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Fröndenberg/Unna: Störche, Kiebitze u.a. am 22.04.2019 (Harald Maas)

Auf den Hemmerder Wiesen konnten man, zwischen 13:00-14:00 Uhr, insgesamt 7 Störche entdecken. Außerdem waren ca. 8 Kiebitze zu sehen, 2 Jungvögel konnte ich ebenfalls entdecken.

Am Aussichtshügel der Kiebitzweise konnte man, zwischen 19:00-20:00 Uhr, folgendes sehen:
Storch 4, Bruchwasserläufer 7, Flußregenpfeifer 2, Schnatterente 3/3, Knäckente 1m, Krickente 1/1, Schafstelze 1, Bachstelze 3, Graureiher 2, Reiherente 1/1, Höckerschwan 3, Graugans 10 mit ins. 13 Pullis, Nilgans 6, Rostgans 4, Kanadagans ca. 12.

Störche auf den Hemmerder Wiesen am 22.04.2019 Foto: Harald Maas
Kiebitz auf den Hemmerder Wiesen am 22.04.2019 Foto: Harald Maas
Bruchwasserläufer auf der Kiebitzwiese am 22.04.2019 Foto: Harald Maas
Knäkente auf der Kiebitzwiese am 22.04.2019 Foto: Harald Maas

Bönen: Nonnengänse, Kampfläufer, Kiebitze u.a. am 22.04.2019 (H.Peitsch)

Heute waren im HRB der Seseke unter den alltäglichen Arten auch 2 Nonnengänse, 2 Bruchwasserläufer und 1 Kampfläufer zu sehen. Auch 1 Silberreiher ist noch anwesend.

Nonnengänse, im Vordergrund eine Kanadagans. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
2 Nonnengänse hinten, im Vordergrund eine Kanadagans. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Zwei Bruchwasserläufer vorne und ein Kampfläufer im Hintergrund. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Zwei Bruchwasserläufer vorne und ein Kampfläufer im Hintergrund. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch

Am Sesekeweg zeigte sich ein Sperber-Paar beim Balzflug .

Sperber-Männchen in Balzstimmung am 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Sperber-Männchen in Balzstimmung am 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Schwalbenschwanz an der Böschung der Seseke. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Schwalbenschwanz an der Böschung der Seseke. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Bluthänfling zum Himmel schauend, 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Bluthänfling zum Himmel schauend, 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Laut schmetternde Mönchsgrasmücke an der Kleystr. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Laut schmetternde Mönchsgrasmücke an der Kleystr. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch

Ein Besuch bei den Kiebitzen auf der Ackerbrache im Industriegebiet ergab keine eindeutige Klärung der Situation. Zwar waren 4 Altvögel anwesend, warnten auch beim Näherkommen, aber Jungvögel waren nicht zu finden. Zwei leere Nistmulden ohne Schalenreste konnte ich entdecken, sonst nichts.?

Kiebitz in Warnstimmung im Industriegebiet. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Kiebitz in Warnstimmung im Industriegebiet. 22.04.19 Foto: Hartmut Peitsch

Bönen: Gartenbeobachtungen in der Osterwoche, 21.04.2019 (Janine Teuppenhayn)

Im Garten sind alle Vögel dabei, ihre Paarbeziehungen zu festigen und haben z.T. bereits Nester gebaut.

Die Singdrossel hat sich am Teichufer mit Schlamm eingedeckt und ihn mindestens 10 mal in den übernächsten Garten verbracht. Anschließend hat sie bei einem ausgiebigen Bad sich den Schnabel gereinigt.

Eines der beiden Stieglitzpaare hat ein Nest im Wipfel der Magnolie unserer Nachbarn gebaut. Wir konnten es von unserem Balkon aus fotografieren. Dies bestätigt die Vermutung von Bernhard Glüer, dass das in unserem Kugelahorn vorletzten Herbst gefundene Nest tatsächlich wohl auch von einem Stieglitzpaar stammte.

