Im Bereich des geplanten Baugebietes am Hüttenbachweg konnten ich und ein Bekannter am 23.04.22 gegen 16.00 Uhr Kiebitze beim Balzflug beobachten. Vor 2-3 Jahren waren auf dem Feld sogar 2 Kiebitzpärchen vorhanden, nur im letzten Jahr waren sie nicht dort vorzufinden. Der Bereich war also schon mal Brutareal.
Am Rest-Bauernhof selbst war noch ein Turmfalkenweibchen sitzend auf einem alten Stromkabel zu sehen.
Kiebitze auf Bauerwartungsland in Selm, 24.04.2022 Foto: Uwe NorraKiebitze auf Bauerwartungsland in Selm, 24.04.2022 Foto: Uwe NorraKiebitz auf Bauerwartungsland in Selm, 24.04.2022 Foto: Uwe Norra
In den Hemmerder Wiesen u.a. weiterhin ein Dunkler Wasserläufer im vollen Prachtkleid am neuen Gewässer.
Nördlich Hemmerde machte dann ein rufender Wanderfalke auf sich aufmerksam. Er fetzte sich in der Luft mit einem balzenden Rohrweihenpaar und setzte dann wiederholt einem am Boden im Zwischenfruchtfeld fressenden Mäusebussard durch stetige Flugattacken zu (Mitbeobachter G. Herber-Busch). Schließlich landete er auf einem kleinen Haus. Nachdem der Mäusebussard verschwunden war, schnappte sich der Wanderfalke wohl den letzten Fleischbrocken und zog nach Norden ab.
Am Ortsrand von Lünern ein (m) Braunkehlchen.
In der Kiebitzwiese gegen Mittag noch zwei Richtung Osten ziehende Silberreiher und 10 Fremdstörche, die nach ein paar Runden über dem Brutplatz des ansässigen Paares ebenfalls in östlicher Richtung weiterzogen. Vor dem Aussichtshügel u.a. noch 1 Bekassine. Bemerkenswert war außerdem die Beobachtung von gleichzeitig drei Schwarzmilanen. Während einer der Vögel mit Nistmaterial zum altbekannten Brutplatz flog, schafften die beiden anderen gleichzeitig ebenfalls Nistmaterial heran und bauten es an verschiedenen Stellen in einem der Hochspannungsmasten (selten auch in Bäumen am Ruhrufer) ein. Damit gibt es jetzt erstmalig im Bereich der Kiebitzwiese zwei Schwarzmilanbrutpaare. Die Wahl des Brutplatzes ist bei dem zweiten Paar offenbar noch nicht vollends entschieden. Immerhin konnten, wie auch schon von K. & A. Matull am 24.04.dokumentiert, mehrere Kopulationen beobachtet werden. Sollte tatsächlich eine Brut im Hochspannungsmasten erfolgen, so wäre dies laut Handbuch der Vögel Mitteleuropas als seltener Ausnahmefall zu betrachten.
