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Die ornithologische Arbeitsgemeinschaft ist der lockere, vereinsübergreifende Zusammenschluß von im Kreis Unna ehrenamtlich tätigen Ornithologen. Auf dieser Eingangsseite finden Sie aktuelle (Vogel-) Beobachtungen und mehr zum Thema Ornithologie aus dem Kreis Unna. Mehr zur OAG finden Sie unter „OAG Kreis Unna„.

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Bitte beachten Sie, dass die OAG keine Angestellten hat – Beobachtungsmeldungen werden daher zwar möglichst zeitnah aber immer mit Verzögerung veröffentlicht. Eine weitergehende Unterstützung, die Bearbeitung von Anfragen und mehr ist oftmals nicht leistbar. Und vor allem: Denken Sie daran, dass die Melder und Beobachter einen erheblichen Teil ihrer Zeit dafür einsetzen, dass wir alle immer aktuell informiert sind. Die fundierte Aufarbeitung einer umfangreicheren Beobachtung einschließlich der Bearbeitung der Fotos dauert schnell zwei Stunden und mehr. Bitte bewahren Sie deshalb den Respekt vor den Urheberrechten und den Leistungen der hier veröffentlichenden Ornithologen – nutzen Sie die Daten ausschließlich zu Ihrer privaten Information. Danke!

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Verhalten im Gelände:

Zum Schutz der Vogelwelt und der Natur bitten wir Sie um ein besonders rücksichtsvolles Verhalten. Das Ornitho-Portal hat dazu maßgebliche Informationen zusammengestellt. Wir bitten Sie bei der Vogelbeobachtung und der Vogelfotografie darum, diese Regel einzuhalten – herzlichen Dank!

Die aktuellen Beobachtungsmeldungen aus dem Kreis Unna:

Werne: Schacht Langern, 03.-18.06.2018 (Horst R. Kraft)

Bin seit einiger Zeit auch im Gebiet am Schacht in Langern (auf Werner Stadtgebiet) unterwegs.
Dort sah ich einen (Rostfarbigen) Dickkopffalter. Ich konnte auch interessante Fotos von Skorpionsfliegen machen, beindruckende Mundwerkzeuge und ein auch beeindruckendes Hinterteil. Dazu ein Federgeistchen.
Am 17.06.2018 fand ich einen (Geglätteten) Blattkäfer, ca. 7 mm groß. In der letzten Woche am Tibaum fand ich einen ähnlichen Blattkäfer, gleiche Größe wie der zuvor beschriebene.

Dickkopffalter, Werne-Langern, 18.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Dickkopffalter, Werne-Langern, 18.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Skorpionsfliege, Werne-Langern, 15.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Skorpionsfliege, Werne-Langern, 15.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Skorpionsfliege, Werne-Langern, 15.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Skorpionsfliege, Werne-Langern, 15.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Federgeistchen, Werne-Langern, 15.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Federgeistchen, Werne-Langern, 15.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

(Geglätteter) Blattkäfer in Werne-Langern . . . 17.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

(Geglätteter) Blattkäfer in Werne-Langern . . . 17.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

. . . und am Tibaum in Hamm, Blattkäfer 03.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

. . . und am Tibaum in Hamm, Blattkäfer 03.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Fröndenberg: Kiebitzwiese, 20.06.2018 (Michael Weil)

Am Abend habe ich bei strahlendem Sommerwetter im östlichen Teil der Kiebitzwiese die beiden Schwarzmilane fotografiert. Der ältere Schwarzmilan mit den hellen Augen hatte etwas am Schnabel, was wie eine Nylon-Schnur oder hoffentlich nur die Federn einer Beute aussah. Der jüngere Milan mit den braunen Augen war ebenfalls an der Ruhr zu sehen. Außerdem 1 Neuntöter-Männchen auf dem Schild an der Ruhr. Weiter waren zu sehen: 1 Neuntöter-Weibchen, 2 Graureiher, 1 Höckerschwan, 1 Sperber, 1 Zwergtaucher, der Tafelenten-Erpel, 1 Kormoran, 1 brütendes Bläßhuhn auf der Ruhr, 3 Reiherenten-Paare, 1 Goldammer und ca. 20 Nilgänse aus dem Hammer Wasserwerk, die einen Badeausflug auf die Ruhr machten.

Schwarzmilan auf der Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Schwarzmilan auf der Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

. . . mit Nylon-Schnur? Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

. . . mit Nylon-Schnur? Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Schwarzmilan, Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Schwarzmilan, Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Schwarzmilan, Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Schwarzmilan, Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Zweiter Schwarzmilan auf der Kiebitzwiese, 20.06.2018  Foto: Michael Weil

Zweiter Schwarzmilan auf der Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Schwarzmilan, Kiebitzwiese, 20.06.2018  Foto: Michael Weil

Schwarzmilan, Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Neuntöter-Männchen auf der Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Neuntöter-Männchen auf der Kiebitzwiese, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Nilgänse beim Badeausflug auf der Ruhr, Hammer Wasserwerk, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Nilgänse beim Badeausflug auf der Ruhr, Hammer Wasserwerk, 20.06.2018 Foto: Michael Weil

