Bei der diesjährigen Aktion des
NABU „Stunde der Gartenvögel“ gab es trotz des eher bescheidenen Wetters
(leichter Nieselregen, 10,2 °C) im eigenen Garten mit Nachbarflächen von 9.10 h
bis 10.10 h mit 28 gezählten Arten ein doch respektables Ergebnis. In der
Reihenfolge des Auftauchens: Haussperling (9), Blaumeise (3), Singdrossel (4),
Buchfink (8), Kohlmeise (6), Fitis (1), Grünfink (4), Mönchsgrasmücke (4),
Heckenbraunelle (3), Dompfaff (2), Gartengrasmücke (2), Zilpzalp (1),
Ringeltaube (6), Kleiber (2), Eichelhäher (1), Mauersegler (3), Amsel (7),
Turmfalke (2), Zaunkönig (2), Rabenkrähe (2), Rotkehlchen (2), Goldammer (2), Buntspecht
(2), Feldsperling (3), Klappergrasmücke (1), Grünspecht (1), Stockente (2),
Rauchschwalbe (1).
Als außerdem gesichteter „Beifang“
noch ein ausgesprochener „Vogelkiller“: ein Steinmarder, der von der
Kleinvogelwelt lautstark vermeldet wurde und offenbar auf der Suche nach
Vogelnestern in einer alten Thuja-Reihe herumkletterte.
Während mancher „Spätheimkehrer“ der
Langstreckenzieher noch immer vergeblich gesucht wird (Wespenbussard, Neuntöter
…), sind heute endlich auch unsere „hauseigenen“ Mauersegler mit einer ersten –
aber späten – Vorhut zurückgekommen: zwischen 19.54 h und 19.57 h flogen gleich
4 Segler zielstrebig und ohne zu zögern in drei Nisthöhlen einer
Sechserbatterie unter der Dachtraufe ein. Interessant dabei, dass zwei nacheinander
in dieselbe Höhle einflogen – es ergab anschließend keinen (erwarteten!) Konkurrenzstreit,
sondern das für Paare typische Duettieren mit mehrfachen „Swi-Ri-Rufen“. Dabei
ruft der eine Partner das „Swi“ und der andere ergänzt sofort das „Ri“.
Immerhin wird Mauerseglern nachgesagt, dass sie eine sogenannte „Orts-Ehe“
führen – das heißt, dass sie nicht wirklich monogam sind, aber oft in der neuen Saison am selben
Brutplatz den Vorjahrespartner wiedertreffen. Möglicherweise habe ich heute genau
dieses Zusammentreffen mitbekommen.
Außerdem heute noch interessant:
am Stromberg (Frdbg.) ein Fichtenkreuzschnabel-Paar, eine überfliegende
Rohrweihe (w) und vor dem Hof „Schulze-Neuhoff“ ein weiblicher Girlitz am Boden
Sämereien pickend.
In den Hemmerder Wiesen gleichzeitig zwei Kuckucke (m) rufend. Ebenda und auf angrenzenden Maisfeldern nur 4 Kiebitze und noch 2 Steinschmätzer. Weitere 5 Kiebitze hielten sich auf Maisfeldern im Bereich „Rothes Feld“ (UN-Westhemmerde) auf und 4 Steinschmätzer an der Kleinen Wand (Frdbg.Bausenhagen).
Im Hemmerder Schelk an gewohnter Stelle 2 Revierpaare Trauerschnäpper – allerdings hatte in einem Fall das Männchen gewechselt (dunkle Morphe statt zuvor helle / siehe Foto vom 07.05.) und der zunächst bezogenen Naturhöhle ist jetzt ein Schwegler-Nistkasten vorgezogen worden. Außerdem im Südteil des Waldes ein ausdauernd singender Waldbaumläufer.
Gestern (09.05.) landete ein
Schwarzstorch am späten Vormittag in der „Sichlerbucht“ (Kiebitzwiese /
Frdbg.).
Im Hemmerder Schelk entwickelt
sich die Situation für die Trauerschnäpper doch noch positiv: eine intensive
Nachsuche gestern und heute ergab nun 4 besetzte Reviere. In zwei Revieren
waren auch Weibchen, die mit Nestbau beschäftigt waren. Interessanterweise sind
in beiden Fällen die Brutplätze relativ hoch in Naturhöhlen, während in den
letzten Jahren alle Bruten in Schwegler-Nistkästen waren. Reagieren die
Trauerschnäpper vielleicht schon auf die Gefahr durch die anwesenden Waschbären,
die vermutlich Nistkästen gezielt „kontrollieren“? Bei den Waldlaubsängern sind
unverändert ebenfalls 4 Reviere besetzt.
