steinen. Außerdem >5 Nachtigallen (Gesang) und Baumfalken rufend. Nur noch 3 Kiebitze im Gelände.
Vorgestern (06.05.) auch im Süden von Frdbg.-Ostbüren noch 2 Braunkehlchen. Am Stromberg ein zunächst ausdauernd trommelnder – dann auch rufender Grauspecht (m), ebenda auch ein quäkender Mittelspecht. Ein männlicher Schwarzspecht überflog in der Mittagszeit am selben Tag eine Feldflur zwischen Bielenbüschen und Buschholt (Frdbg.).
Bei den Waldkäuzen im Buschholt (Frdbg.) scheinen nur noch 3 der ursprünglich 4 Jungvögel zu leben – zumindest konnte ich heute und gestern jeweils nur 3 finden. Außerdem deuteten einige Daunen, die sich an einer Stelle im Bereich des Tagesverstecks der Jungvögel in den Zweigen verfangen hatten daraufhin, dass ein „findiger“ Prädator (Uhu oder Habicht?) sich hier eine Mahlzeit geholt hat. Der Umstand, dass die verbleibenden Jungvögel nach wie vor Nähe zueinander suchen, statt sich großräumig zu verteilen, macht es Beutegreifern relativ leicht, sich zu „bedienen“.


Weiblicher Trauerschnäpper mit Nistmaterial an einer anderen Naturhöhle (Hemmerder Schelk) – unscharf im Hintergrund der männliche Partner (dunkle Morphe), 08.05.2019 Foto: Bernhard Glüer

Eins von zwei rastenden Braunkehlchen in der Bio-Obstanlage südlich Frdbg.-Ostbüren, 06.05.2019 Foto: Bernhard Glüer

Mit nach wie vor nur mäßigen Flugkünsten leben die jungen Waldkäuze auch zwei Wochen nach dem Verlassen des Nistkastens gefährlich …, 08.05.2019 Foto: Bernhard Glüer

… die sehr wachsamen Altvögel (hier das gut getarnte Weibchen) haben das Umfeld ständig im Blick, 08.05.2019 Foto: Bernhard Glüer

Bei den inzwischen im Baumhorst brütenden Weißstörchen nahe den Hemmerder Wiesen ist der Weg zum perfekten „Familienglück“ noch lang, 08.05.2019 Foto: Bernhard Glüer
Bönen/Heeren-Werve: Hybrid-Nebelkrähe und Enten- Nachwuchs am 08.05.2019 (C. Rethschulte)
Heute morgen auf dem Radweg nach Kamen – kurz hinter Heeren-Werve – zeigt sich erneut die Hybrid-Nebelkrähe.
Auch an der Seseke bei Bönen gibt es Stockenten-Nachwuchs.


Fröndenberg: Grauschnäpper, Turteltaube und Steinschmätzer am 07.05.2019 (Gregor Zosel)
Heute am Vormittag konnte ich bei der Kiebitzbrutkontrolle an allen 3 Fröndenbergern Brutplätzen noch brütende Vögel entdecken. Auf der Feldvogelschutzfläche im Warmer Löhen konnte ich neben dem Kiebitzbrutpaar auch einen (höchst wahrscheinlich) brütenden Flussregenpfeifer entdecken. Auf dem Feld an der Alten Eiche an der Kiebitzwiese ebenfalls neben dem Kiebitzbrutpaar 1 Flussregenpfeifer und 1 Turteltaube. Auf dem Kartoffelacker bei Bentrop neben dem Kiebitzbrutpaar 1 Steinschmätzer.
Weiter 5 Steinschmätzer im Beeich Grünenbaum/Neuenkamp an der Kleinen Wand.
Am Aussichtshügel der Kiebitzwiese konnte ich am frühen Morgen u.a. folgendes beobachten: 2 Weißstörche, 1 Kranich, 1 Flussuferläufer, 1 Flussregenpfeifer, 2 Kiebitze, 5 Schnatterenten (3:2), 1 Streifengans, 2 Höckergänse, 26 Nilgänse, 68 (!) Graugänse + 11 Pulli, 24 Kanadagänse, 1 Silbereiher, ca. 300 Rauchschwalben sowie 6 Feldhasen.
Auf dem neuen Friedhof am Nachmittag 1 Grauschnäpper mit verhaltenem Gesang.





Lünen: Flussuferläufer, Flussregenpfeifer am 07.05.2019 (A. Pflaume)
Auf den schlammigen Ufern des Teiches am Unterlauf des Fuchsbaches hielten sich heute u.a. ein Flussuferläufer und 3 Flussregenpfeifer auf. Zwei der Regenpfeifer waren mit intensiver Balz beschäftigt wie schon mehrfach seit über einer Woche.
Fröndenberg: Kranich, Blässralle, Flussregenpfeifer und Afrikanische Höckergans, 07.05.2019 (Gudrun und Günter Reinartz)
Am 07.05.19 trafen wir auf der Kiebitzwiese neben dem bereits erwähnten Kranich auch noch ein Paar afrikanischer Höckergänse an. Das Flugbild ist leider nicht ganz scharf, aber erkennbar.
Blässrallen und Flussregenpfeifer haben ihre Familienplanung offensichtlich noch nicht ganz abgeschlossen und auf dem Storchenmast gab es einen Wachwechsel.









Fröndenberg: Erster Sumpfrohrsänger, erste Gelbspötter, Feldschwirl, Steinschmätzer, Silberreiher, Flussuferläufer und Rohrweihe am 06.05.2019 (Gregor Zosel)
Heute am frühen Vormittag konnte ich im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis hin zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten, wobei ich keine komplette Wasservogelzählung durchgeführt habe: 1 Kranich, 2 Weißstörche, 1 Kiebitz, 5 Schnatterenten (3:2), 2 Rostgänse, 1 Streifengans, 72 (!) Graugänse mit bekannten Pulli, 21 Nilgänse, 14 Kanadagänse, 2 Höckergänse, 2 Silberreiher, 4 Graureiher, 1 Haubentaucher, 3 Zwergtaucher, 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze, 1 Feldschwirl am Flößergraben singend, 1 Sumpfrohrsänger am Flößergraben singend, 1 Gelbspötter in hecke am Ostrand der Kiebitzwiese singend, 2 Klappergrasmücken singend, mind. 5 Rohrammern (M) sowie ca. 500 Rauchschwalben (teils auf Hochspannungsleitung, teils in den Bäumen in der Sperrzone (Schlafplatz?). 1 Rohrweihe (M) überfliegt die Kiebitzwiese in östliche Richtung. Auf dem angrenzenden Feld an der Alten Eiche neben dem Kiebitzbrutpaar heute 3 Flussregenpfeifer.
Im Hammer Wasserwerk nur 1 Flussuferläufer erwähnenswert.
Im NSG Obergraben westlich Wickede 1 weiterer singender Gelbspötter.
Am Grünenbaum nahe der Kleinen Wand 2 Steinschmätzer.





Fröndenberg / Unna: Braunkehlchen, Steinschmätzer, Kuckuck, Kiebitze, Weißstörche, Rebhühner u.a., 05.05.2019 (B.Glüer)
In der Strickherdicker Feldflur heute 11 (!) Steinschmätzer auf der nördlichen Feldvogelschutzfläche. Weitere 3 Steinschmätzer an der Kleinen Wand (Frdbg.-Bausenhagen) und nochmal 3 Ex im Hemmerder Ostfeld. An der Kleinen Wand außerdem noch 2 Braunkehlchen und ein weiteres im H. Ostfeld.
Auf den Bio-Gemüsefeldern südlich Frdbg.-Ostbüren konnte heute das mehrfach gemeldete Rebhuhnpaar gesund und munter bestätigt werden.
Auf dem „Kiebitzacker“ östlich der Hemmerder Wiesen wurde bis gestern noch eines der drei dort markierten Kiebitzgelege bebrütet. – Heute konnte dort (noch auf der Brutinsel) im bereits keimenden Mais mindestens 1 Küken gesehen werden. Weiterhin war der Revier haltende Kuckuck lange Zeit zunächst nahe Steinen, dann an der Trotzburgstraße und schließlich in den Hemmerder Wiesen zu hören. Die Weißstörche scheinen inzwischen auch ein Gelege zu haben – zumindest saß ein Altstorch ausdauernd flach (brütend?) im Horst. Überhinfliegend ein Trupp von ~20 Schafstelzen.


… dort auch dieser weibliche Steinschmätzer, 05.05.2019 Foto: Bernhard Glüer

Immer wieder schön anzusehen: Rebhuhnpaar bei Frdbg.-Ostbüren, 05.05.2019 Foto: Bernhard Glüer
Fröndenberg: Schwarzstorch, Turteltaube u.a. am 05.05.2019 (Harald Maas)
Nach den Meldungen eines Schwarzstorches in Menden und Bönen, konnte ich heute gegen 14 Uhr ebenfalls einen in Fröndenberg in der Nähe der Kiebitzwiese entdecken und fotografieren.
Dort war auch eine Turteltaube auf dem Feld zu sehen.
Ansonsten waren auf der Kiebitzwiese, zusätzlich zu den bereits von Gregor Zosel gemeldeten Arten: Flussuferläufer 1, Rauchschwalben >30, Mauersegler >10. Flußregenpfeifer 2, Schwarzmilan 2, Rotmilan 1, Mäusebussard 2, Dorngrasmücke 1m.