Die Türkentauben schnäbelten gestern ausgiebig und dann ging es schnell zur Sache.

Ein Blaumeisenpaar und ein Kohlmeisenpaar haben sich nach längerem Hin und Her endlich für ihre jeweiligen Nistkästen entschieden und bauen kräftig aus.

Ein Schwanzmeisenpaar erscheint regelmäßig am Meisenknödelrad.

Besonders interessant war das Schauspiel des Gartenbaumläuferpaares. Das Weibchen bettelte flügelschlagend wie ein Jungvogel, worauf es prompt mit kleinen Bröckchen vom Mandelspender beliefert wurde. Nur aufgrund des hohen Fiepens bin ich überhaupt auf die beiden aufmerksam geworden. Ähnliches Bettelverhalten haben wir früher häufiger bei den Blaumeisen beobachtet.

Das Grünfinkmännchen sitzt gerne am Sonnenblumenkernspender und lässt zwischen dem Futtern immer wieder seinen Ruf erschallen.

Aber das Futter zieht natürlich auch Rabenkrähen, Elstern sowie Nager (Eichhörnchen und Ratte) an.

Stieglitz
Stieglitz mit Insekt, Bönen, 19.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Türkentauben
Türkentauben schnäbelnd, Bönen, 20.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Türkentauben
Türkentauben Kopula, Bönen, 20.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Schwanzmeise
Schwanzmeise an Knödelhalter, Bönen, 17.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Gartenbaumläufer
Gartenbaumläuferpärchen, Bönen, 18.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Gartenbaumläufer
Gartenbaumläufer Futterübergabe, Bönen, 18.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Gartenbaumläufer
Gartenbaumläufer Futterübergabe, Bönen, 18.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Grünfink
Grünfink pfeifend, Bönen, 18.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Rabenkrähe
Rabenkrähe, Bönen, 18.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Rotes Eichhörnchen im Futterhaus, Bönen, 20.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Ratte
Wanderratte unterm Futterhaus, Bönen, 20.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Buntspecht
Buntspecht im Kirschbaum, Bönen, 18.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn
Aurorafalter
Aurorafalter, Bönen, 14.04.19 Foto: Janine Teuppenhayn

Schwerte: Röllingwiese, 21.04.2019 (Hans-Joachim Göbel)

Am 21.04.2019 nachmittags konnten wir über unserem Garten mit Ilona und Benedikt Warnke 9 Weißstörche Richtung Süden fliegen sehen.

Ein anschließender Besuch am Stand der Röllingwiese bescherte uns einen idealen Limikolen-Wasserstand. So konnten wir 1 Flussregenpfeifer, 1 Wasserralle, 4 Grünschenkel, 3 Bruchwasserläufer ausmachen.  Schwarzkehlchen, Rohrammer. Einige Graugänse sitzen auch wieder auf Eiern.

Mal sehen was die nahe Zukunft bringt.

Wiederholt lagern mal wieder Jugendliche am Röllingwiesen–Waldrand. So ist kaum was in Ufernähe. Dank an die Waldarbeiter für ihre Rückegassen, die das Betreten erleichtern. Hatte hier früher schon mal meine Befürchtungen dazu geäußert.

Fröndenberg/ Unna/ Wickede: Uferschnepfen, Bruchwasserläufer, Löffelenten, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Steinschmätzer, Klappergrasmücken, Dorngrasmücke, Gartenrotschwanz und Kranich am 21.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute ab Sonnenaufgang konnte ich zusammen mit Timo Prünte, den ich zufällig traf, im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 4 Uferschnepfen (auffliegend aus der Sichlerbucht), 2 Bruchwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 2 überfliegende Löffelenten (1:1), 1 Krickente, ca. 15 Schnatterenten, 2 Haubentaucher, 3 Rostgänse, 1 Kranich, 2 Weißstörche (brütend), 1 Schwarzkehlchen (M), 1 Gartenrotschwanz (M), 2 singende Klappergrasmücken, 1 singende Dorngrasmücke, 2 Schafstelzen, ca. 5 Rohrammern sowie 1 Schwarzmilan. Auf dem angrenzenden Acker an der Alten Eiche 2 Kiebitze (nun brütend).

