Heute am Vormttag bei traumhaften Wetter nach leichtem Bodenfrost habe ich die renaturierte Ruhr in Wickede zwischen den zwei Wehranlagen aufgesucht. So konnte ich in dem einsehbaren Teil der Ruhr, vom Fahrradweg aus, u.a.folgendes beobachten: 4 Wasseramseln (2 balzende Paare mit Vollgesang an je der beiden Wehranlagen), 3 Eisvögel, 1 Gebirgsstelze, ca. 20 Distelfinken, ca. 10 Erlenzeisige, 4 Dompfaffe (3:1), 4 Grünfinken, 2 Goldammern, ca. 5-10 Schwanzmeisen, 2 Silberreiher, 3 Graureiher, 118 Kanadagänse (haben hier die Nacht verbracht), 3 Nilgänse, 16 Reiherenten, 5 Zwergtaucher sowie 2 Kormorane.
Heute im eigenen Garten (grenzt am Fröndeberger Hindenburg Hain) mal wieder 1 Mittelspecht an meiner Futterstelle.
Blick von der Fischtreppe auf eine der beiden Wehranlagen…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)Wasseramselpaar am „oberen“ Wehr…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)Auch am „unteren“ Wehr balzten die Wasseramseln…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)Am renaturierten Ruhrabschnitt finden die Eisvögel unendlich viele tolle Ansitze…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)Durch das bunte Herbstlaub hindurch konnte ich diesen Silberreiher ablichten…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)Graureiher fischt in den Stromschnellen…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)Wie war nochmal das Sprichwort? „Lieber einen Kormoran auf dem Dach, als………!“ (Oder so ähnlich)…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)Zwergtaucher auf dem „Obergraben“…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)Einfach mal treiben lassen! Stockerpel im schönsten Licht ebenfalls auf dem Obergraben…..am 13.11.2020 (Foto:Gregor Zosel)
Nachdem das Zuggeschehen vieler Vögel seinen Höhepunkt überschritten hat, wird es draußen ruhiger und nur wenige Arten zeigen sich noch in größerer Zahl: so heute östlich von Frdbg.-Bausenhagen auf einem längst abgeerntetem Maisfeld 182 (!) Nilgänse – unter ihnen 4 Rostgänse.
Im Hemmerder Ostfeld ein weibliches Schwarzkehlchen auf einer Zwischenfruchtfläche.
In den Hemmerder Wiesen gestern 100 – 150 Rotdrosseln und mindestens genauso viele Wacholderdrosseln – darunter auch mindestens noch 1 Singdrossel. Ebenfalls bemerkenswert 10 – 15 Rohrammern, einzelne Stieglitze, Grünfinken, 2 Sumpfmeisen, einzelne überfliegende Feldlerchen.
Nördlich von UN-Westhemmerde heute 10 Kiebitze, ~50 Stare und weiterhin der markierte Mäusebussard 4 S.
Sehr erfreulich: nach nunmehr über einer Woche konnte heute im NSG „Mühlhauser Mark“ ein weiteres Mal ein Revier haltender Kleinspecht (m) bestätigt werden (rufend).