Braunkehlchen am Ortsrand von Lünern am 26.04.2022 (Foto: H. Knüwer)Dieses vorjährige Wanderfalkenweibchen flog ständig Attacken gegen zwei Rohrweihen und einen Mäusebussard. (Foto: H. Knüwer)Unklar ist, ob das Beuteobjekt am Boden vom Mäusebussard oder vom Wanderfalken erbeutet wurde. Profitiert haben sie zumindest beide davon. Den Rest holte sich schlussendlich der Wanderfalke. (Foto: H. Knüwer)Wanderfalke auf dem First eines nur ca. 5 m hohen Gebäudes; ein ungewöhnlicher Anblick. (Foto: H. Knüwer)… und nochmals in größerer Ansicht. (Foto: H. Knüwer)Zehn „fremde“ Weißstörche über der Kiebitzwiese am 26.04.2022. (Foto: H. Knüwer)Die jetzt überall vorhandenen Mauserfedern (oder auch Federn des verunglückten Höckerschwanes?) bieten den Staren willkommenes Nistmaterial. (Foto: H. Knüwer)Dieser Schwarzmilan gehört zum altbekannten Brutplatz, denn er trug anschließend Nistmaterial zum dortigen Horst. (Foto: H. Knüwer) Zeitgleich bauen die beiden anderen kräftig an ihrem zukünftigen Heim. Noch ist aber unklar, welche Stelle es denn sein soll (Mast oder doch besser Baum?). (Foto: H. Knüwer)Die Mitte des Mastes scheint für die Horstanlage attraktiv zu sein und an der Familienplanung wird auch schon gearbeitet. (Foto: H. Knüwer)
Am Lippedeich bei Alstedde sang heute ein Kuckuck, für mich der erste in diesem Jahr. Ebenso sang auch eine Gartengrasmücke, neben den drei anderen heimischen Grasmückenarten. Erfreulich auch, dass an drei Stellen Fitisse zu hören waren, die in der Lippeaue nicht mehr so häufig sind, wie früher.
In den vergangenen Wochen hat ein Weißstorch in Selm-Bork damit begonnen, einen Horst auf zwei Holzmasten einer Stromfreileitung zu bauen. Zeitweise waren bis zu drei Weißstörche im Umfeld zu beobachten.
Inzwischen ist der Nistversuch wohl abgebrochen worden und es ist nicht zu einer Brut dort gekommen.
Weißstorch in Selm-Bork, April 2022 Foto: Erich NeumannWeißstorch in Selm-Bork April 2022 Foto: Erich NeumannWeißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich NeumannWeißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich NeumannWeißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich NeumannWeißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich NeumannWeißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich Neumann
Heute bei meinem 6 stündigen Spaziergang im Waldgebiet Waldemei der Nachbargemeinde Menden konnte ich u.a. folgendes beobachten: 4 Trauerschnäpper (3.1) in 3 Reviere, 6 singende Waldlaubsänger, 1 singender Feldschwirl, 1 singender Baumpieper, 4 Mittelspechte (Revierkampf zweier Paare an Reviergrenze), 2 kreisende Rotmilane sowie 1 brütendes Kanadaganspaar auf dem kleinen Teich am Wanderparkplatz Hassenbruch. Weitere Beobachtungen unter Ornitho.de.
Trauerschnäpper am Mendener Waldgebiet Waldemei……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Trauerschnäpper mit zartgrünen Hintergrund……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Während dieser Trauerschnäpper in einer Streuobstwiese am Waldrand sein Lied zum besten gab, sang ein weiterer Trauerschnäpper zeitgleich aus einem benachbarten Garten aus einer Baumkrone……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Mittelspecht am Wegesrand……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Mittelspecht, erregt von den streitbaren Nachbarn, präsentiert seine aufgestellte Haube……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Fitis im ersten Grün einer jungen Lärche……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Zaunkönig schmettert sein Lied im Frühlingswald……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Mönchsgrasmücke genießt die wärmenden Sonnenstrahlen……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Häufigere Arten, wie z.B. Kohlmeise, habe ich bei längeren Touren aufgegegen, bei Ornitho.de zu melden. Das würde den Rahmen sprengen und ich wäre mit der Eingabe in die Naturalist-App unterwegs mehr beschäftigt, als mit der eigenlichen Naturbeobachtung. ……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Wenn das Fell juckt!