Bei meiner Fahrt durch die östliche Feldflur Fröndenbergs und näherer angrenzender Umgebung galt mein Augenmerk auf rastende Braunkehlchen und Steinschmätzer. dabei konnte ich folgende Beobachtungen machen:

Zwischen Gut Scheda und Gründenbaum 2 Braunkehlchen sowie 1 singende Klappergrasmücke.

Nördlich von Bentrop in einer Hecke 1 singende Klappergrasmücke.

An der Kleinen Wand am Neuenkamp 4 Steinschmätzer, 7 Schafstelzen sowie 2 Bluthänflinge.

Nahe Hemmerde/Speckgabel 1 singende Klappergrasmücke. Nördlich von der Autobahn in Richtung Hemmerde 1 Schwarzkehlchen (M).

In der Feldflur bei Schlückingen (Büdericher haar) 3 Braunkehlchen, 2 Steinschmätzer, 2 Schafstelze sowie 1 singende Klappergarsmücke (am Bolzplatz).

Braunkehlchen
Braunkehlchen bei Schlückingen…am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Braunkehlchen
Braunkehlchen am Wegesrand….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Steinschmätzer
Steinschmätzer am Neuenkamp ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Turmfalke
Turmfalke an der Kleinen Wand an der nordöstlichen Grenze Fröndenbergs ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Klappergrasmücke
Heute war der Tag der singenden Klappergrasmücke. Überall war ihr typischer Gesang zu hören. ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Klappergrasmücke
Selten zeigt sich die doch heimliche Klappergrasmücke so frei wie hier. Meist bekommt man diesen Vogel nur wegen seines Liedes überhaupt mit ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Dorngrasmücke
Auch die Dorngrasmücke ist auf der Kiebitzwiese angekommen ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Gartenrotschwanz
Gartenrotschwanz auf einem Weidezaunpfahl auf der Kiebitzwiese ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kranich
Kranich auf der großen Wiese im NSG ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Haubentaucher
Haubentaucherpaar auf der Ruhr ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Seit wenigen Tagen haben die Weißstörche mit dem Brüten begonnen ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kiebitz
Und auch der Kiebitz an der Alten Eiche sitzt auf seinem Gelege ….am 21.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg / Unna: Kolkraben, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Wiesenweihe, Schwarzmilan, Rotmilan, Kiebitze, Weißstörche, Schmetterlinge u.a., 20./21.04.2019 (B.Glüer)

Am heutigen Ostersonntag erneut über Frdbg.-Hohenheide Kolkrabenrufe.

Gestern auch rings um Frdbg.-Ostbüren deutlicher Durchzug von Braunkehlchen mit mindestens 6 Rastvögeln (1 x 4 Ex, 2 x 1 Ex). Weiterhin zeigten sich ebenda vereinzelte Steinschmätzer (1 x 2 Ex, 2 x 1 Ex).

Über den Hemmerder Wiesen (gestern) eine männliche Wiesenweihe westwärts überfliegend. Außerdem 1 Schwarzmilan, 2 Rotmilane und 2 Mäsubussarde kreisend.

