Heute Vormittag im Heerener Holz: ein weiblicher Kleinspecht, ein weiblicher Buntspecht, ein Mäusebussard, zwei Eichelhäher, etliche Blau-, Kohlmeisen und Buchfinken, ein Zilpzalp, fünf Kleiber und ein Zaunkönig.
Entlang der Seseke von Kamen nach Bönen: zwei Fitisse, eine Mönchsgrasmücke, eine Goldammer und ein (schwimmender) Kormoran.
Am Telgenbusch ein Sperberpaar in Richtung Böingholz kreisend, sechs Rauchschwalben und ein weiterer besetzter Mäusebussard-Horst (Böingholz).
Am Nachmittag im Bereich Bönen, Heidestraße ein weiterer besetzter Mäusebussard-Horst; dazu drei weitere Mäusebussarde am Himmel kreisend.
Im Bereich Gut Horst jeweils ca. fünf Bach-, Wiesenschafstelzen und Wiesenpieper; dazu drei Buchfinken.
Über dem Klärwerk Hemmerde ein Rotmilan, der in Richtung Hemmerder Ostfeld abzog.
Und gestern beim Besuch der Rieselfelder in Münster: neben vielen Limmikolen und anderen Vogelarten ein Regenbrachvogel, ein Tüpfelsumpfhuhn und eine erste Dorngrasmücke.
Weiblicher Kleinspecht im Heerener Holz am 20.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Weibl. Kleinspecht im Heerener Holz am 20.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Buntspecht (w) im Heerener Holz am 20.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Mäusebussard im Heerener Holz am 20.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Reh im Heerener Holz am 20.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Sperber-Weibchen über dem Böingholz am 20.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Wiesenschafstelze und Wiesenpieper auf einem eingesäten Acker bei Gut Horst am 20.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Waldbrettspiel im Kuhholz am 20.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Regenbrachvogel in den Rieselfeldern Münster am 19.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Tüpfelsumpfhuhn in den Rieselfeldern bei Münster am 19.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Frühe Dorngrasmücke in den Rieselfeldern bei Münster am 19.04.21 (Foto: C. Rethschulte).
In dem kleinen Wälchen hinter dem Hundeplatz in Lünen-Alstedde zwei Nachtigallen im Vollgesang im Traditionsrevier. Dort auch mehrere Buntspechte und eine Singdrossel beim Nestbau. In der Feldflur beim Hof Schulte-Witten in Alstedde zwei rufende Wiesenschafstelzen im Traditionsrevier. Dort auch eine erste Klappergrasmücke in einer Wallhecke.
Heute auf der Gassirunde am Vormittag vom Hindenburg Hain, durch den Himmelmann Park, zur Hönnemündung konnte ich u.a. folgendes beobachten: 2 Wasseramseln, 1 Gebirgsstelze, 1 Dompfaffpaar sowie 11 (!) Mönchsgrasmücken (8:3). Die Höckerschwäne brüten dieses Jahr auf der kleinen Ruhrinsel zwischen Kleinem Dachwehr und Ruhrbrücke.
Am späten Nachmittag konnte ich bei meinem Besuch des Aussichtshügels der Kiebitzwiese u.a. folgendes notieren: 1 Alpenstrandläufer, 3 Flussregenpfeifer, 5 Bekassinen, 1 Weißstorch auf Horst brütend, 14 Schnatterenten, 1 Krickente, 22 Graugänse mit 3 u. 4 Pulli, 25 Nilgänse mit 4 Pulli, 28 Kanadagänse, 2 Höckerschwäne, 1 Zwergtaucher, 2 Blässrallen sowie 1 Schwarzmilan.
