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Die ornithologische Arbeitsgemeinschaft ist der lockere, vereinsübergreifende Zusammenschluß von im Kreis Unna ehrenamtlich tätigen Ornithologen. Auf dieser Eingangsseite finden Sie aktuelle (Vogel-) Beobachtungen und mehr zum Thema Ornithologie aus dem Kreis Unna. Mehr zur OAG finden Sie unter „OAG Kreis Unna„.

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Verhalten im Gelände:

Zum Schutz der Vogelwelt und der Natur bitten wir Sie um ein besonders rücksichtsvolles Verhalten. Das Ornitho-Portal hat dazu maßgebliche Informationen zusammengestellt. Wir bitten Sie bei der Vogelbeobachtung und der Vogelfotografie darum, diese Regel einzuhalten – herzlichen Dank!

Die aktuellen Beobachtungsmeldungen aus dem Kreis Unna:

Selm/Lünen: Streifengans, Kleinspecht am 25.03.17 (Th.Prall)

Im Uferbereich des NSG Lippeaue Selm hielt sich heute eine bunte Gänsegesellschaft auf, bestehend aus 15 Nilgänsen, 5 Graugänsen, 1Kanadagans und einer Streifengans, hier gesellte sich dann auch noch ein Nutria dazu. Leider sind keine Kiebitze mehr in der Schwarzbrache anwesend, was auch die gesamte Lippeaue zwischen Alstedde und Bork betrifft. Auch bei den Feldlerchen ist mittlerweile um Alstedde herum völlige Fehlanzeige.

Erfreulich war dagegen ein Kleinspechtrevier am Schneesberg in Lünen. In einem Pappelgehölz trommelte ein Kleinspecht ausgiebig, später ließ er dann auch noch die typische kikiki-Rufreihe vernehmen.

 

Fröndenberg/Unna: Waldwasserläufer, Bekassine, Kiebitze, Bergpieper und Flussregenpfeifer am 25.03.2017 (Marvin Lebeus)

Am Nachmittag auf der Kiebitzwiese: 2 Waldwasserläufer, 1 Bekassine, >3 Flussregenpfeifer, ~20 Bachstelzen und 1 Gebirgsstelze. Die Kiebitze haben mit tollen „Flugshows“ wieder ihr können demonstriert, ein Männchen drehte eine Nestmulde.

In den Hemmerde Wiesen noch 2 überfliegende Bergpieper. Außerdem hier 2 balzende Rotmilane, teilweise auch schon Nistmaterial suchend. Auf den Blänken konnte ich beobachten wie sich der Rotmilan mehrere Kröten „angelte“.

Immer dem Partner hinterher; auch die Flussregenpfeifer sind in Balzlaune, am 25.03.2017 Foto: Marvin Lebeus

Immer dem Partner hinterher; auch die Flussregenpfeifer sind in Balzlaune, am 25.03.2017 Foto: Marvin Lebeus

Trippelnder Flussregenpfeifer, am 25.03.2017 Foto: Marvin Lebeus

Trippelnder Flussregenpfeifer, am 25.03.2017 Foto: Marvin Lebeus

Kiebitzbalz, am 25.03.2017 Foto: Marvin Lebeus

Kiebitzbalz, am 25.03.2017 Foto: Marvin Lebeus

Fröndenberg: Erste Schafstelze, Bergpieper, Alpenstrandläufer, Flussregenpfeifer und Kormoranzug am 23.03.2017 (Alfred Haberschuss, Marvin Lebeus und Gregor Zosel)

Heute am Nachmittag die erste Schafstelze in diesem Jahr! Am Aussichthügel der Kiebitzwiese unter >35 Bachstelzen inmitten der Heckrindherde war die Schafstelzenbeobachtung die früheste im Jahr seit mindestens 2009 für den Kreis Unna. Ansonsten notierten wir im Bereich des Aussichtshügels der Kiebitzwiese u.a.:
1 Alpenstrandläufer, 5 (!) Flussregenpfeifer balzend, 5 Kiebitze balzend, 5 Pfeifenten, 8 Krickenten, 14 Schnatterenten,, 2 Silberreiher, 1 Rohrammer sowie noch 1 Bergpieper. Zwei in östliche Richtung ziehende Kormorantrupps von je ca. 20 und 50 Ex.

Schafstelze unter Bachstelzen auf der Kiebitzwiese......am 23.03.17 Foto: Marvin Lebeus

Schafstelze unter Bachstelzen auf der Kiebitzwiese......am 23.03.17 Foto: Marvin Lebeus

Rohrammer am Aussichtshügel.....am 23.03.17 Foto: Marvin Lebeus

Rohrammer am Aussichtshügel.....am 23.03.17 Foto: Marvin Lebeus

Vier Kostbarkeiten auf einem Bild. Alpenstrandläufer mit Kiebitz, Krickenten und Schnatterente in der Nachmittagssonne.....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Vier Kostbarkeiten auf einem Bild. Alpenstrandläufer mit Kiebitz, Krickenten und Schnatterente in der Nachmittagssonne.....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Kiebitzbalz....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Kiebitzbalz....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Fressende Pfeifenten werden vom Alpenstrandläufer argwöhnisch beobachtet....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Fressende Pfeifenten werden vom Alpenstrandläufer argwöhnisch beobachtet....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Zwei Silberreiher fischen in einem Bewässerungsgraben....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Zwei Silberreiher fischen in einem Bewässerungsgraben....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Ziehende Kormorane....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Ziehende Kormorane....am 23.03.17 Foto: Gregor Zosel

Werne: Kiebitze und Rabenkrähen in den Rieselfeldern am 23.03.2017 (K. Conrad)

Gegen Mittag in den Rieselfeldern Werne auf den stark vernässten Flächen nördlich des Mittelweges 2 Kiebitze, ca. 84 Rabenkrähen, 2 Graugänse, 1 Star, 1 Möwe, 6 Stockenten.

