Fröndenberg: Um 13:15 zieht ein kleiner Trupp von 11 Kranichen über Ardey. Eigentlich nicht ungewöhnlich, allerdings überraschte uns die Flugrichtung, ging es doch zielstrebig genau Richtung Süden. Kurze Zeit später vernahmen wir erneut Kranichrufe, die sich ebenfalls Richtung Süden entfernten.
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Fröndenberg: Schellenten, Blässgänse, Weißstörche und Hohltaube am 08.03.2021 (Gregor Zosel)
Heute früh bei ungemütlichem nasskalten Wetter mit Schnee-und Regenschauern habe ich bei einem Kurzbesuch des Aussichtshügels der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten können: 2 Weißstörche, 7 Rostgänse, 4 Kanadagänse, 2 Nilgänse, 2 Schnatterenten, 6 Silberreiher sowie 5 Graugänse.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk war auch nicht viel los. Hier lediglich u.a. 2 Schellenten, 4 Reiherenten, 8 Kanadagänse sowie 1 Hohltaube.
Im Warmer Löhen u.a.: 2 Blässgänse, 44 Graugänse, 18 Kanadagänse sowie 12 Graureiher.


Fröndenberg / Unna: Rebhuhnkartierung, Kornweihe, Wanderfalken, Schwarzspecht, Hohltauben u.a., 07.03.0201 (B.Glüer)
Nach einer Anregung zur Rebhuhnkartierung der ABU / Soest, die ihrerseits im Kreis Soest in den Bördeschutzgebieten kartiert, konnte unter Anwendung von sehr hilfreichen Praxistipps auch in unsere seit Jahren beobachtete Rebhuhnrestpopulationen etwas mehr Licht gebracht werden. Wie bereits in anderen Meldungen beschrieben, haben sich die Winterketten aufgelöst. Jetzt sind es vor allem die Hähne, die sich potentielle Brutreviere erkämpfen und dabei besonders abends lautstark auf sich aufmerksam machen. Einerseits sind dadurch aktuell die letzten Rebhuhnvorkommen besser zu finden als zu jeder anderen Jahreszeit – andererseits liegt es in der Natur der Sache, dass die Revier und Partner suchenden Hähne nun in Gebieten auftauchen können, wo traditionell vielleicht sonst keine Rebhühner anzutreffen sind. Wer in anderen Teilen des Kreises ebenfalls nach Rebhühnern schauen möchte, sei auf die sehr nützlichen Handreichungen des Göttinger Arbeitskreises zum Schutz von Rebhühnern verwiesen, an dem sich auch die ABU orientiert hat: https://www.rebhuhnschutzprojekt.de/files/Leitfaden-Rebhuhnschutz-vor-Ihrer-Haustuer-November-2017-aktualisiert.pdf.
Im Einzelnen konnten in diesen Tagen folgende Vorkommen ausgemacht werden: auf dem Mühlhauser Berg am heutigen Abend mindestens 2 rufende Hähne (Mitbeobachter Ute Becker und Harald Maas), gestern, 06.03., im Hemmerder Ostfeld 3 rufende Hähne, am 05.03. 1 rufender Hahn im Dreieck UN-Siddinghausen / UN-Westhemmerde / UN-Hemmerde – zuzüglich zu den bereits gemeldeten >2 Hähnen zwischen UN-Stockum und Frdbg.-Ostbüren.
Außerdem konnte östlich von Frdbg.-Bausenhagen im Bereich Neuenkamp gestern und auch heute insgesamt 3mal eine (vermutlich immer dieselbe) weibchenfarbene Kornweihe beobachtet werden.
Im Hemmerder Ostfeld auf einem Hochspannungsmast nahe der B1 heute – und bereits auch gestern – ein Wanderfalkenpaar mit Beuteübergabe des Männchens an das Weibchen (beide Vögel mehrjährig). Zusammen mit dem von Hermann Knüwer gemeldeten vorjährigen Jungvogel in den Hemmerder Wiesen waren demnach >3 Wanderfalken im Raum Hemmerde unterwegs.
Am Abend in den Bielenbüschen ein Schwarzspechtpaar und mindestens 4 Hohltauben.





Bönen: Beobachtungen vom 06. und 07.03.2021 (H. Peitsch)
Gestern kreisten über dem Sesekeweg 8 Mäusebussarde. Ein Habicht-Männchen ärgerte die Bussarde indem er sie angriff und zu vertreiben versuchte.
Heute Morgen sangen im HRB 2 Rohrammern und >25 Bachstelzen waren zu sehen.
Auf dem Altenbögger Friedhof ein singender Girlitz.




