Auf meinem morgendlichen Gang durch den Altenbögger Teil des NSG Lettenbruch waren folgende Vögel zu sehen und zu hören: ein Feldschwirl, eine Dorngrasmücke, ca. zwölf Mönchsgrasmücken, eine Gartengrasmücke, eine Wacholderdrossel, zwei Singdrosseln, ca. acht Zaunkönige, ca. zehn Zilpzalpe, fünf Amseln, vier Buntspechte (3m+1w), drei Grünspechte, zwei Garten-/Waldbaumläufer (?), ca. zehn Blau- bzw. Kohlmeisen, ein Kleiber, zwei Jagdfasane, etliche Ringeltauben und fünf Rabenkrähen. Leider war keine Nachtigall zu hören. Vierbeinig waren drei Feldhasen, sechs Rehe und ein Grasfrosch unterwegs.
Höhepunkte des heutigen Spaziergangs waren für mich, neben dem kräftig singenden Feldschwirl, ein Schwalbenschwanz und das blau, gelb, rötlich und weiß schwimmende Frühlings-Blütenmeer in und um den Wald: Sternmiere, Günsel, Knoblauchrauke, Wiesenschaumkraut, Sumpfdotterblume, Taubnesseln, Wiesen-Kerbel, Hahnenfuß, kurz vor der Blüte stehende Schwertlilien, Weißdorn, Traubenkirsche und vieles mehr.
Schwalbenschwanz, nach einigem Suchen…… fand er seine Futterpflanze und gab mir Zeit.Blühende TraubenkirscheWeißdorn am Waldrand. Ein Feld mit Knoblauchrauken.Sumpfdotterblume in voller Pracht.Dorngrasmücke (m) auf Ackerbrachfläche.
Heute hatte ich endlich das Glück (wo man doch soviele Tage, Wochen und Monate die Augen offenhielt) den Biber aus dem Gebiet des Hammer Wasserwerks kurz zu beobachten. Als ich hier kurz nach Sonnenaufgang zur Ruhr schaute, fiel mir zuerst ein großer schwimmender Ast auf. Dass dieser Ast von einem Biber zu seinem Bau gezogen wurde, registrierte ich relativ schnell. So konnte ich 2 Fotos machen, bevor der Biber samt Ast untertauchte und aus meinen Augen verschwand. Obwohl ich hier an der Stelle noch gut eine halbe Stunde verharrte, blieb der Biber leider verschwunden.
Ingesamt notierte ich heute am Vormittag im Ostteil der Kiebitzwiese: 1 Bruchwasserläufer, 3 Flussregenpfeifer, 2 Bekassinen, 2 Kiebitze, 3 Weißstörche, 1 Spießente, 1 Löffelente, 24 Schnatterenten, 42 Reiherenten, ca. 10 Blässrallen, 1 trillernder Zwergtaucher, 2 Haubentaucher, 4 Höckerschwäne, 12 Rostgänse, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 105 (!) Nilgänse, 11 Kanadagänse, 4 Graugänse, 1 Feldschwirl am Flößergraben, 3 singende Dorngrasmücken, 5 Rohrammern (4:1), 5-10 Schafstelzen, ca. 15 Wacholderdrosseln, 1 Rotmilan sowie 1 Schwarzmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Kuckuck, 3 Braunkehlchen, 3 Schafstelzen, 6 Wacholderdrosseln, 4 Kiebitze, 5 Schnatterenten, 5 Reiherenten,2 Rostgänse, 4 Kanadagänse, 29 Graugänse sowie 8 Nilgänse (jetzt 3 Familien mit 7, 5 und ? Pulli),
Wie ein roter Ball ging heute die Sonne im Ruhrtal auf…..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)Stimmung im Ruhrnebel …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Mit der wärmenden Sonne verzieht sich rasch der Nebel auf der Kiebitzwiese …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Biber am Hammer Wasserwerk. …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Braunkehlchen im Hammer Wasserwerk …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Gut getarnt in meinem PKW zeigten die Braunkehlchen keine Scheu …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Sowohl im Hammer Wasserwerk als auch auf der Kiebitzwiese konnte man heute Kiebitze beobachten. Vermutlich haben sie irgendwo ihre Gelege verloren und irren jetzt in der weiteren Umgebung herum. Bleibt zu hoffen, dass sie irgendwo zu einer Zweitbrut schreiten. …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Auf der Kiebitzwiese konnte man heute schön diesen Löffelerpel beobachten. Immer wieder „belästigte“ er die Schnatterenten- und Stockentendamen …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Bei diesem Foto musste ich an das Kinderlied denken: „Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh…… …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Der Spießerpel fühlt sich auf der Kiebitzwiese immer noch wohl …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Schnatterentenpaar am Flößergraben …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Auch ein Rostganspaar hielt sich fern ab von der Gruppe am Flößergraben auf …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) …derweil sind es im Hammer Wasserwerk jetzt schon 3 Nilgansfamilien …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Bekassinen beim Frühstücken …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Flussregenpfeifer am Aussichtshügel …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Weibliche Rohrammer …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Wacholderdrossel im Hammer Wasserwerk auf Nahrungssuche …..am 27.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Am 26.04.2020 konnten wir bei einem Spaziergang sehen, dass der
Revier-Haubentaucher der Ruhr immer noch auf den Eiern sitzt. Trotz
ständiger Handyfotografen, die bei ihm stehen bleiben. Während sie ruhig
auf
den Eiern sitzt, hält er draußen Wache. Nestaufnahmen sind ja verpöhnt.