Mit nacheinander einfliegenden Trupps versammeln sich Nilgänse östlich von Frdbg.-Bausenhagen …, 13.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… mit schlussendlich beachtlichen 182 (!) Vögeln – unter ihnen im Bild auch eine Rostgans, 13.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Einer von insgesamt 10 Kiebitzen nördlich von UN-Westhemmerde auf Wintergetreide …, 13.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… dort auch weiterhin das erstmals am 26.10.20 beobachtete diesj. Mäusebussardweibchen „4 S“, 13.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Männliche Rohrammer im Schlichtkleid in Büschen an der Amecke (Hemmerder Wiesen) …, 12.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… gemeinsam mit diesem vermutl. weiblichen Artgenossen, 12.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Männlicher Kleinspecht im NSG „Mühlhauser Mark“ hält ganz offensichtlich ein Revier und kontnte auch heute (13.11.) angetroffen werden …, 06.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… ohne direkten Größenvergleich sieht man ihm nicht an, dass er tatsächlich erstaunlich klein ist …, 06.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… mit knapp 20 Gramm Gewicht entspricht er in Göße und Gewicht gerade mal einer Kohlmeise …, 06.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… dieser männliche Buntspecht (Bausenhagener Schelk) ist mit gut 100 Gramm Gewicht 5x so schwer und bekanntermaßen starengroß. – Er genießt hoffentlich die Kost der Samen aus diesem Fichtenzapfen, denn es dürfte einer der letzten Zapfen sein – in den vergangenen Wochen wurden die abgestorbenen Fichtenbestände in diesem Wald fast komplett gefällt, 09.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Auf meiner Radtour vorbei am Bönener Industriegebiet in Richtung Grenzweg heute Nachmittag waren folgende Vögel zu sehen bzw. zu hören:
Nordöstlich von Nordbögge (Grenzweg) zwei Jagdfasane, zwei Mäusebussarde, ein Grünspecht, zwei Eichelhäher, drei Rabenkrähen, etliche Blau- und Kohlmeisen, 12 Amseln, fünf Wacholderdrosseln, sechs Rotdrosseln, vier Rotkehlchen, ca. 25 Stieglitze und eine ähnliche Anzahl von Goldammern; am Hagenweg ebenfalls ca. 25 Goldammern. Dazu kommt eine traurige Beobachtung: Im Bereich Grüne Aue/Brüggweg wird ein weiteres Windrad genau in dem Bereich gebaut, in dem in diesem Jahr (vermutlich) erstmals die erfolgreiche Brut eines Schwarzkehlchen-Paares nachgewiesen werden konnte.
Gestern im Garten u.a. ein Buntspecht, ein Kleiber, ein Sumpfmeise, etliche Blau- und Kohlmeisen, zwei Rotkehlchen und ca. 15 Haussperlinge.
Gestern außerdem am Abbaweg bzw. Obere Heidestraße (Menden) u.a. ein Dompfaff und ein Turmfalke.
Rotdrossel am Grenzweg (11.11.20, Foto: C. Rethschulte).Dort auch mehrere Distelfinken, die ihrem Namen alle Ehre machten (11.11.20, Foto: C. Rethschulte).Eichelhäher – auch er will sich seinen Namen verdienen – am Grenzweg (11.11.20, Foto: C. Rethschulte).Goldammern waren heute in Zwanzigertrupps am Grenzweg als auch am Hagenweg zu sehen (11.11.20, Foto: C. Rethschulte).Gestern während eines Ausflugs nach Menden (Abbaweg) war dieser Turmfalke beim Verspeisen seiner Beute zu beobachten (10.11.20, Foto: C. Rethschulte).Eine Blaumeise im Garten auf der Linde am 10.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Ein männlicher Buntspecht…… und ein Kleiber an den Futterplätzen (10.11.20, Foto: C. Rethschulte).Ebenfalls auf Futtersuche im Garten: diese Sumpfmeise (10.11.20, Foto: C. Rethschulte).
Heute konnte ich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 7 Krickenten, 8 Pfeifenten (einfliegend; landen auf der Ruhr in der Sperrzone), 2 Schnatterenten, 162 (!) Nilgänse, 2 Kanadagänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 2 Silberreiher, 3 Graureiher, 2 Bergpieper sowie 2 Eisvögel.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 2 weitere Pfeifenten, 65 (!) Rostgänse, 59 (!) weitere Nilgänse, 14 Kanadagänse, 1 Höckerschwan, 4 Zwergtaucher (auf der Ruhr), 3 Silberreiher, 5 Graureiher, 3 Wiesenpieper sowie ca. 30 Wacholderdrosseln. Somit waren heute in beiden Gebieten im Osten Fröndenbergs insgesamt 221 Nilgänse anwesend!
Im Warmer Löhen mind. ca. 30 Bachstelzen inmitten einer weidenen Schafherde.