Schwerte: Röllingwiese, 20./21.06.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 20.06.2018 war Waldwasserläufer-Auflauf in den Röllingwiesen. 21 Exemplare konnte ich zählen. Etliche Zwergtaucher und Bläßrallen füttern ihren Nachwuchs. Zu meiner gemeldeten Schnatterente mit 5 Jungen gesellte sich nun eine mit 8 Jungen. Kaum abzulichten, viel zu schnell in den Binsen unterwegs. Irgendwo hat wohl auch ein Flussregenpfeiferpaar Erfolg gehabt haben. Ein flügger, einsamer Jungvogel stand zwischen den Waldis. Einen schwachen Augenring konnte man erkennen. Auch die Größe sprach für ihn. In der Phase sehen Sand- und Flussregenpfeifer nahezu identisch aus. Auch die Reiherenten werden in Ufernähe immer nervöser. Sie sind ja immer die letzten bei den Enten, die mit ihrem Brutgeschäft fertig sind. Da werden sicher bald die ersten Jungen zu sehen.
Leider ist auch wieder täglich eine nackte Vogelscheuche, mit den Armen wedelnd, am Wannebacheinlauf zu sehen.
Und hier und da auch Bärenklau, den man nicht beseitigen kann. Er wächst direkt aus der steinigen Ruhruferbefestigung. Wurzelausgraben geht nicht. Schafe auch zu gefährlich. Chemie auch keine Lösung (Wasserschutzzone).
Biologisch setzen wir in unserem Garten auf gestreckte Kochsalzlösung. Giersch usw. alles kein Problem. Blätter einsprühen reicht. Die unliebsamen Pflanzen verbrennen regelrecht, das Salz zieht bis in die Wurzeln. Bei Löwenzahn im Mähbereich sieht man das ganz gut. Da hat man nach 2-3 Tagen ein Loch, wo die Wurzel war. Das müsste doch auch mit Herkulesstaude gehen.

Waldwasserläufer in der Röllingwiese, 20.06.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Waldwasserläufer in der Röllingwiese, 20.06.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Schnatterente mit Jungvögeln in der Röllingwiese, 20.06.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Schnatterente mit Jungvögeln in der Röllingwiese, 20.06.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Flussregenpfeifer in der Röllingwiese, 20.06..2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Flussregenpfeifer in der Röllingwiese, 26.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Fröndenberg: Wespenbussard; Grünspechte, Neuntöter, Turmfalken, Schwarzmilan u.a. 19.06.2018 (Hartmut Brecher)

Anlässlich eines Abendganges durch den östlichen Teil des NSG Kiebitzwiese wurde meine Aufmerksamkeit zunächst auf zwei junge, bereits flügge Grünspechte, die ständig nach Nahrung riefen, gelenkt. Nach einiger Zeit kontinuierlichen Rufens erschien ein Altvogel, der beide Jungvögel fütterte. Anschließend erblickte ich in Höhe der alten Eiche einen in großer Höhe kreisenden Bussard. Nach späteren Recherchen durch B.Glüer stellte sich heraus, dass es ein männlicher Wespenbussard war. Der Wespenbussard flog dann in Richtung Nordosten. Die nachträgliche Identifikation des Wespenbussards hat mich so motiviert und begeistert, dass ich künftig jeden kreisenden Greifvogel genauer in Augenschein nehmen werde.

Ausserdem beobachtete ich noch 2 add. Neuntöter sowie einen Jungvogel, mehrere Dorngrassmücken, Rohr- und mindestens 4 Goldammern. An dem benachbarten Hammer Wasserwerk kreisten 3 Turmfalken sowie ein Schwarzmilan. Auf der Ruhr zogen drei Reiherentenpaare, ein Tafelerpel sowie ein Haubentaucher ihre Kreise, währenddessen zahlreiche Mehlschwalben und Mauersegler Insekten fingen.

 Diesjähriger Grünspecht in der Kiebitzwiese, 19.06.2018 Foto: Hartmut Brecher

Diesjähriger Grünspecht in der Kiebitzwiese, 19.06.2018 Foto: Hartmut Brecher

 Diesjähriger Grünspecht in der Kiebitzwiese, 19.06.2018 Foto: Hartmut Brecher

Diesjähriger Grünspecht in der Kiebitzwiese, 19.06.2018 Foto: Hartmut Brecher

 Männlicher Wespenbussard über der Kiebitzwiese, 19.06.2018 Foto: Hartmut Brecher

Männlicher Wespenbussard über der Kiebitzwiese, 19.06.2018 Foto: Hartmut Brecher

Lünen: Nilgänse am 21.06.2018 (A. Pflaume)

Auf dem Teich in der Lippeaue am Fuchsbach hielten sich heute neben der Nilgans-Familie mit nur noch 8 von ursprünglich 9 Jungtieren weitere 60 Nilgänse auf. Das ist der bisherige Rekord für dieses Gebiet.

Unna / Fröndenberg: Nachtexkursion mit Feldschwirl, Schleiereule, Waldohreulen, Sumpfrohrsänger u.a., 20./21.06.2018 (F. Prünte, B.Glüer)

Bei einer dritten nächtlichen Nachsuche vor allem nach Wachteln und Wachtelkönigen im Vogelschutzgebiet „Hellwegbörde“ (siehe auch Meldungen vom 23./24.05. und 06./07.06.2018) an erneut gleichen 37 Kontrollstopps war auch dieses Mal das Ergebnis ernüchternd: die genannten Zielarten konnten nicht gefunden werden (trotz optimaler Wetterverhältnisse). – Immerhin zeigte sich (bzw. war zu hören) an 2 Stellen je 1 Waldohreule, 1 Schleiereule, >1 Waldkauz, 3 Sumpfrohrsänger (Gesang) und bei UN-Dreihausen war ein Feldschwirl zu hören. An nachtaktiven Säugern erwähnenswert: 1 Steinmarder, 1 Iltis, 1 bellender Fuchs.

Unna: Hemmerder Wiesen/Horster Mühle, 20.06.2018 (Anke Bienengräber, BS UN DO)

Die Schaffung neuer Wasserflächen und die Extensivierung des Grünlandes haben die Hemmerder Wiesen nicht nur für Wat- und Wasservögel attraktiv gemacht. Die vielen menschlichen Beobachter, Besucher und Hundeführer sorgen leider manchmal dafür, dass die dort wirtschaftenden Landwirte nicht auf ihre Flächen kommen können, weil geparkte Autos an den engen Wegen im Süden des NSG ihnen die Durchfahrt versperren. Die Biostation bittet daher auch im Hinblick auf die notwendige Nutzung der Flächen um Rücksichtnahme – Parken Sie bitte nur an Stellen, die eine Behinderung der Landwirtschaft ausschließen.

