Herzlich Willkommen

Die ornithologische Arbeitsgemeinschaft ist der lockere, vereinsübergreifende Zusammenschluß von im Kreis Unna ehrenamtlich tätigen Ornithologen. Auf dieser Eingangsseite finden Sie aktuelle (Vogel-) Beobachtungen und mehr zum Thema Ornithologie aus dem Kreis Unna. Mehr zur OAG finden Sie unter „OAG Kreis Unna„.

Sie haben eine Meldung für diese Seite? Kurze Mail mit Angabe des Beobachters, des Melders, des Beobachtungsortes, des Beobachtungsdatums und der beobachteten Art an die OAG: info@oagkreisunna.de .
Seit April 2011 haben Beobachter auch die Möglichkeit, ihre Meldung selbständig einzugeben und zu veröffentlichen. Die Anmeldung für registrierte Benutzer erreichen Sie hier. Eine kurze Anleitung zur eigenständigen Meldung von Beobachtungsdaten für registrierte Benutzer finden Sie unter „OAG Kreis Unna“ auf der Unterseite „Meldungen veröffentlichen“.

Bitte beachten Sie, dass die OAG keine Angestellten hat – Beobachtungsmeldungen werden daher zwar möglichst zeitnah aber immer mit Verzögerung veröffentlicht. Eine weitergehende Unterstützung, die Bearbeitung von Anfragen und mehr ist oftmals nicht leistbar. Und vor allem: Denken Sie daran, dass die Melder und Beobachter einen erheblichen Teil ihrer Zeit dafür einsetzen, dass wir alle immer aktuell informiert sind. Die fundierte Aufarbeitung einer umfangreicheren Beobachtung einschließlich der Bearbeitung der Fotos dauert schnell zwei Stunden und mehr. Bitte bewahren Sie deshalb den Respekt vor den Urheberrechten und den Leistungen der hier veröffentlichenden Ornithologen – nutzen Sie die Daten ausschließlich zu Ihrer privaten Information. Danke!

Der GeoService des Kreises Unna erleichtert die richtige Benennung von Orten, Lokalitäten oder anderen Raumbezügen bzw. Koordinaten – GeoService.kreis-unna.de

Zu den Internetseiten des nicht amtlichen Natur- und Vogelschutzes im Kreis Unna geht es hier:

Verhalten im Gelände:

Zum Schutz der Vogelwelt und der Natur bitten wir Sie um ein besonders rücksichtsvolles Verhalten. Das Ornitho-Portal hat dazu maßgebliche Informationen zusammengestellt. Wir bitten Sie bei der Vogelbeobachtung und der Vogelfotografie darum, diese Regel einzuhalten – herzlichen Dank!

Die aktuellen Beobachtungsmeldungen aus dem Kreis Unna:

Schwerte: Röllingwiese, 18.01.2019 (Hans-Joachim Göbel)

Am 18.01.2019 in den Röllingwiesen im hinteren Teil am Ruhrufer ein Trupp Graugänse. In den Bäumen am Ruhrufer vereinzelte Kormorane.
Und erfreulicherweise an der zugefrorenen Wasserkante ein Pärchen Schwarzkehlchen. Sie suchten am Ufersaum nach Insekten. Immer wieder sah man in der Vergangenheit eins. Aber 2 lässt mich vermuten, dass es eines der Schwerter Brutpaare ist. Mal sehen, wie lange sie noch bleiben. Der Winter wird härter.

Unna / Bönen: Kiebitze und Bachstelzen am 18.01.2019 (H. Knüwer)

Auf einem vegetationsfreien Acker zwischen Fröndenberger Straße und Lünerner Bach, nördlich Westhemmerde, 10 rastende Kiebitze und auf einem abgemulchten und schütter mit Stoppeln bestandenem Zwischenfruchtfeld südlich Lenningsen und nördlich „Am Brauck“ erstaunliche 200 Bachstelzen (!!) Nahrung suchend.

Eine von ca. 200 Bachstelzen am 18.01.2018. Foto: H. Knüwer

Eine von ca. 200 Bachstelzen am 18.01.2018. Foto: H. Knüwer

Vorjährige Bachstelze, die auf dem Scheitel bereits Federn in’s erste Alterskleid gemausert hat. Foto: H. Knüwer“ width=

Vorjährige Bachstelze, die auf dem Scheitel bereits Federn in’s erste Alterskleid gemausert hat. Foto: H. Knüwer

Vorjährige Bachstelze, die auf dem Scheitel bereits Federn in’s erste Alterskleid gemausert hat. Foto: H. Knüwer“ width=

Vorjährige Bachstelze, die auf dem Scheitel bereits Federn in’s erste Alterskleid gemausert hat. Foto: H. Knüwer

Werne/Hamm: Beobachtungen, 17.01.2019 (Horst R. Kraft)

Am 17.01.2019 in Werne „durch das Haustürfenster“ Haussperling und Rotkehlchen. Am Tibaum quasi „tote Hose“, Wasserstand aber ok. Es waren nur zwei Höckerschwäne zu sehen, ein Silberreiher, zwei Krickenten, einige Stockenten und die üblichen Blässhühner.

Haussperling, Werne 17.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Haussperling, Werne 17.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Haussperling, Werne 17.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Haussperling, Werne 17.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Rotkehlchen, Werne 17.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Rotkehlchen, Werne 17.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Rotkehlchen, Werne 17.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Rotkehlchen, Werne 17.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Fröndenberg: Ranzzeit der Füchse, 17.01.2019 (Brigitte und Burkhard Koll)

Am Vormittag gegen 10:00 Uhr auf dem Acker am Ostrand des NSG Strickherdicker Bach zwei Füchse mit eindeutigem Ranzverhalten.

Duisburg: 18. Treffen der Fachgruppe Gänseökologie, 22. – 24.02.2019 (Mitt.: Fachgruppe Gänseökologie/Helmut Kruckenberg)

18. Treffen der Fachgruppe Gänseökologie 22.-24. Februar 2019 in der Jugendherberge Duisburg-Landschaftspark

Vom 22.-24.02.2019 trifft sich die FG Gänseökologie gemeinsam mit dem DDA zu einem neuerlichen Fachsymposium.

Vorläufiges Tagungsprogramm:

Freitag, 22.02.2019
ab 17 Uhr Anreise der Teilnehmer, 18:30 Abendessen
19:00 Abendvortrag
P. Simeonov & D. Popov: Results from first ever satellite tracking of Red-breasted Geese tagged in their main wintering grounds – Coastal Dobrogea, Bulgaria.
19:00 Ergebnisse aus der Wasservogelforschung
H. Kruckenberg & S. Moonen: Der Mauserzug norddeutscher Graugänse.
I. Ottusch, S. Moonen, H. Kruckenberg & V. Blüml: Raum- und Habitatnutzung territorialer Graugänse Anser anser im Spannungsfeld zwischen Naturschutz- und konventionellen Agrarflächen in Nordwest-
Deutschland
T. Heinicke, W. Herschmann, D. Heyder, A. Koszinski, H. Michaelis & I. Todte: Zugverhalten von Graugänsen in Ostdeutschland – erste Ergebnisse aus dem länderübergreifenden Markierungsprogramm Graugans

