Im HRB der Seseke waren heute 8 Kiebitze und 4 Bruchwasserläufer zu sehen.
Am Sesekeweg heute erster Gesang einer Dorngrasmücke. Durch gutes Versteckspiel des Vogels gelang mir kein brauchbares Foto.
Auf dem Kiebitzfeld „Gut Brüggen“ bei Bramey sind die ersten Kiebitze geschlüpft. 3 Küken konnte ich feststellen, >2 weitere Gelege werden noch bebrütet. Die Markierung der Gelege scheint sich erstmal gelohnt zu haben, denn eine Feldbearbeitung hat mittlerweile stattgefunden. Ob auf der trockenen Ackerwüste ein Überleben der Jungkiebitze möglich ist, werden die nächsten Tage zeigen.
Zwischen den Kiebitzen war auch ein Steinschmätzer zu sehen.
Steinschmätzer auf dem Kiebitzfeld bei Bramey 19.04.19 Foto: Hartmut PeitschKiebitz-Mama mit 3 Küken, 19.04.19 Foto: Hartmut PeitschDiese Mönchsgrasmücke ließ sich im Gegensatz zur Dorngrasmücke gut fotografieren. 19.04.19 Foto: Hartmut PeitschHohltaube sonnt sich am Rande des Mergelbergwaldes. 19.04.19 Foto: Hartmut PeitschEiner von vier Bruchwasserläufern im HRB. 19.04.19 Foto: Hartmut PeitschWeibl. Hausrotschwanz auf unserem Hausdach. 19.04.19 Foto: Hartmut Peitsch
Endlich ist auch im Hemmerder
Schelk ein erster Trauerschnäpper (m) eingetroffen. Leider wurde fast
zeitgleich und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trauerschnäpperrevier ein
vermutliches Wurflager einer Waschbärfamilie entdeckt, was eine äußerst
problematische Nachbarschaft sein dürfte (eine inzwischen installierte
Fotofalle soll Gewissheit geben). Die letzte Nistkastenreinigung im Schelk
während des vergangenen Winters hatte den Verdacht aufkommen lassen, dass mehrere
Nistkästen während der Brutzeit von Waschbären geplündert worden waren (vgl.
Meldung vom 22.01.2019). – Außerdem ein erster Baumpieper (Gesang) und
mindestens ein quäkender Mittelspecht im Schelk.
Auf dem „Kiebitzacker“ östlich der
Hemmerder Wiesen sind heute aus zwei Gelegen die Küken geschlüpft. Nach
telefonischer Mitteilung des betroffenen Landwirts in Bönen-Bramey sind auch
dort gestern bereits aus einem der zwei markierten Kiebitzgelege Küken
geschlüpft. Erst am gestrigen Morgen war noch Gülle aufs Feld ausgebracht
worden. Die Gelege sind sorgsam umfahren worden. Beim späteren Einarbeiten der
Gülle mit einer Kreiselegge liefen dann bereits neben der Brutinsel Küken, die
vom achtsamen Landwirt eingefangen und nach der Bearbeitung an Ort und Stelle
wieder freigelassen worden waren.
In den Hemmerder Wiesen (einschließlich
des östlichen Ackers) insgesamt 11 Kiebitze, die teils heftig balzten. Außerdem
vor Ort unter anderem bis zu 8 (!) Weißstörche (2 Ex weiterhin am Baumhorst
bauend und dort auch schon mehrfach kopulierend), 6 Graureiher, 14 Krickenten,
11 Bekassinen, 4 Bruchwasserläufer, 1 Flussregenpfeifer, >4 Wiesenschafstelzen,
2 Nachtigallen, 1 Klappergrasmücke, 2 Schwanzmeisen, 2 Teichrallen.
Im Hemmerder Ostfeld ebenfalls 3
Weißstörche auf einem frisch gegrubberten Acker. Erfreulicherweise konnte
erneut ein Rebhuhnpaar im Bereich der Feldvogelschutzfläche nahe der Bahntrasse
angetroffen worden. Dort auch ein Schwarzkehlchen-Paar. Auch bei UN-Mühlhausen
konnte durch akribische Suche von Ute Becker mit Ehemann das dortige
Rebhuhnvorkommen gestern bestätigt werden (2 Ex).