Auf dem östlich gelegenen Kiebitzacker wurde gestern Mais gesät. Wie zuvor verabredet, hatte sich der Landwirt gemeldet, so dass die Arbeiten von teils 3 Augenpaaren beobachtet werden konnten. Es fiel auf dass bei der etwa zweistündigen Feldarbeit auf den 3 Brutinseln fast ununterbrochen Altvögel auf den Nestern saßen. In mindestens zweien waren tags zuvor ja bereits Junge geschlüpft, so dass ganz offensichtlich bei den extremen Wetterbedingungen (gleißende Sonneneinstrahlung, absolute Trockenheit und Ostwind) die Jungen vermutlich gegen die intensive Sonneneinstrahlung geschützt wurden. Die ständige Anwesenheit der Altkiebitze und die wachsamen Augen von Landwirt und Ornithologen konnten trotzdem nicht verhindern, dass plötzlich 3 Weißstörche, die auf einem Nachbaracker gestanden hatten, gleichzeitig eine der Brutinseln gezielt anflogen und vermutlich ein Kiebitzküken blitzschnell verschluckten. In Sekundenschnelle griffen sieben (!) Altkiebitze die Störche mit heftigen Sturzflügen so entschlossen an, dass diese zwar tatsächlich das Weite suchten, jedoch ist zu befürchten – wie auch schon von Marvin Lebeus vermutet, dass die Störche sich nicht davon abhalten lassen werden, auch weitere Kiebitzküken zu holen, sobald diese sich auf dem offenen Feld zeigen.

Als „Beobachtungs-Nebenprodukt“ interessant: während des zweistündigen Fixierens der Ackerfläche aus dem Autofenster heraus flogen jeweils von Süd nach Nord mindestens 16 (!) Tagpfauenaugen über den Acker. Migrationen in so deutlichem Ausmaß sind mir bei diesem Falter vorher noch nie aufgefallen. Allerdings erklärt dieses Phänomen, dass Tagpfauenaugen in den letzten Wochen bei uns zugenommen zu haben scheinen. – Die Falter stammen offensichtlich aus anderen Regionen. Außerdem zeigten sich ein südwärts vorbeifliegender Schwalbenschwanz und einzelne Weißlinge.

Mit akribischer Feinarbeit werden bei der Maiseinsaat die Kiebitzbrutinseln umfahren …, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… die strenge Geometrie der Saatreihen bekommt fast etwas Ästhetisches …, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… alle Wachsamkeit konnte nicht verhindern, dass dieser Weißstorch in einer Blitzaktion eines der Kiebitzküken verschlang (man beachte den noch prallen Kehlsack), 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Auffälliges Migrationsverhalten bei Tagpfauenaugen – dieses rastet kurz in einem Rapsfeld, um anschließend – wie an einer Schnur gezogen – seinen geradlinigen Flug fortzusetzen, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Gegen die tiefstehende Nachmittagssonne schwer zu fotografieren – aber doch zu erkennen: männliche Wiesenweihe über den Hemmerder Wiesen, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Rastendes Braunkehlchen zeigt hier seinen Namen gebenden Kehlfleck (Frdbg.-Ostbüren) …, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… auf demselben Acker: einer von zwei Steinschmätzern, 20.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg: Kraniche, 21.04.2019 (Brigitte und Burkhard Koll)

12:45 Uhr zieht ein kleiner Trupp von 20 Kranichen in großer Höhe über Fröndenberg-Ardey Richtung Nord-Ost. Über dem NSG Strickherdicker Bachtal kreist ein Roter Milan. Aurorafalter, Tagpfauenauge, Zitronenfalter und Kohlweissling taumeln durch den Garten, Spechtgehämmer und -rufe vermischen sich mit den Stimmen von Mönchsgrasmücke, Zilp Zalp, Buchfink, Kohlmeise, Heckenbraunelle, Amsel, Singdrossel, Heckenbraunelle, Ringeltaube, Elster, Dohle und Rabenkrähe. Diverse Fluginsekten summen zu ihren Blüten. (Um all dies zu bewahren, sollten wir mehr als nur freitags auf die Strassen gehen).

