Am Nachmittag über dem eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) 4 Fichtenkreuzschnäbel südwärts überhinfliegend. Mehrfach auch wieder Rufe von heimziehenden Kranichen – jedoch ohne Sichtkontakt.
Autor: bg
Fröndenberg / Unna: Kraniche, Wasservogelzählung, Feldlerchen, Hohltauben, Sperber u.a., 13.02.2022 (B.Glüer)
Am späten Nachmittag auch auf dem Haarstrang bei Frdbg.-Hohenheide deutlicher Kranichzug. Zwischen 16.40 h und 17.45 h in >4 Zügen mindestens 400 Vögel (1x nur akustisch wahrnehmbar).
Die Wasservogelzählung im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede erbrachte erneut die offenbar hier überwinternden 10 Waldwasserläufer (schon wiederholt hier gemeldet). Außerdem erfreulich: 4 Haubentaucher (!) neben 42 Schnatterenten, 28 Reiherenten, 69 Stockenten, 1 Tafelente (m), 2 Höckerschwänen, 4 Rostgänsen, 10 Graugänsen, 6 Nilgänsen, 5 Kormoranen, 2 Silberreihern, 4 Graureihern, 97 Blässhühnern, 2 Gebirgsstelzen, 1 Bergpieper, 1 Eisvogel.
In der Feldflur nördlich der A 44 bei Frdbg.-Ostbüren in zwei rastenden Trupps ~100 Feldlerchen und ein artreiner Trupp von 26 Hohltauben.





Fröndenberg / Unna: Vollgesang von Buchfink und Feldlerche, Türkentauben, Kraniche, Zilpzalp u.a., 09.02.2022 (B.Glüer)
Bei heute zweistelligen Temperaturen im Plusbereich (vor genau einem Jahr, am 09.02.21, hatten wir nach eigenen Wetteraufzeichnungen -13,7 °C, am 10.02.21 sogar -17,5 °C und mehr als 20 cm Schnee!) ließ im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) ein Buchfink ersten Vollgesang hören. Ersten Gesang gab es nahe Frdbg.-Ostbüren auch von einer Feldlerche.
In Frdbg.-Ostbüren an einer Winterfütterung 5 Türkentauben. In UN-Stockum 2 weitere Türkentauben und 4 Exemplare in UN-Westhemmerde. Offenbar ist auch die Türkentaube im Bestand deutlich zurückgegangen. Der Brutvogelatlas des Kreises Unna gibt noch bis zu 50 Brutpaare pro Viertelquadrant (2,5km x 2,5 km) in reich strukturierten Siedlungshabitaten an.
Am Nachmittag, um 16.20 Uhr, über Frdbg.-Hohenheide ein nach NO ziehender Trupp Kraniche von ~75 Vögeln. Schon bei fortgeschrittener Dämmerung, um 17.58 Uhr, ebenda ein weiterer Trupp von ca. 180 Vögeln.
In den Hemmerder Wiesen gestern unter anderem erneut ein Zilpzalp.




Unna: Großer Brachvogel, Silberreiher, Graureiher, Kurzschnabelgänse, Blässgänse, Graugänse, Wacholderdrosseln, Krickenten, Bachstelzen, Bergpieper, Wanderfalke u.a., 04.02.2022 (B.Glüer)
Weiterhin südlich von Bönen-Lenningsen, zwischen „Am Brauck“ und den Hemmerder Wiesen eine große Ansammlung von Silberreihern. Gestern und heute ließen sich 21 (!) Exemplare zählen. Dabei wurde deutlich, dass dieselben Vögel zwischen den beiden Flächen hin und herwechseln – mit der Gefahr von Doppelzählungen. Bei meinem Erscheinen zunächst Am Brauck waren dort exakt 21 Silberreiher, von denen ab und zu einer davonflog. Wenig später traf ich in den Hemmerder Wiesen zunächst 5 (weitere???) Silberreiher an. Bei einem ca. 45minütigem Aufenthalt im NSG wuchs die Zahl schließlich auf wieder exakt 21 Reiher an, womit die Frage nach Zählgenauigkeit auf beiden Flächen geklärt war. Unter den Silberreihern konnte auch der hier schon beschriebene Reiher mit rotem Codering (rechts) und Metallring (links) aus Ungarn ausgemacht werden.
Außerdem in den H. W. heute unter anderem 1 Großer Brachvogel, >60 Krickenten, >100 Stockenten, 4 Schnatterenten, 7 Kanadagänse, 4 Höckerschwäne, 20 Graureiher, ~100 Wacholderdrosseln, >50 Bachstelzen, 2 Bergpieper, >30 Stare, 1 Wanderfalke (W/K2). Westlich des NSGs, auf einem Wintergetreidefeld, 93 Graugänse, 33 Blässgänse, 20 Nilgänse und die schon mehrfach gemeldeten 2 Kurzschnabelgänse.
Beim Erscheinen des Wanderfalken (der übrigens nur baden wollte) konnten interessante „Feindstrategien“ der anwesenden Wasservögel beobachtet werden: Während der Brachvogel, die Stare und Bachstelzen panikartig hochflogen, hasteten die Krickenten und Stockenten flatternd und wassertretend in die Mitte der größten Wasserfläche, die Gänse reckten nur die Hälse hoch, die Reiher und Schwäne blinzelten bestenfalls mit den Augenlidern. Die Enten scheinen als vergleichsweise schlechte Flieger zu „wissen“, dass in der Luft ihre Chancen am ungünstigsten sind, während sie auf der Wasserfläche bei Annäherung eines Greifs abtauchen können.






