In den Hemmerde Wiesen war heute wohl das Tageshighlight ein männliches Blaukehlchen. Sehr ausdauernd hat es zu unserer Freude den ganzen Morgen über gesungen.
Außerdem hier noch: 1 erster Kuckuck für das Gebiet (allerdings ohne Ruf, lediglich 2x überfliegend), 1 Braunkehlchen, 1 Schwarzkehlchen (m), 11 Kiebitze, 4 Flussregenpfeifer, 3 Bekassinen, 2 Waldwasserläufer, 1 Alpenstrandläufer, >10 Wiesenpieper, >3 Schafstelzen, 2 Distelfinken, 2 Rohrammern, 2 Schwanzmeisen, 1 Sumpfmeise, mind. 2 Baumpieper, 2 Dorngrasmücken, 2-3 Klappergrasmücken, nun bereits 6-7 Nachtigallen, >10 Rauchschwalben, 3 „fremde“ Weißstörche überfliegend neben dem hier anwesenden Paar, 1 männliche Rohrweihe jagend, 1 Rotmilan, 1 Sperber, 1 Silberreiher durchfliegend, 2 Lachmöwen. Erneut in kleinen Trupps >6 Eichelhäher nach Osten überfliegend.
Am Abend tummeln sich im Regen noch >37 Wiesenschaftselzen und >8 Bachstelzen im auf den Wiesen. Das Blaukehlchen konnte nicht mehr gesehen werden.
Singendes Blaukehlchen im NSG Hemmerde Wiesen, 18.04.2020 Tonaufnahme: Stefan Helmer
Blaukehlchen als Tageshöhepunkt hier im NSG, 18.04.2020 Foto: Marvin Lebéus Beim singen öffnet es des Schnabel so weit dass man gut den gelben Rachen erkennt, 18.04.2020 Foto: Marvin LebéusHäufig wechselt es die Singwarte, 18.04.2020 Foto: Marvin Lebéus Sehr geschickt umklammert es den Halm, kann dabei problemlos sein Gleichgewicht halten und macht sogar noch eine gute Figur, 18.04.2020 Foto: Marvin Lebéus Ein sehr schöner Vogel der hier im Kreis Unna lediglich hin und wieder auf dem Durchzug beobachtet wird, 18.04.2020 Foto: Marvin Lebéus Männliche Rohrweihe jagt über dem Gebiet, 18.04.2020 Foto: Marvin Lebéus Die Nachtigallen waren heute gesanglich sehr aktiv, dieser Vogel kommt kurzzeitig aus der Deckung, offensichtlich hat er einen Frühstückshappen im Blick, 18.04.2020 Foto: Marvin Lebéus
Heute war auch mir das Glück hold. Ganz früh in den Morgenstunden traute ich zu nächst meinen Ohren nicht. Als ich auf dem Ruhrdamm im Ostteil der Kiebitzwiese unterwegs war, hörte ich bekannte Rufe aus der Baumgruppe am Heckrindstall. Trotz intensiver Suche mit dem Fernglas konnte ich den verhörten Wiedehopf nicht entdecken. Erst als er in NO-Richtung abflog, hatte ich kurz Blickkontakt. Es gelangen mir sogar noch 2 Belegfotos, obwohl die Entfernung ca. 250 Meter betrug und der Vogel im Flug war. Ansonsten konnte ich heute für den Ostteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Kampfläufer (nur kurz in den Morgenstunden), 2 Grünschenkel, 1 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 3 Bekassinen, 1 Kiebitz (Kurzbesuch), 2 Weißstörche, 1 Tafelente, 1 Spießente, 28 Schnatterenten, 35 Reiherenten, 2 Haubentaucher, 5 Zwergtaucher, 5 Blässrallen, 20 Rostgänse, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 78 Nilgänse, 29 Kanadagänse, 19 Graugänse, 47 Höckerschwäne, 4 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Gartenrotschwanz, 3 Rohrammern (M), 5 Schafstelzen, 2 Schwarzmilane sowie 2 Rotmilane.
Im Warmer Löhen nördlich der Bahnlinie 1 einsamer Kiebitz.
In einer Hecke nahe des Guts Scheda meine erste singende Klappergrasmücke.
Am Passionsweg/Grünenbaum 1 Steinschmätzer.
Man kann ihn erkennen: den Wiedehopf von der Kiebitzwiese…..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)….und noch einmal mit Flügel nach oben …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Gartenrotschwanz nahe der Rammbachmündung …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Heute konnte ich nur 5 Schafstelzen zwischen den Hufen der Heckrinder entdecken …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Grünschenkel bis zu den Knien im Wasser …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Zu zweit schmeckt es sicher besser! Grünschenkel zusammen mit einem Schnattererpel …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Schnatterentenpaar in den überschwemmten Wiesenanteil …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Tafelerpel auf der Ruhr …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Rumplantschen ist auch Gefiederpflege ! …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Wassergeflügel mit Heckrindern in der Morgensonne …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Kurz zeigte sich der Namensgeber dieses Naturschutzgebietes …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) …und wieder einmal heile über die Hochspannungsleitungen gekommen …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) …derweil hat wahrscheinlich ein Fuchs den toten Schwan entdeckt und hat 2 „Nächte“ davon gut gelebt. Die Reste werden nun von den Schwarzmilanen, Mäusebussarden und Rabenkrähen verzehrt …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Schwarzmilan bei der Pediküre nach dem üppigen Festmahl …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Weißstörche auf ihrem Horst. Zwischendurch wird immer wieder bei Schichtwechsel das Gelege gewendet. …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Steinschmätzer am Passionsweg im Nordosten Fröndenbergs …..am 18.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Neidvoll blicke ich nach Unna und Fröndenberg. Bei uns hier ist nicht so viel zu sehen. Heute Nachmittag 2 Waldwasserläufer, 5 Bekassinen, 1 Knäkente .
