Heute Abend im Bereich Grenzweg/Industriegebiet ca. zwanzig Mehlschwalben, wenige Mauersegler, zwei Schafstelzen, eine Heckenbraunelle, drei Rabenkrähen, ein Mäusebussard und eine Nachtigall. Dazu fünf junge Bachstelzen sowie ein Altvogel, ein Kiebitz, zwei Stieglitze und ein Hausrotschwanz.
Wiesenschafstelze im Rapsfeld…… ebenso wie diese Heckenbraunelle.Eine der jungen Bachstelzen im Industriegebiet.
Im NSG Kiebitzwiese gelang heute die Ablesung eines markierten Graureihers. Vermutlich handelt es sich um denselben Vogel, der erstmalig 2013 und dann fortlaufend in diesem Gebiet beobachtet werden konnte, wenn auch die Codierung des weißen Farbringes nicht immer vollständig abzulesen war. Hier die Ablesedaten im Einzelnen: 05.10.2013 (M.&G. Zosel), 09.08.2015 (G. Zosel); 11.10.2015 (H.K.); 17.09.2017 (G. Zosel); 12.02.2018 (B. Wübbeke ); 08.10.2018 (G. Zosel) sowie die Ablesung von heute. TAM wurde nach Information des Koordinators des Beringungsprogramms Graureiher nestjung am 12.05.2009 am Ümminger Stausee in Bochum beringt und dort noch einmal am 26.06.2009 beobachtet. Der Vogel befindet sich also bereits im 12. Kalenderjahr. Sonstige Ablesungen andernorts liegen nicht vor.
Graureiher „TAM“ wuchs 2009 am Ümminger See auf und war heute erneut in der Kiebitzwiese am 10.06.2020 zu sehen. (Foto: H. Knüwer)
Heute im NSG Lettenbruch erneut der bereits erwähnte Grauschnäpper, dieses Mal hoffentlich etwas besser zu erkennen.
Im Garten ein junger Buntspecht beim Erkunden seiner Futterquellen.
Grauschnäpper mit eingelegter Pause inmitten der täglichen Fütterungsarbeit.Junger Buntspecht – mit skeptischem Blick…… mit prüfendem Blick…….wohlwissend, dass……die „Mama“ – inzwischen deutlich ergraut – eine weitere Mahlzeit bereit hält. (Fotos: C. Rethschulte)
Heute und gestern gelangen – gemeinsam mit Clemens Rethschulte – zwei Brutnachweise von Wespenbussarden (Unnaer Osten und Bönen). In beiden Fällen konnte aus größerer Entfernung per Fernglas auf den Horsten ein fest brütender Altvogel ausgemacht werden.
In den Hemmerder Wiesen konnten gestern aus zwei verschiedenen Bruten je mindestens 1 Kiebitzküken festgestellt werden: 1 ausgewachsener, evtl. schon flugfähiger Jungvogel und ein nur wenige Tage alter zweiter Vogel, der ganz offensichtlich aus einer sehr späten Nachbrut stammt. Damit kann schon jetzt für das NSG die Saison als erfolgreich gewertet werden, wenngleich die Zahl der Jungen möglicherweise zu gering ist – aber Altvögel mit Nachwuchs kehren gewöhnlich im Folgejahr ins Gebiet zurück. Außerdem im NSG zwei (!) Neuntöter-Paare, mindestens 1 Gelbspötter, mehrere Sumpfrohrsänger (nur noch flüchtig singend), 1 Klappergrasmücke, mehrere, teils Futter tragende Nachtigallen, 1 Kuckuck.
Bemerkenswert zum Hemmerder Schelk: neben dem mehrfach hier gemeldeten Trauerschnäpper-Paar mit inzwischen erfolgreich ausgeflogenen Jungen gibt es mindestens ein weiteres Futter tragendes Paar in einem anderen Nistkasten, bei dem der Bruterfolg jedoch ungewiss ist.
Im Süden von Frdbg.-Ostbüren gestern ein Schwarzkehlchen (m).