Lünen: Neue Väter auch bei der Stockente, 19.06.2018 (Achim Pflaume)

Ein sicherlich sehr ungewöhnliches Bild! Dass Stockerpel die Familie begleiten, sieht man sehr selten, und dann nur, wenn die Jungen nur wenige Tage alt sind. In diesem Fall sind die Jungen fast erwachsen.Es war auch kein zufälliges Zusammentreffen mit einer Familie für wenige Minuten, sondern die Gruppe hielt über längere Zeit offensichtlich gewollt zusammen.

Neuer Vater: Stockente in Lünen, 19.06.2018 Foto: Achim Pflaume

Neuer Vater: Stockente in Lünen, 19.06.2018 Foto: Achim Pflaume

Fröndenberg: Dämmerungsaktiver Neuntöter, 18.06.2018 (B.Glüer)

Im Südwesten von Frdbg.-Ostbüren, an der Straße „Im Schelk“, sitzt um 22.05 Uhr (23 Minuten nach dem kalendarischen Sonnenuntergang) ein weiblicher Neuntöter in ca. 5-6 Metern Höhe auf einer Freileitung und späht nach Insekten aus. Möglicherweise hat er es gezielt auf Nachtfalter oder andere dämmerungs- und nachtaktive Beute abgesehen.

Fröndenberg / Unna / Bönen: Mauersegler, Kuckucke, Wespenbussard, Wanderfalke, Baumfalke, Turmfalken, Rohrweihe, Girlitze, Kolkraben u.a., 13.-18.06.2018 (B.Glüer),

Zwar können wir im Kr. UN mit den 181 Vogelarten auf der beneidenswerten, zweiwöchigen Rundreise durch Griechenland von Uwe Norra und Michael Dorenkamp nicht konkurrieren und inzwischen beginnt bei uns ohnehin die beobachtungsarme Zeit, doch hatte trotzdem der heutige Tag für mich noch einiges zu bieten und wurde zunächst in den Hemmerder Wiesen zum „Tag des Kuckucks“: die zunächst kaum glaubliche Zahl von 4 (!) Kuckucken (3,1) sorgte über Stunden für reges Treiben und zeigten einmal mehr, dass dieses NSG durch seinen Strukturreichtum immer „für eine Überraschung gut ist“! – Das Weibchen war offensichtlich mit der Suche nach Wirtsvogelnestern beschäftigt und hatte dabei teils alle drei Männchen „im Schlepp“. Es wurden einige Beobachtungen möglich, wie ich sie zuvor so noch nie erlebt hatte. Da sich das „Gespann“ auch erstaunlich arglos durch die Hecken und Gehölze bewegte, kamen sie mehrfach sehr nah heran und ließen Lautäußerungen hören, die ich auch noch nicht kannte. Zwischendurch wurde immer wieder in den Brennesselsäumen nach Raupen des Tagpfauenauges Ausschau gehalten, die noch reichlich vorhanden waren. Ein so intensives Treiben von gleich 4 Kuckucken in der zweiten Junihälfte ist – mit Blick auf die vergangenen Jahre – absolut erstaunlich und ungewöhnlich. Möglicherweise gesellen sich zu „unseren“ wenigen Kuckucken derzeit bereits abziehende Vögel aus anderen Regionen, die noch eine „letzte Chance“ auf Fortpflanzung suchen.
Außerdem unter anderem im NSG: >5 Kolkraben, 2 Rotmilane, 1 diesj. Wanderfalke, 1 Teichrohrsänger (Gesang), noch 2 singende Sumpfrohrsänger, 3 Graureiher, 1 Kiebitz, 2 Mäusebussarde, 2 Turmfalken, 1 Baumfalke, Nilgänse mit >6 Küken. – Vorgestern (16.06.) ebenda auch eine weibliche Rohrweihe jagend.

Auf dem Bönener Friedhof (Altenbögge) hat auch in diesem Jahr wieder eine Waldohreulenbrut stattgefunden, die von Hartmut Peitsch und dessem Bruder dieser Tage mit mindestens zwei flüggen Jungvögeln bestätigt werden konnte. Leider fand ich vor Ort heute Reste eines gerupften Jungvogels. Außerdem auf dem Friedhof: > 3 Revier haltende Girlitzmännchen (intensiv singend – teils zu dritt einander folgend), 1 Grünspecht (m), 3 Hausrotschwänze, 1 sehr hoch kreisender Wespenbussard (nach Fotobestimmung vermutlich männlich).

Nachzutragen gibt es für den 13.06. die turnusmäßige Bruterfolgskontrolle der Mauerseglerkolonie im Turm der Stiftskirche / Fröndenberg: mit nur 17 Brutpaaren ist ein auffallend schlechtes Ergebnis zu verzeichnen. Bemerkenswert ist weiterhin, dass zu diesem späten Kontrollbesuch in nur 5 Nestern Jungvögel saßen, die zudem erst wenige Tage alt waren. In mindestens 9 Nestern waren noch Eier (!) – auf 3 Nestern saßen relativ fest Altvögel (brütend oder hudernd). Da das Wetter der letzten Wochen mit durchweg hohen Temperaturen und vielen Sonnentagen recht „mauerseglerfreundlich“ war, muss angenommen werden, dass evtl. Insektenmangel für die niedrigen Paarzahl und den späten Brutbeginn verantwortlich ist. (Mit dem Stichwort „Stiftskirche“ können über die Suchfunktion der OAG-Seite die Zahlen der zurückliegenden Jahre abgerufen werden).