Fröndenberg: Alpenstrandläufer, Flussregenpfeifer, Kiebitzbalz, Pfeifenten und Krickenten am 22.03.2017 (Hartmut Brecher und Gregor Zosel)

Heute am Nachmittag konnten wir am Ausssichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Alpenstrandläufer, 2 Flussregenpfeifer, 4 balzende Kiebitze, 5 Pfeifenten, 12 Krickenten sowie 14 Schnatterenten beobachten.

Endlich sind die Kiebitze auch auf der Kiebitzwiese so richtig eingetroffen.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Endlich sind die Kiebitze auch auf der Kiebitzwiese so richtig eingetroffen.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

...und sofort haben sie auch mit der Balz begonnen.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

...und sofort haben sie auch mit der Balz begonnen.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Gegen 16:00 Uhr sind ein Alpenstrandläufer und zwei Flussregenpfeifer eingeflogen.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Gegen 16:00 Uhr sind ein Alpenstrandläufer und zwei Flussregenpfeifer eingeflogen.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Pfeifenten am Aussichtshügel.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Pfeifenten am Aussichtshügel.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Krickerpel sucht im Flachwasser nach Nahrung.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Krickerpel sucht im Flachwasser nach Nahrung.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Kormoran genießt die Nachmittagssonne.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Kormoran genießt die Nachmittagssonne.....am 22.03.17 Foto: Gregor Zosel

Fröndenberg: Alpenstrandläufer, Flussregenpfeifer am 22.03.2017 (Marvin Lebeus)

Im NSG Kiebitzwiese am frühen Abend noch: 4 -jetzt auch balzende- Kiebitze, 2 Flussregenpfeifer, 1 Silberreiher und 1 Alpenstrandläufer. Ein Heckrind hielt sich versteckt und abseits von der Herde auf, womöglich ein bald kalbendes Tier.

Im Warmer Löhen noch weitere 3 Kiebitze sowie 11 Graureiher.

Unna: Störche, Kraniche, Kampfläufer u.a. am 21.03.2017 (Gisbert Herber-Busch)

Heute Nachmittag rasteten 7 Weißstörche in den Hemmerder Wiesen. Außerdem waren immer noch die 3 Kraniche sowie ein Kampfläufer anwesend. Auffallend waren auch zwei ausdauernd rufende Rotmilane.

Fröndenberg: Rotschenkel, Flussregenpfeifer, Schwarzmilan, Gänsesäger, Schwarzkehlchen und Eisvogel am 21.03.2017 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Rotschenkel, 2 Flussregenpfeifer, 5 Pfeifenten, 5 Krickenten, 16 Schnatterenten, 23 Reiherenten, 6 Rostgänse, 37 Nilgänse, 4 Graugänse, 11 Kanadagänse, 3 Höckerschwäne, 3 Zwergtaucher in 2 Reviere, 4 Blässrallen, 1 Silberreiher, 1 Schwarzkehlchenmännchen (heute nahe des Aussichtshügel), 5 Rohrammermännchen, 1 Gebirgsstelze, 1 Hausrotschwanz, 1 Schwarzmilan und 1 Rotmilan.
Zuvor bei Sonnenaufgang konnte ich nach langer Zeit mal wieder einen Eisvogel in Fröndenberg beobachten. Er jagte am Teich im Himmelmann-Park. Hier im Parkgelände außerdem 1 Gänsesäger, 2 Reiherenten, 5 Blässrallen, 2 Nilgänse, 1 Höckerschwan sowie 1 Graureiher.

Auch heute früh war der schon von Bernhard Glüer gestern gesichtete Rotschenkel auf der Kiebitzwiese zu beobachten....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Auch heute früh war der schon von Bernhard Glüer gestern gesichtete Rotschenkel auf der Kiebitzwiese zu beobachten....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Im seichten Wasser findet er reichlich nahrung....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Im seichten Wasser findet er reichlich nahrung....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Flussregenpfeifer am Aussichtshügel....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Flussregenpfeifer am Aussichtshügel....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Rohrammergesang am Flößergraben....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Rohrammergesang am Flößergraben....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Hausrotschwanz in der Hecke nahe des Heckrindunterstandes....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Hausrotschwanz in der Hecke nahe des Heckrindunterstandes....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Einer der Goldammerpaare im NSG....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Einer der Goldammerpaare im NSG....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Auf der Ruhr am Himmelmann Park heute noch ein einsames Gänsesägermännchen....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Auf der Ruhr am Himmelmann Park heute noch ein einsames Gänsesägermännchen....am 21.03.17 Foto: Gregor Zosel

Unna-Hemmerde: Kraniche, Weißstörche am 21.03.2017 ( Alfred Haberschuss)

Heute nach Feierabend führte mich mein Weg in die Hemmerder Wiesen. Hier konnte ich heute 7 Weißstörche bei der Futtersuche beobachten. Nicht weit entfernt von den Störchen suchten 3 Kraniche ebenfalls nach Futter in einem Acker.
Außerdem noch 12 Kanadagänse; 8 Graugänse; 2 Schwäne; 12 Stockenten ( immer Paarweise zusammen)                und 4 Nilgänse

Bönen / Unna: Schwarzmilan, Schwarzkehlchen u.a. am 21.03.2017 (H.Peitsch)

Im HRB der Seseke heute: 6 Graugänse, 12 Kanadagänse, 2 Graureiher, < 2 Bekassinen und 2 singende Rohrammern.

