Autor: Clemens Rethschulte

Kreis Unna/Bönen: Rotmilan, Mäusebussard, Sperber, Wacholderdrossel, Gartenbaumläufer, Schwanzmeise, Heckenbraunelle, Rotkehlchen, Großer Fuchs, C-Falter, Waschbär etc. am 03./04.03.2026 (C. Rethschulte, weitere Beobachtungen auf Ornitho)

Auf meiner heutigen Runde zu bekannten Brutrevieren unsererRotmilane zeigte sich neben zwei Mäusebussarden auch dieses Exemplar im Bereich des Schattweges in Flierich; ein weiterer Rotmilan war bereits neben seinem Horst sitzend in einem anderen Waldstück bei Flierich zu sehen; einen dritten Rotmilan konnte ich im Bereich des NSG Sandbachtal erblicken (04.03.26, Foto: C. Rethschulte)
Ebenfalls in den Wäldern um Flierich diese Wacholderdrossel aus einem Pulk von ca. 20 Exemplaren…
…. Dort ebenfalls u.a. mehrere Gartenbaumläufer, Buntspechte, Grünspechte und Mäusebussarde (04.03.26, Fotos: C. Rethschulte).
Am Nachmittag über dem NSG Lettenbruch – vom Garten aus fotografiert – dieser Sperber…..
…. dort auch zwei Schwanzmeisen, eine Sumpfmeise, ein Buntspecht, ein Kleiber ….
…. eine Heckenbraunelle, ein Haussperling ….
…. und mindestens zwei Rotkehlchen (04.03.26, Fotos: C. Rethschulte).
Erfreulicherweise im Garten auch dieser C-Falter, neben einem Zitronenfalter, der sich schon seit Tagen vor Ort zeigt (04.03.26, Foto: C. Rethschulte).
Bereits gestern konnte ich diesen Großen Fuchs im Randbereich der Wälder von Bergkamen-Overberge finden (03.03.26, Foto: C. Rethschulte).
Und – last but not least – warum sollte er sich nicht auch einmal zeigen, dieser/diese schlafende(n) Wachbär(en) in einem Waldstück in der Nähe des Golfplatzes Hamm-Drechen (04.03.26, Foto: C. Rethschulte).

Büdericher Haar/Kreis Soest: Rebhuhnpaar, Silber- und Graureiher, Mäusebussard, Turmfalke und Feldhase am 23./25.01.2026 (C. Rethschulte)

Heute Vormittag auf meiner xten Suche nach Rebhühnern im Kreis Unna und im benachbarten Kreis Soest endlich ein Erfolg: Dieses Rebhuhnpaar zeigte sich in der Büdericher Haar – vermutlich handelt es sich um das bereits von B. Glüer am 20.01.26 hier gemeldete Paar (25.01.25, Foto: C. Rethschulte).
Dort ebenfalls zu sehen ein Turmfalke (25.01.26, Foto: C. Rethschulte).
Bereits am 23.01.26 konnte dieses schöne Mäusebussard-Exemplar an der B1 (Kreis Soest) beobachtet werden (Foto: C. Rethschulte).
Derzeit häufig sowohl im Kreis Soest als auch im Kreis Unna zu beobachten: Silberreiher ….
…. und Graureiher bei der Mäusejagd (23.01.26, Fotos: C. Rethschulte).
Ähnliches gilt für diese Spezies: Ruhende Feldhasen heben sich derzeit erfreulich von den abertausenden Maulwurfhügeln auf den (Raps)Feldern ab (25.01.26, Foto: C. Rethschulte).

NSG Lettenbruch/Bönen: Gartenvögel im Jahreswechsel (27.12.25 – 01.01.26, C. Rethschulte)

Am zweiten Weihnachtstag u.a. im Blickfeld der Kamera, ein (weiblicher) Kernbeißer….
…. und ein Eichelhäher (27.12.25, Fotos: C. Rethschulte).
Einen Tag später u.a. zwei Buntspechte….
…. zwei Kleiber….
…. ein Rotkehlchen….
…. ein Zaunkönig auf der Gartenwiese bei der Futtersuche (nicht häufig so frei zu fotografieren)….
…. Direkt in der Nähe diese weibliche Amsel….
…. und eine Sumpfmeise (28.12.25, Fotos: C. Rethschulte).
Am Neujahrstag versammeln sich bis zu acht Schwanzmeisen mehrmals um die ihnen bekannten Futterstellen im Garten – einfach schön, sie anzusehen und zu hören! (01.01.26, Foto: C. Rethschulte).