Nur aus Spaß zählte ich heute am Vormittag die Mönchsgrasmücken entlang meines Weges. So kam ich erfreulicherweise auf 8 von Männchen besetzte Reviere, in 3 Reviere zusammen mit Weibchen….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Balzendes Dompfaffpaar am Ruhrufer….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Überall erklingt der Gesang der Zilpzalpe. Viele Paare sind mit dem Nestbau beschäftigt und sammeln Nistmaterial zusammen….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Buntspecht im Himmelmann Park….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Blaumeise im Blütenmeer….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Im saftigen Grün der Ruhrwiesen sammelt diese Rabenkrähe nach Würmern und Insekten….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die Blässrallen auf der Ruhr zwischen Himmelmann Park und Hindenburg Hain sind immer noch damit beschäftigt, die Reviere abzugrenzen. Da kann es auch schon mal zu etwas heftigeren Kämpfen kommen ….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Höckerschwan auf seinem Nest auf der kleinen Ruhrinsel am Himmelmann Park….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Leider sehr weit weg: der Alpenstrandläufer auf der Kiebitzwiese….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bekassinen mit Schnatterentenpaar am Aussichtshügel der Kiebitzwiese….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Graugansfamilie mit 3 Pulli….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Das zweite Grauganspaar hat es zu 4 Küken geschafft….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schwarzmilan kreist über dem Aussichtshügel….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Waldbrettspiel im Himmelmann Park….am 20.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Endlich mal wieder Limikolen in den Röllingwiesen. In den letzten beiden Tagen gab es durchziehende Zwergschnepfen zu sehen, Waldwasserläufer, Bekassinen, Grünschenkel und ein Uferschnepfenmännchen. 24 Löffelenten waren zu sehen und 3 Knäkenten.
Und als Höhepunkt trudelten gestern Abend beim Fledermaus gucken 6 Kraniche ein.
Martin Schultz und ich hatten Glück- sie blieben über Nacht. Den neuen Besuchermagneten (Weißstorch) dürfen wir natürlich nicht unerwähnt lassen. Die Störche wechseln sich mittlerweile beim Brüten wohl ab. Bei der Futtersuche könnten sie etwas mehr Ruhe vertragen. Auf der Südseite der Ruhr kommen ihnen immer wieder freilaufende Hunde in den Wiesen entgegen. Gestern war ich dort auf dem Radweg, um den Ring zu digiskopieren. Kaum hatte ich mein Spektiv aufgestellt, raste ein Hund durch die Wiesen. Storch flog weg. Konnte ich wieder einpacken. Den Hund musste das Herrchen holen. Der hörte nicht.
Die Nilgänse machen uns im Moment auch keine Freude. Auf der Südseite der Ruhr hängt ein Turmfalkenkasten an der Autobahnbrücke. Den habe ich mir mal näher angesehen, weil er umgehangen wurde. Mit dem Fernglas konnte ich Dunenfedern erkennen. Unter dem Kasten lagen Turmfalken-Gewölle. Und zwei befruchtete Gänseeier. Ich habe den Eindruck, die Gänse haben den Falken verscheucht. Und ein Waschbär hat anschliessend die Gänseeier geraubt. Die Waschbären sind hier gut vertreten. Überall sieht man ihre Spuren. Natürlich reine Spekulation. Trotz der Eierdiebe sind mehrere Graugänse mit Jungen unterwegs. Und der Haubentaucher macht einen zweiten Nestbauversuch. Hoffentlich lassen ihn dieses Jahr die vielen aufdringlichen Knipser in Ruhe. Im letzten Jahr war das ganz schlimm. Immer wieder verließ er das Nest. Jedes Handy wurde hoch gestreckt oder Äste abgebrochen. Und Schilf zertreten.
Uferschnepfe, 19.04.2021 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelUferschnepfe mit Frosch, 19.04.2021 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelEinfliegende Kraniche in der Röllingwiese, 19.04.2021 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelKranich in der Dämmerung, 19.04.2021 Digiskopie: Hans-Joachim GöbelGänseei unter Turmfalken-Kasten, 20.04.2021 Foto: Hans-Joachim Göbel
Kiebitze am 18.04.2021 auf einer Feldvogelschutzfläche am Rietbergweg, nahe des Naturschutzgebietes Düsbecke in Werne.
Kiebitze über der Feldvogelschutzfläche am Rietbergweg in Werne, 18.04.2021 Foto: Peter LöfflerKiebitze auf der Feldvogelschutzfläche am Rietbergweg in Werne, 18.04.2021 Foto: Peter LöfflerKiebitz auf der Feldvogelschutzfläche am Rietbergweg in Werne, 18.04.2021 Foto: Peter Löffler
Anlässlich eines Abendspaziergangs durch den mittleren und nördlichen Teil des Hemmerder Ostfeldes beobachtete ich 1 balzendes Kiebitzpaar sowie ein Kiebietzpaar, dass mit der Familienplanung etwas weiter war. Unter Beobachtung des Partners drehte das Kiebitz-weibchen eine Nestmulde.
