Das Storchennest wird ausgepolstert….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Die Störche immer bei der Arbeit ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Kopula ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Höckerschwäne auf dem Gewässer an der Alten Eiche ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die junge Graugansfamilie wurde unentwegt von den Höckergänsen attackiert ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Heute ein großer Trupp von Rostgänsen auf der Kiebitzwiese ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Krickentenpaar ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Krickerpel im Prachtkleid ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Reiherentenmännchen leuchten in der frühen Morgensonne besonders schön ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Nur noch selten sieht man nun die Graureiher im NSG. Meist nur überfliegend zu den Brutplätzen ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Jagender Rotmilan über dem Ruhrtal ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch im Hammer Wasserwerk gibt es den ersten Nachwuchs. Nilgänse führen ihre Jungen aus ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Bergpieper in einem abgelassenen Filterbecken im Wasserwerk ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch die Gebirgsstelzen suchen hier nach Nahrung ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Auch in Lünen hat jetzt ein Paar Weißstörche einen Horst errichtet. Er befindet sich auf dem Dach eines Hochstandes in der Lippeaue in Alstedde. Hoffen wir, dass sie dort auch genug Nahrung finden, um eventuelle Junge aufzuziehen.
Ein Bekannter hat mich auf die Beobachtung von Stefan Helmer und Brinja Kosel vom 14.04.2019 aufmerksam gemacht. Ich hatte am Sonntag gegen 14.30 Uhr das gleiche Glück – am gleichen Pferdeapfel. Ich musste allerdings zu Hause erst einmal nachsehen, was ich da Hübsches beim Biken entdeckt habe und zum Glück ausweichen konnte.
Nagelfleck im Elsebachtal, Schwerte, 14.04.2019 Foto: Nicole SiegNagelfleck im Elsebachtal, Schwerte, 14.04.2019 Foto: Nicole Sieg
Heute am Vormiitag konnte ich vom Aussichtshügel der Kiebitzweiese aus folgendes beobachten: 1 Flussregenpfeifer, 2 Weißstörche, 2 Kraniche ( der Einbeinige zog später westwärts ab), 1 Knäkente, 19 Krickenten, 17 Schnatterenten, 5 Rostgänse, 4 Höckergänse sowie 1 Silberreiher.
Am Passionsweg bei Bausenhagen 1 Braunkehlchen im Rapsfeld.
Bei Bentrop 5 Schafstelzen auf einem Acker.
Die Suche nach den verschollenen Kiebitzen von der Kiebitzwiese bzw. Bentrop war zumindest teilweise erfolgreich. So entdeckte ich auf einem unbestellten Acker 1 Kiebitzpaar an der Palzstraße nahe Stentrop in Höhe des Geflügelhofes Ostermann.
Knäkente auf der Kiebitzwiese…am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Knäkerpel beim Frühstück…am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Knäkerpel mit Krickerpel …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Dieser Kranich hält noch die Stellung, während seine Artgenossen schon das Gebiet wieder verlassen haben …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Bachstelze auf einer Schlammbank an Aussichtshügel…am 14.04.2019 …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Im Elsebachtal konnte am Nachmittag ein Weibchen des Nagelflecks auf den Hinterlassenschaften eines Pferdes gefunden und mit dem Smartphone dokumentiert werden. Offenbar ein seltener Anblick in freier Wildbahn, da die Männchen rastlos umherfliegen und die Weibchen normalerweise gut getarnt in der Vegetation verborgen bleiben. Die Spannweite der Weibchen ist beeindruckend.
