













Heute Nachmittag waren an der Kiebitzwiese u.a. 3 Schwarzmilane, 2 Baumfalken, 2 Neuntöter, 2 Silberreiher. An der Hönnemündung waren u.a. 2 Wasseramseln, 1 Gebirgsstelze, 1 Eisvogel.


Heute starteten die 9 Teilnehmer des Ornithologischen Stammtisches Fröndenberg zu ihrer monatlichen Exkursion ihren etwa 4 stündigen Rundweg bei Balve/Eisborn. Nach kühlen Nachttemperaturen waren die Insekten am Wegesrand zunächst sehr rar. Mit zunehmender Erwärmung bei traumhaften Wanderwetter kamen auch diese zum Vorschein. Insgesamt konnten die Orni-Truppe u.a. anderem folgendes beobachten: 1 Baumpieper, mind. 3 Neuntöter, 1 Grauschnäpper, mind. 4 Kolkraben, mind. 10 Hausrotschwänze, 1-2 Habichte, 4 Rotmilane sowie Distelfinken, Grünfinken, Bluthänflinge, Goldammern, Dompfaffe, Grünspecht, Buntspechte, Mönchsgrasmücken sowie mind. 1 Dorngrasmücke. Auf dem Steinbruchsee der „Blauen Lagune“ konnten wir, von der Aussichtsplattform aus, 1 Nilgans und 1 Kormoran ausmachen. Neben Schwalbenschwanz, Kaisermäntel und Mauerfüchse war unter den Insekten sicherlich die Blauflügelige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans) das Highlight.



















Heute am frühen Vormittag am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. 1 Weißstorch, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 3 dj. Neuntöter sowie 1 Eisvogel.
Im Warmer Löhen 2 Weißstörche, 9 Graureiher, 1 dj. Neuntöter sowie ca. 120 Rauchschwalben. Am Neuenkamp ca. 30 Bluthänflinge sowie ca. 20 Rauchschwalben.
In der Umgebung Büdericher Haar/Dreihausen/Schafhausen/Schlückingen u.a. 1 Grauschnäpper, 5 Hausrotschwänze, 5 Bluthänflinge, ca. 50 Rauchschwalben, 3 Grünspechte sowie 2 Misteldrosseln.
Trotz intensiver Suche in den Feldfluren weder ein Steinschmätzer noch ein Braunkehlchen entdeckt!





Östlich UN-Hemmerde ein Baumfalke kreisend – dann nach Süden abstreichend. Nach wie vor gibt es noch immer keinen gesicherten Brutnachweis. Auch dieser Falke ließ nicht erkennen, ob und wo er wohl Nachwuchs hat. Vor drei Tagen (01.08.) unweit der heutigen Beobachtung ein Wanderfalkenpaar. Wieweit und ob es durch die größeren „Vettern“ Verdrängungseffekte gibt, ist unklar. Ebenfalls im Raum UN-Hemmerde heute 3 Rohrweihensichtungen (1x w, 1x m und 1x immat.). Möglicherweise handelte es sich um ansässige Vögel, die ebenda eine erfolgreiche Brut abgeschlossen haben (vier Junge flogen aus).
In den Hemmerder Wiesen ist inzwischen die letzte Teilfläche gemäht worden. Dort unter anderem 2 Rotmilane, 2 Schwarzmilane, 2 Turmfalken, 3 Graureiher, 2 Kiebitze und das Weißstorchrevierpaar. An der Amecke noch immer das besetzte Sumpfrohrsängerrevier mit jetzt flüggen Jungvögeln. Ebenda zeigte eine Sumpfmeise ein interessantes Verhalten: sie stand immer wieder – einem Kolibri gleich – vor einer großen Klettenpflanze mit reifen Früchten in der Luft. Erst auf Fotos war später zu sehen, was es mit diesem Verhalten auf sich hatte: ohne zu landen holte sie bei jedem Anflug einen Kern aus der stacheligen Frucht. Offenbar verfügte sie nicht wie ein Distelfink über die Fähigkeit, sich auf die stacheligen „Körnerspender“ zu setzen.









Zurzeit wird die Ruhr wegen Reparaturarbeiten zurückgestaut, dadurch entstanden an der Röllingwiese große Schlamm-, aber auch viele komplett trockene Bereiche. Nur kleine restliche Wasserflächen sind übrig geblieben. Bei meinem Besuch konnte ich einen Schwarzstorch beobachten, der das reichhaltige Fischangebot nutzte. Darüber freuten sich auch ca. 25 Graureiher, 1 Silberreiher und 4 Weißstörche (3 diesjährige und ein Altvogel). Zu sehen waren auch zahlreiche Blässhühner mit Nachwuchs in verschiedenen Altersstufen, Teichhühner, Stockenten, Nilgänse, Zwergtaucher und ein Waldwasserläufer.