Silberreiher im Hammer Wasserwerk….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Gefiederpflege oder nur ein Juckreiz? ….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Silberreiher auf Fischjagd im seichten Wasser….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Die Zahl der Nilgänse ist auch heute wieder gestiegen und hat damit wieder einen neuen Rekord für das östliche Ruhrtal Fröndenbergs aufgestellt….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Noch umkämpfter bei den Nilgänsen als der Storchenhorst ist im Moment der Betonsockel des Hochspannungsmastes am Aussichtshügel….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Zur Zeit ist es ruhig geworden um die Kanada- und Graugänsen im Osten Fröndenbergs. Lediglich einzelne Kanadagänse waren heute anzutreffen.….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Auch sehr wenige Schnatterenten kann man bisher auf der Kiebitzwiese bzw. Wasserwerk beziffern.Hier ein Schnattererpel mit einem Stockentenpaar….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Auch die Stockentenzahlen schwanken sehr; die Enten wechseln zwischen den Gebieten hin und her (Oh, das reimt sich sogar. Passt zum Karneval !) ….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Überfliegender Höckerschwan….am 11.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Zwischen 12 und 14 Uhr fast durchgehend starker Kranichzug über Selm. Immer wieder kamen neue Wellen mit kleineren und größeren Trupps, die zwischen 50 und mehreren hundert Vögeln zählte. Insgesamt muß in der genannten zeit von mehreren tausend Kranichen ausgegangen werden.
Heute haben wir beim Spaziergang eine Waldschnepfe aufgescheucht. 3 Meter neben dem Wanderweg. Bin mal kurz zum Pullern vom Weg ab. In ein Nadelgestrüpp. Zumindest meine Genspuren gehen somit auch auf die Reise in den Süden.
Wir alten Leute trauen uns ja kaum irgendwo hin. Auch am Stand der Röllingwiese kommen einem Fremde immer wieder zu nahe. Es stehen immer welche da und warten auf den Eisvogel. Aber am 16.10.2020 konnten wir vom Balkon aus den starken Kranich- und Bläßganszug beobachten. Auch Rotdrosseln und Lerchen waren zu sehen. Sonst war auch viel unterwegs. Trotz schlechtem Wetter.
Dabei konnte ich auch endlich ein paar Limmis in den Ruhrwiesen landen sehen.
Bin natürlich sofort hin. Es hat sich gelohnt..
Es waren zwar wieder Leute da. Aber alle Rohre waren auf das Schild gerichtet. Somit konnte ich in Ruhe die Ränder absuchen und wurde fündig… zwischen den Bekassinen zeigte sich minutenlang eine Zwergschnepfe. Da waren die 3 Spießenten sowie drei Pfeifenten usw. nur Beiwerk.
Ein kurzes Digiskopie-Belegvideo und Foto. Schnell einem Freund Bescheid gesagt. Der kam sofort.
Zwergschnepfe in der Röllingwiese, 16.10.2020 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelEisvogel in der Röllingwiese, 04.10.2020 Digiskopie: Hans-Joachim Göbel
Gestern am 9.11. machte ich eine Zufallsentdeckung in unserem Garten. Wenige Meter vor unserem Esszimmerfenster saß ein Habicht auf dem Rasen mit einer Ratte in seinen Fängen. Er hatte die Flügel schützend über die Beute gebreitet, schaute einige Male sich absichernd in alle Richtungen, während die Ratte noch unter ihm zuckte. So blieb mir etwas Zeit, schnell die Kamera zu holen. Dann packte er nochmals fester zu und flog mit seiner Beute am Nachbarhaus vorbei hinüber zum Mergelwald. Laut Bernhard Glüers kenntnisreicher Aussage handelte es sich dabei um ein diesjähriges Habichtmännchen.
Diesjähriges Habichtmännchen mit BeuteEs sichert sich nach allen Richtungen ab
Fröndenberg-Ardey: In der Zeit von 14:00 bis ca. 15:00 Uhr ziehen insgesamt etwa 500 Kraniche, verteilt auf sechs Gruppen, über den Westen von Fröndenberg. Die kleinste Gruppe zählte exakt 35 Reisende.
Heute waren wir in Kamen-Methler auf dem Friedhof. Nicht zuletzt durch die Umgestaltung einer Rasenfläche durch die „Landjugend Unna“ (Wilmas Wildblumen Wiese) scheint dieser Bereich auch für Vögel interessanter geworden zu sein. So entdeckten wir: Rotdrossel, Stieglitze, Buntspecht, Grünfink, Baumläufer, Blaumeise und mehr.