In den Hemmerder Wiesen gestern
noch 3 Braunkehlchen. Heute wie auch schon vorgestern mindestens 1 Schwarzkehlchen auf der
Hochstaudenfläche (Brutverdacht). Weiterhin hält auch der Kuckuck großräumig
sein Revier. Heute hatte er erkennbar einen Abstecher in das östliche Steiner
Holz gemacht und flog über die Trotzburgstraße zu seinen vertrauten Sitz- und
Rufbäumen – später wechselte er in einen Pappelwald nahe Steinen. Außerdem
>5 Nachtigallen (Gesang) und Baumfalken rufend. Nur noch 3 Kiebitze im Gelände.
Vorgestern (06.05.) auch im Süden von Frdbg.-Ostbüren noch 2 Braunkehlchen. Am Stromberg ein zunächst ausdauernd trommelnder – dann auch rufender Grauspecht (m), ebenda auch ein quäkender Mittelspecht. Ein männlicher Schwarzspecht überflog in der Mittagszeit am selben Tag eine Feldflur zwischen Bielenbüschen und Buschholt (Frdbg.).
Bei den Waldkäuzen im Buschholt (Frdbg.) scheinen nur noch 3 der ursprünglich 4 Jungvögel zu leben – zumindest konnte ich heute und gestern jeweils nur 3 finden. Außerdem deuteten einige Daunen, die sich an einer Stelle im Bereich des Tagesverstecks der Jungvögel in den Zweigen verfangen hatten daraufhin, dass ein „findiger“ Prädator (Uhu oder Habicht?) sich hier eine Mahlzeit geholt hat. Der Umstand, dass die verbleibenden Jungvögel nach wie vor Nähe zueinander suchen, statt sich großräumig zu verteilen, macht es Beutegreifern relativ leicht, sich zu „bedienen“.
Männlicher Trauerschnäpper der hellen Morphe an einer Naturhöhle im Hemmerder Schelk, 07.05.2019 Foto: Bernhard Glüer
Weiblicher Trauerschnäpper mit Nistmaterial an einer anderen Naturhöhle (Hemmerder Schelk) – unscharf im Hintergrund der männliche Partner (dunkle Morphe), 08.05.2019 Foto: Bernhard Glüer
Eins von zwei rastenden Braunkehlchen in der Bio-Obstanlage südlich Frdbg.-Ostbüren, 06.05.2019 Foto: Bernhard Glüer Mit nach wie vor nur mäßigen Flugkünsten leben die jungen Waldkäuze auch zwei Wochen nach dem Verlassen des Nistkastens gefährlich …, 08.05.2019 Foto: Bernhard Glüer
… die sehr wachsamen Altvögel (hier das gut getarnte Weibchen) haben das Umfeld ständig im Blick, 08.05.2019 Foto: Bernhard Glüer Bei den inzwischen im Baumhorst brütenden Weißstörchen nahe den Hemmerder Wiesen ist der Weg zum perfekten „Familienglück“ noch lang, 08.05.2019 Foto: Bernhard Glüer
In der Strickherdicker Feldflur
heute 11 (!) Steinschmätzer auf der nördlichen Feldvogelschutzfläche. Weitere 3
Steinschmätzer an der Kleinen Wand (Frdbg.-Bausenhagen) und nochmal 3 Ex im
Hemmerder Ostfeld. An der Kleinen Wand außerdem noch 2 Braunkehlchen und ein weiteres
im H. Ostfeld.
Auf den Bio-Gemüsefeldern südlich
Frdbg.-Ostbüren konnte heute das mehrfach gemeldete Rebhuhnpaar gesund und
munter bestätigt werden.
Auf dem „Kiebitzacker“ östlich der Hemmerder Wiesen wurde bis gestern noch eines der drei dort markierten Kiebitzgelege bebrütet. – Heute konnte dort (noch auf der Brutinsel) im bereits keimenden Mais mindestens 1 Küken gesehen werden. Weiterhin war der Revier haltende Kuckuck lange Zeit zunächst nahe Steinen, dann an der Trotzburgstraße und schließlich in den Hemmerder Wiesen zu hören. Die Weißstörche scheinen inzwischen auch ein Gelege zu haben – zumindest saß ein Altstorch ausdauernd flach (brütend?) im Horst. Überhinfliegend ein Trupp von ~20 Schafstelzen.
