Heute Morgen konnten wir vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten:
8 Weißstörche (Brutpaar mit 3 Pulli sowie 3 attackierende Fremdstörche), 1 Flussuferläufer, 2 Flussregenpfeifer, 20 Kanadagänse, 32 Graugänse (davon 17 Pulli), 4 Nilgänse (davon 2 Pulli), 3 Graureiher (davon auch nach längerer Zeit mal wieder der „TAM“ beringte), 6 Rostgänse, 6 Schnatterenten, 1 singende Rohrammer, 2 singende Dorngrasmücken, 1 singender Sumpfrohrsänger, eine singende Gartengrasmücke sowie 2 Eisvögel.
Rund um den Flößergraben ein Neuntöter-Paar, 2 singende Rohrammern, mindestens 2 singende Sumpfrohrsänger, 1 singender Teichrohrsänger, 1 Eisvogel, 1 Silberreiher, 1 Schwarzmilan, 2 Dorngrasmücken u.a.
Die 3 Jungstörche wurden heute in der sengenden Hitze regelmäßig von den Eltern mit Wasser versorgt. An solchen Tagen ist der ungeschützte Storchenmast ein echter Grillteller. Hoffentlich werden die nächsten Tage mit angekündigten Unwettern gut überstanden. 18.05.2022 (Screenshot aus Video: Klaus Matull) Singender Sumpfrohrsänger am Aussichtshügel. 18.05.2022 (Foto: Andre Matull)Kurz nach Sonnenaufgang zeigt er sich recht nah. 18.05.2022 (Foto: Andre Matull)Halten Abstand: Eisvögel auf der Kiebitzwiese. 18.05.2022 (Foto: Klaus Matull)Unter den Graureihern zeigte sich heute auch der altbekannte „TAM“. (12.05.2009 am Ümminger Stausee in Bochum nestjung beringt.) Eine Meldung an den zuständigen Ringkoordinator ist bereits erfolgt. 18.05.2022 (Foto: Andre Matull)SIngdrossel am Aussichtshügel. 18.05.2022 (Foto: Klaus Matull)Einer der beiden Flussregenpfeifer auf der Kiebitzwiese. 18.05.2022 (Foto: Andre Matull)Überfliegender Schwarzmilan auf der Kiebitzwiese. 18.05.2022 (Foto: Andre Matull)Wirken schon sehr vertraut: Neuntöter Paar am Flößergraben. 18.05.2022 (Foto: Andre Matull)Silberreiher auf Nahrungssuche. 18.05.2022 (Foto: Andre Matull)Eine der Rohrammern heute auf der Kiebitzwiese. 18.05.2022 (Foto: Andre Matull)
Wie schon vor zwei Jahren, am 23.05.2020, wurde heute ein zweites Mal der gesamte Vogelbestand entlang des Wander-Bahndammes von UN-Königsborn bis HAM-Kump auf einer Strecke von 10.5 km zwischen 9.00 h und 13.00 h erfasst (teils unterstützt von Clemens Rethschulte). Jeder sichtbare oder hörbare Vogel wurde notiert. Im Gegensatz zum Termin vor zwei Jahren mit bedecktem Himmel und Temperaturen von 12,4 °C – 19,6 °C war es heute sonnig und mit Temperaturen von 15.5 °C – 27.8 °C deutlich wärmer. Die Ergebnisse geben daher nur bedingt vergleichbare Zahlen wider, da höhere (Mittags-) Temperaturen geringere Aktivitäten zur Folge haben und weniger Vögel sich zeigen. Ebenso sind Vogelarten bei der Jungenversorgung sehr heimlich und unauffällig. Einige Vogelarten wie Eichelhäher, Grünspecht, Turmfalke, Fitis oder Misteldrossel wurden heute nicht gefunden, kommen im Gebiet jedoch sicher vor. Trotzdem sind hier und da interessante Unterschiede wahrnehmbar. So hat sich die Zahl der Nachtigallen gegenüber 2020 fast verdoppelt – auch Gartengrasmücken sind häufiger. Insgesamt wurden heute 45 Vogelarten gefunden – 2020 waren es 55 Arten. 6 Arten von heute waren 2020 nicht dabei – jedoch konnten damals 16 Arten registriert werden, die heute fehlten.
