Heute am frühen Vormittag konnte ich auf dem Feld an der Alten Eiche angrenzend zur Kiebitzwiese 5 balzende Kiebitze beobachten, wobei 2 Ex. schon die typischen Brutmulden „drehten“. Auf dem Feld im Warmer Löhen (hier hatten letztes Jahr zwei Kiebitzpaare eine erfolgreiche Zweitbrut) heute 6 Kiebitze, allerdings ohne Aktivitäten.
Der Abstecher zur renaturieren Ruhr in Wickede (Kreis Soest) brachte 3 Gebirgsstelzen in 2 Revieren, 3 Eisvögel ebenfalls in 2 Revieren, 2 Gänsesäger (1:1) sowie 2 Silberreiher.
Kiebitz beim Muldedrehen nahe der Kiebitzwiese…am 09.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Balzflug….am 09.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Gebirgsstelze auf dem Dach des Wickeder Kraftwerks…am 09.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Silberreiher an der renaturieren Ruhr in Wickede…am 09.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Gänsesäger unterhalb des oberen Wehres …am 09.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Kormoran auf der Ruhr…am 09.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heute konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 7 Kiebitze ( 2 Ex. balzend auf Feld an der Alten Eiche + 5 Ex. auf Feld nahe der Weiden des Ponyhofes), 6 Gänsesäger, 11 Krickenten, 7 Schnatterenten, 33 Reiherenten, 2 Höckergänse (balzend), 8 Rostgänse, 84 Kanadagänse, 23 Graugänse, 21 Nilgänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 12 Blässrallen, 2 Zwergtaucher, 11 Höckerschwäne, 6 Silberreiher, 3 Graureiher, 2 Eisvögel (1 Ex. am Münzenfund + 1 Ex. am Flößergraben), 3 singende Rohrammern, 1 Rotdrossel unter ca. 15 Wacholderdrosseln, 1 Kolkrabe (fliegt über Wehr zum Obergraben) sowie 2 Rotmilane. Im/am angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 12 Pfeifenten, 11 Reiherenten, 6 Rostgänse, 6 Graugänse, 9 Kanadagänse, 43 Nilgänse, 2 Höckerschwäne, 1 Silberreiher, 1 Graureiher, 9 Lachmöwen, ca. 20 Wacholderdrosseln sowie ca. 30 Bachstelzen.
Rotdrossel im NSG Kiebitzwiese…am 08.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Balzende Höckergänse auf der Kiebitzwiese…am 08.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Das beringte Rostganspaar KS und EF haben wieder ihr Revier vom letzten Jahr nahe des Wehres bezogen…am 08.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Graugans am Aussichtshügel…am 08.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Kanadaganspaar sondert sich von der Gruppe ab…am 08.03.2019 (foto: Gregor Zosel)Krickenten auf der Wasserfläche am Aussichtshügel..am 08.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Bemerkenswert noch hoch die Zahl der Silberreiher im Gebiet..am 08.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weiterhin vollzieht sich hier und
da der Heimzug der Schwarzkehlchen: 2 Ex. (1,1) am Flößergraben unterhalb des
Aussichtshügels auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) und ein einzelnes Weibchen auf
einem Weidezaun in den Hemmerder Wiesen. Ebenda auch die für mich ersten
Zilpzalpe (2 Ex. an der Amecke). Noch immer unter anderem 22 Krickenten im
Gelände, 6 Graureiher sowie 6 Kiebitze, von denen ein Paar schon fest
entschlossen schien, bald mit einer Brut zu beginnen (das Männchen beschäftigte
sich ausgiebig mit einer Nestmulde, warf Halme hinein – das Weibchen stand
unmittelbar daneben und schaute „interessiert“ zu).
Auch im Ruhrtal (zwischen Neimen
und Wickede) mindestens 4 Kiebitze.