Eines von zwei Braunkehlchen an der Kleinen Wand (Frdbg.-Bausenhagen) …, 05.05.2019 Foto: Bernhard Glüer … dort auch dieser weibliche Steinschmätzer, 05.05.2019 Foto: Bernhard Glüer Immer wieder schön anzusehen: Rebhuhnpaar bei Frdbg.-Ostbüren, 05.05.2019 Foto: Bernhard Glüer
Anfang der Woche (Mo, 29.04.) im
Hemmerder Ostfeld noch 12 (!) rastende Steinschmätzer. Ebenda auch 5
Schwarzkehlchen (4,1), ein Rebhuhnpaar. Auch heute (04.05.) dort noch 2
Steinschmätzer, vermutlich dasselbe Rebhuhnpaar und 1 Revier haltendes
Schwarzkehlchenmännchen (die Vögel der Vortage waren wohl nur Rastvögel). Ein
weiteres Revier haltendes Schwarzkehlchenmännchen nördlich der A 44 bei
UN-Dreihausen. Nochmals 2 Steinschmätzer hielten sich in den Hemmerder Wiesen
auf.
In den Hemmerder Wiesen vom 29.04.
– 03.05 regelmäßig ein rufender Kuckuck. Am 02.05. hatte dieser Kuckuck wohl
ansatzweise Glück mit seiner ausdauernden Partnerwerbung! Nachdem er schon ca. 20
Min. immer wieder von einem erhöhten dürren Zweig einer großen Pappel gerufen
hatte, flog er plötzlich zielstrebig nach Süden ab, um einen entgegenkommenden
zweiten Kuckuck „in Empfang zu nehmen“. Er übernahm dessen Flugrichtung nach NW
und beide entschwanden Richtung Bönen (Seseke-Aue / Sandbachtal). Gestern (Fr,
03.05.) war sowohl der Kuckuck in den Hemmerder Wiesen als auch ein zweites
Männchen südlich Bönen im Bereich der Innertstoffdeponie (Kamen-Heeren) zu
hören. Damit gibt es im Bereich östlich von Unna bis Bönen mindestens 2 Revier
haltende Kuckuck-Männchen.
Mehrere Besuche des Hemmerder
Schelks ergaben leider keinen weiteren Trauerschnäpper, so dass weiterhin von
nur einem Revier auszugehen ist. Gestern (03.05.) war außerdem auch nur noch
ein Waldlaubsänger zu hören.
Im Buschholt über mehrere Tage (29.04.-03.05.) ein Mischsänger (Zilpzalp x Fitis). Ebenda hat auch der vierte Jungvogel bei den Waldkäuzen inzwischen den Nistkasten verlassen. Interessanterweise suchen die Jungvögel auch außerhalb der Bruthöhle Nähe zu einander. Heute fand ich alle vier sehr hoch in der Krone einer alten Lärche eng aneinandergedrängt. Ein Altvogel saß deutlich niedriger – jedoch in Sichtweite – in einem Nachbarbaum.
Über der Kiebitzwiese (Frdbg.) beben dem Brutpaar auf der Storchenstange noch 3 weitere Weißstörche hoch kreisend und nach Osten abziehend. Außerdem im Gelände unter anderem 1 Bruchwasserläufer, 1 Flussuferläufer, 1 Flussregenpfeifer, 2 Silberreiher und > 60 Schwalben teils auf trockenen Stengeln von Hochstauden rastend. Immer wieder kleine Trupps von Mauerseglern (auch anderorts) durchziehend.
Derzeit dominiert die Dorngrasmücke als Spätheimzieher mit ihrem Gesang akustisch vielerorts das Bild (hier Strickherdicker Feldflur mit mindestens 7 Revieren), 29.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Noch sind es nur 3 junge Waldkäuze, die hoch in einer Lärche gemeinsam den Tag verdösen …, 29.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… ein aufmerksamer Altvogel hat immer alles im Blick …, 29.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … schlecht zu fotografieren, doch inzwischen hat der vierte Jungvogel Anschluss bei seinen Geschwistern in luftiger Höhe …, 04.05.2019 Foto: Bernhard Glüer … in direkter Nachbarschaft versorgen auch Haubenmeisen bereits Nachwuchs …, 29.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … der Partner verlässt die Bruthöhle in einer abgestorbenen Eberesche mit einem Kotballen, 29.04.2019 Foto: Bernhard Glüer Heute auffälliger Durchzug von Mauerseglern, die erst noch ihre Brutgebiete erreichen müssen, 04.05.2019 Foto: Bernhard Glüer Auch diese rastenden Rauchschwalben (mit oben links einer Uferschwalbe / Kiebitzwiese) scheinen noch nicht ihre Brutgebiete erreicht zu haben, 04.05.2019 Foto: Bernhard Glüer Später Steinschmätzer im Hemmerder Ostfeld lässt sogar immer wieder leisen Gesang hören …, 30.04.2019 Foto: Bernhard Glüer Rebhuhndame im Hemmerder Ostfeld …, 04.05.2019 Foto: Bernhard Glüer … der Gatte bleibt ständig in der Nähe, 04.05.2019 Foto: Bernhard Glüer
Ein Abendspaziergang durch den Buschholt (Frdbg.-Frömern) ergab, dass im Waldkauznistkasten (siehe Meldung vom 24.04.) mindestens 4 Jungvögel groß geworden sind. Einer schaute noch aus der Einflugöffnung des Nistkastens – drei weitere und ein Altvogel saßen sehr hoch in der Krone einer alten Lärche in direkter Nachbarschaft.
