Gestern konnte ich im Bereich der Regenrückhalteanlage bei Bramey ein Neuntöter – Paar, eine Gebirgsstelze und einen Gelbspötter feststellen.
Am Zechenturm fällt seit mehreren Tagen der Gesang eine Gelbspötters auf, heute zeigte sich ein weiterer Vogel, vielleicht sein Weibchen?
Eine Waldohreulen – Brut ist in Bönen wieder erfolgreich verlaufen, heute konnte ich 3 Jungvögel entdecken, was bei diesen lustigen Burschen gar nicht so einfach ist 🙂
Junge Waldohreule mit starrem Blick, 03.06.20 Foto: Hartmut PeitschDiese beiden jungen Waldohreulen scheinen sich verstecken zu wollen. 03.06.20 Foto: Hartmut PeitschNeuntöter, 02.06.20 Foto: Hartmut PeitschGelbspötter, 02.06.20 Foto: Hartmut PeitschBuntspecht – Männchen am Meisenknödel 02.06.20 Foto: Hartmut Peitsch
In den ehemaligen Rieselfeldern der Stadt Werne mind. 21 Ringeltauben, mind. 20 Rabenkrähen (verhältnismäßig wenige), mind. 8 Dohlen, mind. 21 Stare, mehrere Dorngrasmücken, 1 Gelbspötter, 1 Bläshuhn mit mind. 2 Jungen (dazu am gestrigen Tage weitere 2 Blässhühner mit mind 5 Jungtieren), 1 weibl. Stockente, 2 Kuckucke von der Terrassenkante und 1 Kuckuck von der Lippe her rufend, ein überfliegender Rotmilan, ggf. ein Teichrohrsänger in den Schilfbeständen entlang der Terrassenkante; dazu zahlreiche Rohrammern und 1 Feldschwirl nördlich des Mittelweges. Im Bereich des Mittelweges 3 Kiebitze – davon ein Paar mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Pulli; dazu eine singende Feldlerche und eine Hauskatze.
Weiterhin in der südlichen Lippeaue westl. Heil mehrere Kuckucke, einzelne Nachtigallen, mind. 2 Mäuebussarde (in den vergangenen Wochen immer wieder auch Beobachtungen vom gegenüberliegenden Langerner Hufeisen), 1-2 Goldammern sowie zwei kleine, bruchwasserverdächtige Limikolen.
Im NSG Lippeaue Selm entdeckte ich auf Zaunpfählen sitzend ein Schwarzkehlchenpaar. Beide sammelten Futter und flogen schließlich zielgerichtet zu einem zugewachsenen Graben in ca. 200 Meter Entfernung. Somit dürfte hier eine Brut stattfinden. Dies ist in diesem Jahr bereits meine 4.Beobachtung von Schwarzkehlchenpaaren zur Brutzeit. Neben dem NSG Lippeaue Selm, zudem im NSG Schleuse Horst, am Siebenpfennigsknapp und in Bergkamen auf der Bergehalde Großes Holz. Das Schwarzkehlchen zeigt also definitiv eine positive Entwicklung im Kreis. Erfreulich war auch noch die Beobachtung eines Gelbspötters im NSG Lippeaue Selm.
Heute konnte ab Sonnenaufgang im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 2 Weißstörche + 2 Pulli, 1 Flussregenpfeifer, 1 Tafelente, mind. 15 Schnatterenten, 27 Reiherenten, 5 Stockentenfamilien mit Pulli, 8 Blässrallen, 3 Zwergtaucher in 2 Reviere, 4 Höckerschwäne, 7 Rostgänse, ca. 60 Nilgänse + 5 Jungvögel, ca. 10 – 20 Kanadagänse mit 3x Jungvögel, 5 Graureiher, 1 Neuntöter, 1 Gelbspötter, mind. 10 Sumpfrohrsängerreviere, 5 Rohrammern (3:2) fütternd, ca. 20 Uferschwalben (ca. 10 am Wehr + ca. 10 am Aussichtshügel), 1 Baumfalke jagt erfolglos am Wehr und fliegt dann in Richtung Obergraben, 1 Schwarzmilan fliegt zum Hammer Wasserwerk sowie 1 Mäusebussard, der sich wohl die Jagd auf Vögel „spezialisiert“ hat. Heute hat er erfolgreich einen Jungstar geschlagen. Möglicherweise der Mäusebussard, der im Herbst auch schon erfolgreich Bekassinen geschlagen hat.
Im angrenzenden Hammer Wasserk u.a.: 1 Kiebitz, 1 Haubentaucher, 21 Reiherenten, 1 Stockentenfamilie, 16 Nilgänse mit 3x Jungvögel, 1 Graugans, 10 Graureiher, 1 Neuntöter, 2 Bluthänflinge, 1 Gebirgsstelze, ca. 30 Dohlen, ca. 200 Stare. Auf den abgemähten Wiesen 2 Schwarzmilane, 2 Rotmilane, 12 Mäusebussarde sowie 2 Turmfalken.