Samstag, 23.02.2019
8:00 Frühstück – breakfast
8:30 Plenarrunde „AEWA Goose Management Plattform“: Inhalte und Status quo
E. Meyers & J. Madsen: The AEWA European Goose Management Platform – an introduction
N.N. (BMUB): Aktueller Bericht über den Stand der AEWA GMP und Position des BMUB
N.N. (NABU BV): Management von Gänsen aus Sicht von NABU / BirdLife
10:45 Change to Filmform cinema center
11:10 – 12:45 – Kinofilm „Zugvögel“ – (Filmforum Duisburg)
13:00 Mittagessen – lunch
13:30 Exkursion Walsumer Rheinaue (Fußexkursion, Anfahrt mit PKW)
17:30 Plenarrunde: Neues aus der Gänseforschung
M. Jöbges: Zur Problematik der Vorkommen von Graugans, Kanadagans und Nilgans in Nordrhein-Westfalen
M. Nipkow: Ergebnisse der 1. Niedersächsischen Sommergänsezählung 2018
M. Huizinga: BirdRing – mobile Möglichkeiten zur Meldung von markierten Vögeln
18:30 Abendessen
J. Wahl, T. Heinicke, N. Prior: Monitoring goes ornitho.de – was hat sich seit 2016 getan?
J. Bellebaum / H. Kruckenberg: Gewöhnen sich Gänse an Windparks? Ergebnisse aus einem 20jährigen Monitoring im Rheiderland (Leer)
J. Madsen & K.K. Clausen: Highly dynamic migratory and wintering strategies in pink-footed geese
L.-C- Mendel & S. Hinrichs: Graugänsen im urbanen Lebensraum am Beispiel von Hamburg
V. Blüml, A. Degen & H. Kruckenberg: Ergebnisse aus über 20 Jahren Höckerschwanberingung in Nordwestdeutschland

Sonntag, 24.02.2019
8:00-9:00 Frühstück
K. Günther: Bestandsentwicklung der Gänse an der Wattenmeerküste Schleswig-Holsteins
S. Moonen, H. Kruckenberg, J. Ludwig, F. Bairlein: No negative influence of wintrering Barnacle Geese on nest establishment and hatching success of meadow birds
N. Liljebäck: Recent developments in Swedish population of Lesser White-fronted Geese
T. Heinicke, K. Polderdijk, A. Kölzsch, S. Rosenfeld, L. Cao & T. Fox: Erste Ergebnisse der Besenderung von Waldsaatgänsen im Nationalpark Unteres Odertal
Kruckenberg, H., S. Moonen, N. Liljebäck, G. Müskens: Zugverhalten und Raumnutzung besenderter Zwerggänse – Ergebnisse der Besenderung 2012-2016
G. Hilgerloh: Flughöhen von Gänsen im Winter. Eine Radarstudie
13:00 Mittagessen – lunch
Wir danken dem Vogelschutz-Komitee e.V. und der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft für die finanzielle Unterstützung der Tagung
anschl. Gruppenfoto usw.

Interessenten können sich noch anmelden!

Das jeweils vorläufige Tagungsprogramm gibt es auf www.anser.de
Beginn der Veranstaltung: 22.02.2019 ab 17 Uhr
Ende der Veranstaltung: 24.02.2019 ca. 14 Uhr
Kosten (bei Anmeldung bis zum 01.12.2018)
Tagung mit Unterbringung DJH, Mahlzeiten und Pausen 140€
Tagung ohne Unterkunft, inkl. Mittag- und Abendessen, Pausen 80€
Doppelzimmerzuschlag* 10€
Einzelzimmerzuschlag* 24€
Die Tagung findet im Jugendherberge Duisburg Landschaftspark statt.
Lösorter Str. 133, 47137 Duisburg

Holzwickede/Iserlohn: Beringte Blässgans, 17.01.2019 (Hans-Joachim Göbel)

Über Helmut Kruckenberg (IWWR/Fachgruppe Gänseökologie) kam die Mitteilung, dass die am 15.01.2019 gemeldete beringte junge Blässgans erst kürzlich in Holland beringt worden. Weitere Daten liegen deshalb noch nicht vor.

Schwerte: Sperber, 16.01.2019 (Beob.: Thomas Sauer, Meld.: Hans-Joachim Göbel)

Thomas Sauer schickte mir das schöne Bild vom Sperber. Er jagt seit Sommer in der Stadtmitte Schwerte. Er hatte ihn schon öfters gesehen. Aber nun auch mal erwischt. Mitten in der Stadt holte er sich ein Taube. Er greift auch die Dohlen an. Könnte ein 2-jähriges Weibchen sein.

Sperber, Schwerte 16.01.2019 Foto: Thomas Sauer

Sperber, Schwerte 16.01.2019 Foto: Thomas Sauer

Schwerte: Röllingwiese, 16.01.2019 (Hans-Joachim Göbel)

Unsere Hoffnung hat sich erfüllt. Der Wasserstand in den Röllingwiesen ist seit Tagen so hoch, dass alle gestutzten Binsen komplett unter Wasser sind. Auch die höher gelegenen direkt am Stand. Die Bereiche habe ich auf den Fotos eingekreist. Somit besteht die Hoffnung, dass sie zumindest teilweise absterben, wie es die Lektüre hergibt.
Komischerweise sind überhaupt keine Wasservögel da. Der erste Winter ohne eine Ente oder sonst was. Normal ist das nicht. Ein einzelner Schwan dümpelt herum. Der traute sich heute nicht mal auf die künstliche Kiesbank. Zu nervös trieb ihm im Wind die künstliche Nisthilfe vor der Nase rum. War mein Eindruck. Er machte einen großen Bogen. Ist für Tiere ja auch eher ein bedrohlicher Anblick. So ein hin und her schwimmendes Etwas.
Wegen der Nachfragen, ob ich das war, möchte ich erklären, dass ich die künstlichen Projekte nicht realisiert habe. Und mir der natürliche Zustand der Wiesen sehr wichtig ist. Eingriffe sollten sich meiner Ansicht nach auf die Pflege und den Erhalt des Charakters der Wiesen beschränken. So lange, bis die Landschaftsplanung etwas anderes vorschreibt. Jede noch so gut gemeinte künstliche Veränderung ist nicht in meinem Sinne, da jede dadurch angelockte Art andere natürlich vorkommende Arten wieder abschreckt. Selbst lange ansässige Arten werden durch künstliche Veränderung schnell vergrault. Usw., usw.
Durch die Anbringung von den sicher gutgemeinten Nisthilfen nahe am Stand zum besseren Fotografieren oder Fotoschildern extra für den Eisvogel, geht auch das wunderschöne natürliche Bild der Wiesen völlig verloren.

Wieder überschwemmte Röllingwiese mit zurückgeschnittenen und jetzt überstauten Flatterbinsenbereichen, Schwerte 16.01.2019 Foto: Hans Joachim Göbel

Wieder überschwemmte Röllingwiese mit zurückgeschnittenen und jetzt überstauten Flatterbinsenbereichen, Schwerte 16.01.2019 Foto: Hans Joachim Göbel

Wieder überschwemmte Röllingwiese mit gerodeten und jetzt überstauten Flatterbinsenbereichen, Schwerte 16.01.2019 Foto: Hans Joachim Göbel

Wieder überschwemmte Röllingwiese mit gerodeten und jetzt überstauten Flatterbinsenbereichen, Schwerte 16.01.2019 Foto: Hans Joachim Göbel

Nistfloß, Röllingwiese Schwerte 16.01.2019 Foto: Hans Joachim Göbel

Nistfloß, Röllingwiese Schwerte 16.01.2019 Foto: Hans Joachim Göbel

Iserlohn/Holzwickede/Fröndenberg: Gänse, 15.01.2019 (Thomas Sauer, Hans-Joachim Göbel)

Am 15.01.2019 konnte ich mit Th. Sauer an der Schoofbrücke wieder den großen Trupp Gänse beobachten. Es wehte ein eisiger Wind. Wir waren alleine. Kein Hund in den Wiesen. Somit gute Bedingungen für die Gänse (und uns). Als erstes konnten wir oben bei Bimberg auf dem Feld aus (Navi gemessen) 900 m eine einzelne Saatgans im Dunst ablichten. Denke, es ist eine Tundra. Was die da oben alleine machte?? Das Thomas sie aus der Entfernung aus dem fahrenden Auto sah, Respekt! Es ist eine große Saatgans mit langem Hals. Sieht man nicht so gut auf dem schlechten Belegbild. Zu viel Nebel usw. Ich hatte so meine Schwierigkeiten.
Die Gänse an der Schoofbrücke waren alle sehr entspannt. Fernglas reichte, um eine weitere Saatgans auszumachen. Trotz Gewusel war sie schnell gefunden. Hierbei würde ich auf eine rossicus setzen. Sie ist so groß oder klein, wie die Bläßgänse. Und ihre Bein- und Schnabelfarbe ist orange/gelb. Im Gegensatz zu meiner kürzlich gemeldeten Kurzschnabelgans. Die hatte ich auch in dem Trupp vermutet. Aber nicht gefunden. Nonnengänse sahen wir heute auch wieder ca. 25 Ex. Die sind dann aber doch vor dem Belegfoto aufgeflogen. Ein braver (angeleinter) Hund auf dem Weg reichte.
Zu guter Letzt noch eine junge, beringte Bläßgans mit einem schwarzen Halsring.
Tip: Kaltes nasses Wetter und Sturm ist gut zum Gänse gucken. Kein Wuffi in den Wiesen.

