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Bönen: Feldschwirl und Braunkehlchen am 20.04.2019 (H.Peitsch)

Im HRB der Seseke war heute der Gesang eines Feldschwirls zu hören. Zudem waren >4 Braunkehlchen anwesend.

Braunkehlchen im HRB, 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Braunkehlchen im HRB, 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Möglicherweise schon ein Paar, diese beiden Braunkehlchen waren ständig zusammen.20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Möglicherweise schon ein Paar, diese beiden Braunkehlchen waren ständig zusammen. 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Weibliches Braunkehlchen am 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Weibliches Braunkehlchen am 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg / Unna: Waldlaubsänger, Kolkraben, Schwarzmilan, Erlenzeisige, Waschbären, 19.04.2019 (B.Glüer)

Im Hemmerder Schelk bestätigten die Aufnahmen der Fotofalle heute den Verdacht vom Vortag: ein hohler Baum, der in der Vergangenheit verschiedentlich von Waldkäuzen genutzt worden war und jetzt immer wieder leise wimmernde Stimmen hören lässt, ist zur „Kinderstube“ einer Waschbärfamilie geworden. Damit ist ein weiteres Mal erwiesen, dass die invasiven Waschbären, die sich seit Jahren westwärts ausbreiten, auch im Kreis UN weitgehend „etabliert“ sind. Für viele einheimische Vögel dürften sie vor allem in der Brutzeit ein ernstes Problem sein. Das gilt besonders für den Hemmerder Schelk, in dem seit 2011 eine kleine Population von Trauerschnäppern durch Nistkästen stabilisiert werden soll. Diese Nistkästen sind vermutlich schon vielfach von den Waschbären ausgeräumt worden. So blieb denn auch ein fader Beigeschmack, als ausgerechnet  am „Waschbärbaum“ heute ein erster Waldlaubsänger sang.

Nördlich Frdbg.-Hohenheide ein überfliegendes Kolkrabenpaar, ein Nahrung suchender Schwarzmilan und Rufe von Erlenzeisigen.

Zwar kein brillantes Foto, doch die automatische Kamera „überführt“ …, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… die nächtlichen „Kobolde“ im Hemmerder Schelk …, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… die einen hohlen Baum in Beschlag genommen haben…, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… hier zeigt sich einer der Waschbären sogar nach Sonnenaufgang, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Menden: Teichrohrsänger, Dorngrasmücke, Ringdrossel, Steinschmätzer, Gartenrotschwanz, Knäkenten, Löffelenten, Pfeifente, Rostgänse,Bekassine, Kiebitze, Weißstörche, Silberreiher und Habicht am 19.04.2019 (Bernhard Glüer und Gregor Zosel)

Heute am Vormittag in den ehemaligen Schlammteichen am Wälkesberg bei Menden/Halingen: 4 Knäkenten(3:1) balzend, 2 Löffelenten (1:1), 1 Pfeifente (M), 3 Krickenten (2:1), 2 Schnatterenten (1:1), 18 Reiherenten, mind. 7 Zwergtaucher in 5 Reviere, mind. 6 Teichrallen, mind. 26 Blässrallen, 8 Rostgänse balzend, 2 Kanadagänse, 2 Graugänse, 2 Nilgänse, 2 Höckerschwäne, 1 Bekassine, 1 Ringdrossel, 1 singender Teichrohrsänger, 1 singende Dorngrasmücke, 1 Gartenrotschwanz (M), mind. 4 Rohrammern (3:1), 3 singende Fitisse, 5 singende Goldammern, 2 Dompfaffpärchen sowie 1 Habicht überfliegend. Über/auf den beiden angrenzenden, unbestellten Feldern 2 balzende Kiebitze, 1 Steinschmätzer sowie 2 kreisende Rotmilane. Weiter 4 Kiebitze (2 brütend) auf einem Feld an der Straße zwischen Schlammteiche und Halinger Friedhof.

Zuvor in der Mendener Ruhraue ein Trupp von 12 (!) Silberreihern zusammen mit 5 Weißstörchen.

