Heute in den Hemmerde Wiesen erwähnenswert: 5 Kampfläufer, 2 Waldwasserläufer, 2 Bekassinen, 2-3 Klappergrasmücken, 1 Dorngrasmücke, 2 Schwarzkehlchen (m+w), 1-2 Baumpieper, als auch 1 erster Feldschwirl. Auf einem vegetationslosem Acker noch >20 Wiesenpieper zusammen mit 8 Singdrosseln, 2 Schafstelzen und 2 Steinschmätzern.
Ein Bluthänfling sammelt Nistmaterial, 16.04.20 Foto: Marvin LebéusDie Dorngrasmücke durchstreift viele Sträucher entlang der Amecke und singt dabei auch überall, man könnte meinen es handele sich hier um mehrere Vögel, dem war aber nicht so, 16.04.20 Foto: Marvin Lebéus Ein junger Feldhase kommt mir entegegen, 16.04.20 Foto: Marvin Lebéus Und merkt erst sehr spät, 16.04.20 Foto: Marvin Lebéus Dass er nicht alleine ist, 16.04.20 Foto: Marvin Lebéus
Heute hat ich eine Tour in den Hochwald bei Deilinghofen geplant, um zu sehen, ob auch in diesem Jahr die Tannenhäher hier ein Revier bezogen haben. So war die Freude „doppelt“ groß, als ich im Traditionsrevier gleich beide Tannenhäher des hiesigen Brutpaars entdecken konnte. Schon von weitem hörte ich die Rufe des Hähers. An Spechten konnte ich neben einzelnen Buntspechten lediglich einmal 1 Schwarzspecht verhören. Entlang des Weges notierte ich 3 singende Baumpieper. Erfreulich auch die große Zahl an Dompfaffe. Hier zählte ich 8-9 besetzte Reviere, wobei neben den singenden Männchen auch einige Weibchen sich dem Partner schon angeschlossen haben. Die Zahl der singenden Fitisse war heute höher als die der Zilpzalps. Bei den Fitissen zählte ich mind. 16 singende Männchen, meist aus Schonungen oder Kahlschlägen. Außerdem standen 3 Haubenmeisen, ca. 5 Tannenmeisen, 1 Birkenzeisig singend sowie 1 Bluthänfling singend auf meiner Liste. Auffallend heute wieder die große Zahl an ziehenden Eichelhähern. Neben sicherlich einigen stationären Eichelhähern auch einige Trupps, davon mit 8 und 4 Vögeln die größten Trupps. Für mich heute die ersten 2 Waldbrettspiele.
Zu Bginn meiner Wanderung fand ich am Waldrand diesen Stein. Er hat mir wirklich Glück gebracht, denn wenig später hatte ich die Begegnung mit den Tannenhähern…..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)Tannenhäher auf seinem „Gesangsbaum“…..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)Hier wo der Nadelwald noch einigermaßen gesund scheint, haben sie ihr Revier bezogen …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Haubenmeise in einer Schonung …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Ein Fitis: er war heute der häufigste Sänger entlang meines Weges …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Fitis im frischen Grün …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Mit einem Bluthänfling habe ich im Hochwald am wenigsten gerechnet. Er sang zusammen mit einem Baumpieper in einer Tannenbaumschonung …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Auch die Rotkehlchen nutzten die Nadelbaumspitzen als Gesangsbühne …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Die Blaumeisen, die ich heute im Wald beobachten konnte, schienen alle kerngesund. Möglicherweise häuft sich der neue „Meisenvirus“ nur an den Futterstellen in den Gärten. Wie bei Corona heißt es hier sicher auch: „Abstand halten!“ …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Heute wieder deutlicher Rückzug bei den Eichelhähern in ihre Brutgebiete …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Waldbrettspiel in der wärmenden Morgensonne …..am 16.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Eine erste erkrankte Blaumeise fand sich auf meiner Terrasse. Apathisch, aufgeplustert und mit verklebtem rechtem Auge saß sie neben der Vogeltränke. Sie war aber noch fit genug, um vor einer ankommenden Amsel wegzufliegen. Hab sie unter www.NABU.de/meisensterben gemeldet . 15.04.2020: Inzwischen habe ich von etwa einem halben Dutzend weiterer erkrankter und toter Blaumeisen in Selm erfahren.
erkrankte Blaumeise am 14.04.2020, Foto: Uwe Norra erkrankte Blaumeise am 14.04.2020, Foto: Uwe Norra
Am Lippedeich in Richtung Alstedde sang heute die, für mich, erste Nachtigall des Jahres. In der Nähe von der großen Blänke sang auch eine Dorngrasmücke. An der Blänke selbst hielt sich auch eine Rostgans auf.
Am 14.04.2020 haben sich zwei neue Gäste bei uns im Garten in Werne-Horst eingefunden: Hausrotschwanz und Bachstelze. Die Blaumeisen sind in der letzten Woche bei uns „eingezogen“ – am 15.04.2020 haben wir allerdings eine tote Blaumeise unter dem Nistkasten gefunden. Die Meise zeigt keine äußeren Verletzungen.