Einzelne Saatgans, Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Einzelne Saatgans, Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Gänsegewusel, Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Gänsegewusel, Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Saatgans (rossicus), Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Saatgans (rossicus), Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Saatgans (rossicus), Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Saatgans (rossicus), Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Blässgans mit Halsmanschette, Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Blässgans mit Halsmanschette, Schoofbrücke Holzwickede, 15.01.2019 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Unna / Fröndenberg: Birkenzeisig-Massenaufkommen, Fichtenkreuzschnäbel, Buchfink-Erstgesang, Bergfinken, Sturmmöwen, Schwarzspecht, Waldkauz u.a., 14./15.01.2019 (B.Glüer)

Weiterhin im Hemmerder Schelk ein Massenaufkommen von Hunderten Birkenzeisigen – wenngleich es heute mit ~300 Vögeln bereits ein etwas „kleinerer“ Schwarm war. Allerdings könnte der Trupp sich auch geteilt haben. Ohnehin erweisen sich die Birkenzeisige sowohl beim Beobachten, bei Zählversuchen und erst recht bei Versuchen, die Massenaufkommen im Foto festzuhalten als der sprichwörtliche „Sack Flöhe“, der sich nicht wirklich erfassen lässt. Trotzdem sind diese ungewöhnlichen Mengen die größten Ansammlungen dieser Art, die ich je gesehen habe. Noch im vergangenen Jahr, als wir bereits einen überdurchschnittlichen Einflug aus Nordeuropa hatten, sah man höchstens Truppstärken nahe 100 Vögeln. Dass es nun im H. Schelk zu diesen ungewöhnlichen Massen-Ansammlungen kommen konnte, hängt wohl damit zusammen, dass mehrere seltene Konstellationen gleichzeitig aufeinandertreffen. Zum einen haben wir auch in diesem Winter einen überdurchschnittlichen Einflug (Gesamtzahl der an der Zählstation Falsterbo / Südschweden im Herbst erfassten Birkenzeisige: 10 297 Ex – gegenüber dem langjährigen Durchschnittswert von 3 650 Ex pro Saison). Zum Vergleich: im Vorjahr (2017) lag die Gesamtzahl in Falsterbo bei 44 343 Ex, im Jahr 2016 immerhin auch schon bei 12 495 Ex, aber im Jahr 2015 noch bei 4 077 Ex. Nun war es im vergangenen Winter (2017) so, dass die Birken bei uns fast keine Samen trugen. Man sah die Birkenzeisige oft an Erlensamen oder in Ruderalflächen. In diesem Winter (2018/19) tragen die Birken extrem viele Samen – während Erlen kaum Samen angesetzt haben. Somit bietet der Hemmerder Schelk mit einem überdurchschnittlich hohen Birkenanteil derzeit offenbar ein geradezu unerschöpfliches Nahrungsangebot.
Außerdem im H. Schelk heute 2 Fichtenkreuzschnäbel, einzelne Bergfinken, ein erster Buchfink mit Gesang(!), – und gestern Flugrufe eines Schwarzspechtes.

Nördlich UN-Westhemmerde auf dem „Rothen Feld“ gestern 13 rastende Kiebitze. Südlich UN-Westhemmerde, nahe der B1, 43 Sturmmöwen und 6 Lachmöwen.

Nördlich Frdbg.-Hohenheide konnte am Abend die erfolgreiche Besetzung eines frischen Waldkauzkastens (am 21.11.18 aufgehängt) bestätigt werden: nach 12minütiger Beobachtung aus sicherer Entfernung verließ um 17.18 Uhr (kalendarischer Sonnenuntergang: 16.43 Uhr) der „Vogel des Jahres 2017“ (hier ein Männchen) den Kasten und ließ unmittelbar anschließend in geringer Entfernung mehrere Revierrufe hören.

Teil eines riesigen Birkenzeisigschwarms über dem Hemmerder Schelk ..., 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Teil eines riesigen Birkenzeisigschwarms über dem Hemmerder Schelk ..., 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... Zwischenlandung auf mehreren Baumkronen ..., 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... Zwischenlandung auf mehreren Baumkronen ..., 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... danach folgt die `Schlacht am Buffet´, 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... danach folgt die `Schlacht am Buffet´, 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Tiefenentspannte Kiebitze bei UN-Westhemmerde, 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Tiefenentspannte Kiebitze bei UN-Westhemmerde, 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Adulte Sturmmöwe mit den auffallend - für die Art typisch - grünen Beinen, 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Adulte Sturmmöwe mit den auffallend - für die Art typisch - grünen Beinen, 14.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg: Hochwasser bei der Wasservogelzählung mit Gänsesägern, Schellenten, Krickenten, Schnatterenten, Pfeifente, Wasseramsel und Misteldrosselgesang am 14.01.2019 (Gregor Zosel)

Die Wasservogelzählung der NWO war geprägt vom Ruhrhochwasser, so dass die Zahlen der Wasservögel in vielen Abschnitten der Ruhr sehr niedrig waren oder gar bei null lagen. So zählte ich in den einzelnen Teilabschnitten meines Zählgebietes von der Hönnemündung bis hin zur östlichen Stadtgrenze Fröndenbergs u.a. folgende Vögel:
Himmelmann Park/Hönnemündung:
3 Gänsesäger (2:1), 1 Zwergtaucher, 23 Stockenten, 1 Graureiher sowie 1 Wasseramsel.
Hindenburg Hain:
1 Reiherente, 61 Stockenten, 1 Blässralle, ca. 50 Erlenzeisige, ca. 50 Wacholderdrosseln sowie ca. 30 Grünfinken.
NSG Kiebitzwiese:
3 Gänsesäger (2:1), 17 Reiherenten, ca. 140 Stockenten, 1 Pfeiferpel, 3 Krickenten, ca. 35 Schnatterenten, 4 Teichrallen, 52 Blässrallen, 4 Zwergtaucher, 8 Nilgänse, 1 Kanadagans, 2 Graugänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 15 Höckerschwäne, 4 Silberreiher, 1 Graureiher, 6 Kormorane, ca. 100 Wacholderdrosseln, ca. 50 Erlenzeisige, 8 Schwanzmeisen sowie 1 singende Misteldrossel.
Hammer Wasserwerk:
1 Gänsesäger (M), 4 Schellenten (2:2), 3 Krickenten, 19 Reiherenten, 41 Stockenten, 2 Nilgänse, 54 Graugänse, 159 Kanadagänse, 1 Hybridgans (Grau x Kanada), 1 Höckerschwan, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 1 Kormoran sowie 1 singende Misteldrossel.
NSG Obergraben westlich Wickede:
2 Reiherenten, 4 Stockenten, 1 Graureiher sowie ca. 50 Wacholderdrosseln.