Derweil hat sich zu Hause unterm eigenen Dach bei den „hauseigenen“ Schleiereulen heute ein Drama abgespielt: eine Kontrolle ihres Nistkastens im Dachgibel nach Sonnenuntergang erbrachte 5 frischtote Jungvögel – teils mit abgetrennten Köpfen. Ganz offensichtlich ist das das vorläufige Endergebnis von tagelangen „Belagerungen“ eines Turmfalkenpaares, das noch auf Nistplatzsuche ist. Obwohl an einem anderen Hausgibel ein freier Nistkasten den Turmfalken zur Verfügung steht (in der Vergangenheit hat es auch schon friedliche Bruten von Turmfalken und Schleiereulen nebeneinander gegeben!), haben die Turmfalken diesmal mit der Schleiereulenbrut „kurzen Prozess“ gemacht.
Im Hemmerder Schelk nach wie vor
wohl nur ein einziger Revier haltender Trauerschnäpper (m), der seinen Gesang
von sehr unterschiedliche Stellen – bis zu 300 m voneinander entfernt –
vorträgt. Immerhin hat sich die Zahl der Waldlaubsängerreviere auf 4 erhöht.
Außerdem ebenda 2 Baumpieperreviere.
Im Wassergewinnungsgelände heute
unter anderem 10 Weißstörche, 15 Rostgänse, > 3 Gartengrasmücken, ~ 150
Schwalben (Mehlschwalben, Rauchschwalben, Uferschwalben) und ~10 Mauersegler.
In den Hemmerder Wiesen am
Donnerstag (25.04.) unter anderem 2 Baumfalken, 3 Nachtigallen, 6 Weißstörche. Am
Folgetag (26.04.) konnte U. Becker auf einem angrenzenden Feld 7
Regenbrachvögel ausmachen.
Gestern (27.04.) im Hemmerder Ostfeld noch 8 (!) Steinschmätzer nahe der Vertragsfeldvogelschutzfläche. Dort auch ein männliches Schwarzkehlchen und 6 Hohltauben. – Westlich Frdbg.-Ostbüren in der Feldflur ein später Merlin (m) jagend.
Aus UN-Mühlhausen gibt es die deprimierende Nachricht (U. Becker), dass vom vermutlich letzten verbliebenen Rebhuhnpaar der Hahn geschlagen worden ist. Die Art der Rupfung und die Tatsache, dass hauptsächlich das Muskelfleisch von Brust und Rücken säuberlich abgelöst worden ist, sprechen für einen gefiederten Prädator (Uhu oder Habicht).
Nur für einen kurzen Moment huscht die Gartengrasmücke frei sichtbar durchs Astwerk (Frdbg / Wassergewinnungsgelände), 28.04.2019 Foto: Bernhard GlüerTäglich zeigen sich mehr Mauersegler im Ruhrtal – hier einer meiner ersten am 26.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Weißstorchansammlung im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede), 28.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… der bisher wohl einzige (und letzte???) Trauerschnäpper im H. Schelk inspiziert eine Naturhöhle, 28.04.2019 Foto: Bernhard Glüer Einer von inzwischen 4 Waldlaubsängern im Hemmerder Schelk …, 28.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Reste eines geschlagenen – hier gerupften Rebhuhns bei UN-Mühlhausen …, 26.04.2019 Foto: U. Becker … die fast verschwenderisch – nur auf bestes Muskelfleisch ausgerichtete Malzeit lässt auf einen gefiederten Prädator (Habicht oder Uhu) schließen (ein Fuchs hätte außer Federn nichts übriggelassen), 26.04.2019 Foto: U. Becker
Im Hemmerder Schelk heute ein ungewöhnlicher Gast mit Revierverhalten (ausdauernde Rufe und Trommeln): 1 Grauspecht (m)! – Außerdem 1 Mittelspecht quäkend, 2 Waldlaubsänger (Gesang), 1 Baumpieper (Gesang) und wieder nur ein einziger Trauerschnäpper, der erneut an völlig anderer Stelle sang (ca. 600 m vom zuletzt registrierten Revier entfernt). Es bleibt völlig ungeklärt, ob immer dasselbe Männchen verschiedene Reviere austestet, oder ob es sich jedes Mal um andere Vögel handeln, die nur kurz vor Ort sind.