Der obligatorische abendliche Rundgang mit Hund wurde heute mal für eine Erfassung von Singdrosseln genutzt, die schon viele Reviere besetzt zu haben scheinen. Die Bedingungen waren ideal (trocken, klare Sicht, fast völlige Windstille – keine Störgeräsuche). Die einzelnen Sänger waren beiderseits des von mir begangenen Weges bis in eine Entfernung zwischen 200 und 300 m gut zu hören und konnten punktgenau lokalisiert werden, so dass zwischen 17.35 h und 18.05 h fast der gesamte nördliche Bereich des alten Golfplatzes „Am Winkelshof“ erfasst werden konnte. Exakt 10 Sänger ließen sich ermitteln (siehe Karte – rot markiert der abgelaufene Weg).
Besetzte Singwarten von Singdrosseln (10 Ex.) auf dem alten Golfplatz (Frdbg.) entlang eines Wanderweges (rot) zwischen 17.35 h und 18.05 h, 08.03.2019
Über Fröndenberg-Frohnhausen am späten Nachmittag gleich zwei tief fliegende Rotmilane. Die beiden segelten „etwas ziellos“ über das Dorf, womöglich wieder daheim?
Östlich des NSG Strickherdicker Bachtal rüttel seit langer Zeit sowohl am Vormittag als auch Nachmittag ein einzelner Turmfalke über einem Acker. Auf Grund der Distanz war eine geschlechtsspezifische Bestimmung nicht möglich.
In den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern) heute Gesang eines Waldbaumläufers.
Auf der ehemaligen Bodendeponie in UN-Dreihausen 3 Schwarzkehlchen. Möglicherweise handelte es sich um dieselben Vögel, die gestern im Hemmerder Ostfeld waren – zumindest waren es übereinstimmend wieder 3 Ex. und auch wie gestern 1 Männchen mit 2 Weibchen.
Um 15.17 h über Frdbg.-Hohenheide 32 Kraniche und um 15.25 h nochmals 12 Kraniche ebenda nach NO ziehend.
Im HRB der Seseke war heute eben den vielen Gänsen 1 Kiebitz zu sehen und 1 Rotmilan kreiste am Rande des Beckens.
Zwei weitere Kiebitze konnte ich auf dem Feld gegenüber der Regenrückhalteanlage bei Bramey entdecken.
Im eigenen Garten zeigte sich heute endlich mal wieder eine Heckenbraunelle.
Heckenbraunelle im eigenen Garten am 07.03.19 Foto: Hartmut PeitschDas Rotkehlchen wird wohl bald unseren Garten verlassen und in nördliche Gefilde ziehen. 07.03.19 Foto: Hartmut PeitschRotmilan über der Seseke, 07.03.19 Foto: Hartmut PeitschKiebitz im HRB am 07.03.19 Foto: Hartmut Peitsch
Axel Hirschfeld, Geraldine Attard and Lloyd Scott beschreiben, dass jährlich in der EU offiziel u. a. 900.000 Feldlerchen, 1.450.000 Turteltauben, 1.600.000 Wachteln und 108.000 Kiebitze geschossen werden.
Heute hielten sich gleich 3 (!)
Schwarzkehlchen (1,2) im Hemmerder Ostfeld auf. – Über den Hemmerder Wiesen
unter anderem 2 Rotmilane und erneut ein sehr niedrig einfliegender Habicht.
Am frühen Abend nördlich von Frdbg.-Hohenheide
auf einem Wintergetreidefeld 11 rastende Heidelerchen.
