Auf einem Friedhof in Kamen entdeckten wir Rotdrosseln beim Beeren pflücken…


Im Hemmerder Ostfeld heute auf einer großen Zwischenfruchtfläche mindestens 4 Schwarzkehlchen.
Am Abend auf dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) ein ausdauernd rufendes Uhu-Männchen. Etwa 700 m südlich antwortete beharrlich ein zweites Männchen – etwa im Bereich der Straße „Hohenheide“ am Rande des Gehölzes „Löhnbachtal“.
Gestern im Wassergewinnungsgelände Halingen / Langschede unter anderem noch ein Hausrotschwanz, >7 Bergpieper, ~20 Wiesenpieper, 2 Gebirgsstelzen, 1 Bachstelze, 1 Singdrossel, 3 Grünspechte, ~120 Stockenten, 3 Waldwasserläufer, 1 Eisvogel, 1 Kornweihe (vermutl. diesj.).







Heute habe ich im Rahmen der NWO-Wasservogelzählung das Fröndenberger östliche Ruhrtal von der Hönnemündung bis zur östlichen Stadtgrenze aufgesucht. Bei ca. 10°C war das Wetter recht wechselhaft; von Sonnenschein mit blauem Himmel, starker Bewölkung mit leichten Regenschauern und starkem Wind alles dabei. Dabei konnte ich in den einzelnen Teilgebieten diesmal folgendes notieren:
Hönnemündung/Himmelmann Park: 38 Stockenten, 5 Reiherenten, 1 Teichralle, 8 Blässrallen, 2 Zwergtaucher, 1 Silberreiher, 1 Graureiher, 13 Lachmöwen, 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze, 2 Wasseramseln, ca. 30 Rotdrosseln, ca. 40 Wacholderdrosseln, 1 Grünspecht sowie 1 Sperber.
Hindenburg Hain: 83 Stockenten, 22 Reiherenten, 24 Blässrallen, 1 Zwergtaucher, 1 Kormoran, 2 Grünspechte (1:1) sowie 1 Mittelspecht (M).
NSG Kiebitzwiese: 2 Bekassinen, 1 Wasserralle, 2 Krickenten, 3 Schnatterenten, ca. 300 Stockenten, 33 Reiherenten, 13 Blässrallen, 7 Zwergtaucher, 4 Höckerschwäne, 2 Rostgänse, 228 (!) Nilgänse, 103 Kanadagänse, ca. 150 Graugänse (zogen meist in die Umgebung ab), 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 3 Kormorane, 1 Steppenmöwe, 3 Eisvögel, 1 Gebirgsstelze, 3 Bergpieper, 7 Rotdrosseln, ca. 20 Wacholderdrosseln sowie 1 Grünspecht.
Hammer Wasserwerk: 87 Stockenten, 1 Zwergtaucher, 64 (!) Rostgänse, 26 Nilgänse, 99 Kanadagänse, 47 Lachmöwen, 3 Silberreiher, 11 Graureiher, 1 Eisvogel, 2 Bergpieper sowie ca. 50 Distelfinken.
NSG Obergraben westlich Wickede: 17 Stockenten, 18 Reiherenten, 2 Zwergtaucher, 2 Höckerschwäne, 1 Silberreiher, 1 Graureiher, 1 Kormoran, 1 Eisvogel, ca. 20 Erlenzeisige, ca. 150 (!) Wacholderdrosseln, ca. 30 Bachstelzen zusammen mit ca. 200 Stare in einer Schafherde.
Der Rekord der Nilgänse hat sich somit für das Gebiet Kiebitzwiese/Hammer Wasserwerk auf 254 Ex. erhöht. Auch die Zahl der Rostgänse liegt nun mit 66 Ex. nur noch 3 Vögel unter dem alten Rekord!











