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Unna: Gartenrotschwanz, Nachtigall, Bruchwasserläufer, Uferschnepfe und Weißstörche am 16.04.2019 (Marvin Lebéus)

Erfreulicherweise ist nun endlich eine erste Nachtigall in den Hemmerde Wiesen eingetroffen. Lauthals schmettert sie ihren eindrucksvollen Gesang in alle Richtungen. Nicht so erfreulich war dem Treiben der Kiebitze zu zusehen. Diese mussten sich heute über einen längeren Zeitraum gegenüber den hier anwesenden Weißstörchen behaupten. So waren es heute zu Ungunsten der Kiebitze sogar gleich 5 Störche. Sehr unerfreulich wenn die Gelege der Kiebitze, auf einem Acker der ohnehin keinerlei Deckung bietet, noch umzingelt werden von gleich mehreren Weißstörchen. Sehr hartnäckig hielten sie den Angriffen der Kiebitze stand und inspizierten scheinbar seelenruhig den Acker. Wiederholt sich so ein Szenario wenn die Küken erst einmal geschlüpft sind ist klar was passieren wird! Es würde mich persönlich auch nicht wundern wenn die „Kiebitzwiesen-Störche“ die Graugans-Familie (s. Meldung von G. Zosel) dezimiert haben.

Ansonsten hier noch erwähnenswert: 1 m Gartenrotschwanz, 2 Bruchwasserläufer und 1 Uferschnepfe die am Abend nach Nord abziehen, 3 Schafstelzen, >7 Bekassinen, viele Mönchsgrasmücken und weiterhin 1 Klappergrasmücke.

Mit geballter Kraft versuchen die Kiebitze, die Störche von den Gelegen fern zu halten, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Sogar zu Fuß und mit ausgebreiteten Flügeln versucht es dieser Kiebitz, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Doch „Goliath“ interessiert das herzlich wenig, hier nun unmittelbar zwischen zwei Markierungen, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Landende Uferschnepfe, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Eine erste Nachtigall, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Deckungswechsel, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Lauthals singend, hier mal frei sitzend, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Und hier wieder etwas versteckter wie man es kennt, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus

Fröndenberg: Bruchwasserläufer, Flussregenpfeifer, Bekassine, Knäkente, Heringsmöwe, Kraniche, Weißstörche, Rohrweihe und Weidenmeisen am 16.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 4 Weißstörche, 3 Kraniche, 1 Bruchwasserläufer, 4 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 1 Heringsmöwe, 1 Knäkente (M), 16 Krickenten, 23 Schnatterenten, 12 Rostgänse, 4 Höckergänse, eine Graugansfamilie mit nur noch 3 Pulli, 22 Höckerschwäne, 2 Silberreiher, 2 Weidenmeise (mit Gesang), 11 Schafstelzen, 1 Schwarzmilan, 1 Rotmilan sowie 1 Rohrweihe (W).

Weißstörche
Begrüßungszeremonie…..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Kopula festigt die Beziehung …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Zwischendurch wird immer wieder noch am Nest gebaut …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Die Nilgänse können es nicht lassen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Wer nicht hören will, muss fühlen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Aus heiterem Himmel tauchen plötzlich 2 Fremdstörche auf und versuchen den Horst zu besetzen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Nach verlorenem Kampf ziehen die Eindringlinge ab …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kranich
Heute waren wieder 3 unserer alten bekannten Kraniche im Gebiet …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kranich
Auch der „einbeinige“ Geselle ist wieder zurück …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Bruchwasserläufer
Der erste rastende Bruchwasserläufer ist auf dem Frühjahrszug auf der Kiebitzwiese eingetroffen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Bekassine
Bekassine im sumpfigen Uferbereich …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkente
Anfangs war der Knäkerpel am Aussichtshügel gut zu beobachten, später zog er sich in die „Sichlerbucht“ zurück …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Graugans
Heute waren es nur noch 3 Graugansküken. Wäre zwar schön, wenn es sich um einen weiteren Nachwuchs handeln würde, aber wahrscheinlich haben 2 Pulli die Nacht nicht überlebt. Wie heißt es im Lied so schön:“Fuchs, du hast die Gans gestohlen. …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heringsmöwe
Überfliegende Heringsmöwe im 3. Kalenderjahr (2. Sommer) …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rohrweihe
Rohrweihe gaukelt über die „Sichlerbucht“ …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rohrweihe
Rüttelnd über den Binsenbestand hält er nach möglicher Beute Ausschau …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg / Unna: Fischadler, Kornweihe, Ringdrossel, Schwarzspecht, Schwarzmilane, Klappergrasmücken, Kiebitze, Nonnengänse, Weißstorchansiedlung u.a., 12.-15.04.2019 (B.Glüer)

