Gestern Abend rief in Mendens Waldemei (Stadtforst) in einer Schlagflur ein Schlagschwirl.
Heute Morgen war ich mit Equipment wieder zur Stelle und auch er war wieder dort. Leider konnte ich mangels seiner Kooperationsbereitschaft kein Foto machen, aber immerhin habe ich seine Stimme auf Chip. Weitere Vogelarten in der Schlagflur: Neuntöter, Baumpieper, Mönchs- und Dorngrasmücke etc. (Letztes Jahr rief dort auch ein Feldschwirl) (S. Kostyra-Ketzscher 11.6.21)
Schlagschwirl in Menden [Aufnahme wg. Nebengeräuschen grenzwertig, klarer mit Kopfhörer]
Fotos einer Großlibelle, eines Blaupfeils nach dem Schlüpfen vom 05.06.21 am Tibaum. Das Tier hatte sich aus der Larvenhülle, der Exuvie, schon befreit. Zusammen mit der Libelle ist sie auf dem ersten Foto zu erkennen. In den folgenden Bildern bewegte sich die Libelle jedoch langsam nach oben und veränderte dabei auch öfter ihre Lage, so dass diese Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln entstehen konnten.
In letzten Jahr konnte man das Schlüpfen dieser Tiere in ziemlich großer Anzahl an einem Böschungsrand mit Brennnesseln fotografieren, in diesem Jahr jedoch nicht. Statt dessen schlüpften dort ab dem 20.05.21 in ähnlich hoher Zahl Falkenlibellen, die dort bisher nie gesehen worden waren. Dieses Tier hat sein Larvenstadium in der Nähe des Scheringteiches verbracht, bevor es am besagten 05.06. den Teich über den Schilfhalm verließ, um nach dem Schlupf und anschließenden körperlichen Veränderungen wie auch dem Entfalten der Flügel seinen Jungfernflug beginnen zu können.
Die Ausschnittvergrößerungen vor allem der leichten aber äußerst stabilen Flügelstrukturen lassen die Gründe der Flugkünste von Libellen erahnen. Flugzeugkonstrukteure werden sich weiterhin bemühen heraus zu finden, welche Gründe es diesen Tieren ermöglichen, nicht nur vorwärts oder rückwärts zu fliegen, sondern auch, wie ein Helikopter, auch in der Luft stehen zu bleiben – abgesehen von blitzschnellen Wechseln nach oben oder nach unten.
Die letzten Fotos zeigen ein Blaupfeilweibchen in den Farben des BVB, das darauf folgende Foto ein Männchen. Man sieht diese Libellenart häufig auf Wegen zu sitzen. Beide Fotos ebenfalls Tibaum, 03.06.21.
Schlüpfender Blaupfeil, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. KraftBlaupfeil nach dem Schlupf, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. KraftBlaupfeil nach dem Schlupf, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. KraftBlaupfeil nach dem Schlupf, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. KraftBlaupfeil nach dem Schlupf, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. KraftBlaupfeil-Weibchen, Tibaum Hamm, 03.06.2021 Foto: Horst R. KraftBlaupfeil-Männchen, Tibaum Hamm, 03.06.2021 Foto: Horst R. Kraft
Gemeinsam mit Hermann Knüwer wurde am Montag, 07.06., eine erste Kontrolle der Mauerseglerkolonie im Turm der Stiftskirche (Frdbg.) durchgeführt. Mit 23 besetzten Brutnischen ist die festgestellte Paarzahl zwar erfreulich hoch, doch ist gleichzeitig auffällig, dass noch in keinem einzigen Fall Junge vorgefunden wurden, was bei einem Brutbeginn in den ersten Maitagen zu erwarten gewesen wäre. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, dass erst in der zweiten Maihälfte die Gelege zustande kommen. – Offensichtlich wegen der auch in diesem Jahr nasskalten ersten Maihälfte. Immerhin saß auf 9 Nestern jeweils >1 Altvogel so fest, dass nicht gesagt werden kann, ob vielleicht doch schon kleine Jungvögel geschlüpft waren. In 2 Fällen waren zwar jeweils 2 Altvögel in der Brutnische, doch die Nester waren leer. Bleibt also abzuwarten, wie hoch am Ende der Saison der Bruterfolg sein wird.