In den Hemmerder Wiesen heute
unter anderem 12 Altkiebitze – gestern konnten auch 3 Küken(!) an einer Blänke
entdeckt werden. Ganz offensichtlich haben die Brutpaare den östlich gelegenen
Acker verlassen und sind mit den noch lebenden Küken mehrere Hundert Meter bis in
diesen Nassbereich gelaufen. Weiterhin heute vor Ort: >4 Bruchwasserläufer,
>3 Nachtigallen, 1 Klappergrasmücke, 4 Krickenten, 2 Höckerschwäne und noch
das ansässige Storchenpaar, das inzwischen seinen Baumhorst fertiggestellt hat
(gestern noch 6 Weißstörche im Gebiet).
Am Stromberg (Frdbg.) über dem
Voßackerbach Futter tragende Kolkraben, Rufe eines Schwarzspechtes, sowie eines
Mittelspechtes und ein vorbeifliegender Schwalbenschwanz.
Im Buschholt scheint sich die Geschichte der hier schon mehrfach gemeldeten Waldkäuze im neuen Nistkasten einem „Happy End“ zu nähern: mindestens 2 Jungvögel zeigten sich neugierig am Einflugloch und sind unmittelbar vor dem Ausfliegen.
Sehr seltener Gast nördlich der Haarhöhe: männlicher Grauspecht im Hemmerder Schelk, 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Weißstorchenpaar als erfolgreiche Baumeister mit ihrem jetzt fertiggestellten Baumhorst nahe den Hemmerder Wiesen (hoffentlich hat der dem ersten Sturm am heutigen Abend standgehalten?!), 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
In dieser stabileren Behausung für den „Vogel des Jahres 2017“ ist der Nachwuchs schon so weit …, 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … dass er sie am liebsten schon für immer verlassen würde …, 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… aber zunächst wird vom sicheren Ausguck …, 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … die Umgebung erkundet …, 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … junge Waldkäuze haben eine extrem lange Ästlingszeit und werden nach dem Verlassen des Brutplatzes meist noch den ganzen Sommer von den Altvögeln gefüttert …, 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … der äußerst umsichtige Papa ist sich seiner Verantwortung bewusst und hat die Nisthöhle ständig im Blick, 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Diese äußerlich unverletzt in der Fröndenebrger Innenstadt aufgefundene tote Amsel deutet möglicherweise auf ein leider nicht neues Problem hin: mit der warmen Jahreszeit steigt gerade bei Amseln das Risiko von Infektionen durch den Usutu-Virus, der durch Stechmücken übertragen wird, 24.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Östlich von Frdbg.-Frömern, auf
der „Panthe-Wiese“, eine männliche Ringdrossel, die sich mit besonderer
Vorliebe auf der verkohlten, bzw. plattgetretenen Fläche des Samstags
abgebrannten Osterfeuers aufhielt.
Östlich Frdbg.-Bausenhagen, an der Kleinen Wand, 7 Steinschmätzer. Auch im Hemmerder Ostfeld rastende Steinschmätzer (>5 Ex).
Im Hemmerder Schelk ein singender
Trauerschnäpper (heute nicht mehr im bisher bezogenen Revier, sondern ca. 400 m
weiter nördlich).
In den Hemmerder Wiesen unter
anderem 6 (!) Weißstörche, von denen mindestens zwei beringt waren. Auf dem
östlich angrenzenden Kiebitzacker waren >4 Küken zu erkennen. Unweit davon
(auf Kartoffelacker) 6 Wiesenpieper, 11 Wiesenschafstelzen und 4 Bachstelzen.
In Bönen-Bramey wurde auf der
Kiebitzfläche heute Mais gesät. Während der ca. zweistündigen Arbeit hielten
sich >5 Altkiebitze auf der Fläche auf und mindestens 1 Küken. Zwei der
Altkiebitze saßen überwiegend auf ihren Nestern in den Brutinseln, sodass davon
auszugehen ist, dass die bereits herumlaufenden Küken von einem älteren, nicht
markierten Gelege stammen. Während der Beobachtungszeit tauchte plötzlich ein
Wanderfalke (w. 2.Kj.) auf, der einen Beuteflug auf die Kiebitze machte
(vergeblich). Die Abwehrstrategie der Kiebitze war dabei sehr anschaulich und spannend
zu beobachten. Die Kiebitze hatten den Wanderfalken (lange vor uns drei
Beobachtern) entdeckt – er muss sich aus großer Höhe genähert haben. Alle
Kiebitze stiegen relativ schnell ebenfalls in große Höhe auf brachten sich in
eine Position, die es ihnen ca. 80 – 100 m über dem Boden ermöglichte, dem
jetzt herabsausendem Wanderfalken auszuweichen. Nach dem Fehlangriff des Falken
schienen die Kiebitze jetzt sogar ihrerseits in Kamikaze-Manier den
Wanderfalken anzugreifen und verfolgten ihn!