Fröndenberg: Braunkehlchen, Steinschmätzer, Schafstelze, Feldlerche und Baumfalke am 21.04.2019 (H. Knüwer)

Seit einigen Tagen scheinen vermehrt Braunkehlchen eingeflogen zu sein. Gestern auf der Kiebitzwiese 3 (2:1), heute insgesamt 7 auf zwei Rapsfeldern im grenznahen Raum Vierhausen-Ruhne-Gerlingen. Dort auch 6 Steinschmätzer. Insgesamt 4 Steinschmätzer rasteten auf der Feldvogelschutzfläche sowie ein weiterer nebenan im Bereich der Strickherdicker Feldflur. Hier auch mindestens ein Schafstelzen- sowie ein Feldlerchenpaar. Jetzt sind auch die ersten Baumfalken eingetroffen. Zwei Vögel jagten dort Fluginsekten.

Braunkehlchen
Weibliches Braunkehlchen hat sich auf der Kiebitzwiese gerade per Luftakrobatik ein Flugobjekt geschnappt; im Hintergrund ein Männchen; 20.04.19. Foto H. Knüwer
Braunkehlchen
Rapsfelder bieten zur Blütezeit Braunkehlchen reichlich Insektennahrung; Ruhne 21.04.19. Foto: H. Knüwer
Steinschmätzer
Steinschmätzer am 21.04.2019. Foto H. Knüwer
Schafstelze, Weibchen
Diese weibliche Schafstelze räkelt sich in der Mittagshitze. Foto H. Knüwer
Baumfalke jagt über Acker
Die ersten Baumfalken sind da und jagen im Tiefflug … Foto H. Knüwer
Baumfalke jagt Fluginsekt
oder im hohen Luftraum Fluginsekten, … Foto H. Knüwer
Baumfalke verspeist im Flug Beutetier
die gleich im Flug verspeist werden. Foto H. Knüwer
Baumfalke im Flug
Baumfalke am 21.04.2019. Foto H. Knüwer

Bönen: Feldschwirl und Braunkehlchen am 20.04.2019 (H.Peitsch)

Im HRB der Seseke war heute der Gesang eines Feldschwirls zu hören. Zudem waren >4 Braunkehlchen anwesend.

Braunkehlchen im HRB, 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Braunkehlchen im HRB, 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Möglicherweise schon ein Paar, diese beiden Braunkehlchen waren ständig zusammen.20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Möglicherweise schon ein Paar, diese beiden Braunkehlchen waren ständig zusammen. 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Weibliches Braunkehlchen am 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Weibliches Braunkehlchen am 20.04.19 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg / Unna: Waldlaubsänger, Kolkraben, Schwarzmilan, Erlenzeisige, Waschbären, 19.04.2019 (B.Glüer)

Im Hemmerder Schelk bestätigten die Aufnahmen der Fotofalle heute den Verdacht vom Vortag: ein hohler Baum, der in der Vergangenheit verschiedentlich von Waldkäuzen genutzt worden war und jetzt immer wieder leise wimmernde Stimmen hören lässt, ist zur „Kinderstube“ einer Waschbärfamilie geworden. Damit ist ein weiteres Mal erwiesen, dass die invasiven Waschbären, die sich seit Jahren westwärts ausbreiten, auch im Kreis UN weitgehend „etabliert“ sind. Für viele einheimische Vögel dürften sie vor allem in der Brutzeit ein ernstes Problem sein. Das gilt besonders für den Hemmerder Schelk, in dem seit 2011 eine kleine Population von Trauerschnäppern durch Nistkästen stabilisiert werden soll. Diese Nistkästen sind vermutlich schon vielfach von den Waschbären ausgeräumt worden. So blieb denn auch ein fader Beigeschmack, als ausgerechnet  am „Waschbärbaum“ heute ein erster Waldlaubsänger sang.

Nördlich Frdbg.-Hohenheide ein überfliegendes Kolkrabenpaar, ein Nahrung suchender Schwarzmilan und Rufe von Erlenzeisigen.

