

















Heute sang der Girlitz wieder am Osteingang zum Hindenburg Hain nahe des Sportplatzes.
Knapp 1 km hinter der östlichen Fröndenberger Stadtgrenze beginnt das Wickeder Waldgebiet des Echthauser Bergs mit angrenzenden NSG „Wälder am Mühlenbach“. In den 3 Tagen konnte für dieses weitläufige Gebiet u.a. folgendes notiert werden: 1 Grauspecht, 1 Schwarzspecht, ungezählte Buntspechte, 2 singende Waldlaubsänger, 2 Grauschnäpperreviere, 1 Kolkrabe, 1 Hohltaube, 1 Gebirgsstelze, 1 Eisvogel, 2 Kernbeißer (1 Ex. singend), mehrere Dompfaffe, ein Schwanzmeisenverband, 1 Sperber sowie 1 Rotmilan. Highlight war sicherlich die Beobachtung von gleich 3 Hirschkäfern. Durch eine Hornisse aufmerksam gemacht, die zu ihrem Nest in eine Eiche flog, entdeckten wir direkt am Einflugsloch die 3 Hirschkäfermännchen. Neben der Beobachtung der Vogelwelt galt es auch die Insekten und „Kleinlebewesen“ am Wegesrand grob zu erfassen.
















Am Freitag Abend war ich auf dem Rückweg von der Kiebitzwiese, dort konnte ich sehen, wie drei Kiebitze eine Krähe verjagten. Dies war auf der Wickeder Str. kurz vor Wickede. Zwei konnte ich fotografieren, einen im Flug und einen im Feld. Als sich die Aufregung gelegt hatte, konnte ich geschätzt 5-6 Kiebitze rufen hören.



Heute 1 Baumfalke zwischen Bentrop und Gut Scheda.
Über dem Fröndenberger Osten am späten Vormittag drei Wespenbussarde. Zunächst um 10.17 Uhr über Frdbg.-Westick ein vermutlich männlicher Vogel sehr hoch kreisend. Um 10.33 Uhr dann etwa 3 km weiter östlich, über der Landstraße in Frdbg.-Warmen zwei weitere Wespenbussarde (1:1) kreisend und nach Nord abstreichend.
Am Abend (19.05 Uhr) auf dem Fröndenberger Golfplatz „Am Winkelshof“ ein nach einer Bachstelze jagender Baumfalke (Erfolg oder Misserfolg des Jagdmanövers spielten sich hintrer einer Baumreihe ab und konnte nicht mehr beobachtet werden).
Vorgestern (03.06.) gelang der Nachweis einer erfolgreichen Schwarzspechtbrut im Fröndenberger Norden. Während ein Jungvogel noch aus der Bruthöhle schaute und immer wieder rief, war mindestens ein zweiter bereits ausgeflogener aus Nachbarbäumen zu hören und „Papa“ ließ mehrfach anhaltendes Trommeln hören.




Im Bereich des Ruhrtalradweges an der renaturierten Ruhr in Wickede zwischen den beiden Wehranlagen konnte ich mindestens 3 Neuntöterreviere eingrenzen. In 2 Reviere jeweils ein Männchen, im dritten Revier ein Paar. Möglicherweise noch 1 Revier im abgesperrten Bereich. Hier 1 Männchen auf dem Zaun (es könnte sich aber auch um das Männchen aus dem südlichsten Revier handeln).




Bei meinem heutigen Besuch des Weißstorchnestes an Fröndenbergs Ortsgrenze zu Wickede (Ruhr) (Obergraben westl. Wickede), konnte ich 2 Weißstorchpulli beobachten. Die beiden machten einen recht munteren Eindruck, wenngleich sie deutlich jünger sind, als die Pulli der Kiebitzwiese.
Außerdem beobachtete ich in dem Gebiet: 4 Nilgänse, 3 Graureiher, 1 Mäusebussard, >10 Ringeltauben, 5 Kohlmeisen, davon 4 im 1.KJ, >12 Rauchschwalben, >15 Mehlschwalben, 1 Zilpzalp, mind. 1 Wacholderdrossel, 1 Buchfink, 2 Stockenten auf der Alten Ruhr, 1 Rotmilan, 2 Elstern, >2 Mönchsgrasmücken, >8 Stare, >2 Amseln, >20 Haussperlinge sowie 3 Stieglitze.