Nagelfleck-Weibchen im Elsebachtal am 14.04.2019 (Foto: Stefan Helmer)
In den Hemmerde Wiesen am Abend noch: >100 Wacholderdrosseln, einzelne Rotdrosseln, 1 m Ringdrossel, ein geschlossener Trupp aus ~80 Wiesenpiepern als auch mehrere kleinere Trupps, auf zwei Äckern hier schon stolze 28 (!) Schafstelzen mitunter 1 Thunberg-Schafstelze und 20 Bachstelzen, 1 erstes Braunkehlchen zusammen mit 1 Steinschmätzer auf Weidepfosten ansitzend, 5 Kiebitze, >4 Bekassinen, 3 Grünspechte und 1 singende Klappergrasmücke. Gegen 17:45 höre ich mehrmals die flötende Strophe eines Pirol. Trotz akribischer Nachsuche kann ich den Vogel leider nicht sichten, der Gesang kam vermutlich aus Richtung Pappel oder einer der Weiden am südlichen Anfang des NSG. Eine Nachsuche könnte möglicherweise lohnenswert sein! Auf ornitho.de ist aktuell noch kein Pirol gemeldet, deswegen halte ich mich zurück mit einer Meldung. Laut EuroBirdPortal ist es aber nicht unmöglich, so war 2018 bereits Anfang April der erste Pirol in Niedersachsen gemeldet!
Südlich Dreihausen und östlich des Hochbehälters noch weitere 4 Ringdrosseln.
Männlicher Grünspecht mit rotem Wangenfleck, 14.04.2019 Foto: Marvin LebéusDas weibliche Pendant mit schwarzem Wangenfleck, 14.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Ringdrossel weit oben in einer Pappel, 14.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Gegen 12:30 Uhr an der Hönnemündung ein überfliegender Fischadler und ca. 10 Rauchschwalben. An der Hönnebrücke zwei Wasseramseln und 2 Eisvögel. Ab 14:00 Uhr, bei sonnigem, aber windigem Wetter, war folgendes auf der Kiebitzwiese zu beobachten. Weißstorch 1, Flußregenpfeifer 2, Höckerschwan 2, Kormoran 1, Schnatterente 4m/2w, Krickente 3m/3w, Knäkente 1m, Stockente > 8, Bleßralle 2, Graugans ca. 10, Kanadagans ca. 20, Nilgans 2, Rostgans 8, Graureiher 2, Silberreiher 1, Bachstelze 2, Rauchschwalbe 10, Rotmilan 1, Star ca. 30.
Fischadler über der Hönnemündung, 14.04.2019 Foto: Harald MaasRauchschwalbe über der Hönnemündung, 14.04.2019 Foto: Harald MaasKnäkente (Männchen) auf der KIebitzwiese, 14.04.2019 Foto: Harald Maas
Heute am Vormittag,meist bei Schneegestöber, konnte ich, vom Aussichthügel der Kiebitzwiese aus, folgende Beobachtungen machen: 2 Flussregenpfeifer, 2 Weißstörche, 2 Kraniche (adulter Kranich und „Hinkebein“), 17 Krickenten, 12 Schnatterenten, 4 Rostgänse, 4 Höckergänse, 4 Graugänse, 24 Kanadagänse, 13 Nilgänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 46 (!) Höckerschwäne sowie 1 Schwarzmilan.
In der Ostmarkstrasse in Fröndenberg/Westick 1 singender Girlitz in seinem Traditionsrevier.
Weißstörche im Schneegestöber…am 13.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Die kurzen Pausen zwischen den Schneeschauern werden zur Nahrungsaufnahme genutzt, meist auf den angrenzenden Feldern …am 13.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch die Flussregenpfeifer sehen bei dem plötzlichen Wintereinbruch nicht gerade glücklich aus …am 13.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heute auf dem Rückweg von Kamen nach Bönen (ca. 11.15h) für mich die erste Wasseramsel an der Seseke in diesem Bereich überhaupt. Sie kam rufend angeflogen, ließ sich auf einem Stein am Wasser nieder – und begann in bekannter Manier zu knicksen.
Dazu: Ein Grau- und ein Silberreiher, ca. 10 Stockenten, davon sechs unverpaarte Erpel, drei Rauchschwalben, zwei bis drei Fitisse, drei bis vier Zilpzalpe, ein rufender Grünspecht, mehrere Buchfinken, fünf bis sechs Elstern, drei Rabenkrähen, ein Kormoran (überfliegend) und fünf Dohlen (in Bönen). Die Ringeltauben habe ich nicht gezählt.
„EuroBirdPortal: Den Vogelzug durch Europa jetzt tagesaktuell verfolgen!