Zwar kein brillantes Foto, doch die automatische Kamera „überführt“ …, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… die nächtlichen „Kobolde“ im Hemmerder Schelk …, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… die einen hohlen Baum in Beschlag genommen haben…, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… hier zeigt sich einer der Waschbären sogar nach Sonnenaufgang, 19.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Menden: Teichrohrsänger, Dorngrasmücke, Ringdrossel, Steinschmätzer, Gartenrotschwanz, Knäkenten, Löffelenten, Pfeifente, Rostgänse,Bekassine, Kiebitze, Weißstörche, Silberreiher und Habicht am 19.04.2019 (Bernhard Glüer und Gregor Zosel)

Heute am Vormittag in den ehemaligen Schlammteichen am Wälkesberg bei Menden/Halingen: 4 Knäkenten(3:1) balzend, 2 Löffelenten (1:1), 1 Pfeifente (M), 3 Krickenten (2:1), 2 Schnatterenten (1:1), 18 Reiherenten, mind. 7 Zwergtaucher in 5 Reviere, mind. 6 Teichrallen, mind. 26 Blässrallen, 8 Rostgänse balzend, 2 Kanadagänse, 2 Graugänse, 2 Nilgänse, 2 Höckerschwäne, 1 Bekassine, 1 Ringdrossel, 1 singender Teichrohrsänger, 1 singende Dorngrasmücke, 1 Gartenrotschwanz (M), mind. 4 Rohrammern (3:1), 3 singende Fitisse, 5 singende Goldammern, 2 Dompfaffpärchen sowie 1 Habicht überfliegend. Über/auf den beiden angrenzenden, unbestellten Feldern 2 balzende Kiebitze, 1 Steinschmätzer sowie 2 kreisende Rotmilane. Weiter 4 Kiebitze (2 brütend) auf einem Feld an der Straße zwischen Schlammteiche und Halinger Friedhof.

Zuvor in der Mendener Ruhraue ein Trupp von 12 (!) Silberreihern zusammen mit 5 Weißstörchen.

Schlammteiche Wälkesberg
Ehemalige Schlammteiche am Wälkesberg bei Halingen…. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Teichrohrsänger
Im Reich des Teichrohrsängers …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Dorngrasmücke
Singende Dorngrasmücke …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Ringdrossel
Ringdrossel im jungen Grün …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Ringdrossel
Nahrungsuchende Ringdrossel …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Dompfaff
Dompfaffmännchen in einer Birke …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkenten
Knäkentenpaar auf dem Hauptteich …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Knäkente
Knäkerpel in der Morgensonne …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Löffelente
Auch ein Löffelentenpaar hat sich in diesem optimalen Biotop eingefunden …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Schnatterente
Nebenan ein Schnatterentenpaar …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Pfeifente
Nur der Pfeiferpel ist ohne Anhang unterwegs …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Zwergtaucher
Der Zwergtaucherbestand ist auch in diesem Jahr sehr beachtlich …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Teichralle
Und auch die Teichralle ist auf dem Hauptteich mit mehreren Paaren vertreten …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rostgans
Bei der Balz der Rostgänse geht es heiß her. Die erste erfolgreiche Rostgansbrut konnte ich 2009 in den Schlammteichen nachweisen. Seit dem ist sie regelmäßiger Brutvogel …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Rehbock
Rehbock verlässt das Gebiet, wo er die Nacht verbrachte und zieht in die Umgebung zum Äsen …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kiebitz
Kiebitz auf der angrenzenden Ackerbrache …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kiebitz
Auf einem Feld nahe des Halinger Friedhofs sitzen 2 Kiebitze auf ihrem Gelege …. am 19.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)


Bönen: Kiebitz-Nachwuchs, Steinschmätzer, Bruchwasserläufer, Dorngrasmücke u.a. am 19.04.2019 (H.Peitsch)

Im HRB der Seseke waren heute 8 Kiebitze und 4 Bruchwasserläufer zu sehen.

Am Sesekeweg heute erster Gesang einer Dorngrasmücke. Durch gutes Versteckspiel des Vogels gelang mir kein brauchbares Foto.