Menden: Kleinspechte, Mittelspechte, Schwarzspecht, Weidenmeise, Hohltaube, Kernbeißer, Dompfaffe und Sommergoldhähnchen am 06.03.2021 (Gregor Zosel)
Bei meinem Winterspaziergang (-5°C morgens) habe ich das Waldgebiet am Wälkesberg bei Halingen mit Teilen des NSG Abbabach, sowie die angrenzenden Ausläufer des Waldgebietes „Saurenkamp “ (fast übergangslos mit Wälkesbergwald in Richtung Platte Heide) besucht. Dabei konnte ich u.a. folgendes beobachten: 3 Kleinspechte in 2 Reviere, 3 Mittelspechte in 3 Reviere (ein Revier im Saurenkamp), 1 rufender Schwarzspecht, unzählige Buntspechte, 1 rufender Grünspecht, 1 Weidenmeise mit Gesang, 1 Hohltaube (im Saurenkamp), 4 Kernbeißer in 2 Reviere, mind. 4 Dompfaffpärchen im Wald sowie 5 Dompfaffe an den Klärteichen), 1 Habicht, 4 Mäusebussarde sowie 2 Rotmilane.











Selm: Nistkastenkontrolle am 06.03.21 (Benedikt Warnke Rolf Nigbur)
Fünf Nistkästen für Hohltauben (An der Alten Zechenbahn) im Wäldchen angebracht. 6 vorhandene Kästen aus 2018 kontrolliert. Besetzt im letzten Jahr waren 2 mit Kleibern, 3 mit Hohltauben und aktuell einer vom Waldkauz, der den Kasten verließ als wir die Leiter anlegten und wir so ein Handyfoto machen konnten.
Im Kasten waren zwei Jungvögel und ein Ei nebst Beutetiere.
Fröndenberg: Weißstörche (Kopula), Kornweihe, Blässgänse, Tafelente, Kiebitze, Bekassinen u.a. , 06.+07.03.2021 (K.&A.Matull)
Heute Morgen konnten wir auf dem Horst der Kiebitzwiese 2 unberingte Weißstörche beobachten, welche bereits gestern angekommen waren.
In der Sichlerbucht 7 Silberreiher, 2 Graureiher und 3 auffliegende Bekassinen.
Hier auch ein singender Zilpzalp.
Am angrenzendem Wehr u.a. eine Tafelente, eine Gebirgsstelze sowie eine singende Bachstelze.
Auf dem Nebenfeld heute erneut 60 Höckerschwäne, ca.40 Wacholderdrosseln und 2 Turmfalken.
Auf den meist gefrorenen Wasserflächen der Kiebitzwiese keine besonderen Beobachtungen.
Auf dem Feld an der alten Eiche zwischen Grau-&Kanadagänsen auch die bereits bekannten 2 Blässgänse.
Im östlichen Teil der Kiebitzwiese 20 Goldammern, weitere 2 Silberreiher, eine Kornweihe und 35 kreisende Kiebitze, welche sich nicht zur Landung entschließen konnten und stattdessen nach Osten weiter flogen.











Bergkamen/Dortmund: Haubentaucher, Graugänse, 06./07.03.2021 (Andreas Nickel)
Vom 06.03.21 mal etwas frisch vom Beversee, wo sich einige Haubentaucher tummeln. Am 07.03.21 starteten morgens 7 Graugänse unterhalb der Halde Grevel und verließen die Gesellschaft von 2 Kanadagänsen, die auf dem Feld verblieben.








Unna: Weißstorch, Wanderfalke und Kiebitz am 07.03.2021 (H. Knüwer)
Die mehrfach gemeldeten Kiebitze in den Hemmerder Wiesen trotzen der eisigen Kälte. Rund 80-100 Vögel haben, eng zusammenstehend, die Nacht auf dem Eis der weitgehend zugefrorenen Blänken verbracht. Auf dem Nest vom Weißstorch stand ein gleichnamiges Exemplar. Nach einiger Zeit flog er auf eine Grünlandfläche im Umfeld und ging der Nahrungssuche nach. Ein vorjähriger Wanderfalke hielt im NSG Ausschau.