Schlammteiche Wälkesberg
Ehemalige Schlammteiche am Wälkesberg bei Halingen…. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Teichrohrsänger
Im Reich des Teichrohrsängers …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Dorngrasmücke
Singende Dorngrasmücke …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Ringdrossel
Ringdrossel im jungen Grün …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Ringdrossel
Nahrungsuchende Ringdrossel …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Dompfaff
Dompfaffmännchen in einer Birke …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkenten
Knäkentenpaar auf dem Hauptteich …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkente
Knäkerpel in der Morgensonne …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Löffelente
Auch ein Löffelentenpaar hat sich in diesem optimalen Biotop eingefunden …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Schnatterente
Nebenan ein Schnatterentenpaar …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Pfeifente
Nur der Pfeiferpel ist ohne Anhang unterwegs …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Zwergtaucher
Der Zwergtaucherbestand ist auch in diesem Jahr sehr beachtlich …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Teichralle
Und auch die Teichralle ist auf dem Hauptteich mit mehreren Paaren vertreten …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rostgans
Bei der Balz der Rostgänse geht es heiß her. Die erste erfolgreiche Rostgansbrut konnte ich 2009 in den Schlammteichen nachweisen. Seit dem ist sie regelmäßiger Brutvogel …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rehbock
Rehbock verlässt das Gebiet, wo er die Nacht verbrachte und zieht in die Umgebung zum Äsen …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kiebitz
Kiebitz auf der angrenzenden Ackerbrache …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kiebitz
Auf einem Feld nahe des Halinger Friedhofs sitzen 2 Kiebitze auf ihrem Gelege …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)


Bönen: Kiebitz-Nachwuchs, Steinschmätzer, Bruchwasserläufer, Dorngrasmücke u.a. am 19.04.2019 (H.Peitsch)

Im HRB der Seseke waren heute 8 Kiebitze und 4 Bruchwasserläufer zu sehen.

Am Sesekeweg heute erster Gesang einer Dorngrasmücke. Durch gutes Versteckspiel des Vogels gelang mir kein brauchbares Foto.

Auf dem Kiebitzfeld „Gut Brüggen“ bei Bramey sind die ersten Kiebitze geschlüpft. 3 Küken konnte ich feststellen, >2 weitere Gelege werden noch bebrütet. Die Markierung der Gelege scheint sich erstmal gelohnt zu haben, denn eine Feldbearbeitung hat mittlerweile stattgefunden. Ob auf der trockenen Ackerwüste ein Überleben der Jungkiebitze möglich ist, werden die nächsten Tage zeigen.

Zwischen den Kiebitzen war auch ein Steinschmätzer zu sehen.

Steinschmätzer auf dem Kiebitzfeld bei Bramey 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Steinschmätzer auf dem Kiebitzfeld bei Bramey 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Kiebitz-Mama mit 3 Küken, 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Kiebitz-Mama mit 3 Küken, 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Mönchsgrasmücke am Sesekeweg am 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Diese Mönchsgrasmücke ließ sich im Gegensatz zur Dorngrasmücke gut fotografieren. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Hohltaube sonnt sich am Rande des Mergelbergwaldes. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Hohltaube sonnt sich am Rande des Mergelbergwaldes. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Einer von vier Bruchwasserläufern im HRB. 19.04.19 Foto:
Einer von vier Bruchwasserläufern im HRB. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Weibl. Hausrotschwanz auf unserem Hausdach. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Weibl. Hausrotschwanz auf unserem Hausdach. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg / Unna / Bönen: Trauerschnäpper, Baumpieper, Mittelspecht, Kiebitznachwuchs, Weißstörche, Bruchwasserläufer, Wiesenschafstelzen, Nachtigallen, Schwarzkehlchen, Rebhühner, Girlitz, Waldkauz u.a., 18.04.2019 (B.Glüer)

Endlich ist auch im Hemmerder Schelk ein erster Trauerschnäpper (m) eingetroffen. Leider wurde fast zeitgleich und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trauerschnäpperrevier ein vermutliches Wurflager einer Waschbärfamilie entdeckt, was eine äußerst problematische Nachbarschaft sein dürfte (eine inzwischen installierte Fotofalle soll Gewissheit geben). Die letzte Nistkastenreinigung im Schelk während des vergangenen Winters hatte den Verdacht aufkommen lassen, dass mehrere Nistkästen während der Brutzeit von Waschbären geplündert worden waren (vgl. Meldung vom 22.01.2019). – Außerdem ein erster Baumpieper (Gesang) und mindestens ein quäkender Mittelspecht im Schelk.