Am selben Tag je ein Baumfalke nördlich von Frdbg.-Hohenheide (mit Beute – nach SW abfliegend) und in den Hemmerder Wiesen (zunächst eine Rabenkrähe – dann einen Turmfalken attackierend).
Ebenfalls am 07.06. in Bönen (NSG Holzplatz), südlich der Seseke, ein Baumpieper mit Gesang, sowie ein rufender Kuckuck.
In den Hemmerder Wiesen außerdem in den vergangenen drei Tagen unter anderem 2x 3 Kuckucke (2,1), heute 2 Männchen rufend. Ebenda weiterhin 1 Teichrohrsänger, 1 Gelbspötter. Heute außerdem bemerkenswert – 9 (!) in einem Thermikschlauch kreisende Weißstörche, die schließlich nach NO abflogen. Am Montag 30 (!) Kiebitze.
Im Hemmerder Ostfeld gestern eine erfolgreich jagende Rohrweihe (m) – mit Beute nach NO abfliegend. Ebenda auch 1 männliches Rebhuhn.
Jetzt – zum nahenden Ende der „ersten Halbzeit“ in der laufenden Brutsaison – ist an allen potentiellen und besetzten Brutplätzen der Mauersegler besonders reges Leben (Frdbg.-Hohenheide) …, 09.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… vor allem der stets relativ hohe Anteil an nicht brütenden Mauerseglern (> 40 % der anwesenden Vögel) saust unermüdlich um die Brutplätze in der Hoffnung auf eine freie Höhle, die in diesen Tagen mit einem Partner für die kommende Saison (2022) „klargemacht“ wird (Frdbg.-Hohenheide)…, 09.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… ein Zweiergelege in einer Schwegler-Nistschale im Turm der Stiftskirche. – Man beachte die hohe Zahl an Seglerlausfliegen, 07.06.2021 (Foto: Hermann Knüwer)„Einsamer“ Rebhahn im Hemmerder Ostfeld – immer wieder mit Revierruf. Im günstigsten Fall bebrütet ein dazugehörendes Weibchen ein Gelege …, 08.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Ebenda dieser fürsorgliche Rohrweihenmann, der mit dem Abtransport einer eben erbeuteten Maus indirekt auf eine zu versorgende Brut, bzw. Partnerin hinweist, 08.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Dieses Kuckucksweibchen der braunen Morphe hält sich seit Tagen in den Hemmerder Wiesen und dem näheren Umfeld auf und muss ständig nach Nestern geeigneter Wirtsvögel im passenden Entwicklungsstadium Ausschau halten, um die rund 20 Eier, die es pro Saisaon legen kann, unterzubringen, 08.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… eines der beiden Männchen (graue Morphe) begleitet es und zieht auf erhöhter Sitzwarte die Aufmerksamkeit der Wirtsvögel, denen ein Ei „untergeschoben“ werden soll, auf sich, während das Weibchen das Nest inspiziert. Im linken Flügel fehlt eine abgebrochene Handschwinge, 8.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… dasselbe Männchen auf hoher Warte immer wieder rufend, 08.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Wespenbussard (m) über dem NSG Lettenbruch. Nach Einschätzung von B. Glüer handelt es sich wohl um das letztjährige Männchen, das mit seiner Partnerin zwei Junge im NSG Lettenbruch aufzog (08.06.21, Foto: C. Rethschulte).Wanderfalke über Bönen am 08.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Wanderfalken über Bönen am 08.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Graureiher über Bönen am 08.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Goldammer am HRB Bönen-Seseke am 08.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Sumpfrohrsänger an der Seseke am 08.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Diesjähriger Buntspecht – endlich – als Selbstversorger an der Fütterung am 08.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Vierfleck-Libelle bei ihren Versuchen Eier im Gartenteich abzulegen. Dieser Vorgang wurde mehrfach von dem ansässigen Plattbauch-Paar gestört (08.06.21, Foto: C. Rethschulte).Hufeisen-Azurjungfern (?) bei der Eiablage im Gartenteich am 08.06.21 (Foto: C. Rethschulte).