Am Abend, gegen 17.45 h, über der Kiebitzwiese (Frdbg.) noch ein ostwärts durchziehender Fischadler. Er drehte über dem „Ententeich“ auf Mendener Seite einige Runden, rüttelte immer wieder und hielt offensichtlich noch nach einer „Abendmalzeit“ Ausschau (vergeblich). Kurz nach 18.00 h folgte dann von Westen kommend eine männliche Kornweihe – ebenfalls ostwärts durchziehend. Weiterhin noch erwähnenswert neben den regelmäßig anwesenden Arten: 10 Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern (ausnahmslos männlich).

In den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern) abends ein männlicher Schwarzspecht, der eine Schlafhöhle aufsuchte (auch gestern bereits zur selben Zeit ebenda). Diese Höhle scheint neu gezimmert zu sein – zumindest war sie mir bisher nicht bekannt. Gestern (14.04.) am Westrand der Bielenbüsche außerdem eine weibliche Ringdrossel.

Am Mühlbach – nördlich der Hemmerder Wiesen – scheint sich ein weiteres Storchenpaar ansiedeln zu wollen. Zunächst fiel mir mehrfach lautes Schnabelklappern auf (noch ohne Sichtkontakt). Dann erschien das Paar gemeinsam in den Hemmerder Wiesen und flog anschließend mit Baumaterial zu einer alten Erle, um es dort in der teils abgestorbenen Krone zu verbauen. Im Gelände außerdem mindestens 11 Kiebitze – teils balzend. Zwei Ex. brüteten auf dem östlich gelegenen „Kiebitzfeld“, auf markierten Nestern. Am Freitag (12.04.) war das Feld gegrubbert worden, nachdem zuvor Gülle ausgebracht worden war. Ein überfliegender Schwarzmilan (heute Morgen) wurde heftig attackiert. Minuten später waren zwei Schwarzmilane über den Hemmerder Wiesen. Am Freitag in den Hemmerder Wiesen neben den „üblichen“ Arten auch zwei Nonnengänse. Heute noch immer 2 Silberreiher vor Ort und weiterhin eine Klappergrasmücke.

Eine weitere Klappergrasmücke am „Babywald“ nahe UN-Kessebüren. Dort – ebenso wie an den Traditionsplätzen im Hemmerder Schelk – noch immer kein Baumpieper.

Zwei Nonnengänse als seltene Gäste in den Hemmerder Wiesen, 12.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Schwarzmilan über dem „Kiebitzbrutfeld“ östlich der Hemmerder Wiesen wird heftig von Kiebitzen attackiert, 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Noch ein durchziehender Fischadler über der Kiebitzwiese (Frdbg.) 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Storchenpaar zwischen Hemmerder Wiesen und Horster Mühle versucht einen Baumhorst zu errichten, 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg: Waldwasserläufer, Bekassine, Bergpieper, Gebirgsstelzen, Weißstörche, Kranich und erster Gänsenachwuchs am 15.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 1 Kranich, 2 Weißstörche (Kopula), 2 Waldwasserläufer, 1 Bekassine, 2 Flussregenpfeifer, 18 Krickenten, 24 Schnatterenten, 47 Reiherenten, 3 Zwergtaucher, 23 Blässrallen, 16 Rostgänse (Kopula bei einem Paar), 23 Graugänse + 5 Pulli, 32 Kanadagänse, 14 Nilgänse, 4 Höckergänse, 46 Höckerschwäne (heute wieder 1 Schwan in die Hochspannungsleitung geflogen, blieb aber unverletzt), 1 Silberreiher, 3 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze, nur 3 Rohrammern (M), 3 singende Fitisse, 1 Schwarzmilan sowie 1 Rotmilan.