Am Abend im eigenen Garten ein
männlicher Gartenrotschwanz.
Nachtrag zu vorgestern (20.04.): vormittags 4 Kampfläufer in den Hemmerder Wiesen.
Männliche Ringdrossel auf der Branntfläche eines vor zwei Tagen abgebrannen Osterfeuers (Frdbg.-Frömern) …, 22.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… während Ringdrosseln normalerweise große Fluchtdistanzen haben …, 22.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … zeigte sich dieser Vogel erfreulicherweise wenig scheu, 22.04.2019 Foto: Bernhard Glüer Vier von insgesamt 7 Steinschmätzern auf hoher Warte bei Frdbg.-Bausenhagen, 22.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Markierter Weißstorch in den Hemmerder Wiesen …, 22.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … links mit der Farbkennung pink-schwarz und rechts mit der Zahl „2522“ und einer Buchstabenkombination „SVS“ …, 22.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … ein zweiter Storch rechts mit der Buchstabenkombination „DEW“ und einer Zahlen-Buchstabenfolge „5T632“, 22.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Männlicher Gartenrotschwanz in der Abendsonne vor unserem Küchenfenster (Frdbg.-Hohenheide), 22.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Am heutigen Ostersonntag erneut
über Frdbg.-Hohenheide Kolkrabenrufe.
Gestern auch rings um Frdbg.-Ostbüren deutlicher Durchzug von Braunkehlchen mit mindestens 6 Rastvögeln (1 x 4 Ex, 2 x 1 Ex). Weiterhin zeigten sich ebenda vereinzelte Steinschmätzer (1 x 2 Ex, 2 x 1 Ex).
Über den Hemmerder Wiesen (gestern) eine männliche Wiesenweihe westwärts überfliegend. Außerdem 1 Schwarzmilan, 2 Rotmilane und 2 Mäsubussarde kreisend.
Auf dem östlich gelegenen Kiebitzacker wurde gestern Mais gesät. Wie zuvor verabredet, hatte sich der Landwirt gemeldet, so dass die Arbeiten von teils 3 Augenpaaren beobachtet werden konnten. Es fiel auf dass bei der etwa zweistündigen Feldarbeit auf den 3 Brutinseln fast ununterbrochen Altvögel auf den Nestern saßen. In mindestens zweien waren tags zuvor ja bereits Junge geschlüpft, so dass ganz offensichtlich bei den extremen Wetterbedingungen (gleißende Sonneneinstrahlung, absolute Trockenheit und Ostwind) die Jungen vermutlich gegen die intensive Sonneneinstrahlung geschützt wurden. Die ständige Anwesenheit der Altkiebitze und die wachsamen Augen von Landwirt und Ornithologen konnten trotzdem nicht verhindern, dass plötzlich 3 Weißstörche, die auf einem Nachbaracker gestanden hatten, gleichzeitig eine der Brutinseln gezielt anflogen und vermutlich ein Kiebitzküken blitzschnell verschluckten. In Sekundenschnelle griffen sieben (!) Altkiebitze die Störche mit heftigen Sturzflügen so entschlossen an, dass diese zwar tatsächlich das Weite suchten, jedoch ist zu befürchten – wie auch schon von Marvin Lebeus vermutet, dass die Störche sich nicht davon abhalten lassen werden, auch weitere Kiebitzküken zu holen, sobald diese sich auf dem offenen Feld zeigen.
Als „Beobachtungs-Nebenprodukt“ interessant: während des zweistündigen Fixierens der Ackerfläche aus dem Autofenster heraus flogen jeweils von Süd nach Nord mindestens 16 (!) Tagpfauenaugen über den Acker. Migrationen in so deutlichem Ausmaß sind mir bei diesem Falter vorher noch nie aufgefallen. Allerdings erklärt dieses Phänomen, dass Tagpfauenaugen in den letzten Wochen bei uns zugenommen zu haben scheinen. – Die Falter stammen offensichtlich aus anderen Regionen. Außerdem zeigten sich ein südwärts vorbeifliegender Schwalbenschwanz und einzelne Weißlinge.