Ohne die permanent vorgetragenen Warnrufe eines Sumpfrohrsängers wäre die heute im dichten Gehölz ruhende Waldohreule in den Hemmerder Wiesen nicht entdeckt worden. Am 06.12.2020 sah B. Glüer an selbiger Stelle eine abfliegende Waldohreule.
Gut getarnte Waldohreule in den Hemmerder Wiesen am 07.06.2021 (Foto: H. Knüwer)
Im NSG Lettenbruch heute u.a.: ein Grauschnäpper, zwei Schwanzmeisen, eine Sumpfmeise, ein Zaunkönig, zwei juvenile Buntspechte, ein Grünspecht, ein Kleiber, eine Singdrossel, ein überfliegender Graureiher; dazu ein Grünader-Weißling.
Im Garten tummelt sich Buntspecht-Nachwuchs. Die Eltern scheinen ihnen die Futterquellen verraten zu haben. Noch lassen sie sich aber gern füttern.
Wie bereits gemeldet (H. Peitsch, 07.05.21), gibt es auch Waldohreulen-Nachwuchs in Bönen.
Grauschnäpper im NSG Lettenbruch am 06.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Zaunkönig mit imposanter Sangeslust im NSG Lettenbruch am 06.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Grünader-Weißling im NSG Lettenbruch am 06.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Junger Buntspecht im Garten am 06.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Junger Buntspecht im Garten am 06.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Junger Buntspecht – diesmal in Nachbarsgarten am 06.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Immer in der Nähe: ein Elternteil (06.06.21, Foto: C. Rethschulte).Türkentaube in Heeren-Werve am 06.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Junge Waldohreule in Bönen am 06.06.21 (Foto. C. Rethschulte).
Die von B. Gluer bereits gemeldeten 3 Kuckucke in den Hemmerder Wiesen konnte ich heute um 18.00 Uhr auch beobachten. Sie machten sich lautstark bemerkbar und waren in einem schwach belaubten Baum gut zu beobachten.
Im Wassergewinnungsgelände heute eine spontan angelegte Uferschwalbenkolonie in einem Filterkieshaufen mit einer frischen Abbruchkante. 52 Einfluglöcher waren zu zählen, an denen intensiv gearbeitet wurde. Vermutlich sind die zunächst aufgesuchten Brutplätze in den Dreinageröhren der Filterbecken prädationsgefährdet, so dass innerhalb von Tagen so viele Uferschwalben sofort eine sich bietende Baugelegenheit an einem halbwegs natürlichen Standort nutzen. Außerdem positiv zu vermerken: die erstmals am 16.05. gemeldete Flussregenpfeiferbrut ist weiter unversehrt. Hingegen haben sich die Küken der gleichzeitig gemeldeten Rostgansfamilie im selben Zeitraum von ursprünglich 14 auf 9 und inzwischen auf 8 Tiere reduziert – auch hier scheint es einen starken Prädationsdruck zu geben. Am Donnerstag (03.06.) im Gelände 2 Wespenbussarde. Zunächst erschien in niedrigem Flug (09.56 Uhr) ein sehr dunkles Weibchen. Exakt an selber Stelle (10.21 Uhr) erwies sich ein ebenfalls fotografierter Wespenbussard erst bei der Bildbearbeitung am PC als nicht identischer Zweitvogel (m).
Ein Bilanzierungsversuch der Kiebitzbruten im Unnaer Osten erbrachte für das NSG Hemmerder Wiesen >8 (!) flügge Jungvögel und >2 noch flugunfähige „Nachzügler“ (+ >9 Altvögel). Auf dem Maisacker an der B1, zwischen UN-Hemmerde und UN-Westhemmerde konnten am 01.06. neben 5 Altvögeln > 5 Küken gezählt werden. Im Hemmerder Ostfeld ließen sich keine Kiebitze finden. Ebenda aber weiterhin >1 Schwarzkehlchenpaar, 1 singender Gelbspötter (Durchfluss Seseke / Bahnlinie) erwähnenswert. Für die Hemmerder Wiesen zu ergänzen: am 05.06. und am 04.06. jeweils 3 (!) Kuckucke (2 x m, graue Morphe + 1x w, braune Morphe), 3 (!) Neuntöterreviere, > 5 Sumpfrohrsänger, >1 Gelbspötter, >1 Teichrohrsänger. Gestern 3 (!) kreisende und nach SW abfliegende Wespenbussarde, 1 überhinfliegender Habicht (m), 1 östlich vorbeifliegender Baumfalke.