Aber im Vorbeigehen vom stark besuchten Wanderweg aus mache
ich da mal eine Ausnahme. Man kann erkennen, wie nahe das Nest am stark
besuchten Weg ist. Der zweite Vogel ist im Hintergrund zu sehen. Nachmittags
ist hier der Teufel los. Die Anlieger gehen kaum noch da lang.
Auch die ersten Grauganspullis sind auf der Ruhr und den Röllingwiesen. Der Limikolenzug ist auf dem Höhepunkt. Die Höchstzahl von 26 Bruchwasserläufer konnte ich heute zählen – neben den Bekassinen und Grünschenkeln. Alle Vögel sind nun frei auf der Wasserfläche unterwegs und auch mit dem Fernglas gut zu erkennen.
Haubentaucher-Nest direkt am Weg, Ruhr Westhofen, 26.04.2020, Foto: Hans-Joachim Göbel Haubentaucher, Ruhr Westhofen, 26.04.2020, Foto: Hans-Joachim Göbel Die ersten Pullis in den Röllingwiesen, 26.04.2020, Foto: Hans-Joachim Göbel Limikolen-Durchzugsmaximum, Röllingwiese Schwerte, 26.04.2020, Digiskopie: Hans-Joachim Göbel
In den Rieselfeldern Werne konnte ich mehrere Limikolen, zwei Brandgänse und eben dieses Braunkehlchen erkennen. Die Limikolen konnte ich wegen der Entfernung nicht sicher bestimmen. Ich hielt sie für Flussuferläufer.
In der Strickherdicker Feldflur heute
>17 Steinschmätzer, 2 Braunkehlchen, 1 Schwarzkehlchen, 1 Ringdrossel, 4
Wiesenschafstelzen. Die Grauammer ließ sich leider nicht aufspüren.
Im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) heute bemerkenswert: ~40 Paare Uferschwalben, die in den Randbefestigungen der Filterbecken die Drainageröhren als Bruthöhlen herrichteten, 1 Flussregenpfeifer, 1 Grünschenkel.
Bei einer gestrigen Radtour habe ich mich mal bemüht, im südöstlichen Kreisgebiet an einstigen Nachtigallen-Hotspots aktuelle Revierzahlen zu ermitteln (singende Männchen). Meine Fahrt ging über 41 km von Frdbg.-Hohenheide, über Frdbg.-Ostbüren, Siddinghausen, Westhemmerde, Hemmerder Wiesen, Steinen, Westhilbeck bis zum alten Bahndamm – dort ab B 63 bis zum NSG Ülzener Heide, vorbei am Storksbachbruch, Schachtkuhlen, östlich vorbei an UN-Mühlhausen und durch den Windpark Frdbg.-Ostbüren zurück nach Hause. Die Zahl der an dieser Strecke ermittelten Sänger lag bei lediglich 11 Exemplaren (1 Exmpl. am Bahndamm bei Westhemmerde, 4 Exmpl. im NSG Hemmerder Wiesen, 6 Exmpl. an dem exakt 10 km langen Teilstück der Bahndamm-Fahrradtrasse). Auffallend war, dass der Westen mit einst guten Habitaten in der Ülzener Heide oder den Mühlhauser Schachtkuhlen keinen einzigen Sänger aufwies. Ernüchternd war auch der Umstand, dass auf der gesamten Strecke kein einziger Kuckuck zu hören war. Erfreulich allerdings am östlichen Ende der abgefahrenen Bahndammtrasse ein singender Trauerschnäpper.