Weniger erfreuliche Beobachtungen sind dieser Tage entlang vieler Straßen-, Feld- oder Wegränder zu machen, wo jetzt (wieder) radikal die Säume gemäht werden, obwohl zurzeit dort ein ausgesprochen reichhaltiges Insektenleben anzutreffen ist. Auf vielen Brennesselbeständen sind gerade Raupennester von Tagpfauenaugen & Co zu finden, die massenhaft im Mulchmäher landen. Ein bei UN-Siddinghausen angesprochener städtischer Mitarbeiter auf einem solchen Mulcher berichtete mir von einer merkwürdigen Begründung, die zum Abmähen der Säume selbst entlang von Wirtschaftswegen führte: viele dieser Wege werden im Zuge veränderter Verkehrsgewohnheiten zu „Radwegen“ deklariert, was andere „Verkehrswegesicherungs-Pflichten“ in der Unterhaltung nach sich ziehe. – Mit anderen Worten ein Umwelt schonender stärkerer Fahrradverkehr führt zur zunehmenden Zerstörung von eben derselben. Die Beteuerung, man habe die Mahd aus Rücksicht auf die Insekten bereist „um Wochen“ verschoben, tröstet kaum, weil völlig außer Acht bleibt, dass die Fortpflanzung der Insekten keine Frage von Tagen oder Wochen ist, sondern Monate dauert.
Absolut unauffällig im Äußeren – trotz des stimmgewaltigen und unverwechselbaren Gesangs …, 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… Nachtigall in den Hemmerder Wiesen (auf der Suche nach Insektennahrung für den Nachwuchs jetzt hin und wieder völlig frei auf Ansitzposten zu sehen), 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … ebenda – wenn auch weit weg – auch dieser fast erwachsene, sehr erfreuliche Nachwuchs: Jungkiebitz, 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… in direkter Nachbarschaft zu diesem wenige Tage alten Artgenossen, 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Fast ausgewachsene Raupen des Tagpfauenauges auf Brennessel-Saum in der Strickherdicker Feldflur …, 07.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… diese beiden Pfauenaugen-Raupen haben bei UN-Siddingahausen den Mulchmäher knapp überlebt – Hunderte weitere an selber Stelle wurden unmittelbar vor ihrer Verpuppung geschreddert, 08.06.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute am frühen Vormittag bei nebeligem Wetter konnte ich 1 Silberreiher am Aussichtshügel der Kiebitzwiese beobachten. Bei der Storchenfamilie sind beide Altvögel und die beiden Jungvögel wohlauf !
Silberreiher auf der Kiebitzwiese am 09.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)
Gestern und heute am NSG Lettenbruch jeweils ein Grauschnäpper, u.a. auch mit Insektenfutter für den Nachwuchs im Schnabel und fünf Singdrosseln. Gestern dazu ein Steinkauz in seinem Revier, ca. 30 Haussperlinge und ca. 70 Stare, ein Hausrotschwanz, ca. zehn Rauchschwalben, zwei Bachstelzen, ein Zilpzalp, eine Garten- und eine Mönchsgrasmücke, vier Rabenkrähen sowie ein Turmfalke.
An der Seseke waren gestern Nachmittag und heute Morgen zu beobachten bzw. zu hören: jeweils ein rufender Kuckuck aus dem Umkreis des Holzplatzes, ca. zehn Goldammern, mehrere Zilzalpe, fünf Fitisse, mehrere Dorn-, Mönchs- und Gartengras-mücken, eine Heckenbraunelle, eine Singdrossel, mehrere Amseln, ein Eisvogel, drei Schwanzmeisen, etliche Kohlmeisen, ein Gelbspötter, zwei Sumpfrohrsänger, zwei Stieglitze, ein Graureiher, ein Kormoran, ein Buntspecht, ein Eichelhäher, ein Rotmilan, ein Turmfalke und ca. zwanzig Mauersegler.
Im Garten neben den üblichen Gästen weiterhin die Buntspechtfamilie, ca. zwanzig Haussperlinge und heute Nachmittag ca. 60 Mauersegler und ein Mäusebussard-Paar am Himmel.
Gestern ein Grauschnäpper im Abflug.Heute kurzzeitig sitzend.Steinkauz in seinem Brutrevier.Eine der fünf Singdrosseln am NSG Lettenbruch eifrig nach Nahrung pickend.Eine Heckenbraunelle – wie der Name besagt – auf einer Hecke in der Nähe der Seseke sitzend…… ebenso wie diese männliche Goldammer.Heute an der Seseke zu sehen: ein sich kurz ausruhender Eisvogel.Ein Rotmilan – einen Maisacker inspizierend.Einer der beiden Stieglitze in einer Weide an der Bönener Seseke.Ein Jung-Buntspecht amselgleich im Gras pickend. Man erkennt, dass die roten Kopffedern den schwarzen mehr und mehr weichen müssen. (alle Fotos: C. Rethschulte)
Auf einer kleinen Wanderung durch den Sandforter Forst konnten folgende Beobachtungen gemacht werden: Mindestens 3 Baumpieperreviere in den Wiederaufforstungsflächen, je 1 Waldlaubsängerrevier nördlich und südlich des Borker Landwegs und rufende Hohltauben.