……..am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Mit steigenden Temperaturen ließen sich auch die Schmetterlinge beobachten. Besonders schön die Frühlingsform des Landkärtchens……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Das Waldbrettspiel war die Schmetterlingsart, die ich heute bei Sonnenaufgang als erstes entdecken konnte……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)In den feuchten Wiesen mit Wiesenschaumkraut gaukelten die Aurorafalter……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)Der Zitronenfalter war heute mit Abstand die häufigste Schmetterlingsart in der Waldemei……am 24.04.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Schafstelze auf einer Singwarte. Kiebitzwiese, 24.04.2022 (Foto: Andre Matull)Schwarzmilan mit Beute oder Nistmaterial auf der Kiebitzwiese. 24.04.2022 (Foto: Andre Matull)Der rufende Partner des Schwarzmilans auf der Hochspannungsleitung wird nicht mehr aus den Augen gelassen. 24.04.2022 (Foto: Andre Matull)Kurz darauf kommt es zur Kopulation der Schwarzmilane. 24.04.2022 (Foto: Andre Matull)Kiebitz 1 auf seiner namensgebenden Wiese in Fröndenberg. 24.04.2022 (Foto: Andre Matull)Kiebitz Nr.2 zur gleichen Zeit ebenda fliegend. 24.04.2022 (Foto: Andre Matull)
Ergänzend zur Meldung von B.Glüer vom 23.04.2022 noch die Meldung des Wendehalses im Hemmerder Ostfeld, den ich zunächst auf einem Baum fotografieren konnte. Danach konnte ich ihn eine Weile nicht mehr entdecken, bis ich ihn am Feldrand in der von B. Glüer beschriebenen Pfahlstellung wiedersah. Er verharrte in dieser Stellung so lange, bis mein Interesse erlosch. In diesem sehr interessanten Bereich des Hemmerder Ostfeldes (nahe der Bahnlinie) zudem noch jeweils 2 singende Nachtigallen und Fitisse, ein Braunkehlchen sowie Rotmilane und Turmfalken.
Wendehals im Hemmerder Ostfeld am 23.04.2022 (Foto: Hartmut Brecher)
Am Abend des 23.04. konnte ich vom Aussichthügel der Kiebitzwiese folgende Beobachtungen notieren: 9 Höckerschwäne, 24 Kanadagänse, 20 Graugänse, darunter 2 Paare mit jeweils 4 Pulli, 1 Nilganspaar mit 2 Pulli und weitere Nilgänse, 5 Rostgänse, 24 Schnatterenten, 7 Reiherenten, 2 zum Ententeich fliegende Kormorane, eine über den Ententeich nach Osten ziehende unbestimmte Großmöwe, 1 Rot- und 2 Schwarzmilane, 1 Mäusebussard, 1 Turmfalke, 1 Hohltaube, 5 Rauchschwalben, 1 Mönchsgrasmücke, 1 Zaunkönig, ca. 60 Stare, 1 Amsel, 3 Braunkehlchen (m), 1 Heckenbraunelle, ca. 30 in zwei Trupps ziehende unbestimmte Pieper (vermutlich Wiesenpieper), >45 Wiesenschafstelzen, 10 Bachstelzen, 2 Stieglitze und 1 Goldammer.
Schnatterente (w) nach einem ausgiebigen Bad. …. am 23.04.2022 (Foto: A. Hünting)Nilganspaar mit zwei Pulli. …. am 23.04.2022 (Foto: A. Hünting)Braunkehlchen, zunächst sehr weit entfernt, nahe der Sichlerbucht. …. am 23.04.2022 (Foto: A. Hünting)Ein zweites von insgesamt drei Braunkehlchen, übrigens alle männlich, schon etwas näher am Aussichtshügel. …. am 23.04.2022 (Foto: A. Hünting)Dann direkt unterhalb des Aussichtshügels, allerdings bei ausgehendem Licht kurz vor Sonnenuntergang. …. am 23.04.2022 (Foto: A. Hünting)
Am frühen Morgen östlich von Frdbg.-Warmen ein Wendehals, der ein interessantes, für mich unbekanntes Verhalten zeigte. Er flog zunächst vom Wegrand auf, wo er vermutlich nach Ameisen gesucht hatte und verschwand in einer angrenzenden, ca. 20 m langen und gut 1 m hohen Hecke. Anfang und Ende der isoliert im Feld liegenden Hecke waren gut zu sehen, sodass ein Abfliegen des Wendehalses aus dieser Hecke auf jeden Fall zu bemerken gewesen wäre. So schien ein Abwarten im Pkw lohnend, um den Vogel vielleicht erneut bei der Ameisensuche vor der Hecke beobachten zu können. Als etliche Minuten verstrichen waren, ohne dass der Wendehals wieder auftauchte, verließ ich das Auto, um das mysteriöse Verschwinden des Vogels aufzuklären. Eine leise Bewegung verriet ihn schließlich: er saß in einer Art Pfahlstellung fast regungslos an einer besonders dichten Stelle der Hecke und ließ mich ohne eine erkennbare Reaktion vorbeigehen und einige Fotos machen. Dann huschte er abwärts und verschwand völlig und unauffindbar, ohne die Hecke verlassen zu haben!