Interessant war es heute nochmal am Bachstelzenschlafplatz (siehe Meldung vom Vortag, bzw. im OAG-Archiv von 2001-2018 die Meldung vom 06.02.2018). Ich wollte wissen, wie viele Vögel sich hier wohl einfinden würden und war diesmal um 17.50 h vor Ort. Bis 18.05h hatte sich auf dem Golfrasen neben dem Schilfstreifen eine Gruppe von 36 Bachstelzen eingefunden. Während ich mehrfach diesen Trupp ausgezählt habe, fielen einzelne Bachstelzen aus großer Höhe immer wieder „vom Himmel“ und landeten direkt im Schilf. Gleichzeitig wuchs auch der Trupp wartender Vögel auf dem benachbarten Fairway auf schließlich 54 Ex. an. Nachdem ich mich dann schließlich entfernt hatte, um nicht weiter zu stören, hörte ich um 18.22 h in ca. 500 m Entfernung hoch über mir nochmals Kontaktrufe überfliegender Bachstelzen, die ebenfalls noch dem Schlafplatz zustrebten. Es wurde also einerseits deutlich, dass über einen relativ großen Zeitraum in vielen großen und kleinen Trupps die Bachstelzen aus unterschiedlichsten Richtungen einflogen und letztlich aber ihre Gesamtzahl nicht zuverlässig zu ermitteln war. Sicher waren es mehr als 100 Ex. – denkbar wäre auch eine doppelt so hohe Gesamtzahl.
Eines von heute gleich zwei Weibchen (Schwarzkehlchen) im Hemmerder Ostfeld, 06.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
Derzeit vielerorts bereits sehr aktiv mit Revierkämpfen, Paarbildung und Horstbau: Mäusebussard (Frdbg.-Hohenheide),06.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
Heute am frühen Vormittag konnte ich bei meinem Besuch des Himmelmann Parks bis hin zur Hönnemündung u.a. folgendes beobachten: 6 Gänsesäger, 21 Reiherenten, 9 Blässrallen, 4 Höckerschwäne, 2 Zwergtaucher, 2 Wasseramseln, 1 Gebirgsstelze, 2 balzende Eisvögel, 3 Bachstelzen stationär (mit Gesang) sowie ca. 20 überfliegende Bachstelzen, 2 singende Zilpzalpe ( 1 Ex. im Himmelmann Park sowie 1 Ex. an der Kläranlage Bösperde) sowie 2 Schwanzmeisen.
Wasseramsel an der Hönnemündung …am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Gänsesäger an der Ruhrbrücke …am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Eisvogel im Himmelmann Park…am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Bachstelze am Kleinen Dachwehr…am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Zilpzalp singt hoch in einer Baumkrone…am 06.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heute konnte ich im Hammer Wasserwerk u.a. 2 Schellenten, 13 Pfeifenten, 3 Schnatterenten, ca. 30 Reiherenten sowie 2 Rostgänse notieren. Vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese aus konnte ich u.a.: 12 Krickenten, 14 Schnatterenten, 2 Höckergänse, 7 Rostgänse, 71 Kanadagänse, 31 Graugänse 24 Nilgänse, 5 Silberreiher sowie 2 Rotmilane beobachten. Im Warmer Löhen weitere ca. 70 Nilgänse sowie 1 Silberreiher. Zuvor schon bei Sonnenaufgang ein singender Zilpzalp im Himmelmann Park.
Rotmilan über dem Feld an der Kiebitzwiese…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Alles im Blick…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)…und noch einmal von der Seite…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Zwei auf einem Streich…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Rotmilan kämpft mit einem Mäusebussard um die Lufthoheit… am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Silberreiher in der Mittagssonne….am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Männerüberschuss bei den Krickenten…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Schnatterentenpaar beim Landeanflug …am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Zwischen den Gänsen auch heute wieder die 2 Höckergänse..am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)Morgenkonzert der Heckenbraunelle am Aussichtshügel…am 05.03.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Der abendliche Rundgang mit Hund brachte noch einige interessante Nachträge zum Tage. Zunächst konnte um 18.15 h (kalendarischer Sonnenuntergang um 18.09 h) auf dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ ein traditioneller Schlafplatz von Bachstelzen als wiederbesetzt festgestellt werden. Die Zahl der Bachstelzen ließ sich nur grob schätzen, da alle Vögel bereits in einem schmalen Schilfstreifen saßen und sich nur durch unruhiges „Sortieren“ hier und da bemerkbar machten. Es dürften über 50 Vögel gewesen sein.