NSG Lettenbruch/Bönen: Mittelspecht, Buntspecht, Kleiber, Gimpel, Schwanzmeise, Sumpfmeise, Silberreiher, Wacholderdrossel etc. am 21.12.2025 (C. Rethschulte)

Am heutigen Nachmittag waren im NSG Lettenbruch folgende Vögel zu beobachten: ein Silberreiher, eine Sumpfmeise, zwei Gartenbaumläufer, ein rufender Gimpel, mindestens zwei Schwanzmeisen, mehrere Kleiber …
… drei Buntspechte, ein rufender Mittelspecht, etliche Blau- und Kohlmeisen, ca. 50 Wacholderdrosseln, mehrere Grünfinken, zwei Eichelhäher, ca. 10 Rabenkrähen und zwei Amseln (21.12.25, Fotos: C. Rethschulte).
Im Garten heute u.a. mehrfach zwei Kleiber, zwei Buntspechte ….
… und fünf Schwanzmeisen (Fotos vom 16.12.25, C. Rethschulte).

Bönen/Kreis Soest: Wespenbussard, Sperber, Turmfalke, Kormoran, Kernbeißer, Singdrossel, Mornellregenpfeifer, Schlangenadler, Wanderfalke, Kolkrabe, Kleiner Sonnenröschen-Bläuling etc. am 25./26.08.2025 (C. Rethschulte)

Heute Vormittag sind einige Greifvögel über dem NSG Lettenbruch zu erblicken: Zunächst ein aus nördlicher Richtung nach Südwesten hoch ziehender männlicher Wespenbussard ….
…. ein sich wohl zur Jagd aufschwingender Turmfalke ….
…. ein ebenfalls nach Aufwinden suchender Sperber; dazu mindestens vier Mäusebussarde (26.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Auch ein allein ziehender Kormoran ist kurz zu sehen (26.08.25, Foto: C. Rethschulte)
Im Garten zeigt sich zweimal dieser Kernbeißer, nicht um an der Fütterung anzulanden, beide Male hat er es auf unsere Vogeltränke abgesehen, nimmt sich dort ein paar Tropfen und fliegt zurück in den Lettenbruch ….
…. diese Singdrossel hat es dagegen auf die roten, für uns Menschen giftigen, roten Beeren der Eibe abgesehen (26.06.25, Fotos: C. Rethschulte).
Wie jedes Jahr zog es mich auch gestern in die Feldfluren südlich von Eikeloh, um – natürlich – nach den dort rastenden Mornellregenpfeifern zu sehen. Im letzten Jahr noch umsonst dorthin gefahren, war es gestern besser; bei meiner Ankunft um ca. 08.30h waren mehrere Mornellregenpfeifer in relativer Nähe zu beobachten. Sie waren auf Futtersuche und rannten eine zeitlang sehr emsig über den gegrubberten Acker hin und her. Mitbeobachter und angenehme Gesprächspartner waren Georg Heine, Friedhelm Hüls und Uwe Römer, dem wir auch die genaue Anzahl der sich zu diesem Zeitpunkt vor Ort befindenden Individuen (19) verdanken. Er hatte sie bereits Stunden vorher mit seiner Wärmebildkamera erfasst (25.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Anschließend machte ich mich auf die Suche nach dem an den Vortagen mehrfach bei Eikeloh gemeldeten Schlangenadler, eigentlich im Süden Europas zuhause, aber als seltener Nahrungsgast nach wie vor auch in Deutschland, wo er bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts sogar Brutvogel war (letzte Brut 1911 in Rheinland-Pfalz). Schlangenadler sind Langstreckenzieher und überwintern südlich der Sahara. Mit etwas Glück fand ich ihn nach einiger Zeit zwischen mehreren Rotmilanen hoch am Himmel ….
Nicht weit entfernt auch ein Kolkrabenpaar …..
…. und ein beringter Wanderfalke, den ich versehentlich bei seiner Mahlzeit – eine an beiden Beinen beringte Taube – störte. Mit einer Fusskralle seiner Beute in den Fängen flog er davon. Neben den genannten Greifvögeln zeigten sich zwei Wiesenweihen, zwei Rohrweihen und mindestens sechs Rotmilane (25.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Im Gebiet konnte ich ebenfalls eine zeitlang zwei sich wohl rangelnde Kleine Sonnenröschen-Bläulinge beobachten (25.08.25, Foto: C. Rethschulte).