Zwischen Frdbg.-Bentrop und Bausenhagen ein einzelnes Braunkehlchen (m) und ein Gartenrotschwanz (w).
Im Hemmerder Ostfeld ein weiterer Wendehals (ebenfalls vom Wegrand abfliegend – später auch von Hartmut Brecher hier bestätigt), >15 Wiesenpieper, 2 Braunkehlchen, 1 Schwarzkehlchen (m) und ein Nachtigallenpaar.
Abends bei Frdbg.-Frömern 3 rastende Baumpieper an einem Feldrand.
Wendehals bei Frdbg.-Warmen verharrt bewegungslos in einer Art Pfahlstellung …, 23.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… und wird im dichten Astwerk geradezu ein Teil der Hecke, 23.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Männliches Braunkehlchen vor malerischer Blühkulisse einer Hecke bei Frdbg.-Bentrop, 23.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
In den Hemmerder Wiesen kam es heute zum „freudigen Ereignis“: Schlupf der ersten Kiebitzküken! Mindestens 4 weitere Gelege werden noch bebrütet. Ein fünftes im Osten des NSGs (Trotzburgstraße) wurde heute markiert (Gelegeschutz). Vor diesem Hintergrund muss als besorgniserregend angesehen werden, dass weiterhin 8 „Fremdstörche“ im NSG sind, für die Kiebitzküken ein willkommener „Snack“ wären. Weiterhin im NSG erwähnenswert: 11 Kampfläufer, 3 Flussregenpfeifer, 1 Feldschwirl, 1 Löffelente, 1 Silberreiher, >3 Nachtigallen, 1 Rohrweihe (m), 1 Schwarzmilan.
In der Strickherdicker Feldflur heute Morgen unter anderem 1 Brachpieper (!), 5 Steinschmätzer, 1 Braunkehlchen, >20 Wiesenpieper, >3 Wiesenschafstelzen.
Abends auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) beachtliche 51 (!) Wiesenschafstelzen und 1 Thunbergschafstelze (m).