Bei fast 30°C musste sogar der zweite Altvogel ab und zu den Horst verlassen und die Nestwache unterbrechen, um kühlendes Wasser für die Jungvögel zu holen……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Behutsam wird jeder Tropfen den Jungvögeln „eingeflößt“……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Tafelerpel bei Sonnenaufgang auf der Ruhr……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Rostgänse am Flößergraben……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Die Kanadagänse haben sich zu einem großen Familienverbad zusammmengeschlossen……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Durch das unterschiedliche Alter der Jungvögel und die Prägung zu den Eltern lassen sich dann doch die einzelnen Familien abgrenzen……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Der Neuntöter wacht über sein Revier……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Futtertragende Rohrammer am Flößergraben……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Kiebitz an einem Filterbecken……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Was diese Dohle wohl in den abgemähten Wiesen im Wasserwerk gefunden hat?……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Noch ist der Großteil der Bachstelzenjungen nicht flügge. Meist sieht man nur Altvögel im Wasserwerk……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Das Grüne Perlauge, eine Florfliegenart, auf der Kiebitzwiese……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Eine Große Pechlibelle im schönsten Licht……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Auch die ersten Gebänderten Prachtlibellen sind nun Anfang Juni unterwegs……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Ein Scheckhorn-Distelbock am Ruhrufer……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Mehrere Rostfarbige Dickkopffalter konnte ich heute auf der Kiebitzwiese beobachten……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)Rotschwarzer Weichkäfer am „Nektarnaschen“……am 02.06.2020 (Foto:Gregor Zosel)
Auf den Flächen südlich des Gersteinkraftwerkes 1 Teichrohrsänger und wenige Rohrammern sowie 1 Singdrossel und Dorngrasmücke und Kuckuck singend/rufend. Auf dem sich südlich anschließendem Altarm und am angrenzenden Gewässer ca. 20 Stockenten, 1 Reiherente, mind. 4 Schnatterenten, 2 Höckerschwäne, 3 Nilgänse, 3 Graugänse, 1 Kanadagans, 2 Blässhühner. In diesem Bereich an der Lippe 1 Graureiher, 2 Kormorane, 1 Schnatterente. Dazu lediglich 2 Nutria.
Am Langerner Hufeisen mind. 1 Nachtigall, 1 Goldammer, 1 Kuckuck, 1 Teichrohrsänger sowie auf den Altwassern ca. 12 Stockenten, 1 Paar Reiherenten und 2 Blässhühner mit mind. 4 Jungtieren. Auf Höhe des Langerner Hufeisens über der B54 ein Rotmilan .
Dazu im NSG Lippeaue von Werne bis Heil auf bekanntem Horst 4 Jungstörche mit offenem Schnabel in der Sonne stehend.
Heute schauten wir am Weißstorch-Horstmast am Ternscher See vorbei. Nachdem sich dort ein Paar Ende April bis Anfang Mai so verhielt, als würde es brüten, waren die Störche dann ab Mitte Mai überwiegend abwesend. Heute stand dann wieder ein Storch auf dem Nest. Meiner Meinung nach könnte es sich um ein junges Pärchen handeln, das erst im nächsten Jahr brutreif wird und aber schon dieses Jahr nach einem geeigneten Nistplatz gesucht hat. Abgeleitet habe ich das von Beobachtungen an jungen Wanderfalken, bei denen solch eine Feststellung durch individuelle Beringung möglich war.
Weißstorch auf dem Nest am Ternscher See am 01.06.2020 Foto_ Uwe Norra
Seit 22.05.2020 erfreuen mich täglich bis zu drei der recht seltenen Gebänderten Pinselkäfer (Trichius fasciatus) an den Margeriten an meiner Terrasse. Zweimal ist es dabei schon zu einer Übernachtung eines Exemplars auf einer Margerite gekommen. Erstaunlicherweise suchen sie schon früh am Nachmittag vor 17 Uhr ihren Schlafplatz auf und ich habe sie dann jedesmal bis nach Mitternacht beobachtet. Heute am 01.06.2020 waren es mal wieder zwei Exemplare gleichzeitig. Mein Einsatz mit einem Tütchen Blumensamen war dabei minimal. Und dann damit gleich so attraktivem Besuch zu dienen. Es wirkt stimmungsaufhellend auf mich, dass sie sich bei mir wohlfühlen.
Gebänderter Pinselkäfer auf Margerite am 22.05.2020 Foto: UweNorra
Zum frühen Abend waren an der Stever in Selm Ternsche Rufe eines Rebhuhns zu hören. Außerdem sangen zwei Feldlerchen an der Böschung des Dortmund-Ems-Kanals sowie eine Nachtigall an der Bahnlinie Selm-Lüdinghausen.
