Am Samstagabend fand ich am Waldrand des Steiner Holzes (in der Nähe von Unna-Hemmerde) etliche frische Wespenbussardfedern. Nach Rücksprache und Sichtung durch H. Knüwer stellte sich heraus, dass es Federn eines Wespenbussardweibchens waren.
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Unna: Kuckucke, Nachtigallen, Neuntöter, Sumpfrohrsänger, Kiebitze, Weißstörche, Rotmilan, Sperber u.a., 21./22.06.2019 (B.Glüer)
In den Hemmerder Wiesen heute 2 männliche Kuckucke gleichzeitig rufend. Gestern gemeinsam mit einem ebenfalls rufenden Männchen ebenda auch ein Kuckuck-Weibchen der braunen Morphe, das Hecken und Büsche nach Wirtsnestern abzusuchen schien. Außerdem heute 13 (!) Graureiher, 7 Kiebitze, 3 Neuntöter (2,1), > 6 Nachtigallen – davon mindestens 2x diesj., 2 Sumpfrohrsänger, 1 Grünspecht, 1 Rotmilan, 1 Mäusebussard, 1 Sperber im Gebiet. An der Amecke ein Teichhuhn mit 4 Jungen.
Die Störche im Baumhorst versorgen weiterhin ihre beiden Jungen.








Fröndenberg: Kiebitzwiese, 20.06.19 (Christian Taeger)
20.06.2019 15:30 Uhr Kiebitzwiese Fröndenberg: Zu unserer Erleichterung die beiden Jungvögel munter im Horst erspäht. Wir drücken alle verfügbaren Daumen, dass es dieses Jahr endlich bis zum Flügge werden klappt.


Fröndenberg: Feuersalamander am 19.06.2019 (Harald Maas)
Bei einer nächtlichen Exkursion am 19.06. zwischen 23:00-0:00 Uhr ins Voßacker Bachtal, wollte ich erneut nach Feuersalamander suchen, da es bei den letzten Terminen anscheinend zu trocken war und nur wenige Exemplare zu sehen waren. Nach dem abendlichen Gewitter war es deutlich feuchter und ich konnte insgesamt ca. 25 Feuersalamander finden.
Erfreulich war auch, das auch einige junge bzw. kleinere Exemplare dabei waren, da es bei diesen Amphibien in einigen Gebieten, durch einen, vermutlich aus Asien stammenden eingeschleppten Hautpilz, zu einem starken Bestandseinbruch gekommen ist.


Fröndenberg / Unna: Nachtexkursion (ohne Wachteln & Wachtelkönige), Sumpfrohrsänger, Waldohreulen, Schleiereulen, Steinkauz, Waldkauz, Uhu-Brut, Wiesenweihe, Nachtigallen, Kiebitze, Gelbspötter, Neuntöter, Kolkraben, Großer Schillerfalter u.a., 17-19.06.2019 (B.Glüer)
Bei der dritten und letzten systematischen Suche nach Wachteln und Wachtelkönigen an 37 Kontrollpunkten der Hellwegbörde in der vergangenen Nacht konnten Falko Prünte und ich auch dieses Mal nicht fündig werden. Von 22.30 h – 2.50 h hatten wir hervorragendes Wetter (windstill, sehr warm, trocken – teils zeigte sich der Vollmond), doch die gesuchten Arten waren nirgends zu finden. Immerhin riefen nahe UN-Kessebüren mindestens 2 junge Waldohreulen, Bei UN-Stockum war eine Schleiereule zu hören, südlich des „Babywaldes“ ein Steinkauz und südöstlich der Hemmerder Wiesen ein Waldkauz. Außerdem >6 Sumpfrohrsänger (Gesang) und mehrmals Jungfüchse.
Bei einem Besuch des Brutplatzes der Fröndenberger Uhus (17.06.) ließen sich, zwar schon weit vom Nistplatz entfernt, doch noch immer zu Fuß, 3 Junguhus finden. Etliche Rupfplätze erlaubten interessante Rückschlüsse auf eingetragenen Beutetiere: mindestens 3x Mäusebussard, >2x Rabenkrähe, >3x Ringeltaube, 2x Igel und 1x Waldkauz. Erfahrungsgemäß erbeuten Uhus natürlich auch sehr viele Wanderratten und andere Säuger, von denen man aber meist keine Überbleibsel findet – es sei denn, in Gewöllen.
In den Hemmerder Wiesen konnten im Baumhorst der Weißstörche heute sicher mindestens 2 Jungvögel ausgemacht werden. Außerdem im Gebiet mindestens 5 Kolkraben, eine überfliegende Wiesenweihe (m), 2 Rotmilane, 2 Rohrammern (Gesang), >4 Sumpfrohrsänger, 1 Gelbspötter (gestern, 18.06., 1 weiterer Gelbspötter im Hemmerder Ostfeld), ein Neuntöterpaar, 4 Kiebitze, >5 Nachtigallen (2x diesj. und 1x mit verhaltenem Gesang).
Eine erfreuliche Überraschung gab es am heutigen Abend noch bei der obligatorischen „Hunderunde“ nahe dem Buschholt (Frdbg.- Frömern): ein Großer Schillerfalter saß auf einer feuchten Wegstelle und tupfte Mineralien auf. – Die Hunderunde fand hier ein vorläufiges Ende, denn jetzt musste schnell von zu Hause der Fotoapparat her … – Der stolze Falter war auch tatsächlich noch vor Ort – inzwischen auch Hermann Knüwer, der das Prachtexemplar auch noch bestaunen konnte.