Eines von drei Kuckuck-Männchen heute in den Hemmerder Wiesen ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Eines von drei Kuckuck-Männchen heute in den Hemmerder Wiesen ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... dieses Weibchen (braune Morphe) stand im Mittelpunkt des Interesses ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... dieses Weibchen (braune Morphe) stand im Mittelpunkt des Interesses ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... mindestens ein Männchen folgte wie ein Schatten, sobald es eine Freifläche überflog ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... mindestens ein Männchen folgte wie ein Schatten, sobald es eine Freifläche überflog ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... hier beobachtet ein Männchen (unscharf im Hintergrund sitzt ein zweites) unter sich das Weibchen bei der Nestersuche - ein Zaunkönig schimpft gewaltig, jedoch attackiert er die hoch sitzenden Männchen, während das Weibchen ungestört in Bodennähe nach einer Chance sucht, ein Ei zu positionieren ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... hier beobachtet ein Männchen (unscharf im Hintergrund sitzt ein zweites) unter sich das Weibchen bei der Nestersuche - ein Zaunkönig schimpft gewaltig, jedoch attackiert er die hoch sitzenden Männchen, während das Weibchen ungestört in Bodennähe nach einer Chance sucht, ein Ei zu positionieren ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... die Männchen scheinen gemeinsam zu agieren und halten scheinbar locker Kontakt ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... die Männchen scheinen gemeinsam zu agieren und halten scheinbar locker Kontakt ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... wo eines auftaucht, ist schnell ein weiteres ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... wo eines auftaucht, ist schnell ein weiteres ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... bei der Ansitzjagd zwischendurch (vor allem auf Raupen des Tagpfauenauges) fällt auf, dass auch die Männchen (alle graue Morphe) ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... bei der Ansitzjagd zwischendurch (vor allem auf Raupen des Tagpfauenauges) fällt auf, dass auch die Männchen (alle graue Morphe) ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... sich geringfügig unterscheiden - man beachte den grauen Kehllatz, der bei diesem Vogel etwas kleiner ist (in seinem Rücken eine neugierige Wespe) ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... sich geringfügig unterscheiden - man beachte den grauen Kehllatz, der bei diesem Vogel etwas kleiner ist (in seinem Rücken eine neugierige Wespe) ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... zu ernsten Aggressionen zwischen den Männchen kommt es eigentlich nicht - außer hin und wieder ein Verdrängen vom eingenommenen Sitzplatz ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... zu ernsten Aggressionen zwischen den Männchen kommt es eigentlich nicht - außer hin und wieder ein Verdrängen vom eingenommenen Sitzplatz ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... dieser immature Wanderfalke am Himmel über den Hemmerder Wiesen sorgt schließlich für eine `leere Bühne´, 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... dieser immature Wanderfalke am Himmel über den Hemmerder Wiesen sorgt schließlich für eine `leere Bühne´, 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Eines von mindestens 3 Girlitzmännchen auf hoher Singwarte (Bönen) ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Eines von mindestens 3 Girlitzmännchen auf hoher Singwarte (Bönen) ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... ein Grünspechtmännchen stochert nach Ameisen ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... ein Grünspechtmännchen stochert nach Ameisen ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch dieser schon lädierte - aber noch gut flugfähige Schwalbenschwanz zeigt sich kurz auf dem alten Friedhof (Bönen) ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch dieser schon lädierte - aber noch gut flugfähige Schwalbenschwanz zeigt sich kurz auf dem alten Friedhof (Bönen) ..., 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... mit bloßem Auge am Himmel nur als ein Punkt zu erkennen, scheint diese Ausschnittvergößerung eines schlechten Fotos immerhin zu offenbaren, dass der kreisende Wespenbussard männlich ist (dunkler Flügelhinterrand) und keinerlei Lücken im Großgefieder hat (Bönen), 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... mit bloßem Auge am Himmel nur als ein Punkt zu erkennen, scheint diese Ausschnittvergößerung eines schlechten Fotos immerhin zu offenbaren, dass der kreisende Wespenbussard männlich ist (dunkler Flügelhinterrand) und keinerlei Lücken im Großgefieder hat (Bönen), 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Ein trauriger Rest einer eben flüggen Waldohreule, die zur Beute wurde (Bönen), 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Ein trauriger Rest einer eben flüggen Waldohreule, die zur Beute wurde (Bönen), 18.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Mauersegler über Fröndenberg - möglicherweise haben sie bei der Versorgung von Nachwuchs Probleme mit ausreichender Insektennahrung, 16.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Mauersegler über Fröndenberg - möglicherweise haben sie bei der Versorgung von Nachwuchs Probleme mit ausreichender Insektennahrung, 16.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Schwerte: Röllingwiese u. m., 16.06.2018 (Hans Joachim Göbel)

Meine gefühlt sinnlose Aktion, einen Rosenstrauch in den Röllingwiesen von Riesenbärenklau zu befreien, war wohl doch nicht ganz umsonst. Heute konnte ich ein Neuntöterpaar auf dem Strauch beobachten. Somit haben wir 3 Neuntöterpaare in den Wiesen. Außerdem kann ich den Brutversuch von Schwarzkehlchen im Westhofener Ruhrtal als Erfolg melden. Gleich zwei Paare haben mindestens zwei flügge Junge, die auch schon selbständig Insekten jagen.
In den Röllingwiese war eine Schnatterente mit 5 Jungen zu sehen. 4 Flussregenpfeifer, 6 Kiebitze, einige Krickenten, 3 Löffelenten, ein Waldwasserläufer, einige Bläßrallen mit Jungen usw.
Eine Anekdote zu der Insektendiskussion in Deutschland: Auf unserer Fahrt zum Neusiedler See hatten wir erst ab Regensburg die ersten Insekten an der Windschutzscheibe. Vorher nicht eine Fliege. Sehr Autofahrer-freundlich unsere ausgeräumte Landschaft. Als wir allerdings die Grenze nach Ungarn passierten, klatsche es andauern dermaßen an der Scheibe, dass ich mit schwerem Gerät (Bürste usw.) die dicken Reste beseitigen musste. Die Scheibenwaschanlage. reichte da nicht. Störte mich aber nicht.
Am meisten gefreut hat mich im Urlaub, wenn wir morgens vom Geschrei der Elstern und Krähen geweckt wurden – und jetzt kommts – die Ihre Jungen mit Grillen, Bremsen, Junikäfer usw. fütterten, die sie auf dem Campingplatzrasen sammelten. Nicht wie bei uns mit geklauten Eiern oder jungen Singvögeln.

Bergkamen: Rohrammer, 16.06.2018 (A. Nickel)

Die Rohrammer war am 16.06.2018 wieder da und am Beversee wurde ich am 14.06.2018 heimlich beobachtet.

