Heute bei Sonnenaufgang wieder 1 Kranich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese sowie u.a. 2 Weißstörche (brütend) und 1 Knäkerpel.
An der Kleinen Wand nordöstlich von Bausenhagen 5 Steinschmätzer.

Heute bei Sonnenaufgang wieder 1 Kranich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese sowie u.a. 2 Weißstörche (brütend) und 1 Knäkerpel.
An der Kleinen Wand nordöstlich von Bausenhagen 5 Steinschmätzer.

Im HRB der Seseke war heute der Gesang eines Feldschwirls zu hören. Zudem waren >4 Braunkehlchen anwesend.



Im Hemmerder Schelk bestätigten die Aufnahmen der Fotofalle heute den Verdacht vom Vortag: ein hohler Baum, der in der Vergangenheit verschiedentlich von Waldkäuzen genutzt worden war und jetzt immer wieder leise wimmernde Stimmen hören lässt, ist zur „Kinderstube“ einer Waschbärfamilie geworden. Damit ist ein weiteres Mal erwiesen, dass die invasiven Waschbären, die sich seit Jahren westwärts ausbreiten, auch im Kreis UN weitgehend „etabliert“ sind. Für viele einheimische Vögel dürften sie vor allem in der Brutzeit ein ernstes Problem sein. Das gilt besonders für den Hemmerder Schelk, in dem seit 2011 eine kleine Population von Trauerschnäppern durch Nistkästen stabilisiert werden soll. Diese Nistkästen sind vermutlich schon vielfach von den Waschbären ausgeräumt worden. So blieb denn auch ein fader Beigeschmack, als ausgerechnet am „Waschbärbaum“ heute ein erster Waldlaubsänger sang.
Nördlich Frdbg.-Hohenheide ein überfliegendes Kolkrabenpaar, ein Nahrung suchender Schwarzmilan und Rufe von Erlenzeisigen.




Heute am Vormittag in den ehemaligen Schlammteichen am Wälkesberg bei Menden/Halingen: 4 Knäkenten(3:1) balzend, 2 Löffelenten (1:1), 1 Pfeifente (M), 3 Krickenten (2:1), 2 Schnatterenten (1:1), 18 Reiherenten, mind. 7 Zwergtaucher in 5 Reviere, mind. 6 Teichrallen, mind. 26 Blässrallen, 8 Rostgänse balzend, 2 Kanadagänse, 2 Graugänse, 2 Nilgänse, 2 Höckerschwäne, 1 Bekassine, 1 Ringdrossel, 1 singender Teichrohrsänger, 1 singende Dorngrasmücke, 1 Gartenrotschwanz (M), mind. 4 Rohrammern (3:1), 3 singende Fitisse, 5 singende Goldammern, 2 Dompfaffpärchen sowie 1 Habicht überfliegend. Über/auf den beiden angrenzenden, unbestellten Feldern 2 balzende Kiebitze, 1 Steinschmätzer sowie 2 kreisende Rotmilane. Weiter 4 Kiebitze (2 brütend) auf einem Feld an der Straße zwischen Schlammteiche und Halinger Friedhof.
Zuvor in der Mendener Ruhraue ein Trupp von 12 (!) Silberreihern zusammen mit 5 Weißstörchen.

















Im HRB der Seseke waren heute 8 Kiebitze und 4 Bruchwasserläufer zu sehen.
Am Sesekeweg heute erster Gesang einer Dorngrasmücke. Durch gutes Versteckspiel des Vogels gelang mir kein brauchbares Foto.
Auf dem Kiebitzfeld „Gut Brüggen“ bei Bramey sind die ersten Kiebitze geschlüpft. 3 Küken konnte ich feststellen, >2 weitere Gelege werden noch bebrütet. Die Markierung der Gelege scheint sich erstmal gelohnt zu haben, denn eine Feldbearbeitung hat mittlerweile stattgefunden. Ob auf der trockenen Ackerwüste ein Überleben der Jungkiebitze möglich ist, werden die nächsten Tage zeigen.
Zwischen den Kiebitzen war auch ein Steinschmätzer zu sehen.






Endlich ist auch im Hemmerder Schelk ein erster Trauerschnäpper (m) eingetroffen. Leider wurde fast zeitgleich und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trauerschnäpperrevier ein vermutliches Wurflager einer Waschbärfamilie entdeckt, was eine äußerst problematische Nachbarschaft sein dürfte (eine inzwischen installierte Fotofalle soll Gewissheit geben). Die letzte Nistkastenreinigung im Schelk während des vergangenen Winters hatte den Verdacht aufkommen lassen, dass mehrere Nistkästen während der Brutzeit von Waschbären geplündert worden waren (vgl. Meldung vom 22.01.2019). – Außerdem ein erster Baumpieper (Gesang) und mindestens ein quäkender Mittelspecht im Schelk.
Auf dem „Kiebitzacker“ östlich der Hemmerder Wiesen sind heute aus zwei Gelegen die Küken geschlüpft. Nach telefonischer Mitteilung des betroffenen Landwirts in Bönen-Bramey sind auch dort gestern bereits aus einem der zwei markierten Kiebitzgelege Küken geschlüpft. Erst am gestrigen Morgen war noch Gülle aufs Feld ausgebracht worden. Die Gelege sind sorgsam umfahren worden. Beim späteren Einarbeiten der Gülle mit einer Kreiselegge liefen dann bereits neben der Brutinsel Küken, die vom achtsamen Landwirt eingefangen und nach der Bearbeitung an Ort und Stelle wieder freigelassen worden waren.
In den Hemmerder Wiesen (einschließlich des östlichen Ackers) insgesamt 11 Kiebitze, die teils heftig balzten. Außerdem vor Ort unter anderem bis zu 8 (!) Weißstörche (2 Ex weiterhin am Baumhorst bauend und dort auch schon mehrfach kopulierend), 6 Graureiher, 14 Krickenten, 11 Bekassinen, 4 Bruchwasserläufer, 1 Flussregenpfeifer, >4 Wiesenschafstelzen, 2 Nachtigallen, 1 Klappergrasmücke, 2 Schwanzmeisen, 2 Teichrallen.
Im Hemmerder Ostfeld ebenfalls 3 Weißstörche auf einem frisch gegrubberten Acker. Erfreulicherweise konnte erneut ein Rebhuhnpaar im Bereich der Feldvogelschutzfläche nahe der Bahntrasse angetroffen worden. Dort auch ein Schwarzkehlchen-Paar. Auch bei UN-Mühlhausen konnte durch akribische Suche von Ute Becker mit Ehemann das dortige Rebhuhnvorkommen gestern bestätigt werden (2 Ex).
In UN-Hemmerde (Kühlstraße vor der Bäckerei Stricker) ein singender Girlitz.
Abends auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) unter anderem 7 Bruchwasserläufer und mindestens 28(!) Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern. In den Bielenbüschen weiterhin ein männlicher Schwarzspecht an seiner Schlafhöhle und im Buschholt ein Waldkauz, der kurz nach Sonnenuntergang aus seinem Nistkasten schaut und dort vermutlich Nachwuchs betreut.










Heute am Vormittag konnte ich im/am östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 3 Bruchwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 2 Weißstörche, 5 Krickenten, 15 Schnatterenten, 4 Höckergänse, 2 Graugansfamilien mit 3 und 5 Pulli, 1 brütende Kanadagans, 40 Höckerschwäne sowie 3 Kiebitze (Kopula) auf dem Feld an der Alten Eiche.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk ca. 10 Mehlschwalben, 2 Uferschwalben, sowie 2 Rostgänse.
Weitere 3 Weißstörche auf einer frisch gemähten Wiesen auf Mendener Seite direkt hinter der Ruhrbrücke am Wasserkraftwerk.






In der Lippeaue in Alstedde waren heute die beiden ersten Graugansfamilien zu sehen mit 5 und 4 Pulli. Das Storchenpaar meint es wohl ernst: vorgestern konnte ich eine Kopulation beobachten. Ab vorgestern singt am Lippedamm eine Nachtigall, heute auch meine erste Klappergrasmücke. Auf der Rinderweide heute die bemerkenswerte Zahl von 52 Nilgänsen.
Heute Morgen am Bahndamm nördlich von Westhemmerde meine erste Nachtigall. Heute Nachmittag dann auf dem Weg in die Hemmerder Wiesen eine singende Feldlerche, 4 Schafstelzen und ein Wiesenpieper auf Wintergetreide.
Angekommen in den Hemmerder Wiesen dann zunächst 3 Bekassinen im vorderen Teil und auf einem Ast eine Rotdrossel, eine Singdrossel und eine Amsel. Kurze Zeit später 10 fliegende Bekassinen, die sich im hinteren Teil niederließen, ohne dass ich sie noch einmal finden konnte. Außerdem 5 Störche und die übliche Anzahl von Kiebitzen, sowohl in den Wiesen als auch auf dem Kiebitzacker.
Zu Hause angekommen empfing mich dann im Fahrradschuppen die erste flügge Amsel.
Am Tibaum wiederholte sich die folgende Szene im Nestbereich des dort brütenden Höckerschwanes dreimal hintereinander – „Provokateur“ war die Kanadagans. In direkten Kontakt gerieten die Tiere nie, am Ende hatte der Schwan aber seine „Pflicht“ getan und die Gans aus dem Wasser vertrieben.









Heute Nachmittag um ca. 16:30 schien sich eine Beobachtung, welche Gregor Zosel bereits einige Stunden vorher an der Kiebitzwiese gemacht hatte, höchstwahrscheinlich in einer anderen Konstellation zu wiederholen. Während die beiden ansässigen Weißstörche auf ihrem Mast saßen, flogen 2 weitere Richtung Kiebitzwiese ein. Die „Eindringlinge“ flogen anscheinend Scheinangriffe auf die beiden ansässigen Störche, welche sich aber unserer Meinung nach nicht im geringsten aus der Ruhe bringen ließen. Als kurz darauf allerdings die beiden „Eindringlinge“ sich nahrungssuchend auf der Kiebitzwiese niederließen sahen sich die ansässigen Störche nun aber doch gezwungen die „Eindringlinge“ erfolgreich zu verjagen. Ansonsten gab es bei uns keine anderen bzw. weitere Beobachtungen als bei Gregor Zosel vorher.



Erfreulicherweise ist nun endlich eine erste Nachtigall in den Hemmerde Wiesen eingetroffen. Lauthals schmettert sie ihren eindrucksvollen Gesang in alle Richtungen. Nicht so erfreulich war dem Treiben der Kiebitze zu zusehen. Diese mussten sich heute über einen längeren Zeitraum gegenüber den hier anwesenden Weißstörchen behaupten. So waren es heute zu Ungunsten der Kiebitze sogar gleich 5 Störche. Sehr unerfreulich wenn die Gelege der Kiebitze, auf einem Acker der ohnehin keinerlei Deckung bietet, noch umzingelt werden von gleich mehreren Weißstörchen. Sehr hartnäckig hielten sie den Angriffen der Kiebitze stand und inspizierten scheinbar seelenruhig den Acker. Wiederholt sich so ein Szenario wenn die Küken erst einmal geschlüpft sind ist klar was passieren wird! Es würde mich persönlich auch nicht wundern wenn die „Kiebitzwiesen-Störche“ die Graugans-Familie (s. Meldung von G. Zosel) dezimiert haben.
Ansonsten hier noch erwähnenswert: 1 m Gartenrotschwanz, 2 Bruchwasserläufer und 1 Uferschnepfe die am Abend nach Nord abziehen, 3 Schafstelzen, >7 Bekassinen, viele Mönchsgrasmücken und weiterhin 1 Klappergrasmücke.








Heute konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 4 Weißstörche, 3 Kraniche, 1 Bruchwasserläufer, 4 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 1 Heringsmöwe, 1 Knäkente (M), 16 Krickenten, 23 Schnatterenten, 12 Rostgänse, 4 Höckergänse, eine Graugansfamilie mit nur noch 3 Pulli, 22 Höckerschwäne, 2 Silberreiher, 2 Weidenmeise (mit Gesang), 11 Schafstelzen, 1 Schwarzmilan, 1 Rotmilan sowie 1 Rohrweihe (W).
















Heute waren am Wehr „Schlagt“ an der Lippestrasse 2 Austernfischer auf Nahrungssuche.
Am Abend, gegen 17.45 h, über der Kiebitzwiese (Frdbg.) noch ein ostwärts durchziehender Fischadler. Er drehte über dem „Ententeich“ auf Mendener Seite einige Runden, rüttelte immer wieder und hielt offensichtlich noch nach einer „Abendmalzeit“ Ausschau (vergeblich). Kurz nach 18.00 h folgte dann von Westen kommend eine männliche Kornweihe – ebenfalls ostwärts durchziehend. Weiterhin noch erwähnenswert neben den regelmäßig anwesenden Arten: 10 Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern (ausnahmslos männlich).
In den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern) abends ein männlicher Schwarzspecht, der eine Schlafhöhle aufsuchte (auch gestern bereits zur selben Zeit ebenda). Diese Höhle scheint neu gezimmert zu sein – zumindest war sie mir bisher nicht bekannt. Gestern (14.04.) am Westrand der Bielenbüsche außerdem eine weibliche Ringdrossel.
Am Mühlbach – nördlich der Hemmerder Wiesen – scheint sich ein weiteres Storchenpaar ansiedeln zu wollen. Zunächst fiel mir mehrfach lautes Schnabelklappern auf (noch ohne Sichtkontakt). Dann erschien das Paar gemeinsam in den Hemmerder Wiesen und flog anschließend mit Baumaterial zu einer alten Erle, um es dort in der teils abgestorbenen Krone zu verbauen. Im Gelände außerdem mindestens 11 Kiebitze – teils balzend. Zwei Ex. brüteten auf dem östlich gelegenen „Kiebitzfeld“, auf markierten Nestern. Am Freitag (12.04.) war das Feld gegrubbert worden, nachdem zuvor Gülle ausgebracht worden war. Ein überfliegender Schwarzmilan (heute Morgen) wurde heftig attackiert. Minuten später waren zwei Schwarzmilane über den Hemmerder Wiesen. Am Freitag in den Hemmerder Wiesen neben den „üblichen“ Arten auch zwei Nonnengänse. Heute noch immer 2 Silberreiher vor Ort und weiterhin eine Klappergrasmücke.
Eine weitere Klappergrasmücke am „Babywald“ nahe UN-Kessebüren. Dort – ebenso wie an den Traditionsplätzen im Hemmerder Schelk – noch immer kein Baumpieper.