Eine bemerkenswerte Bilanz lässt sich mit >4 Brutrevieren auch für Sperber in Waldgebieten des Haarstrangs nördlich Frdbg. ziehen. Im selben Raum auch >3 Uhureviere (1x erfolgreich brütend mit 3 flüggen Jungvögeln, entdeckt von Hermann Knüwer).
An frischer Abbruchkante eines Filterkieshaufens (Wassergewinnungsgelände / Frdbg.-Langschede) eine spontan entstandene Uferschwalbenkolonie mit > 52 Röhren …, 06.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… vermutlich sind die Brutplätze in Dreinageröhren von Filterbeckenwänden stark prädationsgefährdet (siehe hierzu auch: Fotos vom 09.05.2021) …, 06.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… Flussregenpfeiferbrut nach >21 Tagen Brutdauer weiterhin erfolgreich …, 06.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… bei dem Rostganspaar wächst der Nachwuchs zwar heran, doch hat sich die Zahl der Kinderschar auf 8 reduziert …, 06.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… als bemerkenswert „wasseraffin“ zeigt sich dieses Mutter-Kind-Gespann in einem Filterbecken. Möglicherweise stellt der massenhaft wachsende Wasserehrenpreis einen Leckebissen dar, 06.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… erst bei der späteren Bildbearbeitung am heimischen PC zeigt sich, dass hier nicht zweimal derselbe Wespenbussard über das Wassergewinnungsgelände flog (rechts ein Weibchen, links vermutl. ein Männchen), 03.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Auch diese Bildmontage zeigt trotz großer Aufnahme-Entfernung interessante Details bei drei gleichzeitig erscheinenden Wespenbussarden über den Hemmerder Wiesen: links ein Männchen, die beiden übrigen sind weiblich (angesichts der begonnenden Brut sind derart hohe Distanz-Überflüge von Weibchen ungewöhnlich), 05.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Adultes Sperbermännchen sucht nach der Übergabe einer Beute an das brütende Weibchen einen Ruheplatz auf (Frdbg.), 01.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Für dieses Habichtmännchen wird der Überflug über die Hemmerder Wiesen zum „Spießrutenlauf“: eine „hassende“ Rabenkrähe ist sofort zur Stelle, 05.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Wachsames Kiebitzmännche auf Maisacker an der B1 nahe UN-Hemmerde hat die Umgebung ständig im Blick, während der erst wenige Tage alte Nachwuchs versteckt zwischen den Pflanzen nach Fressbarem sucht, 05.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Nach einigen Jahren Abwesenheit ist in diesem Jahr das Neuntöterrevier im NSG Wulmke wieder besetzt. 1 Männchen in der Hecke im Wulmketal. Am Wulmkehof ist das Traditionsrevier der Grauschnäpper auch wieder besetzt.
Auf dem Regenrückhaltebecken am Fuchsbach entdeckte ich heute eine Schnatterente mit mindestens 7 Pulli. Obwohl es seit etlichen Jahren immer wieder deutliche Hinweise darauf gibt, dass diese Art auch auf Lüner Gebiet brütet, ist es uns bisher nicht gelungen, Junge nachzuweisen. Auch bei der heutigen Beobachtung war sehr viel Glück im Spiel: die Tiere hielten sich völlig im Schilf versteckt. Nur viermal verließen jeweils einige die Deckung für einige Sekunden. Immerhin war der Altvogel so lange zu sehen, dass ich ihn deutlich als Schnatterente ansprechen konnte. Seit Anfang April waren mehrere Paare im Gebiet, von denen dann die Weibchen nach und nach „verschwanden“. Noch gestern konnte ich neben einem Paar 5 einzelne Erpel sehen. Offenbar finden also momentan noch mehrere weitere Bruten statt.
Bereits am Donnerstag waren am Seskeweg >5 Sumpfrohrsänger zu hören und 1 Rotmilan zu sehen.
Aus Buschwerk und Brachfläche am Kleykamp ertönte ein tolles Vogelkonzert: Gelbspötter, Gartengrasmücke, Mönchsgrasmücke, Dorngrasmücke und 2 Sumpfrohrsänger sangen um die Wette, begleitet von ständigen Rufen des Kuckucks.