Im Süden von Frdbg.-Ostbüren riefen aus vier verschiedenen Steinkauzrevieren jeweils die Revierinhaber. Erfreulich war, dass ein Revier durch eine kürzlich neu angebrachte Niströhre erstmals besetzt war.
Highlight des Abends war jedoch eine balzrufende und Flügel klatschende männliche Waldohreule. Leider ließ sich ein Weibchen nicht feststellen.
Heute konnte auch ich ein erstes
Schwarzkehlchen im schon nicht mehr ganz neuen Jahr verbuchen. Ein einzelnes
Männchen im Prachtkleid hielt sich zunächst auf Zaunpfosten am Dörgänger (UN-Hemmerde)
auf und wechselte in kurzer Zeit über mehrere Hundert Meter ständig seinen
Standort. Es zeigte keinerlei Revierverhalten und schien nur auf dem Durchzug
zu sein.
In den Hemmerder Wiesen unter anderem 22 Krickenten, 6 Graureiher, 6 Kiebitze und weiterhin die drei immaturen Kraniche.
Südlich von UN-Hemmerde ein Nahrung suchender Rotmilan.
Nordöstlich von UN-Lünern auf dem
vorjährigen Kiebitzbrutfeld 9 Kiebitze.
Südlich von Bönen-Lenningsen „Am
Brauk“ gestern und auch heute >70 Bachstelzen auf einem Zwischenfruchtfeld.
Dort auch ~30 Wiesenpieper und >4 Feldlerchen.
Eine Suche nach den Bönener Kiebitzen im Umfeld des Industriegebietes „Am Mersch“ war leider erfolglos. Immerhin gab es hier nochmal einen kleinen Trupp Kraniche (27 Ex.) – nach NO ziehend.
Rastendes Schwarzkehlchen im Hemmerder Ostfeld, 05.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
Die drei Kraniche fühlen sich weiterhin in den Hemmerder Wiesen wohl und scheinen hier in vorjähriger Sommergerste Fressbares zu finden,05.03.2019 Foto: Bernhard Glüer
„Die intensive Nutzung unserer Agrarlandschaft setzt die dort lebenden Arten so stark unter Druck, dass viele Bestände rückläufig sind. Davon sind vor allem ehemals sehr häufige Arten wie beispielsweise Feldlerche, Grauammer oder Kiebitz betroffen. Der Kiebitz wird im Kreis Unna von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Kreis Unna seit 1999 regelmäßig kartiert, um gezielt Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Im Jahr 2018 sind im Nachbarkreis Soest im Rahmen einer Bachelorarbeit drei verschiedene Schutzmaßnahmen angewendet und miteinander verglichen worden. Die Ergebnisse, die auch auf die Situation im Kreis Unna übertragbar sind, werden vom Autor in diesem Vortrag vorgestellt.“
Im Garten heute neben den Bunt- und Mittelspechten, die mehrfach zu Besuch waren (vgl. Fotos + Frühjahrsgruß), ein Kleiber, etliche Blau- und Kohlmeisen, zwei Sumpfmeisen, fünf Schwanzmeisen, davon eine weißköpfige (c. caudatus), zwei Rotkehlchen, zwei Heckenbraunellen, mehrere Ringeltauben, eine Rabenkrähe, zwei Buchfinken (w).
Die Linde in unserem Garten ist der Anlaufpunkt für die Spechte. Wenn „die Luft rein ist“, kommen sie zur Futterstelle.
Buntspecht, Bönen, 04.03.2019 Foto: Clemens RethschulteMittelspecht, Bönen, 04.03.2019 Foto: Clemens RethschulteFrühlingsgruß, Bönen, 26.02.2019 Foto: Clemens Rethschulte