Zudem konnte ich mindestens 2 singende Feldlerchen beobachten und hören, 4 Bachstelzen und mindestens 9 Schafstelzen, ein Schwarzkehlchen (M), 7 Bluthänflinge, etliche Wiesenpieper, 2 Feldsperlinge und den bereits mehrfach gemeldeten Wanderfalken.
Balzfliegender Kiebitz über dem Hemmerder Ostfeld am 19.04.2021 (Foto: Hartmut Brecher)Kiebitz sucht geeigneten BrutplatzUnd scheint ihn offensichtlich gefunden zu habenDie Feldlerche schwingt sich in den Osthemmerder Himmel Die Schafstelze wird von dem wundervollen Gesang der Feldlerche animiert Ein solch hübsches Feldsperlingspaar wird häufig wenig beachtet Es bleibt zu hoffen, dass trotz der Anwesenheit des Wanderfalken eine Kiebitzbrut im Hemmerder Ostfeld positiv verläuft (alle Fotos: Hartmut Brecher)
Heute Morgen hielt sich in den Schwerter Röllingwiesen eine Uferschnepfe auf.
Darüber konnten wir unter anderem 22 Löffelenten, mindestens 2 Knäkenten, einen Waldwasserläufer, eine Rohrweihe und das brütende Weißstorchpaar beobachten.
Uferschnepfe in den Schwerter Röllingwiesen, 19.04.2021 (Foto:Klaus Matull)Weit draußen hielt sie sich auf, 19.04.2021 (Foto:Klaus Matull)Uferschnepfe umgeben von Löffelenten und links eine Knäkente, 19.04.2021 (Foto:Peter Krüger)Knäkente schwimmt relativ nah am Beobachtungsstand vorbei, 19.04.2021 (Foto:Peter Krüger)Waldwasserläufer an der Röllingwiese, 19.04.2021 (Foto:Peter Krüger)Wenn es für den Weißstorch zurück auf das Nest geht wird stets etwas Nistmaterial mitgebracht, 19.04.2021 (Foto:Peter Krüger)…und immer mal wieder Kopulationen, 19.04.2021 (Foto:Klaus Matull)Rohrweihe überfliegt die Röllingwiesen, 19.04.2021 (Foto:Peter Krüger)Zwergtaucher hat Beute gemacht, 19.04.2021 (Foto:Klaus Matull)
Heute am Vormittag konnte ich ein Girlitzpaar beobachten. Es hat anscheinend sein Revier in den Gärten im Bereich Ecke Goethestraße/Graf-Adolfstraße bezogen. Aufmerksam wurde ich durch den anhaltenden Gesang des Männchens.
Girlitz in Fröndenberg/Westick….am 19.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede heute unter anderem ein Wiedehopf (!), ~100 Rauchschwalben, >20 Uferschwalben, 1 Bruchwasserläufer, 3 Flussregenpfeifer, 1 Rohrweihe (überfliegend), 1 Habicht, ~15 Bachstelzen, 1 Gebirgsstelze, 1 Gartenrotschwanz (m), 28 Höckerschwäne, 5 Kormorane, >45 Reiherenten, 8 Schnatterenten, 2 Rostgänse, 5 Graureiher.
Am Küchenberg (Frdbg.) ein balzfliegender Sperber (m) – nur wenig davon entfernt konnte ein Horst gefunden werden. Ebenda sehr hoch 5 Weißstörche kreisend – dann südwärts abfliegend.
Gestern (17.04.) jenseits der Kreisgrenze auf Mendener Gebiet abends eine nordwärts ziehende Wiesenweihe (m).
Im Hemmerder Ostfeld gestern unter anderem ~15 Wiesenschafstelzen, ~10 Bachstelzen, >20 Wiesenpieper, darunter >1 Bergpieper.
