Am zweiten Tag in Folge war aus den alten Kopfweiden an der Antonius-Kapelle in Werne-Langern ein singender Gartenrotschwanz zu hören.
Ansonsten scheint es ein sehr gutes Fitis- und Klappergrasmückenjahr zu sein: So viele Fitisse – v. a. auch im innerstädtischen Bereich – und Klappergrasmücken habe ich in den letzten Jahren selten gehört!
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Unna-Hemmerde: Baumfalke, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Feldlerchen, Thunberg- und Wiesenschafstelzen u.a. am 02. und 03.05.2022 (Hartmut Brecher)
Gestern Abend konnte ich auf einem Feld westlich des Steiner Holzes 5 Steinschmätzer, 2 Braunkehlchen, eine Thunberg-Schafstelze sowie mindestens 3 Wiesenschafstelzen und 4 Feldlerchen beobachten.
Am späten Nachmittag konnte ich heute in den Hemmerder Wiesen minutenlang einen kreisenden Baumfalken beobachten.



Fröndenberg/Wickede: Bruchwasserläufer, Flussregenpfeifer, Bekassinen, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Uferschwalben, Rohrammern, Höckergänse und Rostgänse am 01.05.2022 (Gregor Zosel)
Heute ab Sonnenaufgang konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten, wobei ich zeitwiese von A. und K. Matull unterstützt wurde: 2 Flussregenpfeifer, 6 Bruchwasserläufer, 3 Bekassinen, 2 Weißstörche (brütend), 5 Rostgänse, unter den Gänsen 1 Nilgansfamilie mit 2 Pulli, 1 Kanadagansfamilie mit mind 1 Pulli, und 2 Graugansfamilien mit 3 u.4 Pulli, 2 Höckergänse, 1 Braunkehlchen, 2 singende Rohrammern, 2 Schafstelzen, 2 Schwarzmilane sowie 2 Rotmilane.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 2 Flussregenpfeifer (balzend), 1 Nilgansfamilie mit 6 Pulli, 2 Schafstelzen, ca. 10 Uferschwalben beim Höhlenbau am Filtersandhügel sowie die ersten ca. 25 Mehlschwalben an den Nistkästen bzw. am Nestbau.
Im Warmer Löhen 3 Steinschmätzer, mind. 3 Kiebitze sowie 1 Rotmilan.
Am Passionsweg 1 Braunkehlchen im Rapsfeld. Mindestens 3 weitere Braunkehlchen in einem alten Sonnenblumenfeld an der Büdericher Haar bei Schlückingen.













Bönen: Dunkler Wasserläufer, Kiebitz-Nachwuchs u.a. 01.05.2022 (H.Peitsch)
Im HRB der Seseke sind seit ca. einer Woche Kiebitzküken zu beobachen. >2 Küken suchen meist am Ufer nach fressbarem. Heute waren zudem noch 2 Dunkle Wasserläufer, 1 Silberreiher und eine nach Osten ziehende Rohrweihe zu sehen.
Am „Kiebitzfeld“ im Industriegebiet scheint es ebenfalls Kiebitz-Nachwuchs zu geben. Nur noch ein brütender Vogel ist zu sehen, die anderen Altvögel warnen aufgeregt, so dass mit Jungen zu rechnen ist die aber nicht aufzufinden waren. Leichter zu entdecken waren 5 Blässhuhn-Küken mit Eltern im Nassbereich des Feldes.