Eine Rohrweihe huschte vorbei. Und abends sah ich zu spät noch einen Kranich ruhraufwärts fliegen. Alles wie immer viel zu weit weg für ordentliche Bilder.
Kleine „ überflüssige Anmerkung“ zu der tollen Sichtung der Maskenschafstelze: Vielleicht haben wir sie auch gesehen ohne es zu wissen 😉 – gestern flog ein Schwarm von ca. 20 Wiesenschafstelzen über die Wiesen. Martin Schultz meinte noch: Da ist bestimmt noch was anderes dabei! Aber ist schon toll, was die Jungs so melden!
Kamen-Methler im Garten als Besonderheit 2 rastende Ringdrossel M. Der Nachbar hatte seinen Rasen direkt neben unserem Grundstück aufgearbeitet. Die Ringdrosseln hatten ihre Freude beim Würmer suchen. Ferner seit Monaten der Abwesenheit wieder mal 4 Türkentauben im Garten.
Ringdrosseln, beide M zusammen rastend in Haselbusch , Kamen, 14.04.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Ringdrossel M im Garten auf Kantenstein , Kamen, 14.04.2020 Foto: Karl-Heinz KühnapfelRingdrossel M auf Rasen, Kamen, 14.04.2020 Foto: Karl-Heinz KühnapfelRingdrossel M, Kamen, 14.04.2020 Foto: Karl-Heinz KühnapfelRingdrossel junges M, Kamen, 14.04.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Feldlerchengesang am 17.4. östlich des Hochbehälters am Südrand des Hemmerder Schelks, am Osterwochenende Feldlerchengesang im Hemmerder Westfeld nördlich des Radweges und im Hemmerder Ostfeld am Reesenufer. Dort auch zwei nervöse Kiebitze auf einem Kartoffelacker, die vermutlich nicht brüteten.
Uwe Norra hat die Tonaufnahme bestätigt und die Art. So wie es aussieht gibt es im Turm der Ev. Kirche in Horstmar Schleiereulen. Eine Bekannte, die dort wohnt, hat uns Tonaufnahmen geschickt.
In den Rieselfeldern Werne konnte ich heute eine schöne Limikolengesellschaft beobachten: 1 Grünschenkel, 6 Kampfläufer, 3 Waldwasserläufer, 3 Flussregenpfeifer und 1 Kiebitz. Dazu gesellten sich 4 Braunkehlchen, 1Kuckuck war zu hören und eine Klappergrasmücke.
Kurz nach Mitternacht war von meiner Terrasse aus eine in der Ferne singende Nachtigall zu hören. Nachmittags bei der Radtour Selm-Ternsche sang im Sandforter Forst eine weitere Nachtigall. Am Dortmund-Ems-Kanal lediglich eine singende Feldlerche. Und in den Steverauen war heute kein Kiebitz festzustellen.
Aus den Hemmerder Wiesen immer wieder gemeldet, hier fotographisch am Ostermontag festgehalten:
Baumpieper im Hemmerder Revier.Fitis und …… Zilpzalp, äußerlich nicht immer leicht zu unterscheiden.Ein Star vor blauem Firmament.Last but not least: Mittelspecht bei der Mahlzeit…… und kurz vor dem Abflug im eigenen Garten. (alle Fotos: C. Rethschulte)
Bei einem abendlichen Rundgang durch das Elsebachtal konnte ich den für mich ersten Waldlaubsänger des Jahres beobachten. Außerdem erwähnenswert: 2 Braunkehlchen und Flugrufe eines Schwarzspechts.
Auf einer der beiden Feldvogelschutzflächen in der Strickherdicker Feldflur am frühen Abend erstaunliche 13 Steinschmätzer, ein Schwarzkehlchenpaar, 2 Ringdrosseln (1 M, 1 W) und 1 singende Dorngrasmücke; nebenan 12 Hohltauben (6 Paare) in lockerem Verband auf Acker. Völlig unklar ist, warum sich auf der ca. 1,2 ha großen Schwarzbrache so viele Steinschmätzer auf engstem Raum konzentrieren, während auf der zweiten, gleich strukturierten Fläche in der Nachbarschaft oder auf den umgebenden vegetationsfreien Ackerflächen keine Steinschmätzer zu sehen waren.