In UN-Hemmerde (Kühlstraße vor der
Bäckerei Stricker) ein singender Girlitz.
Abends auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) unter anderem 7 Bruchwasserläufer und mindestens 28(!) Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern. In den Bielenbüschen weiterhin ein männlicher Schwarzspecht an seiner Schlafhöhle und im Buschholt ein Waldkauz, der kurz nach Sonnenuntergang aus seinem Nistkasten schaut und dort vermutlich Nachwuchs betreut.
Die ersten Kiebitze sind geschlüpft (UN-Hemmerde) – ihre Überlebensprognose ist angesichts des trocken-warmen Wetters leider nicht gut …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… derweil zeigen die Hemmerder Weißstörche, dass sie es – wie ihre „Kollegen“ in Lünen – mit ihrer Zukunftsplanung ernst meinen, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Die Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk haben bisher nur ein einziges Revier besetzt und sind auch vergleichsweise spät eingetroffen …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … genauso ungewiss sieht es bei den Baumpiepern des H.-Schelks aus – hier zeigt sich der bisher einzige Revierhalter, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Immerhin mindestens auch noch ein Revier im Hemmerder Ostfeld wird von diesem Rebhuhn-Mann gehalten …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer … das weibliche Pendant …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… dasselbe Revier wird auch von Schwarzkehlchen genutzt, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer Derzeit nur als durchziehende Gäste bei uns: einer von 7 Bruchwasserläufern im NSG Kiebitzwiese (Frdbg.), 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Für den Schwarzspecht ist der Tag zu Ende – er schaut nochmal kurz aus seiner Schlafhöhle (Frdbg.-Frömern) …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
… für den Waldkauz fängt der Tag jetzt am Abend erst an (Frdbg.-Frömern) …, 18.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Heute am Vormittag konnte ich im/am östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 3 Bruchwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 2 Weißstörche, 5 Krickenten, 15 Schnatterenten, 4 Höckergänse, 2 Graugansfamilien mit 3 und 5 Pulli, 1 brütende Kanadagans, 40 Höckerschwäne sowie 3 Kiebitze (Kopula) auf dem Feld an der Alten Eiche.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk ca. 10 Mehlschwalben, 2 Uferschwalben, sowie 2 Rostgänse.
Weitere 3 Weißstörche auf einer frisch gemähten Wiesen auf Mendener Seite direkt hinter der Ruhrbrücke am Wasserkraftwerk.
Die Kiebitze sind wieder da! Auf dem Feld an der Alten Eiche waren, nach langer Abwesenheit, gleich 3 Kiebitze wieder zu beobachten. Schön war die Kopulatipon eines Paares mit anschließendem Muldedrehen….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Entwarnung bei den Graugänsen. Gott sei Dank haben sind meine Befürchtungen bei dem Graugansnachwuchs nicht bestätigt. Heute waren beide Familien mit ihren Jungen zu beobachten. Alle Küken leben noch !! ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Graugans mit ihren 3 kleinen Küken. Beide Graugansfamilien haben sich zusammengeschlossen. Nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark! ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Weißstorch auf Nahrungssuche ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die ersten Mehlschwalben haben sich im Hammer Wasserwerk eingefunden ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Alle anwesenden Mehlschwalben haben zunächst „unsere“ Kunstnester bezogen, während die „selbstgebauten“ Nester noch verwaist sind ….am 18.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
In der Lippeaue in Alstedde waren heute die beiden ersten Graugansfamilien zu sehen mit 5 und 4 Pulli. Das Storchenpaar meint es wohl ernst: vorgestern konnte ich eine Kopulation beobachten. Ab vorgestern singt am Lippedamm eine Nachtigall, heute auch meine erste Klappergrasmücke. Auf der Rinderweide heute die bemerkenswerte Zahl von 52 Nilgänsen.
Heute Morgen am Bahndamm nördlich von Westhemmerde meine erste
Nachtigall. Heute Nachmittag dann auf dem Weg in die Hemmerder Wiesen eine
singende Feldlerche, 4 Schafstelzen und ein Wiesenpieper auf Wintergetreide.
