Autor: Clemens Rethschulte

Unna: Rebhuhn, Hohltaube, Stieglitz, Grünfink, Wacholderdrossel, Feldlerche, Kiebitz, Silberreiher, Turmfalke, Mäusebussard etc. am 23.11.22 (C. Rethschulte)

Heute Vormittag auf einem Acker mit Wintergetreide am Breddeweg/Bönen sechs Nilgänse.

Am Mühlhauser Berg zeigten sich anschließend fünf Rebhühner – für mich das erste Mal seit dem 22. Oktober ’22 (vgl. meine Meldung auf Ornitho); in unmittelbarer Nähe auch ca. 20 Wacholderdrosseln.

In der Feldflur zwischen B1 und A44 waren heute in der Mittagszeit keine Rebhühner zu sehen – wie am Abend zuvor (vgl. die Meldung von Bernhard Glüer). Dafür aber erneut ca. 100 Stieglitze und einige Grünfinken im Bereich des bekannten Sonnenblumenfeldes; dort auch um die 50 unbestimmte Tauben und ein Turmfalke. Weiter östlich dann ca. 50 Hohltauben, mindestens 50 Kiebitze, ca. 20 Feldlerchen und drei Mäusebussarde auf einem frisch eingesäten Acker.

Abschließend an der Fröndenberger Straße bei Lenningsen ein Futter suchender Silberreiher.

Zunächst noch in geduckter Haltung eng zusammen …
… dann aber locker und gelassen auf Futtersuche im frischen Wintergetreide: fünf Rebhühner am Mühlhauser Berg (23.11.22, Fotos: C. Rethschulte).
Zwischen B1 und A 44 erneut ca. 100 Stieglitze und einige Grünfinken …
… an einem Sonnenblumenstreifen (23.11.22, Fotos: C. Rethschulte).
Auch dort in der Nähe eines Windrades: Ein jagender Turmfalke (23.11.22, Foto: C. Rethschulte).
Weiter östlich auf einem Wintergetreide-Acker diese Kiebitze …
… immer wieder Flugeinlagen anbietend (23.11.22, Fotos: C.Rethschulte).
Auf dem gleichen Acker auch ca. 50 Hohltauben sowie etliche Ringeltauben …
… und drei Mäusebussarde (23.11.22, Fotos: C. Rethschulte).
Bei Lennigsen dieser Silberreiher am 23.11.22 (Foto: C. Rethschulte).

Unna/Soest: Rebhuhn, Stieglitz, Grünfink, Feldlerche, Silber-und Sturmmöwe, Hohltaube etc. am 20.11.22 (C. Rethschulte)

In der Stockumer Feldflur südlich der B1 heute ca. 100 Stieglitze, ca. 50 Grünfinken, 25 Feldlerchen und acht Mäusebussarde.

Da weder am Mühlhauser Berg noch in der Stockumer Feldflur Rebhühner zu sehen waren – mein eigentliches Anliegen – führte mein Weg weiter bis in den Kreis Soest/ Büdericher Haar. Dort zeigte sich vermutlich dieselbe Neunerkette, die mir dort bereits am 03. November begegnet war (vgl. meine Meldung vom 03.11.22).

Im Hemmerder Ostfeld am frühen Nachmittag zwei Silber- und drei Sturmmöwen.

Bei Steinen hielt sich erneut eine Hohltaube gemeinsam mit sieben Ringeltauben auf einem frisch eingesäten Acker auf.

Zwischen B1 und A44 heute ca. 100 Stieglitze und ca. 20 Grünfinken in einem Sonnenblumenfeld (20.11.22, Foto: C. Rethschulte).
In der Büdericher Haar diese sechs Rebhühner aus der erwähnten Neunerkette am 20.11.22 (Foto: C. Rethschulte).
Eine der beiden Silbermöwen …
… und eine der drei Sturmmöwen im Hemmerder Ostfeld (20.11.22, Fotos: C. Rethschulte).

Unna/Soest: Rebhuhn, Kiebitz, Star, Rotmilan, Wacholder-, Misteldrossel, Distelfink, Bachstelze, Grünspecht, Kranich etc. vom 31.10. – 03.11.22 (C. Rethschulte).

Heute Vormittag waren in der Feldflur zwischen der B1 und der A 44 (Höhe Stockum) folgende Vögel zu beobachten: ca. fünfzehn Stieglitze, ca. sechzig Kiebitze, vergesellschaftet mit ca. zwanzig Staren, drei Rotmilane und zwei Mäusebussarde.

In den Feldfluren südlich von Holtum (Kreis Soest) dann das Highlight des Tages: Auf einem frisch aufbereiteten Acker in der Nähe der A 44 zeigten sich gemeinsam acht Jagdfasane ( 4m+4w), mehrere Bachstelzen und eine Neuner-Rebhuhnkette; ebenfalls in diesem Gebiet: ca. 50 Wacholderdrosseln, eine unbestimmte Anzahl von Misteldrosseln, ein Beute tragender Turmfalke und ein Mäusebussard.

Am 31.10.22 waren in Altenbögge ca. 1000 Kraniche in mehreren Zügen zu sehen, dazu u.a. im Garten ein Grünspecht.

Ca. 50-60 Kiebitze heute in der Feldflur zwischen B1 und A44. Unter ihnen ca. zwanzig Stare am 03.011.22 (Foto: C. Rethschulte).
Einer von drei Rotmilanen, die zwischendurch die Kiebitze und Stare in Bewegung brachten (03.11.22, Foto: C. Rethschulte).
Einzelne Misteldrosseln, zeitweise vergesellschaftet mit ….
…. ca. 50 Wacholderdrosseln nördlich der A 44 bei Holtum (03.11.22, Fotos: C. Rethschulte).
Dort in der Nähe der A 44 diese Neuner-Rebhuhnkette …
… die sich, nachdem sich mich wahrgenommen hatte ….
… in ein Zwischenfruchtfeld zurückzog (03.11.22, Fotos: C. Rethschulte).
Auf dem Rebhuhn-Acker auch mehrere Bachstelzen …
… und acht Jagdfasanen am 03.11.22 ( Fotos: C. Rethschulte).
Auf einem sich nördlich der A 44 befindenden Grasacker zwei ruhende Feldhasen (03.11.22, Foto: C. Rethschulte).
Am Gnadenweg in Bönen dieser Mäusebussard am 03.11.22 ( Foto: C. Rethschulte).
Bereits am 31.10.22 ca. 1000 Kranichen in mehreren Zügen über Bönen (Foto: C. Rethschulte).
Im Garten zeigte sich am selben Tag dieser Grünspecht (31.10.22, Foto: C. Rethschulte).

Kreis Unna: Rebhühner am 22.10.22 (C. Rethschulte)

Neben der bereits beobachteten Rebhuhnkette in der Feldflur südlich der B1/Stockum (vgl. meine Meldung vom 05.10.22), zeigte sich am vergangenen Samstag eine weitere Kette – bestehend aus vier Hühnern und einem Hahn – auf einem Feld mit Wintergetreide westlich von Lünern. 

Rebhühner 05.10.22 (Foto: C. Rethschulte).

Bönen: Wintergoldhähnchen, Sumpfmeise, Mönchsgrasmücke, Kleiber, Buntspecht, Taubenschwänzchen, Admiral etc. im bzw. über dem Garten (10. – 24.10.22, C. Rethschulte)

Rotkehlchen an der Fütterung am 10.10.22 (Foto: C. Rethschulte).
Noch nicht auf die Fütterung angewiesen: diese männliche Mönchsgrasmücke …
… und seine Partnerin am 10.10.22 (Fotos: C. Rethschulte).
Der Kleiber hingegen ist ein eifriger Besucher der Futterstellen, u.a. am 10.10.22 (Foto: C. Rethschulte).
Kaum zu erkennen, aber dennoch mehrfach im Garten präsent: ein Wintergoldhähnchen am 18.10.22 (Foto: C. Rethschulte).
Mäusebussard über dem NSG Lettenbruch/Garten am 19.10.22 (Foto: C. Rethschulte).
Mit Beginn der Herbstfütterung ebenfalls wieder regelmäßig vor Ort: Sumpfmeise u. a. am 22.10.22 (Foto: C. Rethschulte).
Ebenso der Buntspecht (m) u. a. am 24.10.22 (Foto: C. Rethschulte).
Admiral im Garten am 12.10.22 (Foto: C. Rethschulte).
Ebenso ein Kleiner Kohlweißling am 12.10.22 (Foto: C. Rethschulte).
Noch immer regelmäßiger Gast an unseren Spornblumen: ein Taubenschwänzchen u. a. am 22.10.22 (Fotos: C. Rethschulte).
Das Taubenschwänzchen ist ein aus dem Mittelmeerraum kommender Wanderfalter, der inzwischen in zunehmender Zahl bei uns überwintert. Es gehört zur Gruppe der Schwärmer und sollte somit eigentlich nachtaktiv sein. Das Taubenschwänzchen fliegt jedoch auch tagsüber vor allem Blüten mit langem Kelch an,
u. a. Sommerflieder, Phlox und Spornblumen (centranthus), die noch im Oktober blühen.

Kreis Unna: Rebhuhn, Bergfink, Rotmilan etc. am 05.10.22 (C. Rethschulte)

Heute Vormittag in der Feldflur südlich der B1/Stockum die für mich erste Rebhuhnkette in diesem Herbst. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass einige Individuen interessiert ins Feld schauen, andere aber …
… an dem vorbei fliegenden Turmfalken wenig Interesse zeigen …
… Auch er fühlte sich von den Rebhühnern nicht gestört und nahm in ihrer unmittelbaren Nähe Platz (05.10.22, Fotos: C. Rethschulte).
Im selben Gebiet auch drei Rotmilane und ein großer Schwarm von Buchfinken, Grünfinken, Bachstelzen und zwei Bergfinken …
…Ein weiterer Rotmilan war im Hemmerder Ostfeld zu sehen …
…. Dort auch diese Weidenbohrer-Raupe (05.10.22, Fotos: C. Rethschulte).

Bönen/Grenzweg: Kuckuck, Rohrweihe, Mäusebussard, Turmfalke, Steinschmätzer, Bluthänfling, Heckenbraunelle, Wiesenpieper, Bachstelze etc. am 12.09.22 (C. Rethschulte)

Heute Vormittag waren im Bereich des Grenzweges folgende Vogelarten zu sehen und zu hören: fünf Türkentauben, zwei Buchfinken, ca. zehn Bachstelzen, ca. zwanzig Wiesenpieper, ein Zilpzalp, ca. zehn Blaumeisen, ca. zwanzig Rauchschwalben, zwei Heckenbraunellen, sechzig Stare, ein Schwarm aus ca. zwanzig Bluthänflingen und einigen Stieglitzen, zwei Steinschmätzer, ein Eichelhäher, zwei Grünspechte, zwei Mäusebussarde, zwei Rohrweihen, ein Turmfalke, zwei Jagdfasane und ein Kuckuck.

Im Folgenden einige Anmerkungen zur Kuckuck-Beobachtung: Habe in diesem Jahr den Kuckuck vermutlich so häufig wie nie zuvor gesehen und gehört, doch ein Foto wollte einfach nicht gelingen – bis heute.

Im Bereich des Grenzweges sah ich ihn zunächst am Wegesrand in einer jungen Eiche sitzen. Mein erster Gedanke: ein Turmfalke. Als er dann zum nächsten Eichenbaum flog, schoß mir „ein Sperber“ durch den Kopf. Doch dann zeigte er seinen Schnabel, und der ist gar nicht greifähnlich. 

In Vorbereitung auf diesen kleinen Text habe ich die Kosmos Vogelführer-App von Lars Svenson u.a. hinzu gezogen und war insofern erleichtert, als auch hier – bezogen auf die Flugbewegung – ein Vergleich zu den beiden genannten Greifvögeln angeführt wird.

Mit Hilfe der App wurde zudem schnell klar, dass es sich um einen Jungvogel handelt, trug er doch einen weißen Nackenfleck und schmal weiß gesäumte Oberseitenfedern. Sein Jugendkleid ist zudem „schiefergrau mit mehr oder weniger deutlich rostbrauner Tönung“.

Von der Eiche steuerte der Kuckuck direkt das angrenzende Rapsfeld an und flog dort zu wechselnden Sitzwarten, um nach Nahrung zu suchen. 

Diesjähriger Kuckuck im nachwachsenden Rapsfeld am Grenzweg (12.09.22, Foto: C. Rethschulte)
Hier auf dem Weg …
… zu einer weiteren Sitzwarte …
… um nach Nahrung Ausschau zu halten (12.09.22, Fotos: C. Rethschulte).
Vermutlich diesjährige Bachstelze am Grenzweg (12.09.22, Foto: C. Rethschulte).
Heckenbraunelle am Grenzweg (12.09.22, Foto: C. Rethschulte).
Einer von ca. zwanzig Bluthänflingen am Grenzweg (12.09.22, Foto: C. Rethschulte).
Dort auch u.a. dieser Wiesenpieper …
… und dieser Steinschmätzer (12.09.22, Fotos: C. Rethschulte).
Mäusebussard auf einem Leitungsmasten am Grenzweg …
…. etwas weiter entfernt ein Turmfalke (12.09.22, Fotos: C. Rethschulte).
Eine der beiden weibchenfarbigen Rohrweihen, die im Abstand von ca. 1,5 Stunden über das Gebiet flogen (12.09.22, Foto: C. Rethschulte).

Kreis Unna: Steppenweihe, Rohrweihe, Rotmilan, Sperber, Baumfalke, Steinschmätzer, Graureiher, Rehbock und Kleiner Feuerfalter am 11.09.2022 (C. Rethschulte)

Heute gegen Mittag im NSG Mühlhauser Mark/Uelzener Heide bei Borgmühl diese Steppenweihe (nach ObsIdentify zu 98% sicher bestimmt, Foto: C. Rethschulte). Ob es sich um die gleichen Weihe handelt, die heute von Hartmut Brecher aus dem Hemmerder Ostfeld gemeldet wurde, bleibt offen.
Südlich der B1/bei Stockum dieser Steinschmätzer am 11.09.22 (Foto: C. Rethschulte).
In selbiger Feldflur war auch diese (vermutlich) Rohrweihe unterwegs (11.09.22, Foto: C. Rethschulte).
Am Gnadenweg/Bönen zeigte sich ein Graureiher bei der Mäusejagd (11.09.22, Foto: C. Rethschulte).
Am Horster Holz zwei Rotmilane – fliegend…
… und sitzend am 11.09.22 (Fotos: C. Rethschulte).
Im NSG Lettenbruch dieser Sperber …
…und zwei Baumfalken…
… vermutlich die zwei sich noch im Brutrevier befindenden Altvögel (11.09.22, Fotos: C.Rethschulte).
Im NSG L. auch dieser Rehbock…
… und dieser Kleine Feuerfalter am 11.09.22 (Fotos: C.Rethschulte).

Bönen/NSG Lettenbruch: Baumfalke, Sperber, Rotmilan, Mäusebussard, Grünspecht, Elster etc. am 24.08.22 (C. Rethschulte).

Heute Vormittag zeigen sich im NSG Lettenbruch u.a. die bekannten Protagonisten (vgl. meine Meldung vom 19.08.22) : vier Baumfalken, ein Sperber, zwei Rotmilane, drei Mäusebussarde, zwei Grünspechte und eine Elster.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit dieser Meldung sollen die Baumfalken stehen, sind sie doch in Bönen und Umgebung mit zwei erfolgreichen Bruten vor Ort. Der hohe Stellenwert dieser Bruten ergibt sich im Vergleich mit den Angaben des Brutvogelatlas für NRW (2013), der einen Bestand von nur ca. 400-600 Brutpaaren für Gesamt-NRW angibt. 

Da die jeweils zwei Jungvögel in Bönen bereits sehr kräftig entwickelt und flugsicher sind, werden uns diese aparten Luftjäger in Kürze wohl verlassen.

Baumfalken – (falco subbuteo – interessant ist, dass aus dem lateinischen Namen zwar der deutsche Namensteil   „-falke“ abzuleiten ist, die Erstsilbe „Baum“ darin aber keine Ableitung findet – eine mögliche Übersetzung wäre eher: Habicht und Falken ähnlicher Vogel mit  gekrümmten Fängen) – brüten in fast ganz Europa und in weiten Teilen Nord- und Zentralasiens bis nach Japan und Kamtschatka. Der größte Teil des mitteleuropäischen Bestandes lebt in den Niederlanden, Deutschland und Polen. 

Für Klaus Richarz (Vogelzug 2019, S. 127) ist der früher gebräuchliche deutsche Name für den kleinen, schnellen und wendigen Luftjäger viel treffender als sein heutiger Name: „Lerchenfalke“. Lerchen gehörten neben Sperlingen und Schwalben zu seinen Hauptnahrungsquellen. Mit dem Rückgang dieser Beutevögel und der gebietsweisen Abnahme von Rabenvögeln, deren Nester sie für ihre Brut nutzen, gingen auch die Baumfalkenbestände bei uns auf die oben genannten Zahlen zurück.

Als ausgesprochene Zugvögel halten sich Baumfalken in der Regel nur von Mitte April bis Ende September bei uns in den Brutgebieten auf, um dann in ihre Winterquatiere südlich des Äquators (Angola, Südafrika) zurück zu fliegen. Knapp die Hälfte des Jahres verbringen die Vögel somit in Afrika, ein Drittel in den Brutgebieten und ca. 10% auf ihren Frühjahrs- bzw. Herbstzügen. Ähnlich wie u.a. Mauersegler oder Wespenbussarde könnte man mit dem ornitologischen Forscherehepaar Meyburg (zitiert nach Richarz, S. 72) Baumfalken auch als „einen eigentlich afrikanischen Vogel“ bezeichnen, der uns nur zu einem kurzen „Brutgastspiel“ besucht.

In 2008 begann das Ehepaar Meyburg Baumfalken mit Hilfe der Satellitentelemetrie zu besendern, so dass wir heute sowohl über die Flugrouten als auch die Aufenthaltswerte dieser Greifvögel besser Bescheid wissen. Zusammenhänge mit Witterungsbedingungen auf ihren Flugrouten konnte das Ehepaar Meyburg bislang nicht feststellen: Die Baumfalken scheinen auf ihren Flügen die schnellste und kürzeste Route anzustreben, sofern die vor ihnen herziehende Nahrungsquelle (Schwalben) nicht anderweitig orientiert ist. Dieses Verhalten zeigen nicht alle Langstreckenzieher. Eleonorenfalken und Neuntöter bweispielsweie zeigen ein vergleichsweise umständliches Wanderverhalten (vgl. Richarz, S. 73). Baumfalken legen täglich durchschnittlich 200 km auf ihren Flügen zwischen Winterquartier und Brutgebiet zurück, maximal können es sogar bis zu 650 km sein.

Baumfalken können vier bis acht Jahre alt werden. Laut Gjel wurde der älteste registrierte Baumfalke zehn Jahre alt (Europas Greifvögel 2019, 2. Auflage, S. 257).

Adulter Baumfalke im NSG Lettenbruch mit Beute in den Fängen (24.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Auf den folgenden Bildern ist zu erkennen …

I

… dass er es sich nicht nehmen lässt …
… bereits im Flug von der Beute zu fressen (24.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Diesjähriger Baumfalke im NSG L. am 24.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Auf den folgenden Bildern ist zu sehen …
… wie ein zweiter Baumfalke den Artgenossen bedrängt …
… um ihm um die Beute abzunehmen (24.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Grünspecht im NSG L. – zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass in derselben Weide ein Sperber wartet, der ihn kurz darauf attackieren wird. Der Grünspecht hat Glück! (24.08.22, Fotos: C. Rethschulte).

Vermutlich diesjähriger Sperber (w) …
… scheitert mit zwei Versuchen einen Grünspecht zu schlagen (24.08.22, Fotos: C. Rethschulte).
Rotmilan im NSG Lettenbruch am 24.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Einer von drei Mäusebussarden im NSG L. am 24.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Rufende Elster im NSG Lettenbruch am 24.08.22 (Foto: C. Rethschulte).

Bönen: Wespenbussard, Baumfalke, Mäusebussard, Rotmilan, Neuntöter, Grauschnäpper, Fitis, Bluthänfling, Rohrsänger, Grasmücke, Wiesenschafstelze, Türkentaube, Kaisermantel etc. am 20.-22.08.22 (C. Rethschulte)

Heute im Bereich Nordbögge/Gut Nordhoff eine aufsteigender und dann nach Westen abfliegender Wespenbussard; dort auch ca. 50 Stare, 15 Rauchschwalben, ein Grünspecht, ein Buntspecht und ein Mäusebussard.

Im Bereich Grenzweg zeigen sich heute u.a.: ca. 15 Bluthänflinge, ca. 60 Rauchschwalben, eine Mehlschwalbe, eine Dorngrasmücke, ca. 15 Wiesenschafstelzen und eine Heckenbraunelle.

Am Samstag (20.08.22) waren dort u.a. zu sehen: 2-3 Dorngrasmücken, eine Gartengrasmücke, ein Sumpfrohrsänger, ein Fitis , ein Neuntöter, ein Grauschnäpper, ein Türkentaubenpaar, ein Rotmilan und zwei schneeweiße Tauben.

Am Sonntag (21.08.22) aus der Gartenperspektive: u.a. ein Baumfalke, ein Mäusebussard, ein Fitis und zwei Kaisermäntel.

Beim Besuch der Feldfluren nördlich von Nordbögge zeigt sich am Morgen über Gut Nordhoff aufsteigend ein männlicher Wespenbussard, der – nachdem er die nötige Flughöhe erreicht hat – …
…. in westlicher Richtung weiterflog. Er könnte im Wäldchen um Gut Nordhoff übernachtet haben (22.08.22, Fotos: C. Rethschulte).
Im Bereich Bönen/Grenzweg diese Gefiederpflege betreibende Heckenbraunelle …
… diese (vermutlich) diesjährige Wiesenschafstelze …
… und dieser Bluthänfling (22.08.22, Fotos: C. Rethschulte).
Am gestrigen Sonntag aus der Gartenperspektive: dieser Mäusebussard, immer wieder das NSG Lettenbruch und seinen Siedlungsrand inspizierend (21.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Von der Terrasse aus eingefangen: einer der beiden adulten Baumfalken aus dem Brutrevier im NSG Lettenbruch (21.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Fitis in der Gartenlinde am 21.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Im Garten auch dieser Kaisermantel (21.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Grauschnäpper am Grenzweg (20.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Weibchenfarbener Neuntöter am Grenzweg (20.08.22, Foto: C.Rethschulte).
Dort auch diese (vermutlich) Gartengrasmücke…
… diese Dorngrasmücke …
…dieser (vermutlich) Sumpfrohrsänger …
… und dieser Rotmilan, der sich im Landeanflug auf einen abgeernteten Acker befindet …
… um dort anschließend mit der Wurmlese zu beginnen (20.08.22, Foto. C. Rethschulte).
Am Eckey: „ebony and ivory“ – eine Rabenkrähe und zwei Edeltauben bei der Futtersuche (20.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Eine der beiden Türkentauben Am Eckey (20.08.22, Foto: C. Rethschulte).

Bönen: Sperber, Baumfalke, Mäusebussard, Steinkauz, Neuntöter, Stieglitz, Taubenschwänzchen etc. am 18.-19.08.22 (C. Rethschulte)

Heute waren im NSG Lettenbruch folgende Vogelarten zugegen: zwei diesjährige Sperber, vier Baumfalken, ein Mäusebussard, ein Turmfalke, zwei Grünspechte, sechs Eichelhäher, ca. zehn Rauchschwalben, zehn Bachstelzen, ebensoviele Stieglitze, eine Singdrossel und ein Neuntöter; auf einem Gehöft am Telgenbusch ein Steinkauz.

Im Garten gestern u.a. ein diesjähriges Rotkehlchen, ein Grünader-Weißling und ein Taubenschwänzchen.

Diesjähriger, männlicher Sperber im NSG Lettenbruch …
… dem sich für ihn wohl überraschenderweise ein Eichelhäher nähert …
… und ihm beim Abflug sehr nahe kommt (19.08.22, Fotos: C. Rethschulte).
Erst über die Auswertung der Fotos wird klar, dass sich neben dem männlichen Sperber auch ein weiblicher Artgenosse zur selben Zeit am selben Ort aufhält. Das Weibchen kreist eine Zeit lang über dem Biotop (19.08.22,Foto: C. Rethschulte).
Diesjähriger Baumfalke im genannten Gebiet am 19.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Hier bedrängt einer der beiden Jungvögel sein Elternteil fordernd nach Futter, obwohl es – wie es scheint – nichts zu holen gibt (19.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Altvogel – laut rufend – im NSG L. am 19.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Auch im Gebiet: dieser den Wald ansteuernde Mäusebussard (19.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Sonnenbad am Telgenbusch: einer der beiden revierhaltenden Steinkäuze am 19.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Eine von mehreren unberührten Wespen-Erdhöhlen im NSG Lettenbruch; ein Wespenbussard hätte seine helle Freude daran (19.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Noch immer im Brutrevier: dieser weibchenfarbene Neuntöter im NSG L. am 19.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Einer von ca. zehn juvenilen Stieglitzen am Telgenbusch (19.08.22, Foto: C.Rethschulte).
Im Garten ein (vermutlich) diesjähriges Rotkehlchen …
… sowie dieser Grünader-Weißling …
… und dieses fast täglich sich dort aufhaltende Taubenschwänzchen an seiner Lieblingspflanze (18.08.22, Fotos: C. Rethschulte).

Kreis Unna: Wespenbussard-Nachwuchs vor dem Abflug am 17.08.22 (C. Rethschulte)

Beim ersten der gestrigen Besuche des Wespenbussard-Horstes im Unnaer Osten ging es darum zu schauen, ob der „ältere“ erste Ästling noch am Horst verweilen bzw. sich der zweite, “jüngere“ Nachwuchs ebenfalls schon als Ästling zeigen würde.

Am Morgen gegen 08.15h saß nur ein ebenfalls sehr dunkler Jungvogel auf einem Ast neben dem Horst, allerdings halbwegs durch das Blattwerk des Horstbaumes verdeckt. Obwohl den Beobachter sicherlich zur Kenntnis nehmend, verhielt sich der Jungbussard sehr unaufgeregt. Nach einer Weile begann er sein Gefiederkleid zu putzen und streckte seine Flügel. Erst in diesem Augenblick – als er den Kopf zur Brust senkte (vgl. Foto 3) – wurde endgültig klar, dass es sich um den jüngeren Vogel handeln musste.

Am Abend beim erneuten Horstbesuch gegen 20.15h galt es herauszufinden, ob sich beide Jungvögel für die Nacht am Horst einfinden würden. 

Das war nicht der Fall. Vor Ort war lediglich der bereits am Morgen beobachtete „jüngere“ Nachwuchs (vgl. Foto 4). Mit K. Keicher (Zur Brutbiologie des Wespenbussards…, in: Ornithol. Jh. Bad.-Württ. 29: S. 146 (2013), kann somit davon ausgegangen werden, dass das „ältere“ Geschwister bereits ausgeflogen ist. Für Keicher definiert sich das Ausflugdatum als der Tag, an dem der jeweilige Jungvogel erstmalg außerhalb des Horstes nächtigt. 

Ob der „ältere“ Jungvogel sich zur Beobachtungszeit noch in der Nähe des Horstes aufgehalten oder bereits den Zug nach Süden begonnen hat, bleibt offen. Der zweite Jungvogel wird sicherlich in Kürze seinen Flug nach Afrika beginnen.

Auf den ersten beiden Fotos ist die Situation am 14.08.22 abzulesen: Der „ältere“ Jungvogel sitzt bereits als Ästling auf einem Ast oberhalbes Horstes…
… sein „jüngeres“ Geschwister hingegen hatte den Horst zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch nicht verlassen (Fotos: C. Rethschulte).
Am 17.08.22 (morgens) ist nur noch der „jüngere“ Bussard – hier als Ästling neben dem Horst – …
… bzw. am Abend auch auf einem Buchenast über dem Horst zu sehen. Auf der Stirn ist noch ein heller Pflaum zu erkennen bzw. auf dem Bild darüber die noch hell-dunkel gestreiften Kopffedern (Fotos: C. Rethschulte).

Kreis Unna/Bönen: Baumfalke, Turmfalke, Grünspecht, Schwarzmilan, Mäusebussard, Wespenbussard, Schwarzkehlchen etc. am 14.-16.08.22 (C. Rethschulte)

Wieder einmal zeigt sich, dass Baumfalken sehr heimlich können (wenn sie wollen), denn erst heute kann auch der erfolgreiche Baumfalken-Brutnachweis für Bönen gemeldet werden. Dabei sind die (vermutlich) zwei Jungvögel bereits sehr flügge und machen sich akustisch immer wieder bemerkbar. Somit ergeben sich für Bönen und Umgebung (Rottum) wie im Vorjahr zwei erfolgreiche Brutreviere mit (vermutlich) jeweils zwei Jungvögeln.

Im Bereich von Gut Lettenbruch können zwei Grünspechte, ein Mäusebussard und ein Kleines Wiesenvögelchen beobachtet werden.

Gestern zeigte sich auch der Baumfalken-Nachwuchs bei Rottum; dazu ein Turmfalke.

Am 14.08.22 war bei Steinen wieder ein männliches Schwarzkehlchen zu sehen, dazu am Kuhholz auf einem gerade gegrubberten Acker: zwei Rotmilane, zwei Mäusebussarde und ein Schwarzmilan; im Unnaer Osten zwei diesjährige Wespenbussarde (vgl. die gestrige Meldung von Bernhard Glüer).

Immer wieder rufend, aber sich selten so frei zeigend…
…. dieser Baumfalke in Bönen am 16.08.22 (Fotos: C. Rethschulte).
Grünspecht bei Gut Lettenbruch am 16.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Diesjähriger Baumfalke bei Rottum…
… und hier einer seiner Eltern am 15.08.22 (Fotos: C. Rethschulte).
Ebenfalls bei Rottum: dieser Turmfalke (15.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Männliches Schwarzkehlchen bei Steinen am 14.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Schwarzmilan, mit Rotmilanen und Mäusebussarden über einem frisch gegrubberten Acker kreisend (14.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Juveniler Wespenbussard noch im Horst…
… während sich sein Geschwister bereits als Ästling präsentiert (14.08.22, Fotos: C. Rethschulte).
Kleines Wiesenvögelchen bei Gut Lettenbruch am 16.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Zwei Rehe bei Rottum, bin mir nicht sicher ….
… ob das zweite Reh nicht der Nachwuchs des ersten ist (15.08.22, Fotos: C. Rethschulte).

Kreis Unna: Baumfalke, Rotmilan, Mäusebussard, Turmfalke, Mehlschwalbe, Grauschnäpper, Neuntöter etc. am 12. – 13.08.22 (C. Rethschulte)

Heute Vormittag konnte ich gegen 08.30h die Fütterung des Baumfalken-Nachwuchses bei Rottum beobachten. Dabei wurde die Vermutung von Hartmut Peitsch (vgl. seine heutige Meldung) bestätigt, dass es sich wohl um zwei Jungvögel handelt.

Adulter Baumfalke bei Rottum am 13.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Baumfalke im Brutrevier (Rottum) am 13.08.22 (C. Rethschulte).
Ebenfalls heute in Rottum unterwegs: dieser Mäusebussard (13.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Mehllschwalbenversammlung bei Rottum in Vorbereitung ihrer Flüge in den Süden …
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… unter ihnen auch einzelne Rauchschwalben (13.08.22, Fotos: C. Rethschulte).
Gestern in Rottum neben zwei Baumfalken (gegen 09.30h nur kurz beim Abflug gesehen) auch vier Rotmilane, die sich für die jahreszeitlich bedingten bäuerlichen Aktivitäten vor Ort interessierten (12.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Mäusebussard bei Nordbögge am 12.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Grauschnäpper im NSG Lettenbruch am 12.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Die Neuntöter-Familie im NSG Lettenbruch scheint noch vor Ort zu sein….
… zumindest zeigten sich am 12.08.22 zwei Individuen (Foto: C. Rethschulte).

Kreis Unna: Schwarzkehlchen, Braunkehlchen, Grauschnäpper, Baumläufer etc. am 11.08.22 (C. Rethschulte)

Heute am frühen Nachmittag bei Steinen ein männliches Schwarzkehlchen und ein Braunkehlchen auf einer Maisfläche; im Steiner Holz waren ein Grauschnäpper, ein unbestimmter Baumläufer, ein männlicher Buntspecht und ein rufender Kleiber zu beobachten; am Gut Lettenbruch – am späten Vormittag – ebenfalls ein Grauschnäpper; auf einem Hausdach in Altenbögge ein balzendes Türkentauben-Paar.

Braunkehlchen bei Steinen auf einem Maisfeld am 11.08.22 (Foto: C. Rethschulte).
Braunkehlchen (11.08.22, Foto: C. Rethschulte).
Männliches Schwarzkehlchen in Begleitung des Braunkehlchens bei Steinen am 11.08.22 ( Foto: C. Rethschulte).
Schwarzkehlchen (11.08.22, Foto: C. Rethschulte).