Auf dem „Kiebitzacker“ östlich der Hemmerder Wiesen sind heute aus zwei Gelegen die Küken geschlüpft. Nach telefonischer Mitteilung des betroffenen Landwirts in Bönen-Bramey sind auch dort gestern bereits aus einem der zwei markierten Kiebitzgelege Küken geschlüpft. Erst am gestrigen Morgen war noch Gülle aufs Feld ausgebracht worden. Die Gelege sind sorgsam umfahren worden. Beim späteren Einarbeiten der Gülle mit einer Kreiselegge liefen dann bereits neben der Brutinsel Küken, die vom achtsamen Landwirt eingefangen und nach der Bearbeitung an Ort und Stelle wieder freigelassen worden waren.

In den Hemmerder Wiesen (einschließlich des östlichen Ackers) insgesamt 11 Kiebitze, die teils heftig balzten. Außerdem vor Ort unter anderem bis zu 8 (!) Weißstörche (2 Ex weiterhin am Baumhorst bauend und dort auch schon mehrfach kopulierend), 6 Graureiher, 14 Krickenten, 11 Bekassinen, 4 Bruchwasserläufer, 1 Flussregenpfeifer, >4 Wiesenschafstelzen, 2 Nachtigallen, 1 Klappergrasmücke, 2 Schwanzmeisen, 2 Teichrallen.

Im Hemmerder Ostfeld ebenfalls 3 Weißstörche auf einem frisch gegrubberten Acker. Erfreulicherweise konnte erneut ein Rebhuhnpaar im Bereich der Feldvogelschutzfläche nahe der Bahntrasse angetroffen worden. Dort auch ein Schwarzkehlchen-Paar. Auch bei UN-Mühlhausen konnte durch akribische Suche von Ute Becker mit Ehemann das dortige Rebhuhnvorkommen gestern bestätigt werden (2 Ex).

In UN-Hemmerde (Kühlstraße vor der Bäckerei Stricker) ein singender Girlitz.

Abends auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) unter anderem 7 Bruchwasserläufer und mindestens 28(!) Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern. In den Bielenbüschen weiterhin ein männlicher Schwarzspecht an seiner Schlafhöhle und im Buschholt ein Waldkauz, der kurz nach Sonnenuntergang aus seinem Nistkasten schaut und dort vermutlich Nachwuchs betreut.

Die ersten Kiebitze sind geschlüpft (UN-Hemmerde) – ihre Überlebensprognose ist angesichts des trocken-warmen Wetters leider nicht gut …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… derweil zeigen die Hemmerder Weißstörche, dass sie es – wie ihre „Kollegen“ in Lünen – mit ihrer Zukunftsplanung ernst meinen, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Die Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk haben bisher nur ein einziges Revier besetzt und sind auch vergleichsweise spät eingetroffen …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… genauso ungewiss sieht es bei den Baumpiepern des H.-Schelks aus – hier zeigt sich der bisher einzige Revierhalter, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Immerhin mindestens auch noch ein Revier im Hemmerder Ostfeld wird von diesem Rebhuhn-Mann gehalten …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… das weibliche Pendant …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… dasselbe Revier wird auch von Schwarzkehlchen genutzt, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Derzeit nur als durchziehende Gäste bei uns: einer von 7 Bruchwasserläufern im NSG Kiebitzwiese (Frdbg.), 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Für den Schwarzspecht ist der Tag zu Ende – er schaut nochmal kurz aus seiner Schlafhöhle (Frdbg.-Frömern) …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… für den Waldkauz fängt der Tag jetzt am Abend erst an (Frdbg.-Frömern) …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg/ Menden: Bruchwasserläufer, Bekassine, Weißstörche, Kiebitzkopulation, Uferschwalben und Mehlschwalben am 18.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich im/am östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 3 Bruchwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 2 Weißstörche, 5 Krickenten, 15 Schnatterenten, 4 Höckergänse, 2 Graugansfamilien mit 3 und 5 Pulli, 1 brütende Kanadagans, 40 Höckerschwäne sowie 3 Kiebitze (Kopula) auf dem Feld an der Alten Eiche.