Wie schon vor zwei Jahren zeigt dieser Kartenausschnitt die abgelaufene Zählstrecke entlang des ehemaligen Bahndammes zwischen dem Kreistierheim an der Hammer Straße (UN) und HAM-Kump (= ca 10,5 km), 18.05.2022Eines der heutigen Highlights: ein weiblicher Wespenbussard südlich von Bönen-Flierich mit dem heutigen Datum als potentieller Brutvogel …, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… diesem sehr schlechten Foto eines sehr hoch fliegenden zweiten Wespenbussards westlich von Bönen-Lenningsen lässt sich erst am PC ein interessantes Detail entlocken: es zeigt nämlich ein weiteres, sehr dunkles Wespenbussardweibchen. Vor allem die Weibchen geben Anlass zur Hoffnung auf eine möglicherweise anstehende Brut. Damit erscheint der Saisonstart `22 schon jetzt besser als im Vorjahr, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… auch nicht schön – aber als Beleg tauglich: hoch im Baumwipfel einer von mindestens 4 Grauschnäppern auf der Zählstrecke …, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… zwischendurch lohnt sich auch mal ein Blick auf den Boden: die respektable Raupe eines Weidenbohrers bei Bönen-Lenningsen …, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Dieses scherenschnittartige Bild eines Kuckucks in den Hemmerder Wiesen zeigt, dass dieser keine Freunde unter den Kleinvögeln hat. Ein kurzes Verweilen in der abgstorbenen Baumspitze ruft gleich mehrere alarmierte Brutvögel auf den Plan, die einen Kuckuck am liebsten nur von Weitem sehen. Mit heute insgesamt 6 registrierten Kuckucken (auch außerhalb der Zählstrecke) scheinen sie etwas deutlichere Präsens zu zeigen als in zurückliegenden Jahren, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Über dem Reesenufer, nordöstlich von UN-Hemmerde, heute ein männlicher Wespenbussard mit Balzflug (Flügelklatschen). – Ebenfalls im Raum UN-Hemmerde gelang gestern die Beobachtung eines Baumfalkenpaares, das sich für ein Rabenkrähennest interessierte: einer der beiden Partner saß längere Zeit in Nestnähe. Der andere kam wie aus dem Nichts aus großer Höhe im Sturzflug herab und landete direkt in eben diesem Nest. – Nach mehrjähriger Pause könnte sich in diesem Raum wieder eine Baumfalkenbrut anbahnen.
Am Neuenkamp, nahe dem Hemmerder Schelk, gestern noch beachtliche 10 (!) Steinschmätzer.
Nach einem Hinweis von Gisbert Herber-Busch konnte nordöstlich von UN-Westhemmerde nach Meldungen von Hermann Knüwer (UN-Lünern) und Matthias Baumgart (UN-Mühlhausen) nun noch ein dritter Rotschwanzhybrid bestätigt werden. Auch dieser Vogel fällt als „Mischsänger“ auf und trägt teils reinen Hausrotschwanzgesang – teils Gartenrotschwanzgesang vor. Äußerlich ist er von einem Gartenrotschwanz nicht zu unterscheiden.