Fröndenberg-Ardey, 06.06.2020 15:10 Uhr: Erstmals in unserem Garten gesichtet ein junger Fuchs auf Nahrungssuche. Die Fotoqualität ist dem Handy und Fliegendraht geschuldet.
Fuchs im eigenen Garten, Fröndenberg-Ardey, 06.06.2020 Foto: B. u. B. KollFuchs im eigenen Garten, Fröndenberg-Ardey, 06.06.2020 Foto: B. u. B. KollFuchs im eigenen Garten, Fröndenberg-Ardey, 06.06.2020 Foto: B. u. B. Koll
Heue Vormittag konnte ich auf einer abgemähten Wiese in der Nähe der Hemmerder Wiesen 8 Weißstörche ( 1 x mit Ring) zusammen mit 5 Graureihern beobachten. Ein Neuntöter (M)präsentierte sich im Sonnenschein auf einem Zaunpfahl. Desweiteren u.a. 4 Kiebitze, 2 Nilgänse, 4 Kanadagänse und 1 Turmfalke.
Auf meiner Radtour am Vor- bzw. am Nachmittag konnte ich folgende Arten beobachten: am Zechenturm einen Hausrotschwanz (vermutlich im ersten S-Gefieder), ein Turmfalken-Paar und zwei Dorngrasmücken; an der Kleystraße eine männliche Rohrweihe und eine Lachmöwe; in der Nähe des Seseke-Rückhaltebeckens in Bramey einen Mäusebussard und zwei Kanadagänse; im Mergelwald zwei Höckerschwäne (einer noch brütend), eine Stockente mit acht Pullis und einen Graureiher; in der Nähe des HRB Seseke einen Neuntöter; in der Nähe des Industriegebietes einen Grünspecht, zwei Stieglitze, ein Paar Bluthänflinge, mehrere Bachstelzen und ein Blässhuhn mit zwei Pullis; zum guten Schluss ein Schwarzkehlchen (-revier) in der Nähe der Grünen Aue.
Hausrotschwanz am Zechenturm.Lachmöwe auf einem Maisfeld an der Kleystraße.Diesen skeptischen Blick der Kanadaganz fing ich in der Nähe des Rückhaltebecken in Bramey ein…… ebenso diesen Mäusebussard.Im Mergelwald mit Graureiher im Regen.Neuntöter in der Nähe des HRB Seseke.Grünspecht am Hagenweg.Schwarzkehlchen (m) in der Nähe der Grünen Aue.Eines der beiden Blässhuhn-Küken im Industriegebiet…… hier auch diese Bluthänfling-Paar.
In der Strickherdicker Feldflur hielten sich heute auf oder über einer gemähten Grünlandfläche 5 Weißstörche, 6 Rotmilane, 2 Schwarzmilane, mind. 10 Mäusebussarde und 1 Turmfalke auf. Über den Ackerflächen jagte eine Rohrweihe (Weibchen). Dort auch 3 singende Feldlerchen. An verschiedenen Stellen waren in diesem Gebiet mehr als 6 Feldhasen zu sehen. Überhaupt scheint es in diesem Jahr mehr Hasen zu geben als in vorausgegangenen Jahren. Etwas überraschend war die Beobachtung eines singenden Waldlaubsängers auf einem Unnaer Friedhof.
Heute bei regelrechtem Aprilwetter konnte ich im Ostteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 4 Weißstörche (2 ad. + 2 pulli), 1 Flussregenpfeifer, 1 Tafelente, mind. 12 Schnatterenten, 5 Rostgänse, 3 Neuntöter (2:1) sowie 1 Schwarzmilan. Heute keine spezielle Zählung der Wasservögel und Singvögel wie z.B.Sumpfrohrsänger und Rohrammern.