Angekommen in den Hemmerder Wiesen dann zunächst 3 Bekassinen im vorderen Teil und auf einem Ast eine Rotdrossel, eine Singdrossel und eine Amsel. Kurze Zeit später 10 fliegende Bekassinen, die sich im hinteren Teil niederließen, ohne dass ich sie noch einmal finden konnte. Außerdem 5 Störche und die übliche Anzahl von Kiebitzen, sowohl in den Wiesen als auch auf dem Kiebitzacker.
Zu Hause angekommen empfing mich dann im Fahrradschuppen die
erste flügge Amsel.
Am Tibaum wiederholte sich die folgende Szene im Nestbereich des dort brütenden Höckerschwanes dreimal hintereinander – „Provokateur“ war die Kanadagans. In direkten Kontakt gerieten die Tiere nie, am Ende hatte der Schwan aber seine „Pflicht“ getan und die Gans aus dem Wasser vertrieben.
Höckerschwan vertreibt Kanadagans aus dem Nestbereich, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. KraftHöckerschwan vertreibt Kanadagans aus dem Nestbereich, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. KraftHöckerschwan vertreibt Kanadagans aus dem Nestbereich, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. KraftHöckerschwan vertreibt Kanadagans aus dem Nestbereich, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. KraftAbflug mit Vorteil Kanadagans, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. KraftTibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. KraftTibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. KraftDie Kanadagans ist aus dem Wasser verdrängt, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. KraftAm Ende ganz entspannt: Höckerschwan, Tibaum 16.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Heute Nachmittag um ca. 16:30 schien sich eine Beobachtung, welche Gregor Zosel bereits einige Stunden vorher an der Kiebitzwiese gemacht hatte, höchstwahrscheinlich in einer anderen Konstellation zu wiederholen. Während die beiden ansässigen Weißstörche auf ihrem Mast saßen, flogen 2 weitere Richtung Kiebitzwiese ein. Die „Eindringlinge“ flogen anscheinend Scheinangriffe auf die beiden ansässigen Störche, welche sich aber unserer Meinung nach nicht im geringsten aus der Ruhe bringen ließen. Als kurz darauf allerdings die beiden „Eindringlinge“ sich nahrungssuchend auf der Kiebitzwiese niederließen sahen sich die ansässigen Störche nun aber doch gezwungen die „Eindringlinge“ erfolgreich zu verjagen. Ansonsten gab es bei uns keine anderen bzw. weitere Beobachtungen als bei Gregor Zosel vorher.
Einfliegende „Eindringlinge“ direkt über dem Aussichtshügel der Kiebitzwiese, 16.04.2019 Foto: Andre MatullEinfliegende „Eindringlinge“ direkt über dem Horst, Kiebitzwiese, 16.04.2019 Foto: Klaus MatullWeißstörche, Kiebitzwiese, 16.04.2019 Foto: Klaus Matull
Erfreulicherweise ist nun endlich eine erste Nachtigall in den Hemmerde Wiesen eingetroffen. Lauthals schmettert sie ihren eindrucksvollen Gesang in alle Richtungen. Nicht so erfreulich war dem Treiben der Kiebitze zu zusehen. Diese mussten sich heute über einen längeren Zeitraum gegenüber den hier anwesenden Weißstörchen behaupten. So waren es heute zu Ungunsten der Kiebitze sogar gleich 5 Störche. Sehr unerfreulich wenn die Gelege der Kiebitze, auf einem Acker der ohnehin keinerlei Deckung bietet, noch umzingelt werden von gleich mehreren Weißstörchen. Sehr hartnäckig hielten sie den Angriffen der Kiebitze stand und inspizierten scheinbar seelenruhig den Acker. Wiederholt sich so ein Szenario wenn die Küken erst einmal geschlüpft sind ist klar was passieren wird! Es würde mich persönlich auch nicht wundern wenn die „Kiebitzwiesen-Störche“ die Graugans-Familie (s. Meldung von G. Zosel) dezimiert haben.
Ansonsten hier noch erwähnenswert: 1 m Gartenrotschwanz, 2 Bruchwasserläufer und 1 Uferschnepfe die am Abend nach Nord abziehen, 3 Schafstelzen, >7 Bekassinen, viele Mönchsgrasmücken und weiterhin 1 Klappergrasmücke.