Auf dem Kiebitzfeld „Gut Brüggen“ bei Bramey sind die ersten Kiebitze geschlüpft. 3 Küken konnte ich feststellen, >2 weitere Gelege werden noch bebrütet. Die Markierung der Gelege scheint sich erstmal gelohnt zu haben, denn eine Feldbearbeitung hat mittlerweile stattgefunden. Ob auf der trockenen Ackerwüste ein Überleben der Jungkiebitze möglich ist, werden die nächsten Tage zeigen.

Zwischen den Kiebitzen war auch ein Steinschmätzer zu sehen.

Steinschmätzer auf dem Kiebitzfeld bei Bramey 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Steinschmätzer auf dem Kiebitzfeld bei Bramey 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Kiebitz-Mama mit 3 Küken, 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Kiebitz-Mama mit 3 Küken, 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Mönchsgrasmücke am Sesekeweg am 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Diese Mönchsgrasmücke ließ sich im Gegensatz zur Dorngrasmücke gut fotografieren. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Hohltaube sonnt sich am Rande des Mergelbergwaldes. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Hohltaube sonnt sich am Rande des Mergelbergwaldes. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Einer von vier Bruchwasserläufern im HRB. 19.04.19 Foto:
Einer von vier Bruchwasserläufern im HRB. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Weibl. Hausrotschwanz auf unserem Hausdach. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Weibl. Hausrotschwanz auf unserem Hausdach. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg / Unna / Bönen: Trauerschnäpper, Baumpieper, Mittelspecht, Kiebitznachwuchs, Weißstörche, Bruchwasserläufer, Wiesenschafstelzen, Nachtigallen, Schwarzkehlchen, Rebhühner, Girlitz, Waldkauz u.a., 18.04.2019 (B.Glüer)

Endlich ist auch im Hemmerder Schelk ein erster Trauerschnäpper (m) eingetroffen. Leider wurde fast zeitgleich und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trauerschnäpperrevier ein vermutliches Wurflager einer Waschbärfamilie entdeckt, was eine äußerst problematische Nachbarschaft sein dürfte (eine inzwischen installierte Fotofalle soll Gewissheit geben). Die letzte Nistkastenreinigung im Schelk während des vergangenen Winters hatte den Verdacht aufkommen lassen, dass mehrere Nistkästen während der Brutzeit von Waschbären geplündert worden waren (vgl. Meldung vom 22.01.2019). – Außerdem ein erster Baumpieper (Gesang) und mindestens ein quäkender Mittelspecht im Schelk.

Auf dem „Kiebitzacker“ östlich der Hemmerder Wiesen sind heute aus zwei Gelegen die Küken geschlüpft. Nach telefonischer Mitteilung des betroffenen Landwirts in Bönen-Bramey sind auch dort gestern bereits aus einem der zwei markierten Kiebitzgelege Küken geschlüpft. Erst am gestrigen Morgen war noch Gülle aufs Feld ausgebracht worden. Die Gelege sind sorgsam umfahren worden. Beim späteren Einarbeiten der Gülle mit einer Kreiselegge liefen dann bereits neben der Brutinsel Küken, die vom achtsamen Landwirt eingefangen und nach der Bearbeitung an Ort und Stelle wieder freigelassen worden waren.

In den Hemmerder Wiesen (einschließlich des östlichen Ackers) insgesamt 11 Kiebitze, die teils heftig balzten. Außerdem vor Ort unter anderem bis zu 8 (!) Weißstörche (2 Ex weiterhin am Baumhorst bauend und dort auch schon mehrfach kopulierend), 6 Graureiher, 14 Krickenten, 11 Bekassinen, 4 Bruchwasserläufer, 1 Flussregenpfeifer, >4 Wiesenschafstelzen, 2 Nachtigallen, 1 Klappergrasmücke, 2 Schwanzmeisen, 2 Teichrallen.