Hausrotschwanz, Werne-Horst, 14.04.2020 Foto: Peter LöfflerBachstelze, Werne-Horst, 14.04.2020 Foto: Peter LöfflerBlaumeise, Werne-Horst, 09.04.2020 Foto: Peter LöfflerBlaumeise, Werne-Horst, 09.04.2020 Foto: Peter Löffler
Man möge mir meine Euphorie nachsehen, aber seit Jahren habe ich sehnlichst darauf gewartet: Rotkehlchengesang im heimischen Garten. Mehrere Jahre beobachten wir ein einzelnes Rotkehlchen, Sommer wie Winter. Bislang blieb uns dessen schöner Gesang verwehrt. „Es sprach nicht“. Heute Abend jedoch, ich war im Garten unterwegs, um für Regenersatz zu sorgen, da hörte und sah ich (unter Einhaltung des Coro-Abstandes) das Rotkehlchen. Nun hoffen wir, dass es nicht dem zur Zeit recht aktiven Sperberpaar in die Fänge gerät, es erfolgreich nisten, brüten und aufziehen kann, wenn sich denn ein Weibchen findet.
Am 14.04.2020 waren in den Röllingwiesen 2 Rossgänse, 2 Flussregenpfeifer, 1 Grünschenkel , 3 Bekassinen und die üblichen Enten und Gänse zu sehen.
Wieder sind Gänsegelege in Ufernähe wohl geplündert worden. Direkt vorm Stand saß ein Nutria mit 5 frischen Jungen drauf. Die Gänse guckten nur zu. Zupften nervös an den Binsen .
Die anderen drei Nester sind allerdings
auch verlassen. Hier und da liegen auch Eier rum.
Die könnten tatsächlich geplündert worden sein. Nicht nur vom Fuchs. Sondern auch vom Marder, Wildschwein oder Waschbär. Von allen drei Arten gibt es Nacht-Belegfotos von Wildkameras. Die Waschbärspuren habe ich an einem Tümpel, Nähe A45, gefunden. Das Nachtfoto von dem ca. 90-kg-Eber stammt vom Jagdpächter. Der Eber treibt sich schon drei Wochen im Ruhrtal rum. Macht kaum Spuren. Für Spaziergänger eine Gefahr.
Gerade auch für Hundebesitzer. Die durch den ausgebauten Radweg ja immer weiter in den Wald vordringen.
Von den Geocaching-Fans ganz zu schweigen. Ich kenne mehrere Verstecke. Eins im dicksten Gestrüpp, wo tagsüber die Rehe liegen. Das Teil habe ich allerdings dem Jäger übergeben. Gestern kam mir dort prompt eine Familie mit 2 kleinen Kindern entgegen, weit ab vom Weg, die diese Dose suchten.
In den Hemmerde Wiesen heute: 11 Kiebitze von denen nun 2 Ex. fest sitzen, noch 3 Krickenten, 7 Bekassinen, 5 Kampfläufer, 4 Flussregenpfeifer, 1 Grünschenkel, 1 Waldwasserläufer, 4 Nachtigallen, 2 Schwarzkehlchen (m+w), 1 Braunkehlchen, 1 Gartenrotschwanz (w), 1 Hausrotschwanz (m), 1 erste Klappergrasmücke, 1 Dorngrasmücke, 1 durchziehende Uferschwalbe, 1 Rohrweihe (m), >20 rastende Wiesenpieper und >18 Singdrosseln. Außerdem heute wieder unauffälliger Zug von Eichelhähern von 7, 3 & 2 Ex. ostwärts fliegend.
Weiblicher Gartenrotschwanz in den Hemmerde Wiesen, 15.04.2020 Foto: Marvin LebéusDieser Grünschenkel überfliegt das Gebiet lediglich, 15.04.2020 Foto: Marvin Lebéus Wie diese männliche Rohrweihe, 15.04.2020 Foto: Marvin Lebéus
Ergänzend zu der heutigen Meldung von G.Zosel „Kiebitzwiese“ konnten wir am Nachmittag einen sehr hoch überfliegenden Fischadler beobachten.
Des weiteren noch einige Eindrücke in Bildern zu den bereits gemeldeten Grünschenkeln und dem Kämpfläufer sowie ein Gartenrotschwanz von vorgestern auf der Kiebitzwiese.