Mit geballter Kraft versuchen die Kiebitze, die Störche von den Gelegen fern zu halten, 16.04.2019 Foto: Marvin LebéusSogar zu Fuß und mit ausgebreiteten Flügeln versucht es dieser Kiebitz, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Doch „Goliath“ interessiert das herzlich wenig, hier nun unmittelbar zwischen zwei Markierungen, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Landende Uferschnepfe, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Eine erste Nachtigall, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Deckungswechsel, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Lauthals singend, hier mal frei sitzend, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus Und hier wieder etwas versteckter wie man es kennt, 16.04.2019 Foto: Marvin Lebéus
Heute konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 4 Weißstörche, 3 Kraniche, 1 Bruchwasserläufer, 4 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 1 Heringsmöwe, 1 Knäkente (M), 16 Krickenten, 23 Schnatterenten, 12 Rostgänse, 4 Höckergänse, eine Graugansfamilie mit nur noch 3 Pulli, 22 Höckerschwäne, 2 Silberreiher, 2 Weidenmeise (mit Gesang), 11 Schafstelzen, 1 Schwarzmilan, 1 Rotmilan sowie 1 Rohrweihe (W).
Begrüßungszeremonie…..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Kopula festigt die Beziehung …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Zwischendurch wird immer wieder noch am Nest gebaut …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Nilgänse können es nicht lassen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Wer nicht hören will, muss fühlen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Aus heiterem Himmel tauchen plötzlich 2 Fremdstörche auf und versuchen den Horst zu besetzen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Nach verlorenem Kampf ziehen die Eindringlinge ab …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Heute waren wieder 3 unserer alten bekannten Kraniche im Gebiet …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch der „einbeinige“ Geselle ist wieder zurück …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Der erste rastende Bruchwasserläufer ist auf dem Frühjahrszug auf der Kiebitzwiese eingetroffen …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Bekassine im sumpfigen Uferbereich …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Anfangs war der Knäkerpel am Aussichtshügel gut zu beobachten, später zog er sich in die „Sichlerbucht“ zurück …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Heute waren es nur noch 3 Graugansküken. Wäre zwar schön, wenn es sich um einen weiteren Nachwuchs handeln würde, aber wahrscheinlich haben 2 Pulli die Nacht nicht überlebt. Wie heißt es im Lied so schön:“Fuchs, du hast die Gans gestohlen. …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Überfliegende Heringsmöwe im 3. Kalenderjahr (2. Sommer) …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Rohrweihe gaukelt über die „Sichlerbucht“ …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Rüttelnd über den Binsenbestand hält er nach möglicher Beute Ausschau …..am 16.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Am Abend, gegen 17.45 h, über der
Kiebitzwiese (Frdbg.) noch ein ostwärts durchziehender Fischadler. Er drehte
über dem „Ententeich“ auf Mendener Seite einige Runden, rüttelte immer wieder
und hielt offensichtlich noch nach einer „Abendmalzeit“ Ausschau (vergeblich).
Kurz nach 18.00 h folgte dann von Westen kommend eine männliche Kornweihe –
ebenfalls ostwärts durchziehend. Weiterhin noch erwähnenswert neben den
regelmäßig anwesenden Arten: 10 Wiesenschafstelzen zwischen den Heckrindern
(ausnahmslos männlich).
In den Bielenbüschen
(Frdbg.-Frömern) abends ein männlicher Schwarzspecht, der eine Schlafhöhle
aufsuchte (auch gestern bereits zur selben Zeit ebenda). Diese Höhle scheint
neu gezimmert zu sein – zumindest war sie mir bisher nicht bekannt. Gestern
(14.04.) am Westrand der Bielenbüsche außerdem eine weibliche Ringdrossel.
Am Mühlbach – nördlich der
Hemmerder Wiesen – scheint sich ein weiteres Storchenpaar ansiedeln zu wollen.
Zunächst fiel mir mehrfach lautes Schnabelklappern auf (noch ohne
Sichtkontakt). Dann erschien das Paar gemeinsam in den Hemmerder Wiesen und
flog anschließend mit Baumaterial zu einer alten Erle, um es dort in der teils
abgestorbenen Krone zu verbauen. Im Gelände außerdem mindestens 11 Kiebitze –
teils balzend. Zwei Ex. brüteten auf dem östlich gelegenen „Kiebitzfeld“, auf
markierten Nestern. Am Freitag (12.04.) war das Feld gegrubbert worden, nachdem
zuvor Gülle ausgebracht worden war. Ein überfliegender Schwarzmilan (heute
Morgen) wurde heftig attackiert. Minuten später waren zwei Schwarzmilane über
den Hemmerder Wiesen. Am Freitag in den Hemmerder Wiesen neben den „üblichen“
Arten auch zwei Nonnengänse. Heute noch immer 2 Silberreiher vor Ort und
weiterhin eine Klappergrasmücke.