Hemer: Kolkraben, Schwarzspecht, Teichrohrsänger, viele Schwarzspanner und Orchideen am 19.06.2019 (Gregor Zosel)
Bei meinem morgentlichen Spaziergang durch das NSG Riemke konnte ich u.a. folgendes beobachten: 4 Kolkraben (Familie?), 1 rufender Schwarzspecht, 2 Grünspechte dj., mind. 1 singender Teichrohrsänger im Schilf, mind. 31 Graugänse, nur noch 1 Graureiher (Kolonie hat sich nach der Brut wie gewohnt aufgelöst), 1 Rotmilan sowie rufende junge Mäusebussarde. Bei den Orchideen am Wegesrand blühen die Knabenkräuter, während das Zweiblatt schon verblüht ist.















Bergkamen: Beversee, 18.-19.06.2019 (Horst R. Kraft)
Am 19.06.19 war ich bei diesen Temperaturen schon sehr früh am Beversee, dort ist es schattig, man wird auch nicht durch Truppen von Radfahrern gestört wie im Naturschutzgebiet Tibaum, und … wie im letzten Jahr um diese Zeit … Libellen, so auch heute wieder, als ich u.a. ein Großes Granatauge mit Beute in Serienfotos fotografieren konnte.
Tags zuvor konnte ich die Paarung von Großen Blaupfeilen fotografieren, leider „nur“ auf dem Betonsockel der einstigen Aussichtsplattform am Beversee.





Fröndenberg: Weißstörche an der Kiebitzwiese, 18.06.2019 (Klaus Matull)
Heute Morgen zeigte sich einer der beiden ansässigen Weißstörche direkt am Aussichtshügel der Kiebitzwiese. Er war vor allem damit beschäftigt Wasser für die Jungtiere zu organisieren. Ich persönlich konnte hier zum ersten Mal die komplette Familie Weißstorch zusammen sehen.
Bei der Ankunft am Horst verteilte der Altvogel zunächst eine gehörige Portion Wasser an die Jungstörche um danach unter anderem einen Fisch von beträchtlicher Größe hervorvorzuwürgen. Weil der Nachwuchs damit nichts anzufangen schien, verschluckte der Altvogel den Fisch nach einiger Zeit einfach wieder selber.




Menden / Fröndenberg / Unna: Habichtbrut mit „Happy End“, Fichtenkreuzschnabel, Kuckucke, Kolkraben, Sumpfrohrsänger, Rohrammer, Gelbspötter, Blattschneiderbienen u.a., 17.06.2019 (B.Glüer)
Für die Habichtbrut im Mendener Stadtgebiet (siehe Meldung vom Vortag) fügte sich am frühen Morgen – wie erhofft – alles zu einem „Happy End“: am sicherheitshalber nochmal aufgesuchten „Tatort“ stand der Harvester nahe dem Habichthorst still und in einem kurzen Handytelefonat mit dem zweiten Chef der für die Fällarbeiten verantwortlichen Firma bestätigte dieser, dass die geplanten Arbeiten ausgesetzt sind und der Harvester vorläufig zu einem anderen Einsatzort kommt. Auch der später hinzugezogene Förster, der das Gebiet forstlich betreut, sicherte zu, dass der Horstbaum mit einigen Nachbarbäumen auch nach Beendigung der Brut als „Totholz“ stehen bleibt.
Im Hemmerder Schelk werden derweil ganz ähnliche Forstarbeiten durchgeführt – viele abgestorbene „Käferbäume“ sind schon gefällt – teilweise zeigt sich bereits ein völlig neues und ungewohntes Bild. In einem noch relativ intakten Fichtenbestand tauchte – beinahe wie zur Mahnung – ein einsamer Fichtenkreuzschnabel (w) auf.
In den Hemmerder Wiesen heute zwei Kuckucke – einer später noch anhaltend rufend. Außerdem unter anderem vor Ort: 5 Kolkraben (2x ad. und 3x juv.), 1 Gelbspötter, noch 2 singende Sumpfrohrsänger und 1 ausdauernd singende Rohrammer an einer mit Schilf bewachsenen Blänke.
Im eigenen Garten sind in diesen Tagen – wie schon vor zwei Jahren (vgl. Meldung vom 11.06.2017) – seltene Blattschneiderbienen zu sehen (Weidenröschen-Blattschneiderbiene, Megachile lapponica). Es ist faszinierend zu sehen, in welcher Geschwindigkeit Blattstücke aus den Blättern von Waldweidenröschen herausgeschnitten und für die Brutkammern abtransportiert werden.