Die Schellenten hatten die ruhigen Gewässer im Hammer Wasserwerk aufgesucht......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Die Schellenten hatten die ruhigen Gewässer im Hammer Wasserwerk aufgesucht......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Und auch die Kanadagänse waren heute fast ausschließlich im Wasserwerk zu beobachten......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Und auch die Kanadagänse waren heute fast ausschließlich im Wasserwerk zu beobachten......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Bis auf einige Einzelexemplare haben die Krickenten das östliche Fröndenberger Ruhrtal auf Grund des Hochwassers geräumt......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Bis auf einige Einzelexemplare haben die Krickenten das östliche Fröndenberger Ruhrtal auf Grund des Hochwassers geräumt......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auch immer mehr Schnatterenten im NSG Kiebitzwiese wechseln von den Fluten der Ruhr aus der Sperrzone auf die Gewässern rund um den Aussichtshügels......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auch immer mehr Schnatterenten im NSG Kiebitzwiese wechseln von den Fluten der Ruhr aus der Sperrzone auf die Gewässern rund um den Aussichtshügels......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Nur die Gänsesäger kommen sehr gut mit dem Hochwasser auf der Ruhr, bzw Hönne, zurecht.......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Nur die Gänsesäger kommen sehr gut mit dem Hochwasser auf der Ruhr, bzw Hönne, zurecht.......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Dagegen hat dieser kleine Zwergtaucher mit der Strömung ganz gut zu kämpfen.......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Dagegen hat dieser kleine Zwergtaucher mit der Strömung ganz gut zu kämpfen.......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Nur einmal ließ sich eine Wasseramsel kurz am Hönneufer blicken. Ihre Ansitze in der Ruhr und Hönne sind alle überschwemmt.......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Nur einmal ließ sich eine Wasseramsel kurz am Hönneufer blicken. Ihre Ansitze in der Ruhr und Hönne sind alle überschwemmt.......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Misteldrossel auf ihrer Singwarte im Hammer Wasserwerk.......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Misteldrossel auf ihrer Singwarte im Hammer Wasserwerk.......am 14.01.19 Foto: Gregor Zosel

Holzwickede/MK: Blässgänse, Weißwangengänse, 14.01.2019 (Hans-Joachim Göbel)

Bei einem kurzen Kurztripp zur Schoofbrücke wieder etliche Gänse: Etwa 250 Exemplare, großräumig verstreut, überwiegend Blässgänse, 11 Nonnengänse darunter.

Fröndenberg: Sperber, 14.01.2019 (Brigitte und Burkhard Koll)

Fröndenberg-Ardey: Gegen 15:30 Uhr blitzschneller, aber erfolgloser Angriff eines Sperberweibchens an der Futterstelle unseres Gartens. Die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Goldammern, Kohl-, Blau- und Sumpfmeisen,Heckenbraunellen, Buchfinken, Haussperlinge, Amseln und Rotkehlchen konnten diesmal unbeschadet das Weite suchen. Nach 15 Minuten kehrten die „Flüchtlinge“ wieder zurück.

Bönen: Wasservögel kehren ins HRB zurück, 14.01.2019 (H.Peitsch)

Ein erfreuliches Bild bot sich heute im HRB der Seseke. Bei steigenden Wasserständen erhöhen sich auch wieder die Zahlen der anzutreffenden Vögel. Heute zu sehen: 4 Graureiher, 10 Graugänse, 14 Kanadagänse, 4 Nilgänse, 31 Stockenten, 1 Pfeifente, einige Wiesenpieper und 2 Blässhühner.

Am Sesekeweg waren >8 Schwanzmeisen unterwegs.

Schwanzmeisen sind meistens recht zutraulich und deshalb gut zu fotografieren wenn man schnell genug ist. 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch

Immer wieder süß diese Kleinen. Schwanzmeise am 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch

Nur eine Pfeifente unter den Stockenten am 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch

Einfliegende Nilgänse, 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch

Kanadagans am 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch

Auch im Becken wieder erfreulich viel Wasser am 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch

Endlich führt die Seseke wieder genügend Wasser. 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch

 

Fröndenberg / Unna: Wespenbussardhorst, Habicht, Birkenzeisige, Waldwasserläufer, Gänsesäger, Silberreiher u.a., 12./13.01.2019 (B.Glüer)

Im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) schien es heute sogar den Wasservögeln „zu nass“ zu sein … – die meisten Filterbecken hatten Wasserhöchststände und waren somit für Limikolen und Kleinvögel unattraktiv. Immerhin 7 Waldwasserläufer zeigten sich in einem Becken. Auf der Ruhr unter anderem 2 Gänsesäger (1,1), ~40 Stockenten, ~20 Reiherenten, 4 Kormorane.

Gestern im Hemmerder Schelk ein ungewöhnlich großer Schwarm Birkenzeisige – über mehrere Birken verteilt bei der Samenernte. Ein Versuch, per Fernglas die Anzahl zu ermitteln, erwies sich als unmöglich. Allerdings wurde deutlich, dass der Schwarm (von einzelnen Distelfinken abgesehen) ausschließlich aus Birkenzeisigen bestand (in letzter Zeit waren Zeisigtrupps meist gemischt und bestanden eher aus überwiegend Erlenzeisigen). – Erst als sie auch einem Sperber aufgefallen waren und dieser den ganzen Trupp in Panik aufscheuchte, war die tatsächliche Größe des Schwarms erkennbar. Es dürften 600 – 800 (!) Vögel gewesen sein. Leider gelangen im Nieselregen von dem beeindruckenden Spektakel keine brauchbaren Fotos, da der Schwarm in hektischem Auf und Ab immer wieder hinter Baumkronen abtauchte, bzw. zunächst zu nah war, um alle Vögel aufs Bild zu bekommen.

Nahe Frdbg.-Bausenhagen gelang der Fund eines weiteren Wespenbussardhorstes, der erst in der vergangenen Saison entstanden ist. Möglicherweise sind zusammen mit den bereits gemeldeten Funden aus dem Fröndenberger Westen damit die vermuteten 2 Brutpaare für das Fröndenberger Stadtgebiet bestätigt.

In den Hemmerder Wiesen gestern unter anderem 1 jagender Habicht (m/ad).

Bei Frdbg.-Ostbüren 2 Silberreiher auf einer Feldgrasfläche.

Birkenzeisige (Hemmerder Schelk) - technisch leider ein schlechtes Bild, das jedoch einen kleinen Teil des `Gewusels´ unzähliger Vögel bei der Samenernte zeigt ..., 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Birkenzeisige (Hemmerder Schelk) - technisch leider ein schlechtes Bild, das jedoch einen kleinen Teil des `Gewusels´ unzähliger Vögel bei der Samenernte zeigt ..., 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... kleiner Teil des abfliegenden Schwarms ..., 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... kleiner Teil des abfliegenden Schwarms ..., 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... in schnellen Wendungen immer wieder die Richtung ändernd, 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... in schnellen Wendungen immer wieder die Richtung ändernd, 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

`Frischer´ Wespenbussardhorst (Frdbg.), der in der Saison 2018 entstanden ist, 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

`Frischer´ Wespenbussardhorst (Frdbg.), der in der Saison 2018 entstanden ist, 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Für diesen Feldhasen (Frdbg.-Warmen) begann das neue Jahr mit besonderem Pech, nachdem er gerade die zurückliegende Jagdzeit (endete für ihn am 31.12.) heil überstanden hatte ..., 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Für diesen Feldhasen (Frdbg.-Warmen) begann das neue Jahr mit besonderem Pech, nachdem er gerade die zurückliegende Jagdzeit (endete für ihn am 31.12.) heil überstanden hatte ..., 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... für die Rabenkrähen allerdings wurde sein Straßentod zum Glücksfall ..., 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... für die Rabenkrähen allerdings wurde sein Straßentod zum Glücksfall ..., 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... ein `Hasenbraten´ bietet sich ihnen nicht alle Tage, 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