Im angrenzenden Hammer Wasserwerk ca. 10 Mehlschwalben, 2 Uferschwalben, sowie 2 Rostgänse.

Weitere 3 Weißstörche auf einer frisch gemähten Wiesen auf Mendener Seite direkt hinter der Ruhrbrücke am Wasserkraftwerk.

Kiebitz
Die Kiebitze sind wieder da! Auf dem Feld an der Alten Eiche waren, nach langer Abwesenheit, gleich 3 Kiebitze wieder zu beobachten. Schön war die Kopulatipon eines Paares mit anschließendem Muldedrehen….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Graugans
Entwarnung bei den Graugänsen. Gott sei Dank haben sind meine Befürchtungen bei dem Graugansnachwuchs nicht bestätigt. Heute waren beide Familien mit ihren Jungen zu beobachten. Alle Küken leben noch !! ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Graugans
Graugans mit ihren 3 kleinen Küken. Beide Graugansfamilien haben sich zusammengeschlossen. Nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark! ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Weißstorch auf Nahrungssuche ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Mehlschwalbe
Die ersten Mehlschwalben haben sich im Hammer Wasserwerk eingefunden ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Mehlschwalbe
Alle anwesenden Mehlschwalben haben zunächst „unsere“ Kunstnester bezogen, während die „selbstgebauten“ Nester noch verwaist sind ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Unna: Nachtigall, Feldlerche,Störche und flügge Amsel am 17.04.2019 (Gisbert Herber-Busch)

Heute Morgen am Bahndamm nördlich von Westhemmerde meine erste Nachtigall. Heute Nachmittag dann auf dem Weg in die Hemmerder Wiesen eine singende Feldlerche, 4 Schafstelzen und ein Wiesenpieper auf Wintergetreide.

Angekommen in den Hemmerder Wiesen dann zunächst 3 Bekassinen im vorderen Teil und auf einem Ast eine Rotdrossel, eine Singdrossel und eine Amsel.  Kurze Zeit später 10 fliegende Bekassinen, die sich im hinteren Teil niederließen, ohne dass ich sie noch einmal finden konnte. Außerdem 5 Störche und die übliche Anzahl von Kiebitzen, sowohl in den Wiesen als auch auf dem Kiebitzacker.

Zu Hause angekommen empfing mich dann im Fahrradschuppen die erste flügge Amsel.

Werne/Hamm: Beobachtungen, 16.04.2019 (Horst R. Kraft)

Am Tibaum wiederholte sich die folgende Szene im Nestbereich des dort brütenden Höckerschwanes dreimal hintereinander – „Provokateur“ war die Kanadagans. In direkten Kontakt gerieten die Tiere nie, am Ende hatte der Schwan aber seine „Pflicht“ getan und die Gans aus dem Wasser vertrieben.

Höckerschwan
Höckerschwan vertreibt Kanadagans aus dem Nestbereich, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Höckerschwan
Höckerschwan vertreibt Kanadagans aus dem Nestbereich, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Höckerschwan
Höckerschwan vertreibt Kanadagans aus dem Nestbereich, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Höckerschwan
Höckerschwan vertreibt Kanadagans aus dem Nestbereich, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Höckerschwan
Abflug mit Vorteil Kanadagans, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Höckerschwan
Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Höckerschwan
Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Kanadagans
Die Kanadagans ist aus dem Wasser verdrängt, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Höckerschwan
Am Ende ganz entspannt: Höckerschwan, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft

Fröndenberg: Weißstörche, 16.04.2019 (Klaus u. Andre Matull)

Heute Nachmittag um ca. 16:30 schien sich eine Beobachtung, welche Gregor Zosel bereits einige Stunden vorher an der Kiebitzwiese gemacht hatte, höchstwahrscheinlich in einer anderen Konstellation zu wiederholen. Während die beiden ansässigen Weißstörche auf ihrem Mast saßen, flogen 2 weitere Richtung Kiebitzwiese ein. Die „Eindringlinge“ flogen anscheinend Scheinangriffe auf die beiden ansässigen Störche, welche sich aber unserer Meinung nach nicht im geringsten aus der Ruhe bringen ließen. Als kurz darauf allerdings die beiden „Eindringlinge“ sich nahrungssuchend auf der Kiebitzwiese niederließen sahen sich die ansässigen Störche nun aber doch gezwungen die „Eindringlinge“ erfolgreich zu verjagen. Ansonsten gab es bei uns keine anderen bzw. weitere Beobachtungen als bei Gregor Zosel vorher.