Abends zwei Kraniche über der Innenstadt nach Norden.
Endlich kann auch ich die ersten Neuntöter für Bönen melden. Heute war am Kleykamp, gegenüber des HRB, ein Paar zu sehen. Nach der frevelhaften Mahd dieses Biotopes im Juni 2019 hat sich die Natur erfreulicherweise wieder soweit entfaltet, dass sich dieses Gelände für den Neuntöter anbietet. Auch ein Kuckuck zeigte sich dort.
Im nördlichen Teil des HRB hat eine erfolgreiche Kiebitzbrut stattgefunden, 3 Jungvögel konnte ich heute zählen.
Nach drei erfolglosen Blaumeisen-Bruten im eigenen Garten sind in diesem Jahr zumindest 3 Jungvögel ausgeflogen, die z. Zt. ständig um Futter betteln.






In den vergangenen Jahren ist mir in der Strickherdicker Feldflur während der Brutzeit kein Kuckuck begegnet. Heute riefen dort gleich zwei Exemplare (1 : 1).
Für ziemlich genau eine Minute konnten wir gestern Morgen in den Röllingwiesen einen Nachtreiher (Größe von ca.58-65cm-Ungefähr wie ein Seidenreiher) in weiter Entfernung beobachten bevor er wieder verschwand.
Eine intensive Nachsuche gestern und heute blieb leider zu unterschiedlichen Zeiten ergebnislos.









Heute Vormittag im NSG Lettenbruch: ein Rehbock, eine Gebänderte Prachtlibelle, eine Braune Tageule, zwei Mäusebussarde, ein Neuntöter (m), ein Grünspecht, ein Buntspecht, drei Türkentauben, zehn Mauersegler, eine Mehlschwalbe, drei Rauchschwalben, ein Rotmilan, ein Gelbspötter, zwei Dorngrasmücken, eine Wiesenschafstelze, eine Singdrossel, drei Stieglitze und ein Jagdfasan; im Bereich des HRB Seseke/Bönen: zwei Wanderfalken.
Am Nachmittag im Bereich Werl/Hilbeck: ein Wespenbussard, ein Schwarz- und ein Rotmilan sowie ein Weißstorch.
Am Abend im Fröndenberger Westen – mit Bernhard Glüer – ein Uhu-Paar und eine singende Goldammer.












Nachdem Falko Prünte gestern im Ölmühlental in einem „alten“ Neuntöter-Traditionsrevier eine männlichen Neuntöter entdeckte, habe ich mich heute zum x-ten Male auf meiner morgentliche Gassirunde in die Feldflur zwischen Waldgebiet Wilkenhige und der Straße „Am Steinbruch“ begeben, um das dortige jahrelang besetzte Neuntöterrevier abzusuchen. Heute wurde ich fündig. Zweimal konnte ich einem männlichen Neuntöter, von einem Busch jagend, beobachten. Somit sind wir bisher auf beachtliche 17 besetzte Neuntöterreviere in Fröndenberg. Und die Suche geht die Tage weiter………!
Über den Hemmerder Wiesen heute ein weiblicher Wespenbussard kreisend. Er kam aus nördlicher Richtung, verschwand Richtung Haarstrang und war plötzlich in umgekehrter Richtung fliegend zurück, um über Bönen-Flierich zu verschwinden. Da in diesen Tagen Wespenbussarde mit der Eiablage und der Brut beginnen, ist gerade das Erscheinen eines weiblichen Vogels ein wichtiger Hinweis auf eine mögliche Brut in naher Umgebung. Mitbeobachter: Harald Maas und Clemens Rethschulte. Möglicherweise steht diese Wespenbussardsichtung in Zusammenhang mit der Beobachtung von Hartmut Peitsch am 29.05. in Osterbönen. Weiterhin bemerkenswert im NSG: 2 Teichrohrsänger, 2 Sumpfrohrsänger, eine (noch) intensiv singende Klappergrasmücke, 3 singende Nachtigallen, 2 Kuckucke (1 : 1), 1 singende Rohrammer, ein überfliegender Wanderfalke (ad) sowie eine jagende Rohrweihe (m).
Anfang der Woche ein Rebhuhnpaar südlich von Frdbg.-Ostbüren in einem schütteren Ackerbohnenfeld. Zum zweiten Mal erscheint ein Rebhuhnpaar dieser Tage in einer Region, die bei der systematischen Suche nach Vorkommen dieser Art Anfang März unbesiedelt war. Das zeigt, dass Rebhühner relativ flexibel und mobil großräumig Ausweichbewegungen machen, um „brauchbare“ Habitate zu finden.
Auch auf dem Fröndenberger Golfplatz „Am Winkelshof“ in einem relativ kleinen Schilfbestand zwei Gesangsreviere von Teichrohrsängern. Ebenda auf einem Folienteich vermutlich erneut eine Zwergtaucherbrut – wie schon in zwei Vorjahren.