Eine dritte Nachtexkursion im Kreis Unna verlief leider negativ. Weder an den bereits bekannten noch an anderen Stellen konnten wir Wachteln oder Wachtelkönige feststellen. Die Bedingungen waren gut (22:15-6:45; 6-17 Grad, nahezu klar und windstill). Die abgefahrene Strecke blieb bis auf wenige Ausnahmen unverändert. So kontrollierten wir an insgesamt 35 Stellen, ähnlich wie bereits an den ersten beiden Exkursions-Nächten: Auf dem Haarstrang und im Ruhrtal (1. Exkursion; 2. Exkursion).
Dennoch waren beiläufig einige nette Beobachtungen möglich. Zu Beginn unserer Kartierung hören wir um 22:50 ein singendes Rebhuhn nördlich Schlückingen. Die Nachtigall war erwartungsgemäß kaum noch aktiv, lediglich 3 Sänger im gesamten Untersuchungsraum. Hingegen war der Sumpfrohrsänger mit insgesamt 23 Ex. deutlich aktiver. An drei Stellen waren >2 Schleiereulen (Fr. Bausenhagen, Westhemmerde) und an weiteren drei Stellen (Bönen-Flierich, Westhemmerde) noch 3 Steinkäuze. Ebenfalls erfreulich im Bereich Hemmerder Wiesen/Horster Mühle 4 Laubfrösche, 3 Feldschwirle und 1 Kuckuck der bereits um 2:54 einmal kurz anstimmt. Nebenher noch 1 Fuchs, 3 junge Dachse an zwei Orten und hörbare Wildschweine an einer Stelle. In den Altendorfer Ruhrwiesen weiterhin 4 Gelbspötter, >4 Neuntöter (3x Männchen, 1x rufend), 2 Sumpfrohrsänger und erneut 1 Kuckuck.
Teilen sich die Bühne: Laubfrosch und Sumpfrohrsänger in den Hemmerder Wiesen, 01.06.2020 um 3:15 Tonaufnahme: Stefan HelmerSolch einen Glücksmoment erlebt man wohl selten, junge Dachse tauchen ganz unerwartet direkt vor unser Nase auf…01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus…ganz ungeniert verlassen die beiden ihre Deckung aus dem hohen Gras…01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus…spätestens jetzt haben uns beide entdeckt…01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus…dennoch lassen sie sich von unseren neugierigen Blicken nicht beirren…01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus…das Fell ist noch ganz nass…01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus…die wärmenden Sonnenstrahlen könnten Abhilfe verschaffen (der rechts im Foto entstandene Lens Flare unterstreicht das sehr stimmungsvoll)…01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus…ja, das scheint zu gefallen…01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus…sichtlich zufrieden…01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus…gehts wohl wieder zurück zum Bau, 01.06.2020 Foto: Marvin Lebéus
Ein Flußregenpfeifer im neu errichteten naturnahen Auenpark am Selmer Bach war mein Highlight beim birdrace 2020. Wegen der Corona-Pandemie galten diesmal Sonderregeln. Es konnten nur Einzelpersonen unterwegs sein, die sich jedoch zu virtuellen Teams zusammenschließen durften. So kamen Thorsten Prall und ich als Team „Lippegeier“ trotz Starkwind und heftigen Hagelschauern auf 77 beobachtete Vogelarten, was dem langjährigen Mittel entspricht.
Zum Sonnenuntergang saß ein Steinkauz an einem Bauernhof nahe der Funne am Ortsrand von Selm. Die Rostgänse undNilgänse waren wie am Vortrag im Auenpark am Selmer Bach.
Zum Spätnachmittag waren im neu errichteten naturnahen Auenpark des Selmer Bachs je ein Pärchen Rostgänse und Nilgänse zu beobachten. Interessanterweise zeigte die männliche Rostgans aggressives Revierverhalten und vertrieb die Nilgänse an den Rand der Feuchtfläche.
Rostganspärchen kurz vor Sonnenuntergang am 20.05.2020 Foto: Uwe Norra
Auch heute galt meine Wanderung der Suche nach weiteren Fröndenberger Neuntötern. Mein etwa 10 km langer Rundweg (ab. 5:30 Uhr) führte zunächst durch die Westicker Heide nördlich der Wilkenhige hoch zum Henrichsknübel auf der Hohenheide. Hier ging mein Weg weiter entlang einiger Heckenabschnitte nördlich der Windräder. Von dort dann über Stentrop in Richtung Neimener Reitanlagen und zurück durch die Westicker Heide. In der Westicker Heide wurde ich im Traditionsrevier der Neuntöter fündig. Ein Paar hatte wieder seinen angestammten Busch „in Beschlag“ genommen. Insgesamt konnte ich entlang des Weges u.a. >10 Dorngrasmücken, > 10 Goldammern, 2 Bluthänflingpaare, 3 singende Hausrotschwänze, 3 singende Sumpfrohrsänger sowie einzelne Distelfinken und Grünfinken beobachten. Kein Gelbspötter und keine Klappergrasmücke verhört an diesem Morgen.