Weißstorch
Einfliegende „Eindringlinge“ direkt über dem Aussichtshügel der Kiebitzwiese, 16.04.2019 Foto: Andre Matull
Weißstorch
Einfliegende „Eindringlinge“ direkt über dem Horst, Kiebitzwiese, 16.04.2019 Foto: Klaus Matull
Weißstörche
Weißstörche, Kiebitzwiese, 16.04.2019 Foto: Klaus Matull

Unna: Gartenrotschwanz, Nachtigall, Bruchwasserläufer, Uferschnepfe und Weißstörche am 16.04.2019 (Marvin Lebéus)

Erfreulicherweise ist nun endlich eine erste Nachtigall in den Hemmerde Wiesen eingetroffen. Lauthals schmettert sie ihren eindrucksvollen Gesang in alle Richtungen. Nicht so erfreulich war dem Treiben der Kiebitze zu zusehen. Diese mussten sich heute über einen längeren Zeitraum gegenüber den hier anwesenden Weißstörchen behaupten. So waren es heute zu Ungunsten der Kiebitze sogar gleich 5 Störche. Sehr unerfreulich wenn die Gelege der Kiebitze, auf einem Acker der ohnehin keinerlei Deckung bietet, noch umzingelt werden von gleich mehreren Weißstörchen. Sehr hartnäckig hielten sie den Angriffen der Kiebitze stand und inspizierten scheinbar seelenruhig den Acker. Wiederholt sich so ein Szenario wenn die Küken erst einmal geschlüpft sind ist klar was passieren wird! Es würde mich persönlich auch nicht wundern wenn die „Kiebitzwiesen-Störche“ die Graugans-Familie (s. Meldung von G. Zosel) dezimiert haben.

Ansonsten hier noch erwähnenswert: 1 m Gartenrotschwanz, 2 Bruchwasserläufer und 1 Uferschnepfe die am Abend nach Nord abziehen, 3 Schafstelzen, >7 Bekassinen, viele Mönchsgrasmücken und weiterhin 1 Klappergrasmücke.

Mit geballter Kraft versuchen die Kiebitze, die Störche von den Gelegen fern zu halten, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Sogar zu Fuß und mit ausgebreiteten Flügeln versucht es dieser Kiebitz, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Doch „Goliath“ interessiert das herzlich wenig, hier nun unmittelbar zwischen zwei Markierungen, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Landende Uferschnepfe, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Eine erste Nachtigall, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Deckungswechsel, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Lauthals singend, hier mal frei sitzend, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Und hier wieder etwas versteckter wie man es kennt, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus

Fröndenberg: Bruchwasserläufer, Flussregenpfeifer, Bekassine, Knäkente, Heringsmöwe, Kraniche, Weißstörche, Rohrweihe und Weidenmeisen am 16.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 4 Weißstörche, 3 Kraniche, 1 Bruchwasserläufer, 4 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 1 Heringsmöwe, 1 Knäkente (M), 16 Krickenten, 23 Schnatterenten, 12 Rostgänse, 4 Höckergänse, eine Graugansfamilie mit nur noch 3 Pulli, 22 Höckerschwäne, 2 Silberreiher, 2 Weidenmeise (mit Gesang), 11 Schafstelzen, 1 Schwarzmilan, 1 Rotmilan sowie 1 Rohrweihe (W).