Fröndenberg / Unna / Bönen: Uhubalz, Waldkäuze, Rebhühner, Silberreiher (mit Herkunftsdaten eines abgelesenen Vogels) u.a., 02.02.2022 (B.Glüer)
Südlich von Bönen-Lenningsen, Am Brauck, zum wiederholten Male größere Ansammlungen von Silberreihern. Heute kamen respektable 18 (!) Exemplare zusammen, die auf einer abgemulchten Zwischenfruchtfläche offenbar Regenwürmer aufsammelten und später gemeinsam einen Ruheplatz aufsuchten. Zu dem ebenfalls in diesem Raum mehrfach angetroffenen, beidseitig beringten Vogel liegen inzwischen die Herkunftsdaten vor. Er ist als „nestjung“ am 05.06.2013 in Ungarn (Cegléd, Nagy-szék, Pest) beringt worden und war am Tag der Ringablesung (12.01.22 / siehe auch Meldung selben Datums) 8 Jahre, 7 Monate und 7 Tage alt. Interessanterweise ist er bereits im Spätsommer des ersten Lebensjahres, am 01.09.2013, in Polen (Lwówek, Jezioro Zgierzynieckie) einmal abgelesen worden (siehe Karte).
Zu der von Clemens Rethschulte am 28.01. eingestellten Rebhuhnbeobachtung am Mühlhauser Berg, bei der unter anderem ein Rebhuhn zur Beute einer Kornweihe geworden war, gibt es inzwischen erfreuliche Fortsetzungen: am 30.01. konnte ich ebenda eine Kette von 5 Exemplaren feststellen und tags darauf wurden von Ute Becker an selber Stelle sogar mindestens 8 Vögel beobachtet. Die variierenden Gesamtzahlen zeigen einerseits, dass die Sozialgefüge offenbar bereits im Umbruch sind und dass andererseits vielleicht mehr Individuen vor Ort sind, als es manchmal den Anschein hat.
Am heutigen Abend – bei inzwischen endlich wieder „freundlicher“ Großwetterlage – kurze Uhu-Balz im Traditionsrevier des Fröndenberger Westens und ebenda auch zwei Waldkauzreviere mit rufenden Männchen. Bei den Uhus ist wegen der geringen Balzaktivität mit einiger Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass bereits ein Gelege vorhanden ist.