Am Mergelbergwald ein überfliegender Schwarzmilan.

In den Hemmerder Wiesen, gegen Mittag, noch die von B. Glüer gemeldeten 3 Kraniche, Knäk – und Spießenten. Zudem heute ein weibl. Schwarzkehlchen, 1 männl. Hausrotschwanz, >22 Kiebitze, 1 Kampfläufer und ein Rotmilan.

Fröndenberg / Unna / Bönen: Rotschenkel, Kampfläufer, Weißstörche, Bergpieper, Waldschnepfe, Fichtenkreuzschnäbel, Knäkenten, Krickenten, Waldohreulenrupfung, Schwarzkehlchen, Kiebitze, u.a., 20./21.03.2017 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen gestern unter anderem 4 Weißstörche, 1 Silberreiher, 3 Graureiher, 1 Rotschenkel, 14 Kiebitze, >2 Bekassinen, 4 Knäkenten (2,2), 2 Höckerschwäne.
Am Nachmittag (gestern) auch in Fröndenberg (Kiebitzwiese) unter anderem 1 Rotschenkel.

Heute in den Hemmerder Wiesen unter anderem 1 Kampfläufer, 6 Kiebitze. Im Hemmerder Ostfeld gestern und heute 32 (!) Kiebitze (größtenteils auch balzend), außerdem 3 Schwarzkehlchen (2,1) und mehrere Feldlerchen singend.
Nördlich Steinen-Kley ein weiteres Schwarzkehlchen (m).

Im Bönener Industriegebiet „Am Mersch“ ein Kiebitzpaar auf einem überschwemmten Acker. Ebenda 1 Bergpieper.

Im NSG „Horster Mühle“ 6 Krickenten, 1 Bekassine, 2 Graureiher, 2 Kanadagänse und trotz der „Reiher-Belagerung“ an zwei der traditionellen Laichplätze insgesamt ca. 160 Ballen Grasfroschlaich und noch viele laichbereite Grasfrösche und Erdkröten. Das Laichgeschehen im NSG spielt sich in diesem Jahr so friedlich und unblutig ab, wie seit Jahren nicht, da die Trotzburgstraße, die von vielen Amphibien bei ihren Wanderungen überquert werden muss, eine neue Decke bekommt und seit knapp 2 Wochen für den Autoverkehr voll gesperrte ist. In „normalen“ Jahren werden hier unzählige Amphibien überfahren.

Bei Frdbg.-Frömern – nahe dem Panthe-Hof – 1 gerupfte Waldohreule. – Im Buschholt erneut eine Waldschnepfe – diesmal allerdings von den beiden bisherigen Beobachtungsstellen ca. 800 m entfernt. Außerdem ebenda Rufe von überfliegenden Fichtenkreuzschnäbeln über einem Fichten-Lärchen-Bestand.

Weißstörche machen einen Zwischenstopp in den Hemmerder Wiesen, 20.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Weißstörche machen einen Zwischenstopp in den Hemmerder Wiesen, 20.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Auch dieser Rotschenkel (Kiebitzwiese / Frdbg.) ist nur auf der Durchreise, 20.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Auch dieser Rotschenkel (Kiebitzwiese / Frdbg.) ist nur auf der Durchreise, 20.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Eines von 3 Schwarzkehlchen im Hemmerder Ostfeld, 21.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Eines von 3 Schwarzkehlchen im Hemmerder Ostfeld, 21.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Bergpieper im Bönener Industriegebiet `Am Mersch´ - bereits weitgehend im Brutkleid, 21.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Bergpieper im Bönener Industriegebiet `Am Mersch´ - bereits weitgehend im Brutkleid, 21.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Die traurigen Reste einer geschlagenen Waldohreule bei Frdbg.-Frömern, 21.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Die traurigen Reste einer geschlagenen Waldohreule bei Frdbg.-Frömern, 21.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Lünen: Mönchsgrasmücke am 21.03.2017 (A. Pflaume)

Heute war der erste Gesang einer Mönchsgrasmücke bei mir im Gartgen zu hören.

Fröndenberg: Schwarzkehlchengesang und Löffelenten am 20.03.2017 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Morgen konnte ich für den östlichen Teil des NSG Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 2 Löffelenten (1:1), 5 Pfeifenten, 7 Krickenten, 16 Schnatterenten, 21 Reiherenten, 9 Rostgänse, 33 Nilgänse, 20 Kanadagänse, 14 Graugänse, 2 Zwergtaucher, 2 Blässrallen, 2 Höckerschwäne, 2 Graureiher sowie 6 Rohrammern (5:1) zur Hälfte am Flößergraben und zur anderen Hälfte im Binsenbereich nahe des Aussichtshügels. Das Highlight aber war ein männliches Schwarzkehlchen, das ohne Pause während meiner Anwesenheit sang. Hoffentlich findet sich ein passendes Weibchen ein!
Im Hammer Wasserwerk nur ein balzendes Turmfalkenpaar erwähnenswert.