Wiedehopf im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)… unablässig stochert er in der Vegetation und ist dabei kaum scheu …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer) … bei seiner emsigen Suche nach Fressbarem kommt er bis auf ca. 5 m an mein Auto heran…, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)… immer wieder „erstochert“ er Larven der Wiesenschnake …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)… hier hat er die relativ große Raupe einer Hausmutter gefunden …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)… sekundenschnell wird immer wieder mal die Federhaube aufgestellt …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer) Toter Mäusebussard am Küchenberg (Frdbg.) – ohne erkennbare Verletzungen, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)Einer von mindestens 20 Wiesenpiepern im Hemmerder Ostfeld …, 17.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)… darunter auch mindestens 1 Bergpieper, 17.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
Auf der Bergehalde Großes Holz rastete eine Bekassine an einer kleinen Teichfläche. Außerdem sind hier nach wie vor einige mittelhäufige Singvogelarten anzutreffen, die vielerorts immer seltener werden, wie z.B. Feldlerche(2 mit Gesang), Baumpieper( 2 mit Gesang), Wiesenpieper( 2 mit Flugrufen im ehemaligen Brutgebiet oder ggf. wieder?), Fitis(3 mit Gesang), Bluthänfling(8, z.T. mit Gesang)
Im Rahmen der NWO-Wasservogelzählung konnte ich heute bei sonnigem Wetter (Nachtfrost) im östlichen Fröndenberger Ruhrtal in den einzelnen Abschnitten u.a. folgendes beobachten:
Himmelmann Park/Hönnemündung: 11 Reiherenten, 7 Stockenten, 7 Blässrallen, 3 Nilgänse, 2 Höckerschwäne (Kopula), 2 Wasseramseln und meinen ersten Fitis in diesem Jahr.
Der frühe Vogel …….Bei der Wasservogelzählung von der Hönnemündung bis zur Grenze Wickedes heißt es sehr früh aufstehen. Bei solch einem Sonnenaufgang lohnt es sich……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Weißstorchpaar im ersten Morgenlicht……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Während das Weibchen brütet, bessert das Männchen das Nest aus. Am Eigenheim gibt es immer etwas zu tun……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Weißstorch segelt über die erwachende Kiebitzwiese……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bekassinen im Überschwemmungsbereich der Kiebitzwiese……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Das hat sich wohl rumgesprochen, dass es auf der Kiebitzwiese das beste Baumaterial gibt. So hat dieser Kormoran ein besonders schönes Ästchen aufgesammelt und fliegt damit in Richtung Wickede……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Unter den Rostgänsen war auch heute unsere alte bekannte „EF-Gans“……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schnatterentenpaar auf der Ruhr……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die Blässrallen auf der Ruhr haben mit dem Nestbau begonnen, bzw. brüten schon……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Zwergtaucher versteckt sich am Ruhrufer……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Todeskampf bei den Nilgänsen auf der Kiebitzwiese! Gleich mehrere Nilgänse griffen die Küken der Familie am Aussichtshügel an und versuchten sie wohl tot zu beißen. Zum Glück konnten die Eltern ihren Nachwuchs gegen die Artgenossen verteidigen und in Sicherheit bringen……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Dagagen haben die Nilgansfamilien im Hammer Wasserwerk ein ruhiges Leben……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schwarzmilan an einem Kanadaganskadaver. Ob die Gans ein Opfer der Hochspannungsleitungen geworden ist oder vom Fuchs gerissen wurde, bleibt reine Spekulation……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Turmfalke im Warmer Löhen auf meiner Fahrt ins nächste Zählgebiet……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)Alle drei Heckrindkälbchen auf einem Bild vereint! Sie sind für die Besucher neben den Weißstörchen die aktuelle Attraktion auf der Kiebitzwiese. Besonders schön, dass sich auch der „Rindernachwuchs“ schon für die Ornithologie interessiert. Zumindest wird die Schafstelze vom jüngsten Kälbchen sehr genau in Augenschein genommen……am 17.04.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Das Storchenpaar wird wohl dieses Jahr das meist gemeldete und fotografierte Vogelpaar in den Röllingwiesen werden. Zumal sie wohl anscheinend – entgegen anderer Meinungen – langsam auch anfangen zu brüten. Heute konnten Martin Schultz und ich beobachten, wie das Weibchen nicht nur Paarungsverhalten, sondern auch Brutverhalten zeigte, indem es öfters aufstand und auf dem Horst im Kreis lief und dabei die Mitte vorsichtig mit dem Schnabel bearbeitete. Ohne zu bauen. Als wenn es ein oder mehrere Eier wenden würde. Nach dem „Umtänzeln“ setzte es sich wieder hin. Hierbei stülpte es auffällig die Brust und Halsfedern nach vorn, damit der Brutfleck frei wird. Das fiel uns sofort auf. Die letzten Male ließen sich beide abwechselnd ohne diese Sorgfalt zur Mitte und ohne das Vorstülpen der Federn nieder. Auffallend auch: als der Partner kam und lauthals geklappert wurde, klapperte Sie im Sitzen. Vom Weiten betrachtet sind wir nach wie vor der Meinung, dass es ein altes Männchen ist, der genau weiß was er tut. Ständig bringt er Gräser als Polstermaterial. Während das Weibchen eher unerfahren wirkt. Aber das bedeutet ja nicht gleich, dass es nicht klappt mit der Brut. 18 Tage sind sie jetzt da.