... ein `Hasenbraten´ bietet sich ihnen nicht alle Tage, 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Holzwickede: Zwergsäger, Kurzschnabelgans, Kolkraben, Mittelspecht und Bergpieper am 10.01.2019 (Stefan Helmer)

Auf dem Geiseckesee konnte ich mittags 8 (5m, 3w) Gänsesäger sowie das bereits bei ornitho gemeldete Zwergsäger-Männchen beobachten. Zwei Kolkraben wechselten zwischen Bahnwald und Standortübungsplatz. Im östlichen Teil des Bahnwaldes war ein Mittelspecht auf Nahrungssuche.
An den Filterbecken nördlich der Schoofsbrücke hielten sich drei Bergpieper auf. Nahe der Brücke konnte ich recht nah die (bekannte?) Kurzschnabelgans aus dem Ruhrtal unter 44 Graugänsen beobachten (siehe Meldung bzw. Vogel vom 15.11.2018, T. Sauer und H.J. Göbel). Leider steigt einem an der Brücke derzeit ein unangenehmer Geruch in die Nase, denn offenbar wollte jemand seine Küchenabfälle in Form von mind. 15 gekochten und zerlegten Hummern im Wasser am Ufer loswerden. Manche Menschen kennen wirklich keine Grenzen.

Gekochte und zerlegte Hummer in der Ruhr an der Schoofsbrücke, 10.01.2019 (Stefan Helmer)

Fröndenberg: Wanderfalke und Kolkrabe am 10.09.2018 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag konnte ich bei meinem fast 2 stündigen Rundweg durch die Strickherdicker Feldflur folgende Vogelarten beobachten: 1 Wanderfalke, 11 Mäusebussarde (meist wurmend), 2 Turmfalken, 3 Eichelhäher, 13 Rabenkrähen, 16 (!) Amseln, 11 Kohlmeisen, 1 Blaumeise, 4 Buchfinken, ca. 40 (!) Goldammern, ca. 30 Wacholderdrosseln, 3 Rotkehlchen, 6 Ringeltauben, 2 Nilgänse, 1 Graureiher sowie 10 nach SW ziehende Kormorane. Aus Richtung Backenberg immer wieder Rufe von einem Kolkraben.

Wanderfalke auf einem Hochspannungsmast in der Strickhetrdicker Feldflur.....am 10.01.19 Foto: Gregor Zosel

Wanderfalke auf einem Hochspannungsmast in der Strickhetrdicker Feldflur.....am 10.01.19 Foto: Gregor Zosel

Fröndenberg: Blässgänse, Gänsesäger, Schellente, Krickenten, Schnatterenten, Silberreiher, Wacholderdrosseln und Erlenzeisige am 09.01.2019 (GregorZosel)

Heute hatte das Wetter von jedem etwas. Bedeckter Himmel, strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, Regen, und Hagel wechselnten sich am Vormittag ab, als ich im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis hin zur Rammbachmündung meinen Spaziergang machte. Hier konnte ich bei starkem Ruhrhochwasser und gut gefüllter Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 2 Gänsesäger, ca. 30-40 Schnatterenten, 45 Reiherenten, ca. 100 Stockenten, 4 Zwergtaucher, 14 Blässrallen, 115-120 Blässgänse, 57 Graugänse, 121 Kanadagänse, 5 Nilgänse, 24 Höckergänse, 6 Silberreiher, 3 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze, ca. 20 Erlenzeisige sowie ca. 100 Wacholderdrosseln.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Schellerpel, ca. 70 Krickenten, 65 Graugänse, 89 Kanadagänse, 2 Nilgänse, 1 Silberreiher, ca. 100 Erlenzeisige sowie ca. 20 Distelfinken.

Kurz nach Sonnenaufgang versammelten sich die Blässgäne zusammen mit einigen Kanadagänsen auf dem Feld westlich des Wehres auf Mendener Ruhrseite, wo sie aber rasch vertrieben wurden.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Kurz nach Sonnenaufgang versammelten sich die Blässgäne zusammen mit einigen Kanadagänsen auf dem Feld westlich des Wehres auf Mendener Ruhrseite, wo sie aber rasch vertrieben wurden.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auf dem Ersatzfeld zwischen Ponyhof und Wehr, wohin sie flüchteten, waren sie aber auch nicht lange ungestört. Als Hundebesitzer mit freilaufenden Hunden den Gänsen zu nahe kamen, zogen sie dann endlich zur Kiebitzwiese ab, wo sie ungestört den Rest des Tages verbrachten .....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auf dem Ersatzfeld zwischen Ponyhof und Wehr, wohin sie flüchteten, waren sie aber auch nicht lange ungestört. Als Hundebesitzer mit freilaufenden Hunden den Gänsen zu nahe kamen, zogen sie dann endlich zur Kiebitzwiese ab, wo sie ungestört den Rest des Tages verbrachten .....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Blässgänse auf der Kiebitzwiese.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Blässgänse auf der Kiebitzwiese.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Hier im NSG können sie sich ungestört austoben.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Hier im NSG können sie sich ungestört austoben.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Nun, wo die Wiesen auf der Kiebitzwiese überschwemmt sind, wagen sich auch einzelne Schnatterenten von der Ruhr hier ins offene Gelände.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Nun, wo die Wiesen auf der Kiebitzwiese überschwemmt sind, wagen sich auch einzelne Schnatterenten von der Ruhr hier ins offene Gelände.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auch die Graugänse wurden immer wieder aufgetrieben und fanden letzendlich im Hammer Wasserwerk ihre Ruhe.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auch die Graugänse wurden immer wieder aufgetrieben und fanden letzendlich im Hammer Wasserwerk ihre Ruhe.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Anders als auf der Ruhr, die starkes Hochwasser führt, schwimmt es sich auf den Filtgerbecken des Wasserwerkes entspannter. So denkt wohl zumindest die Schellente.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Anders als auf der Ruhr, die starkes Hochwasser führt, schwimmt es sich auf den Filtgerbecken des Wasserwerkes entspannter. So denkt wohl zumindest die Schellente.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Dagegen bevorzugen die Krickenten im Wasserwerk die Ruhe auf der Ruhr. Allerdings müssen sie gegen die starke Strömung ankämpfen und halten sich deshalb nahe am Ufer auf.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Dagegen bevorzugen die Krickenten im Wasserwerk die Ruhe auf der Ruhr. Allerdings müssen sie gegen die starke Strömung ankämpfen und halten sich deshalb nahe am Ufer auf.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Gemischter Trupp aus Erlenzeisigen und Distelfinken im Wasserwerk.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Gemischter Trupp aus Erlenzeisigen und Distelfinken im Wasserwerk.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Geschickt wird der Samen aus den Fruchtständen gepickt.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Geschickt wird der Samen aus den Fruchtständen gepickt.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Einmal mit vollem Schnabel in die Kamera lächeln.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Einmal mit vollem Schnabel in die Kamera lächeln.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Aber danach geht es weiter am Frühstücksbuffet.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Aber danach geht es weiter am Frühstücksbuffet.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Erstaunlich hoch war die Zahl der Rotkehlchen am heutigen Vormittag. Allein in einem Weißdornbusch im Hammer Wasserwerk 4 Exemplare.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Erstaunlich hoch war die Zahl der Rotkehlchen am heutigen Vormittag. Allein in einem Weißdornbusch im Hammer Wasserwerk 4 Exemplare.....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Nicht nur für diesen Mäusebussard war heute gutes Flugwetter mit passsabler Thermik....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Nicht nur für diesen Mäusebussard war heute gutes Flugwetter mit passsabler Thermik....am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Kreis Unna/NRW/BRD: Praxishandbuch Kiebitzschutz des NABU/MOIN erschienen – AG-Gründung im Februar, 09.01.2019 (Mitt.: Kristian Lilje)

Kristian Lilje von der NABU-Naturschutzstation Münsterland weist auf die aktuelle Neuerscheinung zum Kiebitzschutz hin:

Praxishandbuch Kiebitzschutz
Das MOIN [Michael-Otto-Institut] hat, unterstützt durch seine Partner, ein Praxishandbuch zum Kiebitzschutz erstellt (44-seitige Broschüre „Kiebitze schützen – Ein Praxishandbuch“). Inhalte sind unter anderem Biologie und Gefährdung des Kiebitzes, Hinweise zur Freilandarbeit mit Kiebitzen sowie praktische Tipps zum Schutz im Grünland und Ackerland. Erhältlich über den NABU-Shop oder als pdf-Download:
https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/agrarvoegel/181127-nabu-kiebitzschutz-handbuch.pdf

Zudem wird unter der Leitung der Projektkoordinatoren vom Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN Schleswig-Holstein) eine bundesweite AG Kiebitzschutz gegründet.