Löffelentenpaar auf der Wasserfläche am Aussichtshügel der Kiebitzwiese.....am 20.03.17 Foto: Gregor Zosel

Löffelentenpaar auf der Wasserfläche am Aussichtshügel der Kiebitzwiese.....am 20.03.17 Foto: Gregor Zosel

Schnatterentenpaar.....am 20.03.17 Foto: Gregor Zosel

Schnatterentenpaar.....am 20.03.17 Foto: Gregor Zosel

Turmfalkenbalz im Hammer Wasserwerk.....am 20.03.17 Foto: Gregor Zosel

Turmfalkenbalz im Hammer Wasserwerk.....am 20.03.17 Foto: Gregor Zosel

Fröndenberg: Rotmilan, 19.03.2017 (Burkhard Koll)

Fröndenberg-Ardey: Seit mehreren Tagen nun ist über dem NSG Strickherdicker Bachtal ein Roter Milan zu beobachten, der mitunter sturzflugartig den Wald anfliegt und gelegentlich dort auch aufbaumt. Dies läßt mich hoffen, dass in diesem Jahr wieder ein Milanpaar eben dort brüten wird.

Fröndenberg: Schwarzmilan, Rotdrosseln und Bergpieper am 19.03.2017 (Marvin Lebeus & Hannah Stahl)

Nachmittags auf der Kiebitzwiese noch ein lockerer Trupp aus Staren, Wacholderdrosseln und satten >51 Rotdrosseln. Vom starken Südwestwind angetrieben ein durchziehender Schwarzmilan. Am Rande der Wasserfläche -wie bestellt und nicht abgeholt- 8 Kiebitze (5,3), zur gleichen Zeit allerdings keine Kiebitze im Warmer Löhen. Sprich ist es gut möglich dass es eben genau diese Vögel sind. Außerdem noch: 2 sich paarende Feldhasen, 1 helles Nutria, 3 Silberreiher und 1 einzelner Bergpieper.

Fröndenberg / Unna: Flussregenpfeifer, Waldwasserläufer, Bergpieper, Knäkenten, Spießenten, Bekassinen, Kiebitze, (keine?!) Eisvögel, Kraniche, u.a., 19.03.2017 (B.Glüer)

Auch im Wassergewinnungsgelände heute erste Flussregenpfeifer (2 Ex). Außerdem dort unter anderem 4 Waldwasserläufer, 23 Bachstelzen, 1 Bergpieper, ~75 Reiherenten, 2 Tafelenten, ~20 Stockenten, >5 Schnatterenten, 4 Krickenten, 4 Höckerschwäne, 2 Graureiher, 1 Rotmilan, ~100 Wacholderdrosseln.

In den Hemmerder Wiesen unter anderem 3 Knäkenten (2,1), 3 Spießenten (2,1) 3 rastende Kraniche, 1 Silberreiher, 8 Kanadagänse, 2 Graugänse, 4 Nilgänse, 1 Waldwasserläufer, 1 Kiebitz, >14 Stockenten.
Nachdem bereits Gregor Zosel hier zu Recht auf fehlende Eisvögel hingewiesen hat, hab auch ich seit Tagen gezielt nach ihnen gesucht und konnte bisher an keinem der üblichen Beobachtungsorte einen entdecken. Ihr scheinbar völliges Verschwinden ist nach dem eigentlich nicht sonderlich strengen Winter mehr als verwunderlich!

Im Hemmerder Ostfeld ist die Zahl der Kiebitze weiter geschrumpft – heute waren nur 8 Ex auszumachen. Trotz des für sie eigentlich optimalen Wetters waren auch noch keine brütenden Vögel zu entdecken, was durchaus schon zu erwarten wäre.

In Frdbg.-Hohenheide ein Trupp von >80 Rotdrosseln kurz in einer Baumkrone rastend und ein in östlicher Richtung überhinfliegender Rotmilan.

Siesta bei den Enten in den Hemmerder Wiesen - vorn 2 Stockenenten, rechts 3 Känkenten (1 Männchen verdeckt) ..., 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Siesta bei den Enten in den Hemmerder Wiesen - vorn 2 Stockenenten, rechts 3 Känkenten (1 Männchen verdeckt) ..., 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... auch bei diesem Spießentenpaar ist Entspannung angesagt ..., 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... auch bei diesem Spießentenpaar ist Entspannung angesagt ..., 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... die Kraniche stärken sich noch vor dem Weiterflug, während der Silberreiher döst, 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... die Kraniche stärken sich noch vor dem Weiterflug, während der Silberreiher döst, 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Dieses Amselweibchen in Hemmerde-Steinen ist bereits mit dem Nestbau beschäftigt, 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Dieses Amselweibchen in Hemmerde-Steinen ist bereits mit dem Nestbau beschäftigt, 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Die älteren und kapitalsten Rehböcke präsentieren sich hier und da bereits mit gefegtem Gehörn - wie dieser im Wassergewinnungsgelände, 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Die älteren und kapitalsten Rehböcke präsentieren sich hier und da bereits mit gefegtem Gehörn - wie dieser im Wassergewinnungsgelände, 19.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg/ Menden: Kiebitze, Tafelente, Pfeifenten, Krickenten, Schnatterenten, Haubentaucherbalz, Wasseramsel und brütende Nilgans am 19.03.2017 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Morgen konnte ich bei ungemütlichem Regenwetter im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung sowie einschließlich angrenzenden Feldern u.a. folgendes notieren: 2 Haubentaucher (balzendes Paar), 8 Zwergtaucher in mind. 5 Revieren, 1 Tafelerpel, 5 Pfeifenten, 6 Krickenten, 14 Schnatterenten, 22 Reiherenten, 11 Rostgänse ( darunter 2 Paare in festen Revieren (darunter auch das beringte Paar KS u. EF)), 47 Nilgänse (seit mind. 3 Tagen eine brütende Nilgans auf dem Storchenhorst), 47 Kanadagänse, 13 Graugänse, 5 Höckerschwäne, 2 Graureiher, 1 Wasseramsel am Wehr vertreibt eine singende Bachstelze (mögliches Wasseramsel-Revier?), 1 Gebirgsstelze, 2 Grünspechte rufend, 1 Hausrotschwanz, ca. 15-20 Distelfinken, 3 singende Rohrammern sowie 1 Rotmilan.
Im Warmer Löhen heute nur 6 balzende Kiebitze auf 2 Feldern (3+3 Ex) sowie 1 rastender Trupp von 19 Kiebitzen. Hier auch 3 Graureiher und 2 Höckerschwäne. Bei Gut Scheda 3 kreisende Rotmilane.
Auf dem Feld westlich des Wehres zwischen Obergraben und Ruhr auf Mendener Gebiet heute 4 Kiebitze balzend.