Im angrenzenden Hammer Wasserwerk: 5 Reiherenten, 2 Blässrallen, 6 Nilgänse + 4 Pulli, 2 Kanadagänse, 2 Rostgänse, 2 Bergpieper sowie 3 Gebirgsstelzen.

Weißstorch
Das Storchennest wird ausgepolstert….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Die Störche immer bei der Arbeit ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Kopula ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Höckerschwäne
Höckerschwäne auf dem Gewässer an der Alten Eiche ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Graugansfamilie
Die junge Graugansfamilie wurde unentwegt von den Höckergänsen attackiert ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rostgans
Heute ein großer Trupp von Rostgänsen auf der Kiebitzwiese ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Krickente
Krickentenpaar ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Krickente
Krickerpel im Prachtkleid ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Reiherente
Die Reiherentenmännchen leuchten in der frühen Morgensonne besonders schön ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Graureiher
Nur noch selten sieht man nun die Graureiher im NSG. Meist nur überfliegend zu den Brutplätzen ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rotmilan
Jagender Rotmilan über dem Ruhrtal ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Nilgans
Auch im Hammer Wasserwerk gibt es den ersten Nachwuchs. Nilgänse führen ihre Jungen aus ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Bergpieper
Bergpieper in einem abgelassenen Filterbecken im Wasserwerk ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Gebirgsstelze
Auch die Gebirgsstelzen suchen hier nach Nahrung ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Schwerte: Nagelfleck, 14.04.2019 (Nicole Sieg)

Ein Bekannter hat mich auf die Beobachtung von Stefan Helmer und Brinja Kosel vom 14.04.2019 aufmerksam gemacht. Ich hatte am Sonntag gegen 14.30 Uhr das gleiche Glück – am gleichen Pferdeapfel.
Ich musste allerdings zu Hause erst einmal nachsehen, was ich da Hübsches beim Biken entdeckt habe und zum Glück ausweichen konnte.

Nagelfleck
Nagelfleck im Elsebachtal, Schwerte, 14.04.2019 Foto: Nicole Sieg
Nagelfleck
Nagelfleck im Elsebachtal, Schwerte, 14.04.2019 Foto: Nicole Sieg

Fröndenberg: Knäkente, Braunkehlchen sowie Kiebitzumzug am 14.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormiitag konnte ich vom Aussichtshügel der Kiebitzweiese aus folgendes beobachten: 1 Flussregenpfeifer, 2 Weißstörche, 2 Kraniche ( der Einbeinige zog später westwärts ab), 1 Knäkente, 19 Krickenten, 17 Schnatterenten, 5 Rostgänse, 4 Höckergänse sowie 1 Silberreiher.

Am Passionsweg bei Bausenhagen 1 Braunkehlchen im Rapsfeld.

Bei Bentrop 5 Schafstelzen auf einem Acker.

Die Suche nach den verschollenen Kiebitzen von der Kiebitzwiese bzw. Bentrop war zumindest teilweise erfolgreich. So entdeckte ich auf einem unbestellten Acker 1 Kiebitzpaar an der Palzstraße nahe Stentrop in Höhe des Geflügelhofes Ostermann.