Fröndenberg / Unna: Wendehals, Kuckuck, Thunbergschafstelzen, Waldlaubsänger, Baumpieper, Trauerschnäpper, Steinschmätzer, Gartenrotschwanz, Kiebitze, Zwergtaucher, Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Rohrweihe u.a., 29.04.2022 (B.Glüer)
Vorgestern (27.04.) bei Frdbg.-Frömern ein weiterer Wendehals am Rand eines Wirtschaftsweges nahe dem Panthe-Hof.
Gestern (28.04.) „Am Neuenkamp“, östlich von Frdbg.-Bausenhagen, 6 Steinschmätzer. Im Hemmerder Schelk mindestens 2 Baumpieperreviere, 1 Waldlaubsängerrevier und weiterhin nur 1 singender Trauerschnäpper.
Heute in den Hemmerder Wiesen ein erster Kuckuck, 1 Grünschenkel, >3 Bruchwasserläufer und – nach einem Hinweis von Hermann Knüwer – 1 Zwergtaucher auf dem neuen Gewässer. Bemerkenswerte >9 (!) Kiebitzküken im Kerngebiet. Einen gewissen „Aderlass“ scheint es aber trotz allem auch hier schon gegeben zu haben. Die Wache haltenden Altkiebitze sind permanent dabei, potentielle „Kükendiebe“ zu attackieren – so heute eine Rohrweihe, 1 Mäusebussard, 1 Schwarzmilan, 2 Weißstörche und immer wieder Rabenkrähen. Mindestens ein Gelege wird noch bebrütet – neben einem weiteren bei Steinen auf einer „Brutinsel“, die bisher alle Bearbeitungsschritte überstanden hat (hier werden dieser Tage Kartoffeln gelegt).
Bei Steinen-Moskau auf einer frisch gemähten Wiese >36 Wiesenschafstelzen und mindestens 8 Thunbergschafstelzen. Unweit von dieser Stelle, an der Trotzburgstraße, auf einem Zwischenfruchtfeld, das gerade gepflügt wurde, weitere ca. 15 Wiesenschafstelzen und 2 Thunbergschafstelzen.
Im Hemmerder Ostfeld noch ein ratender Gartenrotschwanz (w).













Bergkamen: Weißstörche, 29.04.2022 (Benno Kriegs)
Bergkamen-Heil: Am 29.04.22 im NSG Disselkamp (Lippeaue von Werne bis Heil) 22 (!) rastende, nahrungssuchende Weißstörche.
Werne: Weißstörche, 28.04.2022 (Andreas Steinweg)
Auf einer Ackerfläche an der B 54 in der Nähe der Rieselfelder Werne konnte ich gestern Abend eine Ansammlung von 10 futtersuchenden Weißstörchen beobachten. Ebenfalls im Gebiet ein zunächst rufender, dann fliegender Kuckuck. Als ich das Gebiet verlassen wollte, gesellte sich zu den 10 Weißstörchen noch ein weiterer, der aus westlicher Richtung angeflogen kam, möglicherweise einer der in Bergkamen-Heil ansässigen Brutvögel.
Selm: Weißstorch, 28.04.2022 (Erich Neumann)
Es geht doch weiter – heute als Pärchen: der Weißstorch in Selm-Bork war zwar seltener zu sehen, baute aber stetig weiter. Seit heute Morgen ist ein Zweiter auf dem Horst zu sehen, beide beklappern sich und tragen weiter Material ein. Da bin ich mal gespannt, wie es wird.




Werl: Sperber im städtischen Bereich – Werl Nord, Hausgarten, 28.04.2022 (Heinrich Ahmed)
Ich habe soeben ein Sperbermännchen bei uns in Werl-Nord fotografieren können. Kein besonders gutes Foto, aber man erkennt’s. Wahrscheinlich ist das kein ungewöhnliches Phänomen. Kann mir vorstellen, dass Biogasanlagen / Monokulturen im Feldanbau / Insektensterben / Vögelsterben diese Entwicklung begünstigen. Denn Singvögel sind hier – gefühlt – reichlich vorhanden. Dazu liest man als Erstes, dass er ein Kulturfolger sei. Trotzdem witzig, dass ihn ein paar Bäume im Garten zum Brüten ausreichen.