Fröndenberg: Mehlschwalbenbestand im Hammer Wasserwerk am 17.06.2019 (Gregor Zosel)
So wie in jeden Jahr habe ich heute den Bestand der Mehlschwalbe im Hammer Waserwerk erfasst. So zählte ich, da nun alle Nester fast fertiggebaut sind, insgesamt 40 Brutpaare im gesamten Werksgelände. Erfreulich, dass von den 12 Kunstnestern insgesamt 10 beflogen sind. Somit ist der Bestand nach 2017 mit 36 Paaren und 2018 mit 33 Paaren deutlich angestiegen. Ansonsten waren heute im Werksgelände 1 Kiebitzwiesen-Weißstorch auf Nahrungssuche, 10 rastende Kiebitze, 2 Rostgänse, 14 Graureiher sowie 2 Haubenmeisen. Nahe des Eingangtores 1 Neuntötermännchen, neben den 2 Neuntöterpaaren auf der Kiebitzwiese. Den Weißstorchjungen auf der Kiebitzwiese geht es weiterhin so gut, dass sie ab und zu kurz alleine gelassen werden können, wenn beide Elternteile auf Nahrungssuche sind.








Selm: Kolkrabe,Gelbspötter am 17.06.19 (Th.Prall)
Am Siebenpfennigsknapp kreisten heute 2 Kolkraben über dem Waldgebiet. In der Feldflur bei Schulze-Altcappenberg waren noch erfreulich viele Arten der Kulturlandschaft zu sehen: u.a. 1 Gelbspötter, 3 Feldsperlinge, 2 singende Feldlerchen, 2 Wiesenschafstelzen, 1 Bachstelze, sowie einige Stieglitze und Bluthänflinge.
SH: Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein, 17.06.2019 (Quelle: Natascha Gaedecke, NWOrni-Verteiler)
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren
nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen
hundert Hektar Wiesen. Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und
ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein
Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte,
bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen
verzweifelt und haben ihre Gelege verloren. Schafstelzen, Wiesenpieper
und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren
längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.
Alles nichts Neues. Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja
schließlich gemäß der „guten fachliche Praxisâ“, streng geschützte
Vogelarten zu töten – denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen
Grund“. Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als
noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je,
mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die
Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab. Wie zum Hohn kommt nun
noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab,
scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest
dann auch noch zu erwischen. 23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter
gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel
aus der Zeitschrift dem Falken: “ bei nächtlicher Mahd bleiben die
adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“. Wo ist
unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der
neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen,
dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert. Nicht ein
junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch
zu entkommen. Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und
junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das
Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat. Hier
ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über
das „fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst
wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die
Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten –
gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr
besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche.
Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher
Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer
verfehlten Agrarpolitik. Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese
Entwicklung überhaupt zulässt? Dass die Milch und das Fleisch immer noch
billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist
das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir
Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende
Wiesen und singende Lerchen freuen. Dieser massenhafte Vogelmord auf
unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere,
Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht
bewusst. Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B.
gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern,
Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und
Mahdgeschwindigkeit usw. Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über
vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen – denn das was hier statt
findet ist letztendlich genau so zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte
zu greifen.
Viele Grüße
Natascha Gaedecke
Fröndenberg / Unna: Waldwasserläufer, Rostgänse, Kleinspecht, Wiesenweihen, Rebhühner, (nochmal:) Storchennachwuchs, Habicht-Drama, Distefalter-Invasion u.a., 16.06.2019 (B.Glüer)
Im Wassergewinnungsgelände heute unter anderem 1 Waldwasserläufer, 21 Rostgänse – als Highlight: 1 rufender Kleinspecht in den Weichholzauen entlang der Ruhr. Hier wie auch anderswo waren heute wieder zahlreiche Distelfalter unterwegs. Auf Wirtschaftswegen nahe Frdbg.-Bausenhagen kamen schon nach wenigen Hundert Metern Fußmarsch zweistellige Summen vorbeifliegender Falter zusammen. Nach einem in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren veröffentlichten Bericht (https://blogs.helmholtz.de/falter-blog/2019/06/invasion-der-distelfalter/) hat die ungewöhnlich starke Falterinvasion bereits im März ihren Anfang in Saudi-Arabien genommen. – Nahe den Windrädern auch wieder das schon gemeldete Rebhuhnpaar.
In den Hemmerder Wiesen hat auch das dortige Storchenpaar inzwischen Nachwuchs. Auf den jetzt gemähten Wiesenflächen findet sich nicht nur für die Störche ein „reich gedeckter Tisch“. Mehrere Hundert Stare, 6 Graureiher, 2 Rotmilane, 2 Mäusebussarde, 2 Turmfalken suchten die geschorenen Flächen ab. Ebenda auch warnende Altkiebitze (mit Nachwuchs?) und 2 männliche Neuntöter. – Vorgestern (14.06.) rief auch noch ausdauernd 1 Kuckuck.
Nahe der Wilhelmshöhe (Frdbg.) eine erfolgreich jagende männliche Wiesenweihe mit weißem Farbring. Nach der Farbringablesung des Vogels ist das Männchen 7 Jahre alt. Es ist im Jahre 2012 nestjung von Hubertus Illner bei Ostönnerlinde beringt worden und ist jetzt mit einem ebenfalls farbberingten Weibchen (vorjährig) verpaart. – Auch dieser Vogel ist von Hubertus Illner als nestjunger Vogel bei Geseke (2018) beringt worden. Mit diesem Paar hat der Kr. Unna in seinem Südteil nach zwei Jahren Unterbrechung wieder eine Wiesenweihenbrut. Der Ort des Brutplatzes wird aus Schutzgründen nicht veröffentlicht.
Jenseits der Kreisgrenze konnte heute nahe der Schlammteiche „Am Wälkesberg“ ein Habichtbrutplatz mit 4 (!) fast flüggen Jungvögeln entdeckt werden. Es handelt sich um den Brutplatz, zu dem noch am vergangenen Sonntag ein hier gemeldetes Habichtmännchen Beute getragen hat (vgl. Meldung mit Foto vom 09.06.). Leider gab es bei dem Fund gleich auch einen dicken Wermutstropfen: der Horst befindet sich auf einer abgestorbenen Fichte in einem kleinen – komplett abgestorbenen Fichtenbestand. Solche infolge von Trockenheit und Borkenkäferbefall toten Fichten werden derzeit mit Hochdruck aus den Wäldern entfernt, um das geschädigte Holz noch verkaufen zu können und noch gesunde Bäume in der Nachbarschaft vor einem erneuten Befall durch Borkenkäfer zu schützen. – Tatsächlich führte eine breite und frische Fahrgasse zu einem Harvester, der bereits für die Fällung der Bäume bereitsteht. Auf dem Führerhaus des Harvesters fanden sich Name und Telefonnummer der ausführenden Firma und es kam glücklicherweise (trotz Wochenende!) zu einem Telefongespräch mit dem Firmenchef, der sich morgen früh mit dem Fahrer des Harvesters kurzschließen will, um den Horstbaum zu retten. – Auch die Untere Naturschutzbehörde des Märkischen Kreises wurde über eine Mailboxnachricht informiert.














Fröndenberg: Insekten und Co. auf der Kiebitzwiese am 14./16.06.2019 (Gregor Zosel)
Vielen ist die Vielfalt und Schönheit der Vogelwelt auf der Kiebitzwiese bekannt. Aber auch direkt am Wegesrand lassen sich diese Wunder der Natur im kleinen entdecken. So habe ich in den letzten 3 Tagen mich hauptsächlich den Insekten und Kleinlebewesen im östlichen Teil der Kiebitzwiese gewidmet. Ohne Kommentar möchte ich einfach eine Auswahl der Fotos auf den Betrachter wirken lassen.





















Fröndenberg: Weißstorch, Trauerschnäpper und Eintagsfliege am 16.06.2019 (H. Knüwer)
Am Ruhrufer der Kiebitzwiese sang heute ein Trauerschnäpper. Die beiden unterschiedlich großen Jungstörche scheinen wohlauf zu sein. Vielleicht hängt dies auch mit der Zusatznahrung zusammen. Denn unermütlich schnappte sich ein Altvogel als „Snack für zwischendurch“ fliegende Insekten, die das Nest umschwirrten. Ob es sich dabei um schwärmende Eintagsfliegen handelt, bleibt unklar. Zumindest waren Einzelindividuen von Eintagsfliegen auch im Gras auf dem Ruhrdamm zu entdecken.