Fröndenberg / Unna: Waldschnepfen, Uhu, Waldkäuze, Sperber, Zilpzalps, Weidenmeisen, Waldwasserläufer, Schnatterenten, Tafelenten, Gänsesäger, Blässgänse, Wacholderdrosseln, Rotdrossel, Rohrammern u.a., 23.-25.01.2022 (B.Glüer)
Nachdem Hartmut Brecher bereits am 21.01. in den Hemmerder Wiesen zwei (!) Zilpzalps beobachtet hat (ornitho.de), gelang heute erneut die Beobachtung vermutlich derselben Vögel. Beide Zilpzalps hielten sich gleichzeitig in einer Schlehe an der Amecke auf und waren teils nur eine Armlänge voneinander entfernt, sodass eine Doppelzählung desselben Vogels sicher ausgeschlossen werden kann. Seit dem 16.01. ist das die siebte Winterbeobachtung der Art im Gebiet (einschließlich der Meldungen auf ornitho.de). Unter anderem neben den „üblichen“ Arten noch im Gebiet: ~100 Wacholderdrosseln, 2 Sperber, x Weidenmeisen (rufend), 2 Rohrammern. Gestern ebenda am Vormittag (10.06 Uhr) > 100 Blässgänse Richtung NO überhinziehend.
Gestern südlich UN-Siddinghausen 72 Wacholderdrosseln, darunter 1 Rotdrossel und ca. 20 Stare.
Vorgestern, 23.01., im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede unter anderem 10 Waldwasserläufer, 7 Gänsesäger, 47 Schnatterenten, 2 Tafelenten, 1 Pfeifente. Am Abend desselben Tages im Bereich der Fröndenberger Golfplätze 2 Waldschnepfen, 3 Waldkäuze (balzrufend), 1 Uhu (stumm).


Bönen / Unna: Wanderfalken, Hausrotschwanz, Bachstelzen u.a., 22.01.2022 (B.Glüer)
Heute ergaben sich interessante Erkenntnisse über den von Hartmut Peitsch im Bönener Industriegebiet entdeckten halbseitig blinden, vorjährigen Wanderfalken. Nachdem Hartmut Peitsch in Gesellschaft des einäugigen K2-Wanderfalken bereits einen adulten Wanderfalken beobachten konnte, zeigten sich am 17.01. gleich zwei adulte Wf. sehr vertraut zusammen mit dem K2-Wf. Ganz offensichtlich handelte es sich hier um das Elternpaar des Unglücksvogels. Bei einer erneuten Beobachtung konnte heute eine Futterübergabe an den Einäugigen durch das adulte Männchen gesehen werden. Mir ist kein Fall bekannt, dass ein Jungvogel noch im zweiten Lebensjahr von den Elternvögeln gefüttert wird. Somit stellt sich die Frage, ob der nur einseitig sehende Wf. überhaupt in der Lage ist, selbst Beute zu schlagen. Bekanntlich ist für eine präzise Raumwahrnehmung und Entfernungsabschätzungen zweiäugiges Sehen unabdingbare Voraussetzung – erst recht für einen Beutegreifer, der im Jagdflug die höchsten im Tierreich bekannten Geschwindigkeiten erreicht. Vermutlich ist der gehandicapte Falke auf Dauer allein nicht überlebensfähig.
Außerdem im Bönener Industriegebiet heute erneut ein überwinternder Hausrotschwanz.
In den Hemmerder Wiesen heute wieder zahlreiche Wasservögel, die nur zum Teil erfasst werden konnten, weil vor allem die Gänse das NSG verlassen hatten und sich auf umliegende, schwer einsehbare Felder verteilt hatten. Besonders erwähnenswert im NSG erstaunliche 48 (!) Bachstelzen.






Fröndenberg / Unna: Wasservogelzählung, Zilpzalp, Hausrotschwanz, Kiebitze, Weißwangengänse, Blässgänse, Bachstelzen, Wiesenpieper, Rohrammern, Waldkäuze u.a., 15./16.01.2022 (B.Glüer)
Bei der heutigen weltweit durchgeführten Wasservogelzählung, die vom „International Waterbird Census“ seit den 1960er Jahren inzwischen in 25 000 Zählgebieten in mehr als 100 Ländern auf allen Kontinenten durchgeführt wird, konnte für das Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede folgende Artenliste ermittelt werden: Höckerschwäne (9), Kanadagänse (5), Nilgänse (2), Schnatterenten (32), Stockenten (54), Reiherenten (34), Tafelenten (1), Gänsesäger (4), Kormorane (8), Haubentaucher (1), Silberreiher (3), Graureiher (7), Teichhuhn (1), Waldwasserläufer (7), Bergpieper (1), Gebirgsstelze (1), Bachstelze (1).
Im Industriegebiet Unna-Ost heute 1 Hausrotschwanz.
Am Nordrand von UN-Steinen ein überwinternder Zilpzalp.
In den Hemmerder Wiesen gestern und heute weiterhin große Ansammlungen von Blässgänsen mit >168 Exmpl, darunter >6 Weißwangengänse, ~20 Graugänse, >13 Nilgänse, >8 Kanadagänse, >4 Schnatterenten, ~20 Krickenten, >65 Stockenten, >19 Bachstelzen, 11 Wiesenpieper, 4 Rohrammern, 1 Misteldrossel (Vollgesang), 1 Sperber (m / K2).
In den Feldfluren zwischen UN-Westhemmerde und Bönen-Lenningsen unter anderem >11 Silberreiher (darunter gestern auch weiterhin der zweifach beringte Vogel), 7 Kiebitze.
Nordwestlich von Frdbg.-Hohenheide >3 Reviere von Waldkäuzen mit vor allem morgens rufenden Männchen.