Fröndenberg: Erste Mauersegler und Girlitz am 28.04.2022 (Gregor Zosel)
Fröndenberg/Kiebitzwiese: Schwarzmilane, Kanadaganspulli, Nil-, Rost- und Graugänse, Reiher-, Schnatter- und Stockenten, Kormorane, Kraniche u.a. am 27.04.2022 (A. Hünting)
Am heutigen Abend konnte ich bis kurz nach Sonnenuntergang (20:45 Uhr) vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese folgende Beobachtungen notieren: 1 Höckerschwan stationär, später weitere überfliegend, 13 Kanadagänse, davon ein Paar mit 2 Pulli, 24 Graugänse, davon zwei Paare mit immer noch je vier Pulli, 3 Rostgänse, 18 Schnatterenten, mind. 9 Stockenten, 3 Reiherenten (1,2), 2 jagende Kormorane, 4 Graureiher, davon 3 überfliegend, 2 Weißstörche bei einem Wechsel im Brutgeschäft, 2 Rotmilane, sicher 3 Schwarzmilane, wobei zwei balzend umher flogen und der dritte im Strommast sitzend wohl eine Taube kröpfte, 1 Turmfalke, 2 Hohltauben, 1 Buntspecht, 7 Rauchschwalben, 1 Zilpzalp, >60 Stare, >6 Wiesenschafstelzen, >8 Bachstelzen, und spät, der Fotoapparat war bereits ausgeschaltet, 10 niedrig überfliegende Kraniche, die wahrscheinlich auf dem Gelände des Hammer Wasserwerks landeten.








Bönen: Nachtigall, Wiesenschafstelze, Baumpieper, Dorngrasmücke, Mönchsgrasmücke, Heckenbraunelle, Goldammer, Zilpzalp, Grünspecht etc. am 27.04.22 (C. Rethschulte)
Im Bereich des Grenzweges heute Vormittag u.a.: zwei singende Nachtigallen, zwei rufende Dorngrasmücken, ein Paar Mönchsgrasmücken, ein Paar Schafstelzen, zwei Heckenbraunellen, ein Baumpieper, ein Grünspecht und mehrere Zilpzalpe.
Im Bereich des Fuchsbaus ebenfalls eine singende Nachtigall.