Ringdrossel neben drei von 13 Steinschmätzern auf einer Schwarzbrache am 17.04.20 (Foto: H. Knüwer)Nach einem Bad im noch nicht gänzlich ausgetrockneten Graben geben sich beide Ringdrosseln einem Sonnenbad hin. (Foto: H. Knüwer) Ringdrossel am 17.04.2020 (Foto: H. Knüwer)Eine von 12 Hohltauben in der Strickherdicker Feldflur am 17.04.2020. (Foto: H. Knüwer)
Wie spannend es doch aktuell eben auch in unseren Gefilden sein kann, zeigt die heutige Beobachtung einer Maskenschafstelze im NSG Hemmerde Wiesen.
Vor fast genau vier Jahren konnte im Fröndenberger NSG Kiebitzwiese bereits eine Maskenschafstelze nachgewiesen werden (Meldung vom 12.04.2016). Übrigens war es damals, in 2016, Deutschlands einziger Nachweis (lt. Ornitho). Wie wahrscheinlich ist es wohl dass man im gleichen Kreis, mitten in Deutschland, auf noch einen Vogel trifft?
Die Unterart Motacilla flava „feldegg“ brütet von Ungarn und der Balkanregion bis nach Kasachstan. Damit liegt Deutschland weit außerhalb ihres Brutareals, nur ausgesprochen selten wird sie hier bei uns nachgewiesen. Das macht es umso wichtiger diese Unterart einwandfrei nachzuweisen, im Idealfall eben mit Ton- oder Bildaufnahmen. Nicht zuletzt weil man sie im Gelände auch gut mit der ähnlich gefärbten Unterart „thunbergi“ verwechseln kann, diese wesentlich häufigere Schafstelze kommt aus Skandinavien. „Unsere Maskenstelze“ konnten wir glücklicherweise gut beobachten und mit ausreichender Doku auch fotografisch sichern. Sie hielt sich im Gebiet sowohl alleine als auch stellenweise gemeinsam mit „normalen“ Wiesenschafstelzen auf. Recht mobil wechselte sie mehrmals ihren Standort bevor wir sie komplett aus den Augen verloren haben.
Wenn auch nur in sehr mäßiger Qualität, ist hier ein kurzes Video zum Geschehen.
Außerdem hier noch erwähnenswert: 3 Krickenten, 2 Flussregenpfeifer, 2 Waldwasserläufer, 2 Bekassinen, 1 Alpenstrandläufer, >15 Wiesenpieper, 4-5 Nachtigallen, >6 Wiesenschafstelzen, 1 Braunkehlchen, 1 Gartenrotschwanz (w), 1 Feldschwirl, 2 Klappergrasmücken, 1 Dorngrasmücke und zu unserer Freue noch 1 singender Baumpieper.
NSG Hemmerde Wiesen, nichts zu sehen…17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus…oder etwa doch?…17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus …mit dem Rücken zu uns gewandt, männliche Maskenschafstelze kurz vor dem…17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus …Abflug…17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus …Rechts und links im Bild „gewöhnliche“ Wiesenschafstelzen von denen die Maskenstelze in der Mitte kurzerhand vergrämt wird …17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus …glücklicherweise landet sie kurzzeitig direkt vor uns in einem Strauch…17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus …und schenkt uns so einige wertvolle Augenblicke…17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus …eine pechschwarze und klar abgesetzte Kappe kennzeichnet die Unterart „feldegg“…17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus …auch wenn dieser Vogel noch von der AviKom geprüft werden muss, sind wir uns alle doch sehr sicher dass es keine Zweifel mehr geben wird. 17.04.2020 Foto: Marvin Lebéus
Kamen Methler im Garten reges Vogelleben zur Kirschblüte. Meisen, Stieglitze und Buchfinken sammeln aus den Kirschblüten Insekten. Sogar Ringeltauben zupfen an den Blüten. Es wurden folgende Arten gesehen: 4 Kohlmeisen, 4 Blaumeisen, 1 Zaunkönig, 4 Heckenbraunellen, 2,2 Amseln, 1 Singdrossel, 2 Hausrotschwänze, 2 Fitisse und 1 Zilpzalp singen, 2 Rotkehlchen, 1 Mönchsgrasmücke singt, 4 Stieglitze, 2 Grünfinken, 2 Goldammern, 1 Bluthänfling, 2,2 Buchfinken, 2,2 Haussperlinge, 2 Buntspechte, 4 Ringeltauben, 2 Elstern, 2 Rabenkrähen, 4 Dohlen. Vorbeifliegend: 1 Graureiher, 1 Turmfalke. Insgesamt 24 Arten im und am Ökogarten.
Kohlmeise nach Bad im Kirschbaum, Kamen, 10.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Amsel M im Kirschbaum, Kamen, 10.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Amsel M singend, Kamen, 10.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Stieglitz zur Kirschblüte, Kamen, 10.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Goldammer im Kirschbaum, Kamen, 10.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Buchfink W im Kirschbau , Kamen, 09.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Ringeltauben-Paar in Kirschblüte, Kamen, 11.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Ringeltaube zur Kirschblüte, Kamen, 11.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel Der schwarze Punkt Rabenkrähe zur Kirschblüte, Kamen, 12.04.2020, Foto: Karl-Heinz Kühnapfel