Da kann also durchaus was bei raus kommen. Es dauert also noch. Bekanntlich brüten Störche ab dem ersten Ei. Wenn sie also ab nun öfters und ohne große Unterbrechungen auf dem Horst sitzen. Die Konstellation ist ja auch typisch: ein frischverliebtes Storchenpaar hat eine Bleibe gefunden. . . Es sind immer neue Paare, die einen neuen Standort oder Horstplatz suchen. Wenn sie erstmal Fuß gefasst haben, bleiben sie ihr Leben lang. Dann können das 35 Jahre werden. Das wird so manchem Besucher Freude bereiten.
In Frdbg.-Bausenhagen heute 2 Ringdrosseln (1,1), die allerdings nur aus großer Distanz zu sehen waren und sich relativ scheu verhielten.
In der Strickherdicker Feldflur unter anderem neben ~35 Wiesenpiepern 1 Gartenrotschwanz. Ein weiterer „Am Thabrauck“ – gestern 1 Ex. am „Babywald“, westlich von Frdbg.-Ostbüren (alle drei männlich).
Nahe dem Bimbergtal eine adulte, männliche Rohrweihe. – Bei Frdbg.-Bausenhagen ein Rotmilan.
Nördlich UN-Dreihausen erneut ein singendes Schwarzkehlchen.
Bei UN-Hemmerde zeigte sich bei den schon mehrmals gemeldeten „Mast-Wanderfalken“ heute ein vorjähriger Wanderfalke. Er saß minutenlang „unbehelligt“ in der Mastspitze – bis schließlich das Revier haltende Männchen angriff. Nach einigen Attacken setzte sich allerdings das attackierende Männchen sehr entspannt knapp neben den „Fremden“. Dann, jedoch, griff auch das Weibchen des Hemmerder Paares an und vertrieb den Eindringling. Möglicherweise stammte der K1-Vogel aus einer vorjährigen Brut des Paares.
Zwischen UN-Westhemmerde und UN-Hemmerde auf einer heute frisch gegrubberten Winterbrache 4 Kiebitez.
Weibliche Ringdrossel – leider nur aus großer Entfernung „abgelichtet“ (Frdbg.-Bausenhagen) …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… auch dieses Männchen bleibt scheu und kommt kaum aus der Deckung, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Männlicher Gartenrotschwanz „Am Thabrauck“ (Frdbg.-Strickherdicke), 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Vorjähriger Wanderfalke positioniert sich fast „provozierend“ im Mast der schon mehrfach hier gemeldeten „Mast-Wanderfalken“ …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… das Revier haltende Männchen greift schließlich an, ohne jedoch den Eindringling wirklich zu vertreiben …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… dann greift auch das Weibchen ein …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… und fliegt deutlich entschlossener mehrere Attacken …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… denen der Jungfalke schließlich nichts mehr entgegensetzt, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute Vormittag in der Mühlhauser Mark: zwei Stockenten, vier Nilgänse, zwei Zilpzalpe, zwei Mäusebussarde, ein Turmfalke, fünf Goldammern, eine Mönchsgrasmücke, eine Schwanzmeise und zwei Hausrotschwänze.
Zilpzalp mit Nistmaterial in der Mühlhauser Mark am 16.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Männliche Mönchsgrasmücke in der Mühlhauser Mark am 16.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Weiblicher Hausrotschwanz in der Mühlhauser Mark am 16.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Turmfalke in der Mühlhauser Mark am 16.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Ein weiterer Mäusebussard-Horst mit Altvogel in der Mühlhauser Mark am 16.04.21 (Foto: C. Rethschulte).Meister Lampe oder der verspätete Osterhase? – Mühlhauser Mark am 16.04.21 (Foto: C. Rethschulte).