Janine Teuppenhayn
Gestern am 14.11. haben wir in unserem Garten folgende Vögel beobachtet:
2 Grünfinken, 1 Distelfink, 1 Amsel (m), 1 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig, 2 Kleiber,
1 Gartenbaumläufer, 1 Buntspecht (m), 1 Sumpfmeise und zahlreiche Kohl- und Blaumeisen. Das Rotkehlchen singt morgens und abends auffallend laut und auch der Zaunkönig ist häufig zu hören in der momentan eher ruhigen Zeit.
Zu den Blaumeisen möchte ich noch Folgendes mitteilen: Im Frühjahr hatten wir deutlich erkrankte und auch tote Blaumeisen in unserem Garten beobachtet (siehe Meldung vom 10.4.20). Meiner Einschätzung nach handelte es sich dabei insbesondere um die im Vorjahr geborenen Blaumeisen (5 Stück). Gleichzeitig richtete ein älteres Pärchen – wie gewohnt – in unserem Nistkasten ihr Nest ein. Einer der beiden Partner, der stetig Nistmaterial eintrug und Moos sammelte, fiel uns jedoch durch seine fehlende Kopfbefiederung auf (Fotos in selbiger Meldung).
Kurze Zeit später beobachtete ich, dass auf einmal beide Partner völlig normal aussahen. Dass dem einen plötzlich ein neuer „Haarschopf“ gewachsen war, konnte ich nicht glauben und so vermutete ich, dass es sich um einen neuen Partner, einen „Austauschpartner“ handeln musste. Das Brutgeschäft ging munter weiter und war auch erfolgreich. Es tummeln sich erfreulicherweise wieder sehr viele gesunde Blaumeisen in unserem Garten. Vor 10 Tagen haben wir eine Säuberung all unserer Nistkästen vorgenommen, da sowohl in einem Starenkasten als auch in einer Halbhöhle sich im Sommer jeweils ein Wespenvolk eingenistet hatte. Interessanterweise waren die vorher bis an die Öffnung reichenden Nester nach dem Absterben der Wespen inzwischen stark zerstört und nur noch rudimentär vorhanden. Wer daran gefressen hat, haben wir leider nicht mitbekommen. Als wir dann auch den Nistkasten der Blaumeisen öffneten, entnahm ich ein wunderschönes, sehr hoch gebautes Nest aus Moos mit vielen Daunenfedern. Erst bei genauerer Betrachtung von der Seite fiel mir ganz am Rand auf halber Höhe eine „eingebaute“, tote Blaumeise auf – offensichtlich der verstorbene Partner.




Im Süden von Frdbg.-Ostbüren heute ein Schwarm von ca. 15 Birkenzeisigen, ~10 Stieglitzen und ~5 Bluthänflingen bei der Ernte von Birkensamen.
Im Hemmerder Ostfeld erneut ein einzelnes Schwarzkehlchen (w).
Nach Informationen von Hermann Knüwer auch in der Strickherdicker Feldflur ein Schwarzkehlchen (m) und 2 rastende Kiebitze.
Um 17.25 Uhr bei schon fortgeschrittener Dämmerung auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) in gaukelndem – fast weihenähnlichen Flug ein jagende Waldohreule.






Bei meinem heutigen Besuch an der Kiebitzwiese kurz nach Sonnenaufgang konnte ich folgendes beobachten: Zunächst ungezählte Nilgänse, die, so wusste Gregor Zosel zu berichten, zum Frühstück nach Wiehagen auf ein längst abgeerntetes Maisfeld flogen. Gegen 9:30 Uhr kamen diese rund 100 Nilgänse mit ordentlicher Lautstärke sich ankündigend zurück und nahmen die Kiebitzwiese in Beschlag! Zwischen Abflug und Rückkehr der Nilgänse sah ich 2 Silberreiher, 3 Graureiher, 1 Schnattererpel unter mindestens 80 Stockenten, bei denen das Verhältnis m:w inzwischen nahezu ausgeglichen ist. Zudem 7 Krickenten (4m, 3w), 3 Höckerschwäne, 1 Bekassine unterhalb des Aussichtshügels, die nach einigen Minuten in Richtung Westen abstrich, 4 überfliegende Lachmöwen, mindestens 2 Buntspechte, 1 Elster, rund 50 stationäre Ringeltauben, einen Trupp von etwa 10 Schwanzmeisen, nur 4 Kanadagänse, einen Mäusebussard auf Regenwurmsuche, 2 Rotkehlchen, 2 Zaunkönige, etliche Kohlmeisen und Blaumeisen. Im Gelände auch mindestens noch ein Bergpieper, 2 überfliegende Stieglitze und natürlich ein Eisvogel.
Auf dem Heimweg bei einem kurzen Stopp an der Ruhrpromenade in Wickede berichtenswerte 11 Zwergtaucher (mindestens), 7 Höckerschwäne, etwa 40 Reiherenten, 6 Teichhühner und immerhin 21 Kanadagänse.