Schönste Wolkenformationen zwischen den Regenschauern machten heute die Landschaftsfotos von der Kiebitzwiese besonderes stimmungsvoll…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Blick in Richtung Sichlerbucht mit Heckrindherde…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Tafelente auf der Ruhr…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Schnatterente am Flößergraben…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Flugstudie bei einer Schnatterente…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Neuntöter im Revier am Flößergraben. Heute konnte ich auch nach langer Zeit mal wieder das Neuntötermännchen im Revier in der Sperrzone entdecken.…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Schwarzmilan kreist über den Wiesen am angrenzenden Hammer Wasserwerk…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Beide Weißstorchküken sind nach den ersehnten Regentagen wohlauf. Endlich gibt es wieder Regenwürmer als „typische“ Nahrung in den ersten Lebenswochen der Jungstörche. …..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Ein Jungvogel übt schon mal die typische „Klapperbewegung“…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Da hat einer aber Hunger!!…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Vorbeigleitender Altvogel…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Früh morgens konnte ich einen Flussregenpfeifer entdecken. Ab und zu kann man einen Regenpfeifer am Aussichtshügel bei der Nahrungssuche beobachten. Ob ein Paar wohl auf einen der angrenzenden Feldern brütet?…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Blässrallen dulden keine Nutrias in ihrer unmittelbarer Nähe. Sofort werden Eindringlinge vertrieben, obwohl die Blässhühner noch nicht einmal mit dem Nestbau begonnen haben…..am 06.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Heute konnte ich einen Wespenbussard beobachten, der über dem Holzplatz aufstieg und über das HRB in Richtung Mergelbergwald abzog.
Wespenbussard über dem HRB, leider sind alle Bilder gegen die Sonne fotografiert. 06.06.20 Foto: Hartmut PeitschWespenbussard, 06.06.20 Foto: Hartmut PeitschWespenbussard, 06.06.20 Foto: Hartmut PeitschWespenbussard, 06.06.20 Foto: Hartmut Peitsch
Heute Vormittag konnte ich in den Hemmerder Wiesen folgende Vogelarten beobachten bzw. hören: 1 Rohrweihe (M) wurde von einem Kiebitz attackiert, 1 Mäusebussard, 1 Turmfalke, 4 Kiebitze, 3 Graureiher, 3 Weißstörche (2add,1juv), Nilgänse, 2 Kuckuck, 1 Neuntöter (M), 3 Ringeltauben, ca. 20 Stare, 3 singende Nachtigallen, 1 Gelbspötter, 2 Sumpfrohrsänger, 2 Gartengrasmücken, 1 Klappergrasmücke, mindestens jeweils 6 Dorn- und Mönchsgrasmücken, 1 Fitis, etliche Zilpzalp und Stieglitze, 2 Goldammern, mindestens 8 Bluthänflinge, 1 Singdrossel, 4 Amseln, 2 Heckenbraunellen und im Bereich der Horster Mühle mindestens 20 Mehlschwalben.
Neuntöter in den Hemmerder Wiesen am 05.06.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Kuckuck über der Amecke am 05.06.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Weißstorch mit diesjährigem Jungvogel am 05.06.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Rohrweihe (M) in den Hemmerder Wiesen am 05.06.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Rohrweihe in den Hemmerder Wiesen am 05.06.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Rohrweihe in den Hemmerder Wiesen am 05.06.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Sumpfrohrsänger an der Amecke am 05.06.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Stieglitz in den Hemmerder Wiesen am 05.06.2020 (Foto:Hartmut Brecher)
In Ergänzung zur Meldung von Harmut Peitsch zu den Waldohreulen in Bönen der Todfund eines Jungtieres. Drei Küken scheinen verblieben zu sein.
Auf meiner Rundtour in der Nähe des Industriegebietes ein Turmfalke bei der Jagd, ein Mäusebussard bei der Jagd, ein Kiebitz, mehrere Teichrohrsänger, eine Teichralle am Teufelsbach (Wilhelm-Lange-Straße) und ein Nutria am Niedervöhdebach.
Im eigenen Garten eine Mönchsgrasmücke und ein Jungspecht bei der Futteraufnahme.
Todfund einer jungen Waldohreule.Die drei verbliebenen Jungtiere.Eines der Alttiere beim vermeintlich späten Mittagsschlaf.Turmfalke bei der Jagd.Kiebitz in der Nähe des Industriegebietes.Nutria bei der Speisung am Niedervöhdebach.Mönchsgrasmücke (m) bei der Gefiederpflege.Jungbuntspecht an der Futterstelle.