Schwerte: Röllingwiese, 17.03.2017 (Hans-Joachim Göbel)

Auch am 17.03.2017 wieder freilaufende Hunde in der „Wasserschutzzone 1“ am südlichen Ruhrufer westlich der A45. Auf dem Foto ist zu sehen. Wie Herrchen wieder zurück Richtung A45 geht. Seine zwei Hunde sieht man nicht, nur die Leine. Er kommt fast täglich dort entlang. Dadurch kommen, oh Freude, die Enten und Gänse von der Ruhr in die Röllingwiese. Ein Hund war angeleint. Damit der andere irgendwann auch wieder kommt.
Naja… Es gibt auch Positives. Heute meine Rekordzahl von 10 Knäkenten gesehen. Auf dem Bild kann man 5 erahnen. Saßen natürlich in der äußersten Ecke. Ca. 210 m weit weg. Auch zwei Löffelenten, waren wieder zu sehen. Spießenten und andere sind alle noch da. Für Bilder leider zu windig. Eine Rabenkrähe sitzt auf dem Nest vom letzten Jahr.
Am 16.03.2017 abends starker Krötenzug am Stand. Man musste im Dunkeln aufpassen, wo man hin tritt.

Freilaufendes Hundeherrchen in der Wasserschutzzone 1, Schwerte 17.03.2017 Foto: Hans Joachim Göbel

Freilaufendes Hundeherrchen in der Wasserschutzzone 1, Schwerte 17.03.2017 Foto: Hans Joachim Göbel

5 von 10 Knäkenten, Röllingwiesen, 17.03.2017 Foto: Hans Joachim Göbel

5 von 10 Knäkenten, Röllingwiesen, 17.03.2017 Foto: Hans Joachim Göbel

Bergkamen, 14. und 16.03.2017, Habicht, Turmfalke und mehr. (Gudrun und Günter Reinartz)

In der Gartenanlage und am Fuß der Halde großes Holz (Waldstraße) entdeckten wir einen Habicht, offenbar ein Weibchen bei der Balz. Ein Turmfalke zog seine Runden und verharrte immer wieder um nach Beute Ausschau zu halten.

Die Ameisen haben die Winterschäden, tiefe Löcher die wohl Spechte in ihren Haufen gegraben haben, schon wieder weitestgehend repariert und in den Bäumen darüber singt besonders intensiv ein Gimpel. Aber singen macht wohl auch hungrig.

Habicht über der Halde großes Holz, 14.03.17.

Habicht über der Halde großes Holz, 14.03.17.

Turmfalke rüttelnd. 16.03.2017.

Ein Reh hat sich auf der Halde gezeigt. 16.03.2017

Gimpel in hohen Zweigen. 16.03.17.

Ameisen bei der Reparatur ihres beschädigten Haufens am 16.03.17.

 

Werne: Vorbereitung der Kiebitz-Synchronzählung am 17.03.2017 (J. Hundorf & M. Fehn)

Zwei Wochen vor der jährlichen Synchronzählung der Kiebitze im Kreis, konnten mit einer Vorkartierung bereits erste Erkenntnisse über die diesjährigen Kiebitz-Verhältnisse in Werne gewonnen werden:
Das Ergebnis fiel hauptsächlich negativ aus, obwohl sicherlich Mitte März auch noch einige Bewegungen bei den Heimkehrern zu erwarten sind.

Im Bereich der Hellstraße/Am Mergelkamp konnten insgesamt nur 12 Vögel beobachtet werden, was weniger als die Hälfte des letzten Jahres entspricht. Erklärend hierfür sind große Wintergetreideschläge und der ungünstige Zustand einer Brache, auf der sich die Tiere in den letzten Jahren hauptsächlich konzentriert hatten. So scheint schon jetzt ein Großteil des Areals  ungeeignet für die Vögel zu sein. Hier konnte auch ein Trupp aus ca. 20 Feldlerchen beobachtet werden.

Am Rietbergweg, östlich des NSG Düsbecke konnten ebenfalls 12 Kiebitze vermerkt werden, die sich größtenteils auf einer frisch umgepflügten Vertragsnaturschutzfläche aufhielten. 2016 konnten am Standort, zum Zähltermin noch 24 Vögel erfasst werden.

An der Wesseler Straße, dem dritten Hotspot in Werne waren bereits 26 Vögel anwesend. Diese verteilten sich jeweils, wie in den letzten Jahren auf einem Erdbeerfeld und einem gepflügten Acker. Auch hier ein kleiner Trupp aus ca. 15 Feldlerchen.

Die ehem. Rieselfelder Werne waren bei aktuell noch ausreichenden Wasserständen sehr vogelarm. Hier konnten wir nur  2 Kiebitze, 1 Waldwasserläufer, 1 Bergpieper, 1 Weißwangengans unter Kanadagänsen und 1 Wanderfalken beobachten.