Wie bereits gestern von B. Glüer gemeldet, konnte ich auch heute eine enorme Anzahl an Rot- und Wacholderdrosseln beobachten. Der Beerenschmaus wurde durch einen beutejagenden Sperber (W) ziemlich beeinträchtigt, so dass heftige Flugbewegungen die Folge waren. Erfreulich, dass wieder mal ein Eisvogel an der Amecke auf Beutetour zu sehen war. Den östlichen Teil der Hemmerder Wiesen haben 3 Grünspechte seit einiger Zeit als begehrtes Revier auserkoren. Zudem waren auch heute noch die bereits gemeldeten Rohrammern, einige Goldammern, Grünfinken, 2 Turmfalken, 2 Mäusebussarde, 2 Graureiher, Amseln, Rotkehlchen und etliche Nilgänse anwesend. Zudem noch ein rufender Kolkrabe. In unserem Garten heute ebenfalls ein jagender Sperber, der bei den wohlgenährten Sperlingen für einen heftigen Adrenalinschub sorgte.





Heute am Vormttag bei traumhaften Wetter nach leichtem Bodenfrost habe ich die renaturierte Ruhr in Wickede zwischen den zwei Wehranlagen aufgesucht. So konnte ich in dem einsehbaren Teil der Ruhr, vom Fahrradweg aus, u.a.folgendes beobachten: 4 Wasseramseln (2 balzende Paare mit Vollgesang an je der beiden Wehranlagen), 3 Eisvögel, 1 Gebirgsstelze, ca. 20 Distelfinken, ca. 10 Erlenzeisige, 4 Dompfaffe (3:1), 4 Grünfinken, 2 Goldammern, ca. 5-10 Schwanzmeisen, 2 Silberreiher, 3 Graureiher, 118 Kanadagänse (haben hier die Nacht verbracht), 3 Nilgänse, 16 Reiherenten, 5 Zwergtaucher sowie 2 Kormorane.
Heute im eigenen Garten (grenzt am Fröndeberger Hindenburg Hain) mal wieder 1 Mittelspecht an meiner Futterstelle.









Nachdem das Zuggeschehen vieler Vögel seinen Höhepunkt überschritten hat, wird es draußen ruhiger und nur wenige Arten zeigen sich noch in größerer Zahl: so heute östlich von Frdbg.-Bausenhagen auf einem längst abgeerntetem Maisfeld 182 (!) Nilgänse – unter ihnen 4 Rostgänse.
Im Hemmerder Ostfeld ein weibliches Schwarzkehlchen auf einer Zwischenfruchtfläche.
In den Hemmerder Wiesen gestern 100 – 150 Rotdrosseln und mindestens genauso viele Wacholderdrosseln – darunter auch mindestens noch 1 Singdrossel. Ebenfalls bemerkenswert 10 – 15 Rohrammern, einzelne Stieglitze, Grünfinken, 2 Sumpfmeisen, einzelne überfliegende Feldlerchen.
Nördlich von UN-Westhemmerde heute 10 Kiebitze, ~50 Stare und weiterhin der markierte Mäusebussard 4 S.
Sehr erfreulich: nach nunmehr über einer Woche konnte heute im NSG „Mühlhauser Mark“ ein weiteres Mal ein Revier haltender Kleinspecht (m) bestätigt werden (rufend).