Fröndenberg / Unna: Schwarzspecht, Kernbeißer, Kiebitze, Kornweihe, Silberreiher (farbberingt), Blässgänse, Graugänse, Schnatterenten, Bachstelzen u.a., 12.01.2022 (B.Glüer)
Morgens nördlich Frdbg.-Hohenheide Flugrufe eines Schwarzspechtes und überhinfliegender Kernbeißer (ohne Sichtkontakt).
In den Hemmerder Wiesen heute bei weiter anwachsenden Wasserflächen unter anderem 34 Graugänse, 6 Blässgänse, 2 Kanadagänse, 10 Nilgänse, 70 Stockenten, 4 Schnatterenten, ~5 Bachstelzen, 1 Kornweihe (weibchenfarben). Interessanterweise sind die kurzzeitig hier erschienenen großen Reihermengen (>25 Graureiher, >9 Silberreiher) wieder verschwunden. Es spricht einiges dafür, dass ihre in der Vergangenheit plötzlich anwachsende Zahl mit den steigenden Wasserständen zu tun gehabt hat, die aus Teilen der jetzt nassen Wiesenflächen Mäuse und andere Kleintiere an die Oberfläche gebracht hatten. Dieses zeitweise üppige Beuteangebot dürfte inzwischen „abgefrühstückt“ sein. Ein heute am Ameckeweg jagendes Hermelin ist ebenfalls im Nachhinein ein Indiz für gute Mäuse- und Kleintierbestände. Sein Erscheinen zeigt gleichzeitig, dass der teils heftige Seuchenzug der vor einem Jahr grassierenden Staupe, die neben Füchsen, Waschbären etc. auch Marderartige wie das Hermelin befällt, einige gesunde Tiere übriggelassen hat, bzw. wieder welche zuwandern.
Zwischen Bönen-Lenningsen und UN-Westhemmerde in den Feldfluren 9 Kiebitze, 5 Graureiher, 7 Silberreiher. Einer der Silberreiher erwies sich als farbberingt und konnte abgelesen werden (Foto). Seine Daten wurden an die EURING und der Vogelwarte Helgoland gemeldet.