Männlicher Wespenbussard mit mehrfach vollführtem „Schmetterlingsflug“ nordöstlich von UN-Hemmerde. Es könnte sich um denselben Vogel handeln, der am 13.05. nahe Frdbg.-Bausenhagen unterwegs war …, 17.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… abgesehen von Übereinstimmungen im Grundmuster der Farbverteilung scheint auch bei diesem Männchen (wie beim Bausenhagener Wb. zu sehen) die mittlere Steuerfeder frisch vermausert und etwas verkürzt zu sein, 17.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Stets sehr hoch aus einem Baum singend, ist dieser Rotschwanzhybrid nur schwer zu fotografieren. Er hält sich wohl bereits seit Anfang Mai in diesem Revier bei UN-Westhemmerde auf und entspricht phänotypisch einem Gartenrotschwanz, 16.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Einer von mehreren Mauerfüchsen (hier ein Männchen) nahe Frdbg.-Ostbüren. Bekanntlich kommt dem Mauerfuchs als Offenlandart eine besondere Indikatorfunktion zu: da er als Jungraupe an den Futterpflanzen (Gräser) überwintert, benötigt er Lebensräume, die möglichst dauerhaft ungemähte Altgrasbestände aufweisen. An den meisten Feldsäumen und Wegrändern kann dieser Schmetterling wegen häufiger Mahden und anderer Eingriffe nicht überleben, 16.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Seit gestern hält sich in Unna-Mühlhausen wenige Hundert Meter von dem letztjährigen Fundort eines Rotschwanzhybrids in Uelzen entfernt ein Rotschwanz auf, der in Aussehen, Gesang und Verhalten dem von Hermann Knüwer am 14.05.22 in Lünern gemeldeten Rotschwanz entspricht. Phänotypisch überwiegend Gartenrotschwanz, Gesang gemischt, Verhalten (Singwarten) wie Hausrotschwanz.
Im Hemmerder Schelk am heutigen Morgen erneut ein rufender Pirol. Ebenda auch ein überhinfliegender Wespenbussard (w), mindestens 2 Grauschnäpperreviere, mindestens 1 Waldlaubsängerrevier, mindestens 1 Baumpieperrevier, 1 Sommergoldhähnchenrevier und weiterhin nur ein unverpaartes Trauerschnäppermännchen. An einem Waldsaum ein erster Mauerfuchs (m).
Auch über den Hemmerder Wiesen zwei Wespenbussarde. Ebenda unter anderem heute 3(!) Gelbspötter, >1 singende Rohrammer, 1 Kuckuck (rufend), ein Rostganspaar mit 11 Küken, x Flussregenpfeifer (rufend) und 1 „Fremdstorch“, der sich dem aktuellen Brutplatz der Revierstörche näherte und dort heftig angegriffen wurde.
Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede erwähnenswert: 2 Grünschenkel, 1 Kampfläufer sowie auch hier ein singender Gelbspötter.
Bei Frdbg.-Frömern gestern ebenfalls ein Gelbspötter singend, sowie ein Neuntötermännchen in einem Traditionsrevier.
Ähnlich wie Hartmut Brecher, der gestern bei der Erbeutung einer Nachtigall durch ein Hermelin zusehen musste, hatte auch ich heute noch eine „Entdeckung“, bei der mir kurz der Atem stockte: an einem Sperberrupfplatz nördlich Frdbg.-Hohenheide fanden sich neben zahlreichen Kleinvogelfedern unterschiedlichster Beutevögel auch die Reste eines Wendehalses (!). Vermenschlicht betrachtet möchte man natürlich gerade bei gefährdeten Seltenheiten, dass jedes Individuum möglichst unversehrt lange lebt und sich fortpflanzt. Doch die Natur hat da keinen „Ehrenkodex“, der Rote-Liste-Arten von Prädation ausschließt.
Einer von mindestens zwei Revier haltenden Grauschnäppern im Hemmerder Schelk …, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … ebenda scheint auch dieser Baumpieper einer der letzten seiner Art zu sein. Das im April besetzte Revier hat er inzwischen um ca. 300 Meter verschoben und wirbt dort mit unermüdlichem Gesang noch immer vergeblich um eine Partnerin …, 30.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … dieser weibliche Wespenbussard über dem Schelk ist möglicherweise noch nicht in seinem Brutrevier angekommen …, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … wie vielleicht auch dieses Männchen, das gemeinsam mit einem zweiten Wespenbussard über den Hemmerder Wiesen kreist und nordwärts entschwindet …, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) Männlicher Mauerfuchs an einem Holzstapel (Hemmerder Schelk), 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) Einer von zwei Grünschenkeln im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede …, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … ebenda auch dieser Kampfläufer, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) Armschwinge und Unterbauchdecke als Reste eines Wendehalses an einem Sperberrupfplatz nahe Frdbg.-Hohenheide, 15.05.2022 (Handyfoto: Bernhard Glüer)
Heute am frühen Nachmittag konnte ich an den Mendener Oeseteichen u.a. 1 Wespenbussard, 1 Rotmilan sowie 1 Flussregenpfeifer beobachten.