Knäkente
Knäkente auf der Kiebitzwiese…am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkente
Knäkerpel beim Frühstück…am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkente mit Krickente
Knäkerpel mit Krickerpel …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kranich
Dieser Kranich hält noch die Stellung, während seine Artgenossen schon das Gebiet wieder verlassen haben …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Bachstelze
Bachstelze auf einer Schlammbank an Aussichtshügel…am 14.04.2019 …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Schwerte: Nagelfleck am 14.04.2019 (Stefan Helmer, Brinja Kosel)

Im Elsebachtal konnte am Nachmittag ein Weibchen des Nagelflecks auf den Hinterlassenschaften eines Pferdes gefunden und mit dem Smartphone dokumentiert werden. Offenbar ein seltener Anblick in freier Wildbahn, da die Männchen rastlos umherfliegen und die Weibchen normalerweise gut getarnt in der Vegetation verborgen bleiben. Die Spannweite der Weibchen ist beeindruckend.

Nagelfleck-Weibchen im Elsebachtal am 14.04.2019 (Foto: Stefan Helmer)

Unna: Ringdrosseln, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Thunberg-Schafstelze, viele Wiesenpieper und Klappergrasmücke am 14.04.2019 (Marvin Lebéus)

In den Hemmerde Wiesen am Abend noch: >100 Wacholderdrosseln, einzelne Rotdrosseln, 1 m Ringdrossel, ein geschlossener Trupp aus ~80 Wiesenpiepern als auch mehrere kleinere Trupps, auf zwei Äckern hier schon stolze 28 (!) Schafstelzen mitunter 1 Thunberg-Schafstelze und 20 Bachstelzen, 1 erstes Braunkehlchen zusammen mit 1 Steinschmätzer auf Weidepfosten ansitzend, 5 Kiebitze, >4 Bekassinen, 3 Grünspechte und 1 singende Klappergrasmücke. Gegen 17:45 höre ich mehrmals die flötende Strophe eines Pirol. Trotz akribischer Nachsuche kann ich den Vogel leider nicht sichten, der Gesang kam vermutlich aus Richtung Pappel oder einer der Weiden am südlichen Anfang des NSG. Eine Nachsuche könnte möglicherweise lohnenswert sein! Auf ornitho.de ist aktuell noch kein Pirol gemeldet, deswegen halte ich mich zurück mit einer Meldung. Laut EuroBirdPortal ist es aber nicht unmöglich, so war 2018 bereits Anfang April der erste Pirol in Niedersachsen gemeldet!

Südlich Dreihausen und östlich des Hochbehälters noch weitere 4 Ringdrosseln.

Männlicher Grünspecht mit rotem Wangenfleck, 14.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Das weibliche Pendant mit schwarzem Wangenfleck, 14.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Ringdrossel weit oben in einer Pappel, 14.04.2019 Foto: Marvin Lebéus

Fröndenberg: Fischadler, Weißstorch, Knäkente etc. am 14.04.2019 (Harald Maas)

Gegen 12:30 Uhr an der Hönnemündung ein überfliegender Fischadler und ca. 10 Rauchschwalben. An der Hönnebrücke zwei Wasseramseln und 2 Eisvögel.
Ab 14:00 Uhr, bei sonnigem, aber windigem Wetter, war folgendes auf der Kiebitzwiese zu beobachten.
Weißstorch 1, Flußregenpfeifer 2, Höckerschwan 2, Kormoran 1, Schnatterente 4m/2w, Krickente 3m/3w, Knäkente 1m, Stockente > 8, Bleßralle 2, Graugans ca. 10, Kanadagans ca. 20, Nilgans 2, Rostgans 8, Graureiher 2, Silberreiher 1, Bachstelze 2, Rauchschwalbe 10, Rotmilan 1, Star ca. 30.