Eine weitere Klappergrasmücke am „Babywald“ nahe UN-Kessebüren. Dort – ebenso wie an den Traditionsplätzen im Hemmerder Schelk – noch immer kein Baumpieper.
Zwei Nonnengänse als seltene Gäste in den Hemmerder Wiesen, 12.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Schwarzmilan über dem „Kiebitzbrutfeld“ östlich der Hemmerder Wiesen wird heftig von Kiebitzen attackiert, 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Noch ein durchziehender Fischadler über der Kiebitzwiese (Frdbg.) 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Storchenpaar zwischen Hemmerder Wiesen und Horster Mühle versucht einen Baumhorst zu errichten, 15.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Das Storchennest wird ausgepolstert….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Die Störche immer bei der Arbeit ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Kopula ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Höckerschwäne auf dem Gewässer an der Alten Eiche ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die junge Graugansfamilie wurde unentwegt von den Höckergänsen attackiert ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Heute ein großer Trupp von Rostgänsen auf der Kiebitzwiese ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Krickentenpaar ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Krickerpel im Prachtkleid ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Reiherentenmännchen leuchten in der frühen Morgensonne besonders schön ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Nur noch selten sieht man nun die Graureiher im NSG. Meist nur überfliegend zu den Brutplätzen ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Jagender Rotmilan über dem Ruhrtal ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch im Hammer Wasserwerk gibt es den ersten Nachwuchs. Nilgänse führen ihre Jungen aus ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Bergpieper in einem abgelassenen Filterbecken im Wasserwerk ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch die Gebirgsstelzen suchen hier nach Nahrung ….am 15.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Auch in Lünen hat jetzt ein Paar Weißstörche einen Horst errichtet. Er befindet sich auf dem Dach eines Hochstandes in der Lippeaue in Alstedde. Hoffen wir, dass sie dort auch genug Nahrung finden, um eventuelle Junge aufzuziehen.
Ein Bekannter hat mich auf die Beobachtung von Stefan Helmer und Brinja Kosel vom 14.04.2019 aufmerksam gemacht. Ich hatte am Sonntag gegen 14.30 Uhr das gleiche Glück – am gleichen Pferdeapfel. Ich musste allerdings zu Hause erst einmal nachsehen, was ich da Hübsches beim Biken entdeckt habe und zum Glück ausweichen konnte.
Nagelfleck im Elsebachtal, Schwerte, 14.04.2019 Foto: Nicole SiegNagelfleck im Elsebachtal, Schwerte, 14.04.2019 Foto: Nicole Sieg
Heute am Vormiitag konnte ich vom Aussichtshügel der Kiebitzweiese aus folgendes beobachten: 1 Flussregenpfeifer, 2 Weißstörche, 2 Kraniche ( der Einbeinige zog später westwärts ab), 1 Knäkente, 19 Krickenten, 17 Schnatterenten, 5 Rostgänse, 4 Höckergänse sowie 1 Silberreiher.
Am Passionsweg bei Bausenhagen 1 Braunkehlchen im Rapsfeld.
Bei Bentrop 5 Schafstelzen auf einem Acker.
Die Suche nach den verschollenen Kiebitzen von der Kiebitzwiese bzw. Bentrop war zumindest teilweise erfolgreich. So entdeckte ich auf einem unbestellten Acker 1 Kiebitzpaar an der Palzstraße nahe Stentrop in Höhe des Geflügelhofes Ostermann.
Knäkente auf der Kiebitzwiese…am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)Knäkerpel beim Frühstück…am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Knäkerpel mit Krickerpel …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Dieser Kranich hält noch die Stellung, während seine Artgenossen schon das Gebiet wieder verlassen haben …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel) Bachstelze auf einer Schlammbank an Aussichtshügel…am 14.04.2019 …am 14.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)