Die folgenden Aufnahmen entstanden in den letzten Tagen.











Die folgenden Aufnahmen entstanden in den letzten Tagen.











Heute am Vormittag konnte ich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. 1 Waldwasserläufer, 4 Weißstörche (2 ad. + 2 dj.), 2 Silberreiher sowie 4 Graureiher sowie 3 weibchenfarbige Neuntöter (juv.?) in der Sperrzone beobachten. 2 weitere ad. Weißstörche auf dem Feld nahe dem Wehr.
Im Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Flussuferläufer, 16 Kiebitze, 1 Rostgans, ca. 30 Kanadagänse, ca. 20 Graugänse, ca. 30 Nilgänse, 7 Graureiher, 2 Hohltauben, 6 Gebirgsstelzen sowie > 100 Bachstelzen.
Im Warmer Löhen 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 1 Streifengans, ca. 80 Kanadagänse sowie ca. 20 Graugänse.







Am heutigen Tag ab 16:30 Uhr auf der Kiebitzwiese war nicht sehr viel zu sehen.
Erwähnenswert neben den normalen Verdächtigen, wie z.B. Weissstorch 2 Jungvögel + 1 Altvogel, Silberreiher 1, Graureiher 6, Neuntöter 2, Turmfalke 1, Sperber 1, sind noch zusätzliche 50-60 Weissstörche hoch überfliegend, kreisend und dann nach Westen abziehend erwähnenswert.




Am Teich neben der Ökostation war gegen Mittag ein Eisvogel zu hören. An den Blüten rund um die Ökostation waren nur wenige Weißlinge zu entdecken und keine anderen Schmetterlingsarten. Wie ich durch Freunde aus Nord-, Süd- und Ostdeutschland erfuhr ist es ein sehr schlechtes Jahr für Schmetterlinge; wie auch für Libellen. Wie Experten mitteilten gibt es ein Vordringen der Südlichen Mosaikjungfer bis nach Norddeutschland. Was aber eben wiederum auch kein erfreuliches Zeichen ist, denn diese Art profitiert von den trockenen Sommern, mit so entstehenden Verlandungszonen durch zurückgehende Wasserstände, wie es für andere Arten von Nachteil ist.
Heute zeigten sich 1 Wiesenweihe, 1 Rotmilan und 2 Mäusebussarde in den Hemmerder Wiesen, ansonsten war nicht viel los.




Am späten Nachmittag besuchte ich zunächst den östlichen Teil des Steiner Holzes – vom Hilbecker Hellweg kommend, biegt man vor dem Gutshof rechts in einen schmalen Feldweg ein und erreicht nach ca. 500 Metern eine kleine Schneise, bepflanzt mit jungen Bäumchen u.a. auch viele Birken. Dieses kleine Gebiet scheint ein Kleinod für Neuntöter, Dorngrasmücken und viele Insekten – insbesondere Heuschrecken – zu sein. Die Vögel finden dort die notwendige Ruhe, da dieses Gebiet lediglich von dort arbeitenden Landwirten und Jägern begangen wird. Für Wanderer hält sich das Naturerlebnis in Grenzen, da es dort nur so von Bremsen und Zecken wimmelt. Vom nördlicher gelegenen Waldrand suchen viele Finken, Sperlinge, Meisen – darunter auch Sumpfmeisen – das teilweise abgeerntete Feld nach Leckerbissen ab. An diesem Waldrand waren auch laute Rufe von einem jungen Greifvogel (vermutlich Mäusebussard) zu vernehmen.


In dem zuvor beschriebenen Gebiet konnte ich mindestens 2 add. Neuntöter sowie 4 diesjährige, die teilweise noch von den Eltern gefüttert wurden, beobachten. Zudem noch mindestens weitere 12 Kleinvögel, die ich aufgrund schwieriger Sichtverhältnisse (Gegenlicht) nur teilweise identifizieren konnte. Zum größten Teil konnte ich Dorngrasmücken erkennnen. Am Hilbecker Hellweg zwei Hausrotschwänze und auf den Feldern 2 kreisende Mäusebussarde und ein Rotmilan.
Bei einem anschließenden Besuch der Hemmerder Wiesen waren nur sehr wenige Vögel zu beobachten: 2 (sehr späte) Nachtigallen, Dorngrasmücken, einige Bluthänflinge, 2 Eichelhäher, ein rufender Grünspecht und eine überfliegende Starengruppe.





Heute gelang die Beobachtung eines Waschbären in den Hemmerder Wiesen. Er lag bei annähernd 30 Grad offen im Licht, obwohl in dem betreffenden Baum eine große Höhle vorhanden ist. Das Tier wirkte apathisch und zeigte keinerlei Scheu. Selbst beim wankenden Herumklettern waren die Augen geschlossen. Es ist gut möglich, dass das offensichtlich kranke Tier an der Staupe litt. Diese Viruserkrankung wurde im Kreis Unna bereits bei mehreren Füchsen und zwei Waschbären nachgewiesen und endet bei Waschbären meist tödlich.


Gestern waren in der Regenrückhalteanlage bei Bramey wohl 2 Neuntöter- Familien zusammen unterwegs. Jeweils 2 ad. Männchen und Weibchen hatten >4 Jungvögel dabei.
Gegen Nachmittag überflog ein Wespenbussard, von Osten kommend, unser Wohngebiet in Richtung Westen.
Ein Sperber hatte heute in der Nachbarschaft Jagderfolg und flog mit einem Kleinvogel – wahrscheinlich Haussperling – davon.









Heute am Vormittag konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 3 Weißstörche (1ad.+2dj.), 1 Knäkente (W), 2 Haubentaucher, 1 Zwergtaucherfamilie mit 4 Pulli, 1 Reiherente mit 2 Pulli, 7 Nilgänse, 1 Silberreiher, 8 Graureiher, 1 Eisvogel, 3 Neuntöter (1 M in Sperrzone + 2 juv. am Flößergraben) sowie 1 dj. Schwarzmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 18 Kiebitze, 2 Flussuferläufer, 12 Rostgänse, 14 Graugänse, 122 Kanadagänse, 34 Nilgänse, 1 Silberreiher, 6 Graureiher, 32 Lachmöwen, 3 Gebirgsstelzen sowie 1 unbestimmter Pieper.
Frühmorgens 2 Wasseramseln und 1 Gebirgsstelze an der Hönnemündung.











Rund um das HRB sind z.Zt. >150 Stieglitze anzutreffen, die sich an den zahlreichen Blühpflanzen bedienen. Dieser reich gedeckte Tisch wird aber nicht mehr lange bestehen, denn der Mäher leistet seit Tagen ganze Arbeit und zerstört wieder alles. Auch der Wasserstand ist besorgniserregend, in einer Woche wird nichts mehr da sein.
In der Steinstr. zeigte sich ein singender Girlitz auf einer Antenne.
„Unsere hauseigenen Mauersegler“ sind weg, obwohl noch reichlich über das Wohngebiet kreisen. Heute konnte ich noch >50 Ex. zählen.



Abfliegender Girlitz, soeben noch erwischt. 30.07.20 Foto: Hartmut PeitschHeute am Vormittag konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 2 dj. Weißstörche, 1 Flussuferläufer am Wehr, 1 Knäkente (W), 7 Reiherenten + 4 Pulli, 2 Blässrallen(klein)familien, 9 Nilgänse, 22 Kanadagänse, 1 Graugans, 1 Höckerschwan, 2 Zwergtaucher + 4 Pulli, 7 Graureiher, 1 Gebirgsstelze am Wehr, 1 Eisvogel, 1 dj. Neuntöter, ca. 20 Uferschwalben am Wehr, ca. 50 Distelfinken, 1 dj. Schwarzmilan sowie 2 Rotmilane.
Im/am angrenzenden Wasserwerk u.a.: 1 Weißstorch, 8 Kiebitze, 6 Flussuferläufer, 1 Streifengans, 16 Rostgänse, 3 Höckergänse (sie sind wieder da!), 23 Nilgänse, 18 Graugänse, mind. 91 Kanadagänse, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 4 Lachmöwen, mind. 5 gebirgsstelzen, mind. 8 Schafstelzen, ca. 80-100 Bachstelzen sowie mind. 5 Neuntöter (Paar mit mind. 3 juv.).










Eine abschließende Bruterfolgskontrolle im Turm der Fröndenberger Stiftskirche ergab gestern (27.07.), dass von den insgesamt 20 am 27.06. ermittelten Bruten noch 7 nicht abgeschlossen waren. In drei Nisthöhlen waren die Jungvögel kurz vor dem Ausfliegen. In vier anderen saßen noch insgesamt 8 Jungvögel, die frühestens in der zweiten Augusthälfte ausfliegen werden.
In UN-Dreihausen kam es heute Vormittag zu einer Begegnung mit einem weiblichen Wespenbussard. Von NO kommend flog er relativ niedrig sehr geradlinig und ohne sich von der Richtung abbringen zu lassen Richtung Hemmerder Schelk, um im Wald zu verschwinden – vermutlich, um dort nach Wespennestern zu suchen.
In den Hemmerder Wiesen ein diesjähriges Sperberweibchen. Diese Beobachtung lässt zwei Schlussfolgerungen zu: entweder stammt dieser Vogel aus einer sehr früh gestarteten Brut, sodass er bereits allein (jagend?) unterwegs war, oder in unmittelbarer Nähe hat es eine erfolgreiche Brut gegeben, die nicht entdeckt worden ist. Denkbar ist der zweite Fall durchaus, da es in den zurückliegenden Wochen immer wieder Sperberbeobachtungen in den Hemmerder Wiesen gegeben hat.






Am 13.08.2020, 19.00 Uhr wird die zweimonatige Ausstellung „Augenblicke in der Natur“ von Günter Reinartz im Umweltzentrum Westfalen auf der Ökologiestation des Kreises Unna, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen eröffnet, die in der Folge zu den Öffnungszeiten (Mo. – Do. 8.30 – 16.00 Uhr, Fr. 8.30 – 14.00 Uhr) bis zum 11.10.2020 durchgehend geöffnet ist.

Zur Teilnahme an der Eröffnungveranstaltung am 13. August 2020 um 19 Uhr
muss coronabedingt eine kurze Anmeldung per E-Mail vorgenommen werden. Das Ende der Eröffnungsveranstaltung ist ca. 20.30 Uhr.
Die Ausstellung ist in drei Unterthemen gegliedert:
– Erinnerungen: Festgehaltene Zufallsmomente, die man kaum so planen kann.
– Begegnungen: Eine Sammlung von Motiven, für die zum Teil lange „angesessen“ wurde.
– Erfahrungen: Bilder, die zeigen, dass es in der Natur Abweichungen vom „Normalen“ gibt.
Durch Tagungen und Seminare kann der Zugang behindert werden –
bitte informieren Sie sich sicherheitshalber unter: 0 23 89 – 98 09 99.

Abends nach 20 Uhr ist immer wieder ein Steinkauz im Brutgebiet des Vorjahres zu beobachten. Aber anders als 2019 sind da im Gebiet nordwestlich des Friedhofes (noch) keine flügge Jungvögel dabei. Wie mir aus anderen Quellen bekannt wurde hat es dieses Jahr vermutlich eine überdurchschnittlich lange Zeitspanne zwischen früh und später mit der Brut beginnenden Steinkäuzen gegeben. Beim Bauern Westermann waren dieses Jahr noch keine Steinkäuze zu entdecken, was verwunderlich ist. Da erhärtet sich allerdings der Verdacht der Brut von Hohltauben unter den Solarzellen auf einem Scheunendach. Weiter erwähnenswert drei unberingte adulte Weißstörche nahrungssuchend in Wiesen nahe der Funne. Sowie Rufe eines Grünspechtes im Wald am Ternscher See.
Zum Sonnenuntergang waren zwei Schleiereulen durch die Uhlenflucht zu sehen, die sich aber direkt nach Entdecken ins Gebäudeinnere zurückzogen. Vermutlich ein Brutpaar im dortigen Nistkasten. In der Nähe auch eine weibliche Schafstelze, die futtertragend und warnend vermuten ließ, dass sie im Getreidefeld ein Nest hat.