Fischadler über der Hönnemündung, 14.04.2019 Foto: Harald Maas
Rauchschwalbe über der Hönnemündung, 14.04.2019 Foto: Harald Maas
Knäkente (Männchen) auf der KIebitzwiese, 14.04.2019 Foto: Harald Maas

Fröndenberg: Weißstörche, Kraniche und Girlitz am 13.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag,meist bei Schneegestöber, konnte ich, vom Aussichthügel der Kiebitzwiese aus, folgende Beobachtungen machen: 2 Flussregenpfeifer, 2 Weißstörche, 2 Kraniche (adulter Kranich und „Hinkebein“), 17 Krickenten, 12 Schnatterenten, 4 Rostgänse, 4 Höckergänse, 4 Graugänse, 24 Kanadagänse, 13 Nilgänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 46 (!) Höckerschwäne sowie 1 Schwarzmilan.

In der Ostmarkstrasse in Fröndenberg/Westick 1 singender Girlitz in seinem Traditionsrevier.

Weißstorch
Weißstörche im Schneegestöber…am 13.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Die kurzen Pausen zwischen den Schneeschauern werden zur Nahrungsaufnahme genutzt, meist auf den angrenzenden Feldern …am 13.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Flussregenpfeifer
Auch die Flussregenpfeifer sehen bei dem plötzlichen Wintereinbruch nicht gerade glücklich aus …am 13.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Kamen-Heeren-Werve: Wasseramsel etc. am 12.04.2019 (C. Rethschulte)

Heute auf dem Rückweg von Kamen nach Bönen (ca. 11.15h) für mich die erste Wasseramsel an der Seseke in diesem Bereich überhaupt. Sie kam rufend angeflogen, ließ sich auf einem Stein am Wasser nieder – und begann in bekannter Manier zu knicksen.

Dazu: Ein Grau- und ein Silberreiher, ca. 10 Stockenten, davon sechs unverpaarte Erpel, drei Rauchschwalben, zwei bis drei Fitisse, drei bis vier Zilpzalpe, ein rufender Grünspecht, mehrere Buchfinken, fünf bis sechs Elstern, drei Rabenkrähen, ein Kormoran (überfliegend) und fünf Dohlen (in Bönen). Die Ringeltauben habe ich nicht gezählt.

Europa: Vogelzug durch Europa tagesaktuell im Euro Bird Portal verfolgen (NWOrni, Eckhard Möller)

Eckhard Möller weist über NWOrni auf die Veröffentlichung des DDA unter www.dda-web.de zum Europäischen Zugvogelportal hin:

„EuroBirdPortal: Den Vogelzug durch Europa jetzt tagesaktuell verfolgen!

Wo bleiben unsere Mehlschwalben? Wurden schon Trauerschnäpper
beobachtet? Wann kann ich mit den ersten Mauerseglern rechnen? Antworten
auf diese Fragen sind ab sofort nur noch wenige Klicks entfernt. Über
das EuroBirdPortal (EBP) kann der Vogelzug quer durch Europa künftig
über einen LIVE-Viewer verfolgt werden, der heute im Rahmen der
Internationalen Fachtagung „BirdNumbers 2019“ der Öffentlichkeit
vorgestellt wurde.

Das EBP zeigt auf animierten Karten die Verbreitung von insgesamt 105
ausgewählten Vogelarten für weite Teile Europas rund ums Jahr. Bislang
ließen sich lediglich zurückliegende Jahre betrachten, nun wurde das
Portal technisch so weiterentwickelt, dass die Daten sogar tagesaktuell
aus den beteiligten Online-Portalen eingespeist werden – der Vogelzug
quer durch Europa lässt sich damit nahezu in Echtzeit verfolgen.
Aktuelle Phänomene und Einflüge können so direkt in einem größeren
Zusammenhang betrachtet werden – bereits einen Tag nach der Beobachtung.
Durch die Beteiligung von derzeit insgesamt 82 Organisationen aus 29
Ländern Europas werden täglich etwa 120.000 Vogelbeobachtungen vom
Nordkap bis zu den Kanarischen Inseln und von den Azoren bis zur
Osttürkei eingespeist (rund 45 Millionen Beobachtungen pro Jahr). In
Deutschland ist ornitho.de der Partner des EBP.