Es bleibt also spannend, wie die Zählung in diesem Jahr ausfällt und in wie weit sich der Negativtrend der letzten Jahre bestätigt.

 

 

Fröndenberg / Unna: Fichtenkreuzschnäbel flügge, Waldschnepfe, Kiebitze, Waldwasserläufer, Bekassinen, u.a., 17.03.2017 (B.Glüer)

Mit dem heutigen Tag haben die Fröndenberger Fichtenkreuzschnäbel ihr Brutziel erreicht: eher zufällig und mit einer Portion Glück habe ich heute Morgen, 7.05 Uhr (nachdem ich einige Tage nicht mehr vor Ort gewesen bin), das Ausfliegen von mindestens 1 Jungvogel fast unmittelbar mitbekommen. Zunächst sah ich bei meiner Ankunft das Weibchen am Neststandort, ohne dass es tatsächlich zum Nest gegangen ist. Stattdessen flog es unter ständigem Warnen in eine ca. 20 m entfernte, efeubewachsene Fichte, in der auch das Männchen aufgeregt rufend saß. Beide Altvögel näherten sich dann einem noch unbeholfen im Geäst herumflatternden und -kletternden Jungvogel. Mehrmals kam es zu Fütterungsszenen. Wenn man das heutige Datum als Ausfliegedatum festhält, so lässt sich bei einer durchschnittlichen Nestlingszeit von 18 Tagen und einer durchschnittlichen Brutzeit von 16 Tagen der 13.02. als ungefährer Brutbeginn annehmen. Das war zufällig der Tag, an dem ich den Nistplatz entdeckt habe (siehe Meldung vom 13.02.).
Im Buschholt erneut eine vom Waldboden abfliegende Waldschnepfe – ca. 20 m vom Beobachtungsort des 14.02. (siehe Meldung) entfernt.
Im Hemmerder Ostfeld ist der Kiebitzbestand inzwischen auf die wahrscheinliche Stärke der zu erwartenden Brutpopulation „eingeschmolzen“, nachdem die Rastvögel abgezogen zu sein scheinen. Ganze 15 Vögel waren heute noch vor Ort. 10 weitere Kiebitze hielten sich in den Hemmerder Wiesen auf und 2 Ex nördlich Unna-Lünern. In den Hemmerder Wiesen außerdem unter anderem 1 Waldwasserläufer, 2 Silberreiher, 2 Höckerschwäne, 6 Kanadagänse, 4 Graugänse und >2 Bekassinen.

Keine schönen Fotos unter düster verhangenem Himmel, aber sicher sehr seltene: frisch ausgeflogener Fichtenkreuzschnabel neben dem weiblichen Altvogel ..., 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Keine schönen Fotos unter düster verhangenem Himmel, aber sicher sehr seltene: frisch ausgeflogener Fichtenkreuzschnabel neben dem weiblichen Altvogel ..., 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... schön zu sehen, dass der Jungvogel (links) noch nicht den typisch gekreuzten Hakenschnabel wie die `Mama´ (rechts) hat ..., 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... schön zu sehen, dass der Jungvogel (links) noch nicht den typisch gekreuzten Hakenschnabel wie die `Mama´ (rechts) hat ..., 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... auch wenn nicht wirklich Futter übergeben wird, so dient das Verhalten sicher der jetzt besonders wichtigen Bindung zwischen Elternvögeln und Jungvogel ..., 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... auch wenn nicht wirklich Futter übergeben wird, so dient das Verhalten sicher der jetzt besonders wichtigen Bindung zwischen Elternvögeln und Jungvogel ..., 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... immer wieder wendet sich die umsorgende Mama dem flüggen `Sprössling´ zu ..., 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... immer wieder wendet sich die umsorgende Mama dem flüggen `Sprössling´ zu ..., 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... auch der `Papa´ bleibt ständig in der Nähe - erst, als der Jungvogel sich nahe dem Stamm im Efeu versteckt, brechen beide Alvögel zur Futtersuche auf, 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... auch der `Papa´ bleibt ständig in der Nähe - erst, als der Jungvogel sich nahe dem Stamm im Efeu versteckt, brechen beide Alvögel zur Futtersuche auf, 17.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg: Flussregenpfeifer, Habicht, Bachstelzen u.a. am 17.03.2017 (Marvin Lebeus)

Vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese konnte ich heute gemeinsam mit H. Maas die ersten 2 Flussregenpfeifer beobachten. Absolut lautlos flogen die beiden im Laufe des Nachmittags von Osten kommend ein. Neben dem Storchenmast lag eine frischtote Ente -vermutlich Stockente-. Unmittelbar daneben auch großräumige Rupfungsspuren. Auf den Wiesen hier -noch?- kein Kiebitz geschweige denn ein balzendes Paar, lediglich ein einzelnes Tier überflog einmal kurz das Gebiet in Richtung Westen. Neben bekannter Entenschar (Krick-, Pfeif-, Schnatter- & Stockenten) noch: 2 Rotmilane, 1 Habicht, 1 Sperber (w), 4 Mäusebussarde, 1 Silberreiher, ~20 Bachstelzen und 1 Gebirgsstelze.