Fröndenberg: Sperber am 27.04.2022 (Gregor Zosel)
Selm: 26.04.2022 Ausgleichfläche Worth (D.Niggemann)
4 Amseln, 2 Singdrosseln, 2 Eichelhäher (schön wie Bussard rufend), Rotkehlchen, Blau und Kohlmeisen, 3 Starbruten, 2 Stockenten, 1 Mäusebussard, Buchfink, Zaunkönig, Rotkehlchen, Dohlen, Ringeltaube, 1 Dorngrasmücke, 2 Goldammern
(singend), 1 männlicher Gartenrotschwanz, > 10 Feldsperlinge, 5 Rehe und 3 Feldhasen.
Bönen/Kamen/Unna: Zu Besuch im Kreis Unna, 21.-24.04.2022 (Carsten Stiller)
Für vier Tage konnte ich als Besucher aus Jena/Thüringen (und eigentlich als Helfer einer Veranstaltung im Förderturm Bönen) die Vogelwelt im näheren Umkreis von Bönen beobachten. Schon bei der Anreise am 21.04. beäugte in der Nähe des Holzplatzes ein Jagdfasan-Hahn aus nächster Nähe unser Auto und dies sollte nicht der letzte der folgenden Tage sein. Noch am Abend, kurz vor Sonnenuntergang nutzte ich die Gelegenheit, um das nahegelegene Rückhaltebecken der Seseke zu besuchen. Dort konnte ich unter anderem beobachten: ca. 18 Graugänse, unter denen mindestens zwei sehr helle Individuen, wahrscheinlich Hybriden mit domestizierten Gänsen zu sehen waren, 14 Kanadagänse, 2 Nilgänse, 2 Schnatterenten, 2 Krickenten, mindestens 4 Stockenten, 3 Ringeltauben, 2 Kiebitze, 1 Graureiher, ca. 5 Rauchschwalben, 1 Bachstelze, 4 Bluthänflinge, 8 Stieglitze, 1 Goldammer, 1 Rohrammer. Auf dem Rückweg, noch vor der Bahnlinie waren aus dem Wäldchen unter anderem Mönchsgrasmücken, Fitisse und Zilpzalpe zu hören.
Am nächsten Vormittag folgte dann mein erster Ausflug zu den Hemmerder Wiesen, wo die Vielfalt an zu beobachtenden Vögeln noch größer war. So war zunächst noch aus der Ferne ein rastender Silberreiher zu sehen, der aber später verschwunden war und bereits kurz nach meiner Ankunft flogen 8 Weißstörche ein, die später unter anderen die anwesenden Blässhühner zu verscheuchen versuchten. Zudem gehörten zu den beobachteten Vogelarten: mindestens 10 Graugänse, mindestens 18 Höckerschwäne, mindestens 44 Nilgänse, 2 Rostgänse, 1 Höckerschwan, 1 Löffelente, 4 Krickenten, 2 Flussregenpfeifer, 1 Rohrweihe (männlich), 1 Schwarzmilan, 1 Feldschwirl, 2 Schwanzmeisen, 2 Gartenrotschwänze, 1 Stieglitz und 1 Goldammer. Kurz vor meiner Abfahrt drehte auch noch ein Rotmilan ein paar Runden über den Wiesen.
Am Nachmittag des 22.04. folgte ein weiterer Besuch des Rückhaltebeckens, dort waren die Kiebitze etwas näher zu beobachten, da zwei von ihnen auf der Wiese im süd-östlichen Teil nach Futter suchten und vom Weg aus gut zu sehen waren. Neben den bereits am Vortag zu sehenden Arten fiel dieses mal 1 Flussregenpfeifer, 1 Silberreiher, 1 Pieper (Wiesenpieper?) und mindestens 4 Mehlschwalben, die sich zu den Rauchschwalben gesellt hatten, auf. Zudem waren dieses Mal zwei Rohrammern (wahrscheinlich ein Pärchen) zu sehen, die gemeinsam durch das trockene Schilf flogen.
Am Samstag, 23.04. gesellte sich noch ein ebenfalls ornithologisch interessierter Bekannter aus Greiz/Thüringen zu meinen Beobachtungen. Am Rückhaltebecken war dieses Mal nur sehr wenig zu sehen, wahrscheinlich hatten einige Vögel aufgrund des Winds eine etwas geschütztere Zuflucht gesucht. Daher sind wir relativ schnell weiter zu den Hemmerder Wiesen gefahren. Hier konnten wir im Gegensatz zum Vortag nur noch eine Rostgans entdecken. Ein Schwarzmilan wurde von mehreren Kiebitzen gehasst, später sahen wir noch zwei Schwarzmilane gleichzeitig, von denen einer einen wohl zum Nestbau angedachten Zweig trug. Gegen 12 Uhr wurden wir auf einen Schwarzstorch aufmerksam, der nördlich des NSG in großer Höhe von West nach Ost zog. Ein einzelner Weißstorch flog gegen 12:35 ein und landete. Die Beringung konnte auf den Fotos leider nicht abgelesen werden. Weitere Beobachtungen waren unter anderem: 4 Mäusebussarde, 1 Sperber (auf dem gesperrten Weg am Ende des NSG sitzend), 3 Schafstelzen, 1 Goldammer, 7 Stieglitze, 1 überfliegender Kormoran, 1 Graureiher und erneut die 11 Kampfläufer. Nicht mehr zu sehen waren die Flussregenpfeifer, jedoch befand sich an nahezu gleicher Stelle am Anfang des NSGs auf Höhe der Schranke eine weitere Limikole, die aber aufgrund der Entfernung und des starken Hitzeflimmerns nicht genauer bestimmt werden konnte. Sehr fotogen präsentierten sich noch diverse Mönchsgrasmücken, Zilpzalpe und Bluthänflinge in und auf den Büschen entlang des Weges.



