Der neue Live-Viewer ist jedoch nicht die einzige Neuigkeit des Portals.
Die animierten Karten sind mittlerweile in der BirdLife Data Zone
integriert, einer der größten kostenfrei zugänglichen Quellen für
Informationen zu Vögeln. Die BirdLife Data Zone bietet eine Vielzahl von
Informationen zu mehr als 10.000 Vogelarten, wobei der Schwerpunkt
insbesondere auf Schutz- und Verbreitungsaspekten liegt (Weitere
Informationen <https://life.eurobirdportal.org/news/The-animated-EBP-maps-available-in-the-BirdLife-Data-Zone-1552482548>).

Darüber hinaus werden die EBP-Daten immer häufiger auch gemeinsam mit
anderen Datenquellen ausgewertet. So wurden die Daten mit Ringfunden
verschnitten, um das ganzjährige Bewegungsmuster verschiedener
Vogelpopulationen darzustellen (Weitere Informationen
<https://life.eurobirdportal.org/news/Examining-spatiotemporal-patterns-of-bird-movements-using-EBP-observations-and-ringing-recoveries-1542030292>),
und durch die Kombination von EBP- und Radardaten europäischer
Wetterstationen lässt sich der Vogelzug künftig vielleicht sogar
artweise grob quantifizieren (Weitere Informationen
<https://life.eurobirdportal.org/news/How-many-birds-are-on-the-move–Towards-quantitative-species-specific-migration-models-1550138239>).

Werfen Sie am besten direkt mal einen Blick auf den neuen LIVE-Viewer
des EuroBirdPortals <https://www.eurobirdportal.org/ger/de/> und
verfolgen Sie z.B. die Ankunft der Mauersegler „live“. Sie werden
beeindruckt sein! „

Dortmund: Jahresbericht 2018, 12.04.2019 (NWOrni, Eckhard Möller)

Auf NWOrni informiert Eckhard Möller über den gerade erschienenen vorbildlichen Jahresbericht unserer Dortmunder Nachbarn:

„In den letzten Tagen ist der brandneue vom NABU Dortmund herausgegebene
„Ornithologische Jahresbericht für Dortmund 2018“ veröffentlicht worden,
zusammengestellt von Erich Kretzschmar, Robin Kretzschmar & Dagmar
Uttich. Auf 33 Seiten haben die Autoren 61.500 Datensätze ausgewertet,
das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr. 2018 wurden 182 Arten in
Dortmund beobachtet (2017 waren es 195).

Zahlreiche gute Fotos und Dekadensummen-Grafiken illustrieren den Text.

Besonders bemerkenswert an guten Nachrichten sind der erste
Iberienzilpzalp für Dortmund, der auch das Titelblatt ziert (Foto von
Guido Bennen), der erste Löffler und der erste Brutnachweis von Kolkraben..

Weitere seltenere Durchzügler und Gäste waren Brandgans, Moorente,
Eiderente, Mittelsäger, Schwarzhalstaucher, Schwarzstorch,
Stelzenläufer, Goldregenpfeifer, Mornellregenpfeifer, Uferschnepfe,
Regenbrachvogel, Flussseeschwalbe, Nebelkrähe, Pirol, Bartmeise und
Rotkehlpieper.

Negative Nachrichten: Keine Rebhühner mehr in Dortmund, erstmals seit
Ornithologengedenken kein sicheres Revier der Nachtigall. Dramatisch ist
die Lage u.a. bei Kiebitz, Feldlerche und Wiesenpieper.

Das genaue Studium des Berichts auf www.nabu-dortmund.de ist nicht nur
für Ruhrpott-Gucker sehr zu empfehlen.

Eine verdienstvolle Arbeit, die hohes Lob verdient!

Eckhard Möller
„