Kreis Unna: Wespenbussard, Kolkrabe, Wanderfalke, Rotmilan, Mäusebussard, Rauchschwalbe, ein Rätselvogel etc. am 20.08.2025 (Weitere Meldungen auf Ornitho, C. Rethschulte)

Heute auf meiner Radtour von Bönen über Kamen nach Bergkamen ein Kolkrabe westlich der Hansa Straße…..
…. mit ihm in der Luft ein ebenfalls kreisender männlicher Wespenbussard; beide nur aus größerer Entfernung zu sehen. Insofern ist nicht klar ersichtlich, ob es sich um den männlichen Revierhalter im Bereich des HRB Pelkumer Bach oder um einen Durchzügler handelt (20.08.25, Fotos: C. Rethschulte)
Nördlich des NSG Romberger Wald eine Schar (vermutlich) diesjähriger Rauchschwalben (20.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Auf einem Strommasten bei Kamen/Rottum erneut (3. Tag) der bereits erwähnte Wanderfalke. Vor Ort ebenfalls ein Rotmilan und drei Mäusebussarde ….
…. aus dem NSG Lettenbruch aufsteigend dieser (vermutlich) weibliche Sperber (20.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Und – last but not least – ein schattenhafter Rätselvogel, aufgenommen südlich der Kreuzung Industriestraße/Hansa Straße. Die Auflösung befindet sich unter meinen Ornitho-Meldungen von heute (20.08.25, Foto: C. Rethschulte).

Kreis Unna/Hamm (ADEBAR 2): Wespenbussard, Wanderfalke, Steinkauz, Weißstorch, Schwarzkehlchen, Misteldrossel, Weißklee-/Hufeisen-Gelbling, Sandraubfliege etc. am 15./18./19.08.2025 (Weitere Beobachtungen auf Ornitho, C. Rethschulte)

Bereits am letzten Freitag zeigte sich nochmals das revierhaltende Wespenbussard-Männchen über dem NSG Lettenbruch (15.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Auf der gestrigen Nachsuche der Baumfalken im Traditionsrevier bei Rottum (vgl. die Meldung von H. Peitsch vom 08.08.25) war kein Baumfalke zu erblicken, dafür dieser Wanderfalke. Er war auch heute Vormittag noch vor Ort, d.h. also mindestens eine Nacht und an zwei Tagen. Da der Wanderfalke zu den Feinden des erheblich kleineren Baumfalken zählt, ist zu bezweifeln, ob in diesem Revier eine erfolgreiche Brut stattfinden konnte (18.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Erneut ein schöner Anblick: Einer der beiden revierhaltenden Steinkäuze zeigt sich an seinem sonnigen Lieblingsplatz (18.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Über dem NSG Lettenbruch heute fünfzehn, nach Aufwinden suchende Weißstörche; später in westliche Richtung abfliegend (19.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Bei meinem heutigen Besuch in der Sandbochumer Heide (erneut keine Baumfalken an den dortigen Strommasten meines TK-Viertels) war das südlich der Romberger Straße ansässige Schwarzkehlchenpaar noch in seinem Brutrevier anwesend; ebenso eine männliche Goldammer(19.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Nördlich der Eisenbahnlinie auf einem gegrubberten Acker in der Sandbochumer Heide ca. 15 Misteldrosseln und zehn Bachstelzen (19.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Gestern im Wiesenbereich des NSG Lettenbruch ebenfalls kein Baumfalke, dafür ca. fünf bis sieben Weißklee-/Hufeisen-Gelblinge …..
…. hier bei der Paarung (18.09.25, Fotos: C. Rethschulte).
Auf dem Wirtschaftsweg in Richtung Schwarzkehlchen-Revier in der Sandbochumer Heide fand ich diese Sandraubfliege, die sich mit ihrer schweren Beute (vermutlich Flügel eines Kohlweißlings) immer nur meterweise vor mir her bewegte (19.08.25, Foto: C. Rethschulte).