Wo bleiben unsere Mehlschwalben? Wurden schon Trauerschnäpper beobachtet? Wann kann ich mit den ersten Mauerseglern rechnen? Antworten auf diese Fragen sind ab sofort nur noch wenige Klicks entfernt. Über das EuroBirdPortal (EBP) kann der Vogelzug quer durch Europa künftig über einen LIVE-Viewer verfolgt werden, der heute im Rahmen der Internationalen Fachtagung „BirdNumbers 2019“ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Das EBP zeigt auf animierten Karten die Verbreitung von insgesamt 105 ausgewählten Vogelarten für weite Teile Europas rund ums Jahr. Bislang ließen sich lediglich zurückliegende Jahre betrachten, nun wurde das Portal technisch so weiterentwickelt, dass die Daten sogar tagesaktuell aus den beteiligten Online-Portalen eingespeist werden – der Vogelzug quer durch Europa lässt sich damit nahezu in Echtzeit verfolgen. Aktuelle Phänomene und Einflüge können so direkt in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden – bereits einen Tag nach der Beobachtung. Durch die Beteiligung von derzeit insgesamt 82 Organisationen aus 29 Ländern Europas werden täglich etwa 120.000 Vogelbeobachtungen vom Nordkap bis zu den Kanarischen Inseln und von den Azoren bis zur Osttürkei eingespeist (rund 45 Millionen Beobachtungen pro Jahr). In Deutschland ist ornitho.de der Partner des EBP.
Der neue Live-Viewer ist jedoch nicht die einzige Neuigkeit des Portals. Die animierten Karten sind mittlerweile in der BirdLife Data Zone integriert, einer der größten kostenfrei zugänglichen Quellen für Informationen zu Vögeln. Die BirdLife Data Zone bietet eine Vielzahl von Informationen zu mehr als 10.000 Vogelarten, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf Schutz- und Verbreitungsaspekten liegt (Weitere Informationen <https://life.eurobirdportal.org/news/The-animated-EBP-maps-available-in-the-BirdLife-Data-Zone-1552482548>).
Werfen Sie am besten direkt mal einen Blick auf den neuen LIVE-Viewer des EuroBirdPortals <https://www.eurobirdportal.org/ger/de/> und verfolgen Sie z.B. die Ankunft der Mauersegler „live“. Sie werden beeindruckt sein! „
„In den letzten Tagen ist der brandneue vom NABU Dortmund herausgegebene „Ornithologische Jahresbericht für Dortmund 2018“ veröffentlicht worden, zusammengestellt von Erich Kretzschmar, Robin Kretzschmar & Dagmar Uttich. Auf 33 Seiten haben die Autoren 61.500 Datensätze ausgewertet, das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr. 2018 wurden 182 Arten in Dortmund beobachtet (2017 waren es 195).
Zahlreiche gute Fotos und Dekadensummen-Grafiken illustrieren den Text.
Besonders bemerkenswert an guten Nachrichten sind der erste Iberienzilpzalp für Dortmund, der auch das Titelblatt ziert (Foto von Guido Bennen), der erste Löffler und der erste Brutnachweis von Kolkraben..
Weitere seltenere Durchzügler und Gäste waren Brandgans, Moorente, Eiderente, Mittelsäger, Schwarzhalstaucher, Schwarzstorch, Stelzenläufer, Goldregenpfeifer, Mornellregenpfeifer, Uferschnepfe, Regenbrachvogel, Flussseeschwalbe, Nebelkrähe, Pirol, Bartmeise und Rotkehlpieper.
Negative Nachrichten: Keine Rebhühner mehr in Dortmund, erstmals seit Ornithologengedenken kein sicheres Revier der Nachtigall. Dramatisch ist die Lage u.a. bei Kiebitz, Feldlerche und Wiesenpieper.
Das genaue Studium des Berichts auf www.nabu-dortmund.de ist nicht nur für Ruhrpott-Gucker sehr zu empfehlen.
Eine verdienstvolle Arbeit, die hohes Lob verdient!
Heute morgen sang eine (meine erste) Klappergrasmücke in einem Gewerbegebiet in Unna. Gegen 20.15 Uhr überflog ein Kuckuck Lünern Richtung NO. Ein Stockentenweibchen führte im Strickherdicker Bachtal bereits ca. 10 und etwa 1 – 2 Tage alte Küken.
Heute am Vormittag bei meinem 3 stündigen Spaziergang im NSG „Luerwald und Bieberbach“ konnte ich u.a. folgendes beobachten bzw. verhören: 1 Schwarzspecht (nur gehört), 1 Grauspecht mit 2x kurzen Sichtkontakt, 3 Mittelspechte (in 2 Reviere), 1 Kolkrabe, 3 Fichtenkreuzschnäbel (W), 4 Birkenzeisige (2:2), 3-5 singende Fitisse, 1 Wasseramsel, 2 Gebirgsstelzen, 1 Dompfaffpaar, ca. 10 Wiesenpieper in einer Streuobstwiese mit Feldrand rastend, 1 Habicht sowie 1 Rotmilan.
Mittelspecht im NSG Luerwald und Bieberbach…am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Mittelspecht leider im Gegenlicht…am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Kolkrabe über seinem Revier…am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Von dort oben schallen seine Rufe besonders weit in den Wald…am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) In den Wipfeln der Nadelbäume entdeckte ich, nachdem ich ihre Rufe vernahm, 3 Fichtenkreuzschnäbel…am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Fichtenkreuzschnabel bearbeitet einen Zapfen, um an die leckeren Samen zu gelangen….am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Vom höchsten Zweig aus, erklingt der Ruf des Fichtenkreuzschnabels …am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Und auch die Birkenzeisige nutzen die „Höhe“ für ihre Bühne …am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Birkenzeisigmännchen im Prachtkleid …am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Fitis trägt sein melancholisches Lied vor …am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Bei solch einem Körpereinsatz sind die Fitisweibchen bestimmt begeistert …am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Noch bedeckt eine dünne Raureifschicht das Wasseramselrevier …am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Frühlingsstimmung …am 11.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heute konnten wir an der Kiebitzwiese in der Zeit von 11 bis 13.30 Uhr unter anderem folgende Beobachtungen machen:
Zunächst beobachteten wir eine Krähe, welche die Reste des zuletzt tödlich verunglückten Schwans verspeiste. Kurz darauf liefen insgesamt 4 Rehe mit hohem Tempo sowohl durch das Gelände als auch teilweise durch das Wasser wodurch etliche Graugänse aufflogen. Zumindest insgesamt 3 von den seit mehreren Tagen gesichteten Kranichen waren nahrungssuchend sehr entspannt in der Nähe des Aussichtshügel zu sehen. Den vierten (fehlt ein halbes Bein) konnten wir nicht ausfindig machen. Gegen 12:30 Uhr überflog ein Fischadler im starken Gegenlicht die Kiebitzwiese. Während unseres Aufenthalts vertrieb einer der beiden Störche, welcher jeweils kurzfristig auf Nahrungssuche unterwegs war, zweimal die hartnäckigen Nilgänse vom Storchenmast, welche tatsächlich anscheinend ernsthaft glaubten, diesen unterdessen einfach einnehmen zu können. Zu guter Letzt zeigte sich noch ein Eisvogel bei der erfolgreichen Nahrungssuche.
Rabenkrähe mit Schwanenfedern, Kiebitzwiese Fröndenberg 10.04.2019 Foto: Andre MatullRehe, Kiebitzwiese Fröndenberg 10.04.2019 Foto: Andre MatullReh, Kiebitzwiese Fröndenberg 10.04.2019 Foto: Andre MatullNahrungssuchende Kraniche, Kiebitzwiese Fröndenberg 10.04.2019 Foto: Klaus MatullÜberfliegender Fischadler, Kiebitzwiese Fröndenberg 10.04.2019 Foto: Andre MatullWeißstorch vertreibt Nilgänse, Kiebitzwiese Fröndenberg 10.04.2019 Foto: Klaus MatullNahrungssuchender Weißstorch, Kiebitzwiese Fröndenberg 10.04.2019 Foto: Klaus MatullErfolgreicher Eisvogel, Kiebitzwiese Fröndenberg 10.04.2019 Foto: Klaus Matull