Wespenbussard über den Oeseteichen…..am 15.05.2022 (Foto: Richard Grünewald)…und nochmal aus einer anderen Perspektive…..am 15.05.2022 (Foto: Richard Grünewald)Rotmilan segelt in der guten Thermik…..am 15.05.2022 (Foto: Richard Grünewald)Trotz intensiver Suche konnte ich nur einen Flussregenpfeifer entdecken…..am 15.05.2022 (Foto: Richard Grünewald)Männchen des Plattbauchs genießt die Mittagssonne…..am 15.05.2022 (Foto: Richard Grünewald)
Heute ab Sonnenaufgang konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 2 Flussregenpfeifer, 1 Flussuferläufer, mind. 5 Weißstörche (2 ad. + mind 3 Pulli), 13 Schnatterenten, 12 Reiherenten, 5 Rostgänse (2 ad. + 3 Pulli), 6 Nilgänse (4 ad.+ 2 Pulli), 18 Kanadagänse, 71 Graugänse (52 ad.+19 Pulli), 6 Blässrallen, 4 Höckerschwäne, 1 Silberreiher, 2 Eisvögel, 1 erster singender Sumpfrohrsänger, 1 Gelbspötter, 6 Neuntöter ((5:1); 4 Männchen im Revierkampf! + zeitgleich 1 singendes Männchen; hier Mitbeobachter: A. Hünting, Malte und Gisbert Herber-Busch)), 1 Kuckuck, 2 singende Rohrammern, 1 Schafstelze (M), 1 Schwarzmilan, 1 Rotmilan sowie 4 Mäusebussarde.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Schnatterente, 34 Reiherenten, 2 Haubentaucher (Paar), 10 Nilgänse (4 ad. + 6 juv), 23 Kanadagänse (19 ad.+4 Pulli), 2 Höckerschwäne, 1 Blässralle, 1 Braunkehlchen, 1 Steinschmätzer, 2 singende Hausrotschwänze, 2 Distelfinken, ca. 70 Uferschwalben an der Kolonie am Filtersandhügel, ca. 100 Mehlschwalben (mit Nestbau beschäftigt) sowie 2 Turmfalken.
Sonnenaufgang mit Ruhrnebel auf der Kiebitzwiese….am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Rostgans mit Nachwuchs im Sonnenaufgang…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Flussregenpfeiferpaar in Balzstimmung…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Die Jungen der Weißstörche wachsen zusehenst. Heute konnte ich mind. 3 Jungvögel zählen. Es ist selten, dass alle 4 Köpfchen gleichzeitig zu sehen sind…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Neuntöter auf Singwarte…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Hier schmettert eine Rohrammer ihr Lied…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Steinschmätzer im Hammer Wasserwerk…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Die Uferschwalbenkolonie im Wasserwerk ist auf geschätzten mind. 30 Paaren angewachsen….am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Am Fuße der Sandhügel und an der „Sandwäsche“ sammeln Mehlschwalben eifrig das Nistmaterial für ihre Nester…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)An den Wirtschaftsgebäuden des Wasserwerks wird fleißig gebaut…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Einzelne Nester sind schon fertiggestellt. Diese werden nun von den Paaren vor Eindringlinge streng bewacht…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Der Mäusebussard schaut sich das Treiben in den Gebieten von oben an…am 15.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Am Nachmittag kreisten 3 Weißstörche über unserem Wohngebiet. Auch zwei Mausebussarde waren zu beobachten und ein leider sehr hoch in Richtung Osten fliegender Wespenbussard.