Hamm/Sandbochumer Heide (ADEBAR 2): Wespenbussard etc. am 11./12.08.2025 (Weitere Beobachtungen auf Ornitho, C. Rethschulte)

Der Wespenbussard (Pernis apivoris, in etwa zu übersetzen mit „ Biene essender Habicht“) gleicht einem Mysterium – punktuell sichtbar, aber nicht häufig, insb. dann nicht, wenn wir ihn gern erblicken würden. Auch der Zeitraum, ihn in seinen Habitaten bei uns zu beobachten, ist nicht besonders lang, über den Daumen gepeilt gute drei Monate von Mitte Mai bis Ende August, von späteren Durchzüglern einmal abgesehen. 

In dieser relativ kurzen Präsenz im Brutrevier hat das Wespenbussardpaar viel zu tun: den Althorst vom letzten Jahr renovieren bzw. gleich einen neuen Horst bauen, balzen und sich verpaaren, die Eiablage durch das Weibchen, 30-35 Tage brüten (hauptsächlich das Weibchen, ab und an abgelöst durch das Männchen) und anschließend bis zu 58 Tage Fütterung des Nachwuchses. Somit haben beide Elternteile ein straffes Intermezzo zwischen ihren strapaziösen Langstreckenflügen ins Brutrevier bzw. ins Winterdomizil im tropischen Afrika zu absolvieren. Es bleibt nicht viel Zeit, um sehnsüchtigen Fotografen ausgiebig zur Verfügung zu stehen.

Ab und an aber, und mit etwas Glück gibt es auch für Hobby-Ornithologen Gelegenheiten diesen wunderschönen Greifvogel ausgiebiger zu beobachten. Dabei hilft es, wenn das Epizentrum des potentiellen Brutplatzes ungefähr bekannt ist und genügend Geduld und Sitzfleisch aufgebracht werden, um auf die Nahrungsflüge für den Nachwuchs zu warten. 

Ich hatte das Glück zwei Tage zu haben, an denen ich das Sandbochumer Revierpaar ausgiebig erleben konnte. Dabei war ich an dem von mir gewählten Standort gestern und heute nicht zum ersten Mal – bis dato ohne Erfolg. Er blieb dennoch interessant, weil ich über den Zeitraum von Juni bis August punktuell Flüge von beiden Altvögeln in die Waldgebiete um das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Pelkumer Bach gesehen hatte und einfach hoffte. 

Gestern blieb ich ca. zwei Stunden und sah beide Vögel über dem HRB starten, aber nicht (mit Wabe) zurückkehren. Deshalb bin ich heute erneut hin und konnte in der Zeit von 8.45 – 12.30h sechsmal das revierhaltende Weibchen und dreimal das dazu gehörige Männchen beobachten. Darüber hinaus tauchte kurzfristig ein ortsfremdes Weibchen auf. Ihre Anwesenheit im Revier führte dazu, dass das ansässige Weibchen territorial reagierte, minutenlang rief und erst aufhörte, als das andere Weibchen verschwunden war.

Was habe ich gesehen? Flüge aus nächster Nähe, aufsteigend kreisende Segelflüge, in denen die ganze Eleganz und die Schönheit der Wespenbussarde zu erkennen war. Was habe ich nicht gesehen: einen Rückflug mit Nahrung in den Fängen. Also kein deutlicher Brutnachweis – wie z.B. im NSG Lettenbruch. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Brut in den Wäldern um das genannte HRB nicht gering.

Aufsteigendes Wespenbussard-Weibchen im HRB Pelkumer Bach, unschwer an der fehlenden Feder in der linken Handschwinge zu erkennen ….
…. hier das dazu gehörige Männchen (11.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Einen Tag später in umgekehrter Reihenfolge: hier das revierhaltende Männchen ….
…. und sein Weibchen ….
…. und das ortsfremde, sich deutlich von der Revierhalterin unterscheidende Weibchen; erst ihr Verschwinden konnte sie ruhig stimmen (12.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Wenn man stundenlang dasitzt, auf den Wespenbussard wartet und sich immer mehr in Szenarien verstrickt, wo er/sie denn ab- oder einfliegen könnte, kann ein Blick in die nähere Umgebung für Zerstreuung sorgen. In meinem Fall ist es der Pastinak-Teppich an den Dämmen des HRB ….
…. diese Pflanze lockt eine Unzahl von Wildbienen, Fliegen und anderen Insekten an ….
…. wie z.B. diese Echte Fleischfliege. Auch sie muss sich in Acht nehmen, denn dieser „gedeckte Tisch“ zieht auch Räuber an. So konnte ich beobachten, wie etliche Hornissen im Minutentakt in die Pastinaken einfliegen und mit tierischer Beute wieder verlassen ….
…. Eine andere Ablenkung kann der Blick auf weitere „Flieger“ bringen: hier ein beuteverspeisender Turmfalke (12.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Im heimischen Garten u.a. eine Sumpfmeise ….
…. und erneut ein Kaisermantel (11.08.25, Fotos: C. Rethschulte).