Hoch überfliegender Fischadler heute über der Kiebitzwiese, 14.04.20 (Foto:Andre Matull)Kampfläufer und Grünschenkel am Aussichtshügel, 14.04.20 (Foto:Andre Matull)Nahrungssuchender Grünschenkel, Kiebitzwiese, 14.04.20 (Foto:Stefan Schöpfl)Auch der Kampfläufer sucht nach Nahrung…, Kiebitzwiese, 14.04.20 (Foto:Stefan Schöpfl)…und ruht sich später ausgiebig aus, Kiebitzwiese, 14.04.20 (Foto:Stefan Schöpfl)Nachtrag von Sonntag: Gartenrotschwanz auf der Kiebitzwiese, 12.04.20 (Foto:Andre Matull)
Heute im Rahmen der NWO-Wasservogelzählung habe ich den Ruhrabschnitt von der Hönnemündung bis zur östlichen Fröndenberger Stadtgrenze besucht. In den unterschiedlichen Teilabschnitten konnte ich u.a. folgendes beobachten:
Himmelmann Park/Hönnemündung: 2 Schnatterenten, 9 Stockenten, 6 Reiherenten, 10 Blässrallen, 2 Zwergtaucher, 2 Höckerschwäne, 2 Wasseramseln, 3 Eisvögel (2 Ex. an der Hönne + 1 Ex. im Himmelmann Park) sowie 2 Gebirgsstelzen.
Hindenburg Hain: 21 Reiherenten, 5 Stockenten sowie 6 Blässrallen.
Grünschenkel auf der Kiebitzwiese……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)Schon gestern traf ich hier die beiden Grünschenkel an ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Kampfläufer unter den Schnatterenten ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Hier gesellt er sich zu dem Flussregenpfeifer ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Überschwemmte Wiesen sind sein eigentlicher Lebensraum. Deswegen fühlt er sich hier im Überschwemmungsbereich besonders wohl ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Flussregenpfeifer bei der Kopulation ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Bekassine am Aussichtshügel ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Eine Steppenmöwe zeigte sich kurz auf der Kiebitzwiese. bevor sie in westliche Richtung weiterzog ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Der Größenvergleich mit dem Kormoran zeigt, warum die Steppenmöwe zu den sogenannten Großmöwen zählt ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Insgesamt konnte ich heute noch 5 Silberreiher zählen ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Auch die Streifengans mit der Höckergans kamen auf meine Zählliste ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Ein Weißstorch dreht eine Runde kurz über dem Aussichtshügel ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Sowohl auf der Kiebitzwiese als auch im Hammer Wasserwerk konnte ich heute rastende Schafstelzen beobachten ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Der erste Nilgansnachwuchs im Hammer Wasserwerk ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Die Wasseramsel an der Hönnemündung auf Nahrungssuche für ihre Jungen ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Mit vollem Schnabel kann es zurück zum Nest gehen, wo die hungrigen Mäuler (Schnäbel!) warten ……am 14.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Bei einem Rundgang um den Beversee am Ostermontag, auf der südlichen Seite des Sees an dem kleinen Zufluß, beobachtete ich eine weißköpfige Schwanzmeise in einem Strauch.
Gleich mehrere Begegnungen von Ringdrosseln am heutigen Ostermontag: 2 Exmpl. (1,1) nördlich Frdbg.-Bausenhagen, 1 Männchen im Hemmerder Ostfeld, abends 4 Exmpl. (1,3) auf dem Fröndenberger Golfplatz „Gut Neuenhof“.
Nördlich der Autobahnbrücke über die A 44 bei UN-Dreihausen ist offenbar an einem Feldgraben wieder (wie im Vorjahr) ein Schwarzkehlchenrevier. Auch am Dörgänger (Hemmerder Ostfeld) zeigte sich das dortige Revierpaar.
Abends bei 8,8 °C zwischen Hönnemündung und Himmelmann-Park 150 – 200 Rauchschwalben über dem Ruhrwasser nach Insekten jagend.
Kurz nach Mittag zur Radtoru Selm-Ternsche. Im Sandforter Forst singt eine Tannenmeise. Am Dortmund-Ems-Kanal ein rufender Grünspecht, eine singende Feldlerche sowie eine erste Schafstelze. Der Maisstoppelacker auf der Olfener Seite der Stever ist inzwischen gepfügt und damit ging eine Kiebitzbrut mit 4 Eiern verloren. Mind. 4 Kiebitze balzen hier weiter (bzw. wieder), teils auch auf der Selmer Seite der Stever. Östlich des Ternscher Sees eine weitere (männliche) Scafstelze, eine singende Misteldrossel sowie hier ebenfalls ein rufender Grünspecht. Abends fliegen die ersten Maikäfer.
Am Morgen konnten wir gemeinsam folgende Beobachtungen in den Hemmerde Wiesen machen: 4 Flussregenpfeifer, 4 Bekassinen, 2 Rotschenkel (fliegen erst um 10:00 ins Gebiet ein), 1 Waldwasserläufer, bereits 4 singende Nachtigallen, weiterhin 1 Paar Schwarzkehlchen und das bekannte Paar Weißstörche, noch 1 Bergfink, 1 rufende Ringdrossel, 1 Dorngrasmücke, 1 Schafstelze, >20 Wiesenpieper, 1 Baumpieper, ca. 20 Rauchschwalben in mehreren kleineren Trupps, 2 Hohltauben, 2 Rotmilane und 1 Habicht.
Am Abend bei einer Stippvisite hier noch ergänzend: 5 Waldwasserläufer, 2-3 männliche Gartenrotschwänze und 2 Steinschmätzer.
Hohltauben in den Hemmerde Wiesen, 13.04.2020 Foto: Marvin Lebéus