Im Hemmerder Ostfeld ebenfalls 3 Weißstörche auf einem frisch gegrubberten Acker. Erfreulicherweise konnte erneut ein Rebhuhnpaar im Bereich der Feldvogelschutzfläche nahe der Bahntrasse angetroffen worden. Dort auch ein Schwarzkehlchen-Paar. Auch bei UN-Mühlhausen konnte durch akribische Suche von Ute Becker mit Ehemann das dortige Rebhuhnvorkommen gestern bestätigt werden (2 Ex).

In UN-Hemmerde (Kühlstraße vor der Bäckerei Stricker) ein singender Girlitz.

Abends auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) unter anderem 7 Bruchwasserläufer und mindestens 28(!) Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern. In den Bielenbüschen weiterhin ein männlicher Schwarzspecht an seiner Schlafhöhle und im Buschholt ein Waldkauz, der kurz nach Sonnenuntergang aus seinem Nistkasten schaut und dort vermutlich Nachwuchs betreut.

Die ersten Kiebitze sind geschlüpft (UN-Hemmerde) – ihre Überlebensprognose ist angesichts des trocken-warmen Wetters leider nicht gut …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… derweil zeigen die Hemmerder Weißstörche, dass sie es – wie ihre „Kollegen“ in Lünen – mit ihrer Zukunftsplanung ernst meinen, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Die Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk haben bisher nur ein einziges Revier besetzt und sind auch vergleichsweise spät eingetroffen …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… genauso ungewiss sieht es bei den Baumpiepern des H.-Schelks aus – hier zeigt sich der bisher einzige Revierhalter, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Immerhin mindestens auch noch ein Revier im Hemmerder Ostfeld wird von diesem Rebhuhn-Mann gehalten …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

… das weibliche Pendant …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… dasselbe Revier wird auch von Schwarzkehlchen genutzt, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Derzeit nur als durchziehende Gäste bei uns: einer von 7 Bruchwasserläufern im NSG Kiebitzwiese (Frdbg.), 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Für den Schwarzspecht ist der Tag zu Ende – er schaut nochmal kurz aus seiner Schlafhöhle (Frdbg.-Frömern) …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


… für den Waldkauz fängt der Tag jetzt am Abend erst an (Frdbg.-Frömern) …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg/ Menden: Bruchwasserläufer, Bekassine, Weißstörche, Kiebitzkopulation, Uferschwalben und Mehlschwalben am 18.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich im/am östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 3 Bruchwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 2 Weißstörche, 5 Krickenten, 15 Schnatterenten, 4 Höckergänse, 2 Graugansfamilien mit 3 und 5 Pulli, 1 brütende Kanadagans, 40 Höckerschwäne sowie 3 Kiebitze (Kopula) auf dem Feld an der Alten Eiche.

Im angrenzenden Hammer Wasserwerk ca. 10 Mehlschwalben, 2 Uferschwalben, sowie 2 Rostgänse.

Weitere 3 Weißstörche auf einer frisch gemähten Wiesen auf Mendener Seite direkt hinter der Ruhrbrücke am Wasserkraftwerk.

Kiebitz
Die Kiebitze sind wieder da! Auf dem Feld an der Alten Eiche waren, nach langer Abwesenheit, gleich 3 Kiebitze wieder zu beobachten. Schön war die Kopulatipon eines Paares mit anschließendem Muldedrehen….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Graugans
Entwarnung bei den Graugänsen. Gott sei Dank haben sind meine Befürchtungen bei dem Graugansnachwuchs nicht bestätigt. Heute waren beide Familien mit ihren Jungen zu beobachten. Alle Küken leben noch !! ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Graugans
Graugans mit ihren 3 kleinen Küken. Beide Graugansfamilien haben sich zusammengeschlossen. Nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark! ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Weißstorch auf Nahrungssuche ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Mehlschwalbe
Die ersten Mehlschwalben haben sich im Hammer Wasserwerk eingefunden ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Mehlschwalbe
Alle anwesenden Mehlschwalben haben zunächst „unsere“ Kunstnester bezogen, während die „selbstgebauten“ Nester noch verwaist sind ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)