Autor: admin

Selm: Kiebitzbrut im geplanten Baugebiet, 23./24.04.2022 (Achim Sagurny, Uwe Norra)

Im Bereich des geplanten Baugebietes am Hüttenbachweg konnten ich und ein Bekannter am 23.04.22 gegen 16.00 Uhr Kiebitze beim Balzflug beobachten. Vor 2-3 Jahren waren auf dem Feld sogar 2 Kiebitzpärchen vorhanden,  nur im letzten Jahr waren sie nicht dort vorzufinden. Der Bereich war also schon mal Brutareal.

Am Rest-Bauernhof selbst war noch ein Turmfalkenweibchen sitzend auf einem alten Stromkabel zu sehen.

Kiebitze
Kiebitze auf Bauerwartungsland in Selm, 24.04.2022 Foto: Uwe Norra
Kiebitze
Kiebitze auf Bauerwartungsland in Selm, 24.04.2022 Foto: Uwe Norra
Kiebitz
Kiebitz auf Bauerwartungsland in Selm, 24.04.2022 Foto: Uwe Norra

Selm: Nistversuch Weißstorch, 25.04.2022 (Erich Neumann)

In den vergangenen Wochen hat ein Weißstorch in Selm-Bork damit begonnen, einen Horst auf zwei Holzmasten einer Stromfreileitung zu bauen. Zeitweise waren bis zu drei Weißstörche im Umfeld zu beobachten.

Inzwischen ist der Nistversuch wohl abgebrochen worden und es ist nicht zu einer Brut dort gekommen.

Weißstorch
Weißstorch in Selm-Bork, April 2022 Foto: Erich Neumann
Weißstorch
Weißstorch in Selm-Bork April 2022 Foto: Erich Neumann
Weißstorch
Weißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich Neumann
Weißstorch
Weißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich Neumann
Weißstorch
Weißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich Neumann
Weißstorch
Weißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich Neumann
Weißstorch
Weißstorch in Selm beim Horstbau, April 2022 Foto: Erich Neumann

Kreis Unna: Ein kalter Tag für den Kiebitz und die Feldlerche am 02.04.2022

Warme Socken, Handschuhe und Schal werden heute wohl Fernglas und Spektiv als notwendige Ausrüstung ergänzen müssen. Bei der heutigen 10. Synchronzählung im Kreis Unna wird das kalte Wetter den Nachweis von Kiebitz und Feldlerche nicht erleichtern. Immerhin werden brütende Exemplare heute wohl sicher sitzen. Und die in vielen Bereichen bereits durchgeführten Vorkartierungen sind jetzt noch wertvoller. Ggf. müssen auch Ergebnisse der nächsten Wochen mit in die Kartierung einbezogen werden.

Gezählt wird heute in vielen Kreisen in NRW – viel Erfolg und warme Füße!

Werne, Selm: Kiebitze, 28.03.2022 (Meike Brauer, Falko Prünte)

Auf den Vertragsnaturschutzbrachen und Kompensationsflächen bzw. deren Umfeld in Werne-Ost und Selm-Bork waren am 28.03.2022 insgesamt ca. 35 brutverdächtige „Paare“ zu beobachten, teilweise brütend. Auf ingesamt 7 Standorten werden dort auf den seit Jahren von Anke Bienengräber eingeworbenen und betreuten Flächen aller Voraussicht nach deutlich mehr als die Hälfte der noch im Kreis Unna brütenden Kiebitze siedeln.

Fröndenberg: Kraniche, Rotmilanbalz, Bergfinken, Fitis oder Zilpzalp (?) am 21. und 22.03.2022 (Brigitte und Burkhard Koll)

Fröndenberg-Ardey: Am 21.03.22 in der Mittagszeit „Gesang“ am strahlend blauen Himmel. Ein Rotmilanpaar balzte über dem NSG Strickherdicker Bach. Atemberaubend sind dabei die Sturzflüge aus großer Höhe. Am späten Nachmittag gegen 17:00 erneut Vogelstimmen aus großer Höhe. Diesmal war es ein Kranichzug (ca. 80-100 Kraniche), dessen Ruf ich nur Dank meiner „neuen“ Ohren vernehmen konnte. Seit zwei Tagen neue Gäste in unserem Garten. Zwei Bergfinkenpaare nutzten unser Futterangebot, um sich für die weitere Reise zu stärken. Zum Schluß huschte ein weiterer Rückkehrer durchs Gebüsch. Ob es sich dabei um einen Zilp Zalp oder aber Fitis gehandelt hat, können wir nicht sagen (hat seine Stimme nicht erklingen lassen).

Fröndenberg: Mäusebussarde, Rotmilane, 12.03.2022 (Brigitte und Burkhard Koll)

Mit Blick Richtung Westen auf das NSG Strickherdicker Bachtal bot sich uns heute ein beeindruckendes Schauspiel. Während der Landwirt seinen Acker mit Mist bestreut und anschließend unterpflügt, um im Spätsommer eine gute Ernte zu erzielen, konnten dies schon heute 16! Mäusebussarde und 3 Rotmilane. Unter den Mäusebussarden ein zu über 90% weiß gefiederter Vertreter. Bei dieser hohen Anzahl an Greifen hielten sich die ansonsten gern attackierenden Rabenkrähen äußerst bedeckt. Die in der vergangenen Woche gemeldeten Rohrammern sind nach fünf Tagen weitergezogen.

Gegen 15:30 Uhr erneute Beobachtung und anschließend Nacken-Beschwerden. Über Fröndenberg-Ardey werden zwischen 40 und 50 Greife gezählt, davon gesichert 12 Rotmilane. Dieser Zug schraubte sich in beeindruckender Weise immer höher, bis selbst unter Fernglasbestimmung kaum noch eine rasche Typisierung möglich war.