Mit akribischer Feinarbeit werden bei der Maiseinsaat die Kiebitzbrutinseln umfahren …, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… die strenge Geometrie der Saatreihen bekommt fast etwas Ästhetisches …, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … alle Wachsamkeit konnte nicht verhindern, dass dieser Weißstorch in einer Blitzaktion eines der Kiebitzküken verschlang (man beachte den noch prallen Kehlsack), 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer Auffälliges Migrationsverhalten bei Tagpfauenaugen – dieses rastet kurz in einem Rapsfeld, um anschließend – wie an einer Schnur gezogen – seinen geradlinigen Flug fortzusetzen, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Gegen die tiefstehende Nachmittagssonne schwer zu fotografieren – aber doch zu erkennen: männliche Wiesenweihe über den Hemmerder Wiesen, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Rastendes Braunkehlchen zeigt hier seinen Namen gebenden Kehlfleck (Frdbg.-Ostbüren) …, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … auf demselben Acker: einer von zwei Steinschmätzern, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Im Hemmerder Schelk bestätigten die Aufnahmen der Fotofalle heute den Verdacht vom Vortag: ein hohler Baum, der in der Vergangenheit verschiedentlich von Waldkäuzen genutzt worden war und jetzt immer wieder leise wimmernde Stimmen hören lässt, ist zur „Kinderstube“ einer Waschbärfamilie geworden. Damit ist ein weiteres Mal erwiesen, dass die invasiven Waschbären, die sich seit Jahren westwärts ausbreiten, auch im Kreis UN weitgehend „etabliert“ sind. Für viele einheimische Vögel dürften sie vor allem in der Brutzeit ein ernstes Problem sein. Das gilt besonders für den Hemmerder Schelk, in dem seit 2011 eine kleine Population von Trauerschnäppern durch Nistkästen stabilisiert werden soll. Diese Nistkästen sind vermutlich schon vielfach von den Waschbären ausgeräumt worden. So blieb denn auch ein fader Beigeschmack, als ausgerechnet am „Waschbärbaum“ heute ein erster Waldlaubsänger sang.
Nördlich Frdbg.-Hohenheide ein überfliegendes Kolkrabenpaar, ein Nahrung suchender Schwarzmilan und Rufe von Erlenzeisigen.
Zwar kein brillantes Foto, doch die automatische Kamera „überführt“ …, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… die nächtlichen „Kobolde“ im Hemmerder Schelk …, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … die einen hohlen Baum in Beschlag genommen haben…, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … hier zeigt sich einer der Waschbären sogar nach Sonnenaufgang, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Endlich ist auch im Hemmerder
Schelk ein erster Trauerschnäpper (m) eingetroffen. Leider wurde fast
zeitgleich und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trauerschnäpperrevier ein
vermutliches Wurflager einer Waschbärfamilie entdeckt, was eine äußerst
problematische Nachbarschaft sein dürfte (eine inzwischen installierte
Fotofalle soll Gewissheit geben). Die letzte Nistkastenreinigung im Schelk
während des vergangenen Winters hatte den Verdacht aufkommen lassen, dass mehrere
Nistkästen während der Brutzeit von Waschbären geplündert worden waren (vgl.
Meldung vom 22.01.2019). – Außerdem ein erster Baumpieper (Gesang) und
mindestens ein quäkender Mittelspecht im Schelk.
Auf dem „Kiebitzacker“ östlich der
Hemmerder Wiesen sind heute aus zwei Gelegen die Küken geschlüpft. Nach
telefonischer Mitteilung des betroffenen Landwirts in Bönen-Bramey sind auch
dort gestern bereits aus einem der zwei markierten Kiebitzgelege Küken
geschlüpft. Erst am gestrigen Morgen war noch Gülle aufs Feld ausgebracht
worden. Die Gelege sind sorgsam umfahren worden. Beim späteren Einarbeiten der
Gülle mit einer Kreiselegge liefen dann bereits neben der Brutinsel Küken, die
vom achtsamen Landwirt eingefangen und nach der Bearbeitung an Ort und Stelle
wieder freigelassen worden waren.
In den Hemmerder Wiesen (einschließlich
des östlichen Ackers) insgesamt 11 Kiebitze, die teils heftig balzten. Außerdem
vor Ort unter anderem bis zu 8 (!) Weißstörche (2 Ex weiterhin am Baumhorst
bauend und dort auch schon mehrfach kopulierend), 6 Graureiher, 14 Krickenten,
11 Bekassinen, 4 Bruchwasserläufer, 1 Flussregenpfeifer, >4 Wiesenschafstelzen,
2 Nachtigallen, 1 Klappergrasmücke, 2 Schwanzmeisen, 2 Teichrallen.
Im Hemmerder Ostfeld ebenfalls 3
Weißstörche auf einem frisch gegrubberten Acker. Erfreulicherweise konnte
erneut ein Rebhuhnpaar im Bereich der Feldvogelschutzfläche nahe der Bahntrasse
angetroffen worden. Dort auch ein Schwarzkehlchen-Paar. Auch bei UN-Mühlhausen
konnte durch akribische Suche von Ute Becker mit Ehemann das dortige
Rebhuhnvorkommen gestern bestätigt werden (2 Ex).