Schwerte: Freilaufende Hunde, 16.03.2017 (Hans-Joachim Göbel)

Vorgestern haben wir uns erst über freilaufende Hunde in den Röllingwiesen geärgert. Heute musste ich beim Kaffeetrinken auf dem Balkon Ähnliches beobachten. Ein herrenloser Rottweiler lief auf der Ruhr-Südseite am Ufer und in den Filterbecken und Wiesen hinter allem her, was sich bewegte. Wir können die Klärbecken-Wiesen, der „Schutzzone 1“ vom Balkon aus gut einsehen. Immer wieder sehen wir an Wochenenden oder abends Hunde mit und ohne Herrchen von Ergste kommend. Dort ist die Schutzzone kaum gesichert. Den zuständigen Jäger sieht man dort leider kaum noch. Er war früher fast täglich vor Ort. Da gab es so etwas nicht. Der nahende Frühling und Sommer wird solche Beobachtungen sicher noch häufen.

Fröndenberg: Rotmilan, Sperber, 15.03.2017 (Brigitte und Burkhard Koll)

Fröndenberg-Ardey: Am heutigen Frühlingsnachmittag konnten östlich des NSG Strickherdicker-Bachtal ein einzelner, über dem Waldgebiet kreisender Roter Milan sowie ein Sperber beobachtet werden. Im eigenen Garten erhoben Blaumeise, Buchfink, Rotkehlchen und Singdrossel ihre Stimmen. Hummeln suchten Nahrung, Tagpfauenauge sowie Zitronenfalter verschönerten diesen frühlingshaften Moment.

Schwerte, Zwergtaucher und mehr, 15.03.2017 (Gudrun und Günter Reinartz)

In der Röllingwiese gab es neben Grau, Kanadagänsen und Schwänen weit im Hintergrund zwei Spießentenpärchen, Pfeif- zwei Knäk- und einige Krickenten Pärchen. 3 Kiebitze flogen am Hinteren Ufer auf und jagten sich und ein Bussard Pärchen saß im Baum hinter dem Teich.

Unmittelbar vor uns fischten zwei Zwergtaucher. Dabei wandten sie eine interessante Technik an – wegen der Stacheln bei Stichling: Fangen – aufbrechen – ausdrücken wie eine Zahnpasta Tube und die leere Hülle entsorgen! 15.03.2017

Im Bereich der Futterstelle fanden sich zusätzlich einige Singvögel ein. (Buchfinken, Zaunkönig, Rotkehlchen, mehrere Heckenbraunellen, Blau-, Kohl- und Sumpf-Meisen sowie ein Mittelspecht).

Mittelspecht an der Aussichts-Plattform der Röllingwiese. 15.03.2017

Gleich mehrere Heckenbraunellen fanden sich an der Beobachtungsstelle ein. 15.03.2017

Und dann waren da noch:

Reiherenten in Reihe! 15.03.2017

Stockenten – Vertan oder schwul? Das ist hier die Frage… 15.03.2017

 

Schwerte: Röllingwiese, 15.03.2017 (Hans-Joachim Göbel)

In meiner Meldung vom 01.02.17 beschrieb ich, wie ein Bussard auf einem Stacheldrahtzaun eine Bläßralle rupfte und verspeiste. Allein das ist für mich ja schon ungewöhnlich. Heute konnte ich beobachten wie der gleiche Vogel – wie so oft – ganz tief übers Wasser flog und sich auf dem Brunnen-Geländer mitten im Wasser niederließ. Nicht ungewöhnlich. Ich behielt ihn im Auge. Ich hatte so eine Ahnung. Und tatsächlich. Nach zehn Minuten ließ er sich auf eine dösende Stockente fallen. Die konnte sich so gerade noch ins Wasser retten. Er muss sie aber irgendwie erwischt oder verletzt haben. Sie kam direkt nach seinem Abflug, wieder in die Ufernähe und putzte sich ununterbrochen, mit ständigem Kopfuntertauchen. Und sortierte ihr Gefieder. Im tiefsten Winter hätte ich solch eine Attacke ja verstanden. Aber im Frühjahr? Gibt es denn keine Mäuse mehr? Sehr ungewöhnlich. Zumindest für mich.
Ansonsten kam ein Paddler auf der Ruhr vorbei. Somit jede Menge Enten in den Röllingwiesen. Angefangen von den vielen Stock- und ca. 30 Pfeifenten, ebenso viele Reiherenten und Krickenten. Immer noch 6 Spießenten und 4 Knäkenten. Und ein einsamer (?) Kiebitz-Mann. Ein Gänsesäger flog noch ruhrabwärts. Graugansnester kann man mittlerweile 3 sehen. Allerdings waren es im letzten Jahr auch sehr viele Nester – 11 ca. Und es sind nur drei Junge ausgebrütet worden. Alle anderen Gelege waren erfolglos. Soweit ich mich erinnere. Mal sehen, was dieses Jahr bringt.
Eine interessante Beobachtung noch von gestern. Der Raubwürger saß mal wieder in seinem Lieblingsbusch. Als der Sperber in den gleichen Busch flog – was er oft tut – konnte ich den Raubwürger mit dem Fernglas verfolgen. Er flog über die Ruhr und alle Bäume hinweg in Richtung Hagen-Garenfeld, zum Alten Ruhrgraben, wo wir sonst, die Jahre immer einen sehen konnten.

Pfeifenten, Röllingwiesen, 15.03.2017 Foto: Hans Joachim Göbel

Pfeifenten, Röllingwiesen, 15.03.2017 Foto: Hans Joachim Göbel

Unna: Saatkrähen, 15.03.2017 (Jörg Schlusen)

Seit Jahren schon brütet eine kleine Saatkrähenkolonie (ausstrahlend von der Holzwickeder Brutkolonie) recht versteckt unweit von Zurbrüggen.
Nun hat sich eine zweite Kolonie in etwa 1 km Entfernung gebildet. Die neue Kolonie umfasst mindestens ca. 10 BP soweit ich beobachten konnte.