Auf meiner Radtour vorbei am Bönener Industriegebiet in Richtung Grenzweg heute Nachmittag waren folgende Vögel zu sehen bzw. zu hören:
Nordöstlich von Nordbögge (Grenzweg) zwei Jagdfasane, zwei Mäusebussarde, ein Grünspecht, zwei Eichelhäher, drei Rabenkrähen, etliche Blau- und Kohlmeisen, 12 Amseln, fünf Wacholderdrosseln, sechs Rotdrosseln, vier Rotkehlchen, ca. 25 Stieglitze und eine ähnliche Anzahl von Goldammern; am Hagenweg ebenfalls ca. 25 Goldammern. Dazu kommt eine traurige Beobachtung: Im Bereich Grüne Aue/Brüggweg wird ein weiteres Windrad genau in dem Bereich gebaut, in dem in diesem Jahr (vermutlich) erstmals die erfolgreiche Brut eines Schwarzkehlchen-Paares nachgewiesen werden konnte.
Gestern im Garten u.a. ein Buntspecht, ein Kleiber, ein Sumpfmeise, etliche Blau- und Kohlmeisen, zwei Rotkehlchen und ca. 15 Haussperlinge.
Gestern außerdem am Abbaweg bzw. Obere Heidestraße (Menden) u.a. ein Dompfaff und ein Turmfalke.









Heute konnte ich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 7 Krickenten, 8 Pfeifenten (einfliegend; landen auf der Ruhr in der Sperrzone), 2 Schnatterenten, 162 (!) Nilgänse, 2 Kanadagänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 2 Silberreiher, 3 Graureiher, 2 Bergpieper sowie 2 Eisvögel.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 2 weitere Pfeifenten, 65 (!) Rostgänse, 59 (!) weitere Nilgänse, 14 Kanadagänse, 1 Höckerschwan, 4 Zwergtaucher (auf der Ruhr), 3 Silberreiher, 5 Graureiher, 3 Wiesenpieper sowie ca. 30 Wacholderdrosseln. Somit waren heute in beiden Gebieten im Osten Fröndenbergs insgesamt 221 Nilgänse anwesend!
Im Warmer Löhen mind. ca. 30 Bachstelzen inmitten einer weidenen Schafherde.









Zwischen 12 und 14 Uhr fast durchgehend starker Kranichzug über Selm. Immer wieder kamen neue Wellen mit kleineren und größeren Trupps, die zwischen 50 und mehreren hundert Vögeln zählte. Insgesamt muß in der genannten zeit von mehreren tausend Kranichen ausgegangen werden.
Heute haben wir beim Spaziergang eine Waldschnepfe aufgescheucht. 3 Meter neben dem Wanderweg. Bin mal kurz zum Pullern vom Weg ab. In ein Nadelgestrüpp. Zumindest meine Genspuren gehen somit auch auf die Reise in den Süden.
Wir alten Leute trauen uns ja kaum irgendwo hin. Auch am Stand der Röllingwiese kommen einem Fremde immer wieder zu nahe. Es stehen immer welche da und warten auf den Eisvogel. Aber am 16.10.2020 konnten wir vom Balkon aus den starken Kranich- und Bläßganszug beobachten. Auch Rotdrosseln und Lerchen waren zu sehen. Sonst war auch viel unterwegs. Trotz schlechtem Wetter.
Dabei konnte ich auch endlich ein paar Limmis in den Ruhrwiesen landen sehen.
Bin natürlich sofort hin. Es hat sich gelohnt..
Es waren zwar wieder Leute da. Aber alle Rohre waren auf das Schild gerichtet. Somit konnte ich in Ruhe die Ränder absuchen und wurde fündig… zwischen den Bekassinen zeigte sich minutenlang eine Zwergschnepfe. Da waren die 3 Spießenten sowie drei Pfeifenten usw. nur Beiwerk.
Ein kurzes Digiskopie-Belegvideo und Foto. Schnell einem Freund Bescheid gesagt. Der kam sofort.


Janine Teuppenhayn aus Bönen
Gestern am 9.11. machte ich eine Zufallsentdeckung in unserem Garten. Wenige Meter vor unserem Esszimmerfenster saß ein Habicht auf dem Rasen mit einer Ratte in seinen Fängen. Er hatte die Flügel schützend über die Beute gebreitet, schaute einige Male sich absichernd in alle Richtungen, während die Ratte noch unter ihm zuckte. So blieb mir etwas Zeit, schnell die Kamera zu holen. Dann packte er nochmals fester zu und flog mit seiner Beute am Nachbarhaus vorbei hinüber zum Mergelwald. Laut Bernhard Glüers kenntnisreicher Aussage handelte es sich dabei um ein diesjähriges Habichtmännchen.