Bei den Kiebitzen (Hemmerder Wiesen) ist der erste Nachwuchs geschlüpft. Das Weibchen hudert bei noch kühlen Außentemperaturen die wenige Stunden alten Küken …, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… die „Adebar-Fraktion“ im Hintergrund macht die ersten Ausflüge des Kiebitznachwuchses lebensgefährlich! – Sobald die Störche die „Zwerge“ entdecken, ist es um sie geschehen …, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Dieses als Familienvater bereits einmal gescheiterte Kiebitzmännchen macht hier im lockeren Erdreich keine Tauchversuche, sondern legt nach Gelegeverlust eine neue Nestmulde für ein Ersatzgelege an (UN-Siddinghausen). Solche „Nachgelege“ haben in der Regel weniger Eier und ihre Erfolgsaussichten sind generell ungünstig, weil der Nachwuchs dann in der wärmeren und trockeneren Sommerzeit schlüpft …, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… auf dem zweiten (markierten) Gelege in derselben Ackerfläche wird weiter erfolgreich gebrütet …, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Acht Weißstörche nutzen hier eine Feldbearbeitung südlich der Hemmerder Wiesen, um freigelegtes Kleingetier zu erbeuten. Drei dieser Störche sind beringt – die Ringnummern konnten abgelesen werden und wurden der Vogelwarte in Wilhelmshaven gemeldet, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Männliche Wiesenschafstelze in der Strickherdicker Feldflur, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Rotmilan in Nordbögge am 18.04.22 (Foto: C. Rethschulte).Zilpzalp in der Nähe von Gut Nordhof/Schmerhöfel am 18.04.22 (Foto: C. Rethschulte).Dort auch dieser Baumpieper am 18.04.22… … Dank an Hermann Knüwer für die Richtigstellung (Fotos: C. Rethschulte).Männlicher Hausrotschwanz in Altenbögge am 18.04.22 (Foto: C. Rethschulte).Türkentaube im Garten am 18.04.22 (Foto: C. Rethschulte).Weiblicher Hausrotschwanz in der Nähe des Steiner Holz am 21.04.22 (Foto: C. Rethschulte).Weibliche Mönchsgrasmücke in Altenbögge am 19.04.22 (Foto: C. Rethschulte).Steinkauz bei Steinen….…am 21.04.22 (Fotos: C. Rethschulte).Skelettierter Kopf im Kuhholz – vielleicht hat jemand eine Idee, um welches Tier es sich handeln könnte (21.04.22, Foto: C. Rethschulte).
In den Schwerter Röllingwiesen bekommt man immer mal wieder den seit über einen Monat anwesenden jungen Kranich zu Gesicht. Offensichtlich bietet ihm das großflächige Gebiet vielfältige Nahrungsmöglichkeiten, die nötige Deckung sowie Ruhe.
Neben der Kiebitzwiese in Fröndenberg haben wir heute Morgen zum wiederholten Male eine Weißwangengans (trägt an ihrem linken Bein einen Ring) beobachten können, die sich ganz offensichtlich den dort anwesenden Höckerschwänen angeschlossen hat. Die Gans folgte sogar später einem Höckerschwanpaar unterhalb vom Aussichtshügel, welche die ständige Anwesenheit der Weißwangengans akzeptierten.
Beobachtungen von heute Morgen vom Aussichtshügel u.a.:
4 Weißstörche, 1 Weißwangengans, 13 Höckerschwäne, 7 Bruchwasserläufer, 2 Grünschenkel, 2 Bekassinen, 1 Kiebitz (Im Überflug von Ost nach West und zurück), 14 Stockenten, 26 Schnatterenten, 2 Reiherenten, 16 Kanadagänse, 24 Graugänse ( 2 Paare nach wie vor mit je 4 Pulli), 8 Nilgänse, 6 Rostgänse, 2 Flussregenpfeifer, 1 Sperber (m), 1 Schwarzmilan, 1 Klappergrasmücke, 2 Bluthänflinge, 2 Goldammern, 2 Rotmilane, 8 Mäusebussarde (gleichzeitig kreisend) 1 Graureiher, 1 Silberreiher sowie 1 Großmöwe unbestimmt.