Die offizielle AG Gründung wird im Rahmen der Tagung „Perspektiven des Kiebitzschutzes in Deutschland“ vom 8.-9. Februar 2018 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf Einladung der Universität und der NABU-Naturschutzstation Münsterland stattfinden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Am Samstagnachmittag werden eine Exkursion in die Rieselfelder Münster sowie eine Nestfinder-Schulung angeboten.

Bönen: Stunde der Wintervögel am 06.01.2019, 09.00 – 10.00h (Clemens Rethschulte)

Ich habe mich am Sonntag in dem oben genannten Zeitraum der Zählung in unserem Garten angenommen und folgendes beobachtet:
20 Kohlmeisen, 15 Blaumeisen, 10 Haussperlinge, 2 Heckenbraunellen, 4 Buchfinken, 1 Elster, 3 Rotkehlchen, 6 Ringeltauben, 2 Sumpfmeisen, 2 Buntspechte, 4 Amseln, ein Mittelspecht (war zweimal an der Futterstelle) und ein Grünspecht (gehört).
Die Gruppe von ca. 8 Schwanzmeisen, die regelmäßig bei uns auftaucht, ist leider im vorgesehenen Beobachtungszeitraum nicht erschienen. Schade – hätte sie gern hinzugefügt.

Werne/Hamm: Grünfink, Haussperling und mehr, 03.01.2019 (Horst R. Kraft)

Im eigenen Garten selbst ist eher wenig los, meine vielen Spatzen (40-60), die bisher den langblättrigen Bambus liebten, sind kam noch zu sehen, seitdem der Sperber hier wieder öfter aufgetaucht ist. Dafür Grünfinken in „meinem NSG“ vor dem Haus. Dazu ein nahrunggsuchender Silberreiher im NSG Tibaum.

Grünfinken im eigenen Garten, Werne 03.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Grünfinken im eigenen Garten, Werne 03.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Grünfinken im eigenen Garten, Werne 03.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Grünfinken im eigenen Garten, Werne 03.01.2019 Foto: Horst R. Kraft

Silberreiher im NSG Tibaum, Hamm Foto: Horst R. Kraft

Silberreiher im NSG Tibaum, Hamm Foto: Horst R. Kraft

Fröndenberg/ Wickede (Ruhr): Stunde(n) der Wintervögel mit Kernbeißern, Birkenzeisigen, Erlenzeisigen, Dompfaffe, Eichelhähern und Misteldrossel am 04.01.-06.01.2019 (Gregor Zosel)

Am Wochenende der NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ habe ich, wie schon in den letzten Jahren auch, gezielt Parkanlagen und Friedhöfe aufgesucht und hier meine Vogelzählung durchgeführt. Viel schlechter allerdings wie in diesem Jahr können die Bedingungen nicht sein. Bei nasskalten Dauerregenwetter und noch relativ viel Nahrung in den Büschen, Bäumen und auf den durchweichten Wiesen ist die Zahl der Wintervögel zumindest in den Gärten sehr bescheiden. In meinen Beobachtungsbereichen war allerdings die Zahl recht ordentlich. Viele Vögel blieben aber sicherlich unentdeckt, da z.B. Amseln und Meisen sich teilweise nah am Stamm von Nadelhölzern vor dem Regen schützten. Ließ der Regen dann kurz mal etwas nach, kamen auch die Vögel wieder zum Vorschein. So konnte ich dann in den aufgesuchten Grünflächenanlagen folgende Listen erstellen, wobei ich die Wasservögel auf der Ruhr an den Parkanlagen nicht mit in der Liste aufgenommen habe:
Hindenburg Hain/Fröndenberg:
ca. 70 Erlenzeisige, ca. 20 Distelfinken, ca. 30 (!!) Kernbeißer (die Zahl lag am 7.1. sogar noch etwas höher; ca. 50 Ex.!), 2 Dompfaffe, 11 Blaumeisen, 11 Kohlmeisen, 2 Sumpfmeisen, 2 Kleiber, 2 Gartenbaumläufer, 2 Zaunkönige, 1 Heckenbraunelle, 3 Rotkehlchen, 1 Wintergoldhähnchen, ca. 15 Buchfinken, ca. 15 Grünfinken, 12 Haussperlinge, 2 Stare, 13 Amseln, 1 Grünspecht, 1 Buntspecht, 5 Türkentauben, ca. 30 Ringeltauben, 10 (!) Eichelhäher, 9 Dohlen, 2 Rabenkrähen sowie 9 Elstern.
Himmelmann Park/Fröndenberg:
1 Eisvogel, 9 Amseln, 1 Star, 8 Wacholderdrosseln, 4 Kohlmeisen, 4 Blaumeisen, 6 Schwanzmeisen, 2 Gartenbaumläufer, 1 Distelfink, 4 Buchfinken, 1 Grünfink, 1 Zaunkönig, 3 Rotkehlchen, 1 Haussperling, 1 Grünspecht, 4 Ringeltauben, 1 Dohle, 2 Eichelhäher, 2 Rabenkrähen, 4 Elstern sowie 1 Sperber.
Kath. Friedhof Bausenhagen/Fröndenberg:
2 Amseln, 1 Kohlmeise, 3 Blaumeisen, 1 Kleiber, 1 Gartenbaumläufer, 1 Grünspecht, 8 Ringeltauben, 6 Dohlen sowie 1 Turmfalke.
Ev. Friedhof Dellwig/Fröndenberg:
4 Amseln, 1 Star, 5 Kohlmeisen, 3 Blaumeisen, 1 Sumpfmeise, 3 Gartenbaumläufer, ca. 15 Distelfinken, 2 Grünfinken, 4 Buchfinken, 1 Rotkehlchen, 12 Ringeltauben, 2 Grünspechte (Paar), 1 Buntspecht, 12 Dohlen sowie 3 Rabenkrähen.
Alter Friedhof/Fröndenberg:
5 Amseln, 5 Kohlmeisen, 6 Blaumeisen, 1 Gartenbaumläufer, 1 Rotkehlchen, 1 Buchfink, 5 Ringeltauben, 4 Dohlen, 2 Rabenkrähen sowie 4 Elstern.
Neuer Friedhof/Fröndenberg:
8 Amseln, 1 Wacholderdrossel, 1 Misteldrossel, ca. 100 Erlenzeisige, 6 Dompfaffe, 4 Kohlmeisen, 4 Blaumeisen, 2 Kleiber, 1 Gartenbaumläufer, 1 Rotkehlchen, 3 Zaunkönige, 2 Wintergoldhähnchen, 6 Buchfinken, 9 Grünfinken, 1 Buntspecht, 13 Ringeltauben sowie 4 Eichelhäher.
Kommunalfriedhof/Wickede(Ruhr):
4 Amseln, 1 Wacholderdrossel, ca. 100 Erlenzeisige, 1 Kernbeißer, 1 Kohlmeise, 3 Blaumeisen, 3 Buchfinken, 2 Dohlen sowie 1 Rabenkrähe.
Kath. Friedhof/Wickede(Ruhr):
4 Amseln, ca. 30 Birkenzeisige, ca. 70 Erlenzeisige, ca. 20 Distelfinken, 2 Kohlmeisen, 6 Blaumeisen, 1 Rotkehlchen, 1 Buchfink, 2 Ringeltauben, 6 Dohlen sowie 6 Elstern.

Auch auf Friedhöfen kann man schöne Vogelbeobachtungen machen. Hier ein Rotkehlchen auf ortstypischen Ansitz auf dem Alten Fröndenberger Friedhof......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auch auf Friedhöfen kann man schöne Vogelbeobachtungen machen. Hier ein Rotkehlchen auf ortstypischen Ansitz auf dem Alten Fröndenberger Friedhof......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Zumindest bei mir war an diesem Wochenende der Erlenzeisig der eindeutige Gewinner......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Zumindest bei mir war an diesem Wochenende der Erlenzeisig der eindeutige Gewinner......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auch mit so vielen Eichelhähern hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Erwähnenswert der große Trupp im Hindenburg Hain......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auch mit so vielen Eichelhähern hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Erwähnenswert der große Trupp im Hindenburg Hain......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Meist in den hohen Baumkronen suchen die Kernbeißer nach Nahrung und sind somit gut zu erfassen. In den nächsten Tagen ist es sicherlich interessant, ob die große Gruppe im Hindenburg Hain bleibt oder weiterzieht. Diese Parkanlage war all die Jahre eigentlich ein Garant für größere Kernbeißergruppen im Winter......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Meist in den hohen Baumkronen suchen die Kernbeißer nach Nahrung und sind somit gut zu erfassen. In den nächsten Tagen ist es sicherlich interessant, ob die große Gruppe im Hindenburg Hain bleibt oder weiterzieht. Diese Parkanlage war all die Jahre eigentlich ein Garant für größere Kernbeißergruppen im Winter......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Dompfaffmännchen auf dem Neuen Friedhof......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Dompfaffmännchen auf dem Neuen Friedhof......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Die meisten Amseln halten sich in diesem milden Winter meist noch in der freien Feldflur auf, wo sie in den Hecken noch genügend Beeren finden. Auch auf den durchnässten Wiesen trifft man kleinere Gruppen an Drosseln bei der Regenwurmsuche......am 05.01.19 Foto: Gregor Zosel

Die meisten Amseln halten sich in diesem milden Winter meist noch in der freien Feldflur auf, wo sie in den Hecken noch genügend Beeren finden. Auch auf den durchnässten Wiesen trifft man kleinere Gruppen an Drosseln bei der Regenwurmsuche......am 05.01.19 Foto: Gregor Zosel

Eine einsame Wacholderdrossel trotz dem kalten Nieselregen auf einer Zeder......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Eine einsame Wacholderdrossel trotz dem kalten Nieselregen auf einer Zeder......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Zwar verteidigte diese Misteldrossel ihr Revier hartnäckig gegen die anwesenden Amseln, aber bei dem Regenwetter war ihr nicht nach Singen zumute......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Zwar verteidigte diese Misteldrossel ihr Revier hartnäckig gegen die anwesenden Amseln, aber bei dem Regenwetter war ihr nicht nach Singen zumute......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Buchfink im stömenden Regen auf dem Wickeder Kommunalfriedhof......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Buchfink im stömenden Regen auf dem Wickeder Kommunalfriedhof......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Am Sonntag kam kurz für ein paar Minuten die Sonne raus, bevor der nächste Regenschauer kam. Diesen Moment nutzte ich, um diesen Kleiber im Hindenburg Hain abzulichten......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Am Sonntag kam kurz für ein paar Minuten die Sonne raus, bevor der nächste Regenschauer kam. Diesen Moment nutzte ich, um diesen Kleiber im Hindenburg Hain abzulichten......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Im Schwirrflug wie ein Kolibri sucht dieses Wintergoldhähnchen zwischen den Nadeln der Gehölze nach kleinen Insekten und Spinnen......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Im Schwirrflug wie ein Kolibri sucht dieses Wintergoldhähnchen zwischen den Nadeln der Gehölze nach kleinen Insekten und Spinnen......am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel

Diese Elstern im Himmelmann Park nutzen die Wiese, um die aus der Erde herauskommenden Regenwürmer regelrecht abzusammeln......am 04.01.19 Foto: Gregor Zosel

Diese Elstern im Himmelmann Park nutzen die Wiese, um die aus der Erde herauskommenden Regenwürmer regelrecht abzusammeln......am 04.01.19 Foto: Gregor Zosel

Etwas Glück hatte ich, als ich diesen Turmfalken bei der erfolgreichen Jagd auf dem Bausenhagener Friedhof beobachten konnte.....am 04.01.19 Foto: Gregor Zosel

Etwas Glück hatte ich, als ich diesen Turmfalken bei der erfolgreichen Jagd auf dem Bausenhagener Friedhof beobachten konnte.....am 04.01.19 Foto: Gregor Zosel

Bönen: Graugänse u.a. am 07.01.2019 (H.Peitsch)

Im HRB der Seseke waren am Morgen mal wieder zwei alte Bekannte zu Gast: ein sehr heller Graugans-Ganter mit seiner Dame. Außerdem noch 3 Graureiher, 2 Nilgänse und ein Turmfalke, der in der näheren Umgebung des Beckens eigentlich immer anzutreffen ist.

Entlang des Sesekeweges war nicht viel los, bis auf einen Trupp Wacholderdrosseln, einige Misteldrosseln und nur 2 Amseln.

Graugänse und Graureiher. Der Ganter rechts ist ein sehr heller Vertreter seiner Art, vielleicht auch ein Hybrid? 07.01.18 Foto: Hartmut Peitsch

Dieser männl. Turmfalke ist fast immer am HRB anzutreffen. 07.01.18 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg: Fichtenkreuzschnäbel, Hohltauben, Grünfinken, Rotdrosseln u.a. 06.01.2019 (B.Glüer)

Über dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) ein Trupp von 11 Fichtenkreuzschnäbeln unschlüssig hin und herfliegend. Dann landeten sie in einem Fichtenaltholz im NSG „Ostholzbachtal“ und widmeten sich den unzähligen Fichtenzapfen – 1 Männchen kurz singend. Auf dem Golfplatz außerdem ein Trupp von 16 Grünfinken an Hagebutten, ~120 Wacholderdrosseln und ~45 Rotdrosseln.
Nahe dem Panthehof (Frdbg.-Frömern) auf einer Ackerbrache 32 Hohltauben.

Lünen: Saatkrähe, Erlenzeisig am 06.01.19 (Th.Prall)

In Nordlünen, im Geistwinkel überwintern wieder Saatkrähen. 7 konnte ich heute neben 18 Rabenkrähen und 12 Dohlen beobachten. Auf einem Wintergetreidefeld rasteten auch 32 Silbermöwen und in einem kleinen Birkengehölz entdeckte ich 8-10 Erlenzeisige.

Bei mir im Garten war auch wenig los: 1 Amsel, 3 Kohlmeisen, 2 Blaumeisen, 3 Grünfinken, 2 Buchfinken, 1Rotkehlchen und 1 Ringeltaube.

Bönen: Stunde der Wintervögel, 06.01.2019 (H.Peitsch)

Auch ich habe mich heute zwischen 11 und 12 Uhr auf die Lauer gelegt um an der NABU- Aktion teilzunehmen. Man weiß zwar was im eigenen Garten so herumfliegt, aber wenn es schwarz auf weiß auf dem Papier steht, wird einem das Drama erst richtig bewusst.

Hier die wenigen Arten, trotz Fütterung, während der Zählstunde in unserem Garten und in der direkten Nachbarschaft in Sicht- und Hörweite: 1 Amsel, 16 Haussperlinge, 1 Rotkehlchen, 2 Elstern, 1 Ringeltaube, 2 Grünfinken und 1 Grünspecht. Leider keine Meise und keine Heckenbraunelle, ein sehr trauriges Ergebnis und bisher der Tiefpunkt meiner Zählungen.

Fröndenberg / Unna: „Stunde der Wintervögel“, Rebhühner, Kernbeißer, Sperber, Wacholderdrosseln, Silberreiher u.a., 03./04.01.2019 (B.Glüer)

Bei der heutigen NABU-Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ waren die Ergebnisse eher deprimierend. Den 27 registrierten Arten derselben Aktion vor exakt einem Jahr standen heute mit weniger als der Hälfte lediglich 12 Arten gegenüber (18 Arten im Jahr 2017 / siehe auch Meldungen vom 05.01.2018 und 06.01.2017). Gezählt wurde jeweils in unserem Garten bzw. rings ums Haus (mit Ganzjahresvogelfütterung am Haus). Positiv sind lediglich höhere Zahlen beim Haussperling gegenüber 2018 bzw. das Auftreten des Feldsperlings, der in beiden vergangenen Jahren ganz fehlte. Sehr auffällig auch das fast völlige Verschwinden von Amseln, das Hartmut Peitsch an anderer Stelle für Bönen auch schon erwähnt hat. Habe mal die jeweiligen Zahlen der beiden vergangenen Jahre in Klammern zugefügt (2018, 2017): Amsel 1 (8, 6), Goldammer 2 (1, 0), Feldsperling 4 (0, 0), Haussperling 17 (1, 21), Blaumeise 6 (5, 3), Kohlmeise 3 (6, 2), Heckenbraunelle 2 (1, 3), Rotkehlchen 1 (1, 2), Sumpfmeise 1 (2, 1), Buchfink 1 (4, 2), Rabenkrähe 2 (2, 2), Ringeltaube 21 (2, 4).
Immerhin hatte gestern noch ein einzelner Kernbeißer aus dem Wipfel einer Birke unser Gartengrundstück inspiziert, um dann allerdings weiterzufliegen.

Gestern und heute konnten im Hemmerder Ostfeld 3, bzw. heute sogar – einige Hundert Meter entfernt – 5 Rebhühner ausgemacht werden (vermutlich 2 unterschiedliche Gruppen).

In den Hemmerder Wiesen gestern und heute bis zu 400 Wacholderdrosseln, darunter ~15 Rotdrosseln, ~12 Stare, ~10 Amseln. Gestern ebenda auch 2 Eisvögel an der Amecke und 1 überhinfliegender Sperber.

Nahe Frdbg.-Ostbüren heute 2 Silberreiher in einer Feldflur.

Hoch im Baumwipfel - und derzeit relativ selten zu sehen: Kernbeißer (Frdbg.-Hohenheide), 03.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Hoch im Baumwipfel - und derzeit relativ selten zu sehen: Kernbeißer (Frdbg.-Hohenheide), 03.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Wacholderdrosseln in den Hemmerder Wiesen an Beeren des Weißdorns, die normalerweise im neuen Jahr schon `abgeerntet´ sind, 04.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Wacholderdrosseln in den Hemmerder Wiesen an Beeren des Weißdorns, die normalerweise im neuen Jahr schon `abgeerntet´ sind, 04.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Rebhühner im Hemmerder Ostfeld - 2 Hennen (Mitte) zwischen zwei von insgesamt drei Hähnen, 04.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Rebhühner im Hemmerder Ostfeld - 2 Hennen (Mitte) zwischen zwei von insgesamt drei Hähnen, 04.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Grünspecht (w) in ungewöhnlicher Sitzposition (Frdbg. / Kiebitzwiese), 03.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Grünspecht (w) in ungewöhnlicher Sitzposition (Frdbg. / Kiebitzwiese), 03.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg: Blässgänse am 03.01.2018 (Gregor Zosel)

Auch nach 3 Tagen halten die Blässgänse auf der Kiebitzwiese die Stellung. Vermutlich hat die Zahl aber abgenommen. So zählte ich am Aussichtshügel 81 Blässgänse.Weitere 6 Blässgänse zusammen mit 20 Graugänsen und 29 Kanadagänsen auf einem Feld nahe des Wehres. Ob sich doch noch weitere Gänse auf der Heckrindweide am Wehr aufgehalten haben, habe ich heute bei dem nasskalten Vormittag mit Dauerregen nicht kontrolliert.

Blässgänse auf der Kiebitzwiese bei nasskaltem Schmuddelwetter.....am 03.01.19 Foto: Gregor Zosel

Blässgänse auf der Kiebitzwiese bei nasskaltem Schmuddelwetter.....am 03.01.19 Foto: Gregor Zosel

Fröndenberg: Kornweihe, Gänsesäger und Blässgänse am 02.01.2018 (Gregor Zosel)

Auch heute waren die Blässgänse auf der Kiebitzwiese noch da. Während der größte Teil der Gruppe sich wieder im Bereich des Aussichtshügels aufhielt, war ein kleiner Trupp mit einigen Graugänsen auf der Wiese am Wehr zu beobachten. Insgesamt konnte ich heute am Vormittag im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes notieren: 18 Gänsesäger (14:4), 37 Reiherenten, >40 Schnatterenten in der Sperrzone auf der Ruhr, > 200 Stockenten, 116-118 Blässgänse, 27 Graugänse, 4 Zwergtaucher, 16 Höckerschwäne, 34 Blässrallen, 4 Silberreiher, 1 Graureiher, ca. 60 überfliegende Lachmöwen sowie mind. 8 Kormorane an der Ruhr in der Sperrzone.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 w Kornweihe, 1 Habicht, 10 Rostgänse, 5 Graugänse, 64 Kanadagänse, 2 Zwergtaucher, 1 Silberreiher, 2 Graureiher sowie 5-10 Rotdrosseln unter ca. 50 Wacholderdrosseln.

Auch heute waren die Blässgänse auf der Kiebitzwiese zu beobachten.......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Auch heute waren die Blässgänse auf der Kiebitzwiese zu beobachten.......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Gefrühstückt wurde gemeinsam auf den im Herbst abgemähten Wiesen, wo das erste zarte Grün sprießt.......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Gefrühstückt wurde gemeinsam auf den im Herbst abgemähten Wiesen, wo das erste zarte Grün sprießt.......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Noch herrscht entspannte Ruhe bei den Blässgänsen. Doch die Heckrindherde nähert sich dem Gänsetrupp.......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Noch herrscht entspannte Ruhe bei den Blässgänsen. Doch die Heckrindherde nähert sich dem Gänsetrupp.......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Als die Heckrinder sich auf ein paar Meter den Gänsen genähert hatten, wurde doch die Flucht zum nahen Gewässer ergriffen......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Als die Heckrinder sich auf ein paar Meter den Gänsen genähert hatten, wurde doch die Flucht zum nahen Gewässer ergriffen......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Wieder in Sicherheit......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Wieder in Sicherheit......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Aus dem Auto heraus gelang mir zumindest noch ein Belegfoto von der weiblichen Kornweihe im Hammer Wasserwerk......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Aus dem Auto heraus gelang mir zumindest noch ein Belegfoto von der weiblichen Kornweihe im Hammer Wasserwerk......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Wie sagt man so schön? Ein ganz schön bunter Haufen!......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Wie sagt man so schön? Ein ganz schön bunter Haufen!......am 02.01.19 Foto: Gregor Zosel

Lünen: Kiebitz, Silberreiher am 01.01.19 (Th.Prall)

In der Alstedder Feldflur in der Nähe des Kapellenweges ging ein Trupp von ca. 60 Graugänsen auf Nahrungssuche. In der Nähe konnte ich zudem 4 Silberreiher  beobachten und an der Blänke im Bereich des Fuchsbaches hielten sich neben einer Bachstelze auch 2 Kiebitze auf. Auch von mir beste Wünsche an alle Ornis im Kreis.

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