Am HRB ein plötzlich auftauchender Sperber.
Im Bereich des Zechenturmes Gesang von 2 Dorngrasmücken und eine erfolgreiche Bachstelzen-Brut mit >3 bereits flüggen Jungvögeln.
Im eigenen Garten sammeln die Haussperlinge die ausgekämmten Haare unseres Hundes und dämmen das Haus damit. Es dauert keine 5 Minuten dann sind die fleißigen Spatzen zur Stelle. Eine EU-Förderprämie für Öko-Dämmung wird beantragt. 😉
Amsel-Männchen. 03.06.21 Foto: Hartmut PeitschKuckuck, 03.06.21 Foto: Hartmut PeitschRotmilan, 03.06.21 Foto: Hartmut PeitschSumpfrohrsänger an der Seseke. 03.06.21 Foto: Hartmut Peitsch
Waldohreule in Bönen am 04.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Sperber (m) mit Beutevogel am 04.06.21 im Garten. Er flog kurz darauf in südlicher Richtung davon (Foto: C. Rethschulte).Wanderfalke mit Beutevogel in Bönen am 01.06.21 (Foto. c. Rethschulte).Girlitz (m) auf dem Altenbögger Friedhof am 01.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Girlitz (w) bei der Nahrungssuche auf dem Altenbögger Friedhof am 04.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Diesjähriger Kleiber im NSG Lettenbruch am 03.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Ganz in der Nähe einer der beiden Altvögel (03.06.21, Foto: C. Rethschulte).Überreste der Grauschnäpperbrut. Vor drei Tagen konnte ich beobachten, wie ein Grauschnäpper (evt. ein Konkurrent) im Beisein eines anderen Grauschnäppers begann, das Nest aus der Bruthöhle zu zerren. Inzwischen ist die Bruthöhle leergeräumt, die Grauschnäpper wohl verschwunden. (04.06.21, Foto. C. Rethschulte). Grünader-Weißling im NSG Lettenbruch am 03.06.21 (Foto: C. Rethschulte).
In den letzten Tagen habe ich mir zur Abwechslung, immer früh morgens ab Sonnenaufgang bis mittags, die Vogelwelt in der unmittelbaren Nachbarregion am ehemaligen Truppenübungsgelände der Bundeswehr rund um Hemer Apricke genauer angeschaut.
War die Ausbeute von Beobachtungen der dortigen Neuntöter noch letzte Woche (witterungsbedingt) mehr als bescheiden, so hat sich das Bild diese Woche mit steigenden Temperaturen schlagartig geändert. Mittlerweile konnte ich ca.12 Neuntöter Reviere in dem weitläufigen ehemaligen Militärgelände finden. Eine genaue Nachkontrolle ist zu einem späteren Zeitpunkt (wenn die Jungvögel flügge sind) notwendig, weil oft besetzte Reviere lange unerkannt bleiben und aktuell dieser Standort auch noch für mögliche rastende Neuntöter, welche hier noch nicht ihren endgültigen Brutort erreicht haben, attraktiv ist und es nach wie vor möglich ist, dass noch neue Neuntöter dazu kommen.
Äußerst positiv anzumerken sind die mittlerweile zurückliegenden erfolgreichen Schwarzkehlchen Bruten (Insgesamt mindestens 4 Paare, welche ab Ende März im Gebiet gewesen sind). Nach den erfolgreich abgeschlossenen Bruten konnte ich in den letzten Tagen nur noch ein Schwarzkehlchen (m) beobachten.
Im April kehrte ein hier im Gebiet traditionell brütendes Flussregenpfeifer Paar zurück. Vor einigen Tagen konnte eine erfolgreiche Brut der Pfeifer entdeckt werden. Anfangs wurden 4 flügge Jungvögel gesichtet, am darauffolgenden Tag waren es nur noch 3. Ich selber konnte heute 2 Jungvögel beobachten, wobei bei dieser kleinen und quirligen Art ein weiterer außerhalb meines Sichtfelds nicht ausgeschlossen werden kann.