Unna-Hemmerde: Kiebitze, Zilpzalp, Bläss- und Rostgänse, Habicht, Schwanzmeisen, Ringeltauben u.a. am 06.03.2021 (Hartmut Brecher)
Anlässlich einer zweiten Suche nach Sperberhorsten (kein Horst gefunden) in einem kleinen Wäldchen des östlichen Bereiches der Hemmerder Wiesen, konnte ich im angrenzenden Feld eine große Gruppe von mindestens 100 kreisenden Ringeltauben beobachten. In dem kleinen Wäldchen sowie den angrenzenden Hecken konnte ich längere Zeit 2 Schwanzmeisen beobachten, die vermutlich mit Nestbau beschäftigt waren. Zudem dort noch 1 Buntspecht sowie zahlreiche Buchfinken und Kohlmeisen – auf dem angrenzenden Feld noch ein kreisender Rotmilan.
In den Hemmerder Wiesen konnte ich – zeitweise mit Bernhard Glüer – einen Habicht, 3 Mäusebussarde, einen Turmfalken, mindestens 4 Zilpzalp!, mindestens 50 Wacholderdrosseln, 2 Sumpfmeisen, 5 Höckerschwäne, 5 Rostgänse, mindestens 40 Blässgänse und zahlreiche Stockenten beobachten. Die exakte Zählung der Kiebitze war Heute extrem schwierig, da die stationären Kiebitze (17?) sich den Kiebitzschwärmen – ich konnte 82 zählen – teilweise anschlossen und die Formationen zeitweilig durch einen ebenfalls kreisenden Sperber beunruhigt wurden.










Unna: Waldohreule am 06.03.2021 (H. Knüwer)
Heute morgen rief um 6.15 Uhr eine Waldohreule in Lünern. Kurz darauf flogen zwei Waldohreulen, davon eine flügelklatschend, durch das Dorfzentrum.
Hamm/Werne: Weißstörche, 20.02./04.03.2021 (Horst R. Kraft)
Das Storchennest steht seit dem 20.02. am Tibaum wieder gerade – am gleichen Tag kam einer der Störche zurück und war auf Futtersuche.
Einige Tage später soll auch ein Weibchen angekommen sein, aber nicht das vom Vorjahr, denn es war nicht beringt. Norbert Pitrowski berichtete mir davon. Man sei auch direkt „zur Sache“ gekommen.
Die Gesamtsituation hinsichtlich eines Weibchens scheint bisher aber immer noch nicht ganz klar zu sein.





Lünen: Kleinspecht am 03.03.21 (Th.Prall)
In einem Pappelwäldchen hinter dem Hundesportplatz in Alstedde rief ein Kleinspecht. Hier war in den letzten Jahren immer ein Revier besetzt.
Fröndenberg, Unna, Menden: Rebhühner (balzrufend), Kraniche, Kiebitze, Goldregenpfeifer, Spießente, Krickenten, Schnatterenten, Schwarzspecht, Fichtenkreuzschnäbel u.a., 03.03.2021 (B.Glüer)
In den Hemmerder Wiesen unter anderem 97 (!) Kiebitze (teils balzend – 86 Exmpl. in der Kernzone des NSGs und 11 weitere Exmpl. östlich des NSGs auf einem frisch bestellten Acker), 9 Goldregenpfeifer (kreisend – dann aber nach NO abfliegend), 33 Blässgänse, 3 Kraniche (Familienverband: 2x ad. und 1x vorj.), 1 Spießente (m – seit gestern im Gebiet), 8 Schnatterenten, 5 Krickenten, 5 Höckerschwäne, mehrere Dutzend Graugänse, 6 Kanadagänse, > 60 Stockenten, 2 Graureiher, 1 Silberreiher.
Am Abend zwischen UN-Stockum und der A 44 2 balzrufende Rebhähne.
Nachmittags über Frdbg.-Hohenheide 11 Kraniche kreisend – dann ostwärts abziehend.
Ein erneuter Besuch des NSGs Abbabach im Nachbarkreis MK erbrachte trotz intensiver Nachsuche heute keine Weidenmeisen – jedoch unter wieder vielen diversen Spechten auch ein in kurzer Distanz an Totholzstämmen arbeitender Schwarzspecht (w) und überfliegende Fichtenkreuzschnäbel.









Hamm/Werne: Blässhühner, 25.02.2021 (Horst R. Kraft)
Fotos vom 25.02.21, Tibaum. Nach langer Kälte sowie Schnee und Eis sind viele der Blässhühner am Tibaum wieder zu sehen.
Man weiß ja, wie gern sich Blässhühner in“ die Wolle“ kriegen, oft weiter entfernt, als einem Fotografen lieb ist. In meinem Fall war es nur etwa 3 Meter entfernt, und die Tiere hatten nur sich im Blick und alles andere um sie herum haben sie nicht mehr wahrgenommen.
Interessant fand ich das Abwehrverhalten mit den riesigen Füßen, interessant auch das Verhalten mit der ständigen Nähe und der Körperhaltung des Weibchens. Selbst im ärgsten Kampfgetümmel ist sie direkt hinter ihrem Partner und scheint höchst interessiert zu verfolgen, wie sich der Gegner auf dem Rücken im Wasser liegend mit seinen großen Füßen wehrt und den Anderen fernhalten möchte.