Neuntötermännchen in der aufgehenden Sonne….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Im Hintergrund das Weibchen….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Blick über das Neuntöterrevier auf der Westicker Heide….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Flügge Kohlmeise in einem Waldstück auf der Hohenheide….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)An den Reitställen ist reges Treiben bei den Rauchschwalben. Hier finden sie noch optimale Bedingungen….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Von der Hohenheide zurück in Richtung Neimen mit wunderschönem Blick über das Ruhrtal ins Sauerland….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)An diesem Wegabschnitt mit blühenden Wegrändern musste ich dann doch mein Makroobjektiv auspacken. Margeriten, Ackerwitwenblumen, Flockenblumen , Wiesenbockbart, Schafgarbe undere Blühpflanzen lockten allerhand Insekten an. Zwei singende Dorngrasmücken direkt an diesem kleinem Paradies untermalten das Erlebnis mit passender Musik….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Leider waren an diesem Vormittag noch nicht viele Schmetterlinge unterwegs. Lediglich diese Braune Tageule (Euclidia glyphica) konnte ich entdecken….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Braunrötlicher Spitzdeckenbock (Stenopterus rufus) auf einer Margerite….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Mal ein Käfer in grün: der Grüne Scheinbockkäfer (Oedemera nobilis)….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Auch einige Schwebfliegenarten wurden durch das Blütenmeer angelockt. Hier eine Gestreifte Waldschwebfliege ( Dasysyrphus albostriatus)….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Diese Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege (Eristalis tenax) ist auch als Mistbiene bekannt….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Sie ist die schlankeste unter den Schwebfliegen: Gewöhnliche Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta), auch oft als Gemeine Langbauchschwebfliege oder Gemeine Stiftschwebfliege bezeichnet….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Igelfliege ebenfalls auf einer Margerite. ….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Die Ackerwitwenblumen lockten dagegen hauptsächlich Bienen und Hummeln (hier eine Erdhummel) an……am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Gleich nebenan eine Steinhummel….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Diese Weichwanze führt leider keinen deutschen Namen. Es ist die Orthotylus flavinervis….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)Sie war heute die häufigste Wanzenart. Die Streifenwanze (Graphosoma italicum) gehört zu den Baumwanzen, hier bei der Paarung….am 01.06.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Am Pfingstwochenende fiel neben den am Himmel schwirrenden Mauerseglern, den ca. zwanzig Haussperlingen, der lautstark rufenden Mönchsgrasmücke, dem Zilpzalp, der Singdrossel und einem tief kreisenden Mäusebussardpaar insb. die Rufe der Jungbuntspechte im Garten auf, die von morgens bis abends bei ihren Eltern nach Futter betteln. Neben dieser Familie besucht uns noch ein weiteres Buntspechtpaar und fliegt mit gefülltem Schnabel zum Nachwuchs in das NSG Lettenbruch.
Die Futterstellen werden jeden Abend entfernt. Nur so können wir den Waschbär auf Distanz halten.
Buntspecht (w) füllt sich den Schnabel für die Fütterung des Nachwuchses. Der Haussperling (w) muss weichen.Auch „Herr“ Buntspecht engagiert sich.Der Nachwuchs wartet gespannt….Noch betrachten sie die Futterstellen……. etwas skeptisch und lassen lieber die Alttiere machen.Auch der Mittelspecht erscheint regelmäßig an der Futterstelle. (Alle Fotos C. Rethschulte)
In der Nähe des Zechenturmes hat sich ein Neuntöter- Paar niedergelassen.
Vom Holzplatz ertönt ständig der Gesang einer Nachtigall und heute zeigten sich 2 Kernbeißer.
Neuntöter – Männchen, 31.05.20 Foto: Hartmut PeitschNeuntöter – Weibchen, 31.05.20 Foto: Hartmut PeitschKernbeißer auf dem Holzplatz. 31.05.20 Foto: Hartmut PeitschMäusebussard auf der Lampe, 31.05.20 Foto: Hartmut PeitschEiner von mehreren rufenden Fröschen in der Seseke – Stauanlage. 31.05.20 Foto: Hartmut PeitschDie Blaumeisen- Eltern haben viel zu tun um die hungrigen Jungen satt zu bekommen. In unserem Garten wird direkt vom Meisenknödel gefüttert. 31.05.20 Foto: Hartmut Peitsch