Darüber hinaus gab es bei dem knapp 9 Kilometer langen Weg unter anderem noch folgendes zu sehen und zu hören:
2 singende Waldlaubsänger, ein singender Sumpfrohrsänger , ein singender Teichrohrsänger (nur heute), jeden Morgen 2 überfliegende Kolkraben beim Steinbruch, 4 Baumpieper, ~8 Feldlerchen, ca. 11 singende Dorngrasmücken, 3 singende Klappergrasmücken, 3 singende Gartengrasmücke, 3 singende Fitisse, 2 überfliegende Hohltauben, 5 rufende Grünspechte an verschiedenen Stellen , ~15 Goldammern, ~15 Hausrotschwänze, ~10 Mistel und 5 Singdrosseln, ungezählte immer mal wieder kreisende Rotmilane, Mäusebussarde und Turmfalken sowie mindestens 20 Bluthänflinge.
Außerdem noch u.a. Stare, Stieglitze und Grünfinken in größerer Zahl.
Guten Appetit! Beobachtungen von Neuntötern sind in den letzten Tagen mein Hauptziel am ehemaligen Truppenübungsplatz rund um Hemer Apricke gewesen. 04.06.2021 (Foto: Andre Matull)Während der Brutzeit sieht man, wie hier, erwachsene weibliche Neuntöter eher selten. In den letzten Tagen konnte ich nur 4 Weibchen (gegenüber mindestens 12 Männchen) im gesamten Gelände entdecken. Erst wenn die Jungvögel außerhalb des Nestes gefüttert werden, können üblicherweise adulte weibliche Neuntöter häufiger gesichtet werden. 04.06.2021 (Foto: Andre Matull)Unter anderem bieten die reichlichen Dornenhecken sowie die offenen und insektenreichen Flächen als auch die exponierten Warten den Neuntötern an dem ehemaligen Truppenübungsgelände rund um Hemer-Apricke ein ideales Habitat. 02.06.2021 (Foto: Andre Matull) Feldlerche im Singflug am frühen Morgen. In der weiträumig eingezäunten Weide haben sie hier noch echte Chancen auf Bruterfolge. 02.06.2021 (Foto: Andre Matull)Praktisch überall können hier Dorngrasmücken, ein häufig vorkommender Brutvogel, entdeckt werden. Ihr lebhaftes, typisch grasmückenartiges „Geplapper“ ohne wirkliche Melodie macht sie unverwechselbar. 02.06.2021 (Foto: Andre Matull)Männliches Schwarzkehlchen an einem seiner Ansitze. Im Hintergrund (unscharf) kann man den Jübergturm, welcher 2010 anlässlich der damaligen Bundesgartenschau in Hemer eröffnet wurde, erkennen. Er steht auf dem angrenzenden Gebiet des heutigen Sauerlandparks. 04.06.2021 (Foto: Andre Matull)Noch vor einigen Wochen konnte man hier an einigen Stellen Schwarzkehlchen beim Füttern ihrer kurz zuvor flügge gewordenen Jungvögel entdecken. 19.05.2021 (Foto:Andre Matull)Singender Baumpieper am ehemaligen Truppenübungsgelände in Hemer-Apricke. Seit Mitte April sind die Langstreckenzieher wieder hier anwesend. 14.04.2021 (Foto: Andre Matull)Besonders spektakulär und sehenswert sind die charakteristischen Singflüge des Baumpiepers, welche vornehmlich bei gutem Wetter vorgetragen werden. 02.06.2021 (Foto: Andre Matull)Ebenfalls im April kehrten auch die Flussregenpfeifer in das Gebiet zurück. Hier zu sehen während der Balzflüge im Frühjahr. 14.04.2021 (Foto: Andre Matull)Mittlerweile konnte an dem für die Öffentlichkeit nicht zugängigen Brutplatz Nachwuchs bei den Flussregenpfeifern vermeldetet werden. Die jungen Pfeifer sind nicht einfach zu entdecken. Sie rasen in der Regel blitzschnell aus ihrer Deckung, immer von den Eltern im Blick, durch das Sichtfeld. 04.06.2021 (Foto: Andre Matull)Helle Aufregung mit ununterbrochenen Warnrufen entstand bei den Eltern der noch jungen sowie flugunfähigen Flussregenpfeifer als dieser Mäusebussard ganz in der Nähe landete. Er hatte aber etwas ganz anderes als Beute auserkoren. 04.06.2021 (Foto: Andre Matull)Singender Sumpfrohrsänger am ehemaligen Truppenübungsgelände in Hemer-Apricke. 02.06.2021 (Foto: Andre Matull)Goldammer mit Nistmaterial. 02.06.2021 (Foto:Andre Matull)