Fröndenberg/ Soest: Hausrotschwanzgesang und Rohrammern am 15.03.2017 (Gregor Zosel)

Heute früh nahe der Soester Wieskirche für mich der erste singende Hausrotschwanz in diesem Jahr.
Am frühen Morgen notierte ich für den östlichen Teil der Kiebitzwiese insgesamt 4 singende Rohrammern und 1 Rohrammerweibchen. Im Stoppelfeld an der Alten Eiche weitere 4 rastende Rohrammern.
Am Aussichtshügel der Kiebitzwiese 5 Pfeifenten, 5 Krickenten, 11 Schnatterenten sowie 7 Rostgänse erwähnenswert. Seit gestern keine Beobachtung mehr von den Weißstörchen. Auch konnte ich keinen Silberreiher mehr entdecken.
Im Warmer Löhen auf 3 Feldern insgesamt 9 Kiebitze (6+2+1). Hier singen nun auch seit gestern die ersten 2 Feldlerchen.

Holzwickede, Saatkrähen, 14.03.2017 (Gudrun und Günter Reinartz)

In Holzwickede lärmen wieder die Saatkrähen, die in den Bäumen an der Hauptstraße nisten und sich gegenseitig das Nistmaterial aus den Nestern klauen.

Saatkrähen holen sich das Nistmaterial auch aus anderen Nestern

und bringen es ins eigene Nest.

So verteidigt man sein Nest richtig!

Zuerst glaubten wir, dass die Saatkrähen sich streiten. Aber das war wohl eher Balzverhalten.

Fröndenberg / Unna / Bönen: Waldschnepfe, Goldregenpfeifer, Kampfläufer, Hausrostschwänze (auch: Gesang), Schwarzkehlchen, Kiebitze, Rotdrosselzug, u.a., 13./14.03.2017 (B.Glüer)

Gestern Morgen in Dreihausen 2 Hausrotschwänze. Auch im Hemmerder Ostfeld 2 Hausrotschwänze und 2 Schwarzkehlchen (1,1). Auf der zentralen Schwarzbrache gestern 14 Goldregenpfeifer. Interessant in diesem Zusammenhang, dass auf ornitho.de für dieselbe Fläche – vermutlich später am Tag – 32 Goldregenpfeifer gemeldet worden sind (Björn Nikula). Wie schon am Sonntag, dem 12.03., haben wir in diesen Tagen offensichtlich einen regen Durchzug von Goldregenpfeifern, wobei rastende Vögel andere, überhinfliegende „vom Himmel zu holen“ scheinen. Am Sonntag waren morgens zunächst 9 (Marvin Lebeus), später 16, dann 21 Goldregenpfeifer im Gebiet.
Gestern auch noch erstaunliche 82 (!) Kiebitze und ein Rebhuhnpaar im Ostfeld. Heute dann war „die Bühne leer“ – von den Kiebitzen waren lediglich 18 Ex noch da – vermutlich die „heimische Stammmannschaft“.
In den Hemmerder Wiesen gestern und heute jeweils 24 Kiebitze. Die Zahl der Bekassinen scheint abzunehmen – ihre wie immer schwer zu beziffernde Anzahl war bestenfalls einstellig. Außerdem gestern im NSG 5 Kampfläufer und weiterhin die beiden Pfeifenten, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 2 Höckerschwäne.

Am Nachmittag im Buschholt (Frdbg.-Frömern) eine vom Waldboden abfliegende Waldschnepfe.

Östlich des Hemmerder Schelks am frühen Morgen heute ein riesiger Schwarm von Rotdrosseln (~400 – 600 Ex). Mehrere Hundert Vögel waren weit verteilt auf zwei Ackerflächen bei der Nahrungssuche, während in den Baumkronen des Schelks anhaltend vielstimmiger Gesang von zahllosen weiteren Rotdrosseln zu hören war. Einzelne Stare hatten sich angeschlossen.
Auch nördlich von Unna-Lünern ein großer Rotdrosselschwarm auf einem Feld mit ~150 Ex.

In Bönen, heute, auf dem Zechengelände ein singender Hausrotschwanz.

Einer von 2 Hausrotschwänzen in Dreihausen bei Hemmerde,  13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Einer von 2 Hausrotschwänzen in Dreihausen bei Hemmerde, 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Zunächst sind die noch dösenden Goldrenpfeifer kaum zu sehen ..., 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Zunächst sind die noch dösenden Goldrenpfeifer kaum zu sehen ..., 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... bis sie sich irgendwann räkelnd zeigen (Hemmerder Ostfeld), 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... bis sie sich irgendwann räkelnd zeigen (Hemmerder Ostfeld), 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Im Morgentau zeigt sich auch dieser Rebhuhn-Mann (Hemmerder Ostfeld) ..., 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Im Morgentau zeigt sich auch dieser Rebhuhn-Mann (Hemmerder Ostfeld) ..., 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... die Partnerin ist nur wenige Meter entfernt, 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

... die Partnerin ist nur wenige Meter entfernt, 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Kampfläufer mit Zwischenstopp in den Hemmerder Wiesen, 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Kampfläufer mit Zwischenstopp in den Hemmerder Wiesen, 13.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Teil einer ungewöhnlich großen Ansammlung von Rotdrosseln mit einzelnen Staren nahe dem Hemmerder Schelk, 14.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

Teil einer ungewöhnlich großen Ansammlung von Rotdrosseln mit einzelnen Staren nahe dem Hemmerder Schelk, 14.03.2017 Foto: Bernhard Glüer

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