Der Kranich verweilt bereits seit über einem Monat im und um das Gebiet der Schwerter Röllingwiesen. Offensichtlich bietet ihm das großflächige Gebiet vielfältige Nahrungsmöglichkeiten, die nötige Deckung sowie Ruhe. Schwerte, 20.04.2022 (Foto:Klaus Matull)Diese Weißwangengans (trägt an ihrem linken Bein einen Ring) hat sich offensichtlich einigen Höckerschwänen angeschlossen. Fröndenberg, 21.04.2022 (Foto:Klaus Matull)Sie folgt den Höckerschwänen überall hin. Von eben diesen offensichtlich stets akzeptiert. 21.04.2022 (Foto: Andre Matull)Bruchwasserläufer auf der Kiebitzwiese. 21.04.2022 (Foto:Andre Matull)Grünschenkel Verfolgungsjagd auf der Kiebitzwiese. 21.04.2022 (Foto:Andre Matull)2 Fremdstörche auf der Kiebitzwiese, die kurz darauf durch den männlichen „Hausherrn“ vertrieben wurden. 21.04.2022 (Foto:Klaus Matull)Männlicher Sperber, der beim Überfliegen der Kiebitzwiese von gut einem Dutzend Bachstelzen gleichzeitig gehasst wurde. 21.04.2022 (Foto:Andre Matull)
In den Hemmerder Wiesen weiterhin unter anderem heute 16 Kampfläufer, 1 männliche Rohrweihe, 2 Nachtigallen, 1 Feldschwirl. Östlich des NSGs, nahe der Trotzburgstraße auf einem aktuell bearbeiteten Feld 9 Weißstörche. Gestern (ergänzend zur Meldung von H. Brecher) 1 Uferschnepfe, 2 Bruchwasserläufer, 18 Kampfläufer, 3 lange kreisende Kraniche, 2 Kormorane (nach NO überhinfliegend).
In der Strickherdicker Feldflur heute unter anderem 4 Steinschmätzer (3:1), >3 Braunkehlchen (3:0), 2 Schwarzkehlchen (Bp), >3 Wiesenpieper.
Im Hemmerder Schelk am Dienstag (19.04.) ein erster Waldlaubsänger und weiterhin nur ein Revier haltender Trauerschnäpper.
Hinter „Nachbars Zaun“ (HAM / Oberwerrierser Mersch) am Ostermontag (18.04.) der für mich erste Kuckuck des Jahres.
Im Orstteil Altenbögge (Bönen) gestern in großer Höhe 3 Wanderfalken laut rufend – offenbar in Revierstreitigkeiten verstrickt.
Es sei auch erwähnt, dass alle potentiell interessanten und von mir kontrollierten Baumpieper-Habitate bisher keinen einzigen Fund erbrachten.
Freud und Leid des Gelegeschutzes bei Kiebitzen (UN-Siddinghausen): hier brütet ein Altvogel auf der ausgesparten Brutinsel (markiert am Ostersonntag – Feldbearbeitung am Dienstagabend, 19.04.). Übrigens: der durch die Telefotografie vermittelte Eindruck der Entfernungen täuscht – die beiden Markierungsstäbe sind mehr als 10 Meter auseinander …, 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… zur selben Zeit auf dem selben Feld bahnt sich für ein zweites Gelege Dramatisches an: insgesamt ca. 40 Dohlen, ca. 10 Rabenkrähen und ca. 20 Saatkrähen suchen das frisch bearbeitete Feld nach Fressbarem ab und kommen der Brutinsel immer näher …, , 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… auch pausenlos geflogenen Sturzflugattacken der Kiebitze können nicht verhindern, dass das Gelege schließlich „geplündert“ wird, 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Drei Kraniche über den Hemmerder Wiesen lange kreisend …, 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… ebenda eine Uferschnepfe (im Bild links) – sie wurde gerade von der Nilgansfamilie vertrieben. Scharf rechts neben der Nilgans-Mama sieht man im Hintergrund einen von zwei Bruchwasserläufern, 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Bei der Wasservogelzählung am Ostersonntag halten sich noch 4 Waldwasserläufer im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede auf, 17.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Ein erster Waldlaubsänger im Hemmerder Schelk …, 19.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… ebenda weiterhin nur ein einziger Trauerschnäpper (unverpaart), 19.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)Der Eindruck dieser „Doublette“ täuscht: es sind weiterhin erst wenige Braunkehlchen bei uns. Hier zwei von 3 Exmpl. in der Strickherdicker Feldflur …, 21.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… bei den Steinschmätzern sieht es nicht besser aus: hier eins von drei Männchen (Strickherdicker Feldflur / Feldvogelschutzfläche) …, 21.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)… das weibliche Pendant ebenda, 21.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)