Heute ab Sonnenaufgang konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 6 Kiebitze ( 2 Ex. auf Feld westlich Ausichtshügel, davon 1 Ex. brütend, + 3 Ex. am Aussichtshügel + 1 Ex. auf Feld an Alter Eiche), 5 Weißstörche (2 adult + 2 Pulli + 1 überfliegender Fremdstorch), 1 Tafelente, 14 Schnatterenten, 38 Reiherenten, 1 Zwergtaucher trillert nahe Rammbachmündung, 14 Blässrallen (2 Nester), 2 Rostgänse, 6 Kanadagänse, 4 Nilgänse mit mind. 9 dj. Ex., 9 Graugänse + mind. 12 dj. (3 Pulli + 3+6 dj.), 4 Höckerschwäne, 3 Graureiher, 2 Neuntöter (1:1), mind. 14 (!) Sumpfrohrsängerreviere (ohne Sperrzone!!!), 2 singende Rohrammern, 5 Dorngrasmücken singend, 1 Klappergrasmücke, 1 Hohltaube, ca. 20 Uferschwalben an der Spundwand westlich Münzenfund + ca. 10 Uferschwalben am Wehr, 2 Schwarzmilane sowie 1 Rotmilan. Außerdem habe ich entlang meines Weges heute nach den kleinen Lebewesen der Kiebitzwiese Ausschau gehalten.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Haubentaucher, 5 Schnatterenten, 31 Reiherenten, 4 Nilgänse + 8 Pulli + 7 dj., 29 Kanadagänse + mind. 7 +4+3 Pulli, 7 Graureiher, 1 Gebirgsstelze, 4 Sumpfrohrsänger nur alleine entlang der Werksstraße (ohne Ruhrufer), 3 Dorngrasmücken singend sowie 2 Distelfinkenpaare. Kein Neuntöter gefunden!
Im Warmer Löhen 1 Kiebitz auf der Schutzfläche. Mögliche Pulli kann man im Bewuchs nicht erkennen. In der Hecke nahe des Gut Scheda 1 Neuntöter (M) im Traditionsrevier. Auch am Passionsweg in der ehemaligen Mergelkuhle 1 männlicher Neuntöter.
Weißstorchpaar mit nur noch 2 Jungvögeln….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Ausgiebige Begrüßung….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auf den gemähten Wiesen am Hammer Wasserwerk sucht ein Weißstorch nach Futter für den Nachwuchs….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Tafelerpel auf der Ruhr….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schnattererpel am Flößergraben….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Diese Graugansfamilie hat vom Münzenfund auf die großen Wasserflächen der Kiebitzwiese gewechselt….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die Zahl der Sumpfrohrsänger ist in diesem Jahr erfreulicherweise wieder sehr hoch im NSG. Die meisten Reviere finden sich in den Hochstauden entlang der Ruhr….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Im Wasserwerk sind im Moment 3 Kanadagansfamilien zu beobachten….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gebirgsstelze im Hammer Wasserwerk….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Mindestens zwei Distelfinkenpaare haben im Wasserwerk ihre Reviere….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) auf der Kiebitzwiese….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Distelbock nahe des Flößergrabens….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Dieser Gefleckte Blütenbock (Pachytodes cerambyciformis) ist noch nicht ganz ausgefärbt….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel) Gebänderte Prachtlibelle im NSG Kiebitzwiese….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Hufeisenazurjungfer mit Paarungsrad ….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Tandem der Frühen Adonislibellen….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Große Pechlibele tankt die ersten Sonnenstrahlen….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Sumpfkrabbenspinne (Xysticus ulmi) in den Hochstauden auf dem Ruhrdamm….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gebänderte Wolfsspinne (Pardosa amentata) mit Kokon….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Diese Minimiermotte (Ethmia quadrillella) auf der Kiebitzwiese hat keinen deutschen Namen….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Ein Winzling ist dieser Spreizflügelfalter (Anthophila fabriciana)….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)