Weißstörche
Begrüßungszeremonie…..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Kopula festigt die Beziehung …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Zwischendurch wird immer wieder noch am Nest gebaut …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Die Nilgänse können es nicht lassen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Wer nicht hören will, muss fühlen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Aus heiterem Himmel tauchen plötzlich 2 Fremdstörche auf und versuchen den Horst zu besetzen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstörche
Nach verlorenem Kampf ziehen die Eindringlinge ab …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kranich
Heute waren wieder 3 unserer alten bekannten Kraniche im Gebiet …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kranich
Auch der „einbeinige“ Geselle ist wieder zurück …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Bruchwasserläufer
Der erste rastende Bruchwasserläufer ist auf dem Frühjahrszug auf der Kiebitzwiese eingetroffen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Bekassine
Bekassine im sumpfigen Uferbereich …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkente
Anfangs war der Knäkerpel am Aussichtshügel gut zu beobachten, später zog er sich in die „Sichlerbucht“ zurück …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Graugans
Heute waren es nur noch 3 Graugansküken. Wäre zwar schön, wenn es sich um einen weiteren Nachwuchs handeln würde, aber wahrscheinlich haben 2 Pulli die Nacht nicht überlebt. Wie heißt es im Lied so schön:“Fuchs, du hast die Gans gestohlen. …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heringsmöwe
Überfliegende Heringsmöwe im 3. Kalenderjahr (2. Sommer) …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rohrweihe
Rohrweihe gaukelt über die „Sichlerbucht“ …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rohrweihe
Rüttelnd über den Binsenbestand hält er nach möglicher Beute Ausschau …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg / Unna: Fischadler, Kornweihe, Ringdrossel, Schwarzspecht, Schwarzmilane, Klappergrasmücken, Kiebitze, Nonnengänse, Weißstorchansiedlung u.a., 12.-15.04.2019 (B.Glüer)

Am Abend, gegen 17.45 h, über der Kiebitzwiese (Frdbg.) noch ein ostwärts durchziehender Fischadler. Er drehte über dem „Ententeich“ auf Mendener Seite einige Runden, rüttelte immer wieder und hielt offensichtlich noch nach einer „Abendmalzeit“ Ausschau (vergeblich). Kurz nach 18.00 h folgte dann von Westen kommend eine männliche Kornweihe – ebenfalls ostwärts durchziehend. Weiterhin noch erwähnenswert neben den regelmäßig anwesenden Arten: 10 Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern (ausnahmslos männlich).

In den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern) abends ein männlicher Schwarzspecht, der eine Schlafhöhle aufsuchte (auch gestern bereits zur selben Zeit ebenda). Diese Höhle scheint neu gezimmert zu sein – zumindest war sie mir bisher nicht bekannt. Gestern (14.04.) am Westrand der Bielenbüsche außerdem eine weibliche Ringdrossel.

Am Mühlbach – nördlich der Hemmerder Wiesen – scheint sich ein weiteres Storchenpaar ansiedeln zu wollen. Zunächst fiel mir mehrfach lautes Schnabelklappern auf (noch ohne Sichtkontakt). Dann erschien das Paar gemeinsam in den Hemmerder Wiesen und flog anschließend mit Baumaterial zu einer alten Erle, um es dort in der teils abgestorbenen Krone zu verbauen. Im Gelände außerdem mindestens 11 Kiebitze – teils balzend. Zwei Ex. brüteten auf dem östlich gelegenen „Kiebitzfeld“, auf markierten Nestern. Am Freitag (12.04.) war das Feld gegrubbert worden, nachdem zuvor Gülle ausgebracht worden war. Ein überfliegender Schwarzmilan (heute Morgen) wurde heftig attackiert. Minuten später waren zwei Schwarzmilane über den Hemmerder Wiesen. Am Freitag in den Hemmerder Wiesen neben den „üblichen“ Arten auch zwei Nonnengänse. Heute noch immer 2 Silberreiher vor Ort und weiterhin eine Klappergrasmücke.

Eine weitere Klappergrasmücke am „Babywald“ nahe UN-Kessebüren. Dort – ebenso wie an den Traditionsplätzen im Hemmerder Schelk – noch immer kein Baumpieper.

Zwei Nonnengänse als seltene Gäste in den Hemmerder Wiesen, 12.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Schwarzmilan über dem „Kiebitzbrutfeld“ östlich der Hemmerder Wiesen wird heftig von Kiebitzen attackiert, 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Noch ein durchziehender Fischadler über der Kiebitzwiese (Frdbg.) 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Storchenpaar zwischen Hemmerder Wiesen und Horster Mühle versucht einen Baumhorst zu errichten, 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer