Heute Vormittag hielten sich auf den Hemmerder Wiesen 13 Graureiher und 25 Kiebitze auf. Entlang des Weges warnten zwei Nachtigallen und noch ein rufender Kuckuck war zu hören. Zwei Wespenbussarde überflogen das Gebiet in östlicher Richtung und schienen zum Steiner Holz zu fliegen. Möglicherweise findet dort doch noch eine Brut statt.
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Lünen: Steinkauz, Schleiereule und Turmfalke am 24.06.2019 (A. Pflaume)
Ende Mai bis Anfang Juni haben Manfred Scholz und Peter Wurm die Steinkauzröhren, Schleiereulen- und Turmfalkenkästen kontrolliert, die vom Arbeitskreis für Heimat und Umwelt betreut werden.Die Ergebnisse sind recht spektakulär. Offenbar gibt es Mäuse ohne Ende.
Beim Steinkauz wurden 6 erfolgreiche Bruten festgestellt: 1x4Junge ,1×3, 1×2, 1x2Junge +2Eier, 1×1, 1x2Eier.
Beim Turmfalken waren es 9 erfolgreiche Bruten: 2x5Junge, 2×4, 3×3, 1×2, 1x ausgeflogen.
Die Schleiereule hat 19 erfolgreiche Bruten: 5x8Junge, 5×7, 1×7 +1Ei, 1×6 +2Eier, 2×5, 3×4, 1×2, 1x ausgeflogen,
Fröndenberg: Neues Neuntöterrevier, Feldschwirl, Gelbspötter, Tafelente und Waldwasserläufer am 24.06.2019 (Gregor Zosel)
Heute konnte ich das von gestern entdeckte Neuntöterrevier bestätigen. Ein Männchen wieder in der Hecke an der Straße „Hellkammer “ bei Bausenhagen.
Im Ostteil der Kiebitzwiese singt wieder der Feldschwirl am Flößergraben. Außerdem hier an diesem frühen Morgen: 1 Waldwasserläufer, 1 Weißstorch mit den 2 Jungvögel, 1 Kranich, 2 Rostgänse mit 2 Juv., 3 Neuntötermännchen, 1 singender Gelbspötter, 1 Eisvogel sowie 1 Schwarzmilan. Zwei Kiebitze warnen und fliegen Flugattacken sowohl über dem Maisfeld als auch am Gewässer an der alten Eiche. Wo sich wohl die Jungvögel aufhalten?

















Bönen: Feldlerche, Kuckuck, Mauersegler u.a. 21.-23.06.2019 (A. & H.Peitsch)
Am Freitag konnten wir im „Altenbögger Bauerndorf“, westlich der Hammer Str., eine singende Feldlerche, 2 Schafstelzen und > 20 Ringeltauben in der sonst trostlosen Agrarwüste beobachten.
Am Samstag war aus Richtung Bramey (Gut Brüggen) ein Kuckuck hören.
Am eigenen Haus drehen die Mauersegler z. Zt. völlig durch. Ständig kreisen sie laut schreiend um unser Haus und inspizieren die Mauerseglerkästen von denen >2 Höhlen von Seglern belegt sind. Aber es scheinen sich noch >6 Ex. für die Kästen oder andere Öffnungen, z.B. unter den Dachpfannen, zu interessieren. Immer wieder klatschen sie vor die Kästen oder vor die Klinkerwand im Spitzgiebel um zu testen wer dort wohnt.







Unna-Hemmerde: Wespenbussardfedernfund am 22.06.2019 (Hartmut Brecher)
Am Samstagabend fand ich am Waldrand des Steiner Holzes (in der Nähe von Unna-Hemmerde) etliche frische Wespenbussardfedern. Nach Rücksprache und Sichtung durch H. Knüwer stellte sich heraus, dass es Federn eines Wespenbussardweibchens waren.
Unna: Kuckucke, Nachtigallen, Neuntöter, Sumpfrohrsänger, Kiebitze, Weißstörche, Rotmilan, Sperber u.a., 21./22.06.2019 (B.Glüer)
In den Hemmerder Wiesen heute 2 männliche Kuckucke gleichzeitig rufend. Gestern gemeinsam mit einem ebenfalls rufenden Männchen ebenda auch ein Kuckuck-Weibchen der braunen Morphe, das Hecken und Büsche nach Wirtsnestern abzusuchen schien. Außerdem heute 13 (!) Graureiher, 7 Kiebitze, 3 Neuntöter (2,1), > 6 Nachtigallen – davon mindestens 2x diesj., 2 Sumpfrohrsänger, 1 Grünspecht, 1 Rotmilan, 1 Mäusebussard, 1 Sperber im Gebiet. An der Amecke ein Teichhuhn mit 4 Jungen.
Die Störche im Baumhorst versorgen weiterhin ihre beiden Jungen.








Fröndenberg: Kiebitzwiese, 20.06.19 (Christian Taeger)
20.06.2019 15:30 Uhr Kiebitzwiese Fröndenberg: Zu unserer Erleichterung die beiden Jungvögel munter im Horst erspäht. Wir drücken alle verfügbaren Daumen, dass es dieses Jahr endlich bis zum Flügge werden klappt.


Fröndenberg: Feuersalamander am 19.06.2019 (Harald Maas)
Bei einer nächtlichen Exkursion am 19.06. zwischen 23:00-0:00 Uhr ins Voßacker Bachtal, wollte ich erneut nach Feuersalamander suchen, da es bei den letzten Terminen anscheinend zu trocken war und nur wenige Exemplare zu sehen waren. Nach dem abendlichen Gewitter war es deutlich feuchter und ich konnte insgesamt ca. 25 Feuersalamander finden.
Erfreulich war auch, das auch einige junge bzw. kleinere Exemplare dabei waren, da es bei diesen Amphibien in einigen Gebieten, durch einen, vermutlich aus Asien stammenden eingeschleppten Hautpilz, zu einem starken Bestandseinbruch gekommen ist.


Fröndenberg / Unna: Nachtexkursion (ohne Wachteln & Wachtelkönige), Sumpfrohrsänger, Waldohreulen, Schleiereulen, Steinkauz, Waldkauz, Uhu-Brut, Wiesenweihe, Nachtigallen, Kiebitze, Gelbspötter, Neuntöter, Kolkraben, Großer Schillerfalter u.a., 17-19.06.2019 (B.Glüer)
Bei der dritten und letzten systematischen Suche nach Wachteln und Wachtelkönigen an 37 Kontrollpunkten der Hellwegbörde in der vergangenen Nacht konnten Falko Prünte und ich auch dieses Mal nicht fündig werden. Von 22.30 h – 2.50 h hatten wir hervorragendes Wetter (windstill, sehr warm, trocken – teils zeigte sich der Vollmond), doch die gesuchten Arten waren nirgends zu finden. Immerhin riefen nahe UN-Kessebüren mindestens 2 junge Waldohreulen, Bei UN-Stockum war eine Schleiereule zu hören, südlich des „Babywaldes“ ein Steinkauz und südöstlich der Hemmerder Wiesen ein Waldkauz. Außerdem >6 Sumpfrohrsänger (Gesang) und mehrmals Jungfüchse.
Bei einem Besuch des Brutplatzes der Fröndenberger Uhus (17.06.) ließen sich, zwar schon weit vom Nistplatz entfernt, doch noch immer zu Fuß, 3 Junguhus finden. Etliche Rupfplätze erlaubten interessante Rückschlüsse auf eingetragenen Beutetiere: mindestens 3x Mäusebussard, >2x Rabenkrähe, >3x Ringeltaube, 2x Igel und 1x Waldkauz. Erfahrungsgemäß erbeuten Uhus natürlich auch sehr viele Wanderratten und andere Säuger, von denen man aber meist keine Überbleibsel findet – es sei denn, in Gewöllen.
In den Hemmerder Wiesen konnten im Baumhorst der Weißstörche heute sicher mindestens 2 Jungvögel ausgemacht werden. Außerdem im Gebiet mindestens 5 Kolkraben, eine überfliegende Wiesenweihe (m), 2 Rotmilane, 2 Rohrammern (Gesang), >4 Sumpfrohrsänger, 1 Gelbspötter (gestern, 18.06., 1 weiterer Gelbspötter im Hemmerder Ostfeld), ein Neuntöterpaar, 4 Kiebitze, >5 Nachtigallen (2x diesj. und 1x mit verhaltenem Gesang).
Eine erfreuliche Überraschung gab es am heutigen Abend noch bei der obligatorischen „Hunderunde“ nahe dem Buschholt (Frdbg.- Frömern): ein Großer Schillerfalter saß auf einer feuchten Wegstelle und tupfte Mineralien auf. – Die Hunderunde fand hier ein vorläufiges Ende, denn jetzt musste schnell von zu Hause der Fotoapparat her … – Der stolze Falter war auch tatsächlich noch vor Ort – inzwischen auch Hermann Knüwer, der das Prachtexemplar auch noch bestaunen konnte.










Hemer: Kolkraben, Schwarzspecht, Teichrohrsänger, viele Schwarzspanner und Orchideen am 19.06.2019 (Gregor Zosel)
Bei meinem morgentlichen Spaziergang durch das NSG Riemke konnte ich u.a. folgendes beobachten: 4 Kolkraben (Familie?), 1 rufender Schwarzspecht, 2 Grünspechte dj., mind. 1 singender Teichrohrsänger im Schilf, mind. 31 Graugänse, nur noch 1 Graureiher (Kolonie hat sich nach der Brut wie gewohnt aufgelöst), 1 Rotmilan sowie rufende junge Mäusebussarde. Bei den Orchideen am Wegesrand blühen die Knabenkräuter, während das Zweiblatt schon verblüht ist.















Bergkamen: Beversee, 18.-19.06.2019 (Horst R. Kraft)
Am 19.06.19 war ich bei diesen Temperaturen schon sehr früh am Beversee, dort ist es schattig, man wird auch nicht durch Truppen von Radfahrern gestört wie im Naturschutzgebiet Tibaum, und … wie im letzten Jahr um diese Zeit … Libellen, so auch heute wieder, als ich u.a. ein Großes Granatauge mit Beute in Serienfotos fotografieren konnte.
Tags zuvor konnte ich die Paarung von Großen Blaupfeilen fotografieren, leider „nur“ auf dem Betonsockel der einstigen Aussichtsplattform am Beversee.





Fröndenberg: Weißstörche an der Kiebitzwiese, 18.06.2019 (Klaus Matull)
Heute Morgen zeigte sich einer der beiden ansässigen Weißstörche direkt am Aussichtshügel der Kiebitzwiese. Er war vor allem damit beschäftigt Wasser für die Jungtiere zu organisieren. Ich persönlich konnte hier zum ersten Mal die komplette Familie Weißstorch zusammen sehen.
Bei der Ankunft am Horst verteilte der Altvogel zunächst eine gehörige Portion Wasser an die Jungstörche um danach unter anderem einen Fisch von beträchtlicher Größe hervorvorzuwürgen. Weil der Nachwuchs damit nichts anzufangen schien, verschluckte der Altvogel den Fisch nach einiger Zeit einfach wieder selber.




Menden / Fröndenberg / Unna: Habichtbrut mit „Happy End“, Fichtenkreuzschnabel, Kuckucke, Kolkraben, Sumpfrohrsänger, Rohrammer, Gelbspötter, Blattschneiderbienen u.a., 17.06.2019 (B.Glüer)
Für die Habichtbrut im Mendener Stadtgebiet (siehe Meldung vom Vortag) fügte sich am frühen Morgen – wie erhofft – alles zu einem „Happy End“: am sicherheitshalber nochmal aufgesuchten „Tatort“ stand der Harvester nahe dem Habichthorst still und in einem kurzen Handytelefonat mit dem zweiten Chef der für die Fällarbeiten verantwortlichen Firma bestätigte dieser, dass die geplanten Arbeiten ausgesetzt sind und der Harvester vorläufig zu einem anderen Einsatzort kommt. Auch der später hinzugezogene Förster, der das Gebiet forstlich betreut, sicherte zu, dass der Horstbaum mit einigen Nachbarbäumen auch nach Beendigung der Brut als „Totholz“ stehen bleibt.
Im Hemmerder Schelk werden derweil ganz ähnliche Forstarbeiten durchgeführt – viele abgestorbene „Käferbäume“ sind schon gefällt – teilweise zeigt sich bereits ein völlig neues und ungewohntes Bild. In einem noch relativ intakten Fichtenbestand tauchte – beinahe wie zur Mahnung – ein einsamer Fichtenkreuzschnabel (w) auf.
In den Hemmerder Wiesen heute zwei Kuckucke – einer später noch anhaltend rufend. Außerdem unter anderem vor Ort: 5 Kolkraben (2x ad. und 3x juv.), 1 Gelbspötter, noch 2 singende Sumpfrohrsänger und 1 ausdauernd singende Rohrammer an einer mit Schilf bewachsenen Blänke.
Im eigenen Garten sind in diesen Tagen – wie schon vor zwei Jahren (vgl. Meldung vom 11.06.2017) – seltene Blattschneiderbienen zu sehen (Weidenröschen-Blattschneiderbiene, Megachile lapponica). Es ist faszinierend zu sehen, in welcher Geschwindigkeit Blattstücke aus den Blättern von Waldweidenröschen herausgeschnitten und für die Brutkammern abtransportiert werden.






Fröndenberg: Mehlschwalbenbestand im Hammer Wasserwerk am 17.06.2019 (Gregor Zosel)
So wie in jeden Jahr habe ich heute den Bestand der Mehlschwalbe im Hammer Waserwerk erfasst. So zählte ich, da nun alle Nester fast fertiggebaut sind, insgesamt 40 Brutpaare im gesamten Werksgelände. Erfreulich, dass von den 12 Kunstnestern insgesamt 10 beflogen sind. Somit ist der Bestand nach 2017 mit 36 Paaren und 2018 mit 33 Paaren deutlich angestiegen. Ansonsten waren heute im Werksgelände 1 Kiebitzwiesen-Weißstorch auf Nahrungssuche, 10 rastende Kiebitze, 2 Rostgänse, 14 Graureiher sowie 2 Haubenmeisen. Nahe des Eingangtores 1 Neuntötermännchen, neben den 2 Neuntöterpaaren auf der Kiebitzwiese. Den Weißstorchjungen auf der Kiebitzwiese geht es weiterhin so gut, dass sie ab und zu kurz alleine gelassen werden können, wenn beide Elternteile auf Nahrungssuche sind.








Selm: Kolkrabe,Gelbspötter am 17.06.19 (Th.Prall)
Am Siebenpfennigsknapp kreisten heute 2 Kolkraben über dem Waldgebiet. In der Feldflur bei Schulze-Altcappenberg waren noch erfreulich viele Arten der Kulturlandschaft zu sehen: u.a. 1 Gelbspötter, 3 Feldsperlinge, 2 singende Feldlerchen, 2 Wiesenschafstelzen, 1 Bachstelze, sowie einige Stieglitze und Bluthänflinge.