Weißstörche kreisen über unserem Wohngebiet. 15.05.22 Foto: H. PeitschKurze Zeit später kam noch ein Storch vorbei… 15.05.22 Foto: H. PeitschMäusebussard mit Mauserzeichen, 15.05.22 Foto: H. Peitsch Wespenbussard 15.05.22 Foto: H. Peitsch
Heute am Vormittag haben wir von dem Ornithologischen Stammtisch Fröndenbergs eine Maiexkursion in das Mendener Waldgebiet „Waldemei“ gestartet. Die 10 teilnehmenden Mitglieder konnten bei schönstem Wettter u.a. folgendes beobachten: 2 Trauerschnäpperpaare (1x fütternd an Bruthöhle), 2 singende Feldschwirle, 6 singende Waldlaubsänger, 2 singende Baumpieper, 2 rufende Hohltauben, 1 Neuntöter, 1 Zwergtaucher mit 3 Pulli (auf dem Waldweiher) sowie 1 Eisvogel.
Trauerschnäppermännchen nahe der Bruthöhle…..am 14.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Trauerschnäpper mit Futter an Nisthöhle. Dieser gefangene Wollschweber steht heute auch auf der Speisekarte…..am 14.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Singender Feldschwirl in einer Kahlschlagfläche…..am 14.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Neuntöter auch wieder im Traditionsrevier eingetroffen…..am 14.05.2022 (Foto:Andre Matull)Zwergtaucher mit Nachwuchs auf dem Weiher am Waldrand…..am 14.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Ein Mäusebussard mit Frosch als Beute ist ein seltener Anblick…..am 14.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Unter den beobachteten Schmetterlingen waren die Landkärtchen eines der Highlights…..am 14.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Auch etwa 10 Ex. des Gelbgefleckten Dickkopffalters, eine Rote Liste-Art, sieht man nicht alle Tage…..am 14.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Die Waldbrettspiele waren die ersten Falter, die bei kühleren Temperaturen schon flogen…..am 14.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Heute mit die häufigste Schmetterlingsart: der Pantherspanner…..am 14.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Auch einige Aurofalter waren meist an den Bächen und feuchteren Waldabschnitten anzutreffen…..am 14.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Plattbauchweibchen beim Sonnenbad…..am 14.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Tandem der Frühen Adonislibelle am Weiher…..am 14.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Mitten auf dem Weg trafen wir auf diese Blindschleiche…..am 14.05.2022 (Foto: Roben Hirschberg)
Heute Vormittag hatte ich in den Hemmerder Wiesen eine für mich traurige Beobachtung: auf dem asphaltierten Weg (neben der Amecke) bemerkte ich 2 futtersuchende Nachtigallen im Bereich der schattenspendenden Bäume. Während des Fotografierens der auf dem Boden befindlichen Nachtigallen, schnappte urplötzlich ein aus den Büschen kommendes Wiesel eine der Nachtigallen und schleppte es in den Uferbereich der Amecke.
Ansonsten konnte ich noch folgende Arten beobachten bzw. hören: 3 Neuntöter (2M/1W), 1 singender Gelbspötter, 2 singende Gartengrasmücken, mindestens 6 Dorngrasmücken, Mönchsgrasmücken, Goldammern, 1 Weißstorch, 1 überfliegender Kormoran, 2 lockende Rostgänse – der Nachwuchs hielt sich vermutlich in den kleinen Tümpeln auf – 3 Mäusebussarde und ein Turmfalke.
Nachtigallen auf dem Weg neben der Amecke am 14.05.2022 (Foto: Hartmut Brecher)Eine der Nachtigallen wird von einem Wiesel gefasst…und in den Uferbereich der Amecke geschlepptSingende Gartengrasmücke am 14.05.2022 in den Hemmerder Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)
Bereits gestern fiel mir in Lünern ein von einem Dachfirst singender Rotschwanz auf, der einen nicht artreinen Hausrotschwanzgesang von sich gab. Die Anfangsstrophe glich einem Hausrotschwanz, während das Ende eher dem Gesang eines Gartenrotschwanzes entsprach. Die Entfernung zum Vogel war aber zu groß, um ihn optisch ansprechen zu können. Heute Morgen, quasi vor der Haustür, saß dieser Vogel dann auf einer Fernsehantenne und ließ sich auch vom äußeren Erscheinungsbild erkennen. Danach glich dieser Vogel vom Phänotyp her einem Gartenrotschwanz, er hatte aber einen brauneren (statt grauen) Vorderrücken. Sein Gesang war erneut nicht artrein. Dass es sich um einen Hybriden handelt, darauf deutet auch hin, dass Gartenrotschwänze meist aus Gehölzen, Hausrotschwänze hingegen meist von Gebäuden aus singen.
Einen ähnlichen Mischsänger stellte B. Glüer am 29.05.2011 in Bönen fest (s. http://archiv.01.oagkreisunna.de/2011/05/29/14683/). Ebenfalls einen Gartenrotschwanz-Hausrotschwanzhybriden, der allerdings wie ein Gartenrotschwanz sang und auch äußerlich weitgehend einem Gartenrotschwanz glich, stellten W. Pott und A. Müller am 8.5.22 in der Schmehauser Mersch (Hamm) fest (http://www.oag-hamm.de/?cat=4 ). Auch im vergangenen Jahr gab es einen Hybridnachweis, seinerzeit in Unna-Uelzen am 25.05.21. Der betreffende Vogel zeigte zugleich Gefiedermerkmale beider Arten. Mischlinge scheinen demnach gar nicht so selten vorzukommen.
Mischsänger Haus- und Gartenrotschwanz am 14.05.22 in Lünern. (Foto: H. Knüwer)Mischsänger Haus- und Gartenrotschwanz am 14.05.22 in Lünern. (Foto: H. Knüwer)
Heute am Spätnachmittag/Abend konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Bruchwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, die Weißstorchfamilie mit mind. 3 Pulli, 3 Rostgänse + 2 Pulli, mind 3 Neuntöter (2:1), 1 Braunkehlchen auf Zaun zum Wasserwerk sowie 1 singender Birkenzeisig nahe Eingang zum Hammer Wasserwerk (fliegt dann ins Wasserwerk). Hier werde im Werksgelände am Sonntag eine intensive Nachsuche starten, da der Birkenzeisig bei uns zur Brutzeit kaum noch zu beobachten ist. Am Vormittag konnte ich im Bereich des Münzenfundes ca. 10 Uferschwalben an der Spundwand beobachten. 1 Haubentaucher auf der Ruhr in Höhe des Hindenburg Hains.
Neuntöterweibchen im NSG Kiebitzwiese……am 13.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Braunkehlchen am Hammer Wasserwerk……am 13.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Flussregenpfeifer auf der trockenfallende Kiebitzwiese……am 13.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Weißstorch im Landeanflug an der Alten Eiche……am 13.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Rostgans mit 2 Pulli genießt die Abendsonne……am 13.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)Haubentaucher am Hindenburg Hain……am 13.05.2022 (Foto: Gregor Zosel)
„Freitag, der 13.“ gilt ja meist als ein Tag, an dem man besser gar nicht aus dem Bett kommt … – heute jedoch erwies sich dieses Datum ornithologisch mit einigen „Highlights“ als recht positiv: in UN-Dreihausen rief ausdauernd aus einer Eichengruppe ein Pirol. Ebenda zum wiederholten Mal >3 Futter suchende Wacholderdrosseln – offenbar gibt es hier eine kleine Brutkolonie dieser stark rückläufigen Art, die bisher übersehen worden ist oder sich neu angesiedelt hat. Etwas weiter südlich (Am Neuenkamp / Frdbg.-Bausenhagen) noch 10 (!) Steinschmätzer auf einem Kartoffelfeld.
Im Hemmerder Ostfeld gestern und heute >3 Schwarzkehlchen (2 : 1), teils Futter tragend – offenbar 2 Brutpaare.