Fröndenberg / Unna: Waldschnepfe, Weidenmeise, Bachstelzenschlafplatz, Rebhühner, überwinternde Singdrossel als Sperberbeute, Wacholderdrosseln, Eisvogel, Wiesenpieper, 10.01.2022 (B.Glüer)
Nachdem die Sonne inzwischen zwar 25 Minuten länger am Himmel ist (abends um 22 Min. späterer Sonnenuntergang – morgens allerdings nur 3 Min. früherer Sonnenaufgang), ist die Wintervogelwelt weiterhin nur spärlich vertreten. In den Hemmerder Wiesen bezahlte eine überwinternde Singdrossel heute eine unüberlegte Aktion mit dem Leben: aus einer Schlehenhecke kommend überquerte sie frei fliegend ein Zwischenfruchtfeld, ohne zu bemerken, dass sich ihr ein in entgegengesetzter Richtung fliegendes Sperberweibchen von vorn näherte. In letzter Sekunde stürzte sie sich in den hüfthohen Ackersenf – der Sperber ebenfalls. Beide blieben punktgenau an derselben Stelle verschwunden, sodass davon auszugehen ist, dass der Beutestoß des Sperbers erfolgreich war (Mitbeobachter: Hermann Knüwer). Außerdem hier neben den zunehmenden Wasservögeln bei inzwischen täglich steigenden Wasserständen erwähnenswert ~50 Wacholderdrosseln, > 1 Bachstelze, > 1 Wiesenpieper, 1 Eisvogel.
Im Hemmerder Ostfeld 5 Rebhühner.
Im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) erneut Weidenmeisenrufe.
Auf dem Fröndenberger Golfplatz „Am Winkelshof“ abends (17.45 h) eine in Baumkronenhöhe vorbeistreichende Waldschnepfe. Am Traditions-Winterschlafplatz ebenda zuvor mindestens 32 einfallende Bachstelzen.
Fröndenberg: Amselgesang, 30.12.2021 (B.Glüer)
In ähnlicher Vorfrühlingsstimmung wie der von Gregor Zosel beobachtete Kleiber fühlte sich bei knapp 14°C wohl auch eine Amsel vor dem Sparkassengebäude in Fröndenbergs „City“ und ließ – wenn auch noch nicht in voller Lautstärke – anhaltenden Gesang hören.
Fröndenberg / Unna: Singdrossel, Wacholderdrosseln, Kornweihe, Waldwasserläufer, Kraniche, Uhubalz, Waldkauz, Kiebitze u.a., 27.12.2021 (B.Glüer)
In den Hemmerder Wiesen heute erneut „die“ männliche Kornweihe, die offensichtlich im Großraum UN-Hemmerde überwintert und hier schon öfter gemeldet worden ist. Sie zeigte ein ungewöhnliches Jagdverhalten – nämlich die Verfolgung einer Maus zu Fuß (mit erfolgreichem Ausgang!). Außerdem im NSG erwähnenswert eine offenbar ebenfalls überwinternde Singdrossel, >4 Wacholderdrosseln, 3 Kiebitze.
Gestern aus dem Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) erwähnenswert die weiterhin dort anwesenden 9 Waldwasserläufer, 3 Silberreiher, 2 Bergpieper, 1 Gebirgsstelze und nochmals südwärts ziehende Kraniche (26 Exmpl.).
Gestern Abend im Traditionsrevier des Fröndenberger Westens ein balzrufender Uhu, sowie ein Waldkauz.





Fröndenberg / Unna: Kälteflucht von Kranichen, Großer Brachvogel u.a., 25.12.2021 (B.Glüer)
Bei eisigem Ostwind haben offensichtlich spätentschlossene Zugvögel – insbesondere Kraniche – die Kälteflucht angetreten (siehe auch Melungen von Hartmut Peitsch und Alfred Haberschuss). In einem Korridor zwischen Unna und Frdbg.-Ostbüren zogen zwischen 10.45 Uhr und 11.23 Uhr in 8 Trupps ca. 920 Kraniche Richtung SW (von der Wilhelmshöhe / Strickherdicker Feldflur erfasst). Außerdem zogen in diesem Zeitfenster auch 1 Großer Brachvogel, 1 Mäusebussard, 1 Graureiher teils sehr hoch überhin.



Unna: Schwarzkehlchen, Feldlerchen, Rebhühner, Bluthänflinge, 22.12.2021 (B.Glüer)
Neben den von Hermann Knüwer entdeckten Schwarzkehlchen nahe UN-Steinen (die auch heute noch vor Ort waren) konnte südlich UN-Hemmerde, nahe der A44, mindestens noch ein weiteres Schwarzkehlchen (w) ausgemacht werden. Dort auch 4 einzelne Feldlerchen und ein Schwarm von ~200 Bluthänflingen auf einem Phacelia-Feld.
Im Hemmerder Ostfeld auf Wintergetreide 36 Feldlerchen.
In Höhe von UN-Stockum erneut die 9er Rebhuhnkette.


Fröndenberg: Waldschnepfen, Fichtenkreuzschnäbel, Uhu, 21.12.2021 (B.Glüer)
Auch wenn es vielleicht ein rein subjektiver Eindruck ist, der auf glücklichen Zufallsbegegnungen beruhen mag, so scheint im laufenden Herbst der Fröndenberger Haarstrang von Waldschnepfen ganz gut besucht zu sein: 1 Exmpl. am Vormittag in einer Senke „Am Stromberg“ abfliegend. Gegen Abend dann sogar meine „Nr. 10 dieser Saison“ (seit dem 05.11.) im eigenen Garten nahe dem Rammbach auffliegend. Außerdem am heute kürzesten Tag des Jahres bemerkenswert: in einem Lärchenbestand des Buschholts (Frdbg.-Frömern) >8 Fichtenkreuzschnäbel. Im Stromberger Wald frische Gewölle und Kotspritzer eines Uhus.