In UN-Hemmerde (Kühlstraße vor der
Bäckerei Stricker) ein singender Girlitz.
Abends auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) unter anderem 7 Bruchwasserläufer und mindestens 28(!) Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern. In den Bielenbüschen weiterhin ein männlicher Schwarzspecht an seiner Schlafhöhle und im Buschholt ein Waldkauz, der kurz nach Sonnenuntergang aus seinem Nistkasten schaut und dort vermutlich Nachwuchs betreut.
Die ersten Kiebitze sind geschlüpft (UN-Hemmerde) – ihre Überlebensprognose ist angesichts des trocken-warmen Wetters leider nicht gut …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… derweil zeigen die Hemmerder Weißstörche, dass sie es – wie ihre „Kollegen“ in Lünen – mit ihrer Zukunftsplanung ernst meinen, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Die Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk haben bisher nur ein einziges Revier besetzt und sind auch vergleichsweise spät eingetroffen …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … genauso ungewiss sieht es bei den Baumpiepern des H.-Schelks aus – hier zeigt sich der bisher einzige Revierhalter, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Immerhin mindestens auch noch ein Revier im Hemmerder Ostfeld wird von diesem Rebhuhn-Mann gehalten …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … das weibliche Pendant …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… dasselbe Revier wird auch von Schwarzkehlchen genutzt, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer Derzeit nur als durchziehende Gäste bei uns: einer von 7 Bruchwasserläufern im NSG Kiebitzwiese (Frdbg.), 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Für den Schwarzspecht ist der Tag zu Ende – er schaut nochmal kurz aus seiner Schlafhöhle (Frdbg.-Frömern) …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… für den Waldkauz fängt der Tag jetzt am Abend erst an (Frdbg.-Frömern) …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Am Abend, gegen 17.45 h, über der
Kiebitzwiese (Frdbg.) noch ein ostwärts durchziehender Fischadler. Er drehte
über dem „Ententeich“ auf Mendener Seite einige Runden, rüttelte immer wieder
und hielt offensichtlich noch nach einer „Abendmalzeit“ Ausschau (vergeblich).
Kurz nach 18.00 h folgte dann von Westen kommend eine männliche Kornweihe –
ebenfalls ostwärts durchziehend. Weiterhin noch erwähnenswert neben den
regelmäßig anwesenden Arten: 10 Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern
(ausnahmslos männlich).
In den Bielenbüschen
(Frdbg.-Frömern) abends ein männlicher Schwarzspecht, der eine Schlafhöhle
aufsuchte (auch gestern bereits zur selben Zeit ebenda). Diese Höhle scheint
neu gezimmert zu sein – zumindest war sie mir bisher nicht bekannt. Gestern
(14.04.) am Westrand der Bielenbüsche außerdem eine weibliche Ringdrossel.
Am Mühlbach – nördlich der
Hemmerder Wiesen – scheint sich ein weiteres Storchenpaar ansiedeln zu wollen.
Zunächst fiel mir mehrfach lautes Schnabelklappern auf (noch ohne
Sichtkontakt). Dann erschien das Paar gemeinsam in den Hemmerder Wiesen und
flog anschließend mit Baumaterial zu einer alten Erle, um es dort in der teils
abgestorbenen Krone zu verbauen. Im Gelände außerdem mindestens 11 Kiebitze –
teils balzend. Zwei Ex. brüteten auf dem östlich gelegenen „Kiebitzfeld“, auf
markierten Nestern. Am Freitag (12.04.) war das Feld gegrubbert worden, nachdem
zuvor Gülle ausgebracht worden war. Ein überfliegender Schwarzmilan (heute
Morgen) wurde heftig attackiert. Minuten später waren zwei Schwarzmilane über
den Hemmerder Wiesen. Am Freitag in den Hemmerder Wiesen neben den „üblichen“
Arten auch zwei Nonnengänse. Heute noch immer 2 Silberreiher vor Ort und
weiterhin eine Klappergrasmücke.
Eine weitere Klappergrasmücke am „Babywald“ nahe UN-Kessebüren. Dort – ebenso wie an den Traditionsplätzen im Hemmerder Schelk – noch immer kein Baumpieper.
Zwei Nonnengänse als seltene Gäste in den Hemmerder Wiesen, 12.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Schwarzmilan über dem „Kiebitzbrutfeld“ östlich der Hemmerder Wiesen wird heftig von Kiebitzen attackiert, 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Noch ein durchziehender Fischadler über der Kiebitzwiese (Frdbg.) 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Storchenpaar zwischen Hemmerder Wiesen und Horster Mühle versucht einen Baumhorst zu errichten, 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer