Im HRB der Seseke zeigten sich heute 2 Silberreiher, 3 Graureiher, >15 Kanadagänse, 6 Stockenten, 2 Turmfalken und noch 4 Rauchschwalben.
Am Sesekeweg ein kreisender Sperber und wahrscheinlich ein Gartenrotschwanz.






Im HRB der Seseke zeigten sich heute 2 Silberreiher, 3 Graureiher, >15 Kanadagänse, 6 Stockenten, 2 Turmfalken und noch 4 Rauchschwalben.
Am Sesekeweg ein kreisender Sperber und wahrscheinlich ein Gartenrotschwanz.






In den letzten Tagen konnte immer mal wieder der von H.Knüwer unter der Woche gemeldete Merlin erneut auf der Kiebitzwiese beobachtet werden. Dabei zeigte er sich ausschließlich als hervorragender Jäger auf Libellen.
Darüber hinaus konnten wir heute u.a. noch folgendes vom Aussichtsshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg beobachten:
Unter ungezählten Grau-und Nilgänsen sowie Stockenten insgesamt 3 Krickenten, eine Löffelente, eine Schnatterente, eine Bekassine (gestern 3), ein überfliegender Kiebitz (gestern 24), mindestens eine Rohrammer, eine Goldammer, ein Weißstorch, 2 Rotmilane, ein überfliegender Habicht, mindestens 2 Sperber, mehrere Zilpzalps sowie ein Hausrotschwanz mit Gesang, ca. 10 Bluthänflinge, ein Turmfalke, eine überfliegende Hohltaube sowie nur sehr wenig Schafstelzen und Rauchschwalben.









In diesem an Schmetterlingen armen Sommer durchaus erwähnenswert:
In unserer Straße befindet sich ein rundherum kugelförmig mit Efeu überwucherter Strauch. Die kleinen Blüten des Efeus scheinen Edelfalter geradezu magisch anzulocken. So konnte ich heute bei herrlichen Spätsommerwetter ca. 20 (!) Admirale und vereinzelte Tagpfauenaugen auf besagtem Strauch beobachten. Weitere 4 Exemplare auf dem mit Efeu bewachsenen Dach unseres Holzschuppens.


Der abgebildete adulte Rotmilan hielt sich gestern im Bereich der Großen Wand auf. Auffällig ist der ungewöhnlich geformte Schnabel. Ober- und Unterschnabel sind verlängert und verleihen dem Vogel ein merkwürdiges Aussehen. Solche Schnabelmissbildungen gehen meist auf Verletzungen zurück, die dann ein Längenwachstum begünstigen können.

Fast möchte man meinen, dass der herbstliche Kleinvogelzug im August und September nicht stattgefunden hat. Jedenfalls sah man in den letzten Wochen kaum ziehende Kleinvögel. Vielleicht bringt ja der Oktober nochmal größere Anzahlen? Hingegen sind gegenwärtig relativ viele Greifvögel unterwegs. So waren es heute an der Großen Wand (zwischen 8.00 und 10.00 Uhr) 6 Turmfalken, 3 Rotmilane, 3 Mäusebussarde und 3 Sperber. Gegen Mittag dann ein (für mich erster) Merlin auf der Kiebitzwiese. Wohl in Ermangelung von Kleinvögeln jagte er immer wieder in Baumfalkenmanier hinter Libellen her. Als Ansitze dienten ein trockener Strauch, ein Zaunpfahl oder auch das Betonfundament eines Gittermastes. Irgendwann setzte er sich für kurze Zeit ans Ufer des Beobachtungsgewässers, entledigte sich eines Gewölles, nahm einen Schluck Wasser, um dann seine Libellenjagd fortzusetzen. Nach einer guten Stunde schien er wohl satt zu sein und entschwand. Im selben Gebiet weiterhin zwei standhafte Silberreiher, ein Weißstorch (wohl Altvogel vom Mastpaar), ein Sperber und ein Eisvogel.










Heute gegen Abend waren in den Hemmerder Wiesen 11 Graureiher ; 1 Silberreiher ; 2 Weißstörche und 7 Nilgänse zu sehen.
Bei einem Besuch der Kiebitzwiese in Fröndenberg konnte ich heute u.a. diese Vögel beobachten: 1 Graureiher; 1 Silberreiher; 4 Nilgänse; 15 Graugänse; ca. 50 Stockenten; 8 Kanadagänse, 1 Weißstorch. Die auf den Stromleitungen sitzenden Stare waren nur grob mit ca. 250 – 300 Stück zu schätzen.

An der hauseigenen Ganzjahresfütterung hält sich seit Tagen unter ~50 Haussperlingen 1 diesj. Feldsperling auf. Dies ist für mich erst die zweite Feldsperlingsbeobachtung im laufenden Jahr. Noch im vergangenen Winter hatten wiederholte systematische Suchen an Sperlingshotspots im Raum Unna/Ost und Fröndenberg keinen einzigen Feldsperlingsnachweis erbracht (https://www.oagkreisunna.de/2023/01/22/froendenberg-unna-waldschnepfe-merlin-rebhuehner-feldlerchen-schwarzkehlchen-waldwasserlaeufer-wintervoegel-22-01-2023-b-glueer/).
Bei der DDA-Wasservogelzählung im Wassergewinnungsgelände (Zahlen im Detail bei „ornitho.de“) gab es vor Ort als Tageshighlight einen jagenden Fischadler an einem Ausgleichsbecken.
Nahe der „Panthe-Wiese“ (Frdbg.-Frömern) ein Gartenrotschwanz.
Die Strickherdicker Feldflur weiterhin weitgehend frei von jeglichen Vögeln. Heute dort erwähnenswert: 1 Steinschmätzer (gestern ebenda 4 Exmpl.). Vorgestern (15.09.) immerhin 3 Exmpl. des „Vogel des Jahres“ (Braunkehlchen).







Heute Vormittag überflogen 6 Alpenstrandläufer das NSG Kiebitzwiese in Fröndenberg, welche zunächst nur durch ihre Rufe als solche identifiziert werden konnten. Sie kreisten einige Zeit ohne zu landen.Theoretisch besteht aber durchaus auch die Möglichkeit, dass sie erst kurz zuvor im Gebiet gestartet sind.
Darüber hinaus am Mittag gegen 13 Uhr ein aus Westen (zum Rücken der Beobachter am Aussichtshügel ) einfliegender Fischadler, welcher im weiteren Verlauf einige Runden ohne Rüttelflug über den in der Nähe liegenden „Ententeich“ (NSG Auf dem Stein) kreiste und darauf der Ruhr entlang Richtung SW seinen Weg fortsetzte.
Ansonsten neben ungezählten Enten und Gänsen vom Aussichtshügel unter anderem noch mehrere Zilpzalpe (mindestens 5) teilweise singend, ein Hausrotschwanz singend, mindestens 2 Bekassinen (Schlafend in Ufervegetation), 2 Silberreiher, 5 Graureiher, ein Weißstorch (unberingter und somit sehr wahrscheinlich der männliche des dortigen Brutpaars auf Storchenmast), 2 Eisvögel, mindestens 6 Eichelhäher, mindestens 100 Stare, 2 Sperber hoch Richtung SW, ein weiterer Sperber erfolglos Stare auf Hochspannungsmast jagend sowie eine männliche Rohrweihe hoch Richtung SW.




Der September `23 zeigt sich weiterhin relativ arm an Vögeln. Das gilt sowohl für durchziehende als auch stationäre Arten. Durchziehende Kleinvögel wie Gartenrotschwanz, Grauschnäpper, Trauerschnäpper, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Wiesenschafstelzen, Baumpieper u.a. treten meist nur mit Einzelexemplaren in Erscheinung. Gleichzeitig sind auch Mönchsgrasmücken oder Dorngrasmücken, die normalerweise noch in nennenswerten Zahlen bei uns anzutreffen sein müssten, dünn gesät. Immerhin hatte der Greifvogelzug ein paar „gute Tage“: noch am 04.09. zogen über den Haarstrang 36 Wespenbussarde, 20 Rohrweihen, 2 Fischadler, 1 Baumfalke (im Wesentlichen östlich von Frdbg.-Bausenhagen durch H. Knüwer und H. Maas gezählt). Am 06.09. zwischen 7.30 Uhr u. 12.00 Uhr gab es ebenda neben 4 ziehenden Rohrweihen als besonderes Highlight immerhin einen diesj. Rotfußfalken (Beobachter erneut hauptsächlich H. Knüwer und H. Maas, teils unterstützt auch durch Falko Prünte, der den Rotfußfalken erspähte, bevor dieser hinter Bäumen verschwand).
Interessant sind in diesem Zusammenhang die Zugzahlen in Falsterbo (Südschweden), wo der Wespenbussard bis dato mit 5 268 Exmpl. deutlich über dem bis zum selben Tag ermittelten Durchschnitt aus 52 Jahren seit 1971 von „nur“ 4 182 Vögeln liegt. Auch der Sperber liegt bis dato mit 11 506 Vögeln (wieder) deutlich über dem langjährigen Durchschnittswert von „nur“ 5 748 Individuen. Möglicherweise ist in Nordeuropa manches – bedingt durch den Klimawandel – völlig anders als bei uns. Bekanntlich steigen die Temperaturen im Norden deutlich schneller als etwa in Mitteleuropa, was evtl. einigen Arten neben dem längeren Sommer auch besiedelbare Arealerweiterungen nach Norden beschert.














Heute Vormittag konnte ich 7 Weißstörche bei der gemeinsamen Futtersuche auf einer Wiese in der Nähe der Hemmerder Wiesen beobachten.
Früh morgens verwehrte im Bereich Vinning/Dreihausen dichter Nebel mit Sichtweite unter 50 m eine Beobachtung des erwarteten Wespenbussardzuges. Beim zweiten Beobachtungsversuch ab 10.45 Uhr, die Sicht hatte sich etwas verbessert, war bereits beim Ankommen der erste ziehende Wespenbussard im Nebel schemenhaft zu erkennen. Und dann folgten Schlag auf Schlag weitere. Insgesamt waren es 42 (!) Wespenbussarde. Nachfolgend die Uhrzeiten und Anzahlen im Detail: 10.45 – 1; 10.58 – 8; 11.00 – 12; 11.03 – 2; 11.07 – 5; 11.25 – 11, 11.37 – 3. Möglicherweise sind einige dieser Vögel dann auch über die Kiebitzwiese hinweggezogen (s. heutige Meldung von K. u. A. Matull). Obwohl die Beobachtung noch bis 14.30 Uhr fortgeführt wurde, gab es nach der letzten Sichtung vor Mittag keinen weiteren Wespenbussard mehr zu sehen. Es schien so, als wenn sich der Zug, vielleicht wegen der Nebelwand (?), aufgestaut haben könnte und dann eine Zugwelle in kurzer Zeit durchgerauscht ist.
Nebenbei konnten noch sechs ziehende Rohrweihen, vier ziehende Sperber, 5-10 Rotmilane, etwa 10 Turmfalken, ungezählte Mäusebussarde, zwei Kiebitze und neun ziehende Weißstörche notiert werden.





Heute konnten wir von morgens bis mittags im größtenteils völlig nebelbehangenen Fröndenberg auf der Kiebitzwiese unterhalb vom Aussichtshügel einen dunklen Wasserläufer beobachten.
Nach langsamer Auflösung des Nebels ebenda in der Zeit von 11:08-11:28 Uhr insgesamt 15 südwestlich ziehende Wespenbussarde ( 1+3+6+5 ), teilweise relativ niedrig kreisend. Des weiteren 3 Sperber (Einer kreist lange hoch, 2 zur selben Zeit hoch und zielstrebig Richtung SW)
Am Aussichtshügel insgesamt 3 singende Zilpzalpe.
Darüber hinaus unter anderem:
62 Kanadagänse und 23 Graugänse (Landen am Ententeich), unter 34 Stockenten insgesamt 6 Schnatterenten, 6 Nilgänse, 2 Silberreiher, 7 Graureiher, 4 Weißstörche (Paar auf dem Mast, ein Storch auf dem Nest am Hochsitz sowie ein Fremdstorch), 5 Mäusebussarde kreisend, 2 Turmfalken, ein Eisvogel, ein Grünspecht, 2 überfliegende Kolkraben, min. 20 Rauch- und Mehlschwalben, min. 100 Stare, 2 Wacholderdrosseln stationär sowie 30 Wacholderdrosseln und ungezählte Schafstelzen Richtung Westen überfliegend.







Der heutige Tag begann schon recht vielversprechend mit einem um 8.30 Uhr ziehenden Mornellregenpfeifer über der „Großen Wand“ in Fröndenberg. Durch seine markanten Rufe ließ er sich als solcher eindeutig erkennen. An selbiger Stelle eröffneten dann um 8.45 Uhr die ersten vier Wespenbussarde den heutigen, bis in den Nachmittag anhaltenden Wespenbussardzug. Diese vier hatten wohl im Nahbereich die Nacht verbracht, denn einer startete aus einem Wäldchen und die anderen folgten sehr niedrig. Im Einzelnen waren zu sehen:
Große Wand – 7.40-11.45 Uhr (zeitweilig mit B. Glüer): insgesamt 25 [7, 5, 2×3, 2×2, 3×1]
Vinning/Dreihausen – vormittags (B. Glüer): weitere 16
Vinning/Dreihausen – 13.15-16.15 Uhr: insgesamt 34 [10, 2×6, 3, 2, 7×1], der letzte Vogel wurde um 15.35 Uhr gesehen.
Soweit das Alter und Geschlecht zu erkennen war, machten adulte Männchen die Mehrzahl aus. Diese ziehen überwiegend vor den adulten Weibchen und diese vor den Jungvögeln. In den nächsten Tagen dürfte der Anteil der ziehenden Jungvögel demnach noch ansteigen.
In beiden Beobachtungsbereichen u.a. auch noch bemerkenswert: neun ziehende Rohrweihen und zwei jagende Baumfalken.
Bei Dreihausen schraubten sich 60 Weißstörche im Trupp hoch.
Am späteren Nachmittag noch ein später Mauersegler über Lünern.






Heute Mittag (02.09.) hielten sich in den Hemmerder Wiesen noch ein juveniler, männlicher Neuntöter, zwei Grauschnäpper, zwei Gartenrotschwänze (1 adultes Männchen und ein Diesjähriger) sowie Mönchs-, Dorn- und Klappergrasmücken auf. Über dem neuen Teich jagten ca. 50 Mehlschwalben. An dem Teich hat anscheinend auch eine erfolgreiche Zwergtaucherbrut stattgefunden. Am 31.08. konnte ich dort einen erwachsenen Zwergtaucher und fünf, schon sehr große Jungvögel beobachten. Außerdem waren an dem Tag zwei Grünschenkel und ein Temminckstrandläufer am Ufer des Teichs auf Nahrungssuche.
Heute konnte ich außerdem noch zwei Landkärtchen und eine sechsköpfige Waldeidechsenfamilie beim Sonnenbad beobachten.