Rotdrossel als NachweisStieglitze als Nutznießer der FlächeStieglitzEin Buntspecht lässt es sich schmecken.BuntspechtGrünfink ist meine Anwesenheit wohl nicht ganz geheuer?BaumläuferBlaumeise im AnflugRotkehlchen überall rufend.Sogar zwei späte Admirale ließen sich sehen.Auch heute ca. 150 Kraniche über Kamen
Heute am Vormittag im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a.: ca. 10 Bekassinen, 2 Schnatterenten, 134 Nilgänse (!), 2 Kanadagänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada). 4 Zwergtaucher, 2 Höckerschwäne, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 2 Eisvögel, ca. 200 Erlenzeisige (nahe Rammbachmündung), ca. 20 Distelfinken, 1 Rohrammer sowie 2 Rotdrosseln.
Im Hammer Wasserwerk u.a.: 2 Reiherenten, 38 Rostgänse, 61 Nilgänse, 17 Kanadagänse, 1 Höckerschwan, 2 Zwergtaucher, 2 Silberreiher, 10 Graureiher, 1 Eisvogel, mind. 2 Bergpieper unter den ca. 40-50 Wiesenpiepern sowie 1 Schwarzkehlchen (M).
Im Warmer Löhen weitere 9 Nilgänse sowie 79 Lachmöwen auf einem Feld. Somit waren im östlichen Teil Fröndenbergs insg. 204 Nilgänse zu beobachten, neue Höchstzahl!
Wiesenpieper im Hammer Wasserwerk….am 09.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Schwarzkehlchen im Hammer Wasserwerk….am 09.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Erlenzeisig im ersten Morgenlicht an der Rammbachmündung….am 09.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Eisvogel mit erbeuteten Fisch am Bewässerungsgraben auf der Kiebitzwiese….am 09.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Sehr heimlich die Bekassinen am Aussichtshügel zwischen den Binsen und dem hohen Gras. Selten kommen sie so frei heraus wie deser Vogel….am 09.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Zwei Exemplare der Holzschlupfwespe (Ephialtes manifestator) waren am Aussichtshügel der Kiebitzwiese mit der Eiablage im morschen Holz beschäftigt. Von alten, morschen Holzpfählen gibt es auf der Kiebitzwiese „Gott sei Dank“auch für andere Insekten genug!….am 09.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Diese Große Heidelibelle genießt das Sonnenbad….am 09.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)
„Zwei Tage war der Kranich krank, jetzt zieht er wieder, Gott sei Dank“. Die schräge Anleihe möge Wilhelm Busch verzeihen.Nachdem in den beiden letzten Tagen über unserem Ortsteil kein Zug zu vermelden war, sahen wir um 14:10 Uhr einen einzelnen Zug von 154 reisefreudigen Kranichen.
Neben dem phantastischen Kranichzug am Wochenende mit tausenden Vögeln, noch eine sehr interessante Beobachtung ausserhalb unseres Kreisgebietes, aber dennoch mit Bezug.
Am späten Nachmittag gegen 16.30 Uhr konnten wir im Hullerner Stausee, ca. 40 m vom Ufer und ca. 200 m von der Stervermündung entfernt 2 mal kurz einen Fischotter im offenen Wasser beobachten! Da ich mich über die Beobachtung sehr gefreut habe und es durchaus über die Stever zu unserem Einzugsgebiet gehört, schreibe ich es mal auf unsere OAG Seite.
Im NSG Lettenbruch heute Nachmittag: ca. 200 Kraniche (nach Südwesten ziehend), 21 Kormorane (ebenfalls in südwestlicher Richtung unterwegs), ein Buntspecht, ein Grünspecht, ein Zaunkönig, vier Amseln, ca. zehn Stieglitze, ca. 50 Wacholderdrosseln, zwei Rotkehlchen, drei Eichelhäher, ca. 100 Ringeltauben und zwei Mäusebussarde.
Im eigenen Garten heute Vormittag u.a. ein Sperber (m), ein Kleiber, etliche Haussperlinge und Kohl- bzw. Blaumeisen.
Kraniche über dem NSG Lettenbruch auf dem Weg in ihre Winterquartiere am 08.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Kormorane auf ihrem Zug über dem NSG L. am 08.11.20 (Foto. C. Rethschulte).Stieglitz im NSG Lettenbruch am 08.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Zaunkönig im NSG Lettenbruch am 08.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Sperber (m) im eigenen Garten am 08.11.20 (Foto: C. Rethschulte ).