NSG Lettenbruch/Sandbochumer Heide: Wespenbussard, Sperber, Grünspecht, juv. Grauschnäpper, Kaisermantel am 04. – 06.0825 (C. Rethschulte)

Der revierhaltende männliche Wespenbussard ….
…. und ein Sperber zeigen sich am Montag Vormittag aus der Gartenperspektive über dem NSG Lettenbruch (Mitbeobachter: Bernhard Glüer und Hermann Knüwer; 04.08.25, Fotos: C. Rethschulte)
Dieser erfolgreich jagende Turmfalke heute in der Sandbochumer Heide; dort ebenfalls zwei Wespenbussarde, ein Rotmilan und fünf Mäusebussarde (gemeinsam mit Hermann Knüwer am 06.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Diesjähriger Grauschnäpper im Randbereich des NSG L. (05.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Im Garten heute dieser wohl männliche Grünspecht ….
…. und ein Kaisermantel (06.08.25, Fotos: C. Rethschulte).

Bönen/NSG Lettenbruch: Wespenbussardbrut, erneuter Hinweis, Baumfalke, Turmfalke, Mäusebussard, Grünspecht, Grauschnäpper etc. am 03.08.2025 (Weitere Beobachtungen auf Ornitho, C. Rethschulte)

Da mir das gestern vorgefundene, halbwegs ausgeräumte Wespennest keine Ruhe ließ (vgl. meine Meldung vom 02.08.25), bin ich heute erneut hin – und siehe da, es war vom Wespenbussard erneut besucht und dieses Mal leergeräumt worden (03.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Gegen 15.00h sah ich das revierhaltende Wespenbussard-Weibchen aus dem Lettenbruch aufsteigen und – wohl zur Nahrungssuche für den Nachwuchs – in süd-westliche Richtung abfliegen. Danach habe ich ca. 2,5 Stunden vergeblich auf ihre Rückkehr gewartet (03.08.25, Foto: C. Rethschulte).
Bereits heute Vormittag war dieser Baumfalke aus dem NSG L. kommend zu beobachten ….
…. Auf einem abgeernteten Gerstenfeld in der Nähe des NSG zeigte sich eine Turmfalkenfamilie mit mindestens vier Individuen ….
…. ebenfalls aus dem NSG kommend brach auch das ortsansässige Mäusebussardpaar zur Nahrungssuche auf; ihr Nachwuchs macht sich noch immer durch Bettelrufe bemerkbar (03.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Im Garten heute u.a. dieser Grünspecht ….
…. und erneut ein Grauschnäpper (03.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Dieser in einer Wiese des NSG äsende Rehbock ließ sich auch bei der Fellpflege nicht stören (03.08.25, Foto: C. Rethschulte).

Bönen/NSG Lettenbruch: Weiterer Hinweis auf eine Wespenbussardbrut, Sperber, Grauschnäpper, Neuntöter, Mehl- und Rauchschwalbe, Goldammer etc. am 01./02.08.2025 (C. Rethschulte)

Ca. 2000m vom vermuteten Epizentrum des Horstes entfernt befindet sich auf einer Wiese dieses von einem Wespenbussard frisch aufgebrochene Wespennest ….
…. wobei noch Wabenreste im Erdloch verblieben sind (02.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Sperber über dem NSG Lettenbruch am 02.08.25 (Foto: C. Rethschulte).
Dort ebenfalls im bekannten Revier zwei weibchenfarbige Neuntöter ….
…. Beide eigenständig auf Nahrungssuche (02.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Im Neuntöterrevier auch heute die dort ansässige Goldammer (02.08.26, Foto: C. Rethschulte).
Nachdem die Mauersegler sich bereits auf den Rückflug gemacht haben, beherrschen Mehlschwalbe ….
…. und Rauchschwalbe die Lüfte am bzw. über dem NSG L. – heute waren von beiden Arten jeweils mehr als zwanzig Exemplare bei der Mückenjagd zu beobachten (02.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Auf der Schmetterlingsseite nur zwei Kleine Wiesenvögelchen ….
…. wobei Ihnen von diesem „Jäger“ wohl keine Gefahr drohte, er oder sie schien die Mäusejagd zu bevorzugen (02.08.25, Fotos: C. Rethschulte).
Bereits gestern erneut in unserer Gartenlinde dieser Grauschnäpper ….
…. dieses Mal wirkte er gelassener und nicht direkt auf Beute aus. Der Nachwuchs scheint inzwischen selbstständig auf Futtersuche zu gehen (01.08.25, Fotos: C. Rethschulte).

Bönen/NSG Lettenbruch (ADEAR 2): Brutnachweis Wespenbussard am 31.07.2025 (C. Rethschulte)

Am frühen Nachmittag heute (13.18h) verlässt das revierhaltende Wespenbussard-Männchen das NSG Lettenbruch ….
…. um eine gute Stunde später (14.36h) mit Nahrung (vermutlich Wespenwabe) für den Nachwuchs in den Fängen zurückzukehren. Dieser Tatbestand darf als ernsthafter Brutnachweis angesehen werden. Beide Fotos sind eher Schnappschüsse geworden, da der Wespenbussard es sowohl beim Ab- als auch beim Rückflug sehr eilig hatte (31.07.25, Fotos: C. Rethschulte).

Kreis Unna/Hamm (ADEBAR 2): Baumfalke und Gemeine Skorpionsfliege am 29. und 30.07.2025 (C. Rethschulte)

Ein nicht unbedingt erwartet-erfreulicher Anblick zeigte sich gestern über dem NSG Lettenbruch: ein adulter Baumfalke …..
…. wobei es hoffentlich nicht bei einer Einzelsichtung bleibt. Im vergangenen Jahr fand seit Jahren erstmals keine Brut im NSG L. statt (29.07.25, Fotos: C. Rethschulte).
Und mit etwas Glück und Zuversicht präsentiert sich am Folgetag gleich ein zweiter Altvogel – dieses Mal im Hammer Teil der Sandbochumer Heide (30.07.25, Foto: C. Rethschulte)
Diese Gemeine Skorpionsfliege (Panorpa communis) war gestern auf unserer Terrasse zu beobachten. Sie gehört zu den Schnabelfliegen und verdankt ihren deutschen Namen der Tatsache, dass die Männchen ein deutlich verdicktes Genitalsegment am Ende ihres Hinterleibes haben. Dieses wird oft nach oben gekrümmt getragen und erinnert an den Stachel eines Skorpions. Die Gemeine Skorpionsfliege bevorzugt dunkle und feuchte Lebensräume und ernährt sich von toten oder geschwächten Insekten. Dabei macht sie auch vor den Netzen der Webspinnen nicht halt, sondern vertilgt gern die dort gefangenen Insekten (Kleptoparasitismus). Stechen wie der Skorpion kann sie nicht – ohne Stachel. Für 2018 wurde die Gemeine Skorpionsfliege zum Insekt des Jahres gewählt (Quelle: Wikipedia, 29.05.25, Foto: C. Rethschulte).

Bönen/NSG Lettenbruch (ADEBAR 2): Wespenbussard, Wanderfalke – Mäusebussard, Rotmilan – Rabenkrähe, Neuntöter, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen am 26./28.07.2025 (Weitere Beobachtungen auf Ornitho, C. Rethschulte)

Heute Nachmittag zeigt sich erneut – mit Aufwinden kreisend – ein Wespenbussard-Männchen über dem NSG Lettenbruch ….
…. im Gebiet ebenfalls ein Neuntöter-Männchen in seinem angestammten Revier (28.07.25, C. Rethschulte).
Zwei Tage zuvor ging es über dem NSG Lettenbruch etwas aggressiver zu: ein durchziehender Wanderfalke und ein Mäusebussard geraten aneinander ….
…. kurze Zeit später ereilt einem Rotmilan der Zorn einer Rabenkrähe ….
…. Nachdem dieser Aggressionsschwall vorüber ist, gelingt es einem weiteren Rotmilan mit Futter für den Nachwuchs in den Fängen in Ruhe über das NSG L. hinwegzuziehen (26.07.25, Fotos: C. Rethschulte).
Heute Nachmittag im Garten u.a. eine männliche Mönchsgrasmücke ….
…. und ein juveniles Rotkehlchen (28.07.25, Fotos: C. Rethschulte).