In den Hemmerder Wiesen dann als kleine Sensation zunächst unauffällig über den Wiesen nach Insekten jagend – dann in einer trockenen Baumkrone rastend: ein einzelner Bienenfresser (!) – Mitbeobachterin: Iris Trip. Außerdem erwähnenswert neben anderen regelmäßig anzutreffenden Arten: 1 Teichrohrsänger (Gesang), 1 Gelbspötter (Gesang), 1 Kuckuck (rufend), 1 Neuntöter (w), 1 Baumfalke (gestern), 1 Rohrweihe (m. – gestern). Bemerkenswertes bei den Kiebitzen: während aus den frühen Bruten mehrere Küken bereits fast ausgewachsen sind, wurden >2 sehr kleine, evtl. eintägige Küken von aufgeregten Eltern über den asphaltierten Wirtschaftsweg an der Amecke von Osten kommend über den Bach ins zentrale und feuchte NSG geführt.
Auf dem Ameckeweg erneut ein Hermelin – Beute tragend, was auf erfolgreiche Familienplanung schließen lässt.
Auf der Haarkuppe bei Bausenhagen ein männlicher Wespenbussard in einem Thermikschlauch aufsteigend – hoffentlich nicht nur auf „der Durchreise“?!? Im vergangenen Jahr gelang ja lediglich ein einziger Brutnachweis.
In der ersten Hektik mit nur langsamer Verschlusszeit unscharf abgelichtet – trotzdem zu erkennen: Bienenfresser nach Insekten jagend über den Hemmerder Wiesen …, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … derselbe Vogel dann in großer Entfernung in Baumspitze rastend …, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … das NSG überfliegender Baumfalke, 12.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … aufgeregte Szenerie bei Familie Kiebitz: „Mutter“ scheint den Nachwuchs zu instruieren – ein Küken durchschwimmt die Amecke, ein anderes ist bereits „drüben“, „Vater“ ist mit Prädatoren-Abwehr beschäftigt (möglicherweise war der Brutplatz jenseits der Trotzburgstraße auf einem jetzt staubtrockenen Kartoffelfeld mit dann als erfolgreich anzusehender Gelegemarkierung) …, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … weiblicher Neuntöter im „alten Revier“ des NSGs, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) Futter tragendes Schwarzkehlchen (w) im Hemmerder Ostfeld weist auf eine Brut hin …, 12.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … ebenfalls als Hinweis auf Bruten sind in UN-Dreihausen mehrere Futter tragende Wacholderdrosseln zu bewerten …, 12.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) … ob es sich bei diesem männlichen Wespenbussard um einen ansässigen Reviervogel oder um einen Durchzügler handelt, werden die kommenden Wochen zeigen, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) Einen zumindest leicht positiven Trend zeigen „unsere“ Landkärtchen – hier die braune Frühjahrsmorphe im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) – das eingefügte Bild zeigt ein Eier legendes Weibchen in den Hemmerder Wiesen an Brennessel, 12.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer) Ruhender Steinkauz im Fröndenberger Osten, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Die Mauersegler kamen in diesem Jahr recht spät in Bönen an, erste Segler sah ich am Donnerstag den 5. Mai. „Unsere“ Haussegler konnte ich am Montag-Morgen aus dem Kasten am nordwestlichen Giebel hören. Der Kasten am südöstlichen Giebel wird erst seit Mittwoch beflogen.
Im HRB ist immer noch ein Silberreiher zu sehen.
Heute zeigten sich auf dem Kiebitz-Feld im Industriegebiet 3 Jungvögel.
Mauersegler über unserem Garten. 12.05.22 Foto: Hartmut PeitschFlussregenpfeifer im HRB. 12.05.22 Foto: Hartmut PeitschReichlich Kanadagänse im HRB. 13.05.22 Foto: Hartmut Peitsch Silberreiher neben den Graureihern im HRB. 13.05.22 Foto: Hartmut PeitschKiebitz-Küken im Industriegebiet. 13.05.22 Foto: Hartmut Peitsch