Heute Mittag dann doch noch ein rufender Kuckuck in Frdbg.-Hohenheide, der sich von Westen (Golfplatz) näherte und dem Rammbach folgend ostwärts entschwand.
Abends im Buschholt (Frdbg-Frömern) Sitzrufe eines Schwarzspechtes. An einem Nistkasten im südlich des Waldes gelegenen Golfplatzes eine balzrufende Hohltaube.
Grünschenkel im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede, 26.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Naturschutzgebiet Lippeaue Selm-Bork/Kläranlage: Bei einer Wanderung vom Parkplatz Gartenbau Merten zur Lippe in Bork gelangen einige schöne Beobachtungen: In den Grünanlagen von Gartenbau Merten ein Paar Bluthänflinge, eine Klappergrasmücke und mehrere Grünfinken, jedoch keine Girlitze. Auf dem Weg zur Lippe eine weitere Klappergrasmücke, Dorn- und Mönchsgrasmücken sowie ein Turmfalke (w) in der Nähe des Nistkastens. Am Lippealtarm im Weidengebüsch eine Rohrammer (m), auf dem angrenzenden frischbestellten Acker zwei Kiebitzpaare, eines balzend ein anderes schon auf dem Gelege. Am Ende des Uferweges in Richtung Weißstorchnest ein vom anderen Lippeufer zaghaft singender Feldschwirl (!), außerdem ein ungewöhnlich hoch auffliegender Eisvogel. Im Grünland mindestens 10 (!) Feldhasen, davon 5 Junghasen. Außerdem 4 Rehe, davon 1 Rehbock. Fast während der gesamten Zeit ausdauernde Rufe eines Kuckucks und aus Richtung Dahler Holz rufende Hohltauben. Leider keine Braunkehlchen und Steinschmätzer.
Heute galt es für uns in den ehemaligen Schlammteichen am Wälkesberg bei Halingen die Brutvögel, soweit sie schon da sind, zu erfassen. Bei unserer Ankunft konnten wir schon im angrenzenden Wald am Wälkesberg einen Kleinspecht in seinem Revier sowie 1 Kolkraben beobachten. In den Schlammteichen selber notierten wir u.a.: 2 Bekassinen, 2 singende Feldschwirle, mind. 3 singende Rohrammern, mind. 4 singende Dorngrasmücken, 1 singende Gartengrasmücke, 2 singende Klappergrasmücken, 2 Braunkehlchen, ca. 30 Mauersegler mit einzelnen Rauchschwalben und Uferschwalben jagend, 23 Rostgänse + 2 Pulli, 3 Nilgänse + 8 Pulli, 4 Kanadagänse, 3 Graugänse (1x brütend), 2 Höckerschwäne (brütend), 23 Reiherenten, mindestens 6 Zwergtaucherreviere, mind. 4 Teichrallenreviere, ca. 20 Blässrallen (Reviere noch nicht abgrenzbar) sowie 1 Habicht. Auf dem östlichen Feld 1 Kiebitz, der eine Rabenkrähe attackiert. Nördlich der Schlammteiche 2 singende Feldlerchen.
Morgens um 7 Uhr ist die Welt noch in Ordnung! So hat man in den frühen Stunden mal das Glück, einen Kleinspecht ungestört zu beobachten……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)Kleinspecht in der Baumkrone im ersten Morgenlicht ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Kolkrabe am Wälkesberg ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Rohrammer im golden schimmernden Schilf ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Dorngrasmücke aus ihrer Singwarte ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Rastendes Braunkehlchen ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Jagender Mauersegler über den Wasserflächen ……am 26.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer) Der König der Flugakrobatik ……am 26.04.2020 (Foto: Bernhard Glüer) Rostgänse auf ihrem Lieblingsteich im Wellnessbereich ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Rostgans mit 2 Pulli. Wer sich wohl die anderen jungen Küken geholt hat? ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Rostgans dreht eine Ehrenrundeübers Gebiet. Laut erklingt ihr typischer Ruf, den Bernhard wie kein anderer nachmachen kann 🙂 ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Die Nilgänse haben auch schon Nachwuchs ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Dagegen sitzt die Graugans noch auf ihrem Nest. Tief geduckt auf ihrem Nest, hofft sie, dass sie unerkannt bleibt ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Auch bei den Höckerschwänen wird gebrütet ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Mäusebussard kreist über die Teichlandschaft ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Neben Aurorafaltern, Tagpfauenaugen und Weißlingen saß auch dieses Kleine Wiesenvögelchen am Wegesrand ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Frühe Adonislibelle beim Sonnenbad ……am 26.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Vom Holzplatz war heute Morgen ein ausdauernd rufender Kuckuck zu hören.
Im HRB heute 2 Grünschenkel und eine Nilgansfamilie mit >8 Küken.
Im eigenen Garten sind die ersten Amseln flügge. Anfang der Woche scheinen >2 Jungvögel ausgeflogen zu sein. Die Trockenheit macht den Alten das Versorgen der Jungen allerdings schwer, Regenwürmer sind kaum zu finden. Ab und zu gereichte, getrocknete Mehlwürmer werden deshalb gierig aufgenommen und sofort an den Nachwuchs verfüttert. Im letzten Jahr hatten die Amseln bei der Zweitbrut in der Dürreperiode auch nur 1 Jungvogel weil nur ein Ei gelegt wurde.
Amseln sammeln die getrockneten Mehlwürmer auf. 26.04.20 Foto: Hartmut PeitschDas Amselweibchen bekommt den Hals nicht voll… 26.04.20 Foto: Hartmut PeitschGrünschenkel und ein abfliegender Kormoran. 26.04.20 Foto: Hartmut PeitschSingende Dorngrasmücke. 26.04.20 Foto: Hartmut PeitschBachstelze, 26.04.20 Foto: Hartmut Peitsch
Auf einer Ackerfläche in der Dellwiger Feldflur heute Mittag 5 Steinschmätzer (geschätzt 3m / 2w – bin mir aber sehr unsicher, da für mich Erstsichtung). Überfliegend dort ein Rotmilan. Hitzeflimmern und die Entfernung machten bessere Fotos unmöglich 😉
Mit „Kleinem Besteck“ unterwegs ging es heute auf Insektenjagd. Nach den warmen Tagen krabbelt und fliegt tatsächlich einiges.
Weichkäfer GespannFrühe Adonis LibelleDie abgerissene Flügeldecke sagt, dass dieser Maikäfer nicht der erste war, der dort aus der Erde geklettert ist.Maikäfer Weibchen
Heute-Mittag konnten Gerd Sauer, Thomas Sauer und ich neben 5 Grünschenkel auch einen Kampfläufer beobachten. Der war wohl gestern schon da. Martin Schultz rief mich an. Er war aber nicht mehr zu sehen.
Voll im Gegenlicht hab ihn heute digiskopiert. Man kann ihn und den Grünschenkel aber erkennen.
Ansonsten wieder Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, 7 Bekassinen mit wohl hoher Dunkelziffer.
Und immer mehr Mauersegler trudeln ein. Ein Trupp von über 20 Ex. flog über den Wiesen. Auch nachmittags überm Garten waren wieder Trupps zu sehen.
Kampfläufer und Grünschenkel im Gegenlicht, Röllingwiese Schwerte, 24.04.2020 Digiskopie: Hans-Joachim Göbel Kampfläufer, Röllingwiese Schwerte, 24.04.2020 Digiskopie: Hans-Joachim Göbel
Heute konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Dunkler Wasserläufer (in der Sichlerbucht), 9 Bruchwasserläufer, 4-5 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, 1 Kiebitz, 2 Weißstörche, 1 Spießente, 16 Schnatterenten, 2 Reiherenten, 2 Haubentaucher, 2 Zwergtaucher, 11 Blässrallen, 11 Rostgänse, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 96 (!) Nilgänse, 28 Graugänse, 20 Kanadagänse, 3 Höckerschwäne, 11 Wacholderdrosseln sowie ca. 5 Schafstelzen. Am Flößergraben am frühen Morgen 1 Wildschwein.
Leider kam der Dunkle Wasserläufer nicht zum Aussichtshügel sondern blieb bis zum Abend in der Sichlerbucht. Somit muss dieses Belegfoto ausreichen…..am 25.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)Bruchwasserläufer auf der Kiebitzwiese …..am 25.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Am Nachmittag trauten sie sich dann bis zum Aussichtshügel …..am 25.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Flussregenpfeifer am Ufer einer Wasserfläche …..am 25.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Schichtwechsel beim Brüten! Da ist immer die Freude groß, wenn der Partner zum Horst kommt …..am 25.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Die beiden haben sich gesucht und gefunden. Streifengans mit ihrer Höckergans …..am 25.04.2020 (Foto: Gregor Zosel) Solitärbiene am Aussichtshügel …..am 25.04.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Am 24.04.2020 konnten Martin Schultz und ich in den Röllingwiesen 3 Grünschenkel, 2 Waldwasserläufer, 7 Bekassinen und die Höchstzahl von 21 Bruchwasserläufer sehen. Über 40 Reiherenten sind auch nicht schlecht. Schwarzkehlchen, Rohrammern und Braunkehlchen waren ebenfalls zu sehen.
Zwei Digiskopien aus 430 m zeigen die Uferschwalben buddeln, schon im Sand der Spülanlage. Immer wieder flogen sie in Trupps an und stritten sich um die besten Plätze. Es waren schon Löcher aus zu erkennen.
Von den 7 Gänsegelege sind nur noch zwei zu sehen. Alles geplündert.
Nachdem Clemens Rethschulte unsere zufällige Beobachtung des Eisvogels bestätigen konnte, sind wir noch einmal gezielt losgezogen, um nach ihm Ausschau zu halten. Tatsächlich sahen wir ihn recht bald wieder, konnten ihm eine Bruthöhle in der Nistwand zuordnen und beobachten, wie er im SW´Teil des Sees einen Fisch fing und ihn zurück zum Nest brachte. Der Kormoran war ebenfalls beim Fischen erfolgreich und schlang einen großen Fisch (Karpfen?) hinunter.
Desweiteren entdeckten wir insgesamt fünf der bereits von Clemens Rethschulte vermeldeten Rotwangenschildkröten beim Sonnen am Ufer und neben den üblichen Gänsen und dem Schwanenpaar je ein Blässhuhnpaar mit 3 und mit 5 Küken.
Abgesehen von der leidigen Tatsache, dass nicht einheimische Tierarten wie Schildkröten und Kois ausgesetzt werden, beobachten wir immer wieder Menschen beim Füttern der Gänse und Schwäne mit Brot und Brötchen (auch Erwachsene ohne Kinder). Es gibt zwar einen Hinweis zum Fütterungsverbot auf der Tafel und kürzlich stand auch ein Artikel auf der Lokalseite des WA, doch fehlt meines Erachtens nach ein deutliches Schild direkt am Ufer.
Im Wald: Unweit des Kernbeißernests hat ein Buchfinkenpaar sein Nest direkt am Stamm einer Kirsche gebaut. Ein Nistkasten dort ist von einem Kleiberpaar besetzt.
Auf dem Rückweg konnten wir einen „Sangeswettstreit“ zweier Grünspechte und unseren ersten Kuckuck in weiter Ferne südlich des Holzplatzes vernehmen.
Im Hausgarten: Bereits 8 Tage nach dem ersten Schlupf Früher Adonislibellen konnten wir Paarbildungen sowie Eiablage am Teich beobachten.
Vor zwei Tagen fand sich zusätzlich zur üblichen Vogelschar ein Bluthänflingpaar am Futterhaus ein.
Unser Blaumeisenpaar nistet übrigens munter weiter. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob nicht vielleicht ein neuer Partner eingezogen ist, da nun beide einen blauen Schopf besitzen (wie berichtet, hatte eine der beiden eine deutlich erkennbare Glatze). Es kam nun zur erbettelten Fütterung vor dem Häuschen und zur „Hochzeit“.
Eisvogel auf Sitzwarte am Mergelteich…. mit kleinem Fisch….vor der NistwandKormoran mit FischDrei von insgesamt fünf Schildkröten am Ufer hinter dem GrauganspaarBuchfinkenweibchen vor Nest im KirschbaumKleiber-„Appartement“Frühe Adonislibellen bei Eiablage im Gartenteich