Rohrammer, Umfeld der Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Rohrammer, Umfeld der Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Heimlicher Beobachter, Beversee, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Heimlicher Beobachter, Beversee, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Selm/Griechenland: Spornkiebitz etc. vom 31.05. bis 15.06.2018 (Michael Dorenkamp, Uwe Norra)

Während „unser“ Kiebitz im Bestand weiter abnimmt hält sich der Spornkiebitz am einzigen europäischen Vorkommen im Bereich von Nestos und Evros Delta recht stabil mit mind. 50 bis 80 Brutpaaren. Bei unserer zweiwöchigen Rundreise durch die bekannten griechischen Vogelbeobachtungs-Hotspots Kerkini See, Falakro (Berg mit 2232 m Höhe), Evros Delta, Thrakische Lagunen, Nestos Delta, Pangeo (Berg mit 1956 m Höhe) und Lagunen bei Kalochori konnten wir insgesamt 182 Vogelarten beobachten.

im Evros Delta, offensichtlich eine Rotflügel-Brachschwalbe, am 06.06.2018 Foto: Uwe Norra

abfliegende Blauracke, nahe den Thrakischen Lagunen am 12.06.2018 Foto: Uwe Norra

junger Spornkiebitz im Nestos Delta am 12.06.2018 Foto: Uwe Norra

Selm: Turmfalke und Schleiereule am 17.06.2018 (Uwe Norra)

Wie bereits vor einem Jahr leben Turmfalken und Schleiereule am NABU-Trafohäuschen wieder als Nachbarn.

nicht genug Licht für gute Fotos, aber doch eine Freude, eine Schleiereule zu sehen, am 17.06.2018 Foto: Uwe Norra

das Turmfalken-Weibchen bringt eine Maus und ist dann beim Füttern der Jungen im Nistkasten kaum noch zu sehen, am 17.06.2018 Foto: Uwe Norra

Bergkamen: Lippeaue – Ökologiestation, 14.06.2018 (A. Nickel)

Nach langer Zeit konnte ich gestern mal wieder eine kleine Tour unternehmen rund um die Ökostation Heil: Schafstelze, Rohrammer, eine fütternde Dorngrasmücke und jemanden, der mich fast umgelaufen hat.

Schafstelze im Umfeld der Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Schafstelze im Umfeld der Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Rohrammer, Umfeld der Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Rohrammer, Umfeld der Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Futter tragende Dorngrasmücke, Umfeld der Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Futter tragende Dorngrasmücke, Umfeld der Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Feldhase, Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Feldhase, Ökologiestation Bergkamen-Heil, 14.06.2018 Foto: Andreas Nickel

Schwerte: Girlitz und Keilfleck-Mosaikjungfer, Röllingwiese, 14.06.2018 (Martin Schultz)

Am Ruhrradwanderweg ca. 1km von der Röllingwiese entfernt konnte ich heute gegen 14:30 einen singenden Girlitz beobachten.
An der Röllingwiese selbst neben den üblichen Verdächtigen eine bemerkenswerte Libellenbeobachtung: mindestens 3 Keilfleck-Mosaikjungfern flogen über den Binsen und verteidigten energisch ihre Reviere gegen andere Libellen.
Die Art ist laut Libellenatlas NRW in unserem Bundesland vom Aussterben bedroht.
Anbei ein (leider nur sehr mäßiges) Belegfoto.

Keilfleck-Mosaikjungfer in der Röllingwiese, Schwerte, 14.06.2018, Belegfoto: Martin Schultz

Keilfleck-Mosaikjungfer in der Röllingwiese, Schwerte, 14.06.2018, Belegfoto: Martin Schultz

Selm: Wachtel ruft noch am 12.06.2018 (B.+I.Warnke)

Um 3:20 h ruft wieder eine Wachtel in Selm.

Bergkamen, Storch und mehr, 10./11.06.2018 (Gudrun und Günter Reinartz)

In Bergkamen Heil (10.06.2018) und an der Ökostation (11.06.2018) fanden wir nicht nur drei Störche, sondern auch weitere Vögel Goldwespen und einige Schmetterlinge.

Dieser Storch besucht ab und zu den Horst über dem Spritzenhaus in Bergkamen Heil. Dann ordnet er ein wenig die Zweige oder schläft.

Zwei weitere Störche waren auf einem Feld nahe der Schnellstraße.

Einer der Störche trug einen Ring.

Rauchschwalben auf den Telefondrähten.

Feldsperling

Hausrotschwanz auf den Telefondrähten.

Junge Hausrotschwänze warten auf Futter

Hausrotschwanz mit Nachschub! Zum füttern verschwanden sie leider in den nahen Baum.

Die Goldammer in heller Aufregung. Dann verschwand sie.

Stare als Kirschendiebe im Garten der Ökostation.

Star als Kirschendieb.

Junge Kohlmeise im Kirschbaum.

Auch der Mittelspecht fand sich dort ein.

Faulbaum-Bläulng auf der Ökostation.

Schillerfalter auf der Ökostation

Ulmen-Zipfelfalter auf der Ökostation

Achateule in Heil

Goldwespe grün/rot auf der Ökostation

Goldwespe grün auf der Ökostation

Lünen: Nilgans am 11.06.2018 (A. Pflaume)

Am Teich nahe der Fuchsbachmündung erschien heute ein Paar Nilgänse mit immerhin 9 frisch geschlüpften Jungtieren. Außerdem waren 33 weitere Altvögel anwesend.

Fröndenberg / Unna: Wespenbussard, Großer Schillerfalter, Kuckuck, Neuntöter u.a., 09.-11.06.2018 (B.Glüer)

Östlich von Frdbg.-Bausenhagen schraubte sich gegen Mittag gemeinsam mit einem Mäusebussard ein Wespenbussard in die Höhe. – Er wechselte relativ schnell zu einem anderen Thermikschlauch weiter westlich und verschwand dann nach NW. – Ein paar schnell gemachte Fotos zeigten später am PC, dass es ein Weibchen war. – Falls das Weibchen verpaart ist und zu einer Brut gehört, kann diese nicht weit entfernt sein, denn die Weibchen verlassen ihre Gelege in dieser Phase der Brut stets nur kurz. Das würde bedeuten, dass es im Fröndenberger Osten – allen Unkenrufen zum Trotz – doch eine Wespenbussardbrut gibt …

In den Hemmerder Wiesen heute 3 (!) Neuntöter (2,1). Die beiden Männchen waren während meiner gesamten Anwesenheit (>45 Min) mit heftigen Rivalenkämpfen und Balz beschäftigt. Das dazugehörige Weibchen hielt sich meist verborgen, bzw. floh vor den stürmischen Annäherungen der „Herren“. Auch heute meldete sich im NSG nochmal ausgiebig (teils fliegend) der H.-W.-Kuckuck mit mehreren Rufreihen. Auch eine Nachtigall sang noch unermüdlich, was für diese Art eher ein schlechtes Zeichen ist, weil offenbar ein Partner fehlt – und eine Klappergrasmücke sang ebenfalls ausdauernd (vielleicht, um eine zweite Brut auf den Weg zu bringen).

Gestern und auch schon vorgestern zeigte sich in Fröndenberg (im östlichen Bereich des alten Golfplatzes) ein weiterer Großer Schillerfalter. Er kam immer wieder entlang eines Wanderweges zu diversen Hundehaufen, was für Schillerfalter ein arttypisches Verhalten ist. Sie werden von verschiedenen Tierexkrementen angelockt und landen manchmal sogar bei uns Menschen, um Schweiß aufzutupfen. Vergleiche kleinster Schäden im Schuppenkleid der Flügel auf Fotos machten deutlich, dass es zweifelsfrei nicht der Falter vom 08.06. war. Offenbar haben wir in diesem Jahr wieder ein vermehrtes Auftreten dieser imposanten Schmetterlinge, denn auch aus Schwerte oder im Kreis SO – und nicht zuletzt aus Lünen (Th. Prall) – gibt es mehrere Meldungen. – Bei diesem Waldschmetterling, der ein interessantes Fortpflanzungsverhalten hat, müssen vermutlich viele Komponenten in optimaler Weise zueinander passen, damit sich ein guter Bestand entwickelt. Die Falter fliegen nur mit einer Generation pro Saison. Die Weibchen, die kaum je zu sehen sind, weil sie sich in höheren Baumwipfeln aufhalten, legen ihre Eier weit verstreut, vor allem an Salweiden ab, die in aufgeräumten Renditewäldern leider meist beseitigt werden. Die Raupen wachsen dann nur bis zur ersten Häutung und überwintern als Jungraupe, um sich erst im Folgejahr weiterzuentwickeln und zu verpuppen. Die Flugzeit der Falter ist von Juni bis August.

Am morgigen Dienstag gibt es übrigens im „Dritten“ (WDR 3, 21.00 Uhr bei Quarks und Co) einen Beitrag zum Insektenrückgang.

Großer Schillerfalter nähert sich einem Hundehaufen (Fröndenberg) ..., 09.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Großer Schillerfalter nähert sich einem Hundehaufen (Fröndenberg) ..., 09.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

 ... so schön der Falter auch ist - seine kulinarischen Vorlieben sind gewöhnungsbedürftig ..., 09.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... so schön der Falter auch ist - seine kulinarischen Vorlieben sind gewöhnungsbedürftig ..., 09.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... möglicherweise hat sich der Bestand dieses seltenen Falters in der Saison 2018 etwas verbessert, 09.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... möglicherweise hat sich der Bestand dieses seltenen Falters in der Saison 2018 etwas verbessert, 09.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Trotz der großen Entfernung lassen sich entscheidende Details erkennen: weiblicher Wespenbussard bei Frdbg.-Bausenhagen, 11.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Trotz der großen Entfernung lassen sich entscheidende Details erkennen: weiblicher Wespenbussard bei Frdbg.-Bausenhagen, 11.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg: Flussregenpfeifer, Kuckuck, Grauschnäpper, Uferschwalben, Mehlschwalben, Tafelente, Schnatterenten, Rostgansnachwuchs und Schwarzmilan am 10./11.06.2018 (Gregor Zosel)

Gestern und heute konnte ich im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 2 Flussregenpfeifer, 1 Kiebitz, 1 Tafelente, 3 Schnatterenten, 18 Reiherenten, 7 Stockentenfamilien mit Nachwuchs, 1 Hybridgans (Schnee x Knadada), 1 Zwergtaucherfamilie mit 2 Pulli, 2 Haubentaucher, 2 Graureiher, 4 Neuntöter (2:2), 7 singende Rohrammern sowie 1 Schwarzmilan.
Heute im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 3 Schnatterenten, 2 Reiherenten, 2 Stockentenfamilien mit Nachwuchs, 2 Rostgansfamilien (darunter die beringten KS und EF) mit 18 Pulli (je 9 Junge pro Paar), 61 Kanadagänse + 24 Jungvögel, 3 Nilgänse mit 5 Jungvögel, 4 Graureiher, 1 Kuckuck, 1 Grauschnäpper, ca. 20 Uferschwalben an Brutsandhaufen (ca. 60 angefangene Brutröhren) sowie 24 fertiggestellte und noch mehrere angefangene Mehlschwalbenester in der Kolonie am Wirtsschaftgebäude.

Unsere beringten Rostgänse KS und EF sind wieder Eltern geworden. Wieder haben sie im Hammer Wasserwerk erfolgreich gebrütet.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Unsere beringten Rostgänse KS und EF sind wieder Eltern geworden. Wieder haben sie im Hammer Wasserwerk erfolgreich gebrütet.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Rostgansnachwuchs.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Rostgansnachwuchs.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Mehlschwalben sammeln eifrig Mörtel für ihre Nester.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Mehlschwalben sammeln eifrig Mörtel für ihre Nester.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Eine regelrechte Schlammschlacht.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Eine regelrechte Schlammschlacht.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Mehlschwalben und Uferschwalben sammeln trockene Grashalme. Die Mehlschwalben benötigen sie zusammen mit dem Schlamm für ihren Bau der Nester; die Uferschwalben polstern mit dem Gras die Brutkammer in ihrer Bruthöhle aus.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Mehlschwalben und Uferschwalben sammeln trockene Grashalme. Die Mehlschwalben benötigen sie zusammen mit dem Schlamm für ihren Bau der Nester; die Uferschwalben polstern mit dem Gras die Brutkammer in ihrer Bruthöhle aus.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Uferschwalbe legt beim Graben der Brutröhre eine kleine Pause ein.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Uferschwalbe legt beim Graben der Brutröhre eine kleine Pause ein.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Bis jetzt fällt der Bruterfolg bei den Zwergtauchern im Bereich NSG Kiebitzwiese sehr bescheiden aus.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Bis jetzt fällt der Bruterfolg bei den Zwergtauchern im Bereich NSG Kiebitzwiese sehr bescheiden aus.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Bei den Haubentauchern sieht es noch dramatischer aus. Seit ein paar Tagen schwimmt das Haubentaucherpaar ziellos auf der Ruhr umher. Vermutlich haben sie ihr Gelege verloren.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Bei den Haubentauchern sieht es noch dramatischer aus. Seit ein paar Tagen schwimmt das Haubentaucherpaar ziellos auf der Ruhr umher. Vermutlich haben sie ihr Gelege verloren.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Und immer wieder grüßt die Tafelente....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Und immer wieder grüßt die Tafelente....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Schnatterente auf der Ruhr....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Schnatterente auf der Ruhr....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Schnatterente dreht eine Ehrenrunde....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Schnatterente dreht eine Ehrenrunde....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Kormoran auf der Kiebitzwiese nahe des Heckrindstalls....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Kormoran auf der Kiebitzwiese nahe des Heckrindstalls....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Vom Wehr bis zur Rammbachmündung sind 7 Rohrammerreviere besetzt....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Vom Wehr bis zur Rammbachmündung sind 7 Rohrammerreviere besetzt....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan bei der Gefiederpflege....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan bei der Gefiederpflege....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Bei vielen Besuchern der Kiebitzwiese, insbesondere bei den Kindern, ist dieser weiße Nutria im Moment das beliebteste Tier....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Bei vielen Besuchern der Kiebitzwiese, insbesondere bei den Kindern, ist dieser weiße Nutria im Moment das beliebteste Tier....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Am Wegesrand eine Waffenfliege Stratiomys singularior....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Am Wegesrand eine Waffenfliege Stratiomys singularior....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Liebesleben der Gemeinen Breitstirnblasenkopffliege Sicus ferrugineus....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Liebesleben der Gemeinen Breitstirnblasenkopffliege Sicus ferrugineus....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

In einer weißen Blüte kommt das prachtvolle Grün des Grünen Scheinbockkäfers (Oedemera nobilis) besonders zur Geltung....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

In einer weißen Blüte kommt das prachtvolle Grün des Grünen Scheinbockkäfers (Oedemera nobilis) besonders zur Geltung....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

In einer weißen Blüte kommt das prachtvolle Grün des Grünen Scheinbockkäfers (Oedemera nobilis) besonders zur Geltung....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) erklimmt einen Halm....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Der Braunrötliche Spitzdeckenbock (Stenopterus rufus) ist auch ein farbenfrohes Insekt am Rande der Kiebbitzwiese.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Der Braunrötliche Spitzdeckenbock (Stenopterus rufus) ist auch ein farbenfrohes Insekt am Rande der Kiebbitzwiese.....am 11.06.18 Foto: Gregor Zosel

Selm: rufende Wachtel am 11.06.2018 (B.+I. Warnke)

Heute Nacht um ca. 3:oo h bei geöffnetem Fenster eine rufende Wachtel.

Bergkamen: Mordwanze, 28.05.2018 (Ulrike Kruthoff)

Am 28.05.18 entdeckten wir in unserem Garten ein ungewöhnliches Insekt, so ein Tier hatten wir bis jetzt noch nie gesehen. Mittels Internetrecherche fanden wir heraus, dass es sich um eine Rote Mordwanze handelt.

Rote Mordwanze, Bergkamen, 28.05.2018 Foto: Ulrike Kruthoff

Rote Mordwanze, Bergkamen, 28.05.2018 Foto: Ulrike Kruthoff

Rote Mordwanze, Bergkamen, 28.05.2018 Foto: Ulrike Kruthoff

Rote Mordwanze, Bergkamen, 28.05.2018 Foto: Ulrike Kruthoff

Lünen: Kuckuck am 10.06.2018 (A. Pflaume)

Heute hörte ich im Lippetal in Alstedde noch ein lang anhaltend  rufenden Kuckuck.

Bönen: Feldlerchen und Wespenbussard am 09. u. 10.06.2018 (H.Peitsch)

Die langjährigen Feldlerchenreviere im Industriegebiet sind, trotz stark schrumpfenden Feldflächen, noch besetzt. Heute Morgen waren immerhin 4 Sänger über den Feldern zu bewundern.

Feldlerche am Himmel, sieht man auch nicht mehr so häufig. 10.06.18 Foto: Hartmut Peitsch

Feldlerche, hoch über den Feldern singend, am 10.06.18 Foto: Hartmut Peitsch

Gestern, nördlich der A2 über einem Waldstück an der Grenze zu Hamm, ein kreisender Wespenbussard.

 

Fröndenberg: Heringsmöwen am 09.06.2018 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag 3 überfliegende subadulte Heringsmöwen über der Kiebitzwiese.

Heringsmöwe über der Kiebitzwiese.....am 09.06.18 Foto: Gregor Zosel

Heringsmöwe über der Kiebitzwiese.....am 09.06.18 Foto: Gregor Zosel

Lünen, Gelbspötter,Baumpieper, Großer Schillerfalter am 09.06.18( Th.Prall)

In der Alstedder Feldflur am Sprengersknapp sang ein Gelbspötter in einer Hecke, ebenso 3 singende Goldammern. In einem Getreidefeld hält auch eine Wiesenschafstelze ihr Revier. Eine besondere Überraschung erlebte ich dann an einem Feldweg in der Verlängerung des Sprengersknapp in Richtung Siebenpfennigsknapp: hier tankte ein Großer Schillerfalter Mineralien am Weg, leider hatte ich anders als Bernhard Gluer keinen Fotoapparat dabei, um diesen fantastischen Falter im Bild festzuhalten. Am Schneesberg erfreute ich mich dann noch an dem Gesang eines Baumpiepers, der leider bei uns immer seltener wird.

Bönen: Hausrotschwänze, Girlitze u.a. am 08. und 09.06.2018 (H.Peitsch)

Bei einer ca. zweistündigen Rundfahrt mit dem Fahrrad konnte ich heute für den Ortsteil Altenbögge 7 Hausrotschwanz – Gesangsreviere feststellen. Da ich nicht alle Straßen befahren habe, kann aber davon ausgegangen werden, dass es noch mehr sind.

Auf dem Altenbögger Friedhof und der näheren Umgebung konnte ich >4 Girlitz – Reviere ausmachen. Auf dem Friedhof sind zudem schon >3 Jungvögel zu sehen.

Im HRB der Seseke war in den letzten Tagen nicht viel los, außer der Höckerschwanfamilie  mit 4 Küken, einigen Rohrammern, Bachstelzen, Stockenten, Gänsen, Graureihern und einem singenden Teichrohrsänger. Leider wurden auch wieder die Dämme großflächig freigeschnitten, mitten in der Brutzeit.

An der Kleystr. querte ein Kuckuck im niedrigen Flug meinen Weg. Deutlich war zu erkennen, dass es sich um die rotbraune Variante handelte.

An unserem Wohnhaus haben die Türkentauben mittlerweile die 3. Brut flügge. Heute morgen bekam meine Tochter, in ihrem Zimmer, unerwarteten Besuch von einer frisch ausgeflogenen Jungtaube. Bei offenem Fenster landete das Tier auf der inneren Fensterbank und blieb für eine kleine Fotoserie ruhig sitzen.

Diese Jungtaube hat sich leicht verirrt… 09.06.18 Foto: Hartmut Peitsch

Auf dem Nistkasten am Haus fanden in diesem Jahr schon drei erfolgreiche Bruten statt. 09.06.18 Foto: Hartmut Peitsch

Mähtraktor in der Regenrückhalteanlage Bramey am 09.06.18 Foto: Hartmut Peitsch

Singender Girlitz auf dem Altenbögger Friedhof mit der Lumix fotografiert. 09.06.18 Foto: Hartmut Peitsch

Hausrotschwanz – Männchen am 08.06.18 Foto: Hartmut Peitsch

Junger Hausrotschwanz am 08.06.18 Foto: Hartmut Peitsch

 

 

Walsrode: Weltvogelpark, 8. Juni

Artname völlig sekundär.

Mal zum Nachdenken: Für etliche Arten überlebenswichtige Nachzuchtstation oder reiner Vogelknast?

H. Otten

Fröndenberg / Unna / Bönen: Großer Schillerfalter, Kuckuck, Baumfalke, Waldwasserläufer, Rebhuhn, Steinkauz, Gelbspötter u.a., 08.06.2018 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen war heute noch – mit einem schon relativ späten Juni-Datum – der hier schon mehrfach gemeldete Kuckuck zu hören. Anders als im vergangenen Jahr hat er relativ konstant über die Brutsaison das Revier zwischen Mergelbergwald / Sandbachtal (Bönen) über die Horster Mühle bis einschließlich der Hemmerder Wiesen gehalten.
In den Hemmerder Wiesen außerdem unter anderem 2 Waldwasserläufer, 1 Rostgans und auf einem Weidezaunpfahl ein ruhender Baumfalke.
Im Hemmerder Ostfeld ein einzelnes Rebhuhn, das ohne erkennbaren Grund (keine sichtbare Störung) fliegend einen Ortswechsel über mehrere Hundert Meter vornimmt.

In Bönen-Lenningsen ein tagsüber jagender Steinkauz. Derzeit gibt es bei der Aufzucht von Nachwuchs offenbar viel zu tun, so dass auch die Tagesstunden für die Jagd genutzt werden.

Im „Babywald“ (UN-Kessebüren) ein singender Gelbspötter.

Eine entomologische Überraschung gab es heute am Stromberg (Frdbg.): auf einem Waldweg saß ein männlicher Großer Schillerfalter (Apatura iris) und tupfte mit seinem Saugrüssel den feuchten Untergrund ab. „Meinen“ letzten Großen Schillerfalter hatte ich im Kr. UN vor drei Jahren, am 06.07.2015. Im vergangenen Jahr gab es hier zwei Meldungen: 18.06. (Th. Prall) und 21.06. (K. Conrad) – beide aus Bergkamen.

Großer Schillerfalter an einer `Mineralstoff-Tankstelle´ auf einem Waldweg in Fröndenberg ..., 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Großer Schillerfalter an einer `Mineralstoff-Tankstelle´ auf einem Waldweg in Fröndenberg ..., 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... beim Öffnen der Flügel zeigt er seine volle Pracht ..., 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... beim Öffnen der Flügel zeigt er seine volle Pracht ..., 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... aber auch seine erstaunliche Größe - man beachte die ca. 1 cm große Kellerassel am linken Vorderflügel ...,  08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... aber auch seine erstaunliche Größe - man beachte die ca. 1 cm große Kellerassel am linken Vorderflügel ..., 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... beim richtigen Lichteinfall zeigt das Männchen das Namen gebende schillernde Blau, 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... beim richtigen Lichteinfall zeigt das Männchen das Namen gebende schillernde Blau, 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz in Bönen-Lenningsen am hellen Tag bei der Ansitzjagd, 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz in Bönen-Lenningsen am hellen